AUS DER APRILAUSGABE

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE

Ergänzende Hinweise zum neuen Vereinsgesetz

Die mehrfach verlauteten Befürchtungen, dass die Vereinsrichtlinien erheblich verschärft werden, treten nicht ein. Dies geht auch aus einem gemeinsamen Schreiben von Landeshauptmann Dr. Weingartner und Staatssekretär Dr. Finz hervor, in dem es unter anderem heißt, dass die seit vielen Jahren geltenden Richtlinien im Wesentlichen unverändert bleiben.
Es wird daher für Feste weiterhin der Grundsatz gelten, dass diese als entbehrlicher Hilfsbetrieb de facto steuerfrei gestellt sind. Davon profitieren fast alle gemeinnützigen Vereine. Bei der Gewinnermittlung für solche Feste ist die unentgeltliche Mitarbeit der Vereinsmitglieder bei der Ausrichtung der Veranstaltung mit einer Betriebsausgabenpauschale von 20 % des Umsatzes zu berechnen, auch wenn sie nichts oder nur unwesentliche Entschädigungen erhalten; außerdem steht ein Veranlagungsfreibetrag von € 7.300.- zu. Im Allgemeinen kann aber davon ausgegangen werden, dass es sich beim Gewinn aus der Veranstaltung um einen Zufallsgewinn handelt, da die beim Fest erzielten Einnahmen zu einem erheblichen Teil nicht als Leistungsentgelt, sondern als verdeckte Spenden anzusehen sind. Umsatzsteuerrechtlich gilt für diesen Festbetrieb wie bisher die so genannte Liebhabereivermutung, sodass keine Umsatzsteuer anfällt, aber auch kein Vorsteuerabzug möglich ist.
Nur solche Veranstaltungen, bei denen die Allgemeinheit breit angesprochen wird und die auf Grund ihrer Organisation und des Programmes einer gewerblichen Veranstaltung nahe kommen (wie z.B. ein Fest unter Mitwirkung bekannter Künstler mit groß angelegten Werbeaktionen), sind wie bisher gesondert zu betrachten. Der veranstaltende Verein würde zwar durch diese Veranstaltung seine Begünstigung verlieren, kann aber jederzeit eine Ausnahmegenehmigung bei der Finanzlandesdirektion erwirken, sodass nur die Festveranstaltung alleine steuerpflichtig wird.
Für Sozialvereine, wie z.B. das Rote Kreuz, die Krebshilfe u.ä. enthalten die Vereinsrichtlinien 2001 auf jeden Fall keine Verschlechterung, sondern insofern eine Besserstellung gegenüber den bisherigen Richtlinien, als die jährlich einmalige Benefizveranstaltung unabhängig von ihrer Größe unter bestimmten Voraussetzungen jedenfalls steuerfrei gestellt wird.

Gemeinde-Homepage

Die Gemeinde Westendorf ist seit einem Jahr mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten und ab sofort mit einem neuen „Gesicht"! Seither können zahlreiche Informationen wie Gemeindenachrichten, Gebühren und Abgaben, Formulare, Wochenenddienste der Ärzte, Veranstaltungen usw. abgerufen werden. Darüber hinaus bietet das virtuelle Gemeindeamt Westendorf auch allgemeine Themen wie Wetterdienst und regionale Informationen sowie praktische Links zu anderen, öffentlichen Institutionen, einen Behördenwegweiser und Hilfestellung zu Behördenwegen.
In den letzten Monaten haben sich bereits einige Betriebe und Vereine auf unserer Homepage eingetragen bzw. einen Link zu ihrer eigenen Homepage hergestellt. Ab sofort können auf unserer Homepage auch Logo und Foto Ihres Betriebes und für Inserate eingespielt werden. Nützen Sie die Gelegenheit sich auf der Gemeinde-Homepage kostenlos noch besser zu präsentieren! Es ist für jeden Besitzer eines Computers mit Internet-Zugang möglich, die Einträge ganz einfach von zu Hause aus durchzuführen. Dieser kostenlose Internet-Service der Gemeinde steht vor allem den Westendorfer Firmen, Vermietern sowie Vereinen und Institutionen zur Verfügung.
Die Internet-Redaktion ist stets bemüht, die Homepage der Gemeinde Westendorf auf dem neuesten Stand zu halten. So erfahren Sie unter www.westendorf.tirol.gv.at viel Wissenswertes aus dem Gemeindeamt und über unseren Ort – schnell, aktuell und aus erster Hand!

Bei Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
+ Kathrina Hirzinger, Tel. 6203, gemeinde@westendorf.tirol.gv.at
+ Walter Goßner, Tel. 6203-22, bauamt2@westendorf.tirol.gv.at

Problemstoffsammlung

Die nächste Problemstoffsammlung wird am Freitag, den 19. April von 10 bis 13 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Raiffeisenbank durchgeführt.
+ Kosten für Elektronik-Schrott: € 0,40 pro kg.
+ Kühlschränke: € 32 pro Stück.
Die kostenpflichtigen Problemstoffe können jedoch jederzeit zu den Öffnungszeiten im Abfallwirtschaftszentrum Brixental abgegeben werden.

Richtlinien für die Schulstarthilfe

Ziele und Grundsätze der Förderung
Die „Schulstarthilfe" des Landes Tirol ist eine Einmalzahlung an Familien, vorausgesetzt, es ist mindestens ein Kind in der Familie, das eine Pflichtschule besucht. Die „Schulstarthilfe" des Landes wird an Familien mit Kindern vom 6. bis zum 15. Lebensjahr einmal jährlich - im Herbst - ausbezahlt. Im Sinne einer sozialen Ausgewogenheit sind Einkommensgrenzen vorgesehen. Die „Schulstarthilfe" des Landes wird nur auf Antrag zuerkannt. Ein Rechtsanspruch auf den Zuschuss besteht nicht.

Kinder
Die „Schulstarthilfe" des Landes wird für jene Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren zuerkannt, die eine Pflichtschule (1. bis 9. Schulstufe) besuchen. Uneheliche Kinder sind ehelichen Kindern gleichstellt. Adoptivkinder sind leiblichen Kindern gleichgestellt.
Kinder, die in Pflege genommen werden, erhalten die Förderung aus dem Tiroler Familienpaket, wenn die Pflegeeltern die Familienbeihilfe beziehen.
Kinder, die in Pflege genommen werden, deren Pflegeeltern die Familienbeihilfe nicht beziehen, erhalten den Zuschuss nicht, zählen jedoch bei der Ermittlung der Einkommensobergrenze in der Pflegefamilie mit.

Wohnsitz
Voraussetzung für den Bezug der „Schulstarthilfe" des Landes ist, dass das Kind und der Elternteil, mit dem das Kind im gemeinsamen Haushalt lebt, den Hauptwohnsitz in Tirol haben und österreichische oder EU-Staatsbürger sind.

Einkommen
Voraussetzung für den Bezug der „Schulstarthilfe" ist, dass das anrechenbare jährliche Familieneinkommen einen festgelegten Betrag nicht überschreitet. Als anrechenbares Familieneinkommen im Sinne dieser Richtlinien gilt der Gesamtbetrag der Einkünfte der Eltern bzw. des Elternteiles (und dessen Lebensgefährte und Lebensgefährtin).
Als Einkommen unselbständig Erwerbstätiger im Sinne dieser Richtlinien gilt das Nettoeinkommen (Einkommen gemäß § 2 Abs. 3 Z. 4 EStG1988 minus Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer).
Für die Berechnung des Einkommens der übrigen Einkunftsarten gemäß § 2 Abs. 3 EStG 1988 wird der Einkommensteuerbescheid für das letzte veranlagte Kalenderjahr (vermindert um die Steuer nach Abzug der Absetzbeträge) herangezogen. Zur Berechnung der Einkünfte von pauschalierten Land- und Forstwirten (auch Zupachtungen) wird der letzte Einheitswertbescheid, bei Verpachtung die Pachtzinsvereinbarung und
bei Vermietung (z.B. Gästezimmer) der Einkommensteuerbescheid herangezogen.
Zur Berechnung des Familiennettoeinkommens werden beispielsweise herangezogen: Monatsbezug (inkl. Überstunden), Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Fahrtkostenzuschüsse, Arbeitslosen-, Kranken-, Wochen-, Karenzgeld, Bildungskarenz, Sondernotstand, Notstandshilfe, Sozialhilfe, Teilzeitbeihilfe, Stipendien bzw. Studienbeihilfen, Pensionen und Waisenpensionen, Unterhalts- und Alimentationsleistungen als Empfänger, 30 % des Pflegegeldes für Pflegekinder, 30 % des Einkommens als Tagesmutter (bis EUR 872,07 und bis zu vier Kindern); persönliche Abzüge wie Gewerkschaftsbeiträge, Krankenscheingebühr, Exekutionen, Gehaltsvorschüsse, Wareneinkäufe, Betriebsratsbeiträge usw. werden zum Nettobezug dazugezählt.
Zur Berechnung des Familiennettoeinkommens werden beispielsweise nicht herangezogen: Sozialabgaben, Lohnsteuer, Urlaubs- und Weihnachtsgelder, Familienbeihilfe (inkl. Kinderabsetzhetrag), Kinderzulagen (vom Betrieb geleistet), Alimentationsleistungen als Zahler, wenn laufende Zahlungen nachgewiesen werden können, Lehrlingsentschädigungen, geringfügige Einkommen, Pflegegeld (für Kind, Partner), Mietzins- bzw. Wohnbeihilfe, Sozialhilfe für Lebensmittel und Miete, Schul- und Heimbeihilfe, Taggeld bzw. Reisekosten, Trennungsgelder, Familienförderungen (ERZU I, ERZU II, Familienschilling etc.).
Weiters Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Werbungskosten sofern sie im EKSt.-Bescheid berücksichtigt wurden, steuerfreie Reisekostenersätze (gemäß §26 EKStG 1988).
Das gewichtete Pro-Kopf- Einkommen errechnet sich wie folgt: Der Gewichtungsfaktor (GF) wird durch Zusammenzählen der Gewichtungsfaktoren der einzelnen Familienmitglieder errechnet. Bei den Familienmitgliedern zählt der 1. Erwachsene 1,0 Punkte, der 2. Erwachsene 0,8 Punkte, das 1. Kind 0,5 Punkte, das 2. Kind 0,6 Punkte, das 3. und jedes weitere Kind 0,7 Punkte. Bei Alleinerziehern wird das 1. Kind bereits mit dem Faktor von 0,8 berechnet.
Das gewichtete Pro-Kopf- Einkommen berechnet man dadurch, indem man das anrechenbare Familieneinkommen durch den summierten Gewichtungsfaktor (GF) dividiert.

Höhe der Schulstarthilfe
Die „Schulstarthilfe" des Landes ist abhängig vom monatlich gewichteten Pro- Kopf-Einkommen und wird nur zuerkannt, wenn es die Bemessungsgrundlage von EUR 508,71 (Stand 1999) pro Person nicht übersteigt.
Die Zuerkennung des Zuschusses hängt vom Familiennettoeinkommen ab. Die Höhe des einmaligen Zuschusses des Landes Tirol beträgt EUR 145,35 für jedes schulpflichtige Kind in der Familie.
Die Familiennettoeinkommensgrenzen sind bei Alleinerziehern mit 1 Kind (GF1,8) EUR 915,68, mit 2 Kindern (GF 2,3) EUR 1.170,03, bei 3 Kindern (GF 2,9) EUR 1.475,26, bei 4 Kindern (GF 3,6) EUR 1.831,36, bei 5 Kindern (GF 4,3) EUR 2.187,45,
bei Ehe oder in Lebensgemeinschaft lebenden Personen mit 1 Kind (GF2,3) EUR 1.170,03, bei 2 Kindern (GF 2,9) EUR 1.475,26, bei 3 Kindern (GF3,6) EUR 1.831,36, bei 4 Kindern (GF4,3) EUR 2.187,45, bei 5 Kindern (GF 5,0) EUR 2.543,55, bei 6 Kindern (GF 5,7) EUR 2.899,65.

Antrags- und Empfangsberechtigung
Anspruchsberechtigt für den Bezug der „Schulstarthilfe" ist das Kind.
Antrags- und empfangsberechtigt für die „Schulstarthilfe" des Landes sind die Eltern bzw. der Elternteil, mit denen/dem das Kind im gemeinsamen Haushalt lebt und die bzw. der sich überwiegend der Erziehung des Kindes/der Kinder widmen bzw. widmet.
Bei Zutreffen der Förderungsvoraussetzungen wird die „Schulstarthilfe" des Landes auf ein vom Antragsteller bekanntzugebendes Konto des Erziehungsberechtigten bei einem inländischen Geldinstitut einmalig ausbezahlt.

Antrag
Der Antragsteller verpflichtet sich, im Förderungsantrag diese Richtlinien anzuerkennen.
Für den Antrag auf Zuerkennung der „Schulstarthilfe" des Landes muss das vom Amt der Troler Landesregierung, Abteilung IVe, aufgelegte Formular verwendet werden.
Der Antrag wird beim Gemeindeamt des ordentlichen Wohnsitzes eingebracht. Diese Stellen prüfen an Hand der erforderlichen Beilagen, ob das Formblatt vollständig ausgefüllt ist. Sie überprüfen ferner die Richtigkeit der Angaben über den Familienstand, die Familiengröße und den ordentlichen Wohnsitz.
Die Anträge sind erhältlich in allen Pflichtschulen, Gemeinden und beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung IVe/Juff/Familienreferat.
Die Gemeindeämter übermitteln die Anträge mit den Einkommensnachweisen an das Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung IVe.
Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Einlangens beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung IVe, bearbeitet.
Über Aufforderung muss der Antragsteller weitere Nachweise für die Erfüllung der Voraussetzungen beibringen.
Die Entscheidung über den Antrag wird dem Antragsteller schriftlich bekanntgegeben.

Datenverkehr
Daten des Antragstellers und seiner Familie werden soweit automationsunterstützt verarbeitet und übermittelt, als dies in Art und Umfang für den Zweck der Durchführung der „Schulstarthilfe" des Landes erforderlich ist. DerAntragsteller und seine Familie stimmen im Förderungsantrag insoweit dem Datenverkehr zu.
Der Antrag für die Zuerkennung der „Schulstarthilfe" des Landes Tirol muss jedes Jahr neu gestellt werden!

Brucellose-Bekämpfung

Alle Schafbesitzer sind aufgefordert (Herdbuch- und Nichtherdbuchzüchter) ihre Widder vor dem Weideauftrieb bzw. vor der Alpung auf Brucella ovis untersuchen zu lassen, um bereits untersuchte und für frei erklärte Herden nicht zu gefährden.
Bei Durchführung der Untersuchung bis zum 15.5.2002 werden die Laborkosten aus Landesmitteln getragen. Die Impfkosten betragen pro Hof 22 Euro und für jedes Tier zusätzlich 4,50 Euro, welche vom Tierbesitzer zu tragen sind. Werden die Untersuchungen nach dem 15. Mai durchgeführt, dann sind alle Kosten vom Tierbesitzer allein zu tragen.
Die Tierbesitzer werden ersucht, sich bei der Organisation der Untersuchungen mit den zuständigen Tierärzten in Verbindung zu setzen. Näheres dazu in den Vereinsnachrichten!
Positive Tiere sind innerhalb eines Monats nach Erhalt des Sperrscheines auszumerzen. Es gibt dafür eine Ausmerzprämie von 40 Euro.

Bekämpfung der Dasselbeulenkrankheit

Zur Erhaltung der Dasselfreiheit der Rinder (Engerlingfreiheit) ist es notwendig eine Frühjahrskontrolle bei den Rinderbeständen vorzunehmen. Diese Kontrolle ist erfahrungsgemäß in der Zeit von Mitte April bis Mitte Mai am sinnvollsten, jedenfalls aber noch vor dem Weideauftrieb. Allfällige Dasselbefälle sind umgehend dem Amtstierarzt zu melden. Dasselbefallene Rinder dürfen nicht auf Weiden, Almen und auch nicht auf Märkte aufgetrieben werden.

„Sauber in den Sommer"

Der Monat April steht ganz im Zeichen der Aktion „Sauber in den Sommer".
An den Aktionstagen 12./13.04. für Kufstein und 19./20.04.2002 für den Bezirk Kitzbühel forciert LOBBE Tirol gemeinsam mit den Gemeinden aus den Bezirken Kitzbühel und Kufstein einen durchschlagenden Frühjahrsputz für das Tiroler Unterland.
Nach einem langen Winter unterstützt das Kirchberger Entsorgungsunternehmen seine Partner-Gemeinden bei dieser Gemeinschaftsaktion.
LOBBE Tirol stellt dafür Abfallsäcke und die professionelle Abfallberatung kostenlos, Müllcontainer zum Transport mietfrei in den Dienst der Umwelt.
Mit viel Engagement möchte LOBBE Tirol seine umweltbewussten Partner- Gemeinden motivieren, kostbare Ressourcen in unseren Dörfern, im Wald, auf den Bergwiesen oder einfach in der Landschaft zu erhalten und diese zu pflegen. Gemeinsam mit einem Großaufgebot von freiwilligen Gemeindebürgern soll es gelingen, unser Land im Frühjahr noch schöner und attraktiver zu machen.
Es geht darum illegale Müllablagerungen aufzuräumen und unsere unmittelbaren Wohn- und Lebensgebiete nach dem Motto „Sauber in den Sommer" aufzuwerten.
Als Ansprechpartner stehen Ihnen dafür Harald Fenz und das LOBBE-Tirol-Team gerne unter der Hotline 05257-2562-0 zur Verfügung. Gesammelte Abfälle werden an genau definierten Sammelplätzen der Gemeinden abgegeben.
Im gesamten Tiroler Unterland wird mit der großräumigen Landschaftssäuberungs-Aktion „Sauber in den Sommer" verstärkt auf die Notwendigkeit des verantwortungsbewussten Umganges mit unseren Lebensgrundlagen hingewiesen.
Das starke Mittun der Gemeinden mit den Vereinen, Verbänden und Schulen ist für die Aktion „Sauber in den Sommer" ausdrücklich erwünscht. Selbstverständlich sind auch die Tourismusbetriebe herzlich zu dieser Aktion eingeladen.
Dem Entsorgungsdienstleister LOBBE Tirol liegt unsere Umwelt am Herzen.
Der Großteil des finanziellen Entsorgungsaufwandes für diesen Frühjahrsputz 2002 wird daher von LOBBE Tirol getragen. Pro Tonne gesammelten Müll braucht nur die ALSAG-Bundesabgabe bei LOBBE bezahlt zu werden! Der bei LOBBE anzuliefernde Müll kann durch die Gemeinden in einer der Umladestationen Kundl, Brixen im Thale, St. Johann i. T. oder Ebbs angeliefert werden.
Machen auch Sie mit bei der LOBBE-Aktion „Sauber in den Sommer" und tragen Sie ganz tatkräftig dazu bei, dass wir im Tiroler Unterland gemeinsam eine noch bessere Lebens- und Umweltqualität erreichen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Bergwacht (Tel. 0664-1315884) oder im Gemeindeamt unter Tel. 6203.

IN EIGENER SACHE

Vor kurzem feierte einer der Gründerväter des Westendorfer Boten seinen siebzigsten Geburtstag.
Oberschulrat Josef Sieberer stammt aus einer einfachen und armen Thierseer Familie. Der Vater war Hilfsarbeiter, die Mutter sorgte für die sieben eigenen Kinder sowie später noch für zwei Pflegekinder und übernahm zusätzlich Näharbeiten für andere Familien um für das Nötigste zu sorgen. Trotzdem erkannte man die verschiedenen Talente - vor allem in musikalischer Hinsicht - und so durfte Josef Sieberer die damalige LBA in Innsbruck besuchen. Für die Kosten musste er zum Teil selbst aufkommen und tat dies, indem er in verschiedenen musikalischen Sparten, vor allem in der Tanzmusik, tätig war.
Diese Musikleidenschaft blieb ihm, als er 1952 seinen ersten Dienstplatz an der Volksschule in Hopfgarten antrat. Nach drei Jahren wurde er an die Hauptschule versetzt und gründete einen vielbeachteten Mädchenchor sowie eine Stubenmusik und war erster Klarinettist bei der Hopfgartner Musikkapelle. Außerdem leitete er den Kirchenchor.
1968 wurde ihm die Stelle als Direktor der neuen Westendorfer Hauptschule übertragen, gleichzeitig übernahm er die zu diesem Zeitpunkt ziemlich führungslose Westendorfer Musikkapelle als Kapellmeister.
In seinen Hauptschuljahren war er stets um eine Schule bemüht, die dem ländlichen Raum besonders entsprach. Er war schließlich einer der Begründer einer neuen Form der so genannten „Landhauptschule", die - trotz nicht immer wohlwollender Behandlung durch die Obrigkeit - heute an vielen Tiroler Schulen Bestand hat und sehr geschätzt wird.
In seiner 27-jährigen Funktion als Kapellmeister war ihm vor allem die Ausbildung von Jungmusikern ein großes Anliegen. Unzählige junge Musikanten erhielten bei ihm das notwendige Rüstzeug auf ihren Instrumenten. Daneben war Josef Sieberer lange Jahre auch Ortsstellenleiter der hiesigen Rotkreuzstelle und Sanitätsreferent der Bergrettung. Auch die Erwachsenenschule stand unter seiner Führung.
In dieser Funktion war er Ende 1984 - gemeinsam mit unserem Dekan Mag. Gustav Leitner - auch einer der Gründer unserer Dorfzeitung.
Als Anerkennung für die geleistete Arbeit erhielt der Jubilar u.a. die Verdienstmedaille des Landes Tirol, die Verdienstmedaille in Gold des Österreichischen Blasmusikverbandes und das Ehrenzeichen in Gold der Gemeinde Westendorf; die Musikkapelle Westendorf verlieh ihm den Ehrenring und ernannte ihn sogar zum Ehrenkapellmeister.
1992 ging Josef Sieberer in den verdienten Ruhestand und widmet sich nun in erster Linie seinen künstlerischen Hobbys, vor allem dem Schnitzen. Noch immer ist er aber auch für die Allgemeinheit tätig, z.B. wenn es um das Restaurieren alter Kreuze oder um die Gestaltung von Ehrenurkunden geht. Nach wie vor arbeitet er auch noch beim Kulturkreis und bei der Seniorenstube mit.
Die Mitarbeiter des Westendorfer Boten wünschen ihm noch viele gesunde Jahre.

BERGBAHNEN

Tiroler Dreifachsieg bei der Blondinen-WM

Kaiserwetter, begeisterte Zuschauer, toller Sport und viel Spaß. Die dritte Blondinen-Schi-WM in Westendorf im Brixental war ein voller Erfolg.
58 Läuferinnen aus sechs Ländern gingen auf der Piste „Talkaser" an den Start, um die Schnellste aller blonden Schönheiten auf der Piste zu ermitteln.
Natürlich stand auch der Spaß im Mittelpunkt: Mit einer Gugga-Musik aus Vorarlberg, DJ-Sound und öffentlicher Startnummernverlosung war auch für Unterhaltung der zahlreichen Zuschauer gesorgt; aber die sportlichen Leistungen konnten sich ebenfalls sehen lassen.
Den Sieg holte sich mit Claudia Pali aus St. Johann in Tirol eine aktive Rennläuferin. Die 19-Jährige war aber dennoch über ihren Erfolg einigermaßen überrascht, schließlich hatte sie sich gerade von einer langwierigen Verletzung erholt. Knapp geschlagen auf Rang zwei landete Sandra Riedmann aus Hopfgarten, Dritte wurde Doris Voithofer aus Scheffau.
Siegerin in der „Perückenklasse" wurde Martina Schwaiger (Westendorf), bei den Kindern gewann Steffi Nageler, ebenfalls aus Westendorf.
Die Siegerin durfte sich übrigens nicht nur über den WM-Titel, sondern auch über eine Flugreise nach Schweden freuen.

MUSIKSCHULE UND PTS

Erfolgreicher Musikschulnachwuchs

Beim Landeswettbewerb „Prima la Musica" 2002, der heuer im Südtiroler Eppan stattfand, konnte der Nachwuchs der Landesmusikschule Brixental glänzend abschneiden:

Solisten:
+ Eva Knauer, Violine; Lehrer: Gabriele Rendl; 3. Preis mit gutem Erfolg
+ Elisabeth Laiminger, Klavierbegl.; Lehrer: Florian Binder; 3. Preis mit gutem Erfolg
+ Melissa Blau, Violine; Lehrer: Gabriele Rendl; 1. Preis mit sehr gutem Erfolg
+ Verena Hotter, Zither; Lehrer: Martin Mallaun; 1. Preis mit sehr gutem Erfolg
+ Andrea Leichtfried, Zither; Lehrer: Martin Mallaun; 1. Preis mit sehr gutem Erfolg

Ensembles:
+ Trio – Allegro, Flügelhorn; Lehrer: Stefan Reiter; 3. Preis mit gutem Erfolg (Josef Steger, Florian Ehrensberger, Josef Zass)
+ Duo – E & W, Akkordeon; Lehrer: Martin Hechenblaikner; 2. Preis mit gutem Erfolg (Veronika Erharter, Barbara Wahrstätter)
+ The big bassoon players, Fagott-Trio; Lehrer: Michael Sojer; 2. Preis mit gutem Erfolg
(Matthias Laiminger, Christian Fohringer, Nathalie Cvorovic)
+ Duo A & O, Akkordeon Lehrer: Martin Hechenblaikner; 1. Preis mit sehr gutem Erfolg (Hannes Astner, Stefan Oberhuber)
+ Duo Akkfa-Agla, Akkordeon u. Fagott; Lehrer: Martin Hechenblaikner und Michael Sojer; 1. Preis mit ausgezeichnetem Erfolg mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb (Christoph Ager und Matthias Laiminger)

Betriebspraktikum

Mitte März erweiterten bzw. festigten wir eine Woche lang durch teilweises Zusehen und Mitarbeiten unseren Einblick in die verschiedensten Berufssparten. Wir waren von St. Johann bis Rattenberg verteilt.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Firmen für die freundliche Aufnahme und bei den Ausbildnern für die lehrreichen Unterweisungen.

Sägewerk Neuschmied

Als wir, die Holz/Bau-Gruppe der PTS Brixen, in Hopfgarten beim Sägewerk waren, erklärte uns unser Führer, dass das meiste Holz von Bauern und von Gemeindewäldern gekauft wird. Das Sägewerk Neuschmied schneidet ca. 70.000 fm Holz im Jahr, das sind ca. 300 fm am Tag.
Es werden zu 95 % nur Nadelhölzer, zum Großteil Fichten, Tannen und auch ein paar Lärchen, geschnitten, zu 5 % Laubhölzer wie Buchen.
Dann gingen wir zur Entrindungsmaschine.
Anschließend werden die entrindeten Baumstämme auf vier Meter gekappt und schließlich nach der Größe des Durchmessers sortiert. Im Sägebereich werden die Bäume zu Brettern oder Kanthölzern geschnitten und dabei überwacht von einem Angestellten, der alles steuert. Schwartlinge kommen gleich hinunter zum Häcksler, wo die Holzschnitzel produziert werden, die dann zum Heizen verwendet werden. Die Bretter werden noch von einem Mann in die jeweiligen Klassen eingeordnet.
Anschließend zeigte der Führer uns die Heizanlage, mit der vor allem die Trockenkammern geheizt werden. Dort wird das Holz getrocknet, damit es nicht mehr schwindet und dass es sich nicht mehr verzieht.
Als Letztes schauten wir uns noch das Wasserkraftwerk an, mit dem Strom erzeugt wird, aber er reicht nicht für das ganze Sägewerk, deshalb muss man auch noch Strom von der TIWAG nehmen. In diesem Betrieb werden auch Lehrlinge ausgebildet.
Mir hat die Führung gut gefallen. Wir verabschiedeten und bedankten uns und fuhren wieder heim.
Thomas Wechselberger

Homepage: www.pts-brixen.tsn.at

Ab Mitte April können Sie uns auch auf unserer Homepage besuchen und sich ausführlich über das Bildungsangebot und Aktivitäten an der Polytechnischen Schule informieren. Sie wurde von den Lehrern unter der Leitung von Walter Leitner-Hölzl erstellt.

VEREINSNACHRICHTEN

Schafschau

Auf Grund seines zwanzigjährigen Bestehens veranstaltete der Steinschafzuchtverein Westendorf mit den auswärtigen Zuchtvereinen Weerberg, Brandberg im Zillertal und Ötztal am 9. März bei herrlichem Wetter eine wunderschöne Schafschau mit 250 Tieren.
Die Tiere waren in neun verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Schönsten wurden jeweils im Ring vorgestellt und die sechs besten Tiere bekamen eine Siegerschleife.
Ganz erfreulich für unseren Verein war, dass wir in zwei Gruppen die Sieger stellen konnten. Sogar der tagesbeste Widder kam vom Westendorfer Verein, Züchter ist Anton Haas (Auffach).
Besonders erfreulich war auch, dass wir für diese Veranstaltung einen so zentralen Platz zur Verfügung gestellt bekamen. Dafür möchte sich der Steinschafzuchtverein bei Herrn Johann Ziepl, Jakobwirt, und Herrn Johann Aschaber, Untermannhart, bedanken.
Ein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Spendern: Gemeinde Westendorf, Tourismusverband Westendorf, Fa. Steindl-Glas, Itter, Autohaus Fuchs, Itter, Raiba Westendorf, Fa. Buchauer & Strasser, Sennerei Westendorf (Sebastian Ehrensberger), Fa. Gerhard Steixner, Lagerhaus Westendorf, Landmaschinen Fuchs, Brixen, Ortsbauernschaft Westendorf, Fa. Johann Steixner, Gamskogelhütte, Helmut Reinecker (Alpenrosensaal), Installationen Pletzer, Hopfgarten, Schischule Westendorf, Josef Kurz, Alpenrose, Installationen Fuchs, Westendorf, Schischule Top, Elektro Antretter, Landmaschinen Stöckl, Lagerhaus Hopfgarten, Fa. Rauch-Kraftfutter, Gasthof Post, Westendorf, Kaspar Rabl.
Beim gemütlichen Ausklang nahmen sowohl der Bürgermeister als auch der Vizebürgermeister an der Preisverteilung teil.

Klafs-Damen knapp gescheitert

Erfolgreiches Wochenende für den VC Klafs Brixental: Drei Spiele – drei Siege: Das war die Ausbeute der Damen- und Herrenmannschaften des VC Klafs Brixental zweiten Märzwochenende.
Bereits am Freitag mussten die Damen im Cup-Viertelfinale gegen die VC Golden Girls antreten. Ein souveräner 3:0-Erfolg (25:14, 15:18, 25:21) konnte aufgrund der besseren Angriffsleistung gefeiert werden.
Auch in der Landesliga konnte der Einzug in das Final-Four geschafft werden.
Knapp vor dem Finaleinzug gescheitert sind die Damen des VC Klafs Brixental in der Best-of-Three-Serie des Halbfinalschlagers in der Landesliga gegen den VC Volders.
Bereits am 16. März mussten die Brixentalerinnen zur ersten Begegnung nach Volders. Nach einer schwachen Leistung wurde das erste Match klar mit 0:3 (17:25, 21:25, 12:25) verloren und alles deutete darauf hin, dass Volders klar ins Finale einziehen würde.
Aber bereits am 17. März zeigten die Damen rund um Trainer Raimund Nitsche in Westendorf, dass sie noch ein gehöriges Wort mitzureden hatten. Nach einem packenden Spiel konnte der VC Klafs Brixental mit einem 3:1-Sieg (25:17, 22:25, 25:23, 25:12) ausgleichen und die Entscheidung vertagen.
Das letzte Spiel um den Einzug ins Landesliga-Finale wurde am 23. März, wieder in Volders, ausgetragen. Etwa 50 Zuschauer, darunter 15 Brixental-Anhänger, verwandelten die Sporthalle Volders in einen Hexenkessel, bei dem die Spielerinnen frenetisch angefeuert wurden. Nach einem fulminanten ersten Satz der Brixentalerinnen wurde das Spiel immer hochklassiger und es wurde verbittert um jeden Punkt gekämpft.
Nach einem spannenden und emotional geführten Spiel musste aber die Damenmannschaft des VC Klafs Brixental eine knappe 1:3-Niederlage (25:11, 17:25, 22:25, 18:25) hinnehmen.
Somit bleibt den Spielerinnen rund um Kapitänin Verena Reisigl nur mehr die Chance auf den dritten Platz in der Landesliga.
Zwar hat man den Einzug ins Landesliga-Finale knapp verpasst, im Tiroler Landescup haben die Klafs-Damen aber immer noch die Chance, wie im Vorjahr, den Einzug ins Endspiel zu schaffen, Gegner im Halbfinale ist die Mannschaft der TU Tiroler Wasserkraft 1 aus Innsbruck.
Unerwartete Siege feierten die Klafs-Herren.
Am Sonntag mussten sie mit einer geschwächten Mannschaft - Standardzuspieler Raimund Nitsche war verletzt - gegen die Teams des VC Längenfeld und TI Innsbruck 1 antreten. Die Rolle des Spielmachers übernahm der junge Michael Taferner, der eine gute Leistung zeigte. Aber auch die anderen Spieler zeigten Kampfgeist und Aggressivität, vor allem Kapitän Andreas „Shorty" Kurz konnte vom gegnerischen Block kaum gestoppt werden.
So konnten die Brixentaler zwei verdiente Siege - 3:2 (23:25, 25:18, 25:23, 21:25, 15:5) gegen Längenfeld und 3:1 (25:17: 25:18, 25:27, 25:15) gegen TI 1 - feiern und somit für die verbleibenden Spiele Selbstvertrauen tanken.

Fruchtbarmachung von Kernobstbäumen (2)

Anschließend an die Maßnahmen, welche in der letzten Ausgabe des Westendorfer Boten vorgestellt wurden, soll nun auf das sogenannte „Ringeln" eingegangen werden.
Das Ringeln ist eine alte, aber fast vergessene Methode um die Bildung von Blütenknospen anzuregen.
Dieser Eingriff wirkt sich wie ein Fruchtgürtel aus. Allerdings wird der sich abwärtsbewegende Saftstrom radikal unterbrochen.
Vorgangsweise: Spätestens im Juni wird bei jüngeren Bäumen ein ca. 34 mm breiter Rinden- und Baststreifen rings um den Stamm oder Ast herausgeschnitten.
Das Kamblum (teilungsfähiges Gewebe) und der Holzkörper sollen dabei nicht verletzt werden. Der Ring ist sofort mit einem Wundverschlussmittel zu verschmieren.
Wer es nicht wagt, den Rindenring rundherum herauszuschneiden, kann auch einen ca. 5 mm breiten Rindenstreifen als Verbindungsstück belassen.
Das Ringeln sollte die letzte Maßnahme sein, um Obstbäume zum Fruchten zu bringen.

Mitteilungen des Alpenvereins

Bergsteiger-Treff
Unser nächster Bergsteiger-Abend findet am Freitag, 3. Mai um 20 Uhr im Vereinslokal statt.

In die Stubaier Alpen
Am Sonntag, 14. April, geht es auf den 3.299 m hohen Lisenser Fernerkogel. Das ist eine ziemlich lange Tour mit rund 5,5 Stunden Anstieg. Die Abfahrt ist für 5.00 Uhr früh geplant.
Bitte bei Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300 melden!
VS-Gerät (Piepser) und Schaufel mitnehmen!
Teilnahme auf eigene Gefahr. (Änderung vorbehalten); Tourenbegleiter: Hubert Kofler.

Schitourenwoche in der Schweiz
Vom 21. bis 27. April planen wir eine Tourenschiwoche in Juf in der Schweiz.
Der Ort liegt in rund 2.000 m Höhe und wir besteigen von dort aus interessante Dreitausender der Umgebung.
Die Anreise erfolgt mit Privat-Pkw über Vorarlberg und Chur/Schweiz.
Rasche Anmeldung ist jedoch notwendig (beim Tourenwart), da Quartier bestellt werden muss. Die Unterbringung im Gasthaus ist, der Schweiz entsprechend, nicht billig und kostet sfrs 95,-/Halbpension pro Tag/Person.
VS-Gerät (Piepser) und Lawinenschaufel mitnehmen; Teilnahme auf eigene Gefahr.

Von unserer Schitour im März
Am 16.3. starteten 17 AVler in die Stubaier Alpen, um nach einer Nächtigung auf der Gubener Hütte die Hohe Wasserfalle, 3.002 m, zu ersteigen.
Die Verhältnisse waren recht gut und so fiel die Wahl zur Abfahrt zwischen Firnhängen und nordseitigem Pulverschnee auch nicht allzu schwer.

Solide Leistung bei der Hallen-EM

Anfang März bestritt Roland Waldner (LG Pletzer Hopfgarten) bei der Hallen-Europameisterschaft in Wien sein Debüt bei einer Leichtathletik-Großveranstaltung.
Leider wurde er nicht über die 3000-Meter-Distanz, über die er sich eigentlich qualifiziert und für die er auch das ganze Training ausgerichtet hatte, eingesetzt, sondern musste über 1500 m antreten. Trotzdem waren sowohl er als auch Trainer Tomaselli mit der Leistung durchaus zufrieden; Roland Waldner blieb mit 3:48,36 min nur etwa eine Sekunde über seiner Freiluftbestzeit und wurde 18. Über 3000 m wäre mit seiner Saisonbestleistung zweifellos ein Platz unter den besten zehn möglich gewesen.
Nur eine Woche nach diesem Höhepunkt standen in der Innsbrucker Rossau die Tiroler Crosslaufmeisterschaften auf dem Programm. Auf der 4-km-Kurzstrecke siegte Roland Waldner klar, sein Coach Andreas Tomaselli wurde auf der Langstrecke (10 km) Dritter.
Auf einen Start bei den österreichischen Crosslaufmeisterschaften verzichtete Roland zugunsten eines Antretens bei der Militär-Crosslauf-WM in Side (TUR).
Bei diesem Rennen lief er unter 82 Startern auf dem 30. Rang ein und erreichte mit der Mannschaft (gemeinsam mit Günther Weidlinger und Christian Pflügl) den fünften Rang; es siegte das Team aus Marokko.
Die Hopfgartner Leichtathleten wünschen ihrem Aushängeschild auch für die weiteren Aufgaben alles Gute, besonders auch im Hinblick auf die Freiluft-EM in München.

Jahreshauptversammlung der Schützengilde

Am 15. März 2002 fand im Schützenkeller die Jahreshauptversammlung 2002 statt. Oberschützenmeister Georg Steinlechner konnte Dekan Gustav Leitner, Vizebürgermeister Anton Margreiter, Bezirksoberschützenmeister Rudi Geiger, Schützenhauptmann Johann Kirchmair und Ehrenoberschützenmeister Andreas Fohringer als Ehrengäste begrüßen.
OSM Steinlechner berichtete von verschiedenen Schießwettkämpfen (z.B. Jubiläumsschießen in Kirchdorf, Bezirksmeisterschaft Kleinkaliber in Kitzbühel, Milizschießen in Hochfilzen, Jubiläumsschießen in Jochberg, Jubiläumsschießen Kitzbühel, Finalwettkampf Damen und Herren in Westendorf, Herbstschießen in Westendorf, Jubiläumsschießen in Brixen im Thale, Jugendcup in Kössen, Jugendbezirksmeisterschaft in Fieberbrunn, Bezirksmeisterschaft (Luftgewehr) in Kitzbühel, Salvencup der Jungschützen, Gildenmeisterschaft und Rundenwettkämpfe im Winter), von den Ausrückungen bei den Festen, beim Dorffest und beim Bergleuchten sowie von den Ausschusssitzungen.
Danach folgte der Kassabericht von Kassier Johann Ruggentaler, der von den Kassaprüfern Helmut Posch und Johann Kirchmair überprüft und für in Ordnung befunden wurde. OSM und Kassier wurden einstimmig entlastet.
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
+ Oberschützenmeister Steinlechner Georg
+ 1. Schützenmeister: Ruggentaler Johann
+ 2. Schützenmeister: Fohringer Andreas
+ Schriftführer: Haller Othmar
+ Kassier: Goßner Bettina
+ Schützenräte: Hölzl Josef, Steinlechner Lisi, Achrainer Maria, Angerer Walter und Antretter Martin.

Auf die Neuwahlen folgte die Preisverteilung der Gildenmeisterschaft:
l. Angerer Johanna, 2. Angerer Walter, 3. Haller Othmar, 4. Fohringer Andreas, 5. Antretter Martin, 6. Nissl Anton, 7. Steinlechner Georg, 8. Ruggentaler Johann, 9. Hölzl Josef.

Nach der Preisverteilung folgten die Ansprachen der Ehrengäste. Diese dankten für die Einladung, hoffen auf gute Zusammenarbeit und wünschen allen Mitgliedern alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Allfälliges: Bezirksoberschützenmeister Rudi Geiger erklärte, wie wichtig die Förderung der Jungschützen zum Stehend-Frei-Schießen ist und dass dies auch vom Landesschützenbund durch Geldmittel zum Kauf von Schießjacken etc. gefördert wird.

AUS DER PFARRE

Pfarrgemeinderatswahl

Ich möchte allen Wählern und allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahl mitgeholfen haben, herzlich danken.
Danke auch den Gewählten und Ersatzmitgliedern für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Pfarrgemeinderat und in der Pfarre.
Ein herzliches Vergelt´s Gott allen, die in den vergangenen Perioden im Pfarrgemeinderat mitgearbeitet haben: Dr. Peter Orlik, Andreas Horngacher, Theresia Antretter, Josef Geisler, Gerlinde Aschaber, Brigitte Plieseis, Klara Wurzrainer, Thomas Kraler, Hansjörg Stöckl, Monika Steinlechner, Andreas Schernthanner, Maria Gassner, Manfred Prodinger.
Nach dem PGR-Statut ist nach drei aufeinander folgenden Perioden eine Periode zu pausieren. Ich hoffe, dass sie auch weiterhin in der Pfarre mitarbeiten werden. Danke!
Die endgültigen Mitglieder des PGR können erst nach der konstituierenden Sitzung bekanntgegeben werden, da neben den gewählten Mitgliedern - laut Statuten - noch berufene Mitglieder dem PGR angehören werden (Bekanntgabe in der Mai-Nummer des Westendorfer Boten).
Dem neu gewählten Pfarrgemeinderat wünsche ich viel Freude und Gottes Segen bei dieser wichtigen Aufgabe. Euch alle von der Pfarrgemeinde bitte ich um gute Unterstützung - nur im Miteinander kann Gutes entstehen!
Euer Pfarrer Gustav Leitner

Familienfasttag

Die Aktion erbrachte die schöne Summe von € 809,50; davon wurden bei der „Fastensuppe" € 631,- gespendet. Ich danke der Frauenrunde für die Durchführung der Aktion. Die Suppen waren sehr gut!

Pfarrwallfahrt nach Altötting

Am Mittwoch, den 24. April 2002 fahren wir um 7.00 Uhr beim Vereinshaus ab. In Altötting feiern wir eine festliche Messe und bitten die Gottesmutter um Schutz und Segen für unsere Gemeinde. Sicherlich wird jeder einzelne seine persönlichen Anliegen im Wallfahrtsgepäck mithaben. Die Kosten für die Fahrt (noch nicht fix) werden im Bus eingesammelt.
Bitte bald im Pfarrhof anmelden.

Familienwandertag

Der heurige Familienwandertag findet am 9. Mai (Christi Himmelfahrt) statt. Wir wandern zum Grassl und feiern dort eine Maiandacht. Anschließend gibt´s eine Jause und wir wollen dann noch in froher und gemütlicher Runde beisammen sein.
Treffpunkt ist um 13.00 Uhr beim Vereinshaus; dann fahren wir mit Autos bis zur Lend und wandern dann zum Grassl. Wem das Gehen zu beschwerlich ist, der kann mit dem Auto mitfahren. Fahrgelegenheiten gibt es genug.
So können alle beim Wandertag mittun.
Ich lade alle recht herzlich ein - Familien mit Kindern und auch Alleinstehende - jeder kann mitgehen!

Caritas-Haussammlung 2002

Ich danke allen Sammlern und Spendern für die gute Sache. Die Sammlung ergab einen Betrag von € 7.744,Davon bleiben 40 % in der Pfarre und 60 % gehen an die Diözesan-Caritas für Notfälle innerhalb der Erzdiözese.

Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl

Bei der Pfarrgemeinderatswahl am 17. März 2002 wurden 605 Stimmen abgegeben, nur sechs waren ungültig.

Gewählt wurden
+ Balthasar Fuchs, 1936, Pensionist, Dorfstraße 22,
+ Anny Leitner-Hölzl, 1937, Hausfrau, Bichlinger Straße 17,
+ Hermann Ager, 1943, Maurer, Oberwindau 43,
+ Peter Krall, 1958, Raiba-Gen.-Angestellter, Unterdorf 12,
+ Peter Pöll, 1943, Pensionist, Ried 8,
+ Kathrin Hölzl, 1979, Bankangestellte, Oberwindau 90,
+ Elisabeth Goßner, 1949, Hausfrau, Bergliftstraße 37,
+ Annemarie Geisler, 1979, Kindergärtnerin, Bahnhofstraße 2,
+ Johann Kirchmair, 1945, Pensionist, Bichling 170,
+ Johanna Schernthanner, 1983, Studentin, Außersalvenberg 25,
+ Michael Leitner, 1973, Metzger, Vorderwindau 51.

Als Ersatzmitglieder wurden gewählt:
+ Anton Faistenauer, 1938, Pensionist, Moosen 131,
+ Leonhard Schroll jun., 1963, Tischler, Salvenberg 42,
+ Marianne Haas, 1966, Bäuerin, Au 27,
+ Richard Hausberger, 1975, Drucker, Bichling 141,
+ Andrea Schneider, 1978, VS-Lehrerin, Ried 61,
+ Elisabeth Schwaiger, 1957, Altenheimbedienstete, Schwaigerberg 8,
+ Alois Haselsberger, 1965, Bauer und RK-Fahrer, Salvenberg 24,
+ Annelies Krimbacher, 1945, Hausfrau, Feichten 56,
+ Irene Knabl, 1967, Hausfrau, Mühltal 58.

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