AUS DER JULIAUSGABE

GEMEINDEMITTEILUNGEN

Fußgängerzone
Bereits im Vorjahr wurde über Antrag der Wirtschaft die probeweise Einführung einer Fußgängerzone während der Hauptsommersaison an den Wochenenden im Bereich „Mesnerwirt bis Spar" im Gemeinderat und Gemeindevorstand diskutiert.
Heuer soll diese Regelung erstmals am Samstag, den 13. und Sonntag, den 14. Juli verwirklicht werden.
Die Umleitung des Verkehrs erfolgt über die Peter-Neuschmid-Straße und den Sennereiweg.

Feuerbrand
Die hochinfektiöse Pflanzenkrankheit „Feuerbrand" ist in Tirol in der Zwischenzeit sehr weit verbreitet. Auch in unserer Gemeinde hatten wir im Vorjahr drei positive Feuerbrandfälle an Birnbäumen festgestellt.
Um einer Ausbreitung entgegenwirken zu können, bin ich aus Wahrnehmungen aus der Bevölkerung angewiesen. Sollte jemandem ein Baum auf Grund von Blattverfärbungen oder Absterben ganzer Äste usw. auffallen, so bitte ich um rascheste Meldung!
Martin Antretter, Feuerbrandbeauftragter, Tel. 0664-2554396 (oder im Gemeindeamt)

LANDESMUSIKSCHULE

Bei „Prima la musica" erfolgreich
Zum diesjährigen Bundeswettbewerb „Prima la Musica", der Mitte Juli in Salzburg ausgetragen wurde, konnte sich das Duo „AKKFA AGLA" (Christoph Ager, Akkordeon, und Matthias Laiminger, Fagott) durch eine hervorragende Leistung beim Landeswettbewerb qualifizieren und erreichte dabei als einziges Tiroler Ensemble in der Kategorie Akkordeonkammermusik einen dritten Preis mit gutem Erfolg. Erstmals wurden bei diesem Wettbewerb Medaillen vergeben und so erhielten die beiden Teilnehmer zusätzlich zur Urkunde eine Bronzemedaille.
Ein schöner Erfolg für die beiden jungen Musikschüler und ihre Lehrer Martin Hechenblaikner (Akkordeon) und Michael Sojer (Fagott), aber auch für die gesamte Landesmusikschule Brixental, die dadurch erstmals beim Bundeswettbewerb vertreten war.
Die Ehrung für diesen Erfolg erhielten die beiden jungen Musiker im Rahmen des Ensemblekonzertes der LMS Brixental am 29. Juli 2002 in der Salvena Hopfgarten.

Erfolg beim Harmonikawettbewerb
Kürzlich wurde in Innsbruck der 9. Österreichische Harmonikawettbewerb ausgetragen.
Dabei konnten zwei Westendorfer Musikschüler beachtliche Ergebnisse erzielen. Mario Steiner erspielte in der Altersgruppe B einen „Sehr guten Erfolg" und Michael Pöll in der Wertungsklasse D einen „Guten Erfolg".
Neben zwei Selbstwahlstücken mussten die Wettbewerbsteilnehmer auch ein von der Jury ausgewähltes Pflichtstück zum Besten geben.
Beide sind Schüler der Landesmusikschule Brixental, Klasse Martin Hechenblaikner.
Im Rahmen eines Preisträgerkonzertes im Tiroler Landeskonservatorium wurde den Teilnehmern vom Vorsitzenden des Österreichischen Harmonikaverbandes, Prof. Walter Maurer, und von Mag. Walter Meixner vom Amt der Tiroler Landesregierung die verdienten
Urkunden überreicht.

SCHULEN

HS Westendorf Bundessieger
En Traum ging für die Tiroler Vertreter beim FormatX- Schoolbeachfinale in Wels  in Erfüllung.
Die Hauptschule Westendorf reiste als Landessieger Tirols in der Kategorie Unterstufe 2 (U13) als krasser Außenseiter zu den Finalspielen nach Wels. Betreuer und Trainer Harald Schörghofer schätzte die Aufstiegschancen als gering ein, zumal vor allem die Schwerpunktschulen und Kooperationsschulen der Bundesligamannschaften der AVL natürlich den Einzug ins Bundesfinale geschafft hatten. Hatten an der Vorrunde 525 Schulmannschaften mit insgesamt 2338 Kids teilgenommen, so spielten in Wels jeweils die
besten elf Teams aus den Bundesländern in drei Kategorien.
Die HS Westendorf mit Thomas Zass, Christian Koidl und Lisa Schörghofer  spielte souverän in den ersten Matches bei tropischen Temperaturen (30 Grad im Schatten !) und konnte nach drei gewonnenen Spielen gegen Villach, Wien 2 und Krems aufatmen. Nur der Dritt -und Viertplatzierte der Gruppenspiele schied vorzeitig aus.
Nach der Mittagspause ging es ums Ganze. In einer Zwischenrunde sollten die Finalisten ermittelt werden. In einer Hitzeschlacht bewiesen die Vereinsspieler vom VC Klafs Brixental, dass ihre Siege bei Vorbereitungsturnieren und die Erfolge in der abgelaufenen Meisterschaft  keine Eintagsfliegen gewesen waren. Mit zwei nie gefährdeten Siegen über Feldkirch und  Klagenfurt sahen sich die Westendorfer plötzlich im Finale.
Auf eigens im Stadtzentrum (Fußgängerzone) errichteten  kleinen Beachstadien wurden die Finalspiele abgewickelt. Die tolle Kulisse und die Freude über den Einzug ins Finale weckte bei  den Schützlingen von Harald Schörghofer die letzten Leistungsreserven. War der vermeintlich übermächtige Gegner Wien zu schlagen? Jetzt waren die Westendorfer heiß auf den Titel. Es folgte ein sehenswerter Schlagabtausch zwischen der HS Westendorf und dem BG 22 Wien, die sich einander nichts schenkten. Bis zum Stand von 17:17 konnte keines der beiden Teams eine mehr als 1-Punkte-Führung herausspielen. Die Zuschauer, mehrheitlich auf Seiten der Westendorfer, tobten. Eine Auszeit der Wiener sollte die entscheidende Wende bringen, aber sie zeigten Nerven. Thomas Zass, sicher der beste Spieler in dieser Altersgruppe, bewies in dieser Phase seine spielerischen und kämpferischen Qualitäten. Perfekte Ballannahme und fehlerloses Zuspiel von Lisa Schörghofer, tolle Abwehrparaden von Christian Koidl und vor allem die gefühlvollen und dann wieder wuchtigen Angriffsschläge von Thomas Zass führten zum 21:17-Sieg. Überschäumende Freude bei den Siegern und Tränen bei den Verlierern, dieses Finale ließ niemanden ungerührt.
Das Siegerteam erhielt eine Einladung für drei Tage nach Klagenfurt zum Grand-Slam-Beachturnier.

Aktivitäten an der PTS Brixen
Besuch der Sparkasse:
Am Montag, den 3.6.2002 brachten Herr Robert Hasenauer, Leiter der Jugendbank CASH&FUN in Kitzbühel, und Frau Carina Steindl von der Sparkasse Brixen uns das Bankwesen etwas näher. Auftretende Veränderungen durch den Euro, diverse Sparformen sowie das Eröffnen eines Jugendkontos, was für uns angehende Lehrlinge sicher bald interessant wird, waren dabei Inhalt des einstündigen Vortrages. Außerdem wiesen sie uns Schüler darauf hin, ihnen bei eventuell auftretenden Fragen jederzeit in den Sparkassen-Filialen zur Verfügung zu stehen.
Alkoholprävention: Am 10.6.2002 besuchte uns im Rahmen des Lebenskundeunterrichtes Herr Heribert Steiner, um uns seinen persönlichen Kampf gegen den Alkoholismus zu schildern: Er ging in Zeiten seiner Abhängigkeit „barfuß durch die Hölle", wie er wortwörtlich sagte, konnte ohne sein Wasserglas Whisky in der Früh nicht zur Arbeit gehen und auch seine Ehe ging schließlich in Brüche. Erst mit der Einsicht, wirklich alkoholkrank zu sein und Hilfe zu benötigen, sowie mit dem Anruf bei den „Anonymen Alkoholikern", schaffte er es, vom Alkohol loszukommen. Heribert Steiner ist nunmehr seit 25 Jahren trocken und arbeitet als Diakon in Innsbruck. Sichtlich betroffen lauschten wir Schüler den lebhaften Erzählungen und erlebten einmal eine besondere Stunde zum Thema „Alkoholprävention", die sicherlich zum Nachdenken anregt.
Werkstätte für Bau-Fachgruppe: Vor zwei Wochen hat die Holz/Bau-Gruppe die Bau-Werkstätte im Dachgeschoß unserer Schule bezogen. Nun ist es uns auch möglich, die Verbandsregeln für das Mauern nicht nur in der Theorie zu lernen, sondern auch mit NF-Ziegeln und Kalkmörtel in die Praxis umzusetzen. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch den Firmen E-Bau Schroll und Schermer Markus, Jagerberg, die uns Ziegel bzw. Sand kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
Super Erfolge der Fußballmannschaft: Unsere Mannschaft, die bereits bei der Vorausscheidung in Niederndorf, nur von der Mannschaft der PTS Kufstein geschlagen, den zweiten Platz erzielte, konnte sich nun bei den PTS-Landesmeisterschaften über den hervorragenden 7. Platz freuen. Der Wanderpokal des jährlich stattfindenden Turniers mit den vierten Klassen der HS Westendorf und Kirchberg ging auch heuer, wenn auch nur mit einem Tor Vorsprung, wieder an unsere Mannschaft.
Mofa–Day: Am 14. Juni hat uns die Fahrschule EASY DRIVERS zu einem Mofa–Day eingeladen, um uns theoretisch und praktisch die Gefahren beim Lenken eines Mopeds aufzuzeigen, die Grundlagen der Fahrtechnik mit einem einspurigen Fahrzeug zu üben und die Grundprobleme beim Fahren mit erhöhter Geschwindigkeit zu erörtern.
Sturzhelme: Wir bedanken uns herzlich bei Harry und Christine Ziepl, bei Peter und Edith Astl sowie bei Cafe Koller für die gespendeten Helme, die wir bei Übungsfahrten auf dem Schulparkplatz gut verwenden können.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Diabetikerschulung
Der Arbeitskreis für Vorsorgemedizin in Tirol und der Sozialsprengel organisierten im Mai eine dreitägige Diabetikerschulung, da die Zahl der Diabeteserkrankten und somit der Bedarf an professioneller Schulung auch in unserem Land ständig steigen.
Diese Schulung wurde von einer Ärztin, einer Diätassistentin und einer Diabetesfachkraft durchgeführt. Es haben zwölf Diabetiker, drei Angehörige von Diabetikern und Mitarbeiter des Altersheimes und des Sozialsprengels teilgenommen.
Nur ein motivierter und aufgeklärter Diabetiker nimmt die regelmäßgen Kontrolluntersuchungen beim betreuenden Arzt in Anspruch und hilft somit aktiv mit, den gefürchteten diabetischen Spätschäden vorzubeugen. Dies ist das wichtigste Ziel der Diabetikerschulung. Alle Teilnehmer werden im Herbst zu einer weiteren Informationsveranstaltung eingeladen.
Der Sozialsprengel finanzierte Obst, Brot und den Schulungsraum des Rettungsheimes in Westendorf.

Flohmarkt
Der Sozialsprengel organisiert einen Flohmarkt am Samstag, den 27.7.02, sowie am Samstag, den 10.8.02 und am Samstag den 24.8.02 in Hof bei Brixen (ehemalige Tankstelle - Old Station) von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.
Wenn Sie noch gut erhaltene Sachen für den Flohmarkt haben, können Sie sie jeden Vormittag im Sozialsprengel in Westendorf abliefern. Danke für Ihre Spenden.

VEREINSNACHRICHTEN

Mitteilungen des Alpenvereins
Bergsteiger-Treff:
Unser nächster Bergsteiger-Abend findet am Freitag, den 2. August um 20 Uhr im Vereinslokal statt.
Bergtour nach Osttirol: Wir laden zu unserer Tour mit Nächtigung ein: Abfahrt am Samstag, 13. Juli, 12.30 Uhr mit Privat-Pkw. Wir fahren über den Felbertauern und Lienz in das Debant-Tal, von dort Anstieg zur Wangenitzseehütte in etwa 2,5 Stunden. Anderntags ersteigen wir in ca. 3 Stunden den höchsten Gipfel der Schobergruppe, das Petzeck, 3.283 m hoch. Alternativ dazu gibt es eine Höhenwanderung zur Lienzer Hütte und zurück zum Parkplatz mit ca. 4-5 Stunden Dauer. Wer mitmachen will, möge sich bei Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300 melden; Teilnahme auf eigene Gefahr; Tourenbegleiter: Hubert Kofler (Änderung vorbehalten).
Bergtour ins Tote Gebirge: Auch im August planen wir eine Tour mit Nächtigung, und zwar im Gebiet des Großen Priel (Hinterstoder). Termin: 10. und 11. August. äheres dazu in der nächsten Zeitungsausgabe.
Familientour ins Tiroler Oberland: Für unsere Kinder und auch Eltern planen wir Ende August eine Tour auf die Verpeil-Hütte. Näheres dazu in unserer nächsten Ausgabe.
Von unserer Bergtour zur Wankspitze: Mit 38 Teilnehmern ging´s am Sonntag, den 16. Juni in die Mieminger Berge. Während eine Gruppe die Wankspitze, 2.209 m, über einen Klettersteig erreichte, erstieg eine Wandergruppe den 2.096 m hohen Simmering. Zu regnen fing es erst an, als der Autobus bereits erreicht war.
Familientour zu den Krimmler Wasserfällen: Am gleichen Sonntag (16.6.) war auch eine Wanderung zu den Krimmler Wasserfällen angesagt, an der es für Prof. Hans Laiminger viel zu erklären gab, wussten die jungen AV-ler doch viel zu fragen. Da haben nicht nur die stürzenden Wasser groß beeindruckt, sondern auch die mikroskopisch kleinen Tierchen, die über eine Lupe zu beobachten waren. Zuletzt gab noch die Ausstellung „Wasser-WunderWelt" mit Video-Film recht anschaulich Einblick in die unendliche Vielfalt des Wassers. Diesen Ausflug hat der Alpenverein im Hinblick auf das „Jahr der Berge" vollkommen finanziert. Organisiert haben diese Wanderung Regina und Gertraud.

SV Steixner Westendorf in der Tiroler Liga
Den größten Erfolg in der Klubgeschichte feierte der SV Steixner Westendorf in der abgelaufenen Saison.
Bereits im Herbst deutete die Mannschaft an, dass mit ihr zu rechnen ist. Im Frühjahr verlor die Mannschaft unter dem Trainergespann Toni Faistenauer und John Templeton kein einziges Spiel. Neun Siege, zwei Unentschieden - bei insgesamt nur vier Gegentreffern - waren die Ausbeute. Lediglich ein Punkt fehlte zum Meistertitel.
Nachdem allerdings die ersten zwei Mannschaften aufsteigen, spielte das keine Rolle. Der SV Steixner Westendorf spielt nun als einzige Brixentaler Mannschaft in der höchsten Tiroler Liga. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, als nur Westendorfer Spieler in der Mannschaft stehen. Damit hat sich auch die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre ausgezahlt.
Der Vorstand gratuliert der Mannschaft und den Betreuern recht herzlich.
Tiroler Liga – Traum oder Albtraum? Dazu Trainer Toni Faistenauer: „Ich hatte dieses Jahr eine wunderbare Mannschaft, welche mit sehr viel Ehrgeiz an die Sache ging. Damit der Traum nicht zum Albtraum wird, muss uns auch bewusst sein, dass wir Verstärkungen in sportlicher, aber auch vor allem in finanzieller Hinsicht benötigen. Dass wir sportlich ausgezeichnet gearbeitet haben, haben wir bewiesen und werden das auch weiterhin beweisen. Finanziell liegt der Ball jetzt bei unserer Wirtschaft und bei der Gemeinde Westendorf (Platzerhaltungskosten). Daher an dieser Stelle von der Mannschaft ein aufrichtiges Danke an alle Sponsoren, die uns tatkräftig unterstützt haben."
Der Vorstand schließt sich an und bedankt sich bei folgenden Hauptsponsoren: Installationen Gerhard Steixner, Schlosserei Johann Steixner, Raiffeisenbank Westendorf, Autohaus Fuchs, Gemeinde Westendorf, Tourismusverband Westendorf.
Unser Dank gilt auch allen Bandenwerbern, Spielsponsoren, Dresssponsoren sowie jenen Taxiunternehmungen, die uns bei den Auswärtsspielen entgegenkommen. Danke!

Kärnten fest in der Hand der Klafs-Volleyballer
Das heißeste Beachvolleyballwochenende dieses Jahres fand sicher am Wörther See statt.
Bei tropischen Temperaturen kämpften acht Nachwuchsmannschaften des VC Klafs Brixental an zwei verschiedenen Fronten. Fand in Velden der ASVÖ-Beachvolleyballevent 2002 als Bundesländervergleichskampf statt, so spielten in
Klagenfurt die Volleyballminis beim internationalen Alpen-Adria-Turnier um den Sieg.
Und die Reise der 34 „Mann" starken Brixentaler Truppe hat sich fürwahr gelohnt. So konnten Bianca Zass und Tanja Diechtler (Jg. 1985) ohne Satzverlust die Mannschaften aus Vorarlberg und Kärnten auf die Plätze 2 und 3 verweisen und erneut eine Kostprobe ihres großen Talentes abgeben.
Aber auch die Jüngsten des VC Klafs Brixental zeigten trotz extremer Temperaturen ihr volleyballerisches Können. Wie bereits im Vorjahr erreichten Felix Maier, Simon und Lisa Schörghofer mühelos das Finale (Jg. 91 u. jünger) und besiegten souverän die Mannschaft von Hypo Klagenfurt.
Der Höhepunkt des Turniers war aber das hochklassige und spannende Finale in der Altersgruppe der Dreizehnjährigen. Hatten Thomas Zass, Michael Hausberger und Lukas Haselsberger bereits am ersten Spieltag eine Niederlage gegen Hypo Klagenfurt I hinnehmen müssen, so konnten sie sich doch noch über die Kreuzspiele für das Finale gegen Hypo I qualifizieren.
Es folgte ein wahrer Volleyballkrimi und unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der vielen Zuschauer steigerten sich beide Mannschaften in einen wahren Spielrausch hinein.
Letztendlich entschieden der größere Kampfgeist der Klafs-Volleyballer und ein überragender Thomas Zass, der mit wuchtigen Angriffsschlägen die Abwehrkraft der Klagenfurter zunichte machte, den Spielausgang. Auch die zweite Mannschaft des VC Klafs Brixental (Jg. 89 u. jünger) wusste zu überzeugen und besiegte im Überkreuzspiel die haushohen Favoriten aus Wels knapp, aber verdient. Leider war nach diesem Spiel die Luft heraußen und so reichte es schlussendlich nur mehr für den vierten Rang.
Trainerin Verena Reisigl ließ ihre jungen Mädchen erste Turnierluft schnuppern und war mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden.
Sie selbst hatte ja vor kurzem mit ihrer Innsbrucker Partnerin Viola Hofer -ebenfalls in Velden - die akademischen Beachvolleyballmeisterschaften gewonnen. Der VC Klafs Brixental ist stolz auf seine frischgebackene österreichische Meisterin!

Die Düngung im naturgemäßen Garten
Im ungezähmten Garten der Natur braucht niemand zu düngen. Die Wildnis ernährt sich selbst. Viele ihrer grünen Geschöpfe verhungern aber auch beim ständigen Kampf um Licht, Luft Wasser und Nährstoffe. Nur die lebensstarken Gewächse setzen sich durch und vermögen die Reserven der Natur zu nützen, die sich, wo sie ungestört bleiben, ständig erneuern.
Die Gartenpflanzen des Menschen sind dagegen empfindliche, anspruchsvolle Gewächse. Sie wurden zu besonderen Zwecken gezüchtet und benötigen besondere Pflege.
Auch im naturgemäßen Garten dürfen Gemüse, Obst und Blumen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Die Natur wird nach den Gesetzen der Wildnis handeln.
Auch im Garten geht es also nicht ohne Pflege und gesunde Ernährung. Wer dicke
Kohlköpfe und reiche Erdbeerernte heimtragen möchte, der muss etwas dafür unternehmen.
Wie überall gilt auch hier die Regel: Alle Pflanzen entnehmen dem Boden Nährstoffe. Sie brauchen diese, um ihre eigene Gestalt damit aufzubauen und ihre täglichen Lebensbedürfnisse zu stillen. Damit auf die Dauer keine Mangelerscheinungen auftreten, müssen diese verbrauchten Nährstoffe wieder an den Boden zurückgegeben werden. Sonst leiden die Kulturen Hunger.
Was bedeutet aber Düngung für einen Garten?
Hier gilt vor allem der Grundsatz: Nicht die Pflanzen, sondern das Bodenleben wird ernährt. In gepflegter, humusreicher Erde sind ständig unzählige Lebewesen damit beschäftigt, Nahrung herzustellen für sich selbst und die Pflanzen.
Aber erst wenn genügend Wasser zu Verfügung steht, kann eine gute Erde zusammenkommen, die die Wurzeln durch ihre winzigen Porenöffnungen aufnehmen können. Es gibt organische und chemische Dünger.
Handelt es sich nicht in beiden Fällen um eine Flüssigkeit, in der lebensnotwendige Nährstoffe aufgelöst werden?
Gibt es überhaupt einen Unterschied?
Weitere Informationen dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Westendorfer Boten!

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