AUS DER JUNIAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Altenheimumbau und -erweiterung
Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates am 15. Mai 2001 bildete das Thema „Altenheimumbau" den Haupttagesordnungspunkt.
Es wurde dabei über die vom Bürgermeister und von Dorferneuerungsobmann DI Haselsberger vorgelegten Überlegungen grundsätzlich diskutiert.
Demnach sollte das Altenheim in Zukunft keine reine Unterkunftsstätte für alte und pflegebedürftige Mitbürger mehr sein, sondern es sollen dort alle Sozialbereiche wie Sozial- und Gesundheitssprengel, Kindergarten, Krabbelstube, Seniorenstube, die vorhandene Arztordination und der Bereich „Betreutes Wohnen" untergebracht bzw. abgedeckt werden. Es soll also ein Sozialzentrum werden. Die frei werdenden Kindergartengruppenräume könnten dann für die Musikkapelle, Musikschule usw. verwendet werden.
Dass dabei die Frage der Finanzierung eines solchen Sozialprojekt eine wichtige Rolle spielt, ist ganz klar, aber mit den Mitteln der Wohnbauförderung und den Zuschüssen für die Pflegebetten dürfte eine Realisierung mit Ausnahme des „Betreuten Wohnens" realistisch sein. Pro Heimbett rechnet man mit Kosten von etwa 1 Million Schilling.
Nachdem das jetzige Altenheim nicht nur nicht den pflegemäßigen Bedürfnissen, sondern auch nicht den sonstigen zeitlichen Anforderungen entspricht, wird dieses Projekt das nächste wichtige Vorhaben der Gemeinde sein, das in den nächsten zwei bis drei Jahren verwirklicht werden soll.

Dr. Heel als Sprengelarzt im Ruhestand
Unser Sprengelarzt, Medizinalrat Dr. Ekkehard Heel, ist mit Wirkung vom April 2001 als Sprengelarzt in den dauernden Ruhestand getreten. Das heißt, er ist lediglich als Sprengelarzt in Pension, da er die Voraussetzungen dafür erfüllt hat.
Dr. Heel wirkt aber als praktischer Arzt weiter und nimmt bis zur Neubestellung eines Sprengelarztes auch diese Agenden weiterhin war. Wer sein Nachfolger wird, weiß man nicht nicht.
Dr. Heel war seit 1970 Sprengelarzt und hat diese Funktion mit viel Umsicht und zur vollsten Zufriedenheit der Gemeinde ausgeübt.
Er hat sich in dieser Zeit überdies aber auch im Bereich des Rettungswesens, als Bergrettungsarzt, im Bereich der Vorsorgemedizin, im Bereich des Sozial- und Gesundheitssprengels und in der Tiroler Ärztekammer Verdienste erworben.
Die Gemeinde Westendorf möchte Herrn MR.Dr. Heel für all seine Leistungen im Gesundheitswesen ganz aufrichtig danken und ihm für den wohlverdienten Ruhestand als Sprengelarzt alles Gute wünschen.

Flächwidmungsplanänderungen
Um die Errichtung eines Austraghauses für Josef Riedmann, Schwentbauer in der Oberwindau, zu ermöglichen, hat der Gemeinderat für ein Teilstück der Gp. 2705 die Auflage des Änderungsentwurfes und gleichzeitig auch die Umwidmung von Freiland in Sonderfläche „Austraghaus" beschlossen.
Für die von Ager Johann, Cafe Alpenland, geplante Errichtung eines Wintergartens über der Cafeterrasse auf Bp. 901 muss eine Änderung des bestehenden Bebauungsplanes „Ortskern" vorgenommen werden.
Der Gemeinderat hat eine überdachte Terrasse befürwortet und daher die Auflage des Änderungsentwurfes und gleichzeitig auch die Änderungsgenehmigung beschlossen.
Bei dieser Änderung mitberücksichtigt wurde auch ein erdgeschoßiges Anbauen auf Bp. 933 (Trafik Lenk).

Gestaltung des Schulvorplatzes
Der derzeitige reine Asphaltfläche vor dem Schulhaus wird etwas aufgelockert und mit einigen Bäumen und Sträuchern bepflanzt und mit Bänken versehen, damit sich die Schüler während der Pausen- und sonstigen freien Zeiten mehr und angenehmer vor dem Schulhaus aufhalten können. Es gibt dafür seitens der Dorferneuerungsabteilung auch einen Zuschuss.
Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. S 150.000.-. Den Auftrag erhielt die Billigstbieterfirma Strabag.

Wegauflassung
Der im Bereich „Nesseltrein und Fischer" in der Unterwindau in der Katastralmappe eingetragene, aber in der Natur nicht mehr bestehende und auch nicht mehr notwendige öffentliche Weg Gp. 4204 wurde über Antrag der Familien Wurzrainer, Nesseltrein, und Linser, Fischerhäusl, aufgelassen, allerdings unter der Bedingung, dass das auf dem Weg von der Hohen Brücke bis hinauf zum alten Nesseltreinerhaus bestehende Gehrecht für die Allgemeinheit aufrecht bleibt.

Kanalgebühr bei Wasserverlust
Laut einem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 16.11.1998 ist das laut Wasserzähler verbrauchte Wasser die Grundlage für die Abgabenermittlung, sprich für die Wasser- und Kanalgebühr.
Das über den Wasserzähler geflossene Wasser gilt somit als verbraucht. Darauf, wie nun dieses über den Wasserzähler bezogene Wasser genützt (oder nicht genützt) wurde, kommt es nicht an. Die Wassermenge ist danach auch verbraucht, wenn Rohrbrüche, schadhafte oder offen gebliebene Ventile sowie unbemerkt offen gebliebene Wasserhähne nach dem Wasserzähler zu einem unkontrollierten Wasseraustritt führen.
Es wird daher ausdrücklich darauf hingewiesen, dass derartige unkontrollierte, ungenutzt verbrauchte Wassermengen bei der Kanal- und Wassergebühr nicht berücksichtigt werden können und es daher im Interesse des Hauseigentümers oder Mieters sein muss, den Wasserverbrauch ständig zu kontrollieren um unnötigen Verbrauch zu verhindern.

Drogen- und Alkoholproblem
Diese Problematik tritt heute schon bei Schülern auf und deshalb hat sich der Schulausschuss unter Obmann Vbgm. Margreiter damit mit der Gendarmerie und Lehrern befasst und dabei beschlossen, dass zukünftig wieder mehr Kontrollen gemacht werden müssen.
Außerdem wurde vereinbart, dass bereits in der Schule noch mehr Aufklärung stattfindet und dass die Eltern und die Gastronomie mit dieser Angelegenheit befasst und miteingebunden werden.
In diesem Zusammenhang wird wieder einmal auf das Tiroler Jugendschutzgesetz verwiesen, wonach Eltern und Betreiber von Gastbetrieben die Veranwortung
bezüglich des Alkoholkonsums bzw. des Ausschanks an Kinder und Jugendlichen tragen und auch dafür verantwortlich sind, wann sich Jugendliche in Lokalen aufhalten.

MITTEILUNGEN

Díamantene und Goldene Hochzeit
Vor 60 Jahren, am 28.12. 1940, gaben sich Ursula und Josef Fuchs im Standesamt Westendorf das „Ja"-Wort. Vor 50 Jahren taten Katharina und Johann Krimbacher, Edeltrudis und Max Wilburger sowie Emma und Johann Hackler dasselbe.
Am 12.3. und am 2.5.2001 wurde den Jubelpaaren im Rahmen einer kleinen Feier im Gemeindeamt vom Bezirkshauptmann Dr. Hans Heinz Höfle die Jubiläumsgabe des Landes Tirol und vom Bürgermeister Johann Erharter ein Blumenstrauß von der Gemeinde Westendorf übergeben.
Die Gemeinde Westendorf wünscht den Jubelpaaren alles Gute für den weiteren Lebensabschnitt.

Altkleider- und Sperrmüllsammlung
Die nächste Caritas-Sammlung ist vom 19. Juni bis 17. Juli 2001 im Gemeindebauhof. Die Altkleider können dienstags und samstags (zu den Öffnungszeiten) abgegeben werden.
Heuer gibt es - wie bereits angekündigt - nur mehr eine einzige Sperrmüllsammlung durch die Gemeinde. Diese findet am Freitag, den 8. Juni 2001 von 13 Uhr bis 18 Uhr im Bauhof statt.
Ansonsten muss der Sperrmüll nach Brixen ins AWZ geliefert werden (wochentags von 8 Uhr bis 17 Uhr, freitags bis 18 Uhr).

OR Juen in Pension
Der - speziell bei unseren Bauern - als „Güterweg-Juen" bekannte Landesbeamte OR Dipl.-Ing. Alfred Juen geht mit 1. Juli 2001 in Pension.
OR Juen, der neben den Bezirken Landeck, Imst und Reutte auch für den ganzen Bezirk Kitzbühel zuständig war, wurde unter Anwesenheit fast aller Bürgermeister und vieler Altbürgermeister des Bezirkes, des Landtagsabgeordneten Josef Hechenbichler, seiner engsten Mitarbeiter und des gewesenen Obmannes des Oberwindauweges, Wenzel Antretter, in einer bescheidenen, netten Feier beim Schrandlhof in Westendorf verabschiedet.
Juen hat in seinem 33-jährigen Wirken als Güterwegbauer allein im Bezirk Kitzbühel über 600 km Wege errichtet und es sind nunmehr mit ganz wenigen Ausnahmen alle Höfe erschlossen.
In dieser Zeit wurden für diese Wegbauten über 800 Millionen Schilling investiert.
Würde man diese Leistungen heute erbringen, so wären dafür 1,4 Milliarden notwendig.
Juen war wohl der Wegbereiter für die Hoferschließungen im wahrsten Sinn des Wortes. Auch viele jener Wege, die schon vor seiner Zeit gebaut wurden, hat Juen neu und den heutigen Anforderungen entsprechend ausgebaut.
Die Erschließung der landwirtschaflichen Höfe und damit verbunden auch vieler privater Gebäude ist also Herrn OR Juen und dem Land Tirol, das dafür immerhin 60 % und mehr finanziert hat, zu verdanken. Die restlichen 40 % wurden je zur Hälfte von den Interessenten und den Gemeinden aufgebracht.
Die letzten Arbeiten in unserer Gemeinde unter seiner Leitung waren die Wege nach Miedegg und nach Ober- und Unterkröss sowie die Sanierung des Unterwindauweges.
LA Hechenbichler, Bürgermeister Erharter und Bezirksbauernkammerobmann Nagele dankten Herrn Juen für sein weitsichtiges, aber auch schwieriges Wirken beim Wegebau und überreichten ihm ein gemeinsames Errinnerungsgeschenk der Gemeinden als Zeichen des Dankes und der Anerkennung, worüber sich Juen sichtlich freute und bedankte.
Auch er selbst wies auf die oft enorm schwierigen Umstände und Situationen, aber auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des Wegebaues hin.
Die Altbürgermeister Ök.-Rat Josef Schönacher, Westendorf, und Ök.-Rat Franz Höck, Oberndorf, unter deren Amtszeit er die meisten Wege baute, hoben seine Verdienste um die Hoferschließung besonders hervor.

Konzert von Michael Borek
Am 18. Juni gibt der in Westendorf lebende Pianist Michael Borek am Landeskonservatorium Innsbruck (Paul-Hofhaimer-Gasse 6) ein Konzert unter dem Titel „HOMELANDS - A Tribute to Keith Jarrett".
Nach einer klassischen Ausbildung begann Michael Borek bereits mit 16 für Klavier zu komponieren und zu improvisieren. Während einer gewissen Zeit galt sein Interesse vor allem der zeitgenössischen Musik (insbesondere dem Klavierwerk von Olivier Messiaen), später jedoch wandte er sich schließlich zum Jazz.
Dort konnte er unter dem Einfluss der Musik Keith Jarretts, die er mit zwölf Jahren entdeckt hatte, eine musikalische Sprache entwickeln, die die Sensibilität und Expressivität der Klassik mit den Ausdrucksformen der Jazzharmonien verband.
Sein Programm HOMELANDS präsentiert feinfühlige Eigenkompositionen und Jazz-Standards, die z.T. auf seiner letzten CD „Beyond The Ocean" veröffentlicht wurden 
(www. mvb-records.at).
„In dieser CD lässt Borek die selige Zeit des „Köln Concert" wieder aufleben, wobei er sich keineswegs als sturer Epigone verhält, sondern auch manchmal seine eigene Stimme durchblitzen lässt. Von dieser Eigenständigkeit würde ich mir noch mehr wünschen," schrieb dazu das renommierte „Concerto Magazin" im April 2001.
Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr, der Eintritt beträgt S 130.- (im Vorverkauf S 100.-). Kartenreservierung: Tel: 05334-2903 bzw. info@mvb-records.at

AUS DEN SCHULEN

Die Post besuchte die PTS Brixen im Thale
Am Donnerstag, den 17. Mai 2001 besuchten Paul Exenberger, Postvorstand in Brixen, und Johann Achrainer, Schalterbeamter in Kitzbühel, die PTS Brixen und informierten uns über die Aufgaben der Post und der P.S.K.
Sie berichteten uns, dass die Post neben den herkömmlichen Schalteraufgaben seit einiger Zeit auch Handys, Wertkarten, Autobahnvignetten, Rubbellose und vieles mehr verkauft. Sie erklärten uns auch das Ausfüllen der Erlagscheine und der Inlandpostanweisungen, wobei wir auch jeweils ein Formular ausfüllten.
Seit neuestem werden Beträge auf Erlagscheinen nicht mehr eingegrenzt, weil sie sonst von der automatischen Beleglesemaschine nicht gelesen werden können.
Die P.S.K. bietet auch ein Jugendkonto an, das bis zum vollendeten 18. Lebensjahr kostenlos ist.
Zum Abschluss informierten uns Herr Exenberger und Herr Achrainer über die Sparformen wie z.B. gebundene Sparbücher, Prämiensparen und Versicherungssparen. Die beliebteste Sparform ist das Bausparen (6,5 Millionen Österreicher).
Nach den Informationen bekam jeder von uns ein Informationspaket, wofür wir uns recht herzlich bedanken möchten.
Karin Luxner, Diana Müllauer

Forsttag
Am 3. Mai startete die PTS Brixen ein Projekt. Zusammen mit den Förstern Martin Antretter und Franz Krall wurden im Aunerwald (Westendorf) ungefähr hundert Pflanzen, unter anderem Fichten, Tannen, Buchen, Linden und andere Nadel- und Laubbäume auf einem kahlgeschlagenen Gebiet nachgepflanzt.
Gearbeitet wurde mit Wiedehopfhauen, Vorschlaghammer, Drähten und Beißzangen. Mit den Wiedehopfhauen gruben wir auf geeigneten Plätzen ungefähr 20 cm tiefe Löcher und pflanzten die Setzlinge ein. Anschließend wurden bei den größeren Bäumchen Zaunpfähle eingeschlagen. Dann befestigten wir an ihnen Plastikgitter, die die Bäume vor Wildverbiss schützen.
Uns wurde auch die Bedeutung des heimischen Waldes erklärt und näher gebracht. Wir gingen durch den Wald und Bezirksförster Peter Zimmermann klärte uns über den Waldboden und über die Bäume sowie ihre Funktionen auf. Der Boden dient als Wasser- und Mineralienspeicher und er reinigt das Wasser auch.
Die Bäume dienen als Luftfilter und geben uns Schutz vor Lawinen und Muren. Sie leben in Symbiose mit dem Boden des Waldes. Wir fanden auch das Alter eines Baumes heraus, in dem wir mit einem speziellen Bohrer von der Rinde bis zum Kern bohrten, eine Holzprobe entnahmen und die Ringe darauf zählten.
Wir bedanken uns hiermit herzlichst für die aufschlussreichen Informationen über den Wald und die Natur, aber auch für die gute Jause!
Andreas Antretter, Christian Hölzl, Claudia Hetzenauer

Besuch bei Firma Wallner
Am Montag, den 30. April besuchte die Gruppe „Dienstleistung/Tourismus" der Polytechnischen Schule Brixen die Firma Wallner, um uns die beruflichen Aufgaben eines Raumausstatters und Tapezierers anzusehen.
Die Lehrzeit beträgt drei Jahre und die Berufsschule befindet sich in Innsbruck. Frau Wallner und Frau Hetzenauer zeigten uns den Betrieb und gaben uns auch Tips für die Schaufenstergestaltung.
Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe versuchte gemeinsam ein anschauliches Fenster zu gestalten.
Danach durften wir einen Blick in den Nähraum werfen, wo uns die verschiedensten Materalien gezeigt und auch erklärt wurden. In dieser Branche muss man die modischen Trends sehr berücksichtigen. Heuer sind z.B. frische Farben sehr gefragt. Natürlich muss man sich wie in jedem Beruf durch Schulungen weiterbilden.
Dieser Beruf erscheint mir sehr interessant, zudem braucht man auch handwerkliches Geschick.
Nach der Führung bekamen wir eine kleine Stärkung. Wir möchten uns bei der Firma Wallner für die interessante Führung und die gute Betreuung bedanken.
Maria Hirzinger

Fußballturnier
Beim Vorrundenturnier zur Landesmeisterschaft der Polytechnischen Schulen konnte Brixen gegen starke Mannschaften wie Brixlegg, Wörgl, Kufstein und Niederndorf immerhin den 3. Platz erkämpfen.

Bewegte Pause in der Hauptschule
Die Integrationsklasse 4b der HS Westendorf arbeitete unter der Führung von Hauptschullehrer Harald Schörghofer ein Konzept aus, in dem es um aktive Pausengestaltung ging.
Angeregt von anderen Schulbeispielen  stand dabei die Frage im Vordergrund, wie eine bewegte Pause möglich ist, ohne dass es zu Unfällen oder sonstigen Ausschreitungen unter den Schülern kommt. Klar war allen Beteiligten, dass Kontrolle notwendig sei und der Bewegungsdrang von vielen Kindern zu kanalisieren wäre. 
Es wurde dann in diesem Klassenprojekt die Idee der Pausensheriffs geboren: Diese sollten in autonomer Schülerselbstverwaltung - unter Einbindung aller Schulklassen - die Pausenoberaufsicht neben den jeweiligen Lehrern übernehmen.
Ein Regelwerk über die Möglichkeiten der Pausengestaltung und deren Grenzen wurde gemeinsam mit den Schülern erarbeitet. Die Klassensprecher informierten dann ihre Mitschüler über die jeweiligen Maßnahmen und Konsequenzen.
Der Ort der bewegten Pause sollte der Sportplatz hinter der Hauptschule sein. Schüler, die es eher ruhig bevorzugen, bleiben weiterhin vor dem Schulgebäude.
Die Idee wurde in die Tat umgesetzt. Eine mit Spielgeräten (Jonglierteller, Diabolos, Indiaca, Frisbee, Badminton...) gefüllte „Pausenbox" sollte der Hit werden. Nebenbei werden auch noch Tischtennis, Stelzengehen, Sackhüpfen und Boccia angeboten.
Zum größten Renner aber wurde das Pausenblitzvolleyballturnier, an dem 16 Mannschaften teilnehmen. „Suppenbrezn", „Chicks on Speed", „Fruchtzwerge" sind nur einige der vielen originellen Namen der Dreierteams. Auf zwei Spielfeldern kämpfen täglich vier Teams in einem nur acht Minuten dauernden Wettkampf um den Sieg. Der Spaß steht dabei absolut im Vordergrund, gespielt wird ausnahmslos mit Softbällen und Hausschuhen.
Tolle Pausenstimmung, begeisterte Schüler und zufriedene Lehrer: Die Hauptschule Westendorf ist wieder um eine Attraktion reicher geworden.

Erfolg beim Landesjugendsingen
Die Landeshauptstadt war am 4.und 5. Mai Schauplatz des schon traditionellen Landesjugendsingens, das alle drei Jahre stattfindet.
65 Chöre aller Schultypen, ca. 1700 Kinder aus allen Bezirken des Landes traten zum musikalischen Wettstreit an. Auch der Volksschulchor unter der bewährten Leitung von VL Andrea Wagner war dabei und bewies Klasse.
Das sichere Auftreten unseres Chores, vor allem aber das saubere (auch zweistimmige) Singen überzeugte die Jury , die schließlich unseren Chor als Vertreter der Volksschulen Tirols für das Bundesjugendsingen in St. Pölten und Krems nominierte.
Auch der Hauptschulchor unter der Leitung von HOL Franz Wagner sang mit ausgezeichnetem Erfolg. Deshalb erhielt auch der Chorleiter die ehrenvolle Einladung als Gastchorleiter beim Bundesjugendsingen dabeizusein - eine ganz seltene Belohnung für große Leistungen.
So können wir, ohne zu übertreiben, sagen: Wir sind nicht nur das schönste (grünende und blühende) Dorf, sondern auch das am schönsten „singende Dorf" Tirols!
Wir freuen uns mit allen Sängern und Lehrern und möchten ihnen herzlichst zu ihren Erfolgen gratulieren.

Raiffeisen-Jugendwettbewerb
Auch beim Raiffeisen-Jugendwettbewerb 2001 konnten die Westendorfer Volksschüler wieder sehr erfolgreich abschneiden.
Siegerin auf Landesebene wurde Elisabeth Hölzl, 2a-Klasse. Ihre Zeichnung und die der anderen Sieger können im Schaufenster der Raiffeisenbank bewundert werden.

Sonderferienregelung
Das Schulforum der Volksschule Westendorf hat in seiner Sitzung am 23. Mai eine Sonderferienregelung nach $ 110 Abs. 7 des Tiroler Schulorganisationsgesetzes für das Schuljahr 2001/2002 beschlossen:
Es werden drei Tage (Montag, 29.10.2001, Dienstag, 30.10., Mittwoch, 31.10.) für schulfrei erklärt.
Diese Tage werden durch einen früheren Schulbeginn hereingebracht. Das nächste Schuljahr beginnt deshalb bereits am Mittwoch, den 6. September 2001.
Diese Regelung ermöglicht „Herbstferien" vom 26. Oktober bis zum 4. November.
Außerdem hat das Schulforum auch die schulautonomen (freien) Tage festgelegt. Diese sind der Freitag nach Christi Himmelfahrt (10.5.2002) und die Tage nach Pfingsten (22.-24.5.2002).

BERGBAHNEN

Generalversammlung für Zusammenschluss
Nach zwei überaus erfolgreichen Wintern bei den Bergbahnen Westendorf wird ein umfangreiches Investitionsprogramm gestartet.
Heuer werden die zwei Schlepplifte Windauberg und Gampenkogel durch neue, komfortable 4-Sesselbahnen ersetzt. Ab Winter 02/03 wird das Schigebiet Westendorf mit dem Schigebiet Kitzbühel zusammengeschlossen.
Bei der ordentlichen Generalversammlung der Bergbahnen Westendorf konnte der Geschäftsführer Hansjörg Kogler von einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 99/00 berichten. Im Winter 99/00 konnte mit knapp 64,0 Mio. öS das beste Winterergebnis erzielt werden. Auch der Sommer 2000 brachte mit über 7,0 Mio. öS ein Rekordergebnis.
Einstimmig beschlossen die Gesellschafter der Bergbahnen Westendorf das von GF Hansjörg Kogler präsentierte Investitionsprogramm. Der Bürgermeister und Vorsitzende der Bergbahnen Westendorf GmbH, Johann Erharter, sieht in den Projekten ein „Jahrhundertereignis" für Westendorf und eine große Chance für die Zukunft von Westendorf.
Der Masterplan sieht für 2001 den Bau der fixgeklemmten 4-Sesselbahnen Windauberg und Gampenkogel, die Beschneiungsanlage im Bereich Windauberg-Gampenkogel und einen Schiweg von der Bergstation der 4-Sesselbahn Windauberg über die Nordseite des Fleidings vor.
Im Jahr 2002 soll der Zusammenschluss zwischen den Schigebieten Westendorf und Kitzbühel mit dem Bau einer 8er-Einseilumlaufbahn von Aschau (Ortsteil Brüggl) zum Kreuzjöchlsee und einer Schiabfahrt ins Spertental mit Beschneiungsanlage erfolgen. Diese Investitionen belaufen sich auf rund 200 Mio. öS.
Oberstes Ziel aller geplanten Maßnahmen muss es sein, dass alle Verbindungsabfahrten speziell für den schwächeren Schifahrer - ca. 70 % unserer Gäste zählen dazu - geeignet sein müssen, dass also „blaue Abfahrten" gebaut werden müssen.
Die neue 4-Sesselbahn „Gampenkogel" wird auf der gleichen Trasse verlaufen wie der bisherige Schlepplift.
Ziemlich schwierig gestaltete sich aber die Fixierung der Trasse der neuen 4-Sesselbahn „Windauberg", berichtet GF Kogler. Nach eingehender Untersuchung aller möglichen Standorte und sorgfältiger Analyse aller Für und Wider blieb die bestehende Trasse als die am besten geeignete übrig.
Das Problem der Rückbringung der Schifahrer zur Bergstation der Alpenrosenbahn wird durch den Bau eines Schiweges über die Nordseite des Fleidings gelöst. Dieser Schiweg wäre auch ohne neue 4-Sesselbahn sinnvoll, da die Abfahrt über den „Hönning" zur 4-Sesselbahn Talkaser für schwächere Schifahrer zu eng und zu steil ist. Ein Ausbau dieser Abfahrt ist nicht sinnvoll, sind sich alle Experten von Seiten der Behörde und von diversen Planungsbüros einig.
Bei der außerordentlichen Generalversammlung am 25. Mai 2001 wurde von den Gesellschaftern der Bergbahnen Westendorf die Voraussetzung für die Finanzierung dieser großen Vorhaben einstimmig beschlossen. Das Stammkapital wurde auf Euro umgestellt und erhöht. In einem weiteren Schritt soll eine weitere Erhöhung des Kapitals auf 3,6 Mio. Euro erfolgen.
Hansjörg Kogler, Geschäftsführer der Bergbahnen Westendorf

Maiglöckchen-Jump
Seinen Ruf als Ort für „Fun&Action" hat Westendorf nicht erst seit „Jump&Freeze". Neuester Gag war der „Maiglöckchen-Jump" am Gampenkogel, als sich Freeskier und Snowboader wie Air& Style-Star Sani Alibabic auf einer mächtigen Schanze mitten am bereits grünen Berg und bei sommerlichen Bedingungen zu einem ungewöhnlichen Fotoshooting trafen.
Schon im Vorjahr hatte man versucht, die Idee des Westendorfers Harry Angerer in die Tat umzusetzen, am Ende des Winters eine mächtige Schanze zu präparieren und im Frühling zu warten, bis alles - mit Ausnahme der Schanze - grünt, um so einen originellen Platz für eine Foto- und Filmsession mit Snowboardern zu schaffen. Damals war der Haufen zu klein und der Sommereinbruch zu rasch.
Heuer klappte die Umsetzung aber perfekt. Nachdem der Funpark geschlossen wurde, schoben die Männer der Bergbahn mit einem Ratrac einen riesigen Sprunghügel samt Anlauf und Landefläche auf.
Am Muttertag präsentierte sich die Stätte dann in perfektem Zustand. Blühende Wiesen, Prachtwetter und sommerliche Temperaturen und mittendrin eine weiße Schanze und ein schmales Band für den Anlauf. Dem spontanen Aufruf folgten dann Snowboarder wie Air&Style-As Sani Alibabic oder Freeskier wie Alois Pickl vom Salomon Teneighty Team. Bikini-Mädels in Liegestühlen, kühle Getränke und frisch Gegrilltes sorgten dann für eine lockere Atmosphäre und für einzigartige Bilder, die in den nächsten Ausgaben nationaler und internationaler Snowboard- und Actionmagazine für noch mehr (kostenlose) Westendorf-Werbung sorgen werden.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Stellenausschreibung
Der Sozial- und Gesundheitssprengel Brixen/Westendorf sucht ab sofort für 15 Wochenstunden eine dipl. Krankenschwester bzw. einen dipl. Krankenpfleger, der die Pflegedienstleitung in unserem Sprengel übernimmt.
Wenn Sie Interessse haben, melden Sie sich bei Frau Kogler im Sozialsprengel (Mo, Di und Do vormittags, Tel. 2060).

Fahrer für „Essen auf Rädern" gesucht
Wenn Sie Interesse haben uns bei dieser wichtigen ehrenamtlichen Tätigkeit Unterstützung zu geben, bitte melden Sie sich im Sprengelbüro unter der Tel. 2060 (Mo, Di und Do vormittags).
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bzw. der Allgemeinheit helfen könnten. Danke.

Dank
Wir danken herzlich für die Blumen- und Kranzspenden von Frau Maria Manzl aus Brixen.

Kindergruppen
Unsere Kindergruppen in Westendorf und Brixen sind in den Sommerferien vom 30.7. bis 2.9.2001 geschlossen. Kindergruppenbeginn ist am 3.9.2001.
Für den Herbst: Interessierte Eltern bitten wir, sich bis zum Beginnen der Sommerferien zu informieren bzw. anzumelden, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist! Wir betreuen eure Kinder im Alter von 1 ½ bis 4 Jahren.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag in der Zeit von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr.
In unseren liebevoll gestalteten Räumlichkeiten stehen eurem Kind genügend Spiel- und Bastelsachen zur Verfügung, sodass es bestimmt nicht langweilig wird.
Auf euer Kommen freuen sich die Betreuerinnen. Wir wünschen schöne Sommerferien!

Betreuerin gesucht
Für die Kindergruppe in Brixen (Krabbelstube) wird noch eine liebe Betreuerin (ab September) gesucht. Bitte im Sprengelbüro melden (Tel. 2060)!

VEREINSNACHRICHTEN

Paragleiter-Elite in Westendorf
Die Spitze der Österreichischen Paragleiter-Nationalmannschaft konnte sich auch beim 13. Int. Skiwelt-Alpenrosencup in Westendorf/Tirol am 19. und 20. Mai 2001 durchsetzen.
Bei diesem Ligawettbewerb des Gleitschirmgliegerclubs (GFC) Westendorf gewann Alexander Schalber (Salzburg) vor dem Führenden der Weltrangwertung, Martin Brunn (Vorarlberg), und Armin Eder (Tirol).
In der Klasse der Serienschirme siegte Thomas Brandlehner.
Die österreichische Staatsmeisterin und Starterin für den GFC Westendorf, Gabi Beihammer, entschied die Damenwertung für sich.
Die komplette österreichische Paragleiter-Liga war in Westendorf angetreten, um wertvolle Punkte für Staatsmeisterschaft und internationale Ranglisten zu sammeln. Gute Wetterbedingungen ermöglichten an den beiden Wettkampftagen Aufgaben, die über Flugstrecken von 59 und 52 Kilometern führten. Die Piloten starteten auf der Choralpe in Westendorf, dem Paragleiterzentrum in den Kitzbüheler Alpen. Es mussten jeweils fünf Wendepunkte erflogen werden.
Die anspruchsvollen Aufgaben führten dazu, dass an beiden Tagen nur ein Teil der Gleitschirm-Piloten in das Ziel in Westendorf erreichte. Am Samstag schafften es immerhin 26 Teilnehmer von 70 Startern, die Ziellinie zu überfliegen und die volle Punktzahl für die Strecke zu verbuchen.
Im Finaldurchgang am Sonntag gab es sehr stabile Wetterverhältnisse mit spät einsetzender Thermik. Deshalb kehrten nur neun Piloten nach der anspruchsvollen Strecke über Reinkarer See, Mittelstation Alpenrosenbahn, Scharzkogel und Brixen im Thale wieder nach Westendorf zurück.
Schalber ging bereits am ersten Tag in Führung. Er gewann den Durchgang vor Brunn und Richard Trümel. Schalber wurde am Sonntag Vierter. Das reichte für den Gesamtsieg, denn Brunn schaffte am Sonntag nur den sechsten Platz. Den zweiten Durchgang entschied Dietmar Steiner für sich - eine Spitzenleistung angesichts der Tatsache, dass Steiner erstmals für die österreichische Liga startete.
Im Rahmenprogramm bot der GFC eine spektakuläre Show mit dem Akrobatik-Künstler Mike Küng vom Adidas Adventure Team. Er zeigte Loopings mit dem Gleitschirm; bot Flugfiguren, in der sich der Schirm um die eigene Achse dreht, und führte auch einen Rückwärtsflug mit dem Paragleiter vor.
Die offiziellen Ranglisten können über die Internet-Adresse der österreichischen Liga unter „Alpenrosencup" abgerufen werden.
Der GFC bedankt sich bei dem Titelsponsor „Skiwelt Tourismus GmbH Wilder Kaiser Brixental" sowie beim Hauptsponsor Moskito-Bar, Westendorf, für die Unterstützung. Die Veranstaltung möglich gemacht haben auch die weiteren Sponsoren Bergbahnen Westendorf, Mitsubishi Ascher, Wörgl, Bergrestaurant Choralpe, Metallbau Steixner, Raiffeisenbank Westendorf, Gösser, Flugschule Westendorf und online-aktiv Internet Marketing. Ferner dankt der GFC den Grundstückseigentümern Stöckl, Schneeberger, Schermer und Oberziepling, dem Tourismusverband Westendorf, Gemeindepolizist Ernst Freund, Dorfbäck Franco Angerer, Tenniscafe, Elektro Antretter, Metzgerei Knauer, Hotel Post und DJ Christian Fuchs.

Jahreshauptversammlung der Bergrettung
Am 4. Mai 2001 wurde die ordentliche Jahreshauptversammlung der Westendorfer Bergrettung im Gasthof-Restaurant Aschenwald abgehalten.
Dazu konnte Ortsstellenleiter Richard Krall auch den Einsatzstellenleiter der Bergwacht Westendorf, Othmar Haller, den stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Walter Leitner-Hölzl, den Ortsstellenleiterstellvertreter vom Roten Kreuz Westendorf Hannes Margreiter, Geschäftsführer Max Salcher vom Tourismusverband Westendorf und Sigi Baumgartner vom Österreichischen Alpenverein, Sektion Brixen im Thale, begrüßen.
Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit, einer Gedenkminute und der Genehmigung des letzten Protokolls, war wie jedes Jahr der Jahresrückblick der Funktionäre einer der Hauptpunkte.
Richard Krall berichtete über die verschiedenen kameradschaftlichen Aktivitäten, über die Ausschusstätigkeit und den Mitgliederstand. Die Ortsstelle zählt 32 voll ausgebildete Bergrettungsmitglieder und zwei Anwärter, die sich noch in der Ausbildung befinden. Das Einsatzgebiet der Bergrettung Westendorf erstreckt sich auf die Gemeinde Westendorf und einen Teil der Gemeinde Brixen im Thale.
Ausbildungsleiter Sebastian Antretter berichtete über Schulungen, Übungen und Einsätze im Berichtsjahr (vom 20.5.2000 bis 4.5. 2001) und verband diesen Bericht mit dem Dank an die weiteren Ausbildungsleiter und alle Kameraden für deren Einsatz.
Auch Sanitätswart Reinhard Fohringer konnte auf interessante und gut besuchte Schulungen zurückblicken.
Kassier Schönacher gab danach einen Überblick über die Finanzgebarung der Ortsstelle, die sich aufgrund der großzügigen Unterstützung von privaten Förderern, öffentlichen Subventionsgebern und der fleißigen Mitarbeit der Bergrettungsmitglieder bei den diversen Veranstaltungen (Dorffest und Ball) auch für das vergangene Jahr sehen lassen kann.
Ortsstellenliter Krall zeigte sich sehr erfreut über die gute Arbeit, die in der Ortsstelle geleistet wird und nur durch eine gute Kameradschaft und Zusammenarbeit möglich ist. Dafür dankte er allen Bergrettungsmitgliedern und dem Ausschuss, insbesondere aber Hans Fohringer für seine diversen Sponsortätigkeiten. Krall bedankte sich auch bei den Subventionsgebern für die finanzielle Unterstützung. Die anschließend durch Rechnungsprüfer Franz Althaler beantragte Entlastung des Kassiers und des Ausschusses wurde einstimmig angenommen.
Nach dreijähriger Amtszeit stand heuer wieder die Neuwahl des Ausschusses auf der Tagesordnung. Der einzige Wahlvorschlag, den alten Ausschuss in seiner Funktion zu bestätigen, wurde fast einstimmig angenommen. Der Ausschuss setzt sich daher für weitere drei Jahre wie folgt zusammen:
+ Ortsstellenleiter: Richard Krall
+ Ortsstellenleiter-Stellvertreter: Sebastian Antretter
+ Gerätewart: Johann Faistenauer
+ Kassier und Schriftführer: Peter Schönacher
Als Rechnungsprüfer wurden Franz Althaler und Matthias Leitner vorgeschlagen und einstimmig wiedergewählt.
Ihr 25jähriges Jubiläum als Mitglieder der Bergrettung Westendorf konnten im vergangenen Jahr Hans Fohringer und Franz Prügger feiern. Beide traten im Jahr 1976, also schon bald nach der Gründung der Bergrettung Westendorf, ein und trugen mit ihrer sehr aktiven Arbeit wesentlich zum jetzigen Erscheinungsbild der Bergrettung bei. Prügger war jahrelang als Lawinenhundeführer und Einsatzleiter tätig. Für ihren langjährigen Dienst bedankte sich Ortsstellenleiter Richard Krall bei den Jubilaren mit einer Ehrenurkunde und der silbernen Anstecknadel des Österreichischen Bergrettungsdienstes.
Den Rückblick auf das vergangene Jahr möchten wir auch zum Anlass nehmen, sowohl allen Subventionsgebern (Bergbahn, Tourismusverband, Gemeinde) und der ganzen Bevölkerung für ihre Unterstützung, als auch allen Bergrettungsmitgliedern für ihren Einsatz im Ernstfall, bei Übungen und Veranstaltungen herzlichst zu danken.

Roland Waldner im Nationalteam
Hochverdient wurde Roland (LG Pletzer Hopfgarten) in die österreichische Leichtathletik-Auswahl einberufen.
Zwei Vizestaatsmeistertitel stehen bereits auf dem diesjährigen Erfolgskonto des Athleten des Laufleistungszentrums Tirol (www.llz.at). Nun gilt es auch mit der Nationalmannschaft erfolgreich zu sein.
Der erste internationale Einsatz für den Westendorfer Leichtathleten wird der Europacup auf Zypern sein, bei dem Roland über 1500 m an den Start gehen wird.

Zweiter Landesmeistertitel für die Volleyballer
Nachdem heuer bereits die Schülermannschaft des VC Klafs Brixental dem Erzrivalen SV Reutte den Meistertitel abgerungen hatte, gelang dieses Kunststück auch den Superminis (U11) aus Westendorf.
Acht Mannschaften, ausschließlich aus Reutte und dem Brixental, kämpften Anfang Mai in Westendorf um die Meisterkrone. Obwohl der SV Reutte 1 mit seinen wettkampferprobten Spielern klarer Favorit war, kam es doch zu einem dramatischen und hochklassigen Finale mit dem VC Klafs Brixental 1 und einem unerwarteten Spielausgang.
Vor begeistertem Publikum zeigten Thomas Zass und der erst achtjährige Simon Schörghofer mit großem Kampfgeist und perfekter Technik ihre spielerische Klasse. Einen unerwartet klaren 2:0-Sieg (25:19, 25:21) durften schließlich die Zuschauer und Trainer Harald Schörghofer bejubeln.
Stolz darf der VC Klafs Brixental auf seine jüngsten Nachwuchsvolleyballer in jedem Fall sein: So erkämpften die Westendorfer neben Platz 1 noch die Ränge 3 (Lukas Haselsberger, Felix Meyer) und 4 (Mario Steiner, Denis Aschenwald), noch vor SV Reutte 2 und 3.
Achtungserfolge gab es auch bei den österreichischen Volleyballmeisterschaften der männlichen Schüler. Der Tiroler Landesmeister, der VC Klafs Brixental, hatte Pech bei der Gruppenauslosung, zumal  er mit UVC Bruck und den „E.on hot-volleys Wien" zwei der stärksten Mannschaften Österreichs im selben Pool hatte. 
Vier Spiele am Samstag verlangten den Teilnehmern alles ab und der VC Klafs Brixental zeigte in seinen ersten Spielen viel Kampfgeist und eine tolle Moral. So konnte im Auftaktspiel der Kärntner Vertreter VBK Spittal/Drau mit 2:1 bezwungen werden. Im unmittelbar darauf folgenden Match musste die Mannschaft von Trainer Harald Schörghofer eine klare 0:2-Niederlage gegen den Wiener Meister  „E.on hot-volleys" hinnehmen. Auch gegen den späteren Staatsmeister Bruck kassierten die Brixentaler eine empfindliche 0:2-Niederlage.
Im letzten Spiel des Tages mobilisierten die Westendorfer nochmals ihre ganzen Kräfte und im besten Spiel des Tages zeigten sie ihr ganzes Können und besiegten die SpG Union Südstadt/Percht./Mödling mit 2:0., was auch gleichzeitig den dritten Gruppenrang bedeutete.
Im Spiel um den fünften Rang am Sonntag gegen die Riesen von Uniqa Salzburg war dann die Luft heraußen, der kleine Spielerkader der Brixentaler erwies sich als äußerst nachteilig und eine klare 0:3-Niederlage war die Folge.
Endstand: 1. UVC Bruck, 2. SpG TJ Sokol Wien/SV Schwechat, 3. E.on hot-volleys Wien, 4. SpG Union Enns/UVV Wels, 5. Uniqa Salzburg, 6. VC Klafs Brixental, 7. SpG Südstadt/ Mödling, 8. VTT Tirol, 9. VBK Spittal/Drau, 10. VC Wolfurt.
Eine besondere Ehre wurde dem Zuspieler der Klafs-Volleyballer, Michael Taferner, zuteil: Er wurde von der Trainerriege zum besten Aufspieler der ÖM gewählt. Weiters erhielten die Brixentaler Riesen Marko Koidl und Johannes Aufschnaiter vom anwesenden Juniorennationaltrainer eine Einberufung zu einem Sichtungstraining für das Nationalteam.
Auch die  männlichen Minis vom VC Klafs Brixental erreichten in der Finalrunde tolle Ergebnisse. Zwar musste sich VC Klafs Brixental 1 im Finale dem SV Reutte mit 1:2 geschlagen geben, aber die Plätze 2 und 3 gingen an die Brixentaler - noch vor dem SV Patsch und dem UVC Schwaz.

Im Cupfinale knapp geschlagen
Das letzte Wochenende im Mai war für den VC Klafs Brixental ein ganz besonderes: Die beiden Kampfmannschaften (Damen und Herren) kämpften auf heimischen Boden um den Titel des Cupsiegers.
Der Erfolg blieb zwar für beide Teams aus, trotzdem war es ein Wochenende, das für zahlreiche Zuschauer Volleyball vom Feinsten bot.
Am Samstag mussten die Damen gegen den Erzrivalen SV Raika Volders antreten. Vor heimischen Publikum wollten die Brixentalerinnen zeigen, was in ihnen steckt, und mit einer guten Leistung den Cup nach Hause holen. Doch die Zuschauer bekamen vor allem eine gute Volderer Mannschaft zu sehen. Gegen den starken Block und die überaus effektive Feldverteidigung taten sich die Damen rund um Trainer Raimund Nitsche schwer. Auch der Kampf bis zuletzt konnte die knappe 1:3-Niederlage (15:25, 25:23, 20:25, 19:25) nicht verhindern. Trotzdem muss man sich für die gezeigte Leistung nicht schämen und der Dank für den Finaleinzug ist immerhin die Qualifikation für den österreichischen Cupbewerb im nächsten Jahr.
Am darauf folgenden Sonntag sahen die zahlreich erschienenen Zuschauer das letzte Heimspiel der heurigen Saison. Die Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental spielte im Cupfinale gegen das höher eingestufte Team der TI Innsbruck 2. Als klarer Außenseiter angetreten konnten die Brixentaler nur im ersten Satz den Gegner unter Druck setzen. Man führte sogar schon mit 23:20, der Satz ging dennoch mit 25:23 an die TI 2. Danach spielten die Innsbrucker ihre ganze Klasse aus und so verloren die Klafs-Herren mit 0:3 (23:25, 14:25, 17:25). Spielertrainer Rudi Mihalic sah die Niederlage mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Zum einen war die Chance auf den größten Erfolg der Vereinsgeschichte – den Cupsieg – zum Greifen nahe, zum anderen schaffte man ebenfalls die Qualifikation für den österreichischen Cupbewerb und zeigte, dass in dieser jungen Mannschaft mehr steckt, als in der Landesliga gezeigt wurde.
Großes Lob erntete der VC Klafs Brixental für die Veranstaltung des diesjährigen Cupfinales. Sowohl die Sponsoren als auch die begeisterten Zuschauer waren vom Einsatz und der Professionalität des Clubs angetan und bemängelten nur eine Sache: die Ergebnisse der Finalspiele!

Pensionisten in Bulgarien
34 Mitglieder des Pensionistenverbandes Westendorf nahmen am Frühjahrstreffen vom 24.4. bis 1.5.2001 in Bulgarien teil.
Mit der AUA flogen wir von Salzburg nach Varna an der Schwarzmeerküste, wo wir in Albena in einem schönen Hotel untergebracht waren. Die bulgarische Bevölkerung ist außergewöhnlich freundlich und das Land hat auch eine Menge zu bieten, wie z.B. eine große Zahl von naturbelassenen Mooren und Sümpfen sowie viele orthodoxe Kirchen, von denen wir auch einige besuchten.
Auf dem Ausflugsprogramm stand auch der Besuch von Nessebar, der ältesten Stadt Europas, einem lebenden Museum aus Kirchen und alten Bürgerhäusern. Weiters besuchten wir Varna, wo sich die prächtige Christi-Himmelfahrts-Kathedrale befindet und es einen riesigen Meerespark gibt. Acht Kilometer von Varna entfernt besichtigten wir das alte Zarenschloss Euxinograd und spazierten durch den herrlichen Park. Ein Halbtagsausflug führte uns nach Balcik zum Botanischen Garten, wo das ehemalige Schloss von Königin Maria von Rumänien direkt am Meer liegt. Bei diesem Ausflug sahen wir auch ein aus dem 16. Jahrhundert stammendes Derwisch-Kloster. Außerdem fuhren wir in das Landesinnere zu einem Bauernhof, wo in einem kleinen Museum die bäuerliche Tradition dargestellt wurde.
Es war eine sehr schöne, beeindruckende Woche und alle waren begeistert von dem vielfach unbekannten Land.

Erfolgreiche Saison für Michael Baur
Für Michael Baur ist kürzlich eine sehr erfolgreiche Fußballsaison zu Ende gegangen.
Der FC Tirol konnte den österreichischen Meistertitel erfolgreich verteidigen und stamd auch im österreichischen Cupfinale.
Lediglich im internationalen Geschäft klappte es nicht ganz nach Wunsch: Zuerst erhielt man den späteren Finalisten Valencia zugelost, dann scheiterte man - nach einem großartigen Erfolg gegen die italienische Spitzenmannschaft Florenz - unglücklich beim deutschen Bundesligisten Stuttgart.
Kapitän Michael Baur darf sich auch über einen privaten Erfolg freuen: Nach seinen starken Leistungen mit dem FC Tirol und im Nationalteam wurde er zum drittbesten Spieler der Liga gewählt - nur „geschlagen" von FC-Tirol-Stürmer Radoslav Gilewicz und Markus Schopp (Sturm Graz). Die Redaktion schließt sich den zahlreichen Gratulanten an.

Alpenvereinsmitteilungen
Gletscherausbildung im Glocknergebiet:

Wir laden alle Mitglieder ein, an der Gletscherausbildung am 9. und 10. Juni (Steigeisengehen, richtiges Anseilen, Spaltenbergung etc.) teilzunehmen.
Die Abfahrt ist am Samstag, den 9. Juni um 6.00 Uhr früh vom Gemeindeplatz Brixen (mit Privat-Pkw zur Franz-Josefs-Höhe). Über die Pasterze steigen wir zur Oberwalder-Hütte hinauf.
Bergführer Manfred Rabl leitet diese Ausbildung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine rasche Anmeldung notwendig (Tel. 8648 oder 0664-35233-00, Tourenwart Hubert Kofler).
Gletscherausrüstung notwendig (Steigeisen, Brust- u. Sitzgurt, Reepschnüre, Karabiner)! Teilnahme auf eigene Gefahr.

Bergtour zum Roten Kogel (Stubaier Alpen):

Wir laden ein, an unserer Bergwanderung auf den Roten Kogel, 2.832 m, in den Stubaier Alpen teilzunehmen:
Die Abfahrt ist am Sonntag, den 17. Juni, um 5.30 Uhr (mit Autobus ab Brixen/Gemeindeplatz). Wir fahren in das Sellraintal und steigen ab Praxmar in etwa 4 Stunden auf den Gipfel.
Eine Anmeldung ist wegen der Busbestellung notwendig (bei Tourenwart Hubert Kofler, Tel. 8648 oder 0664-35233-00). Teilnahme auf eigene Gefahr.

Von unserer Schihochtour:

Sieben Teilnehmer machten bei unserer letzten Schitour in das Raintal/Südtirol im Gebiet der Rieserfernergruppe vom 26. bis 29. April mit. Es gab gute Verhältnisse, nämlich Pulver und auch Firn bei der Abfahrt von Magerstein, Schneebiger Nock und Bärenluegspitze.

Hochtour zu den Viertausendern im Wallis:

Wir planen im August in das schweizerische Wallis zu fahren um dort erstmalig als Sektionstour Viertausender zu besteigen. Wer sich zutraut, ausdauernd (Anstieg von 5 bis 6 Stunden) in größerer Höhe zu gehen und etwas Übung auf Gletschern hat, kann an dieser Tour mitmachen. Doch ist die Teilnehmerzahl sehr begrenzt, sodass eine zeitgerechte Anmeldung notwendig wäre.
Bitte bei unserem Tourenwart Hubert Kofler ab 11. Juni melden; Anreise mit Privat-Pkws.
Tourenziele sind: Weißmies, Allalinhorn, Alphubel, Strahlhorn, Bishorn - je nach den Verhältnissen bei den Anstiegen.
Sofern nicht jemand ohnehin schon Gletschererfahrung besitzt, sollte zumindest ein Wochenend-Ausbildungskurs (wie heuer im Glocknergebiet) besucht worden sein.

Achtung Kinder!

Auf geht’s zum Sonnwend-Feuerbrennen! Wir laden alle interessierten Kinder und Eltern (auch Nichtmitglieder) zum Feuerbrennen ein. Mit den Autos fahren wir auf den Sonnberg, wo wir nach kurzem Fußmarsch unseren Grill- und Feuerplatz erreichen.
Treffpunkt ist am Samstag, den 23. Juni 2001 beim Gemeindeplatz um 17.30 Uhr.
Nehmt etwas zum Grillen, eine Sitzunterlage und eventuell eine Taschenlampe mit. Das große Feuer werden wir nicht allzu spät anzünden, damit auch die kleineren Kinder dabei sein können. Bitte anmelden (bei Gertraud Straif, Tel. 8516); so können wir etwaige Fragen klären und euch auch bei zweifelhaftem Wetter wegen einer eventuellen Änderung verständigen.
Auf rege Teilnahme freut sich das AV-Jugend-Team mit Regina und Gertraud.

Umwelttag für die Jugend:

An diesem von der Sektion Kitzbühel veranstalteten Umwelttag machten zehn Kinder aus Brixen mit.
Geführt von Regina Höckner besichtigte die Gruppe die zehn recht informativen Stationen, die zum Beispiel Energiegewinnung aus Wasserkraft boten und eine Kräuter- und Gräsersammlung vorstellte. In ein Seil waren Knoten zu binden, eine Kompostieranlage bei einem Bauern war zu besichtigen, ein Biologie-Professor erklärte ein Hochmoor, man erfuhr, wie Bienen leben und wie Honig entsteht. Schließlich gab es auch noch Gelegenheit für die Kinder ein Bild zu malen.
Es war ein interessanter und recht lehrreicher Ausflug an diesem Umwelttag in Kitzbühel.

AV-Seniorengruppe gegründet:

Die Sektion Brixen besitzt nun auch eine Seniorengruppe, die gemeinsame Bergwanderungen, Radtouren oder Besichtigungsfahrten unternehmen wird. Schon rund 30 AVler haben sich zum Mitmachen gemeldet. Bereits im Juni wird mit der ersten Tour (Wanderung oder Radfahrt) begonnen werden.
Die Touren werden überwiegend an Werktagen stattfinden, da es zu dieser Zeit weniger Rummel gibt.
Die Gruppenmitglieder werden jeweils kurzfristig per Telefon von einer geplanten Ausfahrt informiert.

Von der Firngleiter- Tour:

14 Teilnehmer machten am 20. Mai bei unserer schon obligaten Figltour auf die Stempelspitze im Karwendel mit und erlebten bei strahlend schönen Wetter eine prächtige Abfahrt direkt bis zum Fahrweg, von wo es nicht mehr allzuweit zurück zum Parkplatz war.

Sharon Fuchs erfolgreich
Anfang Mai fanden in Reinbach die oberösterreichischen Meisterschaften in der Vielseitigkeit statt.
Die 15-jährige Westendorferin Sharon Fuchs, die mit ihrer Stute Sheena für den Tiroler Verband am Start war, holte sich dabei in einem spannenden Finale den Turniersieg.
Da die ersten drei Turniere wegen der Maul- und Klauenseuche abgesagt werden mussten, war der Wettkampf in Reinbach für Sharon Fuchs erst der erste in diesem Jahr. Das junge Talent startete außerdem erstmals in der Allgemeinen Klasse und musste sich auch gegen internationale Größen und Europameisterschaftsteilnehmer im 50 Starter starken Feld durchsetzen. In der Dressur landete sie mit einer grandiosen Vorführung auf dem zweiten Rang und im sehr anspruchsvollen Gelände gelang ihr einer der wenigen fehlerfreien Ritte des Turniers. Mit einem Null-Fehler-Springen in der erlaubten Zeit fixierte sie letztendlich den Sieg.
Mit diesem Triumph fährt Sharon Fuchs als Führende des österreichischen Vielseitigkeitscups zur nächsten Meisterschaft, die ebenfalls in Oberösterreich stattfindet.

Jubiläumsfest zum 100-jährigen Bestehen der Schützenkompanie Westendorf
und Neugründung der Jungschützen mit Weihe der Jungschützenfahne
Freitag, 6. Juli 2001
20.00 Uhr: 

Aufstellung beim Vereinshaus und Einmarsch zur Heldenehrung beim Kriegerdenkmal
Ehrenkompanie: Georg Angerer, Schützenkompanie Hopfgarten
anschließend Einmarsch ins Festzelt mit der BMK Westendorf
20.45 Uhr
Offizielle Eröffnung des Bataillons-Schützenfestes im Festzelt durch Bürgermeister Johann Erharter
21.00 Uhr
Tanz, Stimmung – ein musikalisches Feuerwerk mit der fetzigen Gruppe
„DIE HATTINGER BUAM"
Eintritt: öS 50,—
Samstag, 7. Juli 2001
Festbetrieb ab ca. 18.00 Uhr
21.00 Uhr
Tanz und Stimmung mit dem allseits bekannten
„ORIG. TIROLER ECHO"
Eintritt: öS 60,—
Sonntag, 8. Juli 2001
09.00 Uhr
Eintreffen aller Vereine
10.00 Uhr
Festgottesdienst und Festakt auf dem Schneebergerfeld,
zelebriert von Batl. Schützenkurat Dekan Dr. Johann Trausnitz und Schützenkurat Dekan Gustav Leitner
Musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes durch die BMK Westendorf
Ehrenkompanie: Schützenkompanie Brixlegg
11.30 Uhr
Festzug durch das Dorf zum Festzelt mit Defilierung im Ortszentrum
anschließend Festausklang mit den „SPITZSTOANERN" und den „HINTERLECHNERN"

Westendorfer Jungschützen aktiv
Herr Lt. Wolfgang Hagsteiner aus Kirchdorf organisierte als Jungschützenbetreuer des Rupert-Wintersteller-Schützenbataillons im Winterhalbjahr diverse sportliche Wettkämpfe für
die Jungschützen.
Die Westendorfer Buben haben samt Betreuern bzw. Offizieren mit Freude daran teilgenommen und ausgezeichnete Ergebnisse erzielt.
Am 4. März 2001 wurde in Going das diesjährige Schirennen abgehalten. Neben mehreren Spitzenplätzen in den verschiedenen Altersklassen wurde Leonhard Krall in der Klasse 4 Sieger.
Beim Aussscheidungskampf zum Landes-Jungschützen-Luftgewehrschießen am 17. März in Jochberg ergatterten die Westendorfer allein fünf von 15 möglichen Startplätzen für
das Landesschießen.
Am 1. April wurde in Haiming das Landesschießen ausgetragen, wo alle Buben ihr Bestes gaben, wenn auch dem einen oder anderen die Nerven nicht ganz mitgespielt haben. Tolle Ergebnisse erzielten Patrick Haller und Othmar Haller jun., welche jeweils mit nur 1/10 Ring Rückstand in ihren Altersklassen zweite Plätze belegten.
Am 1. Mai wurde in St. Johann die „Jungschützen- Spaggermeisterschaft" durchgetührt. Mit diesem Turnier wird der Versuch unternommen, das in der heutigen Zeit leider ausgestorbene „Spagger"-Spiel ein bisschen zu reaktivieren.
Die Westendorfer Jungschützen konnten sich
mangels Spielpraxis leider nicht im Vorfeld platzieren, dafür sprangen die Begleiter in die Bresche. Bei den Betreuern wurde Othmar Haller Sieger, in der Offiziersklasse belegte Hptm. Hans Kirchmair den zweiten Platz. Nach Meinung der teilnehmenden Buben werden wir uns auf das nächste Turnier besser vorbereiten!
Derzeit bereiten sich die Jungschützen mit Exerzierübungen auf die Ausrückungen in Tracht vor. Als neue Mitglieder können wir heuer Markus Burgmann und Thomas Schneider in unserer Mitte begrüßen.
Ein großer Tag für die Buben ist sicher das Bataillonsfest am 8. Juli 2001, bei dem die neue Jungschützenfahne geweiht wird. An dieser Stelle sei allen Spendern herzlich gedankt, die mit ihren Beiträgen die Anschaffung der Trachten bzw. Fahne ermöglicht haben.
Für die Kompanie verbleibt mit Schützengruß
Jungschützenbetreuer Hans Baumgartner

Kräutergarten
Wir legen uns zwar keinen Garten an, in dem ausschließlich Kräuter wachsen, wie dies in den Klostergärten des Mittelalters oder in vielen Schloss- und Gutsgärten des Mittelalters und zu anderen Zeiten üblich war. Bei uns gilt also auch keine strenge Beeteinteilung für die verschiedenen Kräuter.
Vielmehr nützen wir, wie im bäuerlichen Hausgarten alter Prägung, die Randbereiche von Gemüsebeeten und Blumenrabatten oder ziehen vielerlei Kräuter in der Kräuterspirale heran.
Natürlich machen wir uns die Tatsache zunutze, dass es bei Pflanzen wie bei uns Menschen gute und schlechte Nachbarn gibt.
Einige Arten, und zu ihnen gehören vor allem die Würz- und Heilpflanzen, verbreiten um sich eine Art Kraftfeld der Düfte, das der ganzen Pflanzengemeinschaft ringsum wohl tut. Sie verströmen selbst Duftstoffe und regen oft sogar die Nachbarpflanzen zur Produktion von Duftstoffen an, die zugleich eine Schutzfunktion gegen Schädlinge haben.
Es gehört bei naturnah wirtschaftenden Bauern und Gartenfreunden längst zum Allgemeinwissen, das Pflanzen in Mischkulturen einander fordern und schützen. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind Karotten und Zwiebeln, die sich gegenseitig die Möhren- bzw. Zwiebelfliege vom Leib halten.
Mit Hilfe von Wurzelausscheidungen bekämpfen Tagetes und Ringelblumen die Nematoden im Boden. Die Aromastoffe des Dill verhindern Schädlingsbefall bei Gurken und Bohnenkraut schützt Busch- und Stangenbohnen, aber auch die roten Beten. Tomaten und Persilie mögen sich, nicht aber Petersilie und Salat.
Ganz genau sind die Zusammenhänge des gegenseitigen Pflanzenschutzes bis heute nicht geklärt, doch hier wie in vielen anderen Fällen ist auf das Wissen unserer Vorfahren Verlass, die aus langer Uberlieferung wussten, welche Gemüse, Kräuter und Blumen sie in ihren Bauerngärten nebeneinander setzten.
Ernte: Kräuter nur bei trockener Witterung, oberirdische Teile beim zunehmenden und über sich gehenden Mond, also außerhalb der Pflanzzeit und vor allem erst dann, wenn der Morgentau abgetrocknet ist.
Besonders günstig für die Ernte sind Fruchttage.
Knoblauch, Zwiebeln und alles, was seine essbaren Teile unter der Erde hat, wird an Wurzeltagen ausgenommen.

AUS DER PFARRE

Seniorenwallfahrt
Am Sonntag, den 10. Juni fahren wir nach Kleinsöll bei Breitenbach. Die Abfahrt ist um 13.00 Uhr beim Vereinshaus.
In der Kirche in Kleinsöll feiern wir eine Andacht. Anschließend wollen wir im Gasthaus bei einer Jause gemütlich beisammen sein. Ich lade euch herzlich zu dieser Wallfahrt ein.
Anmeldung im Pfarrhof.

Kirchenrenovierung
Herzlichen Dank für die Spenden, die wieder gegeben wurden. Ich darf auch weiterhin um Spenden bitten. Die Kreuzwegbilder werden zur Zeit restauriert, die Beichtstühle werden im Juli gemacht werden. Die Gestaltung der Seitenaltäre ist noch nicht völlig entschieden.
Ich hoffe, dass bis zum Herbst alles fertig sein wird.

Gemeinschaftskurs in Assisi
Vom 25. August bis 1. September 2001 findet unser Gemeinschaftskurs statt. Ein Urlaub für Leib und Seele soll diese Woche sein.
Die Leitung hat P. Wolfgang Heiß O.F.M. Er ist vielen von uns bekannt von früheren Kursen.
Programm:
* In Meditationen, Gesprächen und Eucharistiefeiern wollen wir unser Christsein vertiefen: „Eine bessere Kirche für eine bessere Welt"
* Besichtigung der Erinnerungsstätten an den Hl. Franziskus in Assisi und Umgebung
* Tagesausflug ins Rietital - Greccio
* Teilnehmerpreis: S 6.900.-; inbegriffen Hin- und Rückfahrt mit Autobus, Vollpension,
Fahrten und Besichtigungen in und um Assisi und ein Tagesausflug ins Rietital
Es gibt wenig Orte, die so reizvoll und ansprechend sind und die so viele geistige Impulse zu geben imstande sind wie Assisi, die Stadt des Hl. Franziskus. Sein Geist erfüllt bis heute die Kapellen und Kirchen, prägt die Atmosphäre der ganzen Stadt und ist stets von neuer, faszinierender Ausstrahlung. Eine Stadt, die geradezu geschaffen ist für die Besinnung, Orientierung und Erholung!
Wir laden Sie herzlich dazu ein!
Es wäre schön, wenn wieder eine Gruppe aus unserer Pfarre teilnehmen könnte. Auch die Jugendlichen sind herzlich eingeladen.
Anmeldung im Pfarrhof.

Feier der Ehejubiläen
Am Sonntag, den 23. September feiern wir die heurigen Ehejubiläen. Wir laden alle, die heuer ein solches Jubiläum feiern (25, 40, 50, 60 u.m.), zu dieser Feier um 9 Uhr beim Pfarrgottesdienst recht herzlich ein.
Als Pfarrgemeinde möchten wir mit euch das Fest feiern, Gott danken und um seinen Segen bitten.
Besonders wollen wir auch an die denken, die ein solches Fest nicht feiern können, weil vielleicht schon ein Partner gestorben oder die Ehe zerbrochen ist.
Wer mitfeiern möchte, möge sich bitte im Pfarrhof melden.

Gottes Segen begleite uns alle! Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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