Aus der Jännerausgabe

AUS DER GEMEINDESTUBE

Haushaltsvoranschlag 2003 beschlossen
Im Gemeindeamt (und auch sonst) ist das Jahresende immer geprägt von Sitzungen und Versammlungen und daher gibt es wieder allerhand zu berichten.
Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr wurde das Budget für das kommende Jahr genehmigt.
Dieses sieht Einnahmen und Ausgaben von je € 5,801.600.- im ordentlichen Haushalt vor. Im außerordentlichen Haushalt sind für das Altenheim- und Sozialzentrum € 562.000.-enthalten, sodass sich ein Gesamthaushalt von € 6,363.600.- ergibt.
Die fortdauernden Ausgaben betragen € 4,409.500.- und die fortdauernden Einnahmen belaufen sich auf € 5,017.900.-. Man sieht also, dass die frei verfügbaren Mittel nicht sehr hoch sind! Trotzdem konnten wieder fast alle Wünsche und Notwendigkeiten berücksichtigt werden, und zwar sind dies folgende einmalige Ausgaben:
+ Für die weitere Verbauung der Brixentaler Ache sind € 70.000.- eingeplant,
+ für Straßenerhaltung und Asphaltierungen € 85.000.-,
+ für Erhaltungsmaßnahmen beim Alpenrosensaal (Fassade, Vorhänge, Kühlraum usw.) € 57.600.-,
+ für den Fußballplatz (und Gebäude) € 102.000.-,
+ für die Sanierung der WC-Anlagen im 2. Stock der Volksschule € 18.000.-,
+ für das Raumordnungskonzept und den Flächenwidmungsplan € 63.100.-,
+ für die Sanierung des Alpweges Windauberg beim Schröckgraben € 5.000.-,
+ für die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges samt EDV-Ausstattung und Feuerwehrhelmen € 70.000.- . Die Anschaffung ist deshalb notwendig, weil das nun schon 40 Jahre alte Landroverfahrzeug der Löschgruppe Windau kaputt und eine Reparatur unrentabel ist und daher ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr als Ersatz bereitgestellt werden soll.

+ Für Computer, Overhead- Projektor, Klasseneinrichtung der Schule sind € 24.900.- veranschlagt,>
+ für einen Gehsteig im Mühltal € 70.500.-.
+ Für die Fußgänger nach Moosen soll ebenfalls eine sicherere Lösung gefunden
werden.
+ Für einen Informationsstandplatz im Mühltal sind € 15.000.- vorgesehen,
+ für ein neues Kommunalfahrzeug € 70.000.-,
+ für eine Straßenbeleuchtung im Straßhäusl und diverse Erweiterungen € 20.000.-,
+ für Fremdenverkehrsförderung und sonstige Tourismusmaßnahmen € 29.500.-,
+ für Wasserversorgungsanlagen € 50.000.-,
+ für die Sennereigenossenschaft (Zuschuss für die Umbaumaßnahmen) € 15.000.-.


Ausweisung von Feuerwehrzonen
Im Zuge der durchgeführten Feuerbeschau wurden vom Sachverständigen der Brandverhütungsstelle unter anderem auch so genannte „Feuerwehrzonen" vorgeschlagen, welche nach Anhörung des Feuerwehrkommandanten daraufhin vom Gemeinderat auch beschlossen wurden.
Folgende Bereiche sind als Feuerwehrzonen vorgesehen und werden demnächst auch als solche ausgewiesen:
+ Der Hinterweg, Gp. 4104/3, zwischen Gemeindeamt und Fleidingerhof,
+ der Vorplatz vor dem Sporthotel Jakobwort und der Platz zwischen Jakobwirt und
Gemeindehaus,
+ der Freiraum zwischen dem Geschäftshaus Mitterer und der Pension Rainer auf Gp.
4104/7,
+ der Bereich zwischen Hotel Post und Pension Schober (Zufahrt Klingler) auf Gp.
4104/2,
+ der Platz vor dem Hotel Mesnerwirt (Kirchenzugang) auf Gp. 4104/1 u. Teil von
Gp. 1,
+ der Zugangsbereich nördlich und südöstlich des Altenheimes auf Gp. 156/1 und die
Zufahrtsstraßen an der West- und Ostseite der Schule sowie ein Teil des Parkplatzes hinter der Schule auf Gp. 276/8.
Die Bevölkerung wird um Verständnis für diese feuer- und sicherheitspolizeilichen Maßnahmen und um deren Einhaltung ersucht.
Nachdem die im letzten Jahr in den Betrieben durchgeführte Feuerbeschau zu vielen Reaktionen geführt hat und teilweise auch nicht ganz verstanden wurde, ist dazu sicher noch Aufklärung notwendig.

Stellungnahme zur Feuerbeschau
Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Durchführung der Feuerbeschau nicht im Ermessen des Bürgermeisters oder der Gemeinde liegt, sondern der Bürgermeister nur den gesetzlichen Auftrag (Landesgesetz) erfüllt. Auch die Zusammenstellung der Kommission ist gesetzlich geregelt und kann nicht durch den Bürgermeister bestimmt werden.
Dadurch, dass die letzte Feuerbeschau viele Jahre zurück liegt und damals ohne einen brandschutztechnischen Sachverständigen durchgeführt wurde, sind eben nun bei fast allen Betrieben umfangreiche Mängel festgestellt worden. Dass diese Mängel zur Behebung vorzuschreiben waren, liegt nicht im Ermessen des Bürgermeisters, es sind dabei die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.
Dass in vielen Fällen auch die Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft) Überprüfungen der Betriebsanlagenbewilligungen durchführt, hängt nicht mit der Feuerbeschau zusammen, sondern erfolgt auf Grund von gewerberechtlichen Bestimmungen und
ist daher auch nicht Gemeindeangelegenheit.
Wenn von verschiedenen Seiten behauptet wurde, dass die Gemeinde Westendorf bei der Durchführung der Feuerbeschau übertrieben vorgeht und Maßnahmen vorschreibt, die nicht erforderlich sind, so ist dies ganz klar zurückzuweisen, denn die Feuerbeschau wird in vielen Gemeinden in dieser Form durchgeführt, denn die Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung sind ja in allen Orten Tirols tätig und es werden grundsätzlich die gleichen Feststellungen getroffen.
Die Mitglieder der Kommission und daher auch der Bürgermeister als Behörde sind für die Begutachtungen, Mängelfeststellungen und daher zu erlassenen Vorschreibungen voll verantwortlich und es können daher bei Schadensfällen auch Haftungsverpflichtungen entstehen. Aus diesem Grund ist eine Vorgangsweise erforderlich, die den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Vorschreibungen als übertrieben und überhaupt als sinnlos zu bezeichnen kann man sicher nur dann, wenn man weder für die Handhabung der Feuerpolizeiordnung noch die Durchführung der Feuerbeschau verantwortlich ist.
Unterschiedlich zur Feuerbeschau in anderen Orten dürfte wahrscheinlich sein, dass in Westendorf fast alle Betriebe und auch öffentliche Gebäude im letzten Jahr überprüft wurden und dass die Bescheide für die Behebung der Mängel bereits kurz danach erlassen wurden.
Wenn womöglich in anderen Orten jährlich nur jeweils einige Betriebe überprüft werden und Vorschreibungen erlassen werden, so fällt dies eben weit weniger auf.
Selbstverständlich ist jederzeit eine Information oder Aufklärung über verschiedene Maßnahmen möglich und wird auch eine Beratung angeboten. Es ist aber ganz klar darauf zu verweisen, dass Vorschreibungen nicht im Ermessen des Bürgermeisters oder des Sachbearbeiters liegen, sondern die Feststellungen des Gutachters maßgeblich sind. Dieser hat sich bei seiner Beurteilung an die geltenden Gesetze, Verordnungen und Normen zu halten.

Altenwohn- und Pflegeheimgebühren 2003
Bei der 46. Gemeinderatssitzung am 10.12.2002 wurden die Altenwohn- und Pflegegebühren für das Jahr 2003 wie folgt neu festgesetzt:
+ Die Stufe 0 (ohne jegliche Pflege) kostet im Monat € 768,30,
+ die Stufe 1 monatlich € 1.053,30,
+ die Stufe 2 € 1.305.-.
+ Die Pflegestufe 3 (Teilpflege 1) kostet monatlich € 1.679,40,
+ die Pflegestufe 4 (Teilpflege 2) € 2.062,80,
+ die Pflegestufe 5 (Vollpflege) € 2.421,60.
+ Die Pflegestufe 6 und 7 (Vollpflege) kosten monatlich € 2.421,60.
Bei Abwesenheit aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes u.dgl. ist eine Platzfreihaltegebühr von € 6,54 pro Tag verrechenbar.
Diese Gebührensätze wurden vom Amt der Tiroler Landesregierung bereits genehmigt und werden daher mit 1.1.2003 wirksam.

Bebauungsplan „Schermer-Treichl"
Mit Dringlichkeitsantrag des Bürgermeisters wurde die Angelegenheit „Bebauungsplan Schermer" in die Tagesordnung aufgenommen und beschlossen, dass die Neuauflage dieses Allgemeinen und Ergänzenden Bebauungsplanes „Schermer-Treichl" durch zwei Wochen hindurch zur allgemeinen Einsichtnahme aufgelegt wird. Die Neuauflage war deshalb erforderlich, weil nun auch der Bestand von Schermer und das Nachbargrundstück miteinbezogen wurden.
Die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme endet mit 10.1.2003.

MITTEILUNGEN

Stellungnahme zur Erstellung des örtlichen Raumordnungskonzeptes
Für die Erstellung des örtlichen Raumordnungskonzeptes wurde die erste Auflage durchgeführt und ein Teil der dazu eingebrachten Stellungnahmen auch im Gemeinderat behandelt.
Insgesamt 41 Stellungnahmen wurden zum Entwurf des Raumordnungskonzeptes abgegeben, mit denen sich der Gemeinderat zu befassen hatte. Zum Großteil wurde den Wünschen und Anträgen auch Rechnung getragen, wo dies auch seitens der Landesregierung positiv beurteilt wurde. Einige Anträge jedoch wurden abgelehnt bzw. als nicht rechtlich begründet angesehen.
Die Behandlung erfolgte in vertraulicher Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Einige Stellungnahmen wurden mit nur knapper Mehrheit abgelehnt.
Da die Gemeinde bestrebt ist, für heimische Bauwerber günstige Baugrundstücke zur Verfügung zu stellen, wird es in nächster Zeit Gespräche mit den Eigentümern von verschiedenen Wald- und Freilandflächen geben, um abzuklären, ob ein Ankauf durch den Bodenbeschaffungsfonds oder eine sonstige Einrichtung für den sozialen Wohnbau möglich ist.
Nach Abschluss dieser Gespräche und der Behandlung im Gemeinderat erfolgt die zweite Auflage (Änderungsauflage) des Raumordnungskonzeptes. Diese Änderungsauflage betrifft nur mehr die Bereiche, bei denen auf Grund der eingelangten Stellungnahmen Änderungen des ursprünglichen Entwurfes beschlossen wurden.

Merkblatt zur Legionellenproblematik
1976 erkrankten bei einem Treffen von Kriegsveteranen zur 200-Jahr-Feier der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung in Philadelphia ca. 180 dieser „Legionäre" an einer schweren Lungenentzündung, wobei 27 verstarben. Der Verursacher dieser „Legionärskrankheit" genannten atypischen Lungenentzündung, ein stäbchenförmiges Bakterium, erhielt deshalb den Namen Legionella pneumophila.
Legionellen kommen weltweit in geringen Mengen als Parasiten einzelliger kleiner Lebewesen (Protozoen) vor, werden mit diesen in Oberflächenwässern, Grundwässern und Böden verbreitet und gelangen so auch in wasserführende technische Systeme.
Legionellen können sich bei Temperaturen zwischen 20° und 42° C (Optimum bei 30° bis 35° C) vermehren und werden erst bei einer permanent gehaltenen Temperatur von 55° bis 60° C verlässlich abgetötet. Bei kurzfristiger Temperatureinwirkung müssen mehr als 70° C für 35 Minuten für eine Abtötung (Thermische Desinfektion) von Legionellen angewandt werden.
Legionellen werden vornehmlich durch Einatmen von legionellenhältigem Sprühnebel beim Duschen, aber auch durch Sprühnebel aus zur Umwelt hin offenen Kühleinrichtungen von Klimaanlagen, aus Raumluftbefeuchtern, Whirlbecken und Whirlwannen und neben vielen weiteren Möglichkeiten auch durch das fein versprühte Kühlwasser zahnärztlicher Bohrer übertragen.
Erkranken kann theoretisch jeder, gefährdet sind Personen, die abwehrgeschwächt oder chronisch erkrankt sind, rauchen oder einen erhöhten Alkoholkonsum aufweisen.
Es bestehen grundsätzlich zwei Arten der Erkrankung durch Legionellen; die harmlose Form des PontiacFiebers und die schwere Verlaufsform der Legionellose.
Das Pontiac-Fieber ähnelt einem grippalen Infekt, kann bereits nach 36 Stunden Inkubationszeit auftreten und klingt von selbst nach 37 Tagen ohne Schädigungen des Organismus ab. Bei der schweren Verlaufsform der Legionärskrankheit tritt bei einer Inkubationszeit von zwei bis zehn Tagen nach einem grippeähnlichem Vorstadium hohes Fieber mit Lungenentzündung auf. Es kann zudem zu Durchfall, zu Verwirrtheit und zu Leber- und Nierenfunktionsstörungen kommen. Die Sterblichkeit trotz Therapie mit Antibiotika ist mit zehn bis zwanzig Prozent der Erkrankungsfälle sehr hoch.
Um das Risiko, an der Legionärskrankheit zu erkranken, speziell in Tourismusbetrieben noch weiter abzusenken, muss der Vermehrung von Legionellen innerhalb von Gebäuden entgegengewirkt werden. Bestehende Probleme bei Installationen - u.a. m mit langen Endsträngen, langen Entlüftungsrohren, unzureichender Isolierung, Begleitheizbändern oder stagnierenden Leitungsanteilen - sollen saniert werden.
Für die Sanierung und die hygienischen Betriebsführung von Tourismusbetrieben soll fachliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Entsprechende Legionellenschutzsysteme sind am Markt.
Insbesondere sind Warmwasserleitungssysteme von Hotels und Pensionen so zu betreiben, dass am Austritt aus dem Trinkwassererwärmer mindestens 60° C erreicht und an keinem Teil der Leitungssystems 55° C unterschritten werden. Der gesamte Trinkwasserinhalt möglicherweise vorhandener Vorwärmestufen bzw. Speicher von Wärmepumpensystemen oder Solaranlagen muss einmal innerhalb 24 Stunden auf 60° C erhitzt werden. Kaltwasserleitungen sind durch geeignete Maßnahmen vor einer Erwärmung über 20° C zu schützen. Bei Betriebsunterbrechungen sind vor der Wiederbelegung der Zimmer bzw. Benützung anderer Einheiten (z.B. Fitness- und Wellnessbereiche) alle Leitungen bzw. alle endständigen Ventile für kaltes und erwärmtes Trinkwasser im jeweiligen Temperaturbereich gründlich zu spülen.
Zum Schutz vor Verbrühungen bei Einhaltung dieser Systemtemperaturen sind entsprechende endständige Armaturen, z.B. Thermostatventile oder warmwasserseitig begrenzte Einhandmischer, unbedingt erforderlich.
Seit April 2001 ist jeder Verdachts-, Erkrankungs- und Todesfall an einer Legionellose nach dem Epidemiegesetz meldepflichtig. Die Erkrankung ausländischer Touristen wird durch das europäische Netzwerk EWGLINET an die Referenzzentrale in Wien gemeldet. Dadurch wird es den Gesundheitsbehörden ermöglicht, entsprechende Maßnahmen nach dem Epidemiegesetz zu ergreifen, um Ursachen auszuforschen und diese auch im Interesse der Tourismusbetriebe zu beseitigen. Einrichtungen mit mehreren gemeldeten Erkrankungsfällen im Jahr kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

ALPENSCHULE

Ein Jahr mit vielen prominenten Besuchern
Die Alpenschule auf dem Salvenberg in Westendorf wurde im vergangenen Jahr von zahlreichen Persönlichkeiten und Delegationen besucht, die das Alpenschule-Haus und die dazugehörenden Bergbauernhöfe als Unterkunftsgeber sowie Lehr-, Lern- und Erlebnisorte besichtigten. Alle waren vom Gesamtkonzept begeistert.
Bereits am 10. Jänner stellte sich eine Großdelegation von ARKE-Reisen, Holland, mit den sieben fahrenden Reisejournalisten unter der Führung von ARKE-Seniorchef Ferdinand Franzen und der Inhaberin des PR-Büros, Hedy Gout, als Veranstalter der Studienreise ein. Mit dabei waren der Tourismusverband Westendorf mit Obmann Lenk, Geschäftsführer Salcher und seinem Team.
Am 15. Februar stattete der Kon-Rektor des Gymnasiums Filderstadt in Baden-Württemberg, Deutschland, der Alpenschule einen Besuch ab.
Am 16. April kamen die Direktoren und Direktorinnen aller katholischen Hauptschulen in Österreich.
Die Redaktion der Tirol- Werbung, Innsbruck, war am 7. Mai zu Gast.
Frau SI Studienrätin Gerda Salcher organisierte am 26. Juni den Besuch einer Schulklasse der Landwirtschaflichen Lehranstalt Weitau in St. Johann in Tirol.
Eine Delegation der Tirol-Werbung, Abteilung Markt-Strategien, unter der Leitung von Mag. Bernhard Jochum fuhr am 24. Juli auf den Salvenberg.
Am 20. August trafen sich alle Mitglieder des Landes-Bäuerinnen-Präsidiums unter der Leitung von Landesbäuerin Ök.-Rat Katharina Homgacher (und dem
Präsidenten der Landeslandwirtschaftskammer von Tirol, Ök.-Rat Ludwig Penz, als Ehrengast) in der Alpenschule.
Die Ortsbäuerinnen des Bezirks (unter der Leitung von Annelies Schweiger, Kirchberg, und der Westendorfer Ortsbäuerin Tini Rieser, Eichtl) statteten der Alpenschule am 3. September einen Besuch ab.
Am 4. September kam Prof. Hans Staggl (AHS Innsbruck) mit Gattin, am 25. September schickte der Tirol-Kurier das Reportage-Team Blank & Murauer. In der Folge druckte der Kurier eine Großreportage mit einem Gewinnspiel. Die Schnuppertage auf der Alpenschule für eine Schulklasse wurden dabei großzügig von Frau Eva Langes-Swarovski, Wattens, spendiert. Gewinner wurde schließlich die SIP-2- Klasse des Sozialpädagogischen Zentrums Telfs.
Am 4. Oktober hatte die Alpenschule 40-köpfigen Besuch aus der Gemeinde Otterfing (mit Bürgermeister Egsleder, Gemeinderäten, Verwaltungsbeamten, der Schulbebörden und Lehrern), Hofrat Dipl.-Ing. Otmar Kronsteiner vom Amt der Tiroler Landesregierung stattete der Alpenschule am 5. November einen Besuch ab.
Außerdem war der ORF Wien in Westendorf. Auf Einladung und Organisation durch den Tourismusverband Westendorf wurde ein aktueller Film über die Alpenschule für SAT 2 (Deutschland) sowie für das ZDF, das auch für RTL Luxemburg filmte, produziert. Auf allen fünf Höfen wurde gedreht und gefilmt!
Aus diesem Reigen von Besuchen, Besichtigungen des Alpenschule-Hauses, der Alpenschule-Bergbauernpartner sowie der Alpenschule-Umgebung mit Bauerngarten, Kräutergarten, Erlebnispfad, Biotop, Wasserquelle und Kälbersalvenalm geht das große Interesse an der ersten Alpenschule in Österreich und in Europa hervor, das natürlich auch zum Gesamtbild des Sommers in Westendorf ein guter Beitrag ist.

Schnuppertage gestiftet
Am Donnerstag, den 5. Dezember überreichte Frau Eva Langes-Swarovski im Beisein ihres Gatten, KR Gernot Langes-Swarovski, der ein großer Förderer der ersten Alpenschule (Schuljugend auf dem Bergbauernhof, Schule des Sehens und des Fühlens) ist, im Sonderpädagogischen Zentrum Telfs den von ihr gestifteten Preis des „Jugend-in-Tirol-Kurier-Gewinnspieles" an die als Gewinner überglückliche „sozialintegrative Projektklasse SIP 2".
Die Schülerinnen und Schüler werden im Jahr 2003 drei erlebnisreiche Tage in Begleitung von ihren Lehrerinnen und zwei Muttis auf der ersten Alpenschule in Österreich und in Europa auf dem Westendorfer Salvenberg in den Kitzbüheler Alpen verbringen und in der bergbäuerlichen Kulturlandschaft mit der Natur Freundschaft schließen. Das Motto: selbst sehen, fühlen, hören, riechen, schmecken und entdecken! Ein Abenteuer kommt auf sie zu!

SCHULEN

Zu Besuch bei der TT
Zeitungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Sie berichten uns schon meist früh morgens von Geschehnissen aus aller Welt.
Es gibt verschiedenste Arten von Zeitungen: Tages-, Wochen- oder Monatszeitungen.
In der Schule haben wir uns jetzt lange Zeit mit Zeitungen beschäftigt, vor allem aber mit der „Tiroler Tageszeitung", die unsere Lehrer das ganze Jahr für uns abonniert haben. Wir durften auch in der Freiarbeit häufig mit der TT arbeiten und kennen uns dabei viel besser aus. Unsere D-Lehrerin, Frau Sieberer, fuhr mit uns am 27. November nach Innsbruck zur Tiroler Tageszeitung um das Ganze ein bisschen näher betrachten zu können. Als allererstes hörten wir einen Vortrag über die statistischen Zahlen der Zeitung und schauten uns dazu einen kurzen Film an. Ein Mitarbeiter erzählte uns danach einiges über die Entstehungsgeschichte.
Nachher mussten wir alle Kopfhörer aufsetzen, damit wir die Druckerei besichtigen und den Führer gut verstehen konnten. Er zeigte uns die Druckerei der Zeitung und erklärte uns so manches dazu. Außerdem bekamen wir einen Einblick in den redaktionellen Bereich, in dem es sehr stressig zugeht.

Anschließend bekamen wir noch ein Lunch-Paket und bedankten uns herzlich für die Führung bei der Tiroler Tageszeitung und Organisation der TT.

Frau Theis in Pension
Nach fast 30-jährigem Dienst an der HS Westendorf ging Frau Christine Theis am 1.11.2002 aus Krankheitsgründen in Pension.
Bei einer kleinen Feier am 3. 12.2002 bedankten sich die Direktorin der Hauptschule mit allen Kollegen, Herr Schulinspektor OSR Hans Krimbacher und die Gemeinden für ihren wertvollen Einsatz. Neben der Wissensvermittlung in ihren Fächern Deutsch, Biologie und Geschichte verstand Frau Theis auf humorvolle Weise die Tugenden Ehrlichkeit und Höflichkeit, zwei unverzichtbare Elemente der Lebensführung, bewusst zu machen und zu üben. Ihre klare Linie und ihre verständnisvolle Art, mit Schülerproblemen umzugehen, wird der Schule fehlen.

Vorweihnachtliche Feier im Brixner Altenwohnheim
Am 16.12.2002 besuchten wir Schüler der Polytechnischen Schule Brixen die Bewohner des Altenwohnheims.
Wir brachten weihnachtlich gestaltete Schachteln, gefüllt mit selbst gebackenen Keksen, mit, die von der „Dienstleistung/Tourismus-Gruppe" sorgfältig hergestellt worden waren.
In einer fröhlichen Runde aus Jung und Alt wurde gesungen und musiziert. Die alten Leute freuten sich sehr über unseren Besuch sowie unsere kleinen Geschenke und brachten ihre Freude mit Gedichten und Weihnachtsliedern zum Ausdruck.
Lydia Ziepl, Helga Hirzinger

BERGBAHNEN

Snow-Soccert-Event
Winterpause für den Fußball? Nicht in Westendorf:
Zum dritten Mal findet am 9. und 10. Jänner in der Brixentaler Gemeinde ein internationaler Snow-Soccer-Event statt. Mit dabei ist das „World Masters Team" mit klingenden Namen aus der goldenen holländischen Fußballvergangenheit. Hugo Hovenkamp, Rene van der Kerkhof und Co. wollen einem Prominententeam mit österreichischen Ex-Internationalen auf eisigem Parkett so richtig einheizen.
„Snow-Soccer" heißt das Zauberwort: Bandenzauber auf Schnee hat nicht nur für die Aktiven, sondern vor allem auch für die Zuschauer einen besonderen Reiz. Denn auf Schnee zählt die „feine Klinge" - und für die garantieren die vielen Top-Fußballer, die am 9. und 10. Jänner im Westendorfer „Winterstadion" auf der Schiwiese im Ortszentrum aufgeigen. Das holländische „World Masters Team" ist gespickt mit Stars von einst: René und Willy van der Kerkhof, Gerry Muhren, Hugo Hovenkamp, Ernie Brands, Piet Schrijvers, Jan Poortvlied - insgesamt 281 (!) Einsätze für das holländische Nationalteam kann die Startruppe vorweisen, die schon im Vorjahr für Begeisterung bei den Fans sorgte.
Herausforderer ist eine internationale Prominentenauswahl mit fast ebenso klingenden Namen: Die früheren österreichischen Teamspieler Jürgen Werner, Max Hagmayr, Helmut Wartinger, Ernst Baumeister und Richard Niederbacher, verstärkt durch Ove Flindt und Thomas Strunz, wollen den Niederländern einen heißen Tanz auf eisigem Parkett liefern.
Das Top-Spiel des Events zwischen diesen beiden Teams geht am Freitag um 20 Uhr über die Bühne, geleitet wird die Partie vom Tiroler FIFA-Referee Konrad Plautz.
Gespielt wird in einer einzigartigen Schneearena, auf der Schiwiese im Westendorfer Ortszentrum mit Schneebanden und Naturtribüne. Für die nötige Verpflegung der Zauscher sorgen die Westendorfer Altherren.

Dalbello-Skimarathon verschoben

Eine Woche Schifahren! Traum oder Alptraum?
168 Stunden oder sieben kräftezehrende Tage und sieben lange Nächte auf der Piste: Das wollen die Teilnehmer des Dalbello-Ski-Marathons schaffen, der von 10. bis 17. Jänner 2003 in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental geplant war. Auf Grund der noch etwas mageren Schneesituation wird der Bewerb auf März verschoben!

VEREINSNACHRICHTEN

Benefizgala war großer Erfolg
Am 23. November 2002 fand in Hopfgarten im dortigen Kulturzentrum Salvena unter dem Titel „Licht sein für andere" eine Benefizgala der besonderen Art statt.
Der junge Bass-Bariton Martin Achrainer präsentierte Lovesongs, Weihnachtslieder und Klassik und wurde von seinem Pianisten Christian G. Arseni begleitet.
Als Obfrau des Selbsthilfevereins CF-TEAM möchte ich mich auf diesem Wege wieder einmal bei der Bevölkerung bedanken, die uns durch ihren Besuch unterstützt hat. Bei der Benefizgala mit Martin Achrainer kam der stolze Reinerlös von € 6.600,- zusammen. Davon wurden € 2.000,- durch den Losverkauf gesammelt, welcher wiederum der Bausteinaktion „chat-room" zugute kommt. Bei diesem Projekt wird es stationär aufgenommenen CF-Betroffenen ermöglicht, eine gewisse Anzahl von Unterrichtsstunden über den PC zu absolvieren und dadurch wenig vom Unterricht zu verabsäumen.
Weiters können die stationär aufgenommen CF-Betroffenen auch untereinander dadurch Kontakte pflegen, was natürlich auch wieder eine gewisse Lebensqualität mit sich bringt.
Bedanken darf ich mich auch bei allen Sponsoren wie den Firmen Fuchs-Installationen, Holzhäuser Josef Kiederer, Landmaschinen Stöckl, Installationen Gerhard Steixner, Erdbewegung Martin Karer, Blumen Barbara (jeweils aus Westendorf), Raiffeisenbank Westendorf-Brixen-Hopfgarten und Sparkasse Hopfgarten-Westendorf-Brixen, E-Bau Schroll, Glasbau Hirzinger, Modernes Wohnen Wallner, Spar-Markt (jeweils aus Brixen im Thale), Autohaus Fuchs, Steindl-Glas (jeweils aus Itter), Salvendruck Hopfgarten, P.S.K. Kitzbühel und Fa. Coca-Cola, welche uns im Vorfeld bereits kräftig
unterstützt haben.
Maria-Theresia Kiederer, Obfrau CF-TEAM

Klafs-Siege im Dezember
Der Dezember war einer der erfolgreicheren Monate für die Kampfmannschaften des VC Klafs Brixental: Die Herren konnten ihre ersten beiden Siege feiern, die Damen blieben sogar ungeschlagen.
Die Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental konnte das Jahr 2002 versöhnlich abschließen. Nachdem man in den Spielen zuvor kein einziges Mal gewonnen hatte, wurde das Team der TU Innsbruck 2 gleich zweimal mit 3:0 besiegt (in der Landesliga und im Tiroler Cup) und so konnten der erste Sieg in der Landesliga eingefahren und der Verbleib im Tiroler Cup gesichert werden.
Allerdings gab es für die Mannen rund um Spielertrainer Andreas „Shorty" Kurz auch zwei Niederlagen.
Die bereits zweite Niederlage in der heurigen Saison (2:3 im Tiroler Cup) gegen den amtierenden Meister, SU Inzing, war zwar erwartungsgemäß, allerdings konnte man die routinierten Inzinger zumindest in einem Satz unter Druck setzen, was wiederum für die Zukunft Selbstvertrauen gab (Endstand 1:3).
Ein spannendes Duell war der Schlager gegen die Mannschaft des VC Rattenberg. Zwar zogen die Brixentaler mit 0:3 den Kürzeren, die junge Mannschaft überzeugte aber mit Kampf und Spiellaune und war den Routiniers aus Rattenberg zumindest zeitweise ebenbürtig.
Eine weiße Weste (zumindest im Dezember) behielten die Damen des VC Klafs Brixental: drei Spiele – drei Siege, so die Ausbeute der Brixentalerinnen.
So wie die Herren mussten auch die Damen im Tiroler Cup gegen das Team der TU Innsbruck 2 antreten. Die Innsbruckerinnen wurden regelrecht vom Platz geschossen und mit einem klaren 3:0 besiegt, wobei ein Satz sogar mit 25:2 (!) gewonnen wurde.
So erfolgreich ging es auch in der Landesliga weiter. Die beiden letzten Gegner in der Vorrunde hießen SU Inzing und VC Rattenberg. Beide Spiele konnten mit druckvollem Angriffsspiel und solider Annahmeleistung gewonnen (3:1 gegen Inzing, 3:0 gegen Rattenberg) und so der zweite Tabellenplatz (!) erobert werden.
Die Vereinsführung des VC Klafs Brixental bedankt sich bei allen Gönnern und Fans für die Unterstützung im Jahr 2002 und hofft, auch im neuen Jahr gemeinsam große Erfolge feiern zu können.

Topplatzierungen für den Volleyballnachwuchs
Auf einen sehr erfolgversprechenden Saisonstart kann die Nachwuchsabteilung des VC KLafs Brixental zurückblicken. Fünf von sieben Nachwuchsteams liegen nach den ersten Spielrunden an der Tabellenspitze der Tiroler Meisterschaft.
Die Kleinfeldbewerbe der U11, U12 und U13 werden bei den Burschen von den Brixentalern dominiert. Aber auch die weibliche U12-Mannschaft von Trainerin Verena Reisigl musste ohne ihrer Spielführerin Lisa Schörghofer nur eine Niederlage gegen Volders hinnehmen und verweilt zur Zeit auf dem zweiten Tabellenrang.
Beim größten Hallennachwuchsturnier Tirols, dem TT-Turnier in Innsbruck, unterstrich der VC Klafs Brixental mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen seine Vormachtstellung im männlichen Bereich. Aus der U-15-Mannschaft wurden Thomas Zass, Marius Maier, Andreas Reibenbacher und Lukas Haselsberger in den Tiroler Jugendkader einberufen.

Mitteilungen des Alpenvereins
Bergsteiger-Treff: Unsere nächste Zusammenkunft findet am Freitag, dem 7. Februar 2003 um 20 Uhr in unserem Vereinslokal in Brixen statt.
Schitour im Obernbergtal/Brennergebiet: Wir laden zu unserer Schitour am Sonntag, den 12. Jänner ein: Abfahrt mit Privat-Pkw um 6.30 Uhr vom Brixner Gemeindeplatz. Die Fahrt geht über Innsbruck (Autobahn) ins Obernbergtal; von dort Anstieg in ca. 3,5 Stunden auf den Kastnerberg 2.209 m, und die Rötenspitze, 2.481 m. VS-Gerät (Piepser) und Schaufel mitnehmen. Teilnahme auf eigene Gefahr. Bitte melden (bei Hubert Kofler, Tel. 0664-3523300); Änderung je nach Verhältnisse vorbehalten.
Dias über Schitouren in der Schweiz: Am Freitag, den 31. Jänner zeigt uns um 20 Uhr im Vereinslokal Brixen Toni Putz (Sektionsobmann von Regensburg) Dias über Schitouren am Oberalppass und den Urner Bergen. Das könnte ein Anreiz sein, ebenfalls eine Tourenwoche in diesem herrlichen Gebiet zu verbringen.
AV bekommt Obfrau: Die inzwischen auf 560 Mitglieder angewachsene Alpenvereinssektion Brixen hat in ihrer Hauptversammlung am 6. Dezember zwar den bisherigen Vorsitzenden, Siegfried Baumgartner, neu bestätigt, aber gleichzeitig auch angenommen, dass im Laufe des nächsten Jahres (2003) die Agenden an die zur Stellvertreterin gewählte Marianne Kofler (Bild) übergeben werden sollen.
Siegfried Baumgartner tritt damit nach einer 15-jährigen Obmannzeit bei der Sektion Brixen aus Altersgründen von dieser Funktion zurück.
Marianne Kofler, schon etliche Jahre hindurch eine verlässliche Stütze beim Abwickeln der AV-Bergtouren, kennt das Vereinsgeschehen gut und will sich um eine rasche Einarbeitung bemühen.

Dem Ausschuss gehören weiters Herbert Hirschmann, Hopfgarten (2. Vorsitzender-Stellvertreter), Bibi Brandstätter, Brixen (Kassierin), Wolfgang Hödl, Hopfgarten (Kassier-Stellvertreter), Franz Stöckl, Brixen (Schriftführer), Schriftführer, Inge Holaus, Brixen (Stellvertreterin), Hubert Kofler, Brixen (Alpin- und Tourenwart), Josef Fuchs, Hopfgarten (Klettern alpin), Hans Laiminger, Brixen (Natur- und Umwelt), Regina Höckner, Brixen (Jugendführung) und Richard Krall, Westendorf (Bergrettung) an.
Pulvrige erste Schitour: Dieses Mal führte die erste Schitour am 15. Dezember nicht auf den Lodron, sondern in das Defereggental und bei teils sonnigem Wetter in ca. 3,5 Stunden auf die Ochsenlenke und die Wagensteinspitze. Die 13 Teilnehmer konnten überraschenderweise über völlig unverspurte Pulverhänge ins Tal schwingen.
Traditionstour Lodron: Aber auch auf den Lodron haben sich am 15. Dezember 19 Avler zu Fuß (aus Schneemangel) auf den Weg gemacht.
Schon zwanzigmal war der Lodron das Tourenziel zur Saisoneröffnung und das mit oder ohne Schi. Auch der Einkehrschwung im Steinberghaus mit seiner ausgezeichneten Bewirtung gehört immer, so auch dieses Mal, mit dazu.

Sportverein im Internet
Angetrieben von den sportlichen Erfolgen der Westendorfer Kampfmannschaft im Jahr 2002 hat der Vorstand mit der längst fälligen Homepage den nächsten Schritt einer professionellen Vereinsführung bzw. -präsentation vollzogen.
Sinn und Zweck des Internetauftrittes des SV Maschinen Stöckl Westendorf soll es sein all den Fußballbegeisterten in- und außerhalb unseres Dorfes einen Einblick in den Verein zu geben. Aktuelle Ergebnisse und Tabellen von der Kampfmannschaft bis hin zur U7 sind ebenso Bestandteil wie aktuelle Meldungen rund um den Verein. Mannschaftsfotos, Spielerprofile (noch im Aufbau), Vereinsdaten, Links zu regionalen und überregionalen Fußballseiten. Auf www.sv-westendorf.at bleiben keine Wünsche offen.
Auch auf die Kommunikation zwischen dem Internetsurfer und dem Verein wird großer Wert gelegt. In der „Fan"-Sektion hat man die Möglichkeit Wünsche, Anregungen, Kritik, aber auch Lob mit Hilfe eines Online-Formulars direkt an die Vereinsführung zu schicken. Jede Meinung ist dem Vorstand wichtig und wird mit Sicherheit ernst genommen.
Eine andere - ähnliche - Form des Austausches bietet das Gästebuch. Hier kann sich jeder eintragen und mitteilen, mit dem Unterschied, dass die so genannten „Postings" für jedermann lesbar sind. Am besten ist jedoch: Ihr schaut euch das aller selber an!
Der Vorstand des SV Maschinen Stöckl Westendorf wünscht euch jetzt schon viel Spaß beim Surfen auf www.sv-westendorf.at

Basar der Seniorenstube
Seit 23 Jahren besteht nun schon unsere Seniorenstube, und seit der Gründung kommen alle 14 Tage durchschnittlich 30 alte Leute - seit ein paar Jahren nur noch Frauen - zusammen. Da wird bei Kaffee und Kuchen viel geplaudert. Aber es gibt auch Arbeit, viel Arbeit, denn jedes Jahr muss bis vor Weihnachten eine große Auswahl von Hand- und Bastelarbeiten fertiggestellt sein.
Diese werden dann beim Weihnachtsbasar verkauft, und mit dem Erlös können wir neue Arbeitsmaterialien kaufen und kleine Feste und bescheidene Ausflüge u.a. finanzieren.
Der Großteil der Einnahmen wird aber für Spenden an bedürftige und Not leidende Menschen oder besonders unterstützungwürdige Anlässe in der Gemeinde verwendet.
Bei ganz schlimmen Katastrophenfällen im Ausland haben wir auch schon öfters mit Geldspenden ausgeholfen.
Zur Betreuung unserer alten Mitbürger stehen mir seit Jahren sechs unermüdliche Helferinnen (Mary Fuchs, Kathi Astner, Alwine Aschaber, Erna Wiefler, Wetti Ager und Traudi Schwaiger) zur Seite, die sich zudem jeden Vorabend einfinden, um für den Seniorennachmittag alles vorzubereiten und die verschiedensten Werkstücke zu basteln, denn ein Großteil der zum Verkauf bestimmten Sachen wird von diesen fleißigen Frauen hergestellt. Ihnen gilt mein besonderer Dank, denn ohne ihren Einsatz wäre die Seniorenstube in dieser Form - keinerlei Zuschüsse von außen! - nicht zu halten.
Danken möchte ich auch allen Frauen und Männern, die uns vor dem Basar immer wieder mit Kuchen, Brot, Keks und kunstvollen Werkstücken besonders unterstützen.
Dank sagen wir auch allen, die uns mit dem Kauf unserer Waren das Geld bringen, das wir für die Finanzierung der Seniorenstube brauchen und mit dem wir gerne auch Not leidenden Menschen ihr Leid etwas lindern möchten.
Renate Sieberer, Leiterin der Seniorenstube

Viele Teilnehmer bei der Adventwanderung
Die katholische Frauenrunde hat es sehr gefreut, dass so viele an der ersten Adventwanderung teilgenommen haben.
Es war eine sehr besinnliche vorweihnachtliche Sache, die allen sehr gut gefallen hat.
Ein herzliches Vergelts Gott unserem Dekan Gustav Leitner für das Gebet und die Andacht bei der Waldhäuslkapelle!
Ein Danke auch den Anklöpflern für die nette Umrahmung und allen, die sonst mitgeholfen haben!
Mit Punsch und Keksen nahm diese nette adventliche Wanderung einen gemütlichen Ausklang.
Herzlich bedanken möchten wir uns auch beim Franco Angerer, der uns die Kekse spendierte.
Die freiwilligen Spenden kommen, wie angekündigt, einer alleinstehenden bedürftigen Mutter zugute.
Die katholische. Frauenrunde wünscht allen Westendorferinnen und Westendorfern ein gutes, gesundes und gesegnetes Jahr 2003.

Jugendorchester Westendorf-Itter
Vor längerer Zeit schon hatten die Jugendreferentin der Musikkapelle Westendorf, Liane Degiampietro, und der Jugendreferent der Musikkapelle Itter, Alois Pfister, die Idee, die Musikschüler auf das Spielen in größeren Gruppen vorzubereiten.
Nun wurde aus dieser Idee eine fixe Vorstellung, welche am 14. Dezember 2002 zum ersten Mal in die Wirklichkeit umgesetzt werden konnte.
Es wurde eine Probe für alle Jungmusikanten und -musikantinnen (Musikschüler und bereits aktive Mitglieder der Musikkapellen) veranstaltet.
Trotz anfänglicher Terminschwierigkeiten - und obwohl die Musikschule mit dieser „Konkurrenz" offenbar nicht viel Freude hatte - war das Interesse von Seiten der Jungmusikanten sehr groß.
Im Westendorfer Probelokal der Musikkapelle wurden mit viel Freude und Eifer die Stücke „Wickie-Medley", „Anton aus Tirol" und „Flintstones" geprobt. Nach zwei Stunden Probe hatten sich alle Mitwirkenden eine Jause verdient, welche im Alpenrosensaal bei einer kleinen Weihnachtsfeier genossen wurde.
Rückblickend können wir feststellen, dass die erste Probe bzw. das erste Zusammentreffen der zukünftigen Musikanten und Musikantinnen sehr gut gelungen ist. Natürlich werden wir in diesem Sinn weiterhin Proben vereinbaren, damit der Nachwuchs schon vor seinem Eintritt in die Musikkapellen sehen kann, welche Kameradschaft in den Musikkapellen vorhanden ist.
Damit wir aber nicht umsonst proben, ist im Fasching ein Faschingskonzert geplant. Da auch Musiker und Musikerinnen aus Itter beim Orchester mitwirken, werden wir ein Konzert in Itter und eines in Westendorf vereinbaren.
Die beiden Jugendreferenten hoffen weiterhin auf die rege Teilnahme der Jungmusikanten und -musikantinnen und freuen sich schon darauf, im Fasching auftreten zu können.
Gedankt sei an dieser Stelle dem Dorfbäck Franco Angerer für die Semmeln und dem Alpenrosensaalwirt Helmut Reinecker für die freundliche Unterstützung!

Jahreshauptversammlung des ÖAAB
Ende November legte der Obmann des ÖAAB, Vizebürgermeister Anton Margreiter, anlässlich der Jahreshauptversammlung vor zahlreichen Mitgliedern und Interressierten gemeinsam mit den Gemeinderäten Florian Aschaber und Walter Leitner-Hölzl den Arbeitsbericht von 2002 mitsamt einem umfangreichen Rückblick vor.
Hervorgehoben wurde die intensive Neugestaltung der Raumordnung in Westendorf, wo es doch zu Unstimmigkeiten kam. Der AAB trat hier immer für eine Gleichbehandlung und die Einbeziehung des Gemeinderates ein. Mit der Einbringung einer größeren Fläche, die schließlich günstig an Westendorfer Käufer weitergegeben werden kann, sollte die Raumordnung bald abgeschlossen werden, da nun sicher genügend Baulandreserven vorhanden sind. 
Festgehalten wurde die gute Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister Johann Erharter und Vize Toni Margreiter, wobei die Verhandlungen bei der Parkplatzerweiterung hinter der Raiba und die Neugestaltung des Gehsteiges samt Beleuchtung in Bichling sehr erfreulich abgeschlossen werden konnten.
Für die Zukunft setzt sich der AAB für die Verwirklichung der Beleuchtung in Straßhäusl sowie des Gehsteiges zwischen Straßhäusl und Moosen ein.
Sorgen bereitet die Situation betreffend Vandalismus und dass doch sehr viele Jugendliche nächtens im Dorf anzutreffen sind. Der AAB ist hier für die bestmögliche Einbindung der Gendarmerie, den weiteren Einsatz von Wachdiensten und eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Nachtlokalbesitzern, um eine evt. Herabsetzung der Sperrstunden zu verhindern. Dabei muss auch das vom AAB eingebrachte Alkoholverbot an öffentlichen Orten überwacht werden.
So ist es doch sehr positiv, dass es durch die Verhandlungen von Vizebürgermeister Toni Margreiter gelungen ist den Funpark wieder für die Öffentlichkeit, für die Jugend und für den Volleyballclub zu aktivieren. Weiters wurde festgehalten, dass Margreiter und der AAB für die Errichtung eines neuen Pflegeheimes und in weiteren Baustufen für die Errichtung des geplanten Sozialzentrums einstehen.
Abschließend erhofft sich Margreiter mit dem neuen TVB-Vorstand eine gute Zusammenarbeit und bietet sich hier an, an den wichtigen und notwendigen Projekten für die Zukunft mitzuarbeiten.

FIS-Slalom auf dem Zieplhang
Weltstars zum Anfassen und Slalomsport pur - das bietet das traditionelle „Hahnenkamm-Warm-Up" in Westendorf drei Tage vor dem Weltcupslalom auf dem Kitzbüheler Ganslernhang.
Der internationale FIS-Alpenrosenpokal geht heuer am Donnerstag, den 23. Jänner im Westendorfer Ortszentrum über die Bühne.
Das Rennen in Westendorf hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten Schi-Events abseits des Weltcups entwickelt. Der Alpenrosenpokal ist das wohl mit Abstand am besten besetzte „normale" FIS-Rennen und hat sich zu einem wahren Zuschauermagneten entwickelt:
An die 5000 Schifans verfolgen Jahr für Jahr die spannenden Rennen auf dem Zieplhang. Als Nachtslalom bietet der Alpenrosenpokal nicht nur eine perfekte sportliche Show, sondern auch tolle Stimmung, Musik und Unterhaltung.
Obmann Jakob Aschaber vom veranstaltenden Skiclub Westendorf rechnet wieder mit einem prominenten Starterfeld mit allen ÖSV-Stars (Rainer Schönfelder, Mario Matt, Kilian Albrecht, Heinz Schilchegger), den US-Boys mit Bode Miller und Eric Schlopy an der Spitze, den starken Norwegern Hans-Petter Buraas und Kjetil-Andre Aamodt, den wiedererstarkten Franzosen und den besten Läufern aus anderen Ländern.
Im Vorjahr waren in Westendorf Läufer aus 26 Nationen am Start!

Auch für viele Prominente gilt Westendorf mittlerweile als echte Alternative zum Kitzbüheler Trubel, um sich in aller Ruhe ein Weltklasse-Schirennen anzusehen. Für Schi-Fan Damon Hill (F-1-Weltmeister), TV-Co-Kommentator Hansi Hinterseer, der sich in Westendorf immer aktuell über die Form der Weltcupläufer informiert, und viele frühere Größen des Schisports, die heute als Betreuer, Trainer oder Manager im Schizirkus unterwegs sind, zählt das Rennen zum Pflichtprogramm.

AUS DER PFARRE

Dank
Ein „Vergelt’s Gott!" dem Kirchenchor unter der Leitung von Dir. Georg Fuchs und allen Gruppen, die zur Gestaltung kirchlicher Feiern beigetragen haben (Musik und Vereine)!
Danke der Maria für das Orgelspielen und andere Dienste in der Pfarre!
Ein Dank auch den Kommunionhelfern und Lektoren!
Danke allen, die für die Kirche Blumen gespendet haben, ein Danke der Resi und ihren Helferinnen für das schöne Schmücken der Kirche und für die Mesnerdienste!
„Vergelt’s Gott!" allen, die die Kirche immer sauber halten!
Danke dem Altmesner Sepp, der auch immer wieder in der Kirche mithilft!
Danke auch den Sammlern!
Danke dem Rupert Plieseis für das Auf- und Zusperren der Kirche!
Ein Danke auch den Ministranten und allen, die für die Lourdes- und die Josefkapelle sorgen!
Ein Dank den Religionslehrern, dem Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat für die Mitarbeit!
Der Jungscharführerin Irene Knabl, den Tischmüttern und allen, die in irgendeiner Weise in der Pfarre mitarbeiten, ein herzliches „Vergelt’s Gott!"
Ein Dank gilt auch den Sternsingern, Begleitern und allen Helfern bei der Durchführung der Sternsingeraktion.
Ein „Vergelt’s Gott!" allen Spendern! Das Ergebnis wird in der nächsten Nummer bekanntgegeben.
Danke der Anklöpflergruppe Irene Knabl für die Spende von € 213.- für die Sanierung des Glockenstuhls unserer Kirche!

Rückblick
+ 26 Kinder empfingen das Sakrament der Taufe.
+ 44 Kinder gingen zur Erstkommunion.
+ 34 Schüler empfingen das Sakrament der Firmung.
+ 15 Paare spendeten sich das Sakrament der Ehe, (davon waren 3 Paare von auswärts).
+ 24 Pfarrmitglieder sind uns in die Ewigkeit vorausgegangen.

Bonusaktion
Ich möchte euch ermuntern, die Bonusaktion zu nützen, da sie gute Vorteile bringt. Im Jahr 2002 erhielt unsere Pfarre als Bonusvergütung € 2.746,70 (von 754 Bonuszahlern). Danke!

Messgestaltungen
+ Sonntag, 19.1. (9 Uhr): Hauslehrbezirk Bichling
+ Sonntag, 19.1. (10.15): 1. Klassen der Volksschule
+ Samstag, 1.2. (19 Uhr): Kirchenchor
+ Samstag, 8.2. (19 Uhr): Hauslehrbezirk Nachtsöllberg und Renate Plieseis
mit Musikschülern

Dass das neue Jahr unter Gottes Schutz und Segen gelingen möge, wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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