AUS DER MAIAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Positiver Rechnungsabschluss

Nachdem der Überprüfungsausschuss die Jahresrechnung 2001 geprüft und für in bester Ordnung befunden hatte, legte der Bürgermeister als Rechnungsleger den Haushaltsabschluss 2001 dem Gemeinderat in seiner Sitzung vom 9. April zur Genehmigung vor.
Der äußerst erfreuliche Rechnungsabschluss, vorgetragen von der Kassenverwalterin Frau Annemarie Aschaber, beträgt im ordentlichen Haushalt einnahmenseitig 78,089.000 Schilling und ausgabenseitig 62,996.000 Schilling und ergibt somit ein Rechnungsergebnis von 15,093.000 Schilling. Beim außerordentlichen Haushalt gab es einen kleinen Abgang von 783.000 Schilling, sodass ein Rechnungsüberschuss in der Höhe von 14,309.000 Schilling verbleibt. Die fortdauernden Einnahmen betrugen 68,640.000 Schilling und die fortdauernden Ausgaben 56,473.000 Schilling.
Ein Vergleich zum Jahr 1999, in dem es noch die Getränkesteuer gab, zeigt, dass die Einnahmen bei den eigenen Steuern um rund fünf Millionen Schilling gesunken sind. Die fortdauernden Ausgaben sind gegenüber 1999 um drei Millionen angestiegen. Für den Schulden- und Zinsendienst wurden im Jahr 2001 6,040.000 Schilling ausgegeben. Der Schuldenstand beträgt zum 31.12.2001 38,534.000 Schilling und der Verschuldungsgrad ist von 47 % auf nunmehr 33 % gesunken.
Es ist also eine sehr erfreuliche Bilanz, welche auf eine sparsame und wirtschaftliche Verwaltung und auf die Ausschöpfung aller nur möglichen Geldquellen zurückzuführen ist.
Aber auch die genaue und exakte Buchhaltung, die zeitgerechte Entrichtung der Abgaben und Steuern der Bürger und der Sparsamkeitssinn der Bediensteten tragen wesentlich dazu bei, dass immer mit einem guten Ergebnis abgeschlossen werden könne, meinte der Bürgermeister, der sich schlussendlich beim Gemeinderat, bei den Bürgerinnen und Bürgern und bei den Bediensteten für die gute Zusammenarbeit bedankte.

Flächenwidmungsplanänderungen

Zwecks Vornahme einer Aufstockung beim Hotel Glockenstuhl um 2,78 m seitliche Wandhöhe wurde ein Allgemeiner und Ergänzender Bebauungsplan erlassen. Das öffentliche Interesse dafür ist gegeben (Verbesserung des Angebotes, Busunterbringung usw.).
Um die Hotelanlage „Schermer" erweitern zu können, ist eine Umwidmung der Grundparzelle 61/9 des Jakob Schermer von Freiland in Tourismusgebiet notwendig. Der Gemeinderat hat daher in seiner letzten Sitzung die Auflage dieses Änderungsentwurfes vier Wochen lang und gleichzeitig auch die Umwidmung genehmigt, sofern innerhalb der Frist keine Stellungnahmen einlangen.
In Bichling („Schedererfeld") soll eine Teilfläche von ca. 500 m² aus der Gp. 290/1 der Frau Johanna Pibitz-Ziepl von Freiland in Wohngebiet umgewidmet werden. Vom Gemeinderat wurde daher die Auflage dieses Änderungsentwurfes vier Wochen hindurch und gleichzeitig auch die Umwidmungsgenehmigung beschlossen.
Zwecks Errichtung eines neuen Stallgebäudes mit Schlachtraum auf der Gp. 4424/1 des Martin Pöll, Schwantelmühle, und erfolgter Entwurfsänderung wurde die Auflage des neuen Änderungsentwurfes von Freiland in Sonderfläche für sonstige land- und forstwirtschaftliche Gebäude/Stallgebäude mit Schlachtraum durch zwei Wochen  hindurch beschlossen und die Änderung bewilligt.
Max Treichl, Haflingerhof, beabsichtigt den Abbruch des jetzigen so genannten „Bruchstalles" und die Errichtung eines Neubaues an ungefähr gleicher Stelle, wo ein Gastlokal mit ca. 35 Sitzplätzen und eine Betriebswohnung untergebracht werden sollen. Hiefür ist eine Umwidmung von Freiland in Sonderfläche Jausenstation mit Betriebsleiterwohnung erforderliche. Der diesbezügliche Änderungsentwurf liegt ebenfalls zur Einsichtnahme vier Wochen lang im Gemeindeamt auf.
Die Frist zur Einbringung von Stellungnahmen endet für alle Änderungen - mit Ausnahme für jene der Gp. 4424/1 - am 17. Mai 2002.

Straßenbauprojekt Mühltal

Vom Straßenchef OR Dipl.-Ing. Obermaier vom Baubezirksamt Kufstein wurde der Gemeinderat über das geplante Straßenausbauprojekt Brixentalstraße im Bereich „Kiederer" bis „Schlöglmühle" informiert.
In diesem Bereich wird die Fahrbahn auf 6,75 m ausgebaut, es werden die Kurvenradien entschärft und nordseitig auf Wunsch der Gemeinde ein Gehsteig errichtet. Gleichzeitig wird auch der Schutzweg „Schlöglmühle" verbessert; es wird untersucht, ob eine Fußgängerunterführung möglich ist, welche die Gemeinde mit 50 % mitzufinanzieren hätte.
Gleichzeitig wird auch geprüft, ob bei der Stockermühle ein Kreisverkehr, ebenfalls unter Mitbeteiligung der Gemeinde, errichtet werden kann.
Für beide vom Gemeinderat vorgeschlagenen Maßnahmen sind Fußgänger- und Verkehrszählungen notwendig, wobei der Querverkehr mindestens 20 % des Durchzugsverkehrs bei einem Kreisverkehr ausmachen muss. Die derzeit ungenügende Sicht bei der Einfahrt in die Brixentalstraße aus Richtung Feichten wird durch ein anderes Geländer verbessert.
Mit den Straßenbaumaßnahmen kann frühestens im Herbst dieses Jahres, spätestens aber im Frühjahr 2003 begonnen werden, wenn keine Verzögerungen durch die Gemeinde eintreten.

Neue Kurzparkzone

Für den Parkplatz vor dem Tourismusverband wurde eine Kurzparkzone für die Zeit der Wintersaison (jeweils vom 15. Dezember bis 15. März) - mit einer Parkdauer von 30 Minuten, gültig in der Zeit von 7 Uhr bis 20 Uhr - erlassen.

MITTEILUNGEN

Blutspendeaktion

Am 28. Mai 2002 findet in der Zeit von 16 bis 20 Uhr in der Hauptschule Westendorf die nächste Blutspendeaktion statt.
Alle Bewohner von 18 bis 65 Jahren sind eingeladen an dieser mitmenschlichen, lebensrettenden Aktion teilzunehmen.
Es werden dabei neben der Feststellung der Blutgruppe noch folgende Tests und Untersuchungen gemacht: Blutdruckmessung, Körpertemperaturmessung, Hämoglobinbestimmung, 2 Leberfunktionsproben, Antikörpersuchtest, Lues-Serumprobe, HIV-Rest (AIDS), Neopterinbestimmung, PSA-Prostata Vorsorgeuntersuchung

Goldene Hochzeit

Vor fünfzig Jahren, am 28.1.1952, gaben einander Frau Margreth und Herr Josef Haselsberger das Ja-Wort. Im Rahmen einer kleinen Feier im Gemeindeamt Westendorf (Standesamt) wurde dem Jubelpaar vom Bezirkshauptmann Dr. Hans-Heinz Höfle die Jubiläumsgabe des Landes Tirol und vom Bürgermeister Johann Erharter ein Blumenstrauß von der Gemeinde Westendorf übergeben.
Wir wünschen dem Jubelpaar alles Gute für den weiteren Lebensabschnitt.

Bodenschätzung

Die amtliche Bodenschätzung und die Überprüfung der Ergebnisse wird ab 10. Juni 2002 von den Organen des Finanzamtes Kitzbühel fortgesetzt.
Die Grundeigentümer sind verpflichtet, das Betreten ihrer Grundstücke zu gestatten. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nicht.

Private Sperrmüllsammlung verboten

Wie der Abteilung Umweltschutz zur Kenntnis gebracht wurde, bietet die VKW-Entsorgungs-KG auch im April 2002 die Abholung von Sperrmüll (Matratzen, Fernseher, Teppiche etc.) an. Entsprechende Mitteilungen (Postwurf, Zeitungswerbung) ergingen an Haushalte in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein.
Dazu ist folgendes festzuhalten: Sperrmüll ist gemäß § 2 Abs. 2 Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz (TAWG), LGBl. Nr. 50/1990, zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 3/2002, jener Hausmüll, der wegen seiner Größe oder Form nicht in die für die Sammlung des Hausmülls auf den einzelnen Grundstücken dafür bestimmten Müllbehältern eingebracht werden kann.
Die Abholung des Haus- und damit auch Sperrmülls ist Aufgabe der öffentlichen Müllabfuhr, die die Gemeinde einzurichten hat (§ 14 Abs. 1 und 2 TAWG).
Der gesammelte Hausmüll ist zu jener Behandlungsanlage der Deponie zu verbringen, in deren Entsorgungsbereich die Gemeinde liegt (§ 14 Abs. 1 lit. c TAWG).
Die VKW-Entsorgungs-KG führt ihre Sperrmüllsammlungen nicht im Auftrag von Gemeinden durch. Eine Übergabe von Sperrmüll an die VKW-Entsorgungs-KG widerspricht daher § 11 Abs. 1 TAWG und stellt eine Verwaltungsübertretung (gemäß § 27 Abs. 1 lit. a TAWG) dar. Eine Verbringung von Sperrmüll außerhalb des Bundeslandes Tirol widerspricht wiederum § 14 Abs. 2 lit. c TAWG.

Öli-Kübel europaweit Vorreiter

Die gelben Öli-Kübel sind inzwischen in den meisten Tiroler Haushalten vertraute Sammelgefäße.
Sämtliches Fett, das die Tiroler mit dem Öli sammeln, wird nach sorgfältiger Qualitätsprüfung in Fritzens zu Energie und Treibstoff weiterverarbeitet. Seit der Inbetriebnahme der Öli-Anlage im April 2000 wurden mehr als zwei Millionen Liter Altspeiseöl verarbeitet und in Österreich zu Biodiesel wiederverwertet.
Rasch hat dieses Projekt den Siegeszug auch in andere Bundesländer angetreten.
1999 war es als Pilotprojekt von der Abfallwirtschaft Tirol-Mitte (ATM) und dem Abwasserverband Hall-Fritzens initiiert worden.
Mittlerweile ist der „Öli" eine anerkannte und funktionierende Sammel- und Recyclinglösung auch in den Bundesländern.
So betont ATM-Chef Alfred Egger: „Mit dem Öli gelten wir europaweit als Vorreiter bei der Sammlung und Verwertung von Altspeisefett zu Energie und Treibstoff." Denn nur dieses Sammelsystem beinhalte als Verwertungsgarantie das „Öli- Reinheitsgebot".
Inzwischen fahren die Kommunalfahrzeuge der Gemeinden Jenbach, Schwaz, Kufstein und Hall bereits mit Biodiesel.

Jugendschutz im Gespräch

Der zuständige Gemeindeausschuss mit Obmann Toni Margreiter befasste sich in letzter Zeit mehrfach mit der Jugend- und Alkoholproblematik in unserem Dorf.
Die Gendarmerie wurde um vermehrte Jugendschutzkontrollen gebeten, beim Pavillon wurde ein Bewegungsmelder installiert um den zunehmenden Vandalismus an dieser Stelle einzubremsen. Auch ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, wie es z.B. in Kössen existiert, soll in Kürze im Gemeinderat diskutiert werden.
Schließlich wurde ein Brief an alle Geschäfte, die Alkohol und Nikotin anbieten, sowie an die Nachtlokale gesandt, in welchem um die Mithilfe gebeten wird. In diesem Schreiben heißt es u.a.: „Im Interesse unserer Jugend und der besorgten Eltern ersuchen wir Sie um strenge Einhaltung des Jugendschutzgesetzes mit den Richtlinien über Verkauf von Alkohol und Nikotin. Sie haben den direkten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen und können an vorderster Front den Missbrauch von Alkohol und Nikotin verhindern."

Altbürgermeister Schönacher wurde achtzig Jahre alt

Am Vorabend des 80. Geburtstages - am 27. März 2002 - lud Bürgermeister Johann Erharter namens der Gemeinde Westendorf unseren Langzeit-Altbürgermeister und Ehrenbürger Ök.-Rat Josef Schönacher zu einer Geburtstagsfeier ein.
Zu dieser Feier erschienen neben seiner Frau Anna Schönacher und seinen Kindern auch die Vertreter des öffentlichen Lebens und der Kirche wie Dekan Mag. Gustav Leitner, Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Hans-Heinz Höfle, Sprengelarzt i.R. MR Dr. Heel, der Gemeinderat, die Ehrenring- und Ehrenzeichenträger und andere sowie die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, angeführt von der Musikkapelle.
Nach dem Ständchen der Musikkapelle versammelte sich der Jubilar mit seinen Festgästen im Hotel Schermer, wo Bürgermeister Erharter den Werdegang von Schönacher schilderte, seine Leistungen hervorhob und zum Geburtstag gratulierte.
Der Altbürgermeister ist am 28. März 1922 in Zirl geboren, erlernte den Metzgerberuf, kam 1928 mit seinen Eltern nach Westendorf, wo sie den Hof Burgegg ankauften, weil sein Vater immer Bauer sein wollte.
Er heiratete am 30. Mai 1953 seine Frau Anna geborene Berger, aus deren Ehe sieben Kinder stammen.
Die politische Laufbahn begann Schönacher als Jungbauernobmann, er wurde 1954 Ortsbauernobmann, kam 1956 in den Gemeinderat und übernahm 1968 nach Bitten und Betteln des ÖVP-Ortsobmannes Schermer Markus unter Zuhilfenahme der Bezirksparteileitung bei einem Mandatsstand von 7:7 das Bürgermeisteramt, das er 21 Jahre lang ausübte.
Neben seiner Bürgermeistertätigkeit übte er noch die Funktionen als Ortsbauernobmann sowie als Aufsichtsrat bei der Raiba, der Bergbahn und bei der Sennerei aus. Er war zudem noch langjähriges Mitglied des Bezirksschulrates, war bei der Heimkehrerkameradschaft und wurde schließlich auch Ehrenmitglied der Feuerwehr.
Wegen seiner Verdienste um die Landwirtschaft wurde ihm vom Bundespräsidenten der Titel Ökonomierat verliehen.
Die genannten Funktionen brachten ihm viele Ehrungen und Auszeichnungen ein. So ist er Träger des goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich, des Verdienstkreuzes des Landes Tirol, des silbernen Ehrenzeichens des Bauernbundes, des Fördererabzeichens der Tiroler Blasmusik, Ehrenringträger der Gemeinde Westendorf und schließlich wurde er nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn im Jahre 1990 zum Ehrenbürger von Westendorf ernannt.
In seiner Zeit als Bürgermeister ist in Westendorf vieles geschehen: 1968 war im Dezember die Fertigstellung und Eröffnung der Hauptschule, 1969 wurde der Kindergarten eröffnet. 1974 wurden der Musikpavillon und der jetzige alte Fußballplatz errichtet. 1975 kam der Hauptschulanbau, 1977 wurden die Lenderstraße ausgebaut und das Straßhäusl für die heutige Siedlung angekauft. 1978 konnte das Klärwerk in Betrieb genommen werden, wurden die Aufbahrungskapelle und die Friedhofserweiterung gemacht.
1980 war die Errichtung des Parkplatzes hinter der Raiba, 1981/82 wurde das Altenheim gebaut. Von 1983 bis 1986 erfolgte die Verbauung und Ableitung des Zieplbaches, 1986/87 wurde der Alpenrosensaal mit dem Kindergarten errichtet. 1987 kam es zum Neubau der Gondelbahn mit finanzieller Beteiligung der Gemeinde, 1988 war der Neubau des Fußballplatzes („Waldstadion").
In seiner Zeit wurde auch der Großteil der Kanalisation errichtet. Auch fremdenverkehrsmäßig hat Westendorf in den Siebziger- und Achtzigerjahren den größten Aufschwung genommen.
Die Festredner, Bürgermeister Erharter, Bezirkshauptmann Dr. Höfle und Dr. Heel, betonten, dass Westendorf seinem Altbürgermeister viel zu verdanken habe und dass ihm die Zeit danach im Ruhestand, wo er seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen konnte, nämlich der Holzarbeit, die ihm auch gesundheitlich gut tut, sehr gegönnt sei.
Schönacher war ein guter und korrekter Bürgermeister mit gutem Verhältnis zu den Behörden, so der Bezirkshauptmann. Mit dem Sprengelarzt Dr. Heel hat er auch so manches private Problem besprochen und gelöst.
Dem rüstigen Ehrenbürger selbst war es ein Bedürfnis sein Leben zum schildern, das von den Kriegsjahren und der schlechten Zeit vor und während des Krieges und von seiner großen Familie sehr geprägt war. Als Bürgermeister wollte er immer für den Bürger da sein und das für jeden, gleich, welcher Partei er angehörte. Manchmal sagte man zu ihm sogar, er tue für die anderen mehr als für „die von seiner Partei".
Er war mit Leib und Seele Bauer, konnte als Bürgermeister vieles für Westendorf tun, er war gerne Bürgermeister. Die Zeit als Bürgermeister und für die Allgemeinheit reue ihn überhaupt nicht. Im Gegenteil: Er sei stolz darauf, dass er das alles habe erleben können.
Er bedankte sich bei der Gemeinde, bei den Vereinen und bei allen, die dabei waren, für die schöne und nette Feier und hofft, dass er noch viele Jahre in Gesundheit erleben darf.

Jungbürgerfeier

Am 27. April fand die Jungbürgerfeier statt, zu der die Gemeinde etwa 240 junge Westendorfer und Westendorferinnen der Jahrgänge 1979 bis 1984 eingeladen hatte.
Etwa 150 Jungbürger und etliche Eltern kamen zuerst zur Heiligen Messe in die Kirche und anschließend in den Alpenrosensaal, wo Bürgermeister Erharter auch Pfarrer Mag. Leitner, Bezirkshauptmann Dr. Höfle, den Innsbrucker Bürgermeister DDr. van Staa als Gastredner und einen Großteil der Gemeinderäte begrüßen konnte.
Nach dem musikalischen Auftakt durch eine Bläsergruppe der Musikkapelle ging der Bürgermeister in seinen einleitenden Gedanken auf die große Verantwortung ein, der sich die jungen Menschen stellen müssen. Im Besonderen erwähnte er die Verantwortung gegenüber dem Lebensraum und der Umwelt. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, müsse man mitreden, mittun und mitentscheiden.
Besonders bat er alle Anwesenden um gegenseitige Rücksichtnahme und um eine Mitarbeit in den vielen freiwilligen Vereinen, die unser Dorfleben prägen. Er wünschte schließlich allen Jungbürgern das Beste für ihren Lebensweg, sei es in privater oder in beruflicher Hinsicht.
Der Bezirkshauptmann würdigte die festliche Art der Veranstaltung und stellte fest, dass den jungen Bürgern neben einigen Rechten auch wichtige Pflichten erwachsen, die es als Staatsbürger zu erfüllen gelte. Für eine gute Zukunft in unserem Heimatland wünschte er den Jungbürgern das von Bürgermeister Erharter bereits eingangs erwähnte Verantwortungsbewusstsein.
Innsbrucks Bürgermeister Dr. Herwig van Staa, der zukünftige Landeshauptmann, begann seine Festrede mit der Feststellung, dass ein junger Mensch wohl oft noch sehr wenig an die Zukunft denke. Umso mehr müsse man ihn aber immer wieder darauf hinweisen.
Der Friede, in dem wir leben, sei nämlich kein Geschenk, sondern auch das Ergebnis politischen Handelns. Auch wenn viele heute über die wirtschaftliche Lage oder auch über Politiker grundsätzlich nur jammern und nörgeln, so müsse man doch daran denken, dass wir in unserer Heimat vieles vorfinden, das für einen großen Teil der Menschheit unerreichbar ist und noch vor wenigen Jahrzehnten auch bei uns unverstellbar war.
Es gehe nicht an, dass man nur jammere, gleichzeitig aber nicht einmal seine Grundrechte wahrnehme und wählen gehe und dadurch mitbestimme. Jeder sollte sagen, was er denke, und tun, was er sage. Bei aller Kritik sei es aber notwendig tolerant zu bleiben, denn der gegenseitige Respekt sei eine wesentliche Voraussetzung für eine fruchtbare Diskussion.
Natürlich könne man nicht immer jedem Recht geben, aber der Wert des anderen dürfe nie in Frage gestellt werden.
Die Globalisierung ist eine große Gefahr, im Besonderen für die kleinen Regionen, aber man könne sie nicht verhindern, sondern müsse mit ihr umgehen lernen und die Chancen, die sich einem bieten, nützen, stellte van Staa fest. Das Gegengewicht zur Globalisierung heiße für ihn „Heimat", zur Heimat müsse aber jeder beitragen. In dieser Hinsicht schließe er an die Worte von Bürgermeister Erharter an, denn zur Gestaltung der Heimat gehöre unabdingbar das Ehrenamt mit den heimischen Vereinen.
Auch die Familie sollte uns Heimat bieten und zu ihr gehören auch die älteren Generationen, die vieles geschaffen haben, was nun langsam in die Hände der jungen Bürger und Bürgerinnen übergeht.
Zum Schluss meinte van Staa, das Leben sei nur dann sinnvoll, wenn es einen Sinn habe. Diese Sinn müsse aber jeder immer wieder suchen. Er wünschte den Jungbürgern alles Gute und schloss mit den Worten: „Nehmt eure Verantwortung für die Heimat ernst!"
Zwei Jungbürger sprachen dann stellvertretend für alle die Gelöbnisworte, anschließend überreichte Bürgermeister Erharter allen ein Chronikbuch unserer Gemeinde, das in der Folge dann gleich eifrig studiert wurde. Mit einem gemeinsamen Essen wurde der offizielle Teil beendet, danach spielten die „Hinterlechner" zum Tanz auf.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Das Jahr 2001 war für die Feuerwehr Westendorf kein leichtes. Es waren die Großbrände beim alten Oberhauserbauernhaus und beim Fuchsbauern zu bewältigen. Zudem waren eine Hilfeleistung in Brixen bei einem Ferienhaus und eine Reihe von technischen Einsätzen und Dienstleistungen wie die Entfernung von Wespennestern, Trinkwassertransporte, die Beseitigung von Ölspuren usw. notwendig.
Es gab insgesamt 43 Übungen und Schulungen und mehrere andere Ausrückungen bei kirchlichen und anderen Festen, bei Feuerwehrtagungen u.dgl. Insgesamt können 68 Ausrückungen verbucht werden.
Fünf Mann nahmen an der Landesfeuerwehrschule an Kursen teil.
Die Gemeinde hat für die Feuerwehr selbst 2001 357.000 Schilling ausgegeben, wovon aber ein Betrag von 145.000 Schilling für die Generalüberholung der Drehleiter war, was wieder für die nächsten zehn Jahre Gültigkeit hat. Es wurde eine Händyalarmierung angeschafft, weil dies weitaus günstiger kam als eine Piepseralarmierung und den gleichen Zweck erfüllt. Diese stille Alarmierung ist für kleinere Einsätze vorteilhaft.
Geplant ist die Anschaffung von neuen Helmen und eine Ausstattung des Kommandofahrzeuges mit EDV.
Der Mannschaftsstand mit der Löschgruppe Windau und den Reservisten beträgt 110 Mann, davon sind bei der Westendorfer Wehr 63 Aktive und 24 Reservisten und in der Windau 19 Aktive und vier Reservisten. Anwesend waren 64 Aktive und sechs Reservisten, Pfarrer Mag. Gustav Leitner, Bürgermeister Erharter, Vertreter des Bezirkskommandos, der Nachbarfeuerwehren und der Rettung Westendorf.
Befördert, geehrt und ausgezeichnet wurden:
Peter Schwaiger jun., Freihof, wurde zum Löschmeister befördert.
Folgende Feuerwehrmänner wurden für 25-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt: Kommandant Josef Fuchs, Rudolf Krimbacher, Anton Krall, Josef Luxner, Max Schönacher, Christian Steindl, Johann Schwaiger, und Franz Ager von der Löschgruppe Windau.
Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Albert Ager, Matthias Auer, Erich Plieseis und Richard Treichl ausgezeichnet.
Für 50 Jahre wurden Simon Rabl und Konrad Steindl geehrt.
Der voll mit Feuerwehrmännern gefüllte Schulungsraum im Feuerwehrhaus war ein Zeichen der Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft und ein gutes Gefühl für den Bürgermeister eine so starke freiwillige Feuerwehr zu haben, wie er betonte.
Überhaupt wurden allseits Lob und Anerkennung für die gute Arbeit, die Hilfeleistungen am Mitmenschen und die gute Kameradschaft ausgesprochen und den langjährigen Mitgliedern für ihre Tätigkeit und Vorbildwirkung gedankt.

ALPENSCHULE

Direktoren der katholischen Privatschulen auf Besuch

Am Dienstag, den 16. April besuchten anlässlich der gesamtösterreichischen Tagung der Direktorinnen und Direktoren der katholischen Privatschulen in Österreich, die vom 15. bis 18. April im Tagungshaus der Erzdiözese Salsburg in Wörgl stattfand, die 1. Alpenschule in Österreich und in Europa, hoch oben auf dem Westendorfer Salvenberg.
Das Interdiözesane Amt für Unterricht und Erziehung sowie das Pädagogische Institut der Erzdiözese Wien mit den Cheforganisatoren Dir. Mag. Rudolf Luftensteiner, Wien, und Dir. Siegmund Heel, Innsbruck, sowie die Direktorinnen und Direktoren waren mit dem Management der Jahrestagung außerordentlich zufrieden und von der Alpenschule - Schuljugend auf dem Bergbauernhof, Schule des Sehens und des Fühlens - begeistert.
Die Gründer und Projekturheber Dkfm. Dr. Josef Ziepl, Westendorf, und Direktor Hans Ludwig, Innsbruck, konnten nach dem musikalischen Willkommensgruß des Bläserquintetts der Bundesmusikkapelle Westendorf und der Überreichung der ersten Frühlingsblumen durch Schülerinnen und Schüler der Westendorfer Hauptschule unter der Leitung von Frau Direktor Marianne Fuchs, was von den Besuchern mit großem Applaus bedankt wurde, nicht nur die Damen und Herren aus allen Bundesländern herzlich begrüßen, sondern auch Bundesrat Hans Ager, Itter, den Kammeramtsdirektor der Landeslandwirtschaftskammer für Tirol, Dipl.-Ing. Richard Norz, Innsbruck, den Leiter des Pädagogischen Institutes des Landes Tirol, Direktor Prof. Dr. Helmut Bock, Innsbruck, unseren Bezirksschulinspektor OSR Hans Krimbacher, Kitzbühel, und die Vertretung von Westendorf mit Bürgermeister Hans Erharter, Pfarrer Dekan Mag. Gustav Leitner und Tourismusverbands-Direktor Max Salcher sowie die Berichterstatter von Presse, Rundfunk und Bild willkommen heißen.
Nach der Vorstellung der Alpenschule-Bergbauern- Partner Nieding, Schwendt, Poitfeld, Örg und Rothen, vertreten durch die Jungbäuerinnen Marianne, Manuela und Monika und das Team in Küche und Service mit Burgi, Marianne, Nandl, Annemarie und Lisbeth, sowie der Alpenschule-Projekt-Begleiterin Diplom-Zoologin Lydia Bongartz, Innsbruck, wurde den Gästen durch Ziepl und Ludwig das Alpenschule-Konzept vorgestellt und das Herz der Alpenschule, das Tageshortgebäude samt allen Nebenanlagen, erklärt. Lydia führte der aufmerksamen und neugierigen Zuhörerschaft den Ablauf eines Alpenschule-Tages
vor.
Großen Dankes-Applaus erhielt die Elektro-Großfirma Thomas und Brigitte Csernohorsky, Wien- Kitzbühel, die das Mittagessen auf der Alpenschule zur Gänze finanzierte, seitens der Direktorinnen und Direktoren der katholischen Hauptschulen Österreichs. Diesem Dank schloss sich das Alpenschule-Team mit Freude an. Die Sponsor- Familie sagt: „Wir haben mit unserem Freund Dr. Sepp Ziepl die Alpenschule besucht. Wir sind von der Idee, Schulkinder in die Natur zurückzuführen und Bergbauern als Quartier- und Lernort eine neue Einnahmenquelle zu erschließen, begeistert und haben daher diesen wichtigen Besuch gerne unterstützt. Wir gratulieren den Gründern Ziepl und Ludwig, den Bergbauern und dem Alpenschule-Team sowie Westendorf zur ersten Alpenschule in Österreich und in Europa. Im Sinne der Gemeinschaft zur Förderung von Alpenschulen, die vor allem bedürftigen Schulkindern durch finanzielle Beihilfe den Alpenschule-Aufenthalt ermöglicht und damit viel Freude und Glück auslöst, kann die Alpenschule auch weiterhin mit der Familie Csernohorsky rechnen.
Wer die Alpenschule-Idee für gut befindet und die gute Ausbildung unserer Jugend in Österreich und in Europa unterstützt, könnte durch die Mithilfe vielen jungen Menschen eine Woche fürs Leben bereiten und unserer Bergbauernwelt neue, junge Freunde gewinnen helfen. Wir sind nicht im Tourismus tätig, aber wir wissen, dass ein Gastgeberland wie Österreich, um erfolgreich zu sein, vieler junger Freunde bedarf."
Der Alpenschule-Besuchstag begann am Dienstag, den 16. April mit der Ankunft der Österreich- Delegation am Bahnhof Westendorf. Von dort ging es mit den Kleinbussen der Taxi-Unternehmungen Oberhauser-Westendorf und Schlechter-Brixen hinauf zum Alpenschule-Haus, wo die Gäste mit Bläserweisen und Frühlingsblumen begrüßt wurden. Im Haus erklärten Zipel und Ludwig das System der Alpenschule und die Funktion und Aufgaben desselben sowie die der Bergbauernhöfe. Sehr erfreut zeigten sich alle Anwesenden über die Kurzreferate der Ehrengäste, wodurch sie über die Lage der Bergbauern, die Entwicklung in den Schulen, über die Bedeutung des Tourismus in den Berggebieten, über die Gemeinde Westendorf und die Kirche St. Nikolaus und ihre außerordentlich gut gelungene Renovierung mit der Wiederentdeckung alter Fresken informiert wurden. Die aufgeschlossene, lustige Runde beschloss ihren Aufenthalt im Alpenschule-Haus mit Liedern und einigen originellen Tiroler „Gstanzln", vorgetragen von Dir.i.R. Toni Falch, die es in sich hatten!
Anschließend wanderte die Gemeinschaft der Pädagogen zum Partnerhof Örg, wo die Quartiereinheit für die Schulkinder und ihr Frühstücksraum besichtigt und die Jungbäuerin Lisbeth samt Familie mit großem Lob bedacht wurden. Weiter ging es dann zu Fuß zum Partnerhof Rothen, wo der ganzen Gruppe von der Jungbäuerin Annelies der Stall mit allem Groß-, Jungund Kleinvieh gezeigt wurde. Hier bekam man den Eindruck von der Basis und Substanz eines Bergbauernhofes und der Lebensgrundlage für eine ganze Familie. Die beiden nächsten Stationen der Besichtigung, die auch Teil des Alpenschule-Lehrprogrammes sind, waren die Kunstschmiede Angerer und die Gerberei Niederkofler. In beiden Betrieben ging es hoch her, wurde gearbeitet, demonstriert und erklärt. Die Betriebsräume waren überfült und die Besucher von der Handarbeit so fasziniert, dass der Fahrplan beinahe ein bisschen ins Schleudern geriet.
Dafür fuhr aber dann der Busfahrer von Schlechter- Brixen etwas zügiger rund um die Hohe Salve und entlang des Wilden Kaisers zum Gasthof-Hotel Stanglwirt, wo eine Kaffeepause eingeschaltet wurde. Endziel des Tages war der Itterwirt zu Itter, wo die Familie
Ager - auf Einladung der Erzdiözese Wien - mit einem Tiroler Essen und „Moosbeernocken" als Nachspeise aufwartete. Der Westendorfer Zithersolist Martin Antretter ließ seine feinen Saiten erklingen, sodass man mit gutem Gewissen sagen konnte: „Je später der Abend, desto lustiger die Gäste!"
Um Punkt 21 Uhr erreichte der Bus das Tagungshotel Schachtnerhof der Familie Kammerlander in Wörgl, denn am nächsten Tag hieß es ab 8 Uhr bis 18 Uhr an den Programmpunkten hart arbeiten.
An der Abschlussrunde der gesamtösterreichischen Tagung der Direktorinnen und Direktoren der privaten katholischen Hauptschulen in Österreich im Tagungshaus der Erzdiözese Salzburg in Wörgl teilnehmend, bedankte sich der Alpenschule-Obmann Dkfm. Dr. Josef Ziepl auch im Namen seines Mitbegründers Direktor Hans Ludwig und aller Alpenschule-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen nochmals ganz herzlich für den Besuch auf der 1. Alpenschule. Dieser Dank und Gruß wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung mit ehrlicher, von Herzen kommender Freude an die Alpenschule und ihr Team zurückgegeben, mit der Ankündigung: „Unsere Schule kommt!"

SCHULEN

Aktivitäten an der PTS

Post besuchte uns
Am Donnerstag, den 11. April 2002 besuchte Paul Exenberger, Postvorstand in Brixen, die PTS Brixen und informierte uns über die Aufgaben der Post und der P.S.K. Er berichtete uns, dass die Post neben den herkömmlichen Schalteraufgaben seit einiger Zeit auch Handys, Wertkarten, Autobahnvignetten, Rubbellose und vieles mehr verkauft. Herr Exenberger erklärte uns auch das Ausfüllen der Erlagscheine und der Inlandpostanweisungen, wobei wir auch jeweils ein Formular ausfüllten.
Hinweis: Neuerdings werden Beträge auf Erlagscheinen nicht mehr eingegrenzt, weil sie sonst von der automatischen Beleglesemaschine nicht gelesen werden können.
Die P.S.K bietet auch ein Jugendkonto, das bis zum vollendeten 18. Lebensjahr kostenlos ist.
Zum Abschluss informierte er uns über die Sparformen wie z. B. gebundenes Sparbuch, Prämiensparen und Versicherungssparen. Die beliebteste Sparform ist das Bausparen (6,5 Millionen Österreicher). Zu guter Letzt bekam jeder von uns ein paar Werbegeschenke, für die wir uns recht herzlich bedanken möchten.

Innsbrucker Frühjahrsmesse
In Innsbruck informierten wir uns ausführlich über Bauen, Wohnen, Haus, Garten, Freizeit, Mode usw. Bei der Hinfahrt besuchten die Techniker das Traktorenwerk Lindner und die Wirtschaftlichen die Giesswein Walkwaren AG.

Im Tiroler Landhaus
Am Tag der offenen Tür verschafften wir uns, die Wirtschaftsgruppe, einen Einblick in die verschiedenen Abteilungen der Tiroler Landesverwaltung, z.B. Wohnbau, Fremdenverkehr, Straßenbau usw.

Was erwartet sich die Wirtschaft von einem Lehrling?
Kammerrat Stefan Hetzenauer informierte uns, die Techniker, über die Zukunft in der Wirtschaft und welche Kenntnisse beim Eintritt in die Lehre gefragt sind. Weiters klärte er uns über die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten auf. Er selbst hat auch mit der Lehre begonnen und es zum vierfachen Meister und zu einem größeren Betrieb gebracht.

Erlaubte und verbotene Drogen
Gendarmerieinspektor Pangratz aus St. Johann schilderte uns hautnah aus der Praxis, dass der eigentliche Drogenkonsum häufig von der erlaubten Droge Alkohol ausgeht und wie mühsam es ist, wenn überhaupt, davon loszukommen.

Hauptschüler sammelten Müll

An der Aktion „Sauber in den Sommer" beteiligten sich auch alle Klassen der Westendorfer Hauptschule und räumten auf, was sich entlang vieler Wanderwege und Straßen an Müll angesammelt hatte.
Besonders interessante „Beutestücke" waren ein Spar-Einkaufswagen (im Bereich des Aunerwaldes) und ein Traktorwrack, das an die Gemeinde gemeldet wurde. Vor allem in den Gräben und entlang steiler Abhänge (z.B. an der Straße zur Lend) wird immer noch sehr viel Müll in die Landschaft gekippt und auf diese Weise „entsorgt"!
Insgesamt sammelten die Schüler mit ihren Lehrern innerhalb von etwa zwei Stunden mehr als eine Tonne Müll!

Heimische Unternehmen investieren in die Zukunft unserer Schuljugend

Unter obigem Titel wurde vor eineinhalb Jahren ein innovatives Projekt gestartet: Um den stetig steigenden Ansprüchen noch besser gerecht werden zu können, haben sich heimische Betriebe bereit erklärt, durch Unterstützungen aktiv an der Ausbildung unserer Kinder mitzubauen.
Die finanziellen Beiträge werden für zusätzliche Computerausstattung verwendet.
So konnten bereits im Jänner des vergangenen Jahres zwei zusätzliche Computer für die Freiarbeit angeschafft werden, für die nähere Zukunft ist an den Kauf einer Digitalkamera gedacht.
Interessierte Unternehmer (und Privatpersonen) können sich entweder beim Initiator des Projektes, Josef Lenk (Tel. 8940), oder in der Hauptschule (Tel. 6361) melden.
Die Sponsoren werden mehrfach in den Ortszeitungen und auch auf der Homepage der
Hauptschule genannt.

Hauptschüler auf Ministerplätzen

Kurzfristig gehörte das Parlament am 16. April den Viertklasslern der Westendorfer Hauptschule.
Im Rahmen der Wienwoche hatten sie nämlich die seltene Gelegenheit, von einem echten Fachmann durch die „heiligen Hallen" geführt zu werden, nämlich vom Nationalratsabgeordneten Dr. Gottfried Feurstein. Dieser ließ die jungen Damen und Herren genau dort Platz nehmen, wo sonst der Bundeskanzler und seine Minister sitzen, ehe er seine interessanten Erklärungen
begann.
Die wichtigsten Positionen (Bundeskanzler, Vizekanzler, Finanzminister) wurden bei dieser „Sitzung" übrigens von jungen Damen eingenommen - ein Fingerzeig für die Zukunft?

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Jahresbericht der Geschäftsführung

Mit dem zu Ende gegangenen Jahr 2001 ist der Sozialsprengel acht Jahre alt geworden.
Der Sozialsprengel verbesserte nicht nur die Basisdienste wie Hauskrankenpflege, Altenpflege und Heimhilfe, Essen auf Rädern, sondern organisierte auch Veranstaltungen wie Kurse, Vorträge, Fortbildung für unsere Mitarbeiter sowie zahlreiche Aktivitäten (Flohmärkte, bei der Herbstschau von Landmaschinen Stöckl, bei zwei Tombolas und vielem mehr).
Ohne die wertvollen Partner des Sozialsprengels wie unsere engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Ärzte und Gemeinden aus Brixen und Westendorf, die Altersheime und sozial aktive Privatpersonen wäre das umfangreiche Programm nicht durchführbar gewesen.
Gesamt geleistete Stunden:
Hauptamtl. Stunden in der Verwaltung: 1.357
Hauptamtl. Stunden und bezahlte Stunden: 3.085,5 in der Pflege
Ehrenamtliche Stunden: 1.671
Essen auf Rädern: 598 ehrenamtlich geleistete Stunden bei Auslieferung von 2.478 Essen an 24 Personen in Brixen und Westendorf
Krabbelstube Brixen:
4 Betreuerinnen - geleistete Stunden: 1.734
Krabbelstube Westendorf: 4 Betreuerinnen - geleistete Stunden: 2.108,5
Beratungsdienste:
Der Psychotherapeut Dr. Deiser hat 210 Stunden geleistet und kommt regelmäßig je einmal die Woche nach Westendorf.
Die Diät-und Ernährungsberaterin kommt alle drei Wochen in unsere Sprengelräumlichkeiten.
Anschaffungen des Sprengels 2001:
Pflegetaschen samt Inhalt für das Pflegepersonal (gesponsert von Brixner und Westendorfer Betrieben)
Computer (gesponsert von der Biochemie Kundl)
Kleidung für Pflegepersonal
Angebotene Veranstaltungen: Gesundheitstag in Brixen, Flohmarkt, 2 Tombolas, Bildversteigerung und Auktion, Herbstschau bei Fa. Stöckl, Landmaschinen, Westendorf,
Eröffnung der Kindergruppe „Dorfzwerge" in Brixen
Vorhaben 2002: Sport-Gesundheitstag in Westendorf, Kurse, Vorträge, Anschaffung von diversen Heilbehelfen, Fortbildungsveranstaltungen für MA

Großartige Spenden
erhielt der Sozialsprengel auch 2001 wieder von der Bevölkerung aus Brixen und Westendorf!
Einnahmen aus Veranstaltungen: S 92.464.70
Spenden einschließlich Kranzspenden und Sponsoring: S 173.603.-.
Mit diesen Spenden konnten wir wichtige Anschaffungen finanzieren. Allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott!
Mein ganz besonderer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, unseren unermüdlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dem Vorstand und den Ärzten für die kooperative Zusammenarbeit und allen, die sich für unseren Sprengel einsetzen.
Maria-Luise Kogler

Diabetikerschulung

Der Arbeitskreis für Vorsorgemedizin in Tirol - kurz „avomed" - veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Gesundheitssprengel Brixen-Westendorf im Mai eine Diabetikerschulung.
Die Termine sind am 27., 28. und 29. Mai 2002, jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr in den Räumen des Rettungsheimes in Westendorf.
Die Schulung ist kostenlos, jeder Teilnehmer erhält für zuhause das Handbuch der Tiroler Diabetikerschulung.
Der so genannte Alterszucker wird heute als Typ-II-Diabetes bezeichnet und betrifft oft schon Menschen ab dem 40. Lebensjahr.
Für Zuckerkranke ist es einerseits wichtig, intensiv mit ihrem Arzt zusammenzuarbeiten, andererseits sollen sie selbst so viel wie möglich über ihre Erkrankung wissen, um im Alltag größtmögliche Freiheit zu genießen. Das mobile Schulungsteam des avomed unterstützt die niedergelassenen Ärzte bei dieser Informationsvermittlung.
Wer weiß, was in seinem Körper bei der Erkrankung Diabetes „abläuft", weiß auch, wie wichtig die regelmäßigen Untersuchungen bei seinem Hausarzt oder Internisten sind, und hilft dadurch mit, die gefürchteten Spätschäden zu vermeiden. Dieses Vermeiden von Spätschäden - trotzdem aber in der Lage zu sein, ein Leben zu führen, das nicht nur von der Krankheit, von Verboten und Einschränkungen bestimmt ist - ist das Ziel von Diabetikerschulungen.
„Lebensqualität trotz Diabetes" lautet das Motto.
An drei Abenden geht es um Essen und Trinken, Handhabung von Tabletten, gegebenenfalls Insulin und Blutzuckermessgeräten, Fußpflege, aber auch um die Bewältigung der Krankheit - für jedermann verständlich dargebracht.
Abgehalten wird die Schulung von einer Ärztin, einer Diätassistentin und einer Diabetesfachkraft.
Auch Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen!
Informationen und Anmeldungen beim Sozial- und Gesundheitssprengel Brixen-Westendorf, Tel. 2060 (Mo, Di und Do vormittags).

VEREINSNACHRICHTEN

Informationen des SV Steixner Westendorf

Unternehmen Tiroler Liga
Auf Grund der Reform in den Tiroler Fußballligen steigen heuer zwei Mannschaften der Landesliga Ost in die Tiroler Liga auf. Das erklärte Ziel von Trainer Toni Faistenauer ist es, mit der Kampfmannschaft diesen zweiten Platz zu erreichen.
Die ersten drei Spiele der heurigen Frühjahressaison liefen vielversprechend. Gegen Wattens erreichte der SV Steixner Westendorf ein 1:1, gegen Kramsach/Brandenberg siegte die Mannschaft mit 1:0. Wichtig war der Auswärtssieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten um den zweiten Platz, Hippach, mit 2:1.
Die Tiroler Liga wäre auch aus Sicht der Zuschauer interessant. Nachdem der SV Steixner Westendorf als einzige Brixentaler Mannschaft in der Landesliga Ost verblieben ist (Brixen und Hopfgarten stiegen ab), fehlen die Derbys. Mit St. Johann, Kitzbühel, Wörgl II, Kirchbichl usw. würden sich spannende Spiele ergeben. Die nächsten Runden werden zeigen, ob die Mannschaft die von Trainer Faistenauer in sie gesetzten Erwartungen erfüllen kann. Der SV Steixner Westendorf freut sich auf jeden Fall auf spannende Spiele und lädt die Fußballfreunde herzlich ein.

Jugend in neuen Dressen
Über eine neue Dress kann sich die Jugendmannschaft des SV Steixner Westendorf freuen. Obmann Gerhard Steixner ist es gelungen, die Firma Olymp, Ölbrenner, zu gewinnen. Danke!
Jugendleiter Georg Aschaber bedankt sich bei folgenden Ballsponsoren im vergangenen Jahr: Brigitte und Josef Margreiter, Michael Riedmann, Michael Baur, Angelika Strasser, Silvia Holaus, Petra Schipflinger, Avia-Tankstelle, Walter Angerer, Familie Briem, Toni Margreiter, Kaspar Brunner, Manfred Schwaiger und Max Riedmann.

Pfingstturnier des SV Steixner Westendorf
Auch heuer findet wieder das bereits traditionelle Pfingstturnier des SV Steixner Westendorf statt.
Anmeldungen bitte unter der Tel. 6211-27, Rudolf Marksteiner, oder bei Hans Steinbacher (Steini), Tel. 6635; Anmeldetermin bis 9. Mai 2002.
Die Verlosung findet im Rahmen des Heimspiels gegen Ebbs statt. Gespannt warten die Fußballfreunde, ob sich auch heuer wieder internationale Fußballprominenz am alten Fußballplatz einfindet.
Letztes Jahr war Rapid-Manager und -Trainer Lothar Matthäus auf Spionage bei den spannenden Spielen. Rapid ist bekanntlich ständig auf der Suche nach Verstärkungen. Vor einem Jahr scheiterten die Gespräche um einen bekannten Altherren-Spieler des SV Steixner Westendorf an den etwas zu hohen Ablöseforderungen der AH-Manager. Auf Grund des prekären Tabellenplatzes scheut allerdings Rapid weder Kosten noch Mühen und sucht nach einer idealen Ergänzung für Andreas Herzog.
Vielleicht kommt der Transfer heuer zustande.

Musikanten bei Schi-WM erfolgreich

Eine Abordnung der Westendorfer Musikkapelle nahm heuer erstmals an der Musikanten-Schiweltmeisterschaft teil, die in Saalbach stattfand. Dabei konnten Jakob Hirzinger, Klaus Hölzl und Markus Hirzinger hinter den Musikkapellen aus Volders und Annaberg den hervorragenden dritten Platz in der Mannschaftswertung erringen.

Neuwahlen beim Tennisklub

Bei der Jahreshauptversammlung des Tennisklubs am 19. April im Sportcafé wurde ein neuer Ausschuss gewählt.
Neuer Präsident ist Toni Margreiter, sein Stellvertreter Toni Bachler, zum Kassier wurde Robert Fuchs gewählt, Schriftführerin ist Petra Bachler (Stv. Peter Schmeiser). Jugendwart ist Sabine Nageler und Zeugwart Werner Teske. Außerdem gehören die Beiräte Walter Hölzl, Elfi Harkam und Hans Fuchs dem Ausschuss an.
Bei der Jahreshauptversammlung war der Vizepräsident des Tiroler Tennisverbandes, Gerhard Priglinger, anwesend, der dem scheidenden Präsidenten Georg Ager das Silberne Ehrenzeichen überreichte. Georg Ager wurde dann einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Tennisklubs Westendorf gewählt.
Der Dank des Tennisklubs gilt ihm und den ausscheidenden Ausschussmitgliedern Penny Zaß und Hansi Fuchs.

Mitteilungen des Alpenvereins

Bergwanderung im Rofangebiet
Wir laden zur Eröffnung der Sommertourensaison zu unserer Bergwanderung auf die 1.863 m hohe Halserspitze ein.
Dazu fahren wir mit dem Autobus am Sonntag, den 26. Mai um 7.00 Uhr früh vom Gemeindeplatz Brixen ab.
Dann geht´s über Achenkirch (Achensee) in das Steinbergtal und wandern von dort in ca. vier Stunden auf den Gipfel.
Wer mitmachen will, bitte bei Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664- 3523300 melden.
Teilnahme auf eigene Gefahr. Tourenbegleiter: Hubert Kofler (Änderung vorbehalten).

Die Tour auf den Lisenser Fernerkogel
in den Stubaier Alpen, die für den 14. April geplant war, musste aus Witterungsgründen leider abgesagt werden. Über die Schihochtouren im Gebiet von nach Juf in der Schweiz/Rätikon, an der neun AVler teilnahmen, können wir erst das nächste Mal berichten, da die Tour erst nach Redaktionsschluss endete.

Er- und Sie-Firngleiter-Lauf
Am Donnerstag, den 9. Mai (Feiertag) werden wir unseren traditionellen Figl-Lauf, eine gemeinsame Veranstaltung mit der Sektion Kirchberg, abhalten.
Dazu laden wir alle Mitglieder und Freunde unseres Vereins recht herzlich ein. Voraussichtlich werden wir wieder auf die Ochsalm gehen. Die Abfahrt ist für 9 Uhr vormittags geplant. Genaueres wird in unserem Aushang noch bekanntgegeben.
Der Figl-Lauf ist eher eine lustige Angelegenheit und endet bei der Preisverteilung mit einem geselligen Beisammensein mit unserer Nachbarsektion. Es wäre fein, wenn sich möglichst viele daran beteiligen würden.

Touren der Seniorengruppe
Das Frühjahr kündigt sich nun auch in der Natur an und so kann man wieder an das Abhalten von Touren für Senioren denken. Kathi Holub macht folgende Vorschläge:
Bergwanderungen: Neben Wanderungen in den Bergen der näheren Umgebung (Brechhorn, Steinbergstein etc.) stehen der Wildseeloder (Fieberbrunn), das Kitzbüheler Horn (von der Bichlalm), Torsee und Gamshag (Jochberg), der Aschauer Höhenweg, der Alpachtaler Höhenweg, der Aufstieg in den Eisdom von Mariastein und eine Dreitagestour durchs Karwendel auf dem Programmzettel.
Radtouren sind in die Kelchsau und in das Spertental geplant, ebenso eine Runde um die Hohe Salve, Kufstein - Rosenheim (zurück mit der Bahn), eine Runde ums Kaisergebirge (mit Bahnbenützung) und der Inntal-Radweg in Richtung Passau (2-3 Tage).
Weitere Vorschläge werden gerne entgegengenommen. Bitte bei Kathi melden (Tel. 2037).
Die Termine werden dann je nach Witterung festgelegt, doch wird sicherlich schon im Mai begonnen werden können.

Turniererfolge für Widauer

Beim 16. Bundescup in Wies konnte Jürgen Widauer wieder dominieren. Nachdem er die Vorrunden klar gewinnen konnte, besiegte er auch im Finale den Steirer Jürgen Huber klar.
Auch beim Turnier in Kirchberg („a wüdi Nacht") bestätigte Jürgen seine Form. Diesmal konnte er sogar in beiden Bewerben (Semi- und Leichtkontakt) gewinnen. Obwohl Leichtkontakt nicht sein Spezialbewerb ist, konnte er in der Vorrunde den Kärtner Exweltmeister Mario Krakolinig schlagen und gewann im Finale gegen den Kirchbichler Markus Bellinger. Auch im Semikontakt konnte er alle Kämpfe mit technischer Überlegenheit gewinnen.
Ein besonderes Dankeschön des Sportlers geht an Christine und Georg von der Jausenstation „Alte Mittel" sowie an den Christoph von der Wunderbar, die Jürgen heuer unterstützen.

VC-Klafs-Damen knapp gescheitert

Vor drei Wochen wurden die Finalspiele der Damen-Landesliga in der USI-Halle in Innsbruck ausgetragen.
Für die Brixentaler Beteiligung sorgte die Damenmannschaft des VC Klafs Brixental im kleinen Finale. Gegner der Brixentalerinnen im Spiel um Platz drei war die Mannschaft der TI Innsbruck 2.
Trotz einiger verletzungsbedingterAusfälle konnte das Team um Kapitänin Verena Reisigl das Match klar mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:23) für sich entscheiden und somit den dritten Platz in der Damen-Landesliga erobern. Zwar konnten die Damen des VC Klafs Brixental nie zum gewohnt druckvollen Spiel finden, der Gegner war aber nicht effektiv genug um den Sieg zu gefährden.
Ein versöhnlicher Ausklang einer eher durchwachsenen Landesliga-Saison!
Die Damenmannschaft des VC Klafs Brixental ist in dieser Saison ja nicht gerade vom Glück verfolgt. Wie in der Landesliga gab es am 13. April 2002 auch im Tiroler Landescup eine knappe Niederlage im Halbfinale.
In einem gut besuchten Heimspiel war der Gegner das Team der TU Innsbruck 1, das gerade eine Woche zuvor in der Landesliga den Meistertitel erobert hatte. In einem spannenden Match, bei dem sich beide Seiten nichts schenkten, gingen die Brixentalerinnen als glücklose Verlierer vom Platz, 2:3 war der Endstand.
Zwar konnte man im ersten Satz fulminant beginnen, aber die Konsequenz und die Sicherheit in der Annahme ließen in den weiteren Sätzen nach.
„Trotzdem wurde es leider verabsäumt, den Sack zuzumachen und das Spiel für sich zu entscheiden", meinte Trainer Raimund Nitsche.
Somit beendet die Damenmannschaft des VC Klafs Brixental die Landesliga sowie den Tiroler Landescup als guter Dritter.
Es wurde zwar das Saisonziel (Finale in der Landesliga und im Cup) knapp verfehlt, positiv war aber, dass sich die jungen Spielerinnen in dieser Saison in Szene setzen konnten, da verletzungsbedingte Ausfälle heuer zur Tagesordnung gehörten.
Die Herren des VC Klafs Brixental beendeten die heurige Saison mit einem überraschenden Ergebnis: Sie wurden trotz vieler Ausfälle überraschender Sechster.
Man war sogar von einem Platz unter den besten vier nicht allzu weit entfernt (6 Punkte).
„Durch die vielen Ausfälle (Bundesheer, Verletzungen, Maturanten) konnten wir heuer nicht viel erwarten, aber die Jungen, vor allem der 15-jährige Marco Koidl, konnten ihr Talent heuer unter Beweis stellen," erklärte Spielertrainer Rudi Mihalic.
Auch die Vereinsführung ist mit den gezeigten Leistungen bei den Erwachsenen zufrieden, zumal sich jüngere Spieler (vor allem bei den Herren) in den Vordergrund spielten. Das beweist, das die hervorragende Nachwuchsarbeit des Vereins bereits Früchte trägt und die Zukunft gesichert zu sein scheint.

VC-Klafs-Superminis zweimal Meister

Große Freude herrscht bei den Vereinsverantwortlichen und Trainern des VC Klafs Brixental über den triumphalen Erfolg  bei den männlichen und weiblichen Superminis (U 11). Wurden die Bubenmannschaften von Trainer Harald Schörghofer bei der letzten Runde in Westendorf ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht, so wussten am selben Spieltag auswärts in Kematen auch die Mädchen von Trainerin Verena Reisigl alle zu überraschen.
Bis zuletzt war die Meisterschaft bei den Mädchen (13 Teams) äußerst spannend verlaufen, aber nur mehr der VC Klafs Brixental konnte in den entscheidenden Finali dem  Bundesligaklub VC Tirol Garten Hauer den Titel streitig machen.
Unter frenetischen Zurufen von zahlreichen Zuschauern konnten sich Lisa Schörghofer und Julia Aschaber enorm steigern und besiegten mit großem Kampfgeist  den VC Tirol 2 mit 2:0  und  im anschließenden Finale den VC Tirol 1 mit 2:1 (19:25, 25:17, 15:11).
Mit diesem Sieg hatte von den erfolgsverwöhnten Innsbrucker Großklubs wohl niemand gerechnet, umso größer die Freude bei den Brixentalern, die einen wahren Jubeltanz aufführten.
Auch die männlichen Superminis des VC Klafs Brixental, allen voran Simon Schörghofer und Lukas Haselsberger, die heuer unbesiegt und ohne Satzverlust spielten, konnten sich souverän  behaupten. Die ersten vier (!) Plätze gingen alle an die Mannschaften des VC Klafs Brixental, die Plätze 5 bis 7 belegte UVC Schwaz. Hinter Klafs 1 belegten Felix Maier und Christian Koidl  Rang 2 und Peter Olsacher mit Mario Steiner Rang 3, Vierte wurden Hannes Schmid und Thomas Krall.
Am 9. Mai finden in Westendorf die Finalspiele der männlichen Minis (U12) statt und auch hier hat der VC Klafs Brixental große Chancen um den Meistertitel mitzuspielen (ab 10.00 bis 14.00 Uhr). Zuvor holen sich die Brixentaler noch den letzten Feinschliff bei einem großen Nachwuchsturnier in Wels.
Bereits entschieden sind die  männlichen Midimeisterschaften (U14), bei denen der VC Klafs Brixental  mit zwei Mannschaften die Plätze 2 und 3 hinter VTT Wasserkraft 1 belegen konnte.
Nicht wunschgemäß lief es bei den männlichen Junioren und der Jugend; nachdem Zuspieler und Auswahlspieler  Michael Taferner verletzungsbedingt ausgefallen war, konnte die Lücke nicht mehr gefüllt werden, und so gab es für Trainer Harald Schörghofer und seine Jungs nur die enttäuschenden Plätze 3  (Junioren) bzw. 4 bei der Jugend.

Jahreshauptversammlung der Bergrettung

Am 12. April 2002 wurde die ordentliche Jahreshauptversammlung der Westendorfer Bergrettung im Hotel Restaurant Glockenstuhl abgehalten.
Dazu konnte Ortsstellenleiter Richard Krall auch Bürgermeister Johann Erharter, den Einsatzstellenleiter-Stellvertreter der Bergwacht Westendorf, Johann Aschaber, den stellvertretenden Leiter der Alpinen Einsatzgruppe, Andreas Steger, den Leiter der Bergrettung des Bezirkes Kitzbühel, Fritz Daxenbichler, und dessen Stellvertreter Markus Klingenschmied sowie Andreas Krall von den Bergbahnen Westendorf begrüßen.
Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit, einer Gedenkminute und der Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung war wie jedes Jahr der Jahresrückblick der Funktionäre einer der Hauptpunkte. Richard Krall berichtete über die verschiedenen kameradschaftlichen Aktivitäten im Berichtsjahr (vom 5. Mai 2001 bis 12. April 2002) und den Mitgliederstand. Die Ortsstelle zählt 32 voll ausgebildete Bergrettungsmänner, wobei vier das 60. Lebensjahr erreicht haben, und drei Anwärter.
Ausbildungsleiter Sebastian Antretter berichtete über Schulungen, Übungen und Einsätze im Berichtsjahr, verbunden mit dem Dank an die weiteren Ausbildungsleiter und alle Kameraden für deren Einsatz.
Auch Sanitätswart Reinhard Fohringer konnte auf interessante und gut besuchte Schulungen zurückblicken. Wie die Berichte zeigten, wird viel Zeit in die Ausbildung gesteckt. Dass dies nicht umsonst ist und im Ernstfall hervorragende Arbeit geleistet wird, beweist auch ein Dankschreiben von Josef Margreiter, dem Geschäftsführer der Tirol-Werbung, der sich im Winter beim Schifahren in Westendorf verletzt hatte und von der Pistenrettung abtransportiert werden musste.
Kassier Schönacher gab anschließend einen Überblick über die Finanzgebarung der Ortsstelle, die sich aufgrund der großzügigen Unterstützung von privaten Förderern, öffentlichen Subventionsgebern und der fleißigen Mitarbeit der Bergrettungsmitglieder bei den diversen Veranstaltungen (Dorffest und Ball) auch für das vergangene Jahr sehen lassen kann. Krall zeigte sich sehr erfreut über die gute Arbeit, die in der Ortsstelle geleistet wird. Dafür dankte er allen Bergrettungsmitgliedern und dem Ausschuss. Die anschließend durch Rechnungsprüfer Franz Althaler beantragte Entlastung des Kassiers und des Ausschusses wurde einstimmig angenommen.
Ihr 25-jähriges Jubiläum als Mitglieder der Bergrettung Westendorf konnten in diesem Jahr Jakob Ellmerer, Herbert Kiederer und Albert Sieberer feiern. 15 Jahre ist Antretter Sebastian dabei. Da die Ortsstelle heuer das 30-jährige Bestandsjubiläum feiert, gibt es auch 30 Jahre Mitgliedschaft zu feiern, und zwar von Josef Sieberer, Sebastian Prem, Richard Angerer, Andreas Fohringer, Fridl Degiampietro und Dr. Ekkehard Heel. Für ihren langjährigen Dienst danke Ortsstellenleiter Richard Krall den Jubilaren mit einer Ehrenurkunde und der silbernen Anstecknadel des Österreichischen Bergrettungsdienstes (für 25 Jahre) bzw. mit einem Geschenk der Ortsstelle (30 und 15 Jahre).
Den Rückblick auf das vergangene Jahr möchten wir auch zum Anlass nehmen, sowohl allen Subventionsgebern (Bergbahn, Tourismusverband, Gemeinde) als auch allen Förderern und der ganzen Bevölkerung für ihre Unterstützung herzlichst zu danken.

14. Alpenrosencup

Der Gleitschirmfliegerclub Westendorf (GFC) hat in diesem Jahr den Zuschlag für die Ausrichtung der Tiroler Meisterschaft bekommen. Am Wochenende 25. und 26. Mai 2002 wird diese im Rahmen des 14. Internationalen Alpenrosencup im Paragleiten ausgetragen. Darüber hinaus ist der Alpenrosencup auch wieder ein Pflichttermin für die gesamte österreichische Gleitschirm-Liga. Beste Frühjahrs-Thermik und anspruchsvolle Aufgaben werden die Spitzenpiloten aus dem Alpenraum in der offenen Wettkampfklasse herausfordern. Außerdem können Nachwuchspiloten in der Sportklasse ihr Können beweisen und erste Wettkampferfahrungen auf einer kürzeren Distanz mit leichten Flugaufgaben sammeln.
Der erste Durchgang startet am Samstag, den 25. Mai 2002 gegen 11 Uhr. Gestartet wird auf der Choralpe. Ziel ist wieder wie früher der Landeplatz bei der Alpenrosenbahn Westendorf. Am Sonntag findet der Finaldurchgang statt. Für die Zuschauer hat sich der GFC wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm einfallen lassen. Höhepunkt werden dabei die spektakulären Akrobatik-Vorführungen vom Akro-Artisten Mike Küng vom Adidas Adventure Team sein. Er führt unter anderem Loopings, Helikopter-Figuren und sogar einen Rückwärtsflug mit dem Gleitschirm vor. Küng schafft es mit seinen einmaligen Kunststücken bei jeder Akro-Show, dass den Zusehern der Atem stockt.
Daneben verpflegt der GFC Gäste und Aktive mit Spezialitäten vom Grill und erfrischenden Getränken am Landeplatz am Parkplatz gegenüber der Alpenrosenbahn. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.
Aktive Teilnehmer am Alpenrosencup können sich bei der Flugschule Westendorf, Telefon 05334/6868, informieren. Die Ausschreibung und die Anmeldung ist auch im Internet unter zu finden.

LA-Nachwuchshoffnungen

Durch Trainingsfleiß und gute sportliche Betreuung kann man viel erreichen. So schaffte Roland Waldner unter seinem Trainer Andreas Tomaselli als einziger Tiroler die Teilnahme an der Hallen-EM. Seine Leistung bei seinem ersten großen Auftritt war für seine Zukunft sicher motivierend.
Aber auch zwei Athletinnen sind auf dem Sprung nach oben: Laura Obermoser und Christina Pirchl wurden von ihrem Trainer bei der LG Pletzer Hopfgarten vorsichtig aufgebaut. Jetzt haben beide erkannt, was sie brauchen um die Leistung zu steigern. Talent, gewissenhaftes Training und Fleiß bringen das Endprodukt, den Lohn. Beim Hallencup-Dreikampf war Laura Zweitbeste des Jahrgangs 1990 und mit zwei weiteren Hopfgartnerinnen wurde sie Siegerin in der Mannschaftswertung. In der Wintercrosslaufserie war Christina Pirchl immer auf dem Stockerl, Laura nur wenige Plätze dahinter.
Bei der Tiroler Meisterschaft gab es in der W13-Klasse gar einen Fünffacherfolg für die LG Pletzer. Christina Pirchl errang dabei den zweiten Platz, Laura Obermoser den dritten. Beide standen zudem in der siegreichen Mannschaft.
Die österreichischen Crosslaufmeisterschaften waren dann der Höhepunkt für diese fleißigen Nachwuchsläuferinnen. Den Sieg holte sich die Hopfgartnerin Andrea Oberachner, Christina Pirchl wurde knapp vor Laura Obermoser auf dem siebten Rang klassiert. Gemeinsam wurden diese drei Mädchen österreichische Mannschaftsmeister - ein Riesenerfolg für die jungen Damen, aber vor allem auch für Hopfgartens „Trainerpapst" Hermann Eberl, der nach 35 Jahren Trainertätigkeit noch immer voller Tatendrang steckt und an dieser Stelle auch den Eltern für die Unterstützung danken
möchte.

Roland Waldner und Hermann Eberl ausgezeichnet

Der Westendorfer Roland Waldner - heuer bereits bei zwei Großveranstaltungen im Einsatz - wurde vom Sportausschuss der Marktgemeinde Hopfgarten zum „Sportler des Jahres" gewählt.
Trainerlegende Hermann Eberl, der langjährige sportliche Leiter der LG Pletzer Hopfgarten, erhielt beim Verbandstag der Tiroler Leichtathleten das ÖLV-Ehrenzeichen in Silber für besondere Verdienste um die österreichische Leichtathletik!
Die Leichtathleten gratulieren den beiden Geehrten herzlich zu diesen Auszeichnungen, die Redaktion schließt sich den Wünschen an.

AUS DER PFARRE

Familienwandertag

Der heurige Familienwandertag findet am 9. Mai (Christi Himmelfahrt) statt. Wir wandern zum Grassl und feiern dort eine Maiandacht. Anschließend gibt´s eine Jause und wir wollen dann noch in froher und gemütlicher Runde beisammen sein.
Treffpunkt ist um 13.00 Uhr beim Vereinshaus; dann fahren wir mit Autos bis zur Lend und wandern dann zum Grassl. Wem das Gehen zu beschwerlich ist, der kann mit dem Auto mitfahren. Fahrgelegenheiten gibt es genug. So können alle beim Wandertag mittun.
Ich lade alle recht herzlich ein - Familien mit Kindern und auch Alleinstehende - jeder kann mitgehen!

Maiandachten

Die Maiandachten halten wir wieder am Dienstag, Freitag und Sonntag, jeweils um 19.00 Uhr. Ich lade euch alle herzlich dazu ein.

Stundgebet zu Pfingsten

Am Pfingstsonntag, 19.5., und Pfingstmontag, 20.5., ist Stundgebet. Die Predigten hält P. Alois Schwarzfischer von den Pallottinern, Salzburg.
Die Apostel mit Maria und den Frauen erwarteten betend die Herabkunft des Hl. Geistes. Er hat sie zu begeisterten und mutigen Zeugen für Christi Botschaft gemacht.
Auch uns möchte der H1. Geist in die Frohe Botschaft einführen, damit wir erkennen, was in unserer Zeit wichtig und notwendig ist, und damit wir Mut und Kraft bekommen, uns für eine lebendige Kirche und eine bessere Welt einzusetzen. Beten wir miteinander um den H1. Geist!

Mitglieder des Pfarrgemeinderates

Der Pfarrgemeinderat setzt sich laut Statuten aus gewählten, berufenen und hauptamtlichen Mitgliedern zusammen.
Folgende Personen wurden in den Pfarrgemeinderat gewählt:
Anny Leitner-Hölzl, 1937, Hausfrau, Bichlinger Straße 17,
Balthasar Fuchs, 1936, Pensionist, Dorfstraße 22,
Hermann Ager, 1943, Maurer, Oberwindau 43,
Peter Krall, 1958, Gen.-Angestellter, Unterdorf 12,
Peter Pöll, 1943, Pensionist, Ried 8,
Kathrin Hölzl, 1979, Bankangestellte, Oberwindau 90,
Elisabeth Goßner, 1949, Hausfrau, Bergliftstraße 37,
Annemarie Geisler, 1979, Kindergärtnerin, Bahnhofstraße 2,
Johann Kirchmair, 1945, Pensionist, Bichling 170,
Johanna Schernthanner, 1983, Studentin, Außersalvenberg 25,
Michael Leitner, 1973, Metzger, Vorderwindau 51.
Folgende Personen wurden lt. Statut in den Pfarrgemeinderat berufen:
Theresia Ganner, 1943, Hausfrau, Dorfstraße 121,
Anton Faistenauer, 1938, Pensionist, Moosen 131,
Leonhard Schroll jun., 1963, Tischler, Salvenberg 42,
Marianne Haas, 1966, Bäuerin, Au 27,
Elisabeth Schwaiger, 1957, Altenheimbedienstete, Schwaigerberg 8.
Als amtliche Mitglieder gehören dem Pfarrgemeinderat an:
Gustav Leitner, 1939, Pfarrer, Peter-Neuschmid-Straße 14,
Franz Wagner, 1955, Religionslehrer, Holzham 50.
Frau Anny Leitner-Hölzl wurde bei der konstituierenden Sitzung am 26. April zur Obfrau gewählt. Gottes Segen möge die Arbeit des Pfarrgemeinderates begleiten!

Visitation und Firmung

Es waren zwei schöne Feste, die - wie ich hoffe - den Reichtum und die Freude des Christseins ein wenig spüren ließen. Christsein wächst im Tun im Alltag, bei den Festen und bei der Feier des Sonntags. Danken möchte ich allen, die mitgeholfen haben bei der Gestaltung der Festgottesdienste. Dem Kirchenchor, dem Chor bei der Firmung, der Resi für den schönen Kirchenschmuck, dem Franz Wagner für die sehr gute Vorbereitung der Firmlinge und allen, die mitgeholfen, dass es ein schönes Fest geworden ist. Danke auch der Musik, den Vereinen und allen, die mitgefeiert haben. Danke!
Den Segen Gottes für die kommenden Wochen wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

Rückschau auf die Firmung

Weil wir uns sehr gut vorbereitet hatten, lief das Prüfungsgespräch mit dem Erzbischof wie am Schnürchen.
Am nächsten Morgen, noch ein wenig verschlafen, stellten wir uns beim Alpenrosensaal auf und die selbstgebastelten Anstecker wurden von zwei Müttern ausgeteilt. Die Musikkapelle begleitete uns bis zur Kirche.
Es war für uns ein großes Fest, als wir die schön geschmückte Kirche betraten und die vielen von uns gestalteten Kerzen sahen. Wir erfreuten uns am wunderschönen Orgelspiel und an den tollen Liedern, die vom Chor vorgetragen wurden.
Nach der Lesung, dem Evangelium und der Predigt sprach der Erzbischof nicht mehr lange um den „heißen Brei" herum und begann mit dem Firmakt, der von einem bezaubernden Querflötenstück umrahmt wurde. Es war für uns sehr aufregend, als der Herr Erzbischof das Chrisam auf die Stirn strich mit den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist". Am Ende des Gottesdienstes dankten wir noch dem Erzbischof mit einem Gedicht, dass er zu uns gekommen war.
Die Firmung war eines unserer schönsten Erlebnisse, an das wir uns auch noch nach vielen Jahren gerne zurückerinnern werden.
   
Laura, Mario und Thomas

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