AUS DER FEBRUARAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Änderungen des Flächenwidmungsplanes
Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates am 21. Jänner 2003 ging es vor allem um Flächenwidmungsplan-Angelegenheiten.
Folgende Änderungen wurden beschlossen, die Planentwürfe liegen zur Einsichtnahme auf:
Für den Hotelerweiterungsbau Schermer auf Gp. 61/9 wurde eine Sonderfläche mit der Bezeichnung „Beherbergungsgroßbetrieb mit maximal 200 Betten und 100 Räumen" beschlossen.
Für die Teilfläche 1 aus Gp. 163/1 und Gp. 163/2 der Familie Schermer wurde anstatt Wohngebiet ein „Gemischtes Wohngebiet" zwecks Vergrößerung der Tiefgaragen erlassen.
Die Teilflächen 1 und 10 aus Gp. 108/2 des Anton Zass, Neuhaus, wurden von Freiland in Wohngebiet zwecks Errichtung eines Wohnhauses durch die Tochter umgewidmet.

Die Gp. 2174/4 des Simon Neuschmid, Watsch, wird von Freiland in Wohngebiet umgewidmet, um darauf für die Tochter ein Wohnhaus errichten zu können.

Das Grundstück Gp. 290/66 von Frau Pibitz-Ziepl und Andrea Höppner in Bichling, Schedererfeld, wird von 500 auf 650 m² vergrößert um darauf ein Doppelwohnhaus für einheimische Bauwerber errichten zu können.

Es ist daher für die Vergrößerung eine Umwidmung in Wohngebiet notwendig.

Die Grundstücke 2322/2 und 2176/2 von Seidl und Paal bei Glanzern werden ebenfalls in Wohngebiet umgewidmet um diese an einheimische Bewerber für Wohnbauzwecke verkaufen zu können.

Damit eine im Untergeschoß des Bauernhauses Igl des Josef Gossner jun. gelegene Garage zu Wohnzwecken ausgebaut werden kann, ist eine Umwidmung in Sonderfläche Hofstelle mit einer höchstzulässigen Wohnnutzfläche von 335 m² notwendig.

Zwecks Errichtung neuer Almgebäude auf der Außer- und Obergerstingalm (Gp. 4048 und 4043) des Johann Krall, Oberburwegen, ist eine Umwidmung von Teilflächen in Sonderfläche für sonstige landwirtschaftliche Gebäude (Almgebäude) beschlossen worden.

All diese Widmungen sind im Raumordnungskonzept als Bauland ausgewiesen und entsprechen somit diesen Festlegungen.

Folgende Bebauungspläne wurden erlassen:

Der bereits zweimal aufgelegte Allgemeine und Ergänzende Bebauungsplan „Schermer-Treichl" für die Gp. 61/7 und 61/9 (Hotel Schermer und Haus Carolin) wurde vom Gemeinderat nach Abhandlung der Stellungnahme genehmigt.

Für das neue Siedlungsgebiet bei Anton Zass, Neuhaus, auf Gp. 108/2 wurde ein Allgemeiner Bebauungsplan erlassen und für die zur Bebauung vorgesehene Teilfläche 1 wurde auch ein Ergänzender Bebauungsplan beschlossen.

Für das Grundstück von Frau Kathrina Hirzinger (Gp. 104/5 in der Bergliftstraße) wurde zwecks Bebauung ebenfalls ein Allgemeiner und Ergänzender Bebauungsplan genehmigt und zur Einsichtnahme aufgelegt.

Alle Änderungsentwurfspläne (mit Ausnahme jenes, der das Grundstück Pibitz-Ziepl betrifft), liegen bis spätestens 21.2.2003 zur Einsichtnahme auf.

Zu allen Entwürfen kann bis spätestens eine Woche nach Ende der Auflagefrist eine schriftliche Stellungnahme abgegeben werden.

Öffentliche Ruhe und Ordnung

Damit die öffentliche Ruhe und Ordnung im Ortszentrum - speziell im Bereich der Nachtlokale - halbwegs in den Griff zu bekommen ist und damit auch der Vandalismus eingedämmt wird, soll in Zukunft eine Sicherheitsgruppe zur Überwachung eingesetzt werden.

Trinkwasserbefunde

Die letzten Wasseruntersuchungsbefunde von den gemeindeeigenen Trinkwasserversorgungsanlagen stammen vom 23.12.2002. Es wurden alle Quellen

untersucht.

Mit Ausnahme einer Quelle der WVA Straßhäusl, welche ausgeleitet wurde, sind alle Quellen in Ordnung bzw. entsprechen den Anforderungen der Verordnung „Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch". Die neu gefasste Lenderquelle ist nun ebenfalls in Ordnung.

Die einzelnen Quellen bzw. Mischwässer der Hochbehälter weisen folgende Gesamthärtegrade auf:

+ Lenderquelle: 9,97

+ Ellmererquelle 6,48

+ Trappbergquelle 12,65

Nachdem aber die Ellmerer- und Trappbergquellen in den Hochbehälter der Wassergenossenschaft Westendorf-Ort eingeleitet werden bzw. die Versorgung von dort aus erfolgt, sind die Härtegrade dieses Hochbehältermischwassers maßgebend und diese betragen 9,17. Die Wasserhärte vom Leitungnetz Straßhäusl beträgt 8,87.

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE

Bauinformationsmappe

Seit Dezember 2002 ist die Bausteinmappe in den Gemeinden des Bezirkes Kitzbühel erhältlich. Alles Wissenswerte zum Thema „Bauen und Sanieren" steht in kompakter und übersichtlicher Form in dieser Mappe, in der sich auch die Adressen von über 70 Partnerbetrieben finden.

Die Gemeinden stellen den Ordner kostenlos zur Verfügung. In Westendorf ist die Mappe im Bauamt erhältlich. Informationen finden Sie auch im Internet (unter www.baustein.at).

Jahresbericht des Standesamtes

Im Jahr 2002 gab es 28 Geburten - deutlich weniger als in den Vorjahren - und 24 Todesfälle wurden verzeichnet.

Geboren wurden

+ Alina Achrainer, Straßhäusl 76,

+ Sebastian Ehrensberger, Unterdorf 18,

+ Andreas Fohringer, Nachtsöllberg 10,

+ Magdalena Fuchs, Nachtsöllberg 16/1,

+ Michael Fuchs, Achenberg 102,

+ Sebastian Fuchs, Sennereiweg 12/1,

+ Elias Haselsberger, Salvenberg 24,

+ Johanna Hölzl, Nachtsöllberg 44,

+ Michaela Hölzl, Bichlinger Straße 67,

+ Laura Kostic, Moosen 105,

+ Valentin Krall, Holzham 67,

+ Nadine Loinger, Moosen 127,

+ Magdalena Lutzmann, Feichten 28,

+ Laura Manzl, Bichlinger Straße 91,

+ Felix Marksteiner, Ried 16,

+ Jasmina Pöll, Ried 77,

+ Anton Prem, Ried 1,

+ Anna Maria Riedmann, Oberwindau 155,

+ Matteo Russ, Kummern 14,

+ Daniel Schwaiger, Oberwindau 104,

+ Florian Schwaiger, Holzham 81/5,

+ Nathalie Steger, Straßhäusl 62,

+ Christian Steinlechner, Bichling 49,

+ Jana Ullmann, Bichling 27/34,

+ Johanna Ullner, Ried 84,

+ Markus Wurzrainer, Außersalvenberg 2/1,

+ Selina Yilmaz, Holzham 100,

+ Anna-Maria Ziepl, Bichling 101.

Geheiratet haben

+ Dietmar Dirmaier und Bianka Theresia Ruß, Westendorf,

+ Marco Jeronimus, Rotterdam, und Hildegard Ager, Westendorf,

+ Helmut Reinecker, Westendorf, und Aloisia Silvia Papp, Itter,

+ Rudolf Edler und Margret Barbara Manzl, Westendorf,

+ Hans Joachim Ehrensberger und Danielle Catharina Kaas, Westendorf,

+ Walter Gossner und Anna Maria Ranz, Westendorf,

+ Erwin Franz Krall, Brixen, und Christine Fuchs, Westendorf,

+ Nenad Kostic und Susanna Minic, Westendorf,

+ Otto Michael Dialer und Evi Aschaber, Westendorf,

+ Horst Nikolaus Dax und Angelika Maria Raggl, Westendorf,

+ Hannes Michael Margreiter und Angelika Hetzenauer, Westendorf,

+ Friedrich Marksteiner und Karin Maria Auer, Westendorf,

+ Christian Johann Aschaber und Martina Prem, Westendorf,

+ Walter Johann Leitner-Hölzl und Sabine Bruckner, Westendorf,

+ Johann Markus Hirzinger und Elisabeth Schroll, Westendorf.

Gestorben sind

+ Johann Achrainer, Dorfstraße 124,

+ Barbara Aschaber, Oberwindau 43,

+ Katharina Erharter, Feichten 67,

+ Maria Hölzl, Dorfstraße 124,

+ Josef Kiederer, Bichling 41,

+ Barbara Korger, Dorfstraße 124,

+ Josef Laiminger, Au 23,

+ Johannes Lauhsegger, Ried 22,

+ Margreth Leitner, Vorderwindau 52,

+ Friedrich Mairhofer, Dorfstraße 124,

+ Aloisia Mitterer-Lang, Feichten 38,

+ Sladana Nuzdic, Mühl-tal 7,

+ Josef Papp, Salvenberg 18,

+ Sebastian Planatscher, Dorfstraße 124,

+ Bartlmä Pöll, Kummern 10,

+ Gertraud Schlechter, Dorfstraße 124,

+ Anna Schwaiger, Dorfstraße 121,

+ Anna Schwaiger, Dorfstraße 124,

+ Anna Spanring, Bichling 42,

+ Adele Strobl, Dorfstraße 124,

+ Ursula Treichl, Dorfstraße 124,

+ Maria Weißbacher, Ried 68,

+ Anna Zass, Dorfstraße 124,

+ Josef Ziepl, Dorfstraße 124.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Immer mehr Zuckerkranke

Die Zahlen sind alarmierend: Bis zum Jahr 2025 wird sich die Zahl der Diabetiker verdoppeln. Die Dunkelziffer soll noch höher sein, denn viele sind zuckerkrank und wissen es nicht.

Schwere Sehstörungen bis hin zur Erblindung, Beeinträchtigung der Niere bis zur regelmäßigen Nierenwäsche, Fußleiden bis hin zur Amputation, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Die Folgen der Zuckerkrankheit können dramatisch sein. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen der Weltbevölkerung und nimmt explosionsartig zu.

In Österreich gibt es etwa 500.000 Diabetiker, wobei jeder Zweite gar nicht weiß, dass er zuckerkrank ist. Wegbereiter dafür sind Überernährung, Bewegungsmangel, eine Zunahme der Übergewichtigen und die erhöhte Lebenserwartung.

Die Zuckerkrankheit wird in der medizinischen Fachsprache als Diabetes mellitus bezeichnet.

Die Zuckerkrankheit entsteht durch einen absoluten oder relativen Mangel an Insulin, was die Aufnahme des Blutzuckers in die Zellen behindert, sodass im Blut der Blutzucker ansteigt und schließlich in den Harn übertritt.

Es gibt drei verschiedene Diabetes-Typen. In der Therapie des Diabetes mellitus hat sich aber in den letzten Jahren viel getan: Neue Medikamente, Insulin und Tabletten helfen, dass jeder seinen Lebensstil mitgestalten kann.

Ob ein Diabetiker nun schwere Seh- oder Nierenfunktionsstörungen, einen Herzinfarkt oder ein Fußleiden bekommt, hängt ganz wesentlich davon ab, wie gut es gelingt, den Blutzucker einzustellen.

Dazu sind nicht nur ein diszipliniert geführter Lebensstil mit richtiger Ernährung, körperliche Betätigung und der gezielte Einsatz von entsprechenden Medikamenten notwendig, sondern ein möglichst detailliertes Wissen des Zuckerkranken selbst über seine Erkrankung.

Beim Diabetes ist Information alles.

Der Sozialsprengel und avomed (Vorsorgemedizin) organisierten schon im letzten Jahr eine Diabetesschulung mit Nachbetreuung. Auch für den heurigen Herbst ist wieder eine Schulung vorgesehen.

Viele Patienten drücken sich vor einer Schulung, weil das einer Krankheitseinsicht gleichkommen würde. Viele verharmlosen ihre Erkrankung. Dabei ist es so, dass nach einer Schulung die Unsicherheiten verschwinden und die Lebensqualität steigt.

Diabetes kann nicht verhindert, aber durch die richtige Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichende ärztliche Kontrollen kann das Risiko, an der Zuckerkrankheit zu erkranken, minimiert werden.

Steht die Diagnose allerdings fest, ist die Information des Betroffenen eine essentielle Notwendigkeit, um Spätschäden zu verhindern.

Dank

Der Sozialsprengel dankt Herrn Konrad Egger, Westendorf, für € 50.-, sowie den Anklöpflern, die dem Sozialsprengel € 500.- spendeten. Ein herzliches Vergelt`s Gott an Georg Fuchs, Anni Gartner, Kathi Hirzinger, Josef Plieseis und Michael Stöckl!

SCHULEN

Schülereinschreibung an der Volksschule

Die Einschreibung für die Kinder, die bis zum 31. August 2003 das sechste Lebensjahr vollenden, findet am Mittwoch, den 26. Februar 2003 ab 14.00 Uhr in der Volksschule statt.

Folgende Unterlagen sind mitzubringen: Geburtsurkunde des einzuschreibenden Kindes,

Staatsbürgerschaftsnachweis des Kindes, Nachweis des religiösen Bekenntnisses (Taufschein) für jene Kinder, die nicht in Westendorf getauft worden sind, Zeugnisse über erfolgte Impfungen, Vormundschaftsnachweis für jene Kinder, die unter Vormundschaft stehen.

Hinweis: Nach § 7 des Schulpflichtgesetzes besteht auch die Möglichkeit der vorzeitigen Aufnahme in die Volksschule für jene Kinder, die bis zum 31. Dezember 2003 das sechste Lebensjahr vollenden.

Die Erziehungsberechtigten müssen um vorzeitige Aufnahme schriftlich ansuchen.

Das Ansuchen ist innerhalb der Einschreibungsfrist, die vom Montag, den 24. Februar 2003 bis Montag, den 10. März 2003 dauert, bei der Direktion der Volksschule einzubringen.

Zur Feststellung, ob das Kind die Schulreife gemäß § 7 Abs. 2 aufweist, muss das Kind dem Schulleiter persönlich vorgestellt werden. Außerdem ist ein schulärztliches und schulpsychologisches Gutachten einzuholen.

Rückstellungen sind nur mehr in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Es sind also alle Schüler, die schulpflichtig sind, in die Schule aufzunehmen!

Der Direktor: Georg Fuchs

Dank

Hauptschule und Volksschule bedanken sich bei den Anklöpflern (Familie Knabl, Stefan Fuchs) für jeweils € 100.- für die Schulbüchereien herzlich.

Die Hauptschule dankt dem FC Moskito für eine Spende in der Höhe von € 200.- (für Anschaffungen im Bereich der Informationstechnologie).

TOURISMUSVERBAND

Informationen

Die Dreharbeiten zur 3-Sat-Sendung „Stadt, Land, Österreich" wurden erfolgreich abgeschlossen! Der Sendetermin ist am Freitag, den 28. Februar 2003 um 20.15 Uhr in 3-Sat. Diese Sendung wird im gesamten deutschsprachigen Raum ausgestrahlt und hat eine Zuschauerquote von ca. 1,6 Millionen.

Der TVB möchte sich bei allen mitwirkenden Personen und unterstützenden Institutionen recht herzlich bedanken. Ein ganz besonderes „Vergelt´s Gott" geht an das Gemeindeamt Westendorf, die Bergbahn Westendorf, die Flugschule Westendorf und an die Österreichische Brauunion. Diese Firmen haben sich finanziell an den Produktionskosten beteiligt.

Weiters möchten wir uns auch im Namen vieler Gäste und Einheimischer bei der Bergbahn Westendorf bedanken, welche sich sofort bereit erklärt hat, den Liftpreis aufgrund der schlechten Schneelage während der Weihnachtsfeiertage für das Schigebiet Westendorf zu ermäßigen! Unzählige Schifahrer, Snowboarder, Rodler und Wanderer waren bei uns im Büro und haben sich für dieses prompte Reagieren recht herzlich bedankt!

Die Nachfrage für die diesjährige Wintersaison war anfänglich sehr gut, jedoch wurde diese ab etwa 28. Dezember 2002 durch die Schneelage sehr geschwächt. Aufgrund der Situation kam es zu etlichen Stornierungen und dadurch haben sich auch die Nächtigungen im Dezember 2002 um 4,8 % zum Vergleichszeitraum des Vorjahres vermindert.

International großes Lob ernteten wir für die Durchführung des „Snow Soccer" 2003 (Fußballspiel auf Schnee mit den ehemaligen Superstars aus den Niederlanden, Dänemark, Deutschland und Österreich). Dieses Lob wollen wir an unsere Partner, die „Altherren" (Fußballclub Westendorf) weitergeben. Vielen Dank!

Das Finalspiel vom Freitag, 10. Jänner 2003, wurde vom niederländischen Sportsender SBS 6 aufgezeichnet und bereits ausgestrahlt. Für diese Veranstaltung haben wir eine Werbewertanalyse in Auftrag gegeben, welche wir nach Erhalt veröffentlichen werden.

Der FIS-Nachtslalom in Westendorf war - neben einer großartigen internationalen Beteiligung (25 Nationen) - auch ein medialer Erfolg! Neben den Fernsehsendern ORF, BBC (England) und V8 (Niederlande) war auch erstmals das finnische Fernsehen vor Ort. Insgesamt konnten Reporter aus 13 Nationen begrüßt werden.

Vielen Dank an den durchführenden Skiclub, allen voran Herrn Jakob Aschaber sowie den vielen freiwilligen Helfern und natürlich auch an die Grundeigentümer. Erst durch die Bereitstellung von Grund und Boden können solche Weltklasse-Veranstaltungen organisiert werden.

Besucherrekord auf der TVB-Homepage

Im Jänner 2003 purzelten alle Rekorde auf der Internetseite des Tourismusverbandes (www.westendorf.com). Erstmals besuchten die Homepage cirka 75.000 Besucher in einem Monat. Diese haben im Jänner die einzelnen Seiten im Internetangebot des TVB fast 700.000 mal aufgerufen.

Gegenüber 2002 bedeutet das bei den Besuchen ein Plus von 61 Prozent und einen Zuwachs bei den Aufrufen der Seiten von 55 Prozent. Pro Tag kommen knapp 2.500 Personen auf die Präsentation des TVBs auf. Diese sehen sich im Durchschnitt neun Seiten an. Spitzenreiter bei den abgerufenen Angeboten ist dabei die Panoramakamera, gefolgt vom Schneebericht und dem Unterkunftsverzeichnis. Auch das Diskussionforum in westendorf.com erfreut sich großer Beliebtheit. Nach Ländern verteilt klickten im Januar 31 Prozent aus den Niederlanden die Westendorfer Webseite an. An zweiter Stelle folgen die Besucher aus Dänemark und Belgien, gefolgt von Deutschland, Österreich und Großbritannien.

Als einen der Hauptgründe für den großen Erfolg des Westendorfer Auftrittes sieht Leo Fohringer von der Betreiberfirma des Internetangebotes, online-aktiv Internet Marketing Allmeier & Fohringer OEG, neben der guten Bewerbung der Webadresse durch den Tourismusverband auch die hervorragende Platzierung in Suchmaschinen.

Alleine im Jänner kamen 4.500 neue Besucher von der führenden Suchmaschine Google auf die Westendorf-Seiten. Außerdem führen inzwischen viele Links von anderen Homepages zu der vom TVB. Die meisten Besucher kamen hier von der Adresse www.westendorf.nl eines holländischen Anbieters sowie vom dänischen Reiseveranstalter Sunny Tours. Fohringer berichtet ferner, dass die Attraktivität von westendorf.com laufend verbessert werden soll. Mit dem neuen TVB-Obmann Christian Eberl wurde vereinbart, dass noch aktueller über die touristischen Angebote und die Veranstaltungen berichtet wird. So konnte man die Ergebnisse des Nachtslaloms bereits eine Stunde nach Beendigung des Events im Internet abrufen.

Es kann übrigens jeder die Statistik selbst unter www.westendorf.com/statistik/ aufrufen und die Entwicklung der Besuche verfolgen.

VEREINSNACHRICHTEN

15. Alpenrosentrophäe ging nach Norwegen

Es war ein Rennsportfest erster Güte - und ein Nachtslalom mit Weltcup-Niveau. Der 15. Internationale Alpenrosen-FIS-Torlauf in Westendorf endete wie im Vorjahr (Sieger Tom Stiansen) mit einem norwegischen Erfolg: Truls Ove Karlsen siegte beim „Hahnenkamm-Warm-Up" vor Tom Rothrock (USA) und vor dem österreichischen Nachwuchstalent Marin Marinac.

Nach dem ersten Lauf hatte noch alles nach einem österreichischen Sieg bei dem wohl am besten besetzten FIS-Slalom der Welt ausgesehen: Manfred Pranger führte vor Kilian Albrecht und Tom Rothrock.

Doch während Albrecht im Entscheidungslauf durch einen Ausfall im oberen Streckenteil seine Hoffnungen auf einen Erfolg in Westendorf begraben musste und der Halbzeitführende Manfred Pranger nach einem schweren Fehler im Zielhang alle Siegeschancen vergab, nützte der Norweger Truls Ove Karlsen die guten Verhältnisse mit einem entfesselten zweiten Lauf und sicherte sich in einer Gesamtzeit von 1:38,04 Minuten den Sieg vor US-Boy Tom Rothrock (1:38,24) und Martin Marinac, der sich im zweiten Lauf mit einer starken Leistung in 1:38,75 noch einen Platz auf dem Podest sicherte.

Wetterglück begünstigte das Rennen: Nach Regen, Schneefall und Nebel am Nachmittag lichteten sich die letzten Nebelschwaden pünktlich zu Rennbeginn und der Slalom konnte unter besten Bedingungen über die Bühne gebracht werden. Über 5000 Zuschauer sorgten für Weltcup-Stimmung in Westendorf.

Viel Lob gab es auch von den Aktiven für ein vom SC Westendorf perfekt organisiertes Rennen und die hervorragende Piste auf dem Zieplhang. Vielumjubelt auch US-Star Bode Miller, der heuer „nur" als Vorläufer in Westendorf zu sehen war, und der japanische Newcomer Akira Sasaki, der vor allem im zweiten Lauf sein Talent aufblitzen ließ.

Erfolgreiche Saison

Das Jahr 2002 war wohl bisher das erfolgreichste Jahr für Jürgen Widauer und seine Freundin Nicole Pendl. Es gelang ihnen heuer bereits zum zweiten Mal gemeinsam im Nationalteam zu stehen.

Nachdem 1996 nur für Jürgen Widauer eine Medaille herausschaute und in den Jahren darauf Nicole Pendl alleine um Medaillen kämpfte, schafften es heuer beide. Nicole holte Silber und Jürgen Bronze.

Dazu waren beide bei nationalen und internationalen Turnieren mehrmals auf dem obersten Treppchen.

Da gehört es natürlich dazu, dass ein wenig beim Georg und der Christine auf der „Alten Mittel" gefeiert wurde.

Ziel der beiden in der heurigen Saison ist es natürlich wieder bei den Staatsmeisterschaften ein gutes Ergebnis zu erzielen, um sich wieder für das Nationalteam zu qualifizieren. Denn heuer finden die Weltmeisterschaften entweder in Kanada oder den USA statt.

Guter Beginn der Volleyballer

Mit positiven Ergebnissen starteten beide Kampfmannschaften des VC Klafs Brixental (Damen und Herren) in das neue Jahr. Die Damen konnten in drei Spielen (ein Cup- und zwei Landesligaspiele) zwei Siege landen, die Herren gewannen ihr Spiel in der Landesliga gegen die TU Schwaz.

Am 24. Jänner mussten die Herren ihr erstes Spiel in der Unteren Play-Off der Landesliga gegen die TU Schwaz absolvieren. In der Vorrunde noch knapp unterlegen (2:3), konnten die Brixentaler diesmal mit druckvollem Angriffs- und Blockspiel den Gegner mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:23, 25:18) bezwingen. Der Schlüssel zum Erfolg war die gute Mannschaftsleistung, die für die nächsten Aufgaben positiv stimmt.

Auch die Damenmannschaft des VC Klafs Brixental begann dieses Jahr am 24. Jänner mit einem Erfolg. Im Cupspiel gegen die TU Schwaz wurde ein klarer 3:0-Sieg (25:16, 25:18, 25:16) gefeiert, bei dem die Brixentalerinnen kaum gefordert wurden.

Weit wichtiger war der darauffolgende Tag. In der Dreifachrunde der oberen Play-Off der Landesliga standen die starken Mannschaften der SU Inzing und der TI Innsbruck 1 auf dem gegnerischen Feld.

Das erste Spiel gegen das Team der SU Inzing konnte allerdings überraschend klar, nämlich mit 3:0 (25:22, 25:16, 25:21), gewonnen werden. Eine geschlossen gute Mannschaftsleistung ließ nie daran zweifeln, wer den Platz als Sieger verlassen würde, zumal vor allem die gute Angriffsleistung den Gegner in die Knie zwang.

Im zweiten Spiel an diesem Samstag - gegen den amtierenden Landesligameister, TI Innsbruck 1 - spielten die Klafs-Damen wie Tag und Nacht. Im ersten Satz zeigten sie wieder gutes, dynamisches Volleyball, doch im zweiten riss der Faden und die Brixentalerinnen fanden nicht mehr zu ihrem gewohnten Spiel zurück. Die Konsequenz war eine glatte 1:3-Niederlage (25:16, 14:25, 23:25, 14:25).

Mitteilungen des Alpenvereins

Bergsteiger-Treff: Unsere nächste Zusammenkunft findet am Freitag, den 7. März 2003 um 20 Uhr in unserem Vereinslokal in Brixen statt.

Bei unserer Jännerschitour auf den Muttenkopf, 2638 m, im Obernbergtal (Brennergebiet) genossen elf wackere kältefeste AVler bei wolkenlosem Wetter den herrlichen Rundblick.

Schitour ins Glocknergebiet: Wir laden zu unserer Schitour am Sonntag, den 16. Februar zum Klemmbrettkopf, 2.567 m, (3 1/2 Stunden Anstieg) oder zum Durcheckkopf, 2.680 m, (4 Stunden Anstieg) ein.

Abfahrt: 6.30 Uhr von Brixen (Gemeindeplatz) mit Privat-Pkw nach Ferleiten oder Bad Fusch. VS-Gerät (Piepser) und Schaufel mitnehmen! Teilnahme auf eigene Gefahr.

Bitte melden (bei Hubert Kofler, Tel. 0664-3523300); Änderung je nach Verhältnissen vorbehalten.

Schneeschuhwanderung: Hallo Kinder! Wir laden euch herzlich zu unserer Schneeschuhwanderung ein. Nehmt auch eure Eltern mit, wenn sie Zeit und Lust haben. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Das Ziel werden wir kurzfristig je nach Schneeverhältnisse aussuchen.

Wir treffen uns am Dienstag, den 11.2. um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Brixner Gemeindehaus. Ausrüstung: Winterbekleidung, feste Schneestiefel (Moonboots sind nicht geeignet), Schistöcke, Rucksack (nicht zu klein, damit eventuell die Jacke verstaut werden kann), Jause und Getränk, Sitzunterlage! Die Schneeschuhe werden wir für euch ausleihen (die Leihgebühr für Nichtmitglieder beträgt € 4,-).

Bitte meldet euch bei Gertraud Straif, Tel. 8516, bis Sonntag, 9.2., an. Wir freuen uns schon auf eine lustige Winterwanderung.

Von unserer Fackelwanderung: Am 11. Jänner wanderten wir von der Reiterbrücke um 17.00 Uhr mit 40 Kindern und 22 Erwachsenen zur Brixenbachalm.

Durch den starken Frost und die Schneefälle der vergangenen Tage zeigte sich die Landschaft äußerst winterlich und romantisch.

Beim Abmarsch wurden die Fackeln angezündet, und ein stimmungsvoller Lichterzug bewegte sich hinauf zur Alm. Dort versorgte der Hüttenwirt Lois die Kinder mit heißem Punsch und einer kleinen Jause.

Nach einer kurzen Rast in der Hütte konnten es die Kinder kaum erwarten, ins Tal zu rodeln. Es war für alle eine Riesengaudi.

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich beim Tourismusverband Brixen, der uns die Fackeln spendiert hat.

280 Teilnehmer bei den Pensionistenmeisterschaften

Am 30. und 31. Jänner fanden in Westendorf die 10. Bundesschimeisterschaften des Pensionistenverbandes Österreichs statt.

243 Junggebliebene starteten beim Riesentorlauf, der auf dem Laubkogel ausgetragen wurde, und 37 gingen beim Langlaufrennen an den Start. Beide Bewerbe wurden vom Skiclub Westendorf bestens durchgeführt und die Teilnehmer aus ganz Österreich waren voll des Lobes für SC-Obmann Jakob Aschaber und sein Team.

Prominente Vorläufer beim Riesentorlauf waren Landesobmann Hans Tanzer und Vizebürgermeister Toni Margreiter.

An der Preisverteilung im Alpenrosensaal nahmen neben Landesobmann Hans Tanzer auch Präsident Karl Blecha, Nationalratsabgeordneter Dr. Erwin Niederwieser, der neue Bundessportreferent Helmut Senekowitsch, Bundesgeschäftsführerin Liane Garnhaft, Bürgermeister Johann Erharter, TVB-Direktor Max Salcher und Vizebürgermeister Toni Margreiter teil. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Bläsergruppe der Musikkapelle.

Die Vertreter des Pensionistenverbandes bedankten sich vor allem beim Skiclub für die perfekte Ausrichtung und beim Westendorfer Ortsobmann Josef Achrainer für die großartige Organisation dieser Bundesmeisterschaften.

Viel Applaus ernteten die Muller aus Rum, die extra zur Siegerehrung angereist waren und im Alpenrosensaal eine Probe ihres Könnens gaben, wobei Landeschef Tanzer (als Rumer) die Bedeutung der einzelnen Figuren erläuterte.

Nach der Siegerehrung spielten die „Spitzstoana" auf und so manche Senioren ließen in punkto „Tanzbein" Jüngere älter aussehen. Die „Auner" steuerten auf ihren Alphörnern einige nette Einlagen bei.

Tolle Preise winkten bei der Tombola. So fanden z.B. eine Flugreise, eine Videokamera, ein Fahrrad und zahlreiche Gutscheine erfreute Abnehmer.

Auch die Langläufer wurden von namhaften Vorläufern (TVB-Obmann Christian Eberl und Metzgermeister „Auni") auf den Weg geschickt. Die Loipe bei der Jagdhütte war bestens präpariert; dem Pistenchef Toni Riedmann gebührt hiefür großes Lob.

Die abendliche Preisverteilung, an der wieder die versammelte Prominenz teilnahm, wurde von den „Hinterlechnern" musikalisch gestaltet.

Ortsobmann Josef Achrainer bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei den großzügigen Spendern, bei den Sammlern der Preise und bei allen Helfern und Helferinnen.

AUS DER PFARRE

Sternsinger

Die Sternsingeraktion hat wieder ein großes Ergebnis erbracht (€ 9.100.-). Ein herzliches Vergelt´s Gott allen Sternsingern, Begleitern und Spendern! Es waren in 21 Gruppen 83 Kinder mit ihren Betreuern unterwegs!

Einkehrtag: 8./9. März

(Samstag von 20 bis 21 Uhr, Sonntag von 9 bis 12 Uhr einschließlich der Messfeier)

Den Einkehrtag hält Pfarrer Mag. Johann Steinwender aus Taxham, Salzburg.

Der Einkehrtag soll zur Vertiefung unseres Glaubens beitragen und auch die Freude an unserem Christsein wecken, damit wir auch Zeugnis von Christus geben können.

Ich lade euch alle recht herzlich zum Einkehrtag ein. Bitte nehmt euch Zeit. Der Einkehrtag ist im Vereinshaus.

2003 - Jahr der Bibel

Das Buch der Bücher soll uns mehr vertraut werden. Es enhält das Wort Gottes, die „Frohe Botschaft". Gott spricht uns an und will uns Wegweisung geben. Lesen wir die Bibel!

 

Exerzitien im Alltag

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir auch heuer wieder in der Fastenzeit diese Form der Exerzitien anbieten.

Exerzitien sind geistliche Übungen, die zu einem tieferen christlichen Leben führen sollen und in unserer doch so hektischen Zeit auch der Stille einen Platz einräumen möchten.

„Exerzitien im Alltag" heißt, dass ich mir täglich eine bestimmte Zeit für Stille, Gebet, Schriftlesung und Meditation nehme. Dazu gibt es schriftliche Unterlagen.

Weiters findet wöchentlich ein Treffen mit allen Teilnehmern statt.

Dauer der Exerzitien: fünf Wochen der Fastenzeit.

Das erste Treffen ist am Montag, den 10. März 2003 um 20 Uhr im Vereinshaus. Da wird Genaueres besprochen.

Es kann jeder mitmachen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ich lade alle zum Mitmachen herzlich ein.

Bonusaktion

Ich möchte euch ermuntern, die Bonusaktion zu nützen, da sie gute Vorteile bringt. Näheres dazu im Kasten rechts! Im Jahr 2002 erhielt unsere Pfarre als Bonusvergütung € 2.746,70 (von 754 Bonuszahlern). Danke!

Gott begleite uns mit seinem Segen!

Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

 

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