AUS DER GEMEINDESTUBE

Steuern und Gebühren
Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates am 22. November wurden die Steuer-, Hebe-, Einheits- und Gebührensätze ab 1.1.2002 beschlossen.
Grundsätzlich sollten die Steuern, Gebühren und Gemeindeabgaben, wo dies möglich ist, so wie bisher um den Index angehoben werden. Allerdings beträgt heuer der Verbraucherpreisindex mit Oktober 2001 laut Statistischem Zentralamt 3,3 Prozent und die Inflation macht 2,6 Prozent aus und ist damit höher als in den Vorjahren.
Deshalb beschloss der Gemeinderat einstimmig eine Erhöhung um 3 Prozent mit Wirkung vom 1.1.2002, wobei die Kanalbenützungsgebühr nicht angehoben wird. Die Mindestgebühr von 110 m³ bleibt aber auch weiterhin aufrecht.
Die Altenwohn- und -pflegeheimgebühren wurden aufgrund einer Kalkulation ermittelt und diese sind vom Amt der Tiroler Landesregierung bereits bewilligt worden.
Die wesentlichste Erhöhung ergibt sich hier bei den Wohnheimgebühren mit 5,61 Prozent, bei der erhöhten Betreuung 1 beträgt die Erhöhung 2,17 Prozent, bei der Teilpflege 3,84 bzw. 3,24 Prozent und bei der Vollpflege 2,96 Prozent.

Neue Ermäßigungssätze bei den Erschließungskosten
Nach mehrmaliger Überarbeitung und Beratung wurden nun neue Richtlinien für die Erschließungsbeitragsermäßigungen einstimmig beschlossen.
Wie schon berichtet, ist die Grundvoraussetzung für den Erhalt eines solchen Zuschusses, dass der Zuschusswerber zum Zeitpunkt des Baubeginnes drei Jahre in Westendorf seinen Hauptwohnsitz haben muss oder aber vor seinem Wegzug zehn Jahre in Westendorf gelebt hat.
Die Höhe der Ermäßigung bzw. des Zuschusses für Häuslbauer wurde von bisher 60 Prozent auf 50 Prozent reduziert (bei Eigennutzung).
Appartements, Mietwohnungen u. dgl. werden mit 25 Prozent bezuschusst. Nicht gefördert werden Gebäude, die als Freizeit- oder Nebenwohnsitze dienen.
Dieser Zuschuss ist an gewisse Voraussetzungen gebunden und deshalb kann darum frühestens mit der Baufertigstellung - durch die Abgabe der Bauvollendungsanzeige - angesucht werden.
Zu Unrecht bezogene Zuschüsse müssen zurückbezahlt werden.
Die Ermäßigung für gewerbliche Bauten wurde mit 40 Prozent beibehalten. Im Übrigen gelten aber die gleichen Anspruchsvoraussetzungen.
Für Sonderfälle kann der Gemeindevorstand eine individuelle Förderung gewähren.

Sprengelarztvertretung
Da sich trotz zweimaliger Ausschreibung kein den vorgeschriebenen Voraussetzungen entsprechender Arzt als Sprengelarzt für Westendorf gemeldet hat, wurde vereinbart und vom Gemeinderat auch beschlossen, dass der Hopfgartner Sprengelarzt Dr. Richard Lergetporer ab 1.1.2002 die sprengelärztlichen Aufgaben übernimmt.

Grundkauf für Bachverbau
Um bei der Verbauung der Brixentaler Ache den gesamten zu regulierenden Bereich schneller abwickeln zu können, werden neben der Ache vorhandene Grundstücke im Gesamtausmaß von ca. 4500 m² um den Preis von S 200.-/m² angekauft.
Sie werden teils für die Verbauung selbst, teils aber auch als Betreuungsweg und teils als Überflutungsraum benötigt.
Diese Vorleistungen der Gemeinde werden aber bei den Baukosten angerechnet, sodass die Gemeinde schlussendlich nur 20 Prozent dieser Kosten zu tragen hat.

Alkoholprobleme und Zerstörungsdrang
Diese beiden Untugenden sind offenbar bei Jugendlichen oft miteinander verbunden. In letzter Zeit wurden ja wieder einige Schäden im Bereich der Nachtlokale (Wunderbar bis Moskitobar) angerichtet, welche auch ein Thema im Gemeinderat waren.
Man wird daher für diesen Bereich eine Überwachungskamera zur Feststellung der Täter installieren. Zudem sind verstärkte Gendarmerie- und Polizeikontrollen vorgesehen.
Außerdem ergeht auch von Seiten der Gemeinde der Appell an die Gastlokale und Alkoholverkaufsstellen wie Spar, Billa usw., an Jugendliche keinen Alkohol auszuschenken bzw. zu verkaufen.
Die Einhaltung dieses Gesetzes sollte aber auch bei den diversen Festen von den Vereinen beachtet werden.

Neue Kurzparkzonen
Der Winterparkplatz beim Musikpavillon (Foto) und der vorderste Bereich des Parkplatzes hinter der Raiffeisenbank werden als Kurzparkzonen (mit einer Parkdauer von 60 Minuten) verordnet, wobei diese Regelung beim Musikpavillon nur während der Wintersaison und jene hinter der Raiffeisenbank das ganze Jahr gilt.
Um entsprechende Beachtung wird daher ersucht.
Näheres weiter unten!

Beschlüsse des Vorstandes
Badelifter für Altenheim: Zur Pflege der pflegebedürftigen Personen wurde die Anschaffung eines Badelifters für den Pflegetrakt im zweiten Stock bewilligt.
Altenheim – Weiterbildung: Im kommenden Jahr ist im Altenheim Westendorf ein dreitägiges Seminar über „Basale Stimulation" vorgesehen.
Schneeräumung: Die Schneeräumung für den kommenden Winter ist so wie bisher vorgesehen. Neben den Gemeinderäumfahrzeugen stehen wieder Peter Schwaiger, Freihof, Rupert Schernthanner, Schmidbauer, und ein Radlader von Schermer für die Räumung bereit.

Restmüll künftig am Mittwoch
Mit der Firma Lobbe wurde vereinbart, dass die Restmülltonnen im nächsten Jahr jeweils an jedem zweiten Mittwoch (nicht mehr am Dienstag) entleert werden.
In der ersten Kalenderwoche wird eine zusätzliche Entleerung eingeschoben.

Hinweise der Gemeindepolizei

Neue Kurzparkzonen hinter der Raiba und beim Pavillon:
Wie bereits berichtet, wurde von der Gemeinde vom „Postwirt" Georg Ager Grund zur Errichtung von Parkplätzen gepachtet. Vorerst wurde dieser Parkplatz geschottert. Erst im Frühjahr ist es der Gemeinde auf Grund des Wintereinbruchs möglich, den Platz zu asphaltieren und zu bepflanzen.
Der neue Platz bietet für ca. 30 Pkw eine Abstellmöglichkeit.
Um nicht nur Dauerparkern Plätze zur Verfügung zu stellen, sondern auch denen, die in der Ortschaft etwas zu erledigen haben, wurde nun eine Kurzparkzone hinter der Raiba installiert. Diese hat ab dem 10. Dezember durchgehend von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr Gültigkeit.
Das Halten und Parken ist dort nur mit Parkscheibe erlaubt. Die Parkdauer beträgt 60 Minuten.
Hinweis: Es wird strengstens kontrolliert und bei Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften der StVO § 25 ausnahmslos bestraft!
Ebenfalls wurde für den Zeitraum der Wintersaison vom 10. Dezember bis 31. März beim Musikpavillon eine Kurzparkzone geschaffen. Es gelten dieselben Zeitvorgaben wie hinter der Raiba.
Die angrenzenden Schischulen und alle Betriebsinhaber im Ortskern werden von der Gemeinde ersucht, ihr Personal anzuweisen, zum ständigen Parken die neu errichteten Plätze in Anspruch zu nehmen.

Halte- und Parkverbote:
Es ist anzunehmen, dass jeder, der einen gültigen Führerschein hat, die Straßenverkehrsordnung soweit kennt und weiß, wo das Halten und Parken verboten ist!
Trotzdem muss immer wieder festgestellt werden, dass sich so mancher Fahrzeuglenker nicht an die Vorschriften hält oder nicht halten will.
Es wird wiederum darauf hingewiesen, dass Gehsteigparker nicht nur vom Gesetzgeber her als besonders rücksichtslos eingestuft wurden. Auch bei der Bevölkerung ist hier das Maß der Toleranzgrenze überschritten.
Beim Halten auf dem Gehsteig begeht der Fahrzeuglenker meistens zwei Übertretungen nach der StVO (Befahren des Gehsteiges in der Längsrichtung und Halten auf dem Gehsteig). Daher wird eine Organmandatsstrafe von S 500.- eingehoben!
Ebenfalls wird wiederum darauf hingewiesen, dass hinter der Sennerei eine Schutzzone für die Schulkinder geschaffen wurde. Es besteht dort ein absolutes Halte- und Parkverbot! Es kann die Sicherheit der Schul- und Kindergartenkinder dort nur gewährleistet sein, wenn diese Zone dort möglichst verkehrsfrei ist.
Es sind vor und neben der Sennerei ausreichend freie Parkplätze vorhanden, um die Kinder dort aussteigen zu lassen.
Daher wird an jene Eltern appelliert, welche sich dort an die Vorschriften nicht halten, Verantwortlichkeit und Rücksichtnahme walten zu lassen. Außerdem ist es unfair denen gegenüber, die sich dort an die gegebenen Regelungen halten. Wir, die besorgten Eltern und auch die Kinder werden es ihnen danken!

Verkehrssicherheit:
Es werden wesentliche Regeln in Erinnerung gerufen: die Angurtepflicht, die Bestimmungen bei der Personenbeförderung (Anzahl), die Vorschriften bei der Beförderung von Kindern auf den Rücksitzen, das vorgeschriebene Anhalten vor Schutzwegen, Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Spiegel schafft Sicherheit:
Vor einigen Jahren schon wurde von der Gemeinde Westendorf auf dem Dach des „Mesnerkellers" ein beheizbarer Verkehrsspiegel montiert.
Es muss trotzdem immer wieder festgestellt werden, dass Fahrzeuglenker, die vom Unterdorf kommen und die Fahrbahn der Dorfstraße (bei der Metzgerei „Schwarzenauer") in Richtung Bergbahnen überqueren oder in Richtung Brixen abbiegen, nicht in diesen Spiegel schauen. Dadurch gibt es immer wieder gefährliche Situationen mit dem aus Richtung Holzham kommenden Verkehr.
Der Spiegel bietet Einsicht in Richtung Holzham auf ca. 200m. Daher ist ein Übersetzen und Einbiegen der Fahrbahn, ohne sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, möglich.

Zum Thema Vandalismus:
Es wird immer wieder festgestellt, dass außerhalb der Saison Schäden jeder Art von Vandalen angerichtet werden. In letzter Zeit wurde sogar ein Baum vor dem Spargeschäft umgeschnitten. Es ist daraus zu schließen, dass nicht Fremdengäste dafür verantwortlich zu machen sind, wie von so manchen immer wieder behauptet wird.
Die Missstände werden von der Bevölkerung immer mehr kritisiert und können auf Dauer nicht hingenommen werden.
Bedauerlicherweise ist es so, dass man von der Bevölkerung in dieser Angelegenheit zur Aufklärung dieser Fälle nur spärliche Auskünfte erhält.
Es wird darauf hingewiesen, dass diese Schäden die Gemeinde enormes Geld kosten und dass diese Kosten von den Steuergeldern jedes einzelnen Bürgers bezahlt werden müssen. Daher muss es auch selbstverständlich sein, bei der Aufklärung dieser Vandalenakte mitzuwirken.
Gendarmerie und Polizei weisen darauf hin, dass Wahrnehmungen und Hinweise streng vertraulich und anonym behandelt werden!

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Weihnachtspause
Das Büro des Sozial- und Gesundheitssprengels Brixen/Westendorf ist über Weihnachten und Neujahr (vom 24.12.2001 bis 4.1.2002) geschlossen.
In dringenden Fällen erreichen Sie uns unter der Nr. 2238 von Frau Kogler.
Der Pflegedienst ist auch über Weihnachten im Dienst und erreichbar (unter Tel. 0664-2264518).

Fa. Stöckl-Landmaschinen
in Westendorf ermöglichte dem Sprengel den Verkauf der Getränke bei der Herbstschau. Wir konnten S 15.000.- erwirtschaften. Vielen Dank!

Weihnachtsgrüße
Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen verbinden wir unseren Dank für das geschenkte Vertrauen und wünschen Ihnen für das neue Jahr Glück und Gesundheit.
Ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr wünschen auch die Betreuerinnen der Kindergruppe Simba Westendorf und die Kindergruppe Dorfzwerge
Brixen.

Vom Gesundheitstag
Durch den freiwilligen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen wurde unser 7. Gesundheitstag in Brixen wieder sehr erfolgreich.
In der Gesundheitsstraße haben wir 150 Cholesterin- und Blutzuckeruntersuchungen gemacht, 44 Prostatablutuntersuchungen wurden eingeschickt . Es wurden 63 Sehtests und 60 Hörtests von der Fa. Kreinig aus St. Johann durchgeführt.
Die Vorträge von Dr. Michael Ogon und Physiotherapeutin Sabine Steindl wurden sehr gut angenommen. 20 Besucher kamen auch zu dem Euro-Vortrag.
Beim Workshop „Gesunde Haltung", wo alle Volksschulkinder aus Brixen und Westendorf mit ihren Eltern eingeladen waren, hätten wir uns mehr Leute - es waren nur acht Kinder - erwartet, weil dieses Thema doch sehr viele Kinder betrifft.
Ein Buffet über gesunde Verkostung wurde von den Bäuerinnen aus Brixen unter der Leitung unserer Ortsbäurin Klara hervorragend gestaltet und die Lebensmittel gespendet.
Ganz herzlichen Dank für die tatkräftige Mitarbeit unserer Sprengelmitarbeiterinnen, unseren Kindergruppenbetreuerinnen aus Brixen, der Arzthelferin Michaela und Dir. Stöckl und Dir. Astl für die Räumlichkeiten der VS und PTS Brixen sowie dem Schulwart Hans Pirchmoser!
Dank an Blumen-Pöll und an die Heilbehelfsaussteller! Lieben Dank auch unserem Obmann für die Unterstützung. Allen Kuchenbäckerinnen für die Köstlichkeiten an unserer Kaffeebar ein Vergelt`s Gott!
Die Teilnahme der Brixner und Westendorfer Besucher hat uns sehr gefreut und wir danken für die finanziellen Spenden, die mit dem Kaffee- und Kuchengeld 17.009 Schilling betrugen.
Der Gesundheitstag wird aus Spenden vom Sprengel finanziert.

HAUPTSCHULE

Liebe Erwachsene in Brixen und Westendorf! Liebe Eltern! Geschätzte Gastronomie- und Handelsbetriebe!
Bis ein Mensch soweit ist, dass er das Leben zu seinem Wohl und zu dem der Gemeinschaft sinnvoll gestaltet, ist es ein langer und von vielen Faktoren mitbestimmter Weg. Oft gelingt er relativ problemlos, oft ist er jedoch mit vielen Erschwernissen und Verirrungen verbunden.
Es liegt an allen verantwortungsbewussten Erwachsenen, den Kindern und Jugendlichen auf diesem Weg eine wertvolle Stütze zu sein.
Wir alle suchen auch in der heutigen konsumorientierten Überflussgesellschaft nichts sehnlicher als Zuneigung und Anerkennung, wir finden sie hoffentlich im Familien- und Freundeskreis. Nur - nicht alle Mittel heiligen den Zweck und nicht alle Nachfragen dürfen das Angebot bestimmen!
Was nützen ein Jugendschutzgesetz, ein Alkohol- und Drogenverbot, wenn der geschäftliche Gewinn Erwachsener vorrangig ist?
Was nützt ein Jugendschutzgesetz, wenn Eltern selbst viel zu früh ihre Zügel aus der Hand geben?
Die Elternvertreter und Lehrer der Hauptschule erkennen dieses Problem und bitten Sie alle eindringlichst, ehrlich daran zu arbeiten, dass der Schutz der Jugend besser gewährleistet wird als bisher. Verantwortung und nicht nur „Cool-Sein" oder „Was-geht-das-mich-an?" sind gefragt. Wenn sich das Umfeld für unsere Heranwachsenden zum Besseren verändern soll, dann geht das auch über die Änderung der anbietenden Betriebe und Vereine und über ein gestärktes Selbstbewusstsein der Familien.
Wir wollen doch alle, dass Tragödien vermieden werden !
Für die Elternvertreter und Klassenvorstände der Hauptschule:
Dir. Marianne Fuchs

Schüler organisierten Basar
Im Rahmen der Westendorfer Kreativ-Ausstellung stellten Schüler der beiden vierten Hauptschulklassen auch einen kleinen Basar auf die Beine. Kuchen, Kerzen und allerlei handwerkliche Produkte aus eigener Hand (oder aus jener von Familienangehörigen der Schüler) wurden verkauft.
Der Erlös kommt der vom Schicksal schwer getroffenen Familie Ellmerer zugute.

Laufbegeisterte Lehrer
Einen derart hohen Läuferanteil dürfte wohl kaum eine andere Schule haben: Mehr als ein Viertel der Westendorfer Hauptschullehrer absolvierte heuer einen Marathon!
Vier Damen und zwei Herren starteten in Wien, Wörgl oder Graz und konnten sich über die klassische Langstreckendistanz von 42,195 km durchwegs über ansprechende Zeiten freuen, vom Erlebnis eines solchen Lauffestes einmal ganz abgesehen!

Tolle Stimmung beim Quattroturnier
Auch heuer nahmen wieder über vierzig Schüler und Schülerinnen in zehn Mannschaften am Quattrovolleyballturnier in unserem Turnsaal teil.
An zwei aufeinander folgenden Montagen wurde der Turniersieger ermittelt. Anders als in den Jahren davor siegten diesmal aber nicht die Viertklassler, sondern es setzten sich souverän die Schüler aus der sechsten Schulstufe durch. Vor allem die Vereinsspieler Thomas Zass, Michael Hausberger, Lukas Haselsberger und der erst neunjährige Simon Schörghofer vom VC Klafs Brixental wussten sich unter dem originellen Mannschaftsnamen  „Der linke Schuh des Diddldoo" auch Größeren gegenüber durchzusetzen.
Sie siegten im Finale gegen „Ötzis Freunde". Dritter wurden die „Devil’s Sharks", die im kleinen Finale die Mannschaft „Vier Fäuste gegen Rio" besiegen konnten.

VEREINSNACHRICHTEN

Mitteilungen des Alpenvereins

Jahreshauptversammlung: Am Freitag, den 7. Dezember findet um 20 Uhr im Gasthof Reitlwirt, Brixen, die Jahreshauptversammlung statt. Besonderheiten der heurigen Versammlung sind das 20-jährige Gründungsjubiläum und die Aufnahme des 500. Mitgliedes in unsere Sektion. Ein recht zahlreicher Besuch würde uns sehr freuen.

Erste Schitour der Saison mit Pieps- Suche: Die schon traditionelle erste Schitour wird auch heuer wieder auf den Lodron führen. Dazu fahren wir mit Privat-Pkws am Sonntag, den 9. Dezember um 8.00 Uhr früh ab (Gemeindeplatz Brixen). Wir starten in der Windau ab Steinberghaus, von dort Anstieg zum Gipfel in ca. drei Stunden.
Das ist auch für Anfänger eine günstige Gelegenheit an dieser Einstiegstour mitzumachen.
Sollten die Schneeverhältnisse nicht ausreichen, so gehen wir zu Fuß auf diesen Gipfel. Anschließend Einkehr im Steinberghaus! VS-Gerät (Piepser) mitnehmen!
Achtung! Bei dieser Tour wird auch eine Pieps-Suchübung abgehalten werden. Ein VS-Gerätehersteller hat uns dies angeboten und wird dazu einen Bergführer beistellen. Für jeden Schitourengeher wäre es wichtig, daran teilzunehmen. Dabei werden uns auch moderne Geräte vorgestellt. Wer noch mehr wissen will, bitte unseren Tourenwart unter Tel. 8648 oder 0664-523300 anrufen.

Vorweihnachtlicher Bergsteiger-Treff: Unsere nächste Zusammenkunft findet erst am Freitag, den 14. Dezember um 20 Uhr im Vereinslokal statt (wegen der Hauptversammlung am 7. Dezember).

Konzertatmosphäre beim Cäcilienkonzert

Es war zweifellos ein Wagnis, doch das Experiment ist gelungen. Die Rede ist von der Konzertbestuhlung, die beim heurigen Cäcilienkonzert die Besucher im Alpenrosensaal erwartete.
In den vergangenen Jahren war es leider oft so, dass das Konzert - konsumationsbedingt - gestört wurde. Das war nicht nur für uns Musikanten unangenehm, sondern vor allem für jene Besucher, die eigentlich um der Musik willen gekommen waren.
So bot das heurige Konzert, das ja auch im Zeichen des 160-Jahr-Jubiläums stand, den geeigneten Anlass, auch in Westendorf einmal jene Konzertatmosphäre auszuprobieren, die in vielen anderen Gemeinden längst Standard ist.
Viel wurde im Vorfeld diskutiert und so mancher Musikant befürchtete, dass doch weniger Zuhörer kommen könnten, wenn im Saal keine Konsumation möglich ist. Doch der Andrang beim heurigen Cäcilienkonzert bewies das Gegenteil: Die Besucherzahl übertraf unsere Erwartungen bei weitem!
Und die, die gekommen waren, brauchten dies nicht zu bereuen, denn zur perfekten Umgebung - es war bei den Darbietungen tatsächlich mucksmäuschenstill - kam ein sehr abwechslungsreiches Programm, das, wie die Sprecherin Waltraud Kiechl vom ORF meinte, wohl für jeden etwas bot.
Der erste Teil wurde mit der festlichen „Musica Gloriosa" eingeleitet. Es folgten zwei sehr melodiöse Stücke, „Una Furtiva Lagrima" aus der Oper „Der Liebestrank" und die elegante Ouvertüre „Il Postiglione d’Amore". Danach konnte Andreas Hirzinger mit dem Solo „Großvaters Uhr" sein großes Können auf dem Tenorhorn beweisen.
Vor der Pause bekamen Jungmusiker ihre Leistungsabzeichen überreicht. Florian Ehrensberger und Thomas Wechselberger haben das Bronzene Leistungsabzeichen errungen, Christine Entleitner das Silberne. Silvia Ager erhielt das Bronzene und das Silberne Leistungsabzeichen und Andreas Hirzinger gar das Goldene.
Liane Degiampietro wurde für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt - sie war die erste Musikantin in der Geschichte unserer Kapelle gewesen -, Josef Antretter („Daxl-Seppi") für 25-jährige.
Den zweiten Teil leitete der Konzertmarsch „Primus inter pares" ein. Nach der Ouvertüre „Klingendes Land" wurde den Liebhabern moderner Klänge einiges geboten: „Any dream will do" aus dem Musical „Joseph" entpuppte sich als melodiöser Ohrwurm, während im Stück „Sax Swingers" gleich sieben Saxophone für einen unvergleichlichen Swing-Sound im Saal sorgten. Da Kapellmeister Johann Goßner selbst mitspielen musste, wurde dieses Stück von seiner Stellvertreterin Liane Degiampietro schwungvoll dirigiert. Das Stück „Paso bella" beendete den Reigen moderner Stücke und das Konzert wurde mit dem bekannten „Florentiner Marsch" beendet.
Mit zwei Zugaben bedankten sich die Musikanten beim Publikum, das von den Leistungen sichtlich angetan war und - das freut uns ganz besonders - auch die tolle Konzertatmosphäre lobte.

Erfolgreiche Herbstsaison des SVW

Ganze Arbeit leistete Toni Faistenauer mit der Kampfmannschaft des SV Steixner Westendorf in der abgelaufenen Herbstsaison. Waren die Erwartungen vor der Saison eigentlich nur auf den Klassenerhalt bzw. auf einen Mittelfeldplatz gesetzt, so strebt Toni Faistenauer nun nach dem Aufstieg in die Tiroler Liga.
Möglich wird das durch die sportlichen Erfolge und die Reform des Tiroler Fußballverbandes in der kommenden Saison 2002/2003. Es steigen nämlich die ersten zwei Mannschaften der Landesliga Ost auf.
Zur Zeit liegt die Mannschaft auf dem vierten Platz - mit nur einem Punkt Rückstand auf den zweiten.
Der Aufstieg wäre nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich interessant, da es dann wieder zu einigen Derbys kommen würde. So spielen in der Tiroler Liga neben St. Johann noch Kitzbühel, Kirchbichl und Wörgl II. In der Landesliga Ost ist der Bezirk Kitzbühel nur noch durch Fieberbrunn vertreten.
Trainer Faistenauer gelang es, eine gute Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und älteren, erfahrenen Kickern zu finden. So wurden die Nachwuchsspieler Bernhard Lampl, Marco Wohlfahrtsätter und Lukas Harasser in die Kampfmannschaft eingebaut. Besonders Bernhard Lampl glänzte als Goalgetter. Ulli Pöll erlebte seinen x-ten Fußballfrühling und führte geschickt Regie.
Obmann Gerhard Steixner und der Vorstand freuen sich über die sportlichen Erfolge und gratulieren der Mannschaft und dem Trainer recht herzlich. Über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des SV Steixner Westendorf wird in den kommenden Ausgaben berichtet.

Klafs-Damen starteten mit vier Siegen

Am 10. November begann auch für die Damen des VC Klafs Brixental in Schwaz die heurige Landesliga-Saison. Zwei Siege (gegen TI 2 Innsbruck und gegen TU Schwaz) waren die Ausbeute.
Im ersten Spiel gegen das Team der TI 2 Innsbruck konnte man den Damen die mangelnde Spielpraxis in der Halle ansehen. Trotzdem wurde versucht das Match zu kontrollieren und Druck auf den Gegner auszuüben. Letztendlich gelang dann auch ein 3:1-Sieg (26:24, 23:25, 30:28, 25:21) gegen die junge Mannschaft aus Innsbruck, bei dem vor allem Libera Maria „Molly" Rieser überzeugte.
Das zweite Spiel gegen TU Schwaz verlief ziemlich einseitig. Der klare 3:0-Sieg (25:16, 25:19, 25:12) der Brixentalerinnen war nie gefährdet, zu schwach präsentierten sich die Schwazerinnen. Trotzdem betonte Trainer Raimund Nitsche, dass noch viel Arbeit auf die Damen warte, um die letztjährige Form wieder zu erreichen.
Das sportlich erfolgreiche Wochenende komplettierte der klare 3:0-Sieg (25:10, 25:20, 25:16) am darauf folgenden Sonntag gegen den VC Silz im Tiroler Landescup. Die Damen rund um Kapitänin Verena Reisigl gaben sich gegen die Hobbytruppe aus dem Oberland keine Blöße und zeigten, dass sie auch im Cup ein Wörtchen mitzureden haben.
Drei Spiele – drei Siege: So lautete die Ausbeute der Damen- bzw. Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental eine Woche später. Die Damen konnten gegen die Mannschaften des VC Kematen und des SU Inzing in die Schranken weisen, die Herren besiegten den Ligakonkurrenten SV Fortuna Längenfeld.
Die Damenmannschaft des VC Klafs Brixental mit Verena Reisigl, Martina Schwaiger, Alexandra Kullnig, Bianca Zass, Romana Dornauer, Molly Rieser, Manuela Ungerank, Silvia Hirschmann und Katja Grißmann meldete sich mit zwei eindrucksvollen Siegen zu Wort.
Im ersten Spiel gegen den VC Kematen war man noch nicht so konzentriert, trotzdem wurde der Gegner durch druckvolles Angriffsspiel und spektakuläre Verteidigungsszenen mit 3:1 (25:18, 22:25, 25:12, 25:22) in die Knie gezwungen.
Das zweite Match gegen den SU Inzing verlief sehr einseitig: Die Inzinger wurden von den Brixentalerinnen regelrecht mit 3:0 (25:13, 25:16, 25:13) vom Platz geschossen. Die mitgereisten Fans wurden mit Volleyball vom Feinsten verwöhnt. Die Mannschaft spielte wie eine Einheit und ließ nie einen Zweifel daran, wer das Sagen hatte. Trainer Raimund Nitsche war mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden, zumal zwei Stammspielerinnen der Anfangsformation fehlten.
Auch die Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental konnte mit einem 3:1-Sieg (25:20, 21:25, 25:22, 25:14) gegen das Team des SV Fortuna Längenfeld zeigen, dass sie sich vom schlechten Saisonstart wieder erholt hat. Vor allem der bedingungslose Einsatz in der Verteidigung war der Grundstein zum Erfolg gegen die blockstarken Ötztaler.
Im November war die Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental zwar im Cup gegen den UVC Schwaz erfolgreich, doch in der Landesliga musste man auf Grund von verletzungsbedingten Ausfällen zwei klare Niederlagen (gegen VTT Innsbruck und SU Inzing) hinnehmen.
Auch das Cupspiel gegen das Team des UVC Schwaz stand bereits auf dem Programm. Der vermeintlich leichte Gegner stellte sich fast als Stolperstein heraus, das Match wurde erst im fünften Satz entschieden.
Spielertrainer Rudi Mihalic erklärte: „Die Mannschaft hatte keinen Biss, der Gegner wurde auf die leichte Schulter genommen, dazu kamen noch Angriffsprobleme." Trotzdem gingen die Brixentaler als 3:2-Sieger (12:25, 25:21, 16:25, 25:18, 16:14) vom Platz und stehen somit in der nächsten Runde des Tiroler Landescups.
Eine weitere Landesliga-Runde wurde am 24. November 2001 in Inzing ausgespielt. Gegner waren VTT Innsbruck und SU Inzing. Die beiden Titelaspiranten der Landesliga waren für das verletzungsbedingt geschwächte Team rund um Spielertrainer Rudi Mihalic eine Nummer zu groß. Vor allem Routinier und Zuspieler Raimund Nitsche fehlte an allen Ecken und Enden, so fand man nie zu einem druckvollen Spiel und konnte den Gegner nie ernsthaft gefährden. Zwei 0:3-Niederlagen (gegen VTT 18:25, 17:25, 16:25, gegen Inzing 21:25, 10:25, 19:25) waren trotz guten Kampfgeistes die Folge.
Bis zum Ende der Vorrunde ist es für die Herren das Ziel, den Platz im Tabellenmittelfeld zu halten.

Erste Erfolge für Nachwuchsvolleyballer

Im November begann der Meisterschaftsbetrieb für den Volleyballnachwuchs des VC Klafs Brixental.
Die erste Heimrunde der  männlichen Jugendlandesmeisterschaft in Westendorf brachte spannende Spiele auf technisch hohem Niveau.  Der VC Klafs Brixental siegte im ersten Spiel gegen den SV Rattenberg mit 3:1, verlor aber dann gegen den Erzrivalen VTT aus Innsbruck knapp mit 1:3.
Die Mädchen spielten die erste Runde in der Minimeisterschaft (U12), ebenfalls zu Hause, vor zahlreich erschienenem Publikum.
Gegen VTT und SV Volders 3 zeigten die Mädchen von Trainerin Verena Reisigl bereits ihr Können und gewannen jeweils mit 2:0.
Im Entscheidungsspiel des Tages um die Gruppenführung gegen SV Volders 1 brachte der äußerst knappe 28:30-Endstand des ersten Satzes die Brixentalerinnen ins Wanken.
Der Altersunterschied machte sich bemerkbar, spielen doch für den VC Klafs Brixental mit den talentierten Mädchen Julia Aschaber und Lisa Schörghofer (Foto) noch zwei Superminis. Eine 2:0-Niederlage war die Folge. 
Der zweite Tabellenrang in der Unterlandgruppe 2 lässt jedenfalls alle Chancen offen.

AUS DER PFARRE

Geänderter Termin bei den Hauslehren!
Die letzte Hauslehre ist bereits am Sonntag, den 9. Dezember (beim Obermannhart für Dorf, Dorfstraße und Bergliftstraße u.a. Ich lade herzlich dazu ein!

Herbergsuche
Ein alter Brauch im Advent ist das „Herbergsuchen" oder „Frautragen", wie es auch genannt wird.
Worum geht es? Ein Bild von der Herbergsuche wird von Haus zu Haus, von Familie zu Familie getragen, freilich auch zu Alleinstehenden. Das Bild bleibt dort in der Regel eine Nacht und einen Tag und wird dann wieder weitergetragen.
Was ist der Sinn? Es ist eine Hilfe zum Gebet und zum Feiern in der Familie („Hauskirche"). Auch wir sollen Jesus eine Herberge bei uns und in uns geben.
Ein Gebetstext als Anregung wird beim Bild dabei sein.
Wer das Bild haben möchte, melde sich bei den Pfarrgemeinderäten oder im Pfarramt.

Weihnachtsbilletts
Wie im Vorjahr bieten wir auch heuer Weihnachtsbilletts mit einem Foto unserer Kirchenkrippe an. Sie sind zum Preis von 20 Schilling in der Sakristei und im Pfarrhof erhältlich.
Der Reingewinn ist für die Innenrenovierung unserer Kirche.

Rorate
Die Roratemesse feiern wir am Freitag, den 21. Dezember um 6.00 Uhr früh in der Pfarrkirche. Ich lade euch zu dieser Messfeier herzlich ein, auch zu den Sonntagsgottesdiensten.

Sternsinger
Trotz der vielen Sammlungen darf ich euch bitten, auch diese Aktion wieder gut zu unterstützen. Danke!

„Das Weihnachtswunder"
Diese Kantate nach ausgewählten Bibeltexten für Soli, Chor und Orchester kommt am Freitag, den 4.1.2002 in unserer Pfarrkirche zur Aufführung (20.00 Uhr). Am Donnerstag, den 3.1. wird sie in der Pfarrkirche Hopfgarten aufgeführt. Ich lade euch herzlich zu dieser Aufführung ein.

Nachtgebet zur Jahreswende
Die Jahreswende möchten wir wieder betend in der Pfarrkirche verbringen. Von 23.30 bis 0.15 Uhr danken wir Gott für das zu Ende gehende Jahr und erbitten den Segen für das neue. Wir laden dazu herzlich ein.

Innenrenovierung der Pfarrkirche fast abgeschlossen
Bis auf einige Arbeiten ist die Renovierung abgeschlossen. Die Kirche ist nun wieder ein wunderschöner, würdiger Raum, in dem wir uns zur Feier der Gottesdienste versammeln dürfen, und zwar möglichst zahlreich!
Ich danke allen, die wieder Spenden gegeben haben. Da noch größere Rechnungen ausständig sind, darf ich auch weiterhin um Spenden bitten. Danke!

Gedanken zum Advent
Große Feste brauchen und haben eine Vorbereitungszeit, so auch das Weihnachtsfest. So soll uns die Adventszeit einstimmen auf das große Fest.
Es braucht Zeiten der Stille. Leider ist unsere Zeit eine laute, hektische Zeit und lässt uns oft wenig Spielraum für Stille, die aber so heilsam wäre.
Was tun? Schauen, ob man doch manche Dinge und Geschäftigkeiten lassen könnte, um Ruhe und Stille zu finden. Sich Zeit nehmen für Gebet, Gebet in der Familie, für den Gottesdienst am Sonntag oder für eine Messfeier am Werktag, für eine Adventfeier in der Familie u.a.
Der Advent ist auch eine Art Fastenzeit: Versuchen wir einfacher zu leben!

So wünsche ich euch eine gesegnete Adventzeit, um das große Geheimnis des Weihnachtsfestes tief und in Freude erleben zu können.
Gott begleite uns in diesen Wochen!

Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

ZURÜCK