AUS DER GEMEINDESTUBE

Berichte im Gemeinderat
Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates am 11. September 2001 wurden die auf diesen Seiten angeführten Beschlüsse gefasst und die nachstehenden Berichte von Bürgermeister und Ausschüssen behandelt:
Es werden Vorschläge über neue Parkplatz- und Kanalordnungen und die Richtlinien für Ermäßigungen des Erschließungsbeitrags über- bzw. ausgearbeitet, die bald dem Gemeinderat zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden.
Änderungen des Flächenwidmungsplans sind derzeit nicht möglich, so lange das Raumordnungskonzept nicht verabschiedet ist. Dieses liegt beim Amt der Tiroler Landesregierung zur Vorbegutachtung.
Hinsichtlich der vielen Verkehrsumleitungen, die wegen der Veranstaltungen im Dorfzentrum notwendig waren, hat sich der Bürgermeister mit dem Gemeindevorstand, dem Obmann des Tourismusverbandes, Jakob Lenk, und dem Vertreter der Kaufleute, Franco Angerer, auseinandergesetzt.
Man ist dabei über Ersuchen des Bürgermeisters zum übereinstimmenden Ergebnis gekommen, dass im kommenden Sommer das Dorfzentrum nur noch zwei- bis dreimal gesperrt und der Verkehr umgeleitet wird.
Eine weitere Umleitung ist dann noch beim Weihnachtsmarkt am 8. Dezember notwendig.
Im Vergleich zu heuer, wo insgesamt zwölf Umleitungen waren, konnte eine wesentliche Verbesserung erreicht werden. Einige Teilsperren der Bereiche „Mesnerwirt bis Spar" bzw. „Mesnerwirt bis Fleidingerhof" sind zusätzlich noch vorgesehen. Zudem könnten die Bauernmärkte und die Auktion auch beim Musikpavillon abgewickelt und somit weitere Straßensperren verhindert werden, meint der Bürgermeister.
Wegausschussobmann GR Hain berichtete über die notwendigen Asphaltierungsarbeiten und über die dazu eingeholten Anbote, aus denen wieder die Firma Strabag als Billigstbieterin hervorging und den Auftrag erhielt.
Asphaltiert werden Wegteile am Salvenberg, in der Oberwindau bei Kreichling und Höhenmoos sowie ein weiterer Teil des Hinterwindauweges, wo die Gemeinde sich mit 50 % beteiligen muss.

Bebauungsplan Roßboden
Auf diesem Grundstück sollen zwei Reihenhäuser mit je drei Wohneinheiten errichtet werden. Der Gemeinderat hat deshalb den dafür notwendigen Bebauungsplanentwurf zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegt und genehmigt.
Stellungnahmen können bis zum 24. Oktober 2001 schriftlich beim Gemeindeamt eingebracht werden.

Parkplatzerweiterung
Der Parkplatz hinter der Raiffeisenbank soll um weitere 40 Stellplätze erweitert werden. Mit dem Grundbesitzer Georg Ager, Postwirt, wurde bereits verhandelt und grundsätzliche Einigung erzielt.
Der Gemeinderat hat sich fast einhellig für diese Erweiterung ausgesprochen und weiters beschlossen, dass der Winterparkplatz beim Musikpavillon als Kurzparkzone ausgewiesen wird.
Ebenso soll auch die erste Reihe des Parkplatzes hinter der Raiffeisenbank als Kurzparkzone genutzt werden. Die Schilehrer und Liftbediensteten werden ersucht, ihre Autos auf Dauerparkplätzen abzustellen.

Straßenüberführung Feichten eröffnet
Am Freitag, den 7. September 2001 wurde die neue Brücke nach Feichten eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Bürgermeister Erharter konnte dazu unseren Dekan Pfarrer Gustav Leitner, LA Josef Hechenbichler, Bezirkshauptmann HR Dr. Höfle, die anwesenden Gemeinderäte, die Vertreter der ÖBB, Dipl.-Ing. Franz Schreier, Ing. Josef Bergmann, Mitarbeiter sowie die betroffenen Grundbesitzer und einige Anrainer und Feichtner Bürger begrüßen.
In seiner Ansprache betonte der Bürgermeister, dass diese Brücke für die Feichtner die Lebensader ist, denn damit wurde eine sichere und ungehinderte Zufahrt geschaffen, die es bisher nicht gab.
Dieser Bau war für die Gemeinde nur deshalb erschwinglich, weil die ÖBB die Hälfte der Kosten übernommen und die Gemeinde vom Land vier Millionen Schilling an Bedarfszuweisung erhalten hat. Die zwischen den ÖBB und der Gemeinde aufzuteilenden reinen Baukosten belaufen sich laut Kostenzusammenstellung auf ca. 16,150.000 Millionen Schilling inkl. Mwst:; die Endabrechnung liegt noch nicht vor!
Die Gemeinde Westendorf treffen davon etwa 5,820.000 Millionen Schilling (plus Grundablösekosten von 1,040.000 Millionen Schilling, also insgesamt 6,860.000 Millionen Schilling) - unter Berücksichtung der von der Wildbachverbauung zugesicherten Beitragsleistung für die Verbauung des Feichtner Grabens.
Somit beträgt der Beitrag aus dem „Gemeindesäckel" knapp drei Millionen und dieser Aufwand ist für einen doch sehr großen Weiler wie Feichten mit 155 Einwohnern und 42 Wohnobjekten sicher vertretbar. der vorgegebene Kostenrahmen wurde eigehalten und kann wahrscheinlich sogar etwas unterschritten werden.
Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben, dieses Bauwerk zu verwirklichen, besonders beim Land Tirol für die große finanzielle Unterstützung und bei den ÖBB, welche - neben der Kostenbeteiligung von 8,85 Millionen Schilling - auch die gesamte Planung und Bauabwicklung inne hatten.

Problemstoffsammlung
Am Freitag, den 19. Oktober findet in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Raiba eine Giftmüllsammlung statt, bei der auch Elektroschrott angenommen wird.
Wie bereits berichtet, gibt es im Herbst keine Sperrmüllsammlung mehr!

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Erfolgreiche Auktion der Westendorfer Kaufleute
Die im August von den Westendorfer Kaufleuten veranstaltete Auktion war für den Sozialsprengel erfolgreich.
Das von Michael Baur gespendete Bild des FC Tirol wurde um S 4.000.- ersteigert und auf das Doppelte von den Westendorfer Kaufleuten erhöht. Vielen Dank!
Einen besonderen Dank möchten wir auch Anita und Michael Baur aussprechen, die unseren Sozialsprengel und die Krabbelstube regelmäßig finanziell unterstützen.

Flohmarkt
Wir konnten heuer einen Erlös von S 11.050.- erzielen. Danke den Spendern!
Wir haben den Restmüll der letzten fünf Flohmärkte von der Fa. LOBBE entsorgen lassen und bedanken uns recht herzlich für das finanzielle Entgegenkommen.

Gesundheitstag
Der heurige Gesudheitstag ist am 11. November 2001 in der Brixner Volksschule.
Schwerpunkt dieses Gesundheitstages wird der „Kreuzschmerz" sein und Dr. Ogon, Orthopäde aus Brixen, hält uns einen Vortrag darüber. Eine Physiotherapeutin wird uns den praktischen Teil zeigen. Wie jedes Jahr werden wieder Blutuntersuchungen gemacht. Die Bäuerinnen von Brixen werden für ein gesundes Buffet sorgen.

Raika Brixen unterstützt Kindergruppe „Dorfzwerge"
Am 1. September 2001 veranstaltete der Sozialsprengel einen Tag der offenen Tür für die neu eingerichtete Kindergruppe „Dorfzwerge".
Viele haben sich die neue Krabbelstube angeschaut und unsere mit Liebe eingerichtete Kindergruppe freudig aufgenommen.
Wir konnten die Kindergruppe komplett neu einrichten, da wir großzügige Unterstützung erhalten haben: Die Raika übernahm uns den sanitären Bereich, der für kleine Kinder umfunktioniert werden musste. Es wurden z.B. ein Kinderwaschbecken und ein Kinderklo installiert. Vom Land und Bund haben wir im letzten Jahr finanzielle Unterstützung bekommen - aus der Kinderbetreuungsmillion - um unsere Kindergruppe einzurichten. Der Bürgermeister bzw. die Gemeinde Brixen unterstützt durch die Miete. Ein herzliches Dankeschön!
Ein Dank auch an allen Firmen, die sehr gut und schön gearbeitet haben.

ALPENSCHULE

BTV als Gastgeber
Eine großzügige soziale und internationale Tat setzte die Bank für Tirol und Vorarlberg unter der Leitung von Direktor Kurt Berger (BTV Kitzbühel), indem das Institut eine Schulklasse des Gymnasiums „De Noordlinde" in Enschede zu einer Alpenschule-Woche nach Westendorf einlud.
Viele Einwohner der holländischen Stadt, vor allem auch Schulkinder, waren durch die Explosion einer Fabrik und die verheerende Feuersbrunst, die ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legte, ums Leben gekommen oder schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.
Schulkinder, die das Unglück überlebt hatten, konnten nun auf Einladung der Bank für Tirol und Vorarlberg - zusammen mit dem niederländischen Reiseveranstalter ARKE-Reisen, der für den Personentransport Sorge trug - eine herrliche Woche vom 3. bis 7. September auf der ersten Alpenschule in Österreich auf dem Westendorfer Salvenberg verbringen.
Frau Hedy Gout als Cheforganisatorin, die selbst die ganze Woche mit den Schulkindern verbrachte, betonte: Die Schule und die Stadt Enschede mit Bürgermeister J.H.H. Mans waren von der Gastlichkeit in Tirol überwältigt und von der Alpenschule begeistert.
Die sechs Begleitlehrer stellten unisono fest: „Die Alpenschule ist die Brücke, über die Europas Schuljugend, vor allem der Städte und Industriezonen, in die Natur- und Bergbauernwelt in den Alpen zurückgeführt werden kann. Wir bedanken uns von ganzem Herzen und werden die Schulwelt in Holland über den neuen Weg des Lehrens und Lernens in der Natur mit der Natur informieren." BTV-Direktor Bergers Statement: „Wir haben unseren jungen niederländischen Freunden lehrreiche, erlebnisreiche und glückliche Tage bereitet."

Besuch aus Rueil-Malmaison
Am Sonntag, den 26. August besuchten 40 Gäste aus der Kitzbüheler Schwesterstadt Rueil-Malmaison in Frankreich und sechs Gäste aus den USA die Alpenschule in Westendorf auf dem Salvenberg.
Dr. Ziepl und VizePräsidentin Christine Neumayer vom Verschwisterungsklub begrüßten die Besucher, erklärten ihnen das Alpenschule-System und besichtigten das Alpenschule-Haus mit allen Nebenanlagen und den Bergbauernhöfen, auf denen die Schulkinder in Kleingruppen einquartiert sind. Der Vizebürgermeister, mehrere Stadt- und Gemeinderäte sowie Pädagogen und Geschäftsleute und die Professoren amerikanischer Universitäten waren vom Europa- Modell begeistert; die Planung von Alpenschule-Wochen ist bereits angelaufen.

Saarland-Schüler erstmals auf dem Salvenberg
Vom 27. August bis 1. September absolvierte die Schulklasse 6B1 des prominenten Gymnasiums „Am Schloss" in Saarbrücken mit 30 Schulkindern und vier Begleitpersonen eine Alpenschule-Woche auf dem Westendorfer Salvenberg.
Sie wohnten auf den vier Bergbauernhöfen Rothen, Örg, Schwendt und Nieding und hatten im Alpenschule-Haus ihr „Untertags-Zentrum". Dort wurden sie mittags und abends verpflegt und von dort aus machten sie mit der Alpenschule-Begleitlehrerin Mag. Lydia Bongartz ihre täglichen Entdeckungsausflüge in die Natur.
Die Mädels und Buben sowie die Lehrer und Lehrerinnen waren vom Alpenschule-Programm und von der Gastlichkeit begeistert. Begeistert waren sie auch von der Überreichung der Teilnehmer-Urkunde, dem tollen Tirol-Milch- T-Shirt, das alle vom Sponsor der Alpenschule als Erinnerungsgeschenk erhalten, und von der Westendorfer Wandergams in Bronze, die ihnen vom Tourismusverband für ihre sportliche Leistung verliehen wird. Allgemeiner Tenor: „Super, wir kommen wieder!"

SCHULEN IN WESTENDORF

Wieder mehr Schüler
Sowohl die Hauptschule als auch die Volksschule Westendorf und die Polytechnische Schule Brixen dürfen sich heuer über mehr neue Schüler freuen als in den vergangenen Jahren. Die Volksschule startete mit zwei Klassen und einer Vorschulklasse, die Hauptschule hat nach längerer Zeit wieder einmal mit drei ersten Klassen begonnen.
Die Polytechnische Schule freute sich über beachtliche 41 Neulinge. Am stärksten ist diesmal Kirchberg mit 21 Schülern vertreten. Auch Brixen stellt mit 15 Jugendlichen eine starke Truppe. Aus Westendorf kommen heuer nur fünf Schüler (im Vorjahr mit 19 am stärksten).
Die ersten drei Wochen werden intensiv mit Berufsorientierung genutzt. Um den Jugendlichen die Berufswahl zu erleichtern, werden die wichtigsten Berufe in den Fachbereichen Metall/Elektro, Holz/Bau, Handel/Büro und Dienstleistungen/Tourismus näher vorgestellt. Dabei werden die Berufsbilder durch Betriebsbesuche in der Sparzentrale in Wörgl, im BIZ in Kitzbühel, bei Baustoffe Lang in Oberndorf sowie beim Möbelhaus und in der Tischlerei Aufschnaiter in St. Johann gefestigt.
Den Abschluss der Berufsorientierungsphase bildet die Schnupperwoche, wobei die Schüler einen vertieften Einblick in den gewünschten Beruf bekommen. Anschließend beginnt die Berufsgrundbildung, wobei die Jugendlichen im gewählten Fachbereich bereits mit 15 Wochenstunden unterrichtet werden und gute Voraussetzungen für die duale Ausbildung bekommen.

VEREINSNACHRICHTEN

VC Klafs auch im Beachvolleyball stark
Der VC Klafs Brixental konnte auch in der heurigen Beach-Saison auf gute Erfolge verweisen.
Zwar konnten die beiden Top-Mannschaften (Verena Reisigl, Martina Schwaiger und Rudi Mihalic, Andreas „Shorty" Kurz) aus beruflichen und privaten Gründen nicht die gewohnte Anzahl an Turnieren spielen, trotzdem wurden einige gute Ergebnisse erzielt. So belegten die beiden Damen, gesponsert vom Gasthof Lendwirt, Westendorf, beim Beach-Cup-Turnier in Höchst, Vorarlberg, den hervorragenden dritten Platz. Rudi Mihalic und Andreas „Shorty" Kurz, gesponsert von der Mosktio-Bar, Westendorf, hingegen gingen in dieser Saison zweimal als Sieger vom Platz (Zell am Ziller, Zell am See).
Wie jedes Jahr wurden auch bei Mixed-Turnieren gute Ergebnisse erzielt. Beim Kössener „Lambada" wurden Martina Schwaiger und Andreas „Shorty" Kurz Dritte, Alexandra Kullnig und Rudi Mihalic Siebente.
Hervorzuheben ist die heurige Saison-Leistung der Nachwuchsspielerinnen des VC Klafs Brixental Bianca Zass und Tanja Diechtler. Sie konnten heuer fast die gesamte Junior-Beach-Saison bestreiten und wurden bei den U17-Bewerben jeweils einmal Erste (Graz), Dritte (Innsbruck), Fünfte (Fuschl am See), Siebente (Dornbirn) und Neunte (Wien). Bei den U19-Bewerben konnten sie nur einen Achtungserfolg erzielen (Vierte, Fuschl am See).
Alles in allem eine durchschnittliche Saison des VC Klafs Brixental, zumal sie nicht von langer Dauer war, denn die Hallen-Saison hat bereits vor zwei Wochen mit dem Trainingslager der beiden Kampfmannschaften in Villach begonnen.

SVW-Knaben im neuen Outfit
Die Nachwuchsmannschaft des SV Steixner Westendorf wird die Herbstsaison mit einer neuen Dress und mit neuen T-Shirts bestreiten. Als Sponsor für die neue Dress stellte sich Dorfbäck Franco Angerer ein. Die schicken Nike-T-Shirts wurden von der Boutique Flic Flac, Anni Fuchs, zur Verfügung gestellt.
Auf diesem Wege möchte sich die Mannschaft samt Trainer Hans Schwaiger, Jugendleiter Georg Aschaber und dem gesamten Vorstand recht herzlich bedanken.

Mitteilungen des Alpenvereins
Bergsteiger-Treff:
Unsere nächsten Treffs sind am Freitag, den 5. Oktober und am Freitag, den 2. November, jeweils um 20 Uhr im Vereinslokal.
Unsere letzte Bergtour der Saison:
Wir laden zu einer Bergwanderung am Sonntag, den 7. Oktober ein. Wir fahren um 7.30 Uhr früh (mit Autobus) vom Gemeindeplatz Brixen ab. Wir fahren über Wörgl und Innsbruck nach Igls und dann mit der Seilbahn auf den Patscherkofel. Von dort geht es über den Naturlehrpfad (Zirmweg) Richtung Glungezer mit Abstieg nach Tulfes, wo wir vom Autobus erwartet werden. Wegen der Busbestellung ist eine Anmeldung notwendig: Tel. 8648 oder 0664-35233-00 (Tourenwart Hubert Kofler). Sollten es die Verhältnisse nicht zulassen, so werden wir unser Tourenziel ändern. Teilnahme auf eigene Gefahr.
Kletterwand steht wieder zur Verfügung!
Seit Schulbeginn kann auch wieder auf der Kletterwand in Westendorf trainiert werden. Für Kinder und Jugendliche bleibt es bei jedem zweiten Samstag ab 17 Uhr. Der nächste Klettertag ist der 13. Oktober. Für Erwachsene zunächst an jedem Donnerstag ab 19.30 Uhr und ab 23.11. an Dienstagen schon ab 19 Uhr.
Wer daran Interesse hat, bitte bei unserem Tourenwart Hubert Kofler melden (Tel.-Nr. siehe links).

Karwendeltour der Seniorengruppe
: Sobald es die Verhältnisse erlauben und mit der Laubverfärbung auf den Ahornböden zu rechnen ist, wird die Karwendeltour angesetzt. Natürlich muss auch gutes Wetter abgewartet werden, damit der weite Weg von Scharnitz bis zum Achensee durchgehalten werden kann. Interessenten könnten sich bei Kathi Holub, Tel. 2037 bereits melden.
Alpenvereinssektion Brixen hat bereits 500 Mitglieder!
Die Mitgliederzahl der Sektion ist kürzlich auf 500 angewachsen. Weiters kann die Sektion heuer auf ein zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass wird die heurige Jahreshauptversammlung (Anfang Dezember) mit einem kleinen Rückblick auf die zwanzig Jahre Brixner Alpenverein verbunden sein. Dem 500. Mitglied wird ein Präsent überreicht werden. Auch ist geplant, zu diesem Jubiläum eine kleine Festschrift herauszubringen.

Silvia-Berger-Fanclub-Treffen
Am Freitag, den 14. September fand das erste Treffen des Fanclubs „Silvia Berger" statt.
Neben Vertretern der Gemeinde und des Tourismusverbandes fanden sich eine Vielzahl von Fanclubmitgliedern und Gönnern ein.
Das Zusammentreffen war der Startschuss in den neuen Weltcupwinter 2001/2002. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die „Hinterlechner" und so wurde getanzt und diskutiert bis in die frühen Morgenstunden.
Um die Fanclubkasse für die Wintersaison etwas aufzurüsten wurde eine Tombola mit ansprechenden Sachpreisen durchgeführt. Hier gilt ein Dankeschön den Sponsoren der Sachpreise.
Ein besonderer Dank an Hansi und Maresi Berger, die dieses Fantreffen überhaupt erst ermöglichten und zudem die Mitglieder auf Speisen und Getränke einluden.
Vorgestellt wurden auch die neuen Fanclubartikel, welche ab sofort unter der Internetadresse www.silvia-berger.com bestellt werden können.

PFARRNACHRICHTEN

Erntedank- und Pfarrfest
Heuer haben wir einen zweifachen Grund, „Erntedank" zu feiern:
Erstens für die Ernte des Jahres - für alles, was gewachsen ist, aber auch für alles, was wir durch Geist und Hände schaffen konnten, nicht zu vergessen den Ertrag, den die Tourismuswirtschaft erbrachte!
Es war sicherlich ein gutes Jahr. Wir sind von Katastrophen verschont geblieben. So haben wir alle Grund, Gott dem Herrn zu danken!
Zweitens für den Abschluss der Innenrenovierung unserer Pfarrkirche: Die Arbeiten werden bis zum 14.10. bis auf einige Kleinigkeiten abgeschlossen sein. Die Kirche erstrahlt jetzt in schönen hellen Farben und die vielen Fresken, die freigelegt werden konnten und die Ornamente geben dem Gewölbe eine prächtige Gestaltung. Der Hochaltar, der höher gestellt wurde, wirkt jetzt wirklich als „Hochaltar".
Bei den Seitenaltären konnten Statuen und ein Bild von den früheren Altären verwendet werden, die wie die Fresken aus der Zeit von 1858 stammen. Der linke Seitenaltar konnte als Marienaltar gestaltet werden. Den rechten Seitenaltar schmückt das Bild des Hl. Augustinus.
So wirkt nun der ganze Kirchenraum in seiner Schlichtheit doch festlich und harmonisch.
Einen herzlichen Dank möchte ich Herrn Hofrat Dr. Franz Caramelle, Landeskonservator für Tirol, für seine Beratungen seitens der Denkmalpflege sagen.
Die Planung der Renovierung und die künstlerische Gestaltung des Kirchenraumes hatte Herr Architekt Mag. Peter Schuh über. Ihm möchte ich ganz herzlich danken.
Danken möchte ich allen Firmen, die bei der Renovierung mitgearbeitet haben; die Namen werden dann bei der Endabrechnung genannt werden. Einige möchte ich jetzt aber doch nennen: Restaurator Elisabeth Schwenniger (Sie hat alle Malereien, Vergoldungen, Marmorierungen etc. zur besten Zufriedenheit durchgeführt! Herzlichen Dank!), Tischlerarbeiten: Firma Kiederer und Firma Josef Decker; elektrische Anlage Firma Gossner Elektrik, Stuckrestaurator Heidi und Robert Eisner.
Ihnen allen einen herzlichen Dank für die vorzügliche Arbeit. Danke auch allen freiwilligen Helfern und dem Pfarrkirchenrat!
Ein „Vergelts Gott" allen Spendern; es ist ein gutes Zeichen, dass die Kirche allen viel bedeutet, da so viel gespendet wurde, und dass Vereine und andere Gruppen Initiativen gestartet haben, um für die Renovierung Geld spenden zu können. Danke!
Herzlichen Dank der Gemeinde, die ein Drittel der Kosten übernommen hat. Auch die Finanzkammer der Erzdiözese Salzburg wird ein Drittel der Kosten übernehmen, ein Teil wurde schon überwiesen. So fließen wieder Kirchenbeitragsgelder in die Pfarre zurück. Danke!
Die Gesamtkosten für die Renovierung kann ich noch nicht angeben, da noch mehrere Rechnungen ausstehen.
Bis alles fertig und bezahlt ist, werden sich die Kosten auf ca. sechs Millionen Schilling belaufen. So darf ich doch noch weiterhin um Spenden bitten. Danke!
Gottes Segen begleite euch alle. Das wünschen
Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner

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