AUS DER DEZEMBERAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Steuern und Gebühren für 2003
Den Haupttagesordnungspunkt bildete die Festsetzung der Steuer-, Hebe-, Einheits- und Gebührensätze für das kommende Jahr 2003.
Nachdem sich diesbezüglich schon der Gemeindevorstand befasste und den Vorschlag machte die Gebühren um den Index anzuheben, war auch der Gemeinderat damit einverstanden. So wurde beschlossen, dass die Steuern - mit Ausnahme der Grund- und Kommunalsteuer, welche gleich bleiben - um 2,7 % (Verbraucherpreisindex) angehoben werden. Die Kanalgebühr wurde von 1,60 auf 1,65 Euro pro m³ Wasserverbrauch erhöht. Die Leihgebühr für die Gemeindebücherei wird nicht erhöht.
Unwetterschäden
Die durch die schweren Niederschläge entstandene Hang- und Wegabrutschung beim Windauberg-Schönauweg im Bereich Schröckgraben wird wieder so saniert, dass eine gefahrlose Benützung im Winter als Rodel- und Schiweg gewährleistet ist.
Allerdings müssen sich auch die Bergbahnen und die Gemeinde an den Kosten beteiligen, was aber durch einen höheren Zuschuss aus dem Katastrophenfonds wieder ausgeglichen werden kann.
Aus diesem Grunde war der Gemeinderat mit der Abwicklung über die Gemeinde einverstanden.
Überschreitungen
Eine Reihe von Budgetüberschreitungen, die von 1. Jänner bis Ende Oktober 2002 in der Höhe von € 300.524.- entstanden sind, wurde bewilligt, nachdem es für fast alle Mehrausgaben Vorstands- und Gemeinderatsbeschlüsse gab.
Ein Drittel davon machte die Auszahlung der Haftrücklässe an die Firmen für die Feichtner Brücke aus, was im Jahr 2001 nicht mehr abgewickelt werden konnte (mangels der fehlenden Bankgarantien und Schlussrechnungen).
Weiters war der Gehsteig Dorfstraße in Richtung Holzham nicht eingeplant. Bei der Jungbürgerfeier waren fünf Jahrgänge eingeladen und daher war eine Überschreitung unvermeidbar. Die Beschichtung des Vereinshausdaches war auch nicht veranschlagt, so auch nicht die Pflanztröge für den Musikpavillon und der Gehsteig in Bichling vom Reiterstüberl bis hinunter zur Kurve. Auch die Brücke über den Moosnergraben war nicht vorgesehen.
Viele kleinere Mehrausgaben zusätzlich machten schließlich den relativ hohen Überschreitungsbetrag aus.
Die Bedeckung konnte mit dem Rechnungsergebnis des Jahres 2001 erfolgen.
Pachtvertrag Alpenrosensaal
Mit dem Pächter des Alpenrosensaales, Helmut Reinecker, wurde eine neue Pachtvereinbarung abgeschlossen, nachdem das bisherige Pachtverhältnis ausgelaufen ist und in einigen Punkten nicht mehr entsprach.
Da es in den vergangenen 15 Jahren seit Bestehen des Alpenrosensaales keinerlei Probleme zwischen Pächter und Gemeinde gab, sondern immer ein gutes Verhältnis bestand, war der Gemeinderat mit der Pachtverlängerung wieder einverstanden.
Die Pachtbedingungen sind im Wesentlichen gleich geblieben.
Vandalenakte
Um die Vandalenakte in den Griff zu bekommen wurde ein Wachdienst eingeschaltet,  welcher im Bereich der Nachtlokale und auch im sonstigen Dorfbereich usw. Dienst versieht und allfällige Vorkommnisse mit der Gendarmerie ahndet.
Sollte auch das nicht den gewünschten Erfolg bringen, dann wird sich der Gemeinderat mit einer Sperrstundenvorverlegung befassen.
Schneeräumung
Die Schneeräumung wird wieder so wie bisher mit den gemeindeeigenen Fahrzeugen (Traktor und Unimog) und mit dem angemieteten Radlader sowie mit dem privaten Räumfahrzeugen von Peter Schwaiger, Freihof, und Rupert Schernthanner, Schmidbauer, durchgeführt.
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das Ablagern von Schnee aus privaten Grundstücken in Flüssen und Bächen und auf Straßen verboten ist (wegen der Abflussverhinderung der Gewässer bzw. Aufstauungs- und Überschwemmungsgefahr).
Restliche Wohnungen vergeben
Die letzten drei Wohnungen der Wohnanlage der Alpenländischen Heimstätte in Bichling wurden an Einheimische vergeben.
Somit kann dieses Wohnprojekt als abgeschlossen betrachtet werden.
Die Gemeinde Westendorf wünscht allen Wohnungseigentümern und Mietern alles Gute und hofft, dass sie sich dort wohl und daheim fühlen.
Finanzierung „Sozialzentrum"
Die Finanzierung des Bauvorhabens „Altenheim und Sozialzentrum" wurde hinsichtlich der Zuschüsse und Förderungen mit der Bezirkshauptmannschaft und dem zuständigen Landesrat Streiter vereinbart und auch zugesichert.
Diesbezüglich sieht es sehr gut aus, sodass sich die Aufnahme von Fremddarlehen in Grenzen hält und einem Baubeginn im kommenden Jahr nichts mehr im Wege stünde, da ja auch die Entscheidung über den Wettbewerb getroffen wurde.
Allerdings muss noch der Gemeinderat das Projekt absegnen und die Finanzierung genehmigen.

MITTEILUNGEN

Müllmarken müssen abgeholt werden
Die Wertmarken für die Restmüllentsorgung für das neue Jahr müssen wieder abgeholt werden.
Nachdem die Abholung im Vorjahr so gut funktioniert hat, lassen sich durch diese Vorgangsweise nicht unerhebliche Kosten sparen, was wiederum allen zugute kommt.
Die Marken können ab Weihnachten im Müllamt abgeholt werden.
Nationalratswahl
In Westendorf waren bei der Nationalratswahl am 24. November insgesamt genau 2500 Personen wahlberechtigt, davon 2470 Einheimische und 30 im Ausland Lebende. 2061 Personen gingen zur Wahl; das bedeutet eine Wahlbeteiligung von 82,44 Prozent. Von den 2061 Stimmen waren 26 ungültig.
Von den 2035 gültigen Stimmen entfielen 449 auf die SPÖ (22,06 %), 205 auf die FPÖ (10,07 %), 1211 auf die ÖVP (59,51 %), 139 auf die Grünen (6,83 %), 8 auf die KPÖ (0,39 %) und 23 auf die Liberalen (1,13 %).
Bei der letzten Wahl im Oktober 1999 hatte die SPÖ 414 Stimmen erhalten, die FPÖ 516, die ÖVP 686, die Grünen 94, die Liberalen 55 Stimmen und die KPÖ 1 Stimme.
Fleischbeschau
Der Amtstierarzt Dr. Danzl weist darauf hin, dass es gemäß § 1 Abs. 3 des Fleischuntersuchungsgesetzes BGBl. 1982/522 i.d.F. BGBl. 2002/96 für Rinder aller Altersklassen keine Ausnahme von der Untersuchungspflicht von der Schlachttier- und Fleischbeschauuntersuchung für Tiere, die ausschließlich für den Eigenbedarf geschlachtet werden, gibt.
Rinder und Kälber sind daher in jedem Fall der Schlachttier- und Fleischbeschauuntersuchung zu unterziehen!
Prämierter Vogelbeerbrand
Mitte November trafen sich die besten Tiroler Schnapsbrenner in Hall zur „Tiroler Landesschnapsprämierung".
Eine zwanzigköpfige internationale Jury nahm die heimischen Kostproben unter die Lupe und stellte einen weitere Qualitätssteigerung fest.
Unter den Spartensiegern befindet sich auch heuer wieder ein Westendorfer Schnaps. Der „Vogelbeerene" vom Rainbichlhof erhielt die begehrte Auszeichnung.
Daneben konnte Peter Schroll noch zwei weitere Auszeichnungen mit nach Hause nehmen!
Jahreshauptversammlung der Kaufleute
Vor kurzem fand im Restaurant Berger die heurige Jahreshauptversammlung der Westendorfer Kaufleut´ statt.
1996 hat eine kleine Gruppe von Kaufleuten begonnen Mitglieder für eine Gemeinschaft zur Erhaltung der Geschäfte in unserem Ort zu suchen.
Heute gehören zu den „Westendorfer Kaufleut´n" 56 Mitglieder, die aktiv und/oder finanziell die Gemeinschaft unterstützen.
Mit Schau-zuichi-Tagen, Kaufleute-Punkten und Einkaufsschecks, Gutscheinen, verschiedensten Aktivitäten und Kundeninformationen möchten die Westendorfer Kaufleut´ den Kontakt und das Gespräch zu den Einheimischen erhalten und Mitgestalter unseres Dorflebens sein.
Ganz besonders großer Wert wird auch auf eine gute Zusammenarbeit mit Gemeinde und Tourismusverband gelegt.
Ob in Westendorf die derzeitige Lebensqualität erhalten bleibt, können in Zukunft nur alle Einheimischen gemeinsam beeinflussen. Möge es in Westendorf immer viel gegenseitiges Verständnis zwischen Kunden und Kaufleuten geben und eine große Bereitschaft, unser Dorfleben und Dorfbild gemeinsam zu gestalten.
Dies wünscht sich der Ausschuss der Westendorfer Kaufleut´.

 

KULTURWOCHE

 

Es war anfangs für den Westendorfer Kulturkreis ein großes Wagnis erstmals eine „Kulturwoche" zu veranstalten. Es galt unterschiedliche Angebote zu finden und dabei möglichst viele Einheimische anzusprechen.

Schließlich umfasste das Programm acht Veranstaltungen.Den Auftakt gestaltete die Musikkapelle Westendorf am 16. November im bis auf den letzten Platz besetzten Alpenrosensaal mit einem sehr eindrucksvollen Cäcilienkonzert.
Am nächsten Tag besuchten über 130 Kinder (teilweise mit erwachsener Begleitung) den Zeichentrickfilm „Spirit".
Völlig überrascht war der Kulturkreis vom Ansturm auf den geschichtlichen Abend in der Hauptschule. Etwa 350 Westendorfer und Westendorferinnen ließen sich den von Peter Aschaber wiederhergestellten Film aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren sowie die Mundartgedichte von Berta Margreiter nicht entgehen.

Auch der Diaabend am 21. November, den Franz Ager mit wunderschönen Lichtbildern aus unserer Umgebung gestaltete, war sehr gut besucht.
Der Nachmittag des 22. Novembers stand im Zeichen der Märchen. Nach der musikalischen Einleitung durch den Hauptschulchor versetzten Patrick Addai und Frau Wolle die Besucher in Traumwelten.
Auch das geistliche Konzert in der
Pfarrkirche, das der Bezirkslehrerchor sehr abwechslungsreich gestaltete, war, wie die zahlreichen Besucher feststellten, ein absoluter Hörgenuss.
Bei der Aufführung der Volksbühne Westendorf, die sich mit dem „Sternsteinhof" an ein ernstes Stück wagte, war der Alpenrosensaal wieder voll und das höchst 
aufmerksame Publikum zollte den Leistungen der Darsteller höchstes Lob.
Den Schlusspunkt setzten am 24. November die legendären „Fidelen Inntaler", die - gemeinsam mit den Kitzbüheler Trachtensängern - mit einem großartigen Konzert im (in diesem Fall zu kleinen) Alpenrosensaal ihre einzigartige Karriere beendeten.
Insgesamt registrierte der Westendorfer Kulturkreis bei den genannten Veranstaltungen etwa 2500 Besucher und bedankt sich an dieser Stelle für das überwältigende Interesse.

 

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

 

Erfolgreicher Sport-Gesundheitstag
Am Beginn ein Dank an alle Mitwirkenden des 8. Gesundheitstages im November in der Hauptschule Westendorf!
Durch den freiwilligen Einsatz unserer Mitarbeiter wurde unser Gesundheitstag wieder sehr erfolgreich. In der Gesundheitsstraße haben wir 200 Blutzucker- und Cholesterinuntersuchungen gemacht, 47 Prostatablutuntersuchungen wurden eingeschickt. Es wurden 108 Sehtests und 28 Hörtests von der Fa. Kreinig
durchgeführt.
Mit über 30 Besuchern begann der wunderschöne Diavortrag von Franz Wagner. Die Vorträge von Dr. Tschallener, Prim.Dr. Kaiser und Herrn Hans Resch waren sehr gut besucht. Das schnelle Gehen mit speziellen Stöcken, genannt Nordic-Walking, wurde in zwei Gruppen durchgeführt und begeistert aufgenommen. Mit der Seniorentanzvorführung wollten wir motivieren zum Tanz und mit einer Gruppe im neuen Jahr in Brixen starten.
Toll konnten unsere Bergrettungsmänner den Kindern das Klettern näher bringen.

Großen Anklang fanden der Fitness-Check mit Ernst Wurzenrainer und die Diät-und Ernährungsberaterin mit der Messung der Körperzusammensetzung und der Ernährungsberatung. Mit Spannung konnten wir auch die Demonstration eines Mountainbikeunfalles des Westendorfer Rot-Kreuz-Teames verfolgen.
Ein Buffet über gesunde Verkostung wurde von den Bäuerinnen aus Westendorf unter der Leitung unserer Ortsbäurin Tini hervorragend gestaltet und die Lebensmittel gespendet.
Ganz herzlichen Dank für die tatkräftige Mitarbeit unseren Sprengelmitarbeiterinnen, unseren Kindergruppenbetreuerinnen, Dir. Marianne Fuchs für die Räumlichkeiten der HS Westendorf sowie dem Schulwart Erich Plieseis!
Ein Dank an Blumen Gumpold und unserer Kräuterstandlfrau Kathi Hirzinger aus Brixen! Lieben Dank auch an unseren Obmann für die Unterstützung! Allen Kuchenbäckerinnen für die Köstlichkeiten an unserer Kaffeebar ein Vergelt`s Gott!
Die Teilnahme der Westendorfer und Brixner Bevölkerung hat uns sehr gefreut und wir danken für die finanziellen Spenden. Der Gesundheitstag wird aus Sprengelspenden finanziert.
Ernährungsberatung
Aufgrund der großen Nachfrage beim Gesundheitstag bietet der Sozialsprengel noch einmal die Messung der Körperzusammensetzung (Bestimmung von Fettanteil, Muskelmasse, Wasseranteil und Ernährungszustand) sowie die ernährungsmedizinische Einzelberatung an.
Wo: Sozialsprengelräumlichkeiten
Wann: 13./14.Dezember (ab 13.00 Uhr)
Beitrag: pro Messung € 25.-
Anmeldung im Sozialsprengel!
Seniorentanz
ist eine wirkungsvolle Kombination von Bewegungstraining, Gedächtnistraining und Geselligkeit. Gemeinsames Tanzen aktiviert, stärkt das Selbstvertrauen- und macht Freude. Die Durchblutung, der gesamte Stoffwechsel, die Beweglichkeit der Gelenke, die Muskulatur, die Atmung, die Verdauung - alles verbessert sich. Von unschätzbarem Wert ist, dass Musik, Rhythmus, Gemeinschaft und Lachen echte Freude bringen. Zum Tanzen ist niemand zu alt oder zu jung. Um das zu erkennen, gibt es nur eines: selber erleben!
Der Sozialsprengel organisiert eine Gruppe in Brixen (natürlich auch für Westendorfer).
Wo: Pfarrsaal Brixen
Wann: ab Mittwoch, 8.1.2003 (immer mittwochs) um 14.00 Uhr (ca. 1 ½ Stunden)
Beitrag: € 3.-
Anmeldung ab sofort im Sozialsprengel; es müssen mindestens zehn Teilnehmer sein.

 

SCHULEN

 

Ötzi-Projekt
Wir, die zweiten Klassen der Hauptschule, führten fächerübergreifend ein „Ötzi-Projekt" durch. Wir beschäftigten uns in verschiedenen Fächern mit dieser Thematik. In GW informierten wir uns über Gletscher, in PC hörten wir, wie die Mumie im Eis konserviert wurde, in BU lernten wir verschiedene Tiere und Pflanzen der Jungsteinzeit kennen, in BE malten wir schöne Ötzi-Bilder und in Deutsch fertigten einige Schüler Plakate an, die sie vorstellen mussten. In GS setzten wir uns mit der Zeit, in der Ötzi lebte, auseinander und vergrößerten unser Wissen durch interessante Spiele. Höhepunkt war aber die Fahrt nach Bozen, wo wir den wirklichen Ötzi im Museum sahen. Auf dem Rückweg besichtigten wir noch die Trostburg bei Waidbruck..Zum Abschluss wurde unser Projekt den ersten Klassen vorgestellt.
Evaluierung der PTS
Seit Herbst 1997 läuft die neue Form der Polytechnischen Schule. Eine Zusammenfassung österreichweiter Erhebungen und Studien des Zukunftsministeriums bm:bwk kommt zu folgenden Ergebnissen:
Die Polytechnische Schule erfüllt in hohem Maße ihre Kernaufgabe, junge Menschen zu einem gelingenden Übertritt in eine weitere Ausbildung – insbesondere die duale Ausbildung – hinzuführen.
Dies geschieht durch Erweiterung der Allgemeinbildung, gezielte Berufsorientierung, Berufsgrundbildung in den Fachbereichen, Qualifizierung für den Übertritt in die Lehre und Berufsschule und Befähigung für den Besuch einer weiterführenden Schule.
Über 99 Prozent der Schulabgänger wissen, was sie werden wollen.
Trotz sinkender Geburtenjahrgänge ist die Schülerzahl an den Polytechnischen Schulen gestiegen.
PTS-Abgänger sind nun bei den Lehrberechtigten sehr gefragt.
Die Akzeptanz der PTS bei den Eltern ist gestiegen.
Rückmeldungen von Berufsschullehrern bestätigen einen deutlichen Anstieg des Wissens oder bessere Arbeitshaltung der PTS-Absolventen.
Seit heuer haben die Schüler der PTS die Möglichkeit, die beiden wichtigsten Module des Europäischen Computerführerscheines, nämlich Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, im Laufe des Jahres vorzubereiten und gegen Ende des
Jahres die Prüfungen abzulegen. Das ist ein wichtiger Impuls für die Handel/Büro- und Dienstleistung/Tourismusgruppe.

 

VEREINSNACHRICHTEN

 

Jahreshauptversammlung der Schützenkompanie
Die 1901 gegründete Andreas-Hofer-Schützenkompanie Westendorf verzeichnete im Jahre 2002 mit 47 aktiven Schützen, 5 Marketenderinnen und 16 Jungschützen einen Höchststand von Mitgliedern.
Schützenhauptmann Johann Kirchmair konnte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 3. November 2002 im Alpenrosensaal neben den fast vollzählig erschienen Mitgliedern auch Bat.-Kdt. Major Josef Pockenauer, Schützenkurat Mag. Dekan Gustav Leitner, Bürgermeister Johann Erharter, Gemeinderat Peter Schroll, Ehrenfähnrich Simon Prem und den Bataillons-Pressereferenten EHpt. Albert Wörgötter begrüßen.
Aus dem Tätigkeitsbericht konnte man entnehmen, dass die Andreas-Hofer- Schützenkompanie eine ganze Reihe von Ausrückungen zu traditionellen Feierlichkeiten und Festen aufzuweisen hatte. Dazu kommen noch zahlreiche Kompanieversammlungen, Sportveranstaltungen und auch Exerzierübungen.
Obmann Markus Hölzl dankte in seiner Rede jenen Mitgliedern und deren Angehörigen, welche in ihrer Freizeit aktiv zum Wohle des Vereines mitgearbeitet haben, ganz besonders aber den Frauen, die beim diesjährigen Dorffest die „Brodakrapfen"-Bewirtung übernommen haben.
Der Jungschützenbetreuer Hans Baumgartner konnte in einem stolzen Leistungsbericht der Jungschützen auf ein intensives Arbeitsprogramm verweisen. So konnten beim Bat.-Jungschützen-Schirennen im Februar 2002 auf dem Zieplhang einige Podestplätze in den verschiedenen Altersklassen erkämpft werden. Den heißbegehrten Wanderpokal in der Mannschaftswertung musste man allerdings den Jungschützen aus St. Johann überlassen.
Ein herzlicher Dank gebührt auch unserer Fahnenpatin Annemarie Eberl vom Hotel Glockenstuhl für die Einladung zum Schwimmnachmittag ins neue Hallenbad mit einer tollen Jause als Abschluss.
Beim Luftgewehr-Schießsport erreichten die Westendorfer Jungschützen ausgezeichnete Ergebnisse, so konnte 14-mal das Leistungsabzeichen in Gold und einmal in Silber übergeben werden.
Bei der Bataillons-LG-Meisterschaft konnten sich fünf Westendorfer für den LG-Landesbewerb in Sillian qualifizieren. Markus Burgmann eroberte die Trophäe für den besten Tiefschuss.
Beim Landesbewerb halfen die guten Treffergebnisse von Othmar Haller jun., Markus Manzl und Patrick Haller entscheidend mit, dass die Wintersteller-Jungschützen erstmals den riesigen Wanderpokal nach Westendorf bzw. St. Johann holen konnten.
Auch beim Bergleuchten im August dieses Jahres waren die Jungschützen mit dem Eichenlaub-Symbol am Zieplhof präsent.
Ein ganz besonderer Höhepunkt im Vereinsjahr war die Einweihung des Jungschützen-Gipfelkreuzes am Kitzbüheler Horn, welches in Gemeinschaftsarbeit, aus Anlass des 50-jährigen Gründungsjubiläums des Bataillons errichtet wurde.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Westendorfer Firmen Zimmerei Kiederer und Kunstschmiede Angerer für die großzügigen Materialspenden!
Bei der diesjährigen Friedhofsammlung für das Schwarze Kreuz konnten die Jungschützen einen namhaften Betrag erzielen.
Im Anschluss an die Berichte erfolgte die Angelobung von drei Jungschützen sowie die Ehrung verdienter Mitglieder.
Mit dem Marketenderinnenabzeichen für langjährige Tätigkeit in der Kompanie wurden Lisbeth Pöll und Annemarie Hölzl ausgezeichnet.
Die silberne Verdienstmedaille des Bundes der Tiroler Schützenkompanien erhielten die Unterjäger Walter Angerer und Christian Pöll für 25-jährige Mitgliedschaft.
Für 15-jährige Mitgliedschaft in der Kompanie erhielt der Patrouillenführer Christian Eberl die bronzene Verdienstmedaille des Bundes der Tiroler Schützenkompanien.
Auch dem Bürgermeister Johann Erharter wurde ein Erinnerungsgeschenk für die außerordentliche Unterstützung bei der Gründung der Jungschützen, übergeben.
Der vom Kassier Christian Pöll vorgetragene Kassabericht gab Aufschluss über den korrekten Umgang mit den finanziellen Mitteln der Kompanie und zeigte auf, dass die Schützenkompanie auf soliden finanziellen Beinen steht.
Die von Major Josef Pockenauer geleitete Wahl erbrachte folgendes Ergebnis:
+ Obmann Lt. Markus Hölzl
+ Hauptmann: Johann Kirchmair
+ Stellvertreter: Oblt. Peter Pöll
+ Kassier Ujg. Christian Pöll
+ Schriftführer: Lisbeth Pöll
+ Fähnrich: Josef Margreiter
+ Jungschützenbetreuer: Ptrf. Hans Baumgartner
+ Waffenmeister: Ujg. Anton Rieser
+ Beiräte: Ptrf. Martin Zaß, Annemarie Hölzl, Zgf. Peter Schroll
+ Schützenkurat: Dekan Mag. Gustav Leitner
Bürgermeister Johann Erharter dankte in seinen Ausführungen der Kompanie für die stolze Ausrückung am Seelensonntag und für die gebotene Jahresleistung. Besonders unterstrich er die harmonische Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und die aufwändige Arbeitsleistung im Rahmen der Dorfgemeinschaft.
Unser Dekan Gustav Leitner bedankte sich für die wertvolle Unterstützung im kirchlichen Bereich und erwähnte, dass der Auftritt der Kompanie jeder Feierlichkeit einen besonders würdigen Rahmen verleiht.
Major Josef Pockenauer schloss die Versammlung mit dem Wunsche, stets für den Schutz der Heimat und zur Erhaltung des Brauchtums einzutreten.
Anmerkung: Um auch die Leistung unserer Schützenjugend zu würdigen, wurden deren Aktivitäten ausführlicher dargestellt.
Beeindruckendes Cäcilienkonzert
Etwas ungläubig blickten manche, die pünktlich um 20 Uhr zum Cäcilienkonzert kamen, in den Alpenrosensaal: Dieser war nämlich - trotz Konzertbestuhlung -schon „bummvoll"!
Als die letzten Stuhl-Reserven aufgestellt waren, konnte Obmann Wenzel Antretter schließlich mehr als 400 gespannte Zuhörer zum Jahresabschluss der Musikkapelle begrüßen, unter ihnen Dekan Mag. Gustav Leitner, Bürgermeister Johann Erharter, TVB-Obmann Jakob Lenk, der Bezirksobmann der Musikkapellen, Franz Widmoser, Bezirkskapellmeister Stefan Reiter, Ehrenbezirkskapellmeister Fritz Neumayr, etliche
Kapellmeister und Obmänner sowie zahlreiche Musikanten aus den Nachbargemeinden.
Durch das Programm führte gekonnt der Wildschönauer Joachim Weissbacher.
Den Auftakt bestritten vier Jungmusikanten, die unter der Leitung von Vizekapellmeisterin Liane Degiampietro den „Hallelujah Drive" einstudiert hatten. Nach dem „Festlichen Prolog" (nach Melodien von Christoph Willibald Gluck) folgte bereits der erste Höhepunkt, die „Morgenstimmung" aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg. Der musikalische Eindruck wurde dabei durch großartige Lichtbilder aus Norwegen verstärkt, die von Franz Ager vorgeführt wurden.
Auch mit der Ouvertüre „Tantalusqualen" von Franz von Suppé (mit einem sehr melodiösen Klarinettenteil) konnten die heimischen Musikanten hohes Niveau (und den Erfolg vieler Probenabende) beweisen. Im Flötensolo „Twinkling Flutes" von Richard Comello zeigten Sylvia Ager und Christine Entleitner ihr Können.
Vor der Pause wurden verdiente Musikanten geehrt.
Thomas Wechselberger und Josef Steger haben Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Silber errungen.
Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Markus Hirzinger ausgezeichnet, Anton Prem, Georg Margreiter, Johann Rieser und Anton Aschaber für 25-jährige Tätigkeit in der Kapelle.
Bereits 45 Jahre gehören Alois Fohringer und Josef Antretter der Kapelle an. Sie erhielten die silberne Verdienstmedaille des österreichischen Blasmusikverbandes.
Das grüne Verdienstzeichen des Landesverbandes wurde Kapellmeister Johann Gossner (für mehr als zehnjährige Kapellmeistertätigkeit) und Albert Sieberer (seit 26 Jahren Schriftführer) überreicht.
Nach der Pause wurde das Programm schwungvoll mit dem Marsch „Gruß aus Wien" von Robert Stolz und der „Kleinen ungarischen Rhapsodie" von Alfred Bösendorfer fortgesetzt. Danach erklangen mit dem „American Bolero" (im Fünf-Viertel-Takt) und bei „Samorim" von Teddy Jaboski für unsere Ohren etwas exotische Rhythmen, ehe die letzten beiden Programmpunkte in die musikalische Heimat zurückführten.
Der Marsch „Freude an Musik" ist die erste Komposition unser Kapellmeisters. Er wurde beim Cäcilienkonzert erstmals aufgeführt und konnte das Publikum sichtlich überzeugen.
Den Schlusspunkt des gelungenen Konzertes setzte die Polka „Zugabe" mit einer solistischen Gesangseinlage von Liane Degiampietro und Josef Antretter.
Jahreshauptversammlung der Musikkapelle
Am Cäciliensonntag fand nach dem Kirchgang die hueirge Jahreshauptversammlung der Musikkapelle statt. Obmann Wenzel Antretter konnte dazu Dekan Mag. Gustav Leitner, Bürgermeister Johann Erharter, TVB-Obmann Jakob Lenk, TVB-Geschäftsführer Max Salcher, Ehrenobmann Franz Schiber und Ehrenkapellmeister Josef Sieberer als Ehrengäste begrüßen.
In einer Gedenkminute wurde der verstorbenen Mitglieder Josef Papp, Georg Kurz, Friedl Mairhofer und Josef Laiminger gedacht.
In seinem Bericht betonte der Obmann, dass das vergangene Musikjahr wieder sehr harmonisch verlaufen sei und die Musikkapelle ihre Aufgaben als wichtigster Kulturträger im Ort in gewohnter Weise erfüllen konnte. Besondere Ausrückungen waren das Muttertagskonzert, das Platzkonzert beim Itterer Dorffest, das Unterinntaler Trachtenverbandsfest, das Bezirksmusikfest in Reith, das Erntedank- und Pfarrfest und - als Höhepunkt - das Cäcilienkonzert.
Obmann Antretter bedankte sich für die geleistete Arbeit und den Einsatz im Laufe des Musikjahres. Einen besonderen Dank sprach er den verschiedenen Bläsergruppen und der Jugendreferentin Liane Degiampietro aus.
Derzeit gehören 54 Mitglieder der Musikkapelle an. Die Zahl der Gesamtausrückungen ist mit 89 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Hinzu kommen noch 15 Registerproben und insgesamt 14 Ausrückungen der Bläsergruppen.
Insgesamt 22 Nachwuchsmusikanten besuchen die Landesmusikschule Brixental, zwei aktive Musikanten nehmen in Kitzbühel Flügelhornunterricht.
Die 15 Platzkonzerte sind gut verlaufen, elf davon konnten im Freien stattfinden.
Wie Kapellmeister Johann Gossner erklärte, ist Ende April eine CD-Aufnahme geplant.
Kassier Johann Hirzinger erläuterte die Einnahmen und die Ausgaben. Insgesamt musste die Musikkapelle im Berichtsjahr ein Defizit von € 2.672,28 verbuchen.
Der Kassier bedankte sich bei der Gemeinde und beim Tourismusverband für die Unterstützungen und brachte auch die Freude über die Spendenfreudigkeit der Westendorfer Bevölkerung zum Ausdruck.
Fixe 
Bestandteile des kommenden Jahres sind das Muttertags- und das Cäcilienkonzert. Hinzu kommen die CD-Aufnahme und eine Reise nach Markneukirchen (Vogtland) Ende Mai.In der Folge wurde vom Obmann an die Generalversammlung der Antrag gestellt zwei verdiente Musikanten zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Alois Fohringer und Josef Antretter sind seit 45 Jahren ununterbrochen aktive und vorbildliche Mitglieder der Musikkapelle, beide waren auch viele Jahre im Ausschuss tätig. Dem Antrag wurde einstimmig entsprochen.

Die offizielle Ehrung soll im kommenden Jahr bei einem passenden Anlass erfolgen. Bürgermeister Erharter betonte in seiner Ansprache, dass die Gemeinde die Leistungen der Musikkapelle sehr schätzt. Besonders hob er das Cäcilienkonzert als kulturellen Höhepunkt hervor. Er wünscht für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Pfarrer Mag. Gustav Leitner wiederholte die Dankesworte, die er in der Kirche anlässlich des Cäciliengottesdienstes ausgesprochen hatte. Er betonte die Bedeutung des Idealismus, ohne den eine Dorfgemeinschaft bald sterben würde, und bat um weitere Mitwirkung bei den kirchlichen Festen.
TVB-Obmann Lenk bedankte sich bei allen Musikanten für die Arbeit und gratulierte den beiden neuen Ehrenmitgliedern. Die Musikkapelle Westendorf leiste viel für den Tourismus und sei für Anfragen des TVB fast immer zugänglich, meinte Lenk. Ehrenobmann Schober und Ehrenkapellmeister Sieberer brachten ihre Freude mit den Westendorfer Musikanten zum Ausdruck.
Zum Schluss bedankte sich Obmann Antretter noch einmal bei allen Anwesenden und schloss die Versammlung mit dem Motto „Mit Freude Musikant sein".
Erfolgreiche Laufsaison
Zahlreiche Spitzenplatzierungen konnte auch heuer wieder die für Sport-Ruetz startende Westendorferin Isabella Schober erringen, die sich an dieser Stelle bei ihrem Hauptsponsor Walter Ruetz, von dem sie das ganze Jahr über bestens unterstützt wird, sowie bei ihrer „guten Seele" Resi Adelsberger bedanken möchte.
Isabella Schober gewann in ihrer Klasse den Itterer Geländelauf und holte sich zweite Plätze beim Jochberg-Halbmarathon, beim Heiterwanger-See-Lauf und beim stark besetzten Salzburger Halbmarathon. Platz drei errang sie beim Innsbrucker Stadtlauf und beim Mondsee-Halbmarathon. Abgerundet werden diese Erfolge mit einem fünften Platz beim Halbmrathon von Meran und dem guten 14. Rang beim größten österreichischen Laufereignis, dem Vienna-City-Marathon.
Aus den Presseberichten des VC Klafs Brixental
Klare Niederlagen gab es für beide Kampfmannschaften des VC Klafs Brixental. Sowohl die Herren, als auch die Damen mussten eine 0:3-Niederlage hinnehmen.
Die Klafs-Herren hatten es bereits am 31. Oktober 2002 mit der Landesligamannschaft des VT Tiroler Wasserkraft zu tun. Die Brixentaler mussten sich gegen den Titelaspiranten klar mit 0:3 (13:25, 9:25, 24:26) geschlagen geben. Ersatzgeschwächt angetreten (ohne Michael Wartlsteiner, verletzt, und Rudi Mihalic, Grippe) konnte man den Routiniers aus Innsbruck nur im dritten Satz Paroli bieten. „Alles in allem eine verdiente Niederlage, aber man kann aus solchen Spielen nur lernen!", meinte der Spielertrainer Andreas „Shorty" Kurz.
Eine überraschende Niederlage erlitten die Damen des VC Klafs Brixental. Sie mussten im Tiroler Cup gegen die VC Golden Girls antreten und erlitten eine empfindliche 0:3-Niederlage (19:25, 20:25, 12:25). Die Damen rund um Trainer Raimund Nitsche konnten nie an gewohnte Leistungen anschließen, zu viele Eigenfehler und die hervorragende Feldverteidigung der Gegnerinnen besiegelten die empfindliche Niederlage.
Insgesamt vier Spiele hatten die Damen- und Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental Mitte Novmber zu absolvieren. Die Damen mussten in Schwaz in der Landesliga gegen die Mannschaften aus Umhausen und Schwaz antreten, die Herren spielten im Cup gegen das Team aus Inzing und in der Landesliga hieß der Gegner Wattens.
Im ersten Spiel der Damen gegen den VBV Umhausen ging es, entgegen den Erwartungen, nicht nach Wunsch. Zwar konnten die Brixentalerinnen die ersten beiden Sätze für sich entscheiden, die Begegnung kippte aber und so verlor der VC Klafs Brixental mit 2:3 (25:21, 27:25, 21:25, 19:25, 12:15). Zu passiv agierten die Klafs-Spielerinnen, vor allem in der Annahme wurden Fehler begangen, die auf mangelnde Aggressivität zurückzuführen sind.
Der Gegner im zweiten Spiel hieß TU Schwaz. Die Damenmannschaft konnte wieder phasenweise überzeugen, allerdings ging noch nicht alles nach Plan. Trotzdem wurde das Schwazer Team klar mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:12) bezwungen, wobei vor allem die junge Libera Nina Mattersberger überzeugen konnte.
Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Das ist die negative Bilanz der Klafs-Herren. Im Cupspiel konnten die Herren dem amtierenden Tiroler Meister, SU Inzing, Paroli bieten. Das äußerst spannend verlaufende Match, bei dem sich beide Teams nichts schenkten, wurde erst im fünften Satz entschieden, der VC Klafs Brixental verlor knapp mit 2:3 (23:25, 25:20, 25:23, 13:25, 12:15).
So gut man im Cupspiel agierte, so schlecht schnitt man am darauf folgenden Tag im Landesligaspiel gegen den VC Kiwi Wattens ab. Das Match gegen die vermeintlich schwachen Gäste wurde von vielen Eigenfehlern und schlechter Angriffsleistung seitens der Brixentaler bestimmt. Es konnte nie Druck auf die Wattener ausgeübt werden und so ging die 0:3-Niederlage (16:25, 20:25, 20:25) in Ordnung.
Mit zwei Siegen gegen die Mannschaften aus Kematen und Volders kehrten die Damen wieder auf die Siegerstraße zurück.
Das erste Spiel gegen das Team aus Kematen war eigentlich kein echtes Kräftemessen zweier gleichwertiger Mannschaften; zu schwach präsentierten sich die Oberländerinnen. Dass der erste Satz verloren ging, störte kaum, denn so wurden die Damen wach gerüttelt und spielten einen ungefährdeten 3:1-Sieg (23:25, 25:12, 25:18, 25:13) nach Hause.
Mehr Brisanz versprach das zweite Spiel gegen den Vorjahreszweiten VC Volders. In den bisherigen Begegnungen wurden immer harte Gefechte ausgetragen, diesmal gab die Damenmannschaft des VC Klafs Brixental das Heft nie aus der Hand und siegte klar und verdient mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:20). Die gewohnt druckvollen Angriffsschläge und die hervorragende Feldverteidung waren Garant für diesen wichtigen Erfolg.
Die Herren des VC Klafs Brixental hingegen setzen ihre Negativserie fort. Das Landesligaspiel gegen TU Innsbruck 3 war bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel. Der erste Satz konnte durch freches Spiel der Brixentaler noch gewonnen werden, allerdings waren die stark spielenden Innsbrucker in den nächsten drei Sätzen in jeder Hinsicht überlegen und somit auch verdiente Sieger. Die fehlende Konstanz in der Annahme sowie im Angriff waren ausschlaggebend für die 1:3-Niederlage (26:24, 16:25, 21:25, 16:25), die natürlich für die weiteren Spiele viel Selbstvertrauen kostet.
Traumstart für Volleyballnachwuchs
Schon in der ersten Meisterschaftsrunde - beim Aufeinandertreffen der U-13- Mannschaften  in Westendorf - zeigte der männliche Nachwuchs des VC Klafs Brixental auf, dass heuer der Meistertitel nur über die Burschen von Westendorf führen kann.Mit zwei klaren Siegen über VC Münster und den VC Tirol/Innsbruck (jeweils 2:0) wurde bereits der erste wichtige Schritt in Richtung Landesmeistertitel gemacht. Zu groß war die technische Überlegenheit der Schörghofer-Schützlinge, wobei vor allem die spektakulären Sprungaufschläge von Felix Maier und Simon Schörghofer den Gegnern größte Probleme in der Ballannahme bereiteten. Auch Kapitän Lukas Haselsberger und Christian Koidl spielten ein souveränes Match.Die zweite Mannschaft des VC Klafs Brixental wusste sich ebenfalls gut in Szene zu setzen. Einem 2:0-Sieg über den VCT folgte eine knappe Niederlage gegen den VT Tiroler Wasserkraft.Die nächste Runde der U-13 findet am 8. Dezember in Innsbruck statt und da gilt es dann die Tabellenführung zu verteidigen. Das Bild  zeigt den VC Klafs Brixental 1 mit Lukas Haselsberger, Simon Schörghofer, Felix Maier, Christian Koidl und Christian Beihammer.
Die U-15-Mannschaften gaben sich ebenfalls ein Stelldichein zur ersten Meisterschaftsrunde in Westendorf. In diesem Bewerb haben die Spieler um Kapitän Thomas Zass auch aufgezeigt, dass sie heuer ein gewichtiges Wörtchen bei der Vergabe des Meistertitels mitzureden haben. So wurden die Teams von Kössen und VC Münster klar mit 2:0 besiegt. Gegen den Meisterschaftsfavoriten VT Tiroler Wasserkraft gab es zwar eine knappe 1:2-Niederlage, die aber nicht wirklich schmerzte.

Trainer Harald Schörghofer rechnet noch mit einer gehörigen Leistungssteigerung seiner jungen Truppe, die sich erst auf die geänderten Bedingungen des Großfeldspieles einstellen muss.
Mit Marius Maier, Marco Oberhauser und vor allem dem toll aufspielenden Rookie Andreas Reibenbacher stehen neben dem schon in der Landesliga spielenden Thomas Zass dem VC Klafs Brixental Rohdiamanten zur Verfügung, die es jetzt zu formen gilt.
Der Club wird alle Kräfte daran setzen, auch weiterhin die männliche Nachwuchsszene in
Tirol zu beherrschen und für den notwendigen Nachwuchs in den eigenen Reihen zu sorgen.
Wahl der Ortsbäuerin
Am 22. Oktober fand in unserem Dorf die Wahl der Ortsbäuerin statt. Für die nächsten sechs Jahre wurde - in mehreren Wahlgängen - folgender Ausschuss gewählt:
+ Ortsbäuerin: Christine Rieser, Eichtl
+ Ortsbäuerin-Stv.: Maria Burgmann, Nieding
+ Silvia Ehrensberger, Wirnsbichl, Bianca Berger, Emma Schlögl, Liner, Erika Schipflin-ger, Lintner, Maria Fuchs, Leal, Astrid Werlberger, Schwaiberl
Die Tiroler Bäuerinnen- Organisation steht für Bildung, Wirtschaft, Kultur, Gesundheit/Soziales, Gesellschaft/Gemeinschaft,
Umwelt/Lebensraum. Natürlich können diese Schwerpunkte nicht nur von einigen Personen erfüllt werden; dafür ist ein starkes Miteinander nötig.
Viele Bäurerinnen wünschen sich übrigens gemeinsame Aktivitäten mit Frauen aus dem nichtbäuerlichen Bereich.
„Shredheadz" als neuer Verein
Liebe Snowboarder, Surfer, Skifreestyler und Brettsportfanatiker!
Es ist so weit. Die Westendorfer Boarder haben sich zusammengetan und einen Verein gegründet. Die bereits bekannten Dorfer SHREDHEADZ sind seit 20. Mai 2002 somit ein eingetragener Sportverein, der sich hauptsächlich mit Snowboard-Freestyle, aber auch Ski-Freestyle beschäftigen wird.
Es kann also jeder, der sich für diese Sportarten begeistert oder den Verein nur unterstützen will, beitreten (Clubmitgliedschaftsinfo für Kinder und Erwachsene: email an kyle@boardplay.com, Betreff: Clubmitgliedschaft). Daraufhin bekommen Sie die Information zugeschickt.
Die Absichten des Vereins sind:
+ sportliche und kulturelle Aktivitäten, Veranstaltungen im Funpark boarders playground sowie die dazugehörigen Feste zu fördern,
+ Durchführung und Organisation von diversen Events wie Clubmeisterschaft, shreddown etc.,
+ Kinder und Nachwuchstraining für die motivierten Kinder mit speziellem Trainingsprogramm.
Wer sich für ein Kindertraining interessiert, bitte einfach eine e-mail an unsere Trainer (kyle@boardplay. com oder stobe@boardplay.com) mit dem Betreff „Kindertrainig snowboard"! Daraufhin erhalten Sie weitere Informationen über Trainingsablauf, Clubbeitrag etc. zugeschickt.
Der einzigartige Funpark in Westendorf am Gampenkogellift („boarders playground") sollte heuer ausgebaut werden. Nach Absprache mit den Bergbahnen Westendorf wird zusätzlich zum bestehenden PRO-Park auch ein PUBLIC-Park errichtet werden. Ziel ist es, zwei verschiedene Levels von Funparks für die unterschiedlichen Könner und Alterstufen anzubieten.
Der PUBLIC-Park enthält Elemente (Schanzen, handrails etc.) im kleinen Format.
Dieser sollte dann vor allem für Nicht-Profis, Kinder und spezielle Snowboard-Kurse und allen anderen freestyleambitionierten Talenten genutzt werden.
Der PRO-Park enthält große Elemente und sollte vor allem eine Trainigsmöglichkeit für Profis, fortgeschrittene Freestyle-Boarder und Skifreestyler bieten.
Beide Parks sind von der Piste mit einem Zaun abgetrennt und durch einen eigenen Eingang zugänglich. Diese Aufteilung und die Absperrung sind dringend nötig, da es einfach unterschiedliche Könner und Alterstufen gibt und dadurch auch die Verletzungsgefahr vermindert werden kann.
Der Aufbauzeitraum des Funparks hängt natürlich nach wie vor von den Schneebedingungen ab.
Weitere Infos zum Winterprogramm erfährt man auf der homepage www.boardplay.com! Somit auf in eine neue Wintersaison mit den SHREDHEADZ!
Mitteilungen des Alpenvereins
Jahreshauptversammlung am 6. Dezember: Am Freitag, den 6. Dezember findet, wie bereits angekündigt, um 20 Uhr im Gasthof Leitenhof in Brixen die Jahreshauptversammlung statt. Wichtig ist heuer, dass der Sektionsausschuss neu zu wählen ist. Nach den Berichten über das ablaufende Bergjahr zeigt Herbert Laiminger Dias von unseren heurigen Bergfahrten.
Vorweihnachtliches Beisammensein am 13. Dezember:
Unsere nächste Zusammenkunft findet erst am Freitag, dem 13. Dezember um 20 Uhr im Vereinslokal in Brixen statt (wegen der Hauptversammlung am 6. Dezember).
Schitour auf den Lodron mit Pieps-Suche:
Unsere schon traditionell gewordene erste Schitour der Saison führt auch heuer wieder auf den Lodron. Dazu fahren wir mit Privat-Pkw am Sonntag, den 15. Dezember um 8 Uhr früh (ab Gemeindeplatz Brixen) zum Steinberghaus; von dort Anstieg zum Gipfel in etwa drei Stunden. Das ist auch für Anfänger eine günstige Gelegenheit mitzumachen. VS-Gerät (Piepser) mitnehmen! Sollten die Schneeverhältnisse nicht ausreichen, so gehen wir diese Tour zu Fuß; anschließend Einkehr im Steinberghaus. Achtung! Bei dieser Tour planen wir auch eine Pieps-Übung abzuhalten.
„Lachgas" begeisterte im Alpenrosensaal
Mit ihrem neuen Programm „Jubel-Dur" begeisterte die Tiroler Cabaretgruppe LACHGAS das zahlreich erschienene Publikum im Alpenrosensaal. Bei ihrem bereits dritten Auftritt in Westendorf gelang es den Zillertalern wiederum, für Kurzweil und schallendes Gelächter zu sorgen.
Das Erfolgsrezept der mittlerweile vier LACHGASern ist denkbar simpel: zu Beginn eine gehörige Portion lustige Begebenheiten und Szenen aus dem Dorfleben, dazu und dazwischen musikalisch dargebotene Geschichten aus der Tiroler Heimat, gespickt mit erzählten und gespielten Witzen und alles garniert mit krachenden Parodien auf einheimische Künstler!
Dem AKTIONSRADIUS ist es damit wieder einmal gelungen, eine sehenswerte kulturelle Veranstaltung in jener Jahreszeit zu platzieren, in der die Einheimischen Zeit und Muße finden, sich einen ganzen Abend lang unterhalten und amüsieren zu lassen. Der Zuspruch aus der Bevölkerung macht uns vom AKTIONSRADIUS zuversichtlich und gibt Mut, auch für die Zukunft derart hochkarätige Veranstaltungen nach Westendorf zu bringen.
Im nächsten Jahr feiern wir unser zehnjähriges Jubiläum und wir werden uns dafür einiges einfallen lassen; so wird es am Faschingssamstag ein gewaltiges Fest mit der bekannten Oldie-Band CHEVY 57 geben!
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren bedanken, die es uns und somit auch der Westendorfer Bevölkerung ermöglichen, ein derartiges Programm zu bieten bzw. erleben zu können.
Unsere Sponsoren: Moskito-Bar, Raiffeisenbank Westendorf, Hotel Schermer, Sport Ruetz, Johann Steixner, Frisch-Frucht Brixental (Brunner Kaspi), Landmaschinen Stöckl, Tischlerei Helmuth Hehenberger, Bergbahnen Westendorf, Cafe´-Restaurant Klingler, Sparkasse Westendorf, Jausenstation Alte Mittel, Buchauer & Strasser, EA- Generali (Krall Christian), Möbeltischlerei Manfred Manzl, Dieters Sportshop, Bauunternehmen Mayr.
Im Rahmen des Gesundheitstages überreichte der AKTIONSRADIUS dem Sozialsprengel einen Scheck über € 400,-.

 

AUS DER PFARRE

Herbergsuche
Ein alter Brauch im Advent ist das „Herbergsuchen" oder „Frautragen", wie es auch genannt wird.
Worum geht es? Ein Bild von der Herbergsuche wird von Haus zu Haus, von Familie zu Familie getragen, freilich auch zu Alleinstehenden. Das Bild bleibt dort in der Regel eine Nacht und einen Tag und wird dann wieder weitergetragen.
Was ist der Sinn? Es ist eine Hilfe zum Gebet und zum Feiern in der Familie („Hauskirche"). Auch wir sollen Jesus eine Herberge bei uns und in uns geben.
Ein Gebetstext als Anregung wird beim Bild dabei sein.
Wer das Bild haben möchte, melde sich bei den Pfarrgemeinderäten oder im Pfarramt.
Sternsinger
Trotz der vielen Sammlungen darf ich euch bitten, auch diese Aktion wieder gut zu unterstützen.
Danke!
Weihnachtsbilletts
Wie im Vorjahr bieten wir auch heuer Weihnachtsbilletts mit einem Foto unserer Kirchenkrippe an. Sie sind zum Preis von € 1,50 in der Sakristei und im Pfarrhof erhältlich.
Der Reinerlös ist für die Glockenstuhlsanierung.
Rorate
Die Roratemesse feiern wir am Freitag, den 20. Dezember um 6.00 Uhr früh in der Pfarrkirche.
Ich lade euch zu dieser Messfeier herzlich ein, auch zu den Sonntagsgottesdiensten.
Nachtgebet zur Jahreswende
Die Jahreswende möchten wir wieder betend in der Pfarrkirche verbringen.
Von 23.30 bis 0.15 Uhr danken wir Gott für das zu Ende gehende Jahr und erbitten den Segen für das neue. Wir laden dazu herzlich ein.
Der Advent 
ist auch eine Art Fastenzeit: Versuchen wir einfacher zu leben!
So wünsche ich euch eine gesegnete Adventzeit, um das große Geheimnis des Weihnachtsfestes tief und in Freude erleben zu können.
Große Feste brauchen und haben eine Vorbereitungszeit, so auch das Weihnachtsfest. So soll uns die Adventszeit einstimmen auf das große Fest.
Es braucht Zeiten der Stille. Leider ist unsere Zeit eine laute, hektische Zeit und lässt uns oft wenig Spielraum für Stille, die aber so heilsam wäre.
Was tun? Schauen, ob man doch manche Dinge und Geschäftigkeiten lassen könnte, um Ruhe und Stille zu finden. Sich Zeit nehmen für Gebet, Gebet in der Familie, für den Gottesdienst am Sonntag oder für eine Messfeier am Werktag, für eine Adventfeier in der Familie u.a.
Der Advent ist auch eine Art Fastenzeit: Versuchen wir einfacher zu leben!
So wünsche ich euch eine gesegnete Adventzeit, um das große Geheimnis des Weihnachtsfestes tief und in Freude erleben zu können.
Gott begleite uns in diesen Wochen!
Das wünschen
Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.


ZURÜCK