AUS DER JÄNNERAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Haushaltsvoranschlag 2002 beschlossen
Am 21. Dezember tagte der Gemeinderat letztmalig im alten Jahr und dabei wurde unter anderem der Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2002 rechtzeitig beschlossen.
Durch die Zustellung des Entwurfes des Voranschlages an alle Gemeinderatsparteien sind die sonst üblichen vielen Anfragen sehr kurz geblieben. Man war sich im Gemeinderat auch darüber einig, dass sich die Kassenverwalterin Frau Aschaber zunächst auf das Vorbringen der einmaligen Ausgaben beschränken konnte.
Folgende einmalige Ausgaben und Vorhaben sind (erstmals in Euro) eingeplant:
+ Für EDV und sonstige Anschaffungen im Gemeindeamt € 11.900.-,
+ für die Restfinanzierung des Raumordnungskonzeptes und für die Ausarbeitung des Flächenwidmungsplanes € 47.000.-,
+ für die Ausstattung des Feuerwehrkommandofahrzeuges und für die Anschaffung von neuen Helmen € 8.800.-,
+ für die Errichtung eines Löschwasserbehälters in der Oberwindau € 10.900.-,
+ für Löschwasserhydranten € 2.500.-,
+ für EDV-Tische, Klassentafeln, Lesestadtausstattung und für EDV-Software der Volksschule € 3.300.-,
+ für Klassenzimmereinrichtung, Lehrmittelkästen, Nähmaschine, Schulbücher € 15.500.-,
+ für die Sonderschule (Montessori-Arbeitsmaterial und Freiarbeitsmittel) € 800.-,
+ für den Kindergarten (Legeteppiche und Sitzpölster sowie ein Wäschetrocker) € 1.300.-.
+ Beim Fußballstadion sind ein Geräteraum und ein Kabinenumbau notwendig (€ 7.900.-),
+ die Errichtung einer Beachvolleyballplatzanlage soll ebenfalls realisiert werden (€ 29.100.-)
+ und für die öffentliche Bücherei ist ein Computer notwendig (€ 1.400.-).
+ Für das Altenwohn- und Pflegeheim sind EDV-Software und sonstige Nachschaffungen vorgesehen (€
7.700.-),
+ für Gehsteige und Beleuchtungen sind € 138.600.- veranschlagt. In diesem Zusammenhang wurde vorgeschlagen und die einhellige Meinung vertreten, anstelle eines teuren Gehsteiges von Holzham bis Burwegen den Weg zum Dreiländerhaus und weiter zum Fußballplatz zu verwenden.
+ Für die Instandhaltung der Gemeindestraßen sind € 98.200 eingeplant,
+ an Investititionsförderung des TVB € 14.500.-,
+ für ein zweites Streugerät und einen Kippanhänger € 18.300.-.
+ Der Bereich „Kreichling" soll kanalisiert werden. Es sind dafür € 52.300.- vorgesehen. Voraussetzung ist natürlich, dass mit den Grundbesitzern bei der Wasserrechtsverhandlung Einigung erzielt wird .
+ Für die Planung des Altenheimum- und erweiterungsbaues sind € 150.000.- vorgesehen,
+ für die Fertigstellung der Parkplatzerweiterung € 49.100.-,
+ für Grundkäufe für die Verbauung der Brixentaler Ache € 145.300.-,
+ für eine geplante weitere Asphaltierung der Hinterwindaustraße € 18.200.-,
+ für den Austausch des bereits mehrmals undicht gewordenen Heizkessels des Gemeindehauses € 4.300.-,
+ für die Restfinanzierung (Endabrechnung) der Feichtnerbrücke € 7.300.-.
Insgesamt betragen die einmaligen Ausgaben 684.500 Euro oder 9,4 Millionen Schilling.
Das Gesamtbudget 2002 beträgt 5,229.700 Euro - das sind 71,9 Millionen Schilling - und ist damit ungefähr gleich groß wie das von 2001, was bedeutet, dass die fortdauernden Einnahmen mit 4,889.400 Euro und die Ausgaben mit 4,545.200 Euro ziemlich gleich geblieben sind.
Der Haushaltsplan ist ausgeglichen, das heißt, dass Einnahmen und Ausgaben gleich hoch sind.
Das zu erwartende Rechnungsergebnis des Jahres 2001 wird sehr gut ausfallen und daher wird der verbleibende Überschuss in das Budget 2002 übernommen und bei der Erledigung der Jahresrechnung 2001 über die Verwendung des Überschusses entschieden. Gebraucht wird er für das Altenheim und für die Anteilsaufstockung bei den Bergbahnen.
Die im Jahr 2001 angefallenen Überschreitungen machen 1,880.367 Schilling aus. Es gibt dafür bereits Beschlüsse des Vorstandes oder des Gemeinderates und daher wurde die Bedeckung mit dem Rechnungsergebnis beschlossen.

Erschließungsbeitrag für landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude
Nach den neuen Bestimmungen der Tiroler Bauordnung ist nun auch für die landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude ein Erschließungskostenbeitrag einzuheben und deshalb hat sich der Gemeindevorstand mehrmals damit befasst.
Der Gemeinderat hatte nun über die Ermäßigungsrichtlinien zu befinden, wobei schon seitens des Vorstandes eine großzügige Handhabung vorgeschlagen wurde. Man hat sich auch erkundigt, wie diese Bestimmung in den Nachbargemeinden gehandhabt wird.
Nach eingehender und sachlicher Debatte darüber wurde schließlich einstimmig beschlossen, dass ab 1.1.2002 der Erschließungskostenbeitrag für landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude nach den gesetzlichen Bestimmungen eingehoben wird, nicht aber für Alm- und Astenwirtschaftsgebäude.
Die Ermäßigung für die übrigen beitragspflichtigen Gebäude beträgt 70%.
Für Vorschreibungssummen bis 750 Euro gibt es keine Ermäßigung.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Berechnungsgrundlagen für solche landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude wesentlich niedriger sind als sonst und dadurch ohnedies viel geringere Vorschreibungssummen entstehen.
Hinsichtlich einer Landwirtschaftsförderung bzw. Bewirtschaftungsprämie wird der Landwirtschaftsausschuss Förderungsrichtlinien ausarbeiten. Mittel hiefür sind im Budget
veranschlagt.

Öffentlicher Dank
Am Schluss der letzten Gemeinderatssitzung im abgelaufenen Jahr erwähnte der Bürgermeister, dass das Jahr 2001 - abgesehen von privaten Schicksalsschlägen - wieder ein sehr gutes Jahr für Westendorf war, wofür man dankbar sein kann.
Er bedankte sich auch beim Gemeinderat für die sehr gute Zusammenarbeit und für die großteils einstimmigen Beschlüsse. Auch den Gemeindebediensteten, die sehr gut zusammenarbeiten, gilt sein Dank.
Besonders bedankte er sich bei der Bevölkerung, die stets zur Gemeinde steht und die es durch die anstandslose und termingerechte Abfuhr der Steuern und Abgaben ermöglicht, dass die geplanten Vorhaben verwirklicht werden können.
Der Bürgermeister hofft, dass wir im kommenden Jahr von Katastrophen, Unfällen und Schicksalen verschont bleiben, und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2002.

Zum Thema „Liftzusammenschluss"
Der geplante Zusammenschluss mit Kitzbühel steht doch nicht - wie in den Medien berichtet - vor dem „Aus". Ein vom Bürgermeister geführtes persönliches Gespräch mit dem Kitzbüheler Bergbahngeschäftsführer hat nämlich ergeben, dass die Kitzbüheler nach wie vor am Zusammenschluss interessiert sind, nur sind derzeit unter anderem auch andere wichtige Vorhaben der Kitzbüheler zu bewältigen. Der Bürgermeister ist aber trotzdem voller Zuversicht, dass es in den nächsten Jahren einen Zusammenschluss geben wird. Ein positiver Abschluss mit den Grundeigentümern ist jedoch eine Grundvoraussetzung.

MITTEILUNGEN

Schneeräumung privater Flächen
Trotz eindringlicher Ermahnung und trotz der Verbote im letzten Winter wird auch heuer wieder von einigen Hausbesitzern der Schnee von ihren Parkplätzen usw. einfach auf die Straße geschoben - in der Annahme, der Schneepflug werde ihn schon wieder mitnehmen bzw. zur Seite schieben. Dies ist unstatthaft und gegenüber anderen auch unfair und zudem strafbar!
Auch das Abschieben des Schnees in Bachläufe ist strengstens verboten, da der Wasserabfluss dadurch behindert wird.
Aus aktuellem Anlass wird auf die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung zur Beachtung und Einhaltung hingewiesen:
Nach § 93 der StVO ist das Ablagern von Schnee aus Häusern und Grundstücken auf die Straße verboten, bzw. bedarf diese Ablagerung einer Bewilligung der Behörde.
Die Eigentümer von Liegenschaften im Ortsgebiet haben ferner dafür zu sorgen, dass Schneewächten oder Eisbildungen von den Dächern ihrer an der Straße gelegenen Gebäude entfernt werden. Dabei dürfen Straßenbenützer nicht gefährdet oder behindert werden.
Das Nichtbefolgen dieser Bestimmungen ist strafbar!

Jahresrückblick des Altenwohn- und Pflegeheims
Der Jahreswechsel ist auch für das Altenwohn- und Pflegeheim Anlass zu einem kleinen Rückblick auf das Jahr 2001.
Im Jänner fand ein nettes Kaffeekränzchen statt. Es war ein gemütliches Beisammensein mit selbstgebackenen Kuchen und einer guten Jause von den Westendorfer Bäuerinnen.
Lustig war´s bei der Faschingsfeier im Februar, wo sich die Bewohner sowie die Mitarbeiter und viele Westendorfer nett verkleidet haben. Die Hinterlechner spielten flott auf und es wurde viel getanzt.
Mit dem Bummelzug ging´s im Juni zu einem gemütlichen „Hoagascht" mit Kaffee und Kuchen zum Aunerhof, spendiert von Frau Hildegard Mederer. Dieser Nachmittag war wieder eine Bereicherung für unsere Bewohner.
Anfang Oktober machten wir einen Ausflug zur Gamskogelhütte - bei wunderschönem Wetter. Alte Erinnerungen an frühere Zeiten wurden bei vielen Bewohnern geweckt. Spendiert wurde diese Fahrt von Manfred Manzl, Tischlerei Manzl, und Margreiter Peter bewirtete uns sehr gut mit Kaffee und Kuchen.
Am 9. Dezember gestaltete die Landjugend Westendorf eine schöne Adventfeier. Die Jungbauern trugen Gedichte vor, und musikalisch umrahmt wurde diese Feier von Theresia Manzl und „Ellmerer Joggä". Sie sorgten auch für das leibliche Wohl der Bewohner.
Am 20. Dezember fand die Weihnachtsfeier mit allen Bewohnern unseres Altenheimes und ihren Angehörigen sowie mit unserem Herrn Pfarrer, unserem Bürgermeister, Herrn Dr. Heel und Herrn Schönacher statt. Sie wurde feierlich umrahmt vom Schülerchor der Volksschule mit Andrea Wagner und den Westendorfer Anklöpflern.
Wir möchten uns nochmals bei allen Freunden des Altenwohn- und Pflegeheimes bedanken, die immer wieder Zeit für unsere Bewohner aufbringen und uns mit Geld- und Sachspenden großzügig unterstützen! Nicht zu vergessen sind unsere Mitarbeiter, die mit viel Zeitaufwand und persönlichem Engagement alle Aktivitäten tatkräftig unterstützen. Vielen Dank!

250.000 Besucher auf der Westendorf-Homepage
Der 250.000. Besucher im Jahr 2001 hat Ende Dezember die Internet-Homepage des Tourismusverbandes Westendorf (www. westendorf.com) aufgerufen. Damit konnte die Besucherzahl gegenüber 2000 noch einmal um 171 Prozent gesteigert werden (Vorjahr: 146.100 Besucher; 1999: 53.300 Besucher).
Diese Viertel-Million Surfer hat sich 2001 mehr als 1,7 Millionen Seiten angesehen. Damit hat jeder, der auf die TVB-Homepage gekommen ist, im Durchschnitt 6,8 Seiten angeschaut.
Die Hitliste der meistaufgerufenen Seiten führt das aktuelle Standbild der Panoramakamera am Talkaser an, gefolgt vom aktuellen Schneebericht und der Überblicksseite der Hotels und Unterkünfte.
Besonders beliebt ist bei den Besuchern der Homepage auch das Gästeforum, das alleine im Dezember 2001 über 2.900mal aufgerufen wurde.
Immer mehr genutzt wird auch die Online-Buchungsmöglichkeit von Zimmern und Ferienwohnungen über Tiscover, die in die Westendorf-Homepage integriert wurde.
Von den Herkunftsländern der Surfer führt Holland vor Deutschland und Dänemark.
Die Firma online-aktiv Internet Marketing Allmeier & Fohringer OEG, die das Internet-Angebot des Tourismusverbandes betreut, sieht den Erfolg der Westendorf-Site vor allem auch darin begründet, dass diese in allen wichtigen Suchmaschinen an vorderer Stelle nicht nur unter dem Ortsnamen, sondern auch unter Begriffen zum Thema Urlaub und Freizeit präsent ist.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Jahresrückblick
Mit dem zu Ende gegangenen Jahr 2001 ist der Sozialsprengel acht Jahre alt geworden.
Wir haben ein sehr pflege- und arbeitsreiches Jahr abgeschlossen.
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, unseren unermüdlichen und fleißigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dem Vorstand und den Ärzten für die kooperative Zusammenarbeit sowie allen sozial engagierten Leuten.
Der Bevölkerung von Brixen und Westendorf ein großes Dankeschön für die vielen Spenden, die uns einen ausgezeichneten Heilbehelfsstand ermöglichen!
Im Dezember konnten zwei Veranstaltungen durchgeführt werden:
+ Tombola beim Weihnachtsmarkt am 8.12.01: Danke der Wirtschaft von Westendorf für das Gratisstandl und dem Christian und Hansi für den Christbaum!
+ Nikoloeinzug beim Musikpavillon, Sackerl und Punsch für die Kinder sowie Glühwein gesponsert zum zehnjährigen Firmenjubiläum von Skisport Hausberger; der Sozialsprengel bekam die freiwilligen Spenden. Würstel wurden uns von „Auni" gespendet und die Semmeln von Franco Angerer. Danke!

Spenden
Anstatt der üblichen kleinen Weihnachtspräsente an seine Kunden hat uns das Autohaus Fuchs eine Spende von S 30.000.- zur Anschaffung von Heilbehelfen überwiesen. Die Heilbehelfe werden vom Land nicht mehr gefördert, der Sozialsprengel muss für die Anschaffungskosten selbst aufkommen. Deshalb müssen wir immer wieder Veranstaltungen machen und sind auf Spenden angewiesen. Vergelt´s Gott!
Für die tüchtigen Mitarbeiterinnen des Sozialsprengels hat Herbert Pircher eine wunderschöne Überraschung bereit. Für jede gab es ein tolles Weihnachtsgeschenk! So starten wir wieder sehr motiviert in das neue Jahr. Ein herzliches Danke an Andrea und Herbert Pircher!

BERGBAHNEN

Weltrekordversuch
Ein unglaublicher Wettkampf geht vom 27. Jänner bis 1. Februar 2002 auf den Pisten der Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental über die Bühne. Gleich zwei Extremsportler wollen den bestehenden Weltrekord im Dauer-Schifahren verbessern. Thomas Seiwald aus St. Johann
in Tirol ist kein unbeschriebenes Blatt im Schisport. Der 32-Jährige startete in den letzten Jahren nicht weniger als siebenmal im Team der Hahnenkamm-Vorläufer auf der Kitzbüheler Streif. Auch im Ausdauersport hat der Tiroler bereits Erfolge gefeiert: So siegte er bei seinem ersten Antreten bei einem 24-Stunden-Rennen in Imst und holte sich beim längsten Riesentorlauf der Welt in Santa Christina  (Italien) den Klassensieg. Jetzt hat sich Seiwald ein besonderes Ziel vorgenommen: Er will den Weltrekord im Dauer-Schifahren - derzeit mit 103 Stunden vom Allgäuer Christian Flühr gehalten - nach Österreich holen.
So weit - so spektakulär. Aber wie es der Zufall wollte, hat auch Flühr bereits den nächsten Rekordversuch geplant. Und so treten jetzt die beiden Kontrahenten unter dem Titel „Ski-Marathon-Challenge 2002" direkt gegeneinander an. Ziel ist die 130-Stunden-Marke - und bei dieser Grenze ist für beide Fahrer aus Sicherheitsüberlegungen Schluss. Sollten beide Fahrer diese Zeit erreichen, gibt es eben zwei neue Weltrekordhalter.
Aber es gibt ja noch weitere Bestmarken zu erzielen: Mit Hilfe des berührungslosen Skidata-Zutrittssystems  kann automatisch die Höhendifferenz und die gefahrene Strecke gemessen werden - zwei weitere Rekorde warten also darauf, in diesen fünf Tagen gebrochen zu werden.
Gestartet wird am Sonntag, den 27. Jänner 2002 in Westendorf, der Zieleinlauf ist für Freitag, den 1. Februar, auf der beleuchteten Übungswiese in Westendorf, geplant.
Gefahren wird an den sechs Tagen und fünf Nächten auf den Pisten der Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental. Die Fahrer können sich frei im gesamten Skigebiet bewegen, festgelegt sind lediglich die Nachtpisten - jeden Tag wird in einem anderen Ort gefahren.
Übrigens: Für Seiwald steht nicht nur die eigene Leistung im Vordergrund. Er möchte mit seinem Rekordversuch auch die Läufer des Behinderten-Skiverbandes in den Mittelpunkt des Interesses rücken und wird auch einen namhaften Betrag für die Versehrtensportler spenden.

Boardercross-Ass gewinnt „Chinese Downhill"
Zu einer gelungenen sportlichen Premiere und zu einem herausragenden Erlebnis für Teilnehmer und Organisatoren wurde der „Chinese Downhill" am Sonntag in Westendorf.
Bei dieser einerseits uralten, andererseits brandneuen Sportart führt ein Abfahrtslauf mit Massenstart durch unverspurtes Gelände zum Ziel im Tal.
Schifahrer und Snowboarder starteten gleichzeitig am Fleiding, danach ging es in Höchstgeschwindigkeit über die Hampfernalm zum Ziel beim Gassnerwirt in der Windau. Im tiefen Pulverschnee hatten die Snowboarder einen gewissen Vorteil, den die Schifahrer auch im präparierten Schlussabschnitt nicht mehr wettmachen konnten.
Den Sieg bei den Boardern holte sich einer der weltbesten Boardercrosser, der Innsbrucker Harry Putz, vor Michael Weinländer (Innsbruck) und Stefan Schoissengeier (Wörgl), bei den Schifahrern war Freeskier Andreas Ehrensberger aus Kirchbichl klar Schnellster vor den Westendorfer „Locals" Christoph Kiederer und Bernhard Angerer.
Die recht zahlreichen Stürze in dem für die Starter unbekannten und schweren Gelände endeten allesamt glimpflich, auch jener des italienischen Skicrossers Giorgio Marchesini, der in einem Baum zwischenlandete.
Nach dem Erfolg des Probegalopps wollen die Organisatoren um Johanna Angerer, Bergbahnchef Hansjörg Kogler und Skiclub-Obmann Jakob Aschaber den „Chinese Downhill" im kommenden Jahr in größerem Rahmen durchführen.
Die Ergebnisse:
Snowboard: 1. Harry Putz, 2. Michael Weinländer (beide Innsbruck), 3. Stefan Schoissengeier (Wörgl), 4. Wolfgang Putz (Innsbruck), 5. Christian Angerer (Westendorf)
Schi: 1. Andreas Ehrensberger (Kirchbichl), 2. Christoph Kiederer, 3. Bernhard Angerer (beide Westendorf), 4.  Lars Wittmann, 5. Roland Güttl (beide D)
Siegerin Damen: Silke Müller (D)
Telemark: Joachim Simon (D)

ALPENSCHULE

Hohe Auszeichnung
Am 4. Dezember wurde den Leitern der Alpenschule; Dkfm. Dr. Josef Ziepl und Dir. Hans Ludwig, vom Präsidenten des Ökosozialen Forums Österreich, Vizekanzler a..D. Josef Riegler, der Hans-Kudlich-Anerkennungspreis verliehen.
Der Preis ergeht an Personen, die das Verständnis der Allgemeinheit für die Land- und Forstwirtschaft vertiefen helfen und zur Umsetzung der Ziele der ökosozialen Marktwirtschaft beitragen. „Dkfm. Dr. Josef Ziepl und Dir. Hans Ludwig konnten mit ihrer Alpenschule die Ausbildung junger Menschen intensiv fördern.
Ihr Verdienst ist es, dass die Schüler den Kontakt mit der Natur, die gegenseitige Abhängigkeit aller Lebewesen und den geschlossenen Kreislauf des Werdens, Seins und Vergehens kennen lernen können. Mit ihren Aktivitäten gelingt es, die Einkommenssituation der Bergbauern der Region Kitzbühel zu verbessern", heißt es in der Begründung für die Auszeichnung.
Die Verleihung fand im Marmorsaal des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft statt. Das Bild zeigt die stolze Tiroler Abordnung (Dkfm. Dr. Josef Ziepl, Ök.-Rat Ludwig Penz, Präsident der Tiroler Landwirtschaftskammer, das Ehepaar Schwaiger-Koidl mit Sohn, Dir. Hans Ludwig und Bauernbunddirektor BR Georg Keuschnigg im Festsaal.

Meisterkurs
Am 16. und 17.11.2001 veranstalteten die Landeslandwirtschaftskammer für Tirol und die Landwirtschaftliche Lehranstalt Rotholz das „Einstiegsseminar für den landwirtschaftlichen Meisterkurs" erstmals auf der Alpenschule auf dem Westendorfer Salvenberg.
Genauso wie bei den Alpenschule-Wochen (oder wie bei Alpenschule-Schnuppertagen) wurden die Jungbäuerinnen und Jungbauern in den Bergbauern-Partnerhöfen einquartiert und mit dem Frühstück versorgt. Das Mittag- und das Abendessen wurden im Alpenschule-Tageshortgebäude verabreicht.
Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Hans Egger, Rotholz, und dem Hauptreferenten Sepp Moser aus Großlöbming in der Steiermark wurde von der Früh bis in den späten Abend hinein hart gearbeitet, wurde am Anforderungsprofil des Landwirtschaftsmeisters gefeilt. Sowohl Egger und Moser als auch die kommenden Spitzenlandwirte bestätigten die Erfüllung aller Voraussetzungen für derartige Schulungen. Das Umfeld der Bergbauern sowie die Herzlichkeit der Gastgeber erzeugten eine Atmosphäre, die das Lehren und das Lernen zur Freude machte.

VEREINSNACHRICHTEN

Erfolgreicher Basar der Seniorenstube
Im Namen der Seniorenstube möchte ich mich bei allen Frauen bedanken, die uns auch heuer wieder Kuchen, Brot, Kletzenbrot und Kaffee gespendet haben. Danken darf ich aber auch Herrn Johann Hausberger, der uns auch dieses Jahr ein Werkstück (Gartenbank) spendiert hat. Ein „Vergelt´s Gott" auch allen ungenannten Spendern! Mein besonderer Dank gilt all jenen, die jedes Jahr unseren Basar besuchen und auch immer etwas kaufen. Nur dadurch kann die Seniorenstube ihrem Motto „Senioren helfen helfen" treu bleiben.
Auch heuer konnten wir mit einer ansehnlichen Summe einer Familie in Westendorf, die unverschuldet in Not geraten ist, ein bisschen das Leid lindern helfen. Außerdem wurden einige Weihnachtspakete und ein kleiner Geldbetrag an ärmere und einsame Menschen überreicht.
Ich kann auch mit Stolz sagen, dass sich die Seniorenstube seit dem Beginn vor 22 Jahren ohne Subventionen erhalten kann!
Wir können uns das Bastelmaterial, die kleinen Feiern und Ausflüge selbst finanzieren und trotzdem noch Menschen helfen, die in Not geraten sind.
Ein großes Lob und mein besonderer Dank gilt deshalb allen Senioren, die unermüdlich das ganze Jahr mit Freude arbeiten, und meinen „guten Geistern" Kathi Astner, Mary Fuchs, Alwine Aschaber, Erna Wiefler, Wetti Ager und Traudi Schwaiger, die immer, wenn man sie braucht, zur Stelle sind und mit ihrem Können und ihrer Liebe zu den Senioren sehr viel zum Gelingen der Seniorenstube beitragen. Ein herzliches „Vergelt´s Gott"!
Im Namen der Seniorenstube wünsche ich allen Westendorferinnen und Westendorfern für das Jahr 2002 viel Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen.
Renate Sieberer, Leiterin der Seniorenstube

Schiklubobmann bestätigt
Der Skiclub Westendorf bleibt weiter unter der Führung von Obmann Jakob Aschaber. Bei der alljährlichen Generalversammlung wurde der langjährige Obmann einstimmig wieder gewählt. Auch die weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Weiters wurden bei der Jahreshauptversammlung die Ziele und Pläne für den kommenden Winter präsentiert. So will der Westendorfer Skiclub den zweiten Platz im Bezirk halten. An erster Stelle der Vereinswertung war im Winter 2000/2001 der Kirchberger Skiclub mit mächtigem Vorsprung vor Westendorf und dem Kitzbüheler SC auf dem dritten Platz.
Absolutes Highlight des Winters soll auch heuer wieder der FIS-Nachtslalom werden. Schon traditionell ist der FIS-Slalom in Westendorf in der Woche des Hahnenkammrennens angesiedelt. Im letzten Winter wurde das Rennen erstmals am Abend bei Flutlicht durchgeführt und lockte 5000 Besucher auf den Westendorfer Zieplhang. Wie jedes Jahr werden auch heuer wieder die Stars der Weltcupszene das Rennen in Westendorf als „Warm Up" für das Hahnenkammrennen nutzen.
Bereits seit den 70er Jahren findet auf dem Westendorfer Zieplhang ein alljährliches Schirennen statt. Seit dem Jahr 1986 geht es beim FIS-Slalom um die Alpenrosentrophäe.
Das Rennen wurde immer in der Woche vor dem Hahnenkammrennen ausgetragen. Durch das ideale Datum und auch den bekannt guten und anspruchsvollen Hang zieht der Slalom die Stars aus dem Weltcup nach Westendorf.
Dementsprechend liest sich auch die bisherige Siegerliste von Thomas Stangassinger (1987), über Ole Christian Furuseth (1995) und Mario Reiter (1997, 1998) zu Didier Palschy (2000) und dem Vorjahrssieger Erik Schlopy. Er siegte vor den beiden Österreichern Heinz Schilchegger und Rainer Schönfelder.
Seit dem letzten Jahr gibt es nun einige Änderungen beim „Alpenrosen-FIS-Torlauf". So wurde er 2001 zum erstenmal am Abend bei Flutlicht abgehalten. Dies sollte sich als sehr gute Entscheidung erweisen. Durch die Stars, den perfekt beleuchteten und auch sehr anspruchsvollen Hang und die gute Stimmung kamen nicht weniger als 5000 Zuseher nach Westendorf und waren begeistert. Kein Wunder, nirgends kann man seinen Stars so nahe kommen wie beim Westendorfer Nachtslalom!
Eine weitere Neuerung ist, dass der Zieplhang seit dem letzten Jahr auch als offizieller Trainingshang für die Kitzbühel Starter dient. Das sagt natürlich einiges über die Qualität des Hanges aus.
Auch heuer wird der Slalom wieder über die Bühne gehen und es haben auch schon die ersten Stars aus dem Weltcup ihr Kommen angesagt, z.B. das österreichische Skiteam und auch die Norweger. Der Nachtslalom findet heuer am Donnerstag, den 17. Jänner statt; Beginn des ersten Durchgangs ist um 18 Uhr, der zweite Durchgang beginnt um 20.30 Uhr.
Neben dem wohl bestbesetzten FIS-Slalom der Welt gibt`s in der Pause noch ein tolles Showprogramm und nach dem Rennen findet die Siegerehrung im Zielgelände statt. Also, ein absoluter Pflichttermin für alles Schi-Fans, die ihre Stars einmal aus der Nähe sehen wollen!
Ein Wochenende später haben dann junge Tiroler Nachwuchsrennläufer ihren Auftritt am Zieplhang. Von 26. bis 27. Jänner finden in Westendorf die TSV-Meisterschaften der Schüler statt.

Jahreshauptversammlung der Schützenkompanie
Hauptmann Johann Kirchmair versammelte am Seelensonntag (4. November 2002) im Hotel Glockenstuhl die aktiven Schützen der Andreas Hofer Schützenkompanie zur Jahreshauptversammlung.
Außer den aktiven Schützenkameraden der Kompanie, die vollzählig zur Versammlung erschienen waren, konnte er als Ehrengäste Schützenkurat Dekan Gustav Leitner, Bürgermeister Johann Erharter, Batl.-Kmdt. Major Josef Pockenauer, Pressereferent Ehptm. Albert Wörgötter, GR Peter Schroll, Ehrenfähnrich Simon Prem sowie auch Obleute der örtlichen Vereine begrüßen.
Hauptmann Johann Kirchmair hob in seinem Tätigkeitsbericht die lobende Ausrückungspräsenz hervor und stellte den Mannschaftsstand vor. Derzeit gehören der Kompanie 61 Aktive, 5 Marketenderinnen und 108 unterstützende Mitglieder an. Mit Stolz verwiesen Hauptmann Kirchmair und Jungschützenbetreuer Johann Baumartner auf den 14-köpfigen Jungschützenzug in der Kompanie, der zu einer der stärksten im Tiroler Unterland zählt.
Neben 36 Ausrückungen in- und außerhalb der Standortgemeinde wurden zur Festigung und zur Belebung der Kameradschaft auch sportliche Wettkämpfe ausgetragen. Besonders die Jungschützen zeichneten sich durch sehr gute Ergebnisse aus. Deren Eifer war es auch zu verdanken, dass bei der Gräbersammlung für das Schwarze Kreuz der Betrag von ATS 7.642,- gesammelt werden konnte.
Im Anschluss an die Berichte des Hauptmannes Johann Kirchmair und des Obmannes Markus Hölzl erläuterte der Jungschützenbetreuer Johann Baumgartner in seinem Bericht u.a. das Ergebnis der Spendensammlung, welche im Zuge der Jungschützengründung durchgeführt wurde.
Die Familie Eberl, Hotel Glockenstuhl, und zwölf weitere Gönner ermöglichten uns die Anschaffung der neuen Jungschützenfahne um rund ATS 50.000,-; sie sind namentlich am Festband verewigt. Die Familie Jakob Schermer und die Gemeinde Westendorf haben mit ihren namhaften Spenden um ca. ATS 12.000,- für je eine Jungschützentracht die symbolische Patenschaft übernommen. Die Kulturabteilung des Landes Tirol unter LR Günther Platter gewährte uns eine Beihilfe über ATS 50.000,-. Von Gemeindebürgern, Wirtschaftstreibenden und Kompaniemitgliedern wurden Geldbeträge und Sachspenden im Wert von ca. ATS 35.000,- geleistet.
An dieser Stelle gebührt allen Gönnern und Förderern der Jungschützen, ganz besonders der Fahnenpatin Annemarie Eberl ein aufrichtiges Vergelt`s Gott.
Die Jungschützen werden es auch weiterhin mit einem schneidigen Auftreten bei den Ausrückungen danken.
Im Anschluss an den Bericht wurden die im Frühjahr neu eingetretenen Jungschützen Markus Burgmann und Thomas Schneider angelobt.
Batl.-Kmdt. Major Josef Pockenauer konnte im Rahmen dieser Jahreshauptversammlung den Waffenmeister Zgf. Anton Rieser und Zgf. Johann Schipflinger für 25 Jahre treue Zugehörigkeit zur Kompanie mit der „Speckbacher-Medaille" auszeichnen. Der Ehrenfähnrich Simon Prem und die Zugsführer Andreas Burgmann, Leonhard Hölzl, Anton Krall, Jakob Margreiter und Johann Prem erhielten für ihre 50-jährige aktive Zugehörigkeit vom Bund der Tiroler Schützenkompanien die Andreas-Hofer-Medaille in Gold.
Bürgermeister Johann Erharter dankte zu Beginn seiner Ausführungen Hauptmann Kirchmair und seinen aktiven Schützen, ganz besonders aber seinen Ausschussmitgliedern, und hob die aufwändige Arbeit und Organisation bei der Durchführung des Bataillons-Schützenfestes besonders hervor. Er dankte auch der Hoteliersgattin Annemarie Eberl für die Übernahme der Patenschaft der beim Fest geweihten Jungschützenfahne.
Die Ehrengäste schlossen sich diesen Ausführungen an und unterstrichen den Idealismus der Kompanie, die gemeinschaftliche Zusammenarbeit und äußerten den Wunsch, auch weiterhin
zum Schutze der Heimat und der Erhaltung des Brauchtums einzutreten.
Im Rahmen unserer Grundsätze sind neue Mitglieder in unserer Jungschützen-Gemeinschaft übrigens auch weiterhin willkommen. An einem Beitritt interessierte Buben, Mindestalter Jg. 92, mögen sich bis Ende Februar 2002 beim Hauptmann Johann Kirchmair oder beim Jungschützenbetreuer Johann Baumgartner melden.
Weiters sei noch angekündigt, dass die Schützenkompanie Westendorf mit der Ausrichtung des heurigen Wintersteller-Bataillons-Jungschützen-Schirennens betraut wurde. Als Termin wurde der Sonntag, 3. Februar 2002, fixiert. Wir danken im Voraus dem Skiclub Westendorf für die technische Abwicklung und unserem Bürgermeister Johann Erharter für die Übernahme des Ehrenschutzes.
Für die Schützenkompanie Westendorf: Johann Baumgartner, Jungschützenbetreuer, Lisbeth Pöll, Schriftführerin

Klafs-Damen geschlagen
Zwei Niederlagen (gegen VC Volders und gegen TI Innsbruck) mussten die Damen des VC Klafs Brixental Anfang Dezember in der Hauptschule Westendorf hinnehmen.
Im ersten Spiel gegen das Team aus Volders waren die Brixentalerinnen klar unterlegen, 0:3 (14:25, 12:25, 16:25) hieß es am Ende einer ungleichen Partie. Bei den Damen rund um Kaptänin Verena Reisigl lief einfach nichts rund und somit wurden die Volderinnen ihrer Favoritenrolle gerecht.
Im zweiten Spiel gegen die TI Innsbruck lief es zwar besser, vor allem die Feldverteidigung war um einiges effektiver, doch das Pech nahmen die Damen aus dem ersten Spiel mit. 1:3 (27:29, 22:25, 25:18, 24:26) gegen den VC Klafs Brixental hieß der Endstand, wobei das Spiel immer auf des Messers Schneide stand.

Klafs-Superminis siegten
Heuer nahmen über 300 Kinder und Jugendliche beim Tiroler-Tageszeitung-Volleyballturnier in über 70 Mannschaften aus ganz Tirol teil. Der VC Klafs Brixental war mit neun Teams vertreten, wobei vor allem die jüngsten Mädchen aus dem Brixental zum ersten Male Wettkampfluft schnuppern durften. Nicht wunschgemäß verlief das Turnier für die zum Favoritenkreis zählenden Spieler aus Westendorf der Jahrgänge 89 und jünger mit Thomas Zass, Lukas Haselsberger und Michael Hausberger. Sie erreichten nur den enttäuschenden 5. Platz, noch hinter dem Team Klafs II. Zu groß dürften für die beiden Landesauswahlspieler Zass und Haselsberger die Belastungen des vortägigen Kadertrainings gewesen sein.
Die Kastanien aus dem Feuer holten dafür die Mannschaft Lisa und Simon Schörghofer mit Felix Maier. Diese Mannschaft blieb in sechs Spielen ungeschlagen und siegte souverän, ohne Satzverlust, in der jüngsten Altersgruppe.
Nach den Weihnachtsferien startet die Superminimeisterschaft ( Jg. 90 u. jünger) bei den Mädchen und Burschen und nach den gezeigten Leistungen hofft Trainer Harald Schörghofer auf eine erfolgreiche Titelverteidigung bei den Burschen. Aber auch bei den Mädchen dürfen sich vor allem Julia Aschaber und Lisa Schörghofer Chancen auf den Landesmeistertitel ausrechnen.
Erfreulich auch für den VC Klafs Brixental der Tabellenstand bei den männlichen Minis. Hier führt Klafs I vor VTT I, Klafs II und Klafs III.
Weniger erfolgreich ist die männliche Jugendmannschaft, die zur Zeit den dritten Tabellenrang hinter VTT und Reutte belegt.
Die Juniorenmannschaft liegt ebenfalls auf dem dritten Tabellenrang hinter den beiden Innsbrucker Mannschaften.

Tipps für den Obstgarten
Witterung-Frostschäden:
Die vorwinterliche Kälteperiode könnte Holzfrostschaden verursacht haben, speziell bei Obstgehölzen, die durch verstärktes Wachstum nicht rechtzeitig das Triebwachstum abgeschlossen haben.
Um weiteren Holzfrostschäden im sonnigen Februar und März vorzubeugen, sollten die Stämme der glattrindigen Baumarten (Apfel, Marille, Pfirsich und Süßkirsche) mit Kalk angeweißt werden. Dabei wird Kalk mit Wasser angeteigt und auf die Stämme gleichmäßig mittels Spritzpistole oder Pinsel aufgetragen. Der ätzende Kalkanstrich hat auch eine Wirkung gegen überwinternde Schädlinge.
Schnittarbeiten:
Mit dem Beginn des neuen Jahres wird auch mit Schnittarbeiten an Obstgehölzen begonnen. Dabei sollten gewisse Regeln beachtet werden:
Bei zu tiefen Temperaturen nach Möglichkeit nicht schneiden.
Ein früher Winterschnitt verursacht im Allgemeinen einen stärkeren Austrieb, daher bei starktriebigen Sorten bis Ende der Schnittperiode zuwarten.
Die Schnittstärke sollte sich in erster Linie nach dem Ertragsverhalten, dem Blütenknospenbesatz und dem Wuchscharakter der Bäume richten. Viel Holz auf dem Boden muss nicht unbedingt viel Erfolg bedeuten.
Vitamine von der Fensterbank:
Wenn die Gemüse-Vorräte aus dem Garten und dem Keller langsam zu Ende gehen und man es satt hat, immer nur Wintergemüse oder spanischen Eissalat zu essen, ist man dankbar für jedes selbst erzeugte bisschen Grün.
Folgendes sollte in keinem Haushalt fehlen:
Schnittlauch und Petersilie lassen sich an einem warmen, hellen Platz wunderbar treiben. Dazu im Garten Ballen ausstechen, Schnittlauch liegenlassen, bis er durchgefroren ist und danach eintopfen. Bereits nach wenigen Tagen beginnen die Pflanzen zu treiben und spenden nach zwei bis drei Wochen würziges Grün für Salate und Suppen. Auch Lagerzwiebeln treiben bald aus, wenn sie eingetopft und warm angegossen werden. Ein mehrfacher Schnitt ist möglich!
In Töpfe säen kann man beispielsweise Kresse, Kerbel, Rucola oder Zwiebeln. Bis zur Ernte vergehen zwei bis sechs Wochen.
Keimsprossen lassen sich aus vielerlei Sämereien gewinnen: Getreide, Erbsen, Rettiche, Senf, Kresse und Linsen sind nur die bekanntesten Beispiele. Keimsprossen sind fünf bis zehn Tage alte Austriebe der Samen, die besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe haben. Sie werden in speziellen Gefäßen gekeimt, täglich mit Wasser gespült und zum Würzen über fertige Speisen gestreut.
Vor Verdunstung schützen! Allerdings müssen die Lagertemperaturen möglichst nah am Gefrierpunkt liegen, sonst sorgen Stoffwechselaktivität und Krankheitsbefall für raschen Verderb.
Schnitt von Edelreisern:
In den Monaten Jänner und Februar können von gesunden Bäumen noch Edelreiser für eine Umveredelung geschnitten werden. Beim Kernobst (Apfel, Birne, Quitte) und bei Ebereschen ist die Übertragungsgefahr von Feuerbrand zu berücksichtigen, daher bitten wir heuer nur kontrolliertes Material aus Versuchsanlagen zu verwenden.
Bevorzugt geschnitten werden Reiser vom äußeren, gut belichteten Kronenbereich sowie von ausgesuchten Mutterbäumen. Die Reiser können in einem Naturkeller in feuchtem Sand bis April/Mai aufbewahrt werden. Eine Lagerung gemeinsam mit Äpfeln kann sich negativ auswirken, weil das ausströmende Ethylen von den Apfeln ein frühzeitiges Austreiben der Edelreiser bewirkt.
Überwinternde Schädlinge:
Bei den Schnittarbeiten ist auf Überwinterungsstadien verschiedener Schädlinge zu achten.

Alpenvereinsnachrichten
Schitour auf den Joel:
Unsere erste Schitour im neuen Jahr führt uns auf den 1.964 m hohen Joel. Die Abfahrt ist am Sonntag, den 13. Jänner um 7 Uhr früh (mit Privat-Pkw ab Gemeindeplatz Brixen).
Wir fahren nach Inneralpbach in den Luegergraben und steigen in ca. 2,5 Stunden auf den Gipfel. VS-Gerät (Piepser) mitnehmen! Teilnahme auf eigene Gefahr; Tourenbegleiter: Hubert Kofler.
Familien-Rodeln:
Für Freitag, den 18. Jänner planen wir eine Rodelpartie. Dazu treffen wir uns bei der Reiter-Brücke um 16.30 Uhr. Nach einem Anstieg zur Brixenbachalm mit Fackeln und einer Einkehr oben fahren wir mit den Rodeln wieder zu Tal.
Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme. Aber bitte anmelden (bei Gertraud, Tel. 8516, oder Regina, Tel. 8500).
Lodron-Tour mit Pieps-Suche :
Heuer war bei der Eröffnungstour mit mehr als 40 Teilnehmern auf den Lodron reichlich Schnee vorhanden. Ein Bergführer unterrichtete in einer Abfahrtspause über das Verhalten bei einem Lawinenunfall, über neue Suchgeräte und wie die Geräte zu handhaben sind. Das war ein sehr lehrreicher Abschluss, an den sich noch ein Einkehrschwung im freundlichen Steinberghaus zu einem geselligen Beisammensein reihte.
Bergsteiger-Treff:
Unser nächster Bergsteiger-Abend findet am Freitag, den 1. Februar um 20 Uhr im Vereinslokal statt.
20-jähriges Gründungsfest:
Bei der heurigen Hauptversammlung der Brixner AV-Sektion gab es zwei besondere Anlässe: 20 Jahre sind seit der Gründung vergangen und bereits das 500. Mitglied konnte in die Sektion aufgenommen werden.
Mehr als 100 AVler und Ehrengäste, darunter Pfarrer Anrain und Bürgermeister Nagele, waren gekommen, um über die 20-jährige Vereinstätigkeit, die vor allem aus etwa 200 Gemeinschaftsfahrten, Kinder- und Jugendarbeit sowie Ausbildungsveranstaltungen bestand, aus dem Bericht des Vorsitzenden Siegfried Baumgartner und der Sachwalter zu hören.
Besonders nett war die Einleitung durch die Brixner AV-Jugend, die im Berggewand und mit Seil aneinandergebunden aufgetreten war und dabei ein Lied über den Brixner AV gesungen hat. Dafür ernteten sie viel Applaus.
Vier AVlern wurde das Ehrenzeichen für 25-jährige und dem Vorsitzenden für 40-jährige Vereinszugehörigkeit überreicht.
Erstmals gab es in diesem Jahr eine Vereinsfahrt in die Westalpen, bei der vier Viertausender unter Führung des Tourenwartes Hubert Kofler erstiegen werden konnten.
Die abschließend gezeigten Dias brachten einen kleinen Überblick und riefen bei vielen Anwesenden Erinnerungen wach an diverse Touren aus diesen zwanzig Jahren.

Musikkapelle erhielt Oboe geschenkt
Am 25.11.2001 fand im Fleidingerhof die Jahreshauptversammlung der Musikkapelle Westendorf statt, zu der Obmann Wenzel Antretter Dekan Mag. Gustav Leitner, Bürgermeister Johann Erharter, TVB-Obmann Jakob Lenk sowie Geschäftsführer Max Salcher, die beiden Geschäftsführer der Raiba Westendorf, Mag. Herbert Sammer und Josef Schönacher, Ehrenobmann Franz Schober, Ehrenkapellmeister Josef Sieberer sowie die anwesenden Musikanten und Marketenderinnen begrüßen durfte.
Das abgelaufene Musikjahr war - neben den zahlreichen Verpflichtungen (insgesamt 80 Zusammenkünfte) - zweifellos vom Jubiläumsfest „160 Jahre Musikkapelle Westendorf" geprägt, das in jeder Hinsicht bestens verlief und sich auch durch ein gewisses Niveau von anderen ähnlichen Veranstaltungen abheben konnte.
Der musikalische Höhepunkt war das Cäcilienkonzert im Alpenrosensaal, das erstmals mit Konzertbestuhlung durchgeführt wurde. Der große Zuspruch und die entsprechende Atmosphäre im Saal wurden mit großer Freude vermerkt.
Derzeit gehören der Musikkapelle 56 Musikanten und Musikantinnen an. Neu aufgenommen wurden im vergangenen Jahr Silvia Ager, Florian Ehrensberger, Thomas Wechselberger und Marco Oberhauser.
Kassier Gerhard Rieser, der bei der Generalversammlung sein Amt niederlegte, konnte zwar von einem guten Ergebnis des Zeltfestes berichten, musste aber auch vermerken, dass die Ausgaben im Berichtsjahr ohne dieses Zeltfest die Einnahmen um mehr als 100.000 Schilling überstiegen hätten.
In der notwendigen Ergänzungswahl wurde Johann Hirzinger zum neuen Kassier gewählt, sein Stellvertreter ist Wenzel Antretter jun. Liane Degiampietro wurde mit der neuen Funktion eines Jugendreferenten betraut.
Der Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die offizielle Übergabe eines Instrumentes an die Musikkapelle.
Die Raiffeisenbank Westendorf, die auch in den vergangenen Jahren stets ein offenes Ohr für musikalische Bitten gezeigt hatte, hatte sich nämlich bereit erklärt, der Musikkapelle eine Oboe zu finanzieren. Geschäftsleiter Sammer ließ es sich nicht nehmen, die Oboe persönlich an Johanna Pöll zu übergeben.
In seiner Ansprache wies Bürgermeister Erharter auf die kulturelle Bedeutung der Musikkapelle hin und bedankte sich im Namen der Gemeinde für die vielen Ausrückungen im Musikjahr.
Pfarrer Mag. Gustav Leitner wiederholte die Dankesworte, die er in der Kirche anlässlich des Cäciliengottesdienstes schon ausgesprochen hatte.
TVB-Obmann Lenk bedankte sich bei allen Musikanten für die Arbeit und sagte weiterhin eine gute Zusammenarbeit von Seiten des TVB zu.
Obmann Antretter beschloss die Jahreshauptversammlung mit dem Motto „Musik ist mehr, als in den Noten steht!"

AUS DER PFARRE

Dank
Ein „Vergelt’s Gott!" dem Kirchenchor unter der Leitung von Dir. Georg Fuchs und allen Gruppen, die zur Gestaltung kirchlicher Feiern beigetragen haben (Musik und Vereine)!
Danke der Maria für das Orgelspielen und andere Dienst in der Pfarre.
Ein Dank auch den Kommunionhelfern und Lektoren!
Danke allen, die für die Kirche Blumen gespendet haben, ein Danke der Resi und ihren Helferinnen für das schöne Schmücken der Kirche und für die Mesnerdienste.
„Vergelt’s Gott!" allen, die die Kirche immer sauber halten!
Danke dem Mesner Sepp, der auch immer wieder in der Kirche mithilft.
Danke auch den Sammlern!
Danke dem Rupert Plieseis für das Auf- und Zusperren der Kirche.
Ein Danke auch den Ministranten und allen, die für die Lourdes- und die Josefkapelle sorgen.
Ein Dank den Religionslehrern, dem Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat für die Mitarbeit!
Den Tischmüttern und allen, die in irgendeiner Weise in der Pfarre mitarbeiten, ein herzliches „Vergelt’s Gott!"
Ein Dank gilt auch den Sternsingern, Begleitern und allen Helfern bei der Durchführung der Stern-. singeraktion. Ein „Vergelt’s Gott!" allen Spendern! Das Ergebnis wird in der nächsten Nummer bekanntgegeben.
Ein Dank für die Spenden, die wieder für die Kirchenrenovierung gegeben wurden!

Bonusaktion
Ich möchte euch ermuntern, die Bonusaktion zu nützen, da sie gute Vorteile bringt.
2001 erhielt unsere Pfarre als Bonus-Vergütung 33.975 Schilling.

Pfarrgemeinderatswahl
Ich bitte euch, Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl in den Pfarrgemeinderat zu nennen (Falter für Kandidatenvorschläge werden im Jänner in der Kirche ausgeteilt).
Ich bitte auch um Bereitschaft, sich in den Pfarrgemeinderat wählen zu lassen.
Es geht um die Mitarbeit in der Pfarre - lebendige Pfarrgemeinde!
Gott segne das neue Jahr und halte schützend seine Hand über uns. Sein Geist führe uns, dass wir die Zeit des Jahres nach Gottes Willen nützen.
Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner

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