AUS DER NOVEMBERAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates am 16. Oktober waren die Neufestsetzung der Abfallgebühren, die Erlassung neuer Richtlinien für die Ermäßigung der Erschließungskosten und eine Verordnung über örtliche Bauvorschriften die wichtigsten Tagesordnungspunkte.

Erschließungskosten-Beitragsermäßigung

Verschiedene Umstände machten es erforderlich, die Richtlinien über die Ermäßigung des Erschließungskostenbeitrages neu zu überdenken.
Es haben sich mit dem Thema daher schon vor dem Gemeinderat das Bauamt und der Gemeindevorstand als Finanzausschuss befasst und Vorschläge dem Gemeinderat unterbreitet.
Da es sich aber um einen sensiblen Bereich handelt, konnte sich der Gemeinderat auch zu keiner gänzlichen Neufassung dieser Richtlinien entschließen, sondern es wurde lediglich der bisher schon angewendete Grundsatzpassus bestätigt und neu beschlossen, dass ein derartiger Zuschuss nur dann möglich ist, wenn der Bauwerber mindestens drei Jahre - zum Zeitpunkt des Baubeginnes - seinen Hauptwohnsitz in Westendorf haben muss.
Die bisherigen Ermäßigungssätze bleiben bis zur Neufassung aufrecht.

Örtliche Bauvorschriften
Der Bauausschuss hat sich schon seit Jahrzehnten vor allem mit der Gestaltung der Bauten befasst und Gutachten dazu als Stellungnahme für den Bürgermeister abgegeben. In den letzten Jahren wurden immer mehr so genannte „moderne Bauten" geplant und auch errichtet, mit denen der Bauausschuss nicht immer einverstanden war. Nach der jetzigen Gesetzeslage (Bauordnung) ist es nur in Ausnahmefällen möglich solche neuzeitlichen Bauten abzulehnen.
Trotzdem aber will der Gemeinderat durch Erlassung von „Örtlichen Bauvorschriften" versuchen eine gewisse bodenständige Bauweise beizubehalten. Solche Richtlinien sollen nun demnächst ausgearbeitet werden.

Abfallgebühren
Die Müllgrundgebühr wurde gleich belassen, sie beträgt nun anstatt S 200.-pro 100 % 14,54 Euro.
Der Literpreis für den Restmüll beträgt ab 1.1.2002 0,08 Euro und der Literpreis für den Biomüll 0,06 Euro. Diese Preise wurden geringfügig angehoben um die Kosten bei einer allfälligen Umstellung auf das Müllmesssystem finanzieren zu können.
Gleichzeitig wurden auch die Abfallordnung und die Abfallgebührenordnung den neuen Anforderungen entsprechend angepasst.

Ausschuss für Altenheimum- und erweiterungsbau
Zur Beratung und Entscheidung beim in Angriff zu nehmenden Altenheimum- und erweiterungsbau wurde folgender Ausschuss bestellt: Bürgermeister Erharter mit Gemeindevorstand (Vbgm. Margreiter, Schroll, Lenk, Stöckl) sowie die Gemeinderäte Aschaber, Fohringer, Sieberer, Altenheimleiter Wurzrainer und Pflegedienstleiterin Aloisia Entleitner.


Parkplatzerweiterung
Der Parkplatz hinter der Raiffeisenbank wird, wie schon berichtet, um ca. 40 Pkw-Parkplätze vergrößert, um den vermehrten Bedarf während der Hauptsaisonzeiten im Winter und bei größeren Veranstaltungen abdecken zu können. Den Auftrag für die Herstellung (Aushub und Wiederverfüllung mit Frostkoffer) erhielt die Firma Markus Schermer als Billigstbieterin. Mit den Arbeiten wurde Ende Oktober begonnen.

GEMEINDEMITTEILUNGEN

Löschwassermangel beim Brand des Fuchsbauern
Wie aus verschiedenen Medien ja schon bekannt, ist am Montag, den 22. Oktober 2001 um 7,30 Uhr früh der Hof „Fuchs" der Familie Ellmerer in der Oberwindau durch einen Brand aus unbekannter Ursache total zerstört worden. Lediglich das Vieh und ein Teil des Inventars konnte gerettet werden.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand und das Feuer hatte auch schon auf den Dachstuhl des Wohnhauses, das aus Holz bestand, übergegriffen.
Es mussten daher sofort die Nachbarfeuerwehren Brixen, Hopfgarten, Kelchsau, Itter und Kirchberg zur Löschhilfe angefordert werden. Die FF St. Johann lieferte zusätzliche Atemluftflaschen für die Atemschutztrupps. Es waren zwölf Fahrzeuge und 130 Mann im Einsatz.
Wegen des Wassermangels mussten die Löscharbeiten auf das Wohnhaus und die umliegenden Objekte eingeschränkt werden, da das Löschwasser erst mittels Tankwägen herbeitransportiert werden musste.
Es standen nur zwei kleine Wasserbehälter zur Verfügung, welche bald leer waren.
Die Löscharbeiten dauerten fast den ganzen Tag über an, und über Nacht musste eine Brandwache eingesetzt werden.
Bei der Raiffeisenbank Westendorf (BLZ 36354) wurde für die schwer geprüfte Familie Ellmerer ein Spendenkonto eingerichtet (Kto. 43505).

Altstoffentsorgung nun im AWZ Brixen
Wie in einem Flugblatt der Gemeinde bereits berichtet, hat der Gemeinderat beschlossen, den Recyclinghof in Westendorf aufzulassen und diesen in das AWZ (Abfallwirtschaftszentrum) nach Brixen im Thale zu verlagern, wo die Altstoffe zusammen mit der Gemeinde Brixen im Thale entsorgt werden.
Die Gemeinde Westendorf erspart sich somit eine kostenaufwendige Überdachung des derzeitigen Recyclinghofes und kommt mit dieser Lösung vor allem den Wünschen vieler Bürger entgegen, welche saisonbedingt schon immer eine Öffnung des Recyclinghofes an mehreren Tagen in der Woche gewünscht haben.
Das AWZ Brixental befindet sich in Brixen-Hof und ist über die Einfahrt zwischen der Firma Wallner und dem Autohaus Ziepl zu erreichen. Es ist eine moderne Anlage, die den heutigen Anforderungen voll und ganz entspricht und den Bürgern viele Vorteile bringt. Das AWZ hat täglich (außer Montag) geöffnet, alle Container sind überdacht und die Entleerungen sind wesentlich einfacher möglich, da die Altstoffe ebenerdig in die Container eingebracht werden.
Für Westendorf heißt dies auch, dass durch die Möglichkeit der täglichen Anlieferung der Verkehr speziell an den starken Anreisesamstagen entlastet werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass zu den üblichen Altstoffen (Papier, Karton, Dosen, Kunststoffverpackungen, Glas, Alteisen und Ölis) an Ort und Stelle auch Sperrmüll, Kühlgeräte, Elektronikschrott, Altholz und Abbruchmaterial (kostenpflichtig) angenommen werden.
Die Problemstoffsammlungen werden weiterhin zweimal jährlich hinter der Raiffeisenbank Westendorf durchgeführt, Sperrmüllsammlung gibt es in Zukunft keine mehr.
Der Container für die Altkleidersammlung wird ebenfalls in Brixen im Thale aufgestellt.
Die Gemeinde hat versucht, mit dieser Lösung den Bürgern ein besseres Service hinsichtlich der Entsorgung der anfallenden Verpackungsstoffe zu bieten und hofft, dass diese Entscheidung auch im Sinne aller Westendorfer ist.
Öffnungszeiten im Abfallwirtschaftszentrum Brixen im Thale:
+ Dienstag-Donnerstag: 8.00 - 17.00 Uhr
+ Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr
+ Samstag: 8.00 - 12.00 Uhr

Agrarfoliensammlung
Die Agrarfoliensammlung ist am Montag, den 26. November von 15 bis 16 Uhr beim Klärwerk Westendorf. Zur rascheren Abwicklung werden im Büro des Maschinenringes Sammelsäcke ausgegeben.

Kadaver- und Schlachtabfallentsorgung
Die Marktgemeinde Hopfgarten beklagt sich, dass es in letzter Zeit vermehrt vorkommt, dass Kadaver und Schlachtabfälle ohne Terminvereinbarung angeliefert werden. Das ist unzulässig und darf in Zukunft nicht mehr vorkommen.
Derartige Anlieferungen sind gegen vorherige telefonische Anmeldung von Montag bis Donnerstag um 7 Uhr, 13 Uhr und 17 Uhr und am Freitag um 7 Uhr und 11 Uhr möglich. Die Anmeldung hat ausschließlich unter der Handy-Nr. 0699-16666603 zu erfolgen (auch an den Wochenenden).
Um dringende Beachtung wird ersucht!

Feuerlöscher-Überprüfung
Die Feuerwehr Westendorf hält gemeinsam mit der Feuerschutzfirma „Euromax Brandschutz" aus Kufstein am Samstag, den 17. November 2001 von 8 bis 16 Uhr im Feuerwehrhaus eine Feuerlöscherüberprüfung ab. Weiters findet um 10 Uhr und 14 Uhr eine Feuerlöschervorführung statt.
Die Kosten der Überprüfung betragen pro Löscher S 70.- inkl. Mwst. In diesem Preis ist nur die reine Überprüfung, nicht aber eine allfällig notwendige Neufüllung enthalten.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Feuerlöscher alle zwei Jahre einer Überprüfung zu unterziehen sind um die Einsatzfähigkeit zu gewährleisten.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Gesundheitstag
Am Sonntag den 11. November 2001 findet in der Volksschule Brixen der heurige Gesundheitstag statt.
Auch heuer wird von 10 Uhr bis 16 Uhr wieder ein umfangreiches Programm geboten:
+ Gesundheitsstraße: Blutabnahme für Blutzucker, Cholesterin, PSA (Prostata-Untersuchung)
+ Blutdruckmessung
+ Sehtest und Hörtest
Zusätzlich gibt es Vorträge und Workshops:
+ 10:00 Uhr: Vortrag über den „Kreuzschmerz" von Dr. Ogon aus Brixen, anschließend gezielte Übungen von einer Physiotherapeutin
+ 11:00 Uhr: Wirbelsäulengymnastik für Erwachsene
+ 14:00 Uhr: Vortrag: „Keine Angst vor dem Euro"
+ 14:00 bis 16:00: Workshops (in 20-Minuten-Einheiten) über „gesunde Haltung" für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Daneben sind u.a. noch vorgesehen:
+ Heilbehelfs- und Pflegemittelausstellung
+ Informationsstände
+ Verkostung gesunder Produkte der Brixner Bäuerinnen
+ Buffet: Kaffee und Kuchen
Alle Brixner und Westendorfer sind herzlich eingeladen, sich kostenlos zum Thema Gesundheit zu informieren und beim Rundgang durch unsere Gesundheitsstraße untersuchen zu lassen.
Ein genaues Programm wird noch zugesandt.

Neue Tarife
Der Sozialsprengel Brixen/Westendorf hatte am 18.10.2001 eine Vorstandssitzung, in der beschlossen wurde, dass die Pflegesätze und die Leihgebühren für Heilbehelfe sowie die Kosten für „Essen auf Rädern" ab 1.1.2002 wie folgt betragen:
+ Pflegestunde für dipl. Krankenschwester: 18,50 Euro,
+ Pflegestunde für Pflegehelferin: 13,50 Euro,
+ Pflegestunde für Heimhelferin: 11 Euro,
+ Essen auf Rädern: pro Portion (auch für halbe Portionen): 5 Euro,
+ Heilbehelfe: elektr. Gesundheitsbett: pro Tag 2,25 Euro (nach 3 Monaten 1,20), Roll- und Toilettenstuhl: 1,50 Euro/Tag.

SCHULEN

Betriebsbesuche der Poly-Schüler
Firma Kneissl: Am Dienstag, den 2. Oktober sind wir mit dem Bus zur Firma Kneissl nach Kufstein und anschließend zur Firma Viking nach Langkampfen gefahren.
Im Kneisslwerk sind wir zuerst in das Lager gegangen, wo die einzelnen Ausgangsmaterialien für die Schiproduktion lagern.
Nachher haben wir die Produktionshalle besichtigt. Die Einzelteile werden händisch zusammengelegt, eingeleimt und bei 180 °C drei Minuten lang gepresst. Die Entwürfe für die Schier werden in einer anderen Halle hergestellt. Dann haben wir auch die Schleifmaschinen und das Labor gesehen. Die Schier werden im Labor geprüft, ob sie auch die Belastungen aushalten. Wir haben zugeschaut, wie ein Kinderschi bei 500 bis 600 kg Belastung bricht.
Nach diesem Test konnten wir den Verkauf anschauen und abschließende Fragen stellen.
   
Hannes Streitberger

Firma Viking_ Als wir zur Firma Viking kamen, begrüßte uns Herr Josef Koller, ein leitender Angestellter der Firma. Er erzählte uns, dass in dieser Firma 140 Personen beschäftigt sind und der Betrieb schon sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert hat.
Das neue Werk in Langkampfen wurde erst im Juli 2001 eröffnet, es ist eine Tochter der Firma Stihl. Viking erzeugt Rasenmäher, Hächsler und Trimmer.
An den drei Fließbändern sahen wir, wie jeweils neun Arbeiter die Einzelteile zusammenschraubten. Pro Jahr stellt die Firma 140000 Rasenmäher her.
Wir gingen in das Hochregallager, wo wir einen Stapler sahen, der 10 m in die Höhe heben kann und mit neun Tonnen belastbar ist.
Herr Koller sagte auch, dass in dieser Halle 5000 Lagerplätze sind. Dann führte er uns in einen Testraum. Dort wird zuerst eine V1-Serie 300 Stunden lang unter härtesten Bedingungen geprüft. Wenn es nicht so richtig funktioniert, wird eine V2-Serie gebaut, in dem die Fehler vom ersten Modell ausgebessert sind. Dann, wenn alles gut geht, geht dieses Modell in Produktion.
Abschließend zeigte uns Herr Koller den Verladeraum. Die Produkte gehen nach Hall in das Lager einer Spedition. Von dort werden sie innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung ausgeliefert.
Zum Schluss schauten wir einen Film über die Firma Viking an. Diese Betriebsbesichtigung hat mir sehr gut gefallen.
   
Katrin Höckner

Neue Computeranlage
Seit einiger Zeit ist an der Polytechnischen Schule die neue EDV-Anlage in Betrieb. Die elf Computer im EDV-Raum sind untereinander vernetzt und „online" über eine Standleitung mit Internet und dem Tiroler Schulnetz verbunden. Somit können wir uns gut in die modernen Informationstechnologien einarbeiten und die damit verbunden Bildungsmöglichkeiten gut nützen. Ein herzliches Dankeschön den Gemeinden Kirchberg, Brixen und Westendorf!
Gebrauchte Computer: Wer Interesse an gebrauchten Computern oder an einem Drucker hat, kann sich bei Franz Stöckl, Tel. 82012 oder 8733, näher erkundigen.

Besuch beim Euro-Train
Gut vorbereitet sind die Viertklassler der Hauptschule Westendorf auf die bevorstehende Währungsumstellung.
Nachdem der Euro schon im Unterricht ausgiebig behandelt worden war, fuhren die 4a und die 4b Ende Oktober nach Kitzbühel, wo der „Euro-Train" für einen Tag Station machte.
In mehreren Waggons des Informationszuges wurden viele Aspekte der neuen Währung präsentiert und anschaulich erklärt.
Zum Schluss durfte dann das neue Geld auch ausgiebig begutachtet werden.

Gefährlicher Leichtsinn
Auch im Herbst bewältigen zahlreiche Kinder ihren Schulweg mit dem Fahrrad.
Allerdings setzen sich viele von ihnen großen Gefahren aus, wie die Gendarmerie bei etlichen Kontrollen feststellen musste. Viele der beanstandeten Schüler haben nämlich auf ihren Rädern keine Lichter montiert, fahren aber trotzdem in der morgendlichen Dämmerung zur Schule. Das ist mehr als leichtsinnig und sehr gefährlich.
Die Gendarmen wollen die Räder verstärkt auf entsprechende Beleuchtung kontrollieren.

BERGBAHNEN

Informationen zum Saisonbeginn
+ Saisonbeginn: voraussichtlich 1. Dezember 2001
+ Saisonende: 7. April 2002
+ Vorsaison: Saisonbeginn bis 21. Dezember 2001
+ Hauptsaison: 22. Dezember 2001 bis 8. März 2002
+ Nachsaison: 9. März 2002 bis Saisonende
In der Vor- bzw. Nachsaison sind die Tarife der Tages- bzw. Mehrtageskarten um 15 % reduziert!
Betreffend Tarifangaben bitten wir Sie, folgendes zu beachten: Wenn es hinsichtlich der Gültigkeitsdauer eines Skipasses (Mehrtageskarten) zu Saisonüberschneidungen kommt, wird vom Computer automatisch ein Mischpreis aus Haupt- und Nebensaisonpreis errechnet!
Saisonpässe können bei der Kassa in der Talstation der Alpenrosenbahn gelöst werden. Wenn Sie bereits eine „KeyCard" oder „Swatch Access" besitzen, bitten wir Sie, diese mitzubringen, da Ihr Saisonpass (aber auch jede andere beliebige Karte) wiederum auf diesen Datenträger gespeichert werden kann. Ansonsten ist natürlich eine große Auswahl an Swatch-Uhren bei den Bergbahnen Westendorf erhältlich.
Personen, für die erstmals ein Saisonpass ausgestellt werden soll, müssen persönlich an der Kassa erscheinen; mitgebrachte Fotos können nicht verwendet werden. Es wird ein digitales Foto erstellt und abgespeichert!
Auch heuer läuft wieder das so genannte „Skiroulette": Wenn Sie Ihren Saisonpass bis spätestens 21. Dezember 2001 kaufen, haben Sie die Möglichkeit, den gesamten Kaufpreis rückerstattet zu bekommen.
Die Gewinner werden nach der Ziehung schriftlich verständigt. Zudem erhält jeder Gast beim Kauf eines Saisonpasses ein kleines Geschenk!
Für die „Familiensaisonkarte" gelten wiederum folgende Voraussetzungen: Beide Elternteile sowie das älteste im gemeinsamen Haushalt lebende Kind (bis max. 19 Jahre, ohne eigenem Einkommen) müssen den jeweiligen Saisonpass lösen; alle weiteren Kinder in der Familie fahren gratis!
Altersgrenzen:
+ Jahrgang 1985 bzw. jünger: Kinder-Saisonkarte
+ Jahrgang 1982 bis 1984: Jugend-Saisonkarte
+ Jahrgang 1981 bzw. älter: Erwachsenen-Saisonkarte
Ski-Welt-Skiopening: Das offizielle Skiopening findet in der gesamten SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental vom 13. bis 16. Dezember 2001 mit tollem Rahmenprogramm (u.a. Auftritt von DJ Ötzi in Söll) statt. Nähere Infos erhalten Sie bei der Wilder Kaiser Brixental Tourismus GmbH. unter der Tel. Nr. 05358/505 bzw. online unter www.skiwelt.at.

Neue Liftanlagen
Ab der kommenden Wintersaison stehen Ihnen zwei neue, komfortable Viersesselbahnen (anstelle der Schlepplifte „Windauberg" und „Gampenkogel") zur Verfügung.
Durch die Erweiterung der Beschneiungsanlage kann zudem dieses Gebiet technisch beschneit werden. Über den neu erstellten Skiweg über die Fleiding-Nordseite gelangen Sie in kürzester Zeit zurück zum Talkaser.
Die „Highlights" in Westendorf:

+ 14.12.01: Eröffnung des Funparks „boarders playground" am Gampenkogel
+ 15.12.01: Offizielle Eröffnung der neuen Viersesselbahnen „Windauberg" und Gampenkogel", ab 13.00 Uhr Live-Musik in der Talkaser-Bar
+ 16.12.01: „Chinese Downhill" - nach erfolgtem Massenstart versuchen die Teilnehmer (Schifahrer und Snowboarder) so schnell wie möglich den Berg hinunter ins Ziel zu kommen - ohne Tore, ohne vorgeschriebene Strecke!
+ 31.12.01: Fackellauf und Skishow der Westendorfer Schischulen, anschließend großes Feuerwerk
+ 17.01.02: „Hahnenkamm warm up" - Internationaler FIS-Slalom der Herren
+ 08.02.02: „Red Bull Jump & Freeze" - der verrückteste Event der Alpen
+ 16.-17.03.02: „slope style 02" - namhafte Snowboardgrößen rund um den Lokalmatador „Gogo" Gossner geben im boarders playground wieder ihre Künste zum Besten

Ladies-Skitag: Ab 9. Januar 2002 erhalten wieder alle Damen immer mittwochs die Tages- bzw. Teiltageskarte zum Kindertarif!
Flying Horse Men-Skitag: Ab 11. Januar 2002 erhalten alle Herren immer freitags beim Kauf einer Tages- bzw. Teiltageskarte einen Gutschein für einen kostenlosen Flying Horse Energy Drink!

Währungsumstellung: Abschließend dürfen wir im Hinblick auf die Währungsumstellung auf Folgendes hinweisen: ab 1. Januar 2002 gilt Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel; bis spätestens 28. Februar 2002 können Sie auch noch mit ATS oder DM Ihre Skipässe bezahlen, ab 1. März 2002 dürfen wir ausschließlich Euro annehmen. Sie können natürlich jederzeit bargeldlos bei den Bergbahnen Westendorf bezahlen, ganz einfach mit Ihrer Bankomatkarte mit PIN-Code oder mit Ihrer Kreditkarte (VISA, Mastercard, Diners Club und American Express).

Neue Investitionen
Nach zwei sehr erfolgreichen Wintern bei den Bergbahnen Westendorf wurde ein umfangreiches Investitionsprogramm gestartet. Um rund 48 Millionen Schilling wurden zwei neue komfortable Vierer-Sesselbahnen, eine neue Verbindungsabfahrt zur Talkaserbahn und eine Beschneiungsanlage gebaut.
Rechtzeitig zum Winterbeginn gehen die neuen Vier-Sessel-Bahnen Windauberg und Gampenkogel in Betrieb. Die alten Schlepplifte Windauberg und Gampenkogel wurden durch moderne Vierer-Sesselbahnen mit gepolsterten Komfortsitzen ersetzt. Jede der neuen Bahnen kann künftig bis zu 2.400 Schifahrer und Snowboarder pro Stunde bequem auf den Gampenkogel und auf den Fleiding bringen. Die neuen Bahnen können auch mit einer absoluten Neuheit aufwarten: Durch neuartige Sicherungen, die am Schließbügel angebracht sind, wird die Sicherheit während der Bergfahrt deutlich erhöht.
Die Erweiterung der Beschneiungsanlage im Bereich der neuen Bahnen und im Funpark am Gampenkogel wird das Schivergnügen heuer auch im Gebiet Windauberg-Fleiding steigern. Über die neu errichtete Abfahrt von der Bergstation der Vier-Sessel-Bahn Windauberg können die Schifahrer nun direkt zur Talkaserbahn gelangen. Diese neue Verbindung wird ab dem kommenden Winter vor allem den schwächeren Schifahrern eine leichtere und schnellere Rückfahrt nach Westendorf ermöglichen.
Äußerst schonend wurde beim Bau mit der sensiblen Natur in diesem Bereich umgegangen. Notwendige Bauwerke wurden möglichst klein und der Umgebung angepasst gestaltet. „Wir haben sehr darauf geachtet, dass keine auffallenden Farbkleckse in der Landschaft entstehen", so der Geschäftsführer Hansjörg Kogler. Große Bauwerke, wie das Sessellager, wurden unter die Erde gebaut. Die Bedachtnahme auf die Natur hat sich für die Bergbahnen Westendorf schon gelohnt, der von Umweltexperten als beispielgebend bezeichnete Speichersee am Kreuzjöchl ist bereits zu einem der markantesten Ausflugsziele im Tiroler Unterland geworden und hat im heurigen Sommer trotz vieler Regentage im Frühsommer und im Oktober wieder ein erfreuliches Ergebnis gebracht. „Bei den Modernisierungen achten wir deshalb natürlich besonders darauf, dass wir uns damit nicht unser Wandergebiet im Sommer verschandeln", so Kogler.
Die Natur wurde auch beim Bau des Schiweges an der Nordseite des Fleiding bestmöglich geschont, indem nur der bestehende Wanderweg in einem kurzen Bereich verbreitert wurde.

VEREINSNACHRICHTEN

Informationen des Alpenvereins

Bergsteiger-Treff: Unser nächster Treff (vorweihnachtliches Beisammensein) findet am Freitag, den 14. Dezember, um 20 Uhr im Vereinslokal statt.

Von unserer Patscherkofel-Tour:
Die letzte Vereinstour der heurigen Sommersaison führte uns am 7. Oktober mit rund 31 Teilnehmern auf den Patscherkofel. Bei stark windigem, aber doch auch sonnigem Wetter (wie in diesem Gebiet üblich) ging es nach dem Gipfel-Anstieg über den Zirmweg bis zum Glungezer.
Eine Einkehr in der gemütlichen Tulferer Alm unterbrach den langen Abstieg bis ins Tal, wo der Bus zur Heimreise schon wartete.

Senioren am Wendelstein:
Strahlendes, warmes Wetter gab es bei der Seniorentour am 13. Oktober auf den Wendelstein/Bayern. Die gute Fernsicht vom Gipfel ließ noch viele Wanderziele für die Seniorengruppe in Zukunft erkennen.
Das ist eine recht empfehlenswerte Tour, bei der zwar am Wochenende mit großem Ansturm zu rechnen ist, die aber viele Wege bereithält, an denen man ungestört und recht aussichtsreich wandern kann. Am Gipfel trifft sich jedoch alles, denn es führen eine (alte) Zahnradbahn und auch eine Seilbahn hinauf.
Ein so genannter GEO-Weg gibt mit Tafeln und Skizzen Auskunft über die geologischen Verhältnisse im Laufe der Jahrtausende.

Jahreshauptversammlung am 7. Dezember: Die heurige Jahreshauptversammlung steht ganz im Zeichen unseres 20-jährigen Vereinsbestandes und der Aufnahme unseres 500. Vereinsmitgliedes.
Schon heute möchten wir auf diesen Termin (Freitag, 7.12., 20 Uhr, beim Reitlwirt) aufmerksam machen und alle unsere Mitglieder und Freunde bitten, sich diesen Zeitpunkt vorzumerken.
Gesonderte Einladungen verschicken wir noch zeitgerecht.

Pieps-Übung im Dezember: Die Alpenvereinssektion Brixen plant an einer Pieps-Übung der Bergrettung Westendorf teilzunehmen, um auch in dieser Richtung gut vorbereitet in die Schitourensaison einzusteigen.
Das genaue Datum werden wir noch bekanntgeben, da es von den Schneeverhältnissen abhängig ist.

Maultaschen in Westendorf
Am Freitag, den 7.12.2001 präsentiert der Aktionsradius als Veranstalter um 20 Uhr im Alpenrosensaal die „Maultaschen", die sich mit den folgenden Zeilen vorstellen:
Ein unbedeutender Philosoph und begnadeter Metzger sagte oder sabberte oder kritzelte irgendwohin: „Das Leben ist ein großer Dreck. Das Beste, was du daraus machen kannst, ist eine Kirsche obendrauf setzen!" In Kenntnis dieser Erkenntnis kommen die Maultaschen mit einer kleinen Ernte aus ihrem großen Kirschgarten und blödeln das Malbuch des Alltags 
bunt ...

Interessante Schafausstellung
Bei herrlichem Herbstwetter fand am 7. Oktober 2001 auf dem Westendorfer Liftparkplatz die erste Gemeinschaftsausstellung der Tiroler und Salzburger Schwarznasenschafzüchter statt.
90 Schwarznasenschafe und -widder stellten sich zur Schau, bei der Schafzuchtexperten als Preisrichter fungierten: Emil Burgener aus dem Wallis in der Schweiz, langjähriger Präsident der Walliser Schwarznasenschafzüchter, Dr. Martin Aigner, Tierarzt in Bayern, Alexander Schwinghammer vom Amt für Landwirtschaft in Landshut, Bayern. Diese Herren beurteilten die Tiere nach drei Kriterien (äußere Erscheinung, Bemuskelung, Wolle) und so konnten in sieben Gruppen die jeweils besten Tiere ermittelt werden. Folgende Züchter waren erfolgreich:
Altwidder: 1. Johann Langreiter, Rauris, 2. Johann Leo, Bramberg, 3. Christoph Scheiber, Ehrwald
Jungwidder (1-2 Jahre): 1. Michael Wilhelm, Sölden, 2. Josef Krall, Westendorf, 3. Ernst Riml, Sölden
Jungwidder (8-12 Monate): 1. Johann Langreiter, Rauris, 3. Johann Leo, Bramberg, 3. Josef Krall, Westendorf
Altschafe: 1. Josef Krall, Westendorf, 2. Peter Mairer, Mittewald, 3. Johann Langreiter, Rauris
Jungschafe (2-4 Jahre): 1. Ernst Riml, Sölden, 2. und 3. Johann Leo, Bramberg
Altkilber: 1. Johann Leo, Bramberg, 2. Othard Hack, St. Ulrich, 3. Johann Leo, Bramberg
Jungkilber: 1. Johann Langreiter, Rauris, 2. Andreas Winkler, St. Veit, 3. Anni Manzl, Westendorf
Gesamtwertung Widder: 1. Michael Wilhelm, Sölden
Gesamtwertung Schafe: 1. Johann Leo, Bramberg

Durch unseren Bürgermeister Johann Erharter konnte den Züchtern schöne Preise überreicht werden. Den Preisspendern (Bergbahnen Westendorf, Tourismusverband, Steindl-Glas, Itter, Raiba Westendorf, Lagerhaus Westendorf) herzlichen Dank für die Großzügigkeit! Wir möchten aber auch allen danken, die uns durch ihre Mithilfe dieses Fest ermöglicht haben! Bei einer Schafausstellung ist es natürlich wichtig, dass die Besucher Lammspezialitäten wie Lammbraten, Lammkoteletts oder „Lammburger" genießen können. Sehr viele Leute waren von den Gerichten begeistert.
Nach dieser schönen Ausstellung werden wir uns in unserer Zuchtarbeit weiter bemühen, damit der Zuchterfolg auch in Zukunft gesichert ist.

Vorreiter im Nachwuchsvolleyball
Erstmalig in der Vereinsgeschichte des VC Klafs Brixental  nimmt heuer der Klub an allen sechs Nachwuchsbewerben des Tiroler Volleyballverbandes teil.
Damit überholen die Brixentaler Nachwuchsvolleyballer auch das Volleyball-Team Wasserkraft Tirol, das schon aufgrund der Teilnahme an der Austrian Volleyball League verpflichtet ist, Nachwuchsmannschaften für jeden Ausländer  nennen zu müssen.
Trug die Trainerarbeit von Harald Schörghofer im vergangenen Jahr bereits ihre ersten Früchte (Landesmeister U14, U12), so möchte der Klub auch heuer wieder speziell in den Kleinfeldbewerben (Supermini, Mini, Midi), aber auch in bei der Jugend (U16) die starken Teams aus Innsbruck und Reutte fordern.
Die drei Tiroler Jugendkaderspieler Michael Taferner, Daniel Orthofer und vor allem Marco Koidl, der erst kürzlich in der Landesligamannschaft debütierte, werden auch die männliche Juniorenmannschaft des VC Klafs  verstärken. 
Thomas Zass, Simon Schörghofer, Lukas Haselsberger und Michael Hausberger zeigten bei den Vorbereitungsturnieren in Westendorf und Linz, dass sie in ihrer Altersgruppe zu den Besten Tirols zählen und sich auch gegen ältere Spieler durchzusetzen verstehen. 
40 Burschen im Alter zwischen 9 und 18 Jahren spielen für den VC Klafs Brixental in vier Superminiteams, drei Miniteams, zwei Miditeams und je einer Mannschaft bei den Schülern, bei Jugend und Junioren.
Aber auch die weibliche Nachwuchsabteilung des VC Klafs Brixental kann sich sehen lassen. Über 30 Mädchen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren erlernen bei ihrer engagierten und beliebten Trainerin Verena Reisigl das Volleyballerhandwerk in spielerischer Form und natürlich werden die talentiertesten Mädchen (wie Julia Aschaber, Katja Riedmann und Lisa Schörghofer) nebst anderen an den Kleinfeldbewerben des TVV teilnehmen.
Starke Teams brauchen auch starke Partner und so zeigt sich auch heuer wieder die heimische Wirtschaft bereit, den VC Klafs Brixental finanziell zu unterstützen. Klafs-Saunabau und die Raiffeisenbanken Brixen und Westendorf als Hauptsponsoren,  Installationen Erharter, Autohaus Fuchs, Gasthof Schermer, Computersysteme Manzl,  Stickerei Hirschmann und Malerei Decker ermöglichen den aufwendigen Spielbetrieb.
Volleyballinteressierte Jugendliche mögen sich an Harald Schörghofer (Tel. 05335/2444) wenden.

Verpatzter Saisonauftakt für die Klafs-Herren
Nach der Vorbereitungsphase begann für die Kampfmannschaften des VC Klafs Brixental endlich die Hallensaison. Für die Herrenmannschaft stand das erste Heimspiel (gegen Rattenberg und Tiroler Wasserkraft 2) am 20. Oktober 2001 auf dem Programm, die Damen beginnen erst am 10. November 2001 (gegen Tiroler Wasserkraft 2 und TU Schwaz).
Spielertrainer Rudi Mihalic freute sich schon sehr auf die Wettkampfphase, denn die Mannschaft rund um Kapitän Raimund Nitsche hatte „Hunger" auf kampfbetonte Spiele.
Das junge Team hat sich personell kaum verändert, nur zwei Spieler sind dazugekommen: David Bichler (derzeit verletzt) und Heimkehrer Celebi Harmanci. Die aufstrebenden Nachwuchsspieler Alexander Söllner, Christof Mittermair, Philipp Steger, Roland Mayr und Marco Koidl ergänzen weiterhin die Routiniers Raimund Nitsche, Rudi Mihalic, Andreas Kurz, Michael Wartlsteiner und Florian Geisler. Ziel der Herrenmannschaft ist es, sich in der heurigen Landesliga-Saison im Mittelfeld zu etablieren.
Ganz anders als erwartet begann dann die heurige Landesliga-Saison. Man musste sich gegen die Mannschaften von Rattenberg und Tiroler Wasserkraft 2 jeweils mit 0:3 geschlagen geben.
Im ersten Spiel gegen das Team aus Rattenberg konnte man die Nervosität klar erkennen. Dazu kamen noch Pech und die mangelnde Konzentration im Spielaufbau. Zwar versuchten die Mannen rund um Spielertrainer Rudi Mihalic alles, um nochmal ins Spiel zu finden, doch die hohe Eigenfehlerquote ließ keinen Satzerfolg zu. So verlor man klar mit 0:3 (12:25, 20:25, 24:26).
Auch im zweiten Match gegen die zweite Mannschaft der Tiroler Wasserkraft fand man nie richtig ins Spiel und so wurde auch dieses Spiel mit 0:3 (18:25, 18:25, 16:25) verloren. „Wir waren einfach zu statisch, die Abstimmung im Verteidigunsblock war nie effektiv genug und wir ließen unseren gewohnten Kampfgeist vermissen, dazu kam noch Pech im Angriff", so Spielertrainer Rudi Mihalic.

Musikkapelle bei Berlin
Ende September fand in Paaren-Glien (am Stadtrand von Berlin) das so genannte „Märkische Oktoberfest" statt, zu dem u.a. die Musikkapelle Westendorf, die Auner Buam und der „Niedinger-Ander" eingeladen waren.
Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung, die auch teilweise fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde, war eine dreistündige Show mit altbekannten Schlagerstars und kräftiger Westendorfer Beteiligung, die an beiden Tagen in der großen Festhalle veranstaltet wurde.
Umrahmt wurde das Wochenende von einem großen Bauernmarkt rund um das Veranstaltungszentrum und dem Versuch, einen Almabtrieb in kleiner Form (als „Wiesenabtrieb") nachzuahmen.

AUS DER PFARRE

Ein Freudentag für Westendorf
Der 14. Oktober war ein Freuden- und Festtag für unsere Westendorfer Pfarrgemeinde. Erntedank wurde gefeiert - Dank für die Ernte der menschlichen Arbeit und des menschlichen Geistes und ein ganz besonderer Dank dafür, dass unsere Pfarrkirche wieder in herrlichem Glanz erstrahlt.
Die Kirche ist schöner denn je. Es wurden lange verborgene Fresken wiederentdeckt und freigelegt. Die zarten Farben verleihen dem Kirchenraum zugleich Würde und Heiterkeit.
Der Hochaltar steht nicht mehr wie ein verlorenes Möbel da, er beherrscht nun den Chorraum in erhabener Weise. Aus vorhandenen Kunstwerken wurden zwei wunderschöne Seitenaltäre komponiert, die zur Andacht einladen. So haben wir wieder einen echten Marienaltar.
Die Beichtstühle sind kleine Beicht- und Aussprachezimmer. Vielleicht wird dieses in unserer Zeit so selten angenommene Sakrament wieder öfter angenommen.
Den Dankgottesdienst feierte mit uns unser verehrter Weihbischof Jakob Mayr, der in feierlicher Prozession mit den Angehörigen der Westendorfer Vereine (Schützen, Musik, Veteranen, Trachtenverein, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Röcklfrauen, Jungbauern), den Vertretern der Gemeinde und dem Pfarrgemeinderat in die festlich geschmückte Kirche einzog.
Die Eucharistiefeier umrahmte der Dekanatschor mit Orchester, der die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung brachte.
In seiner Predigt rief uns der Bischof dazu auf, uns als Christen etwas zu trauen und die Kirche zum Gebet und zur Andacht zu nutzen.
Das herrliche „Dona nobis pacem" hat wohl in vielen von uns den Wunsch geweckt, dass in unserer brutalen und menschenverachtenden Welt ein wenig Frieden einkehre.
Nach der Messe zogen wir gemeinsam mit allen Messbesuchern und dem Bischof - begleitet von Schützen und Musik - zum Alpenrosensaal, wo das Fest bei einem festlichen Mahl den Ausklang finden sollte.
Unser Herr Pfarrer, Dekan Gustav Leitner, dankte allen Spendern und der Gemeinde Westendorf für ihre Beiträge zu dem großen Vorhaben.
Er lobte den Einsatz und die solide Arbeit aller an der Renovierung beteiligten Firmen und Restauratoren. Besonders freute ihn, dass alle bis zum Festtag eingelangten Rechnungen bezahlt werden konnten. Allerdings, so betonte er, seien noch nicht alle Rechnungen eingelangt, weshalb er um weitere Unterstützung bat.
Bürgermeister Johann Erharter und der Pfarrgemeinderatsobmann schlossen sich dem Dank an und dankten ihrerseits den Spendern und den beteiligten Firmen. Sie schlossen aber auch einen besonderen Dank für unseren verehrten Herrn Pfarrer an, ohne dessen Umsicht und Einsatz die Renovierung nicht in dieser Qualität und in dieser kurzen Zeit bewältigt hätte werden können.
Der Dekanatschor umrahmte den kurzen offiziellen Teil. Anschließend wurde bei Tanzmusik noch lange gefeiert.

Hauslehren
Zu den Hauslehren möchte ich wieder recht herzlich einladen. Es ist eine gute Möglichkeit, in kleinen Gruppen über unseren Glauben und unser Christsein nachzudenken und ins Gespräch zu kommen.
Das Thema: „Ihr sollt meine Zeugen sein", sagt Jesus - Zeugnis geben von unserem Glauben.
Es braucht immer wieder eine Vertiefung unseres Glaubens, um auch Zeugnis von Christus und seiner Botschaft geben zu können, wie es ja der Auftrag Jesu ist. Christsein ereignet sich im Tun, im Hinhören auf Jesus, im Gebet und im Fragen nach seinem Willen. Dann werde ich den Reichtum der Frohen Botschaft entdecken, mein Leben danach gestalten und Zeugnis geben können, damit auch andere zu Christus finden.
Darüber wollen wir uns gemeinsam Gedanken machen und Möglichkeiten suchen, wie wir den Auftrag Jesu erfüllen können. Auch wollen wir uns im Gespräch über verschiedene Fragen unterhalten. Dias wird es auch geben.
Ich hoffe und freue mich auf ein gutes Gelingen der Hauslehren und auch auf zahlreichen Besuch.

Herbergsuche
Ein alter Brauch im Advent ist das „Herbergsuchen" oder „Frautragen", wie es auch genannt wird.
Worum geht es? Ein Bild von der Herbergsuche wird von Haus zu Haus, von Familie zu Familie getragen, freilich auch zu Alleinstehenden.
Das Bild bleibt dort in der Regel eine Nacht und einen Tag und wird dann wieder weitergetragen.
Was ist der Sinn? Es ist eine Hilfe zum Gebet und zum Feiern in der Familie („Hauskirche"). Auch wir sollen Jesus eine Herberge bei uns und in uns geben. Ein Gebetstext als Anregung wird beim Bild dabei sein.
Wer das Bild haben möchte, melde sich bei den Pfarrgemeinderäten oder im Pfarramt.

Gottes Segen begleite euch alle. 
Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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