AUS DER SEPTEMBERAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Unwetterschäden
Am Abend des 23. August wurde auch die Gemeinde Westendorf von einem Unwetter heimgesucht. Im Dorfbereich wurden einzelne Keller überflutet, nachdem die Abwasserkanäle die Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnten.
Besonders betroffen war jedoch die Windau. An den Südabhängen von Fleiding und Brechhorn ging heftige Regengüsse nieder und vermurten Teile der Windauer Landesstraße. Der Lindnergraben riss gar einen befestigten Teil der Straße weg und unterbrach die Verbindung in die Hinterwindau; die Straße musste offiziell gesperrt werden.
Schon drei Tage später begann das Land Tirol mit den Ausbesserungsarbeiten; im Bereich des Lindnergrabens musste die Trasse (weiter bergwärts) komplett neu angelegt werden; das Land rechnet mit Kosten von etwa 250.000 bis 300.000 Euro.
Weitere gröbere Schäden wurden im Bereich der Gemeindestraßen auf den Nachtsöllberg und in die Oberwindau (Schadenssumme etwa 15.000 Euro) sowie bei etlichen Alpwegen (Schrandl-Schönau-Windauberg-Hampfer) registriert (Schäden in der Höhe von
ca. 80.000 Euro).
Schwer zu schätzen sind die Schäden im landwirtschaftlichen Bereich. Sie dürften bei etwa 50.000 Euro liegen.

Entsorgung günstiger
Die Fa. Lobbe hat sich in Folge der in letzter Zeit gehäuft auftretenden Hochwasser- bzw. Murenereignisse entschlossen, die Entsorgunskosten für Sperrmüll, der in Folge dieser Ereignisse anfällt, auf € 140,-/Tonne zu senken.
Weiters ermöglicht es ein Erlass des Ministeriums (ADir. Marosi), dass für diesen Müll keine ALSAG (Altlastensanierunsabgabe) in der Höhe von € 43,60 zu verrechnen ist, was die tatsächlichen Entsorgungskosten auf € 96,40 senkt (alle Preise exkl. 10 % Mwst.).
Voraussetzung, um in den Genuss dieses Sonderpreises zu kommen, ist eine Bestätigung Ihrer Gemeinde, in welchem festgehalten wird, dass der anfallende Sperrmüll in Folge eines der oben angeführten Schadensereignisse zu Stande gekommen ist.
Dieser Sperrmüll kann sowohl bei den Abfallwirtschaftszentren Brixen und Kundl angeliefert werden – gerne stellen wir aber auch kostengünstig Container für Sie bereit.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die LOBBE–Zentrale in Kirchberg unter Tel. 05357/2562-0 bzw. per E-Mail an lobbe.tirol@ lobbe.at!

Bewirtschaftsungsprämie
Schon vor Jahren wurde seitens der Ortsbauernschaft die Einführung einer Bewirtschaftungsprämie für die Bauern beantragt, mehrmals aber mangels geeigneter Richtlinien und vorhandener Mittel aufgeschoben.
Nun hat sich Gemeinderat Peter Schroll als Ortsbauernobmann erneut mit dem Ortsbauernrat eingehend damit befasst und Richtlinien ausgearbeitet, die vom Gemeinderat nun auch genehmigt wurden. Es stehen dafür S 215.000.- bzw. € 15.624.- für etwa 120 Bauern mit Viehhaltung in den Zonen I bis IV zur Verfügung.
Gemäß den beschlossenen Richtlinien erhält ein Landwirt der Zone IV doppelt so viel wie einer der Zone I. Über den genauen Förderungs- bzw. Anerkennungsbetrag bzw. Auszahlungsmodus wird der Ortsbauernobmann Schroll selbst informieren.

Fun-Park für alle benützbar
Wie schon per Flugblatt mitgeteilt, konnte mit Herrn Rupert Schipflinger, Unterburweghof, die Benützung seiner Fun-Park-Anlage für den Volleyballclub, die Schule und für jedermann durch Vizebürgermeister Margreiter als Sportreferent mit Zustimmung des Gemeinderates vereinbart und bewilligt werden. Die Gemeinde Westendorf übernimmt den Benützungs- bzw. Pachtzins und daher steht die Anlage jedem Gemeindebürger und auch den Gästen kostenlos in der Zeit von 1. April bis 31. Oktober jeden Jahres bis auf Widerruf zur Verfügung. Die Benützung muss jedoch in Absprache mit dem Eigentümer erfolgen.

Berichte des Bürgermeisters
Die ÖBB erneuert die Stahlkonstruktion bei der „Hohen Brücke" in der Unterwindau. Dieses Brückentragwerk ist schon sehr alt, entspricht nicht mehr den heutigen Belastungen und wird daher gegen eine Betonbrücke ersetzt. Außerdem werden auch die Widerlager saniert.
Mit den Bauarbeiten wurde bereits am 2. September 2002 begonnen. Ab Mitte Oktober ist mit Straßensperren zu rechnen.
Die betroffenen Anrainer und Nachbarn sind von den Bauarbeiten und den bevorstehenden Sperren bereits informiert worden.
Die Bevölkerung wird um Verständnis für die notwendigen Straßensperren gebeten.
EinVerkehrsgespräch mit Ing. Hutter vom Kuratorium für Verkehrssicherheit bezüglich Fußgängerzone, Einbahnregelung, Ortsumfahrung und Radweg über Bichling hat ergeben, dass eine Fußgängerzone nur dann gemacht werden kann, wenn ausreichende Umleitungsvoraussetzungen gegeben sind, welche derzeit aber fehlen.
Einbahnregelungen bringen meist nur noch mehr Verkehr, ein eigener Radweg über das Stöcklfeld sei nur dann sinnvoll, wenn dieser auch in Richtung Brixen und Westendorf fortgeführt werden kann. Laut Hutter vertragen sich Auto- und Radfahrer auf weniger verkehrsreichen Straßen recht gut; Radfahrer fahren lieber auf der Straße als auf einem Geh- und Radweg - wegen der Fußgänger. Es wird daher auf die Errichtung eines Radweges über das Stöcklfeld verzichtet.
Über eine Ortsumfahrung hin zur Berglifttalstation wird man sich für die Zukunft Gedanken und Überlegungen machen um das Ortszentrum zu entlasten.
Bei dieser Gelegenheit wird wieder einmal auch auf den großteils selbstgemachten Verkehr verwiesen und ersucht, das Auto etwas mehr daheim bzw. in der Garage zu lassen.
Über den Ausbau der Brixental-Bundesstraße im Bereich zwischen der Firma Kiederer und Schlöglmühle hat eine Verhandlung mit den betroffenen Grundeigentümern stattgefunden, welche überwiegend positiv verlaufen ist.
Die Errichtung einer Linksabbiegespur für das geplante Gewerbegebiet wurde seitens des Bürgermeisters und Gemeinderates als unbedingt notwendig erachtet.
Im Zuge dieser Baumaßnahme wird dann auch ein Gehsteig errichtet.
Die weitere Verbauung der Brixentaler Ache im Bereich „Stockermühle" geht ebenfalls weiter. Auch hiefür konnten die Grundverhandlungen positiv abgeschlossen werden, sodass mit den Bauarbeiten noch im Spätherbst begonnen werden kann.

MITTEILUNGEN

Raumordnungskonzept
Die Gemeinden sind nach den Bestimmungen des Tiroler Raumordnungsgesetzes verpflichtet ein örtliches Raumordnungskonzept zu erstellen. Dieses bildet die Grundlage für die Erstellung des Flächenwidmungsplanes und der Bebauungspläne.
Im Konzept sind im Wesentlichen neben anderen Festlegungen die Flächen festzulegen, die als Bauland gewidmet werden können und welche Flächen als Freihalteflächen auszuweisen sind.
Nach umfangreichen Vorarbeiten ist es nun so weit, dass das örtliche Raumordnungskonzept soweit ausgearbeitet und die Vorprüfung durch die zuständigen Abteilungen des Amtes der Tiroler Landesregierung abgeschlossen ist, dass es dem Gemeinderat zur Beschlussfassung über die Auflage vorgelegt werden kann. Voraussichtlich in der zweiten Septemberwoche soll im Gemeinderat diese Beschlussfassung erfolgen und das Konzept kann sodann für vier Wochen zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegt werden.
Personen, die in Westendorf ihren Hauptwohnsitz haben, und Rechtsträger, die in Westendorf eine Liegenschaft oder einen Betrieb besitzen, haben sodann das Recht bis spätestens eine Woche nach Ablauf der Auflagefrist Stellungnahmen zum Entwurf abzugeben. Zusätzlich zur Auflage des Entwurfes zum Raumordnungskonzeptes werden im Laufe des Monates Oktober eine öffentliche Gemeindeversammlung
sowie ein Sprechtag mit dem Raumplaner sowie den Sachbearbeitern der zuständigen Abteilungen des Amtes der Tiroler Landesregierung abgehalten.
Die genauen Termine für die Gemeindeversammlung und den Sprechtag werden in der nächsten Ausgabe des Westendorfer Boten bekannt gegeben.

Gendarmerie bittet um Mithilfe
Im Zusammenhang mit den beiden Brandlegungen in einem Wochenendhaus in der Unterwindau bittet die Gendarmerie um Hinweise.
Konkret geht es um zwei Fragen:
Wer hat am 22.8.2002 (Donnerstag) in der Zeit zwischen 21 Uhr und 23 Uhr im Bereich Westendorf - Holzham - Lend - Schwaigerberg ein auffälliges Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen wahrgenommen?
Wer hat im Zeitraum vor dem 18.8.2002 an der Tür des Wochenendhauses einen Zettel angebracht, auf dem der Einbau eines Wasserzählers angekündigt wurde? Die Nachricht enthielt eine Handynummer (0664-...) und war mit „A. Sieberer" unterzeichnet.
Hinweise werden erbeten an den Bezirksbrandermittler, Gr.-Insp. Haselsberger, Tel. 0664-5106747, oder an den Gendarmerieposten Hopfgarten, Tel. 05335-2209.

Autofreier Tag
Am Sonntag, den 22. September dieses Jahres findet der dritte autofreie Tag statt. Auch zahlreiche Tiroler Gemeinden machen mit.
Der Verkehrsverbund und das Klimabündnis Tirol unterstützen diese Aktion.
Vielleicht sollten auch wir Westendorfer wieder einmal über das Autofahren und die dadurch entstehende Umweltbelastung nachdenken und wieder öfter ganz bewusst, wenn nicht unbedingt notwendig, nicht mit dem Auto fahren und damit einen kleinen Beitrag zur Verkehrsminderung leisten.
Es wäre gut und sinnvoll, wenn am europaweiten autofreien Tag auch unsere Autos in der Garage stehen blieben. Uns allen täte ein bewusstes Umdenken hin zu weniger Verkehr und mehr Lebensqualität ebenso gut.
Machen wir also mit beim autofreien Tag und setzen damit ein Zeichen des guten Willens!

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Erfolgreicher Flohmarkt
Der Sozialsprengel hat im Sommer drei Flohmärkte organisiert. Der Standort in der Old Station in Hof bei Brixen war ideal, weil auch Leute, die durch Hof fuhren, bei uns vorbeischauten.
Wir danken der Bevölkerung von Brixen und Westendorf für die vielen Sachspenden. Wir finanzieren damit die Kosten für unseren Psychotherapeuten, der einmal pro Woche nach Westendorf kommt und Patienten mit psychischen Problemen unterstützt und betreut. Die Förderung vom Land wurde gestrichen. Die Tiroler Krebshilfe unterstützt mit einem kleinen Beitrag die Beratungsstunden für unsere Krebserkrankten und deren Angehörige.
Besonders bedanken möchte ich mich bei unseren Helfern - den Sprengelmitarbeiterinnen, Riedmann Toni, Rauter Josef und Kirchmair Hans für Lieferarbeiten, dem Fußballclub für die Biertische und Bänke.

Hilfe für Katastrophenopfer
Der Sozialsprengel Brixen-Westendorf möchte den schwer getroffenen Hochwasseropfern in Österreich helfen.
Wir haben uns mit dem Roten Kreuz und der Caritas in Tirol in Verbindung gesetzt. Aber das ist alles nicht so einfach. Die momentane Situation ist, dass die Lager in den Katasstrophenorten alle überfüllt sind. Das heißt: Derzeit kann nichts angenommen werden. Sobald die Räumlichkeiten halbwegs trocken sind, werden erst die Böden verlegt. In ein paar Wochen kann man absehen, was alles noch gebraucht wird. Die Caritas wird uns verständigen.
Wir werden einen Flugzettel aussenden und die Bevölkerung bitten uns die fehlende Sachen zu spenden.
Der Sozialsprengel bedankt sich ganz herzlich schon im Voraus.

ALPENSCHULE

Landesvorstand der Tiroler Bäuerinnen besuchte die Alpenschule
Die 1. Alpenschule gewinnt an Popularität und Interesse.
Nach dem Besuch holländischer Journalisten, einer großen Delegation von Gemeinderäten und Schulprofessoren aus der Stadt RueilMalmaison bei Paris, den Direktoren und Direktorinnen aller katholischen Hauptschulen in Österreich und der Destinations-Managementgruppe der Tirol-Werbung besuchten die Mitglieder des Landesvorstandes der Tiroler Bäuerinnen mit Ök.-Rätin und Landesbäurin Kathi Horngacher und ihrem Ehrengast, dem Präsidenten der Landeslandwirtschaftskammer, Ök.-Rat Ludwig Penz, an der Spitze am Dienstag, den 20. August die auf dem Westendorfer Salvenberg auf 1.100 m gelegene Alpenschule.
Die Gründer Ziepl und Ludwig sowie die Alpenschule-Projektbegleiterin Dipl.-Zoologin und Biologin Lydia Bongartz informierten die interessierte Delegation der landwirtschaftlichen Fachfrauen und Bäuerinnen über die Entstehung und das Konzept des österreichisch-europäischen Pilotprojektes und neuen Lernweges, der sich dem Schulkind als Gast und der Natur als Gastgeber verpflichtet fühlt.
Nach der Besichtigung des Alpenschule-Hauses und des Alpenschule-Partnerhofes zu Rothen mit der gastlichen Bäuerin Annelies wurde den Gründern und fünf Bergbauernfamilien zur Idee und Verwirklichung derselben ein großes Kompliment ausgesprochen, das auch im Besuch von Schulklassen aus Deutschland, Holland, Luxemburg und Österreich ihre Bestätigung findet.
Die Alpenschule - Schuljugend auf dem Bergbauernhof, Schule des Sehens und des Fühlens - ist ein Hoffnungsträger, der Schulbildung, Bergbauernlandwirtschaft und Bildungstourismus auf hohem Niveau vernetzt.

Tirol-Werbung auf Besuch
Am 24. Juli besuchte ein Team der Tirol-Werbung unter der Leitung von Mag. Bernhard Jochum, Leiter der Destinationsentwicklung, die in Westendorf auf dem Salvenberg in 1.200m gelegene Alpenschule.
Sie besteht aus dem Alpenschulehaus und fünf benachbarten Bergbauernhöfen. Sinn und Zweck des Modells ist es die Schuljugend in die Natur zurückzuführen, sie in und mit der Natur eine Woche leben zu lassen und den Bergbauernfamilien als Quartiergeber und Ort des Lehrens und Lernens ein zusätzliches Einkommen durch Eigenleistung zu ermöglichen.
Vom Alpenschulehaus mit Bauerngarten, Kräutergarten, Walderlebnispfad, Biotop, Wasserquelle und Spielwiese und von den sauberen, gut ausgestatteten Bergbauernhöfen beeindruckt, stellten die Tirol-Werber fest, dass dieser neue Weg eine zukunftsorientierte Vernetzung von Schulbildung, Landwirtschaft und Tourismus auf hohem Niveau darstellt und den Schulkindern eine Woche fürs Leben bereitet wird.

VEREINSNACHRICHTEN

Weisenblasen
Bei herrlichem Wetter konnte das vom Ausschussmitglied Peter Aschaber organisierte diesjährige Weisen- und Alphornblasen, das trotz schlechter Straßenverhältnisse - nach den Vermurungen - sehr gut besucht war, positiv abgewickelt werden, obwohl einige Gruppen - wahrscheinlich wegen der angekündigten Straßensperre - nicht erschienen sind.
Dankenswerter Weise haben sich die mitwirkenden Gruppen, die Bläsergruppe der Musikkapelle Westendorf und die „Auner" vom Alpenspektakel, in verschiedenen Besetzungen kostenlos zur Verfügung gestellt und einen netten musikalischen Nachmittag gestaltet; sie wurden dafür vom Gamskogelhüttenwirt bestens bewirtet, und so konnten wir die eingesammelten freiwilligen Spenden von 407 Euro zu Gunsten der Hochwassergeschädigten zur Verfügung stellen.
Der Kulturkreis bedankt sich bei Peter Aschaber für die Organisation, bei den mitwirkenden Gruppen für die musikalische Gestaltung, bei den Anwesenden für die geleisteten Spenden und beim Wirt für die Unterstützung ganz herzlich.

Erfolgreicher Tennisnachwuchs
Bei den diesjährigen Tiroler Vereinsmeisterschaften nahm der TCW wieder mit fünf Mannschaften teil.
Die Damen und die Herren II spielten dabei in der Allgemeinen Klasse um den Gruppensieg mit, welcher schlussendlich knapp verpasst wurde.
Während sich die Damen in der Klasse über 40 Jahre und die Herren über 45 Jahre in ihrer Leistungsgruppe halten konnten, muss die erste Herrenmannschaft leider in die Bezirksliga II absteigen.
Beim Tennisnachwuchs gab es hingegen wieder große Erfolge.
Gespielte Turniere:
Internat. TT-Sommer-Jugendcircuit-Serie: David Aschaber: 1x Turniersieg, 3x 2. Plätze Bewerb U10, Patrick Trixl: 1x 3. Rang Bewerb U10, Tina Margreiter: 1x 3. Rang Bewerb U10, Stefanie Nageler: 1x 3. Rang Bewerb U12
TTV–Turnier Unterländer Jugendcup, Kategorie 1, St. Johann/Tirol: Tina Margreiter: Turniersieg Bewerb U10, Stefanie Nageler: Turniersieg Bewerb U12,
David Aschaber: Turniersieg Bewerb U12, Thomas Krall: 3. Rang Bewerb U10, Clemens Pichler: 3. Rang Bewerb U12, Christine Pirchl: 3. Rang Bewerb U14
TTV–Turnier Zams - offene Westtiroler Jugendmeisterschaften, Kat. I:
David Aschaber: 2. Rang Bewerb U12, Thomas Krall: 3. Rang Bewerb U10
TTV–Turnier Kategorie 2 in Hopfgarten: Thomas Krall: Turniersieg Bewerb U10, Stefanie Nageler: Turniersieg Bewerb U12
Überdies hinaus konnten die Burschen im Bewerb U10 (David Aschaber, Thomas Krall, Maxi Pirchler und Patrick Trixl) den Bezirksmeistertitel im Mannschaftsbewerb erkämpfen. Sie schlugen im Finale Kitzbühel mit 3:0 und qualifizierten sich somit für die Tiroler Endspiele in Telfs.

Silbernes Ehrenzeichen
Für seine 15-jährige Tätigkeit als Geschäftsführer des Bezirksverbandes der Brixentaler Blasmusikkapellen und für 10-jährige Obmanntätigkeit in Westendorf erhielt Wenzel Antretter beim heurigen Bezirksmusikfest in Reith das Verdienstzeichen in Silber überreicht.
Die Westendorfer Musikanten gratulieren zu dieser Auszeichnung herzlich.

Informationen des Alpenvereins
Bergsteiger-Treff: Unser nächster BergsteigerAbend findet am Freitag, den 6.9. um 20 Uhr im Vereinslokal in Brixen statt.
Bergtour in die Karnischen Alpen: Unsere nächste Bergfahrt führt uns wieder nach Osttirol. Abfahrt ist am Sonntag, den 15. September um 5.00 Uhr früh vom Gemeindeplatz Brixen (mit Autobus) ins Lesachtal; von dort Anstieg in etwa vier Stunden über das Leitnertal auf den Großen Kinigat, 2.689 m hoch; Abstieg durch das Schöntal nach Leiten. Anmeldung ist wegen Busbestellung unbedingt notwendig (bei Tourenwart Hubert Kofler, Tel. 8648 oder 0664-3523300). Teilnahme auf eigene Gefahr (Änderung vorbehalten).
Die Tour in die Schobergruppe
musste aus Witterungsgründen um eine Woche auf den 20./21. Juli verschoben werden. Das war eine gute Entscheidung, denn die 25 Teilnehmer konnten nach einem Aufenthalt auf der Wangenitzseehütte am anderen Tag den höchsten Gipfel der Schobergruppe, das Petzeck, 3.283 m, bei guter Sicht erreichen. Schon früh wieder auf der Hütte zurück, wurde der Abstieg auch noch auf den Besuch der Lienzer Hütte ausgedehnt, um dann über einen Naturlehrpfad wieder zum Parkplatz zurückzukehren.
Über Klettersteig auf den Großen Priel:
Wieder war eine Bergtour aus Witterungsgründen zu verschieben (auf den 24./25.August) und sie wurde ein voller Erfolg der 19 Teilnehmer, die über einen schwierigen Klettersteig den Großen Priel, 2.515 m, erreicht haben und zusammen mit den sieben AVlern, die über dem Normalweg gekommen sind, die prächtige Aussicht genießen durften. Trotz einem langen Abstieg von 2.000 Höhenmetern herrschte eine ausgezeichnete Stimmung auf der Bus-Heimreise aus Hinterstoder.
Für Kinder und Jugendliche:
Wer will am 6. Oktober mit mir zu einer Sternfahrt aufbrechen? Ein Sammelbus holt uns am Sonntag früh (Zeit wird noch rechtzeitig bekannt gegeben) von Brixen ab. Es geht nach Kramsach, wo wir uns mit den anderen Gruppen treffen. Wir besichtigen das Höfemuseum und anschließend ist Spielenachmittag. Bitte meldet euch bis zum 10. September bei Regina, Tel. 8500.
Unkostenbeitrag: € 8.00 (für Bus, Eintritte und eine Jause)
Eure Regina

Wieder im Nationalteam
Es gibt für Jürgen Widauer wieder Grund zu jubeln. Nachdem er heuer die Staatsmeisterschaft im Semikontaktkickboxen in der Klasse bis 67 kg gewinnen konnte - bereits der vierte Titel - steht er wieder im Nationalteam.
Dies ist seine bereits dritte Einberufung ins Nationalteam. 1995 ging die Reise zur WM nach Kanada, wo er sich in der zweiten Runde geschlagen geben musste, und 1996 fand die Europameisterschaft in Graz statt, wo er die Bronzemedaille in der Klasse bis 60 kg erreichen konnte.
Heuer findet die WM in Caorle (Italien) vom 16. bis 21. September statt und es gibt berechtigte Hoffnung auf ein gutes Abschneiden bei dieser Meisterschaft, denn bei den heurigen Staatsmeisterschaften konnte sich Jürgen unter anderem gegen den amtierenden Weltmeister Daniel Gruber aus Salzburg im Finale durchsetzen.

Klafs-Spieler auch im Beachvolleyball erfolgreich
Nicht nur in der Halle feiern sie Siege, sondern auch beim Beach-Volleyball – die Spieler und Spielerinnen des VC Klafs Brixental. Turniersiege bei Hobby-Beach-Turnieren sind keine Seltenheit.
Die beiden erfolgreichsten Damen-Teams (Verena Reisigl mit Partnerin Alexandra Kullnig, Martina Schwaiger mit Bianca Zass) haben bereits je ein Turnier für sich entscheiden können. Beim Pinzgauer Beach-Cup in Kaprun standen sich die beiden Teams sogar im Finale gegenüber, die routiniertere Mannschaft (Verena und Alexandra) setzte sich in einem packenden Spiel mit 2:1 Sätzen durch. Bis dato konnten sie aber kein weiteres Turnier bestreiten, da die beiden im wohlverdienten Urlaub weilten.
In Zell am Ziller feierten dann die beiden Westendorferinnen (Martina und Bianca) ihren ersten Turniersieg. Das gut besetzte Turnier des VC Zell konnten sie ohne Satzverlust für sich entscheiden.
Aber nicht nur bei den Damen gibt es Erfolge, sondern auch die Herren des VC Klafs Brixental können gute Leistungen vorweisen. So konnten sich schon drei Herrenteams in die Siegerliste eintragen. Die bisher erfolgreichste Mannschaft ist das Duo Rudi Mihalic und Andreas „Shorty" Kurz, das bereits zwei Turniersiege (Kaprun, Bruck) und einen zweiten Platz (Zell am Ziller) feiern konnte. Michael Wartlsteiner konnte mit seinem Partner Alexander Söllner bei deren ersten Antreten gleich den Turniersieg in Bruck an der Glocknerstraße. feiern. Und auch der jüngste Spieler der Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental, Marco Koidl, wurde mit seinem Partner Celebi Harmanci in Brixen seiner Favoritenrolle gerecht und feierte seinen ersten Beach-Turniersieg.

Beachvolleyball- und Fußballturnier
Am 24. August 2002 kam es im Funpark Westendorf zu einer Premiere: Gemeinsam wurden ein Beachvolleyball- und ein Fußballturnier veranstaltet. Die beiden Vereine, der VC Klafs Brixental und die Shredheadz, einigten sich auf einen gemeinsamen Termin und ernteten von den Aktiven viel Lob.
Der VC Klafs Brixental veranstaltete das Wolfgang-Löb-Gedächtnis-Turnier bereits zum zweiten Mal als Mixed-Turnier und konnte auch zwölf Mannschaften begrüßen.
Nach hart umkämpften Gruppen- bzw. Kreuzspielen standen sich die beiden Mannschaften „Rudei & Beachei" (Rudi Mihalic, Bianca Zass) und „Klein, aber oho" (Alexander Söllner, Martina Schwaiger) im Finale gegenüber.
Alle vier Spieler sind Aktive bei den Kampfmannschaften des VC Klafs Brixental und kennen sich sehr genau. Dementsprechend knapp ging der Sieg mit 2:1 (19:21, 21:17, 18:16) an die glücklichere Mannschaft, nämlich „Rudei & Beachei".
Dritter wurde die favorisierte Salzburg/Innsbruck-Paarung „Sebali".
Auch beim Fußballturnier „Soccer Battle" der Shredheadz ging es hart zur Sache: Sechs Mannschaften kämpften um den Sieg, wobei die Gastgebermannschaft selbst als Turniersieger hervorging.
Im Finale gegen den SK Waidring siegten die Shredheadz klar mit 7:1 und konnten somit den Pokal gleich selber behalten. Dritter wurden die Frösche mit dem besten Tormann des Turniers, Andreas „Shorty" Kurz. Die fairste Mannschaft wurde der FC Moskito, Torschützenkönig wurde Alex von den KK surfers Wildschönau.
Aufgrund zahlreicher positiver Kritiken soll die gelungene Veranstaltung auch nächstes Jahr wieder von den beiden Clubs, VC Klafs Brixental und Shredheadz, veranstaltet werden.

AUS DER PFARRE

Erntedank- und Pfarrfest
Das Fest am 6. Oktober ist ein Fest für die Pfarrgemeinde, weil wir alle Grund zum Danken haben. Es ist Gott, der Herr, der uns alle großzügig und in Fülle beschenkt. Freilich geht es nicht ohne Arbeit und persönlichen Einsatz, doch die Fähigkeiten, die Kraft, die Gesundheit und letztlich das Wachsen schenkt Gott, dafür gebührt ihm unser bescheidener Dank. Ich lade euch alle recht herzlich ein.
Um 9 Uhr ist der Einzug vom Vereinshaus mit Musik, Vereinen, Jungbauern und Mitfeiernden; anschließend die Festmesse in der Kirche.
Wie im Vorjahr feiern wir auch heuer anschließend an den Festgottesdienst das Pfarrfest im Alpenrosensaal. Wir laden euch alle recht herzlich zu diesem Fest ein - Musikkapelle, alle Vereine und die gesamte Pfarrgemeinde.
Es soll ein Fest der Pfarre werden. Für Essen und Trinken ist gesorgt, freilich gegen Bezahlung. Kuchen wird’s auch zum Mitnehmen geben!
Ein kleines buntes Programm - auch für die Kinder - wird zur Unterhaltung geboten werden. Eine Tombola mit schönen Preisen wird es geben, der Reinerlös wird für die Erneuerung des Glockenstuhles (Konstruktion zur Aufhängung der Glocken) verwerdet. Nach einem Gutachten eines Sachverständigen müssen diese Arbeiten in der nächsten Zeit gemacht werden. Es wird eine beträchtliche Summe kosten, doch ich bin überzeugt, dass wir auch diese Summe wieder zusammenbringen werden, wie wir auch die Renovierung unserer Kirche finanzieren konnten. Es sind noch kleine Arbeiten zu machen, dann kann eine gesamte Abrechnung vorgelegt werden.
Zum Erntedank- und Pfarrfest lade ich euch alle recht herzlich ein.
Um 10.15 Uhr ist an diesem Sonntag keine Hl. Messe.

Wallfahrt zum Seligen P. Freinademetz nach St. Leonhard/Abtei am 18. September
Die Initiative geht von Teilnehmern an Kursen in Rom und Assisi aus.
Es sind aber nicht nur die Kursteilnehmer zur Wallfahrt eingeladen, sondern auch alle, die an der Wallfahrt nach St. Leonhard/Abtei (Südtirol) teilnehmen möchten.
Es wird sicher eine schöne Wallfahrt werden. 1998 haben wir unsere Pfarrwallfahrt zum P. Freinademetz gemacht.
Abfahrt um 7.00 Uhr beim Vereinshaus; Anmeldung im Pfarramt.

Feier der Ehejubiläen
Am Sonntag, den 22. September feiern wir die heurigen Ehejubiläen. Wir laden alle, die heuer ein solches Jubiläum feiern (25, 30, 40, 50, 60 u.m.), zu dieser Feier um 9 Uhr beim Pfarrgottesdienst recht herzlich ein.
Als Pfarrgemeinde möchten wir mit euch das Fest feiern, Gott danken und um seinen Segen bitten. Besonders wollen wir auch an die denken, die ein solches Fest nicht feiern können, weil vielleicht schon ein Partner gestorben oder die Ehe zerbrochen ist.
Wer mitfeiern möchte, möge sich bitte im Pfarrhof melden.

Messe für die Verstorbenen der letzten Monate
Im Pfarrgemeinderat haben wir überlegt, wie wir als Pfarrgemeinderat ein Zeichen für die Verstorbenen vergangener Monate setzen könnten. Wir haben uns dann entschlossen eine Hl. Messe für diese Verstorbenen zu bestellen und auch mit dem Pfarrgemeinderat zu gestalten. Die erste Messfeier ist am Donnerstag, den 12. September um 19.00 Uhr für die Verstorbenen vom. Jänner bis Juni 2002. Das sind Katharina Pöll, Josef Papp, Johannes Lauhsegger, Anna Spanring, Friedrich Mairhofer, Josef Kiederer, Anna Schwaiger, Katharina Erharter, Margreth Leitner, Maria Weißbacher, Johann Steindl.
Wir hoffen, dass dieser kleine Beitrag von den Angehörigen und der Pfarrgemeinde gut angenommen wird. Die nächste Messe wird nach einigen Monaten sein.

Nächtliche Anbetung vom 26. auf den 27. September (vom Donnerstag auf Freitag)
Gebet schafft Raum für Gott in unserer Welt, weil ich mit IHM ins Gespräch komme, auf IHN höre, und weil sich Gemeinschaft mit IHM und auch untereinander ereignet. So öffnen wir IHM unsere Tür des Herzens, an die ER klopft.
Jesus selbst hat oft - wie die Schrift berichtet - eine ganze Nacht hindurch gebetet.
Werde ich eine Stunde Zeit haben?
Ich lade euch herzlich ein.

Nachtwallfahrt auf den Georgenberg: Sonntag, 13. Oktober
Abfahrt um 18.00 Uhr beim Vereinshaus; bitte rechtzeitig im Pfarrhof anmelden.

Diözesanwallfahrt
Zum HI. Pater Pio und nach Loreto, Manopello, Lanciano und Monte Sant’ Angelo führt die heurige Wallfahrt mit Erzbischof Dr. Georg Eder bzw. Weihbischof Dr. Andreas Laun.
+ Reise A: 19. bis 24. Oktober 2002
+ Reise B: 24. bis 29. Oktober 2002
Leistungen:
* Fahrt mit modernen Fernreisebussen mit Schlafsessel, WC, Aircondition
* Zustiegsmöglichkeiten an der Strecke
* Charterflug Salzbg.-Neapel bzw. Neapel- Salzburg
* zweimal Halbpension inkl. Getränke in Loreto
* dreimal Halbpension inkl. Getränke in San Giovanni Rotondo
* Transfers bis/ab Flughafen Salzburg aus der Erzdiözese
* Vorderegger-Reisebegleitung während der gesamten Reise
Kosten: Reisepreis: 622 Euro im Doppelzimmer, Halbpension; Einzelzimmerzuschlag: 82 Euro/Person; Reisekomplettschutzversicherung 21,70 Euro pro Person; Jugendermäßigung (bis 25 Jahre/gegen Nachweis/Kein EZ): 70 Euro.
Programm Reise A:
Samstag, 19.10.2002: Anreise in modernen Fernreisebussen (Zustiege möglich) bis Loreto
Sonntag, 20.10.: Gottesdienst in der „Cripta Santi Pellegrini", anschließend Führung durch die Basilika und Besuch des Hl. Hauses, Nachmittag zur freien Verfügung
Montag, 21.10.: Fahrt nach Manopello, Gottesdienst in der Kirche des Hl. Tuches, Weiterfahrt nach Lanciano; nach dem Mittagessen Besichtigung des „Eucharistischen Wunders", Weiterfahrt nach San Giovanni Rotondo.
Dienstag, 22.10.: Besuch des Klosters von P. Pio; Gottesdienst in der „kleinen Kirche"; anschl. Freizeit; nachmittags Exklusivführung durch das Kloster und die Kirche, wo P. Pio einen Großteil seines Lebens wirkte; später Kreuzweg; Abendessen im Hotel
Mittwoch, 23.10.: Fahrt durch die „Foresta Umbria" nach Vieste; Stadtführung; Möglichkeit zu typischem Fischessen; Weiterfahrt über die Küstenstraße nach Mattinata und nach Monte Sant’ Angelo; Gottesdienst in der Erscheinungsgrotte; Abendessen im Hotel.
Donnerstag, 24.10.: Fahrt nach Neapel; Rückflug nach Salzburg und Transfer in die Heimatregionen.
Programm Reise B (Donnerstag, 24.10. - Dienstag, 29.10.2002): Anreise mit Flugzeug von Salzburg nach Neapel; Reise in umgekehrter Reihenfolge, mit dem Bus retour bis Salzburg
Nähere Informationen im Pfarrhof!

Für das neue Schuljahr wünsche ich allen Lehrern und Schülern einen guten Start, ein gutes Gelingen und Gottes Segen.
Uns alle begleite Gott auf unserem Lebensweg. Er schütze und segne uns.
Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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