AUS DER MÄRZAUSGABE

ZUSTELLUNG

Postzustellung wird neu organisiert
Am 1.3. war es so weit: Unsere Briefträger mussten nach Wörgl „auswandern".
Im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen wird die Sortierung der Poststücke zentralisiert. Eine Postsendung, die in Westendorf aufgegeben wird, kommt nun in jedem Fall in die zentrale Sortieranlage (Innsbruck) und wird dort weitergeleitet.
Ein Brief z.B., den man seinem Nachbarn schickt, wandert nach Innsbruck, wird nach Wörgl weitergeleitet und von dort von den Briefträgern (per Pkw) wieder nach Westendorf gebracht.
Zu dieser Änderung bei der Zustellung stellte uns die Post die folgenden Informationen zur Verfügung:
Wie Sie sicher wissen, ist die Österreichische Post AG zwar derzeit noch zu 100 % im Eigentum der Republik, aber schon seit 3. März 1999 eine Aktiengesellschaft. Daher steht die Österreichische Post AG in den meisten Geschäftsbereichen schon voll im Konkurrenzdruck in- und ausländischer Mitbewerber.
Nach EU-Vorgaben soll auch das noch vorhandene Briefmonopol der Post in den nächsten Jahren fallen.
In der derzeitigen Situation muss sich die Österreichische Post AG sowohl auf die totale Öffnung des Marktes vorbereiten, als auch als Universaldienstleister eine entsprechend „qualitative, flächendeckende und allgemein erschwingliche Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen" gewährleisten.
Diese in der so genannten Universaldienstverordnung (UVD) aufgelisteten Vorgaben geben auch bestimmte Leistungskriterien vor: Unter anderem soll die
Österreichische Post AG ab dem Jahre 2004 mindestens 95 % aller Briefsendungen am dem Aufgabetag folgenden nächsten Werktag (E+1) zustellen.
Im Klartext bedeutet dies für die Österreichische Post AG, dass sie die Qualität verbessern und gleichzeitig die Kosten senken soll! Was bisher in mehreren händischen Arbeitsgängen in vielen einzelnen Postämtern erledigt wurde, soll in Zukunft zentral und wesentlich schneller erfolgen. Moderne Sortiermaschinen können 30.000 Briefe pro Stunde sortieren - aufgeteilt schon auf den jeweiligen Zustellbereich des einzelnen Zustellers.
Eine Reduzierung der Personalkosten bei hohem Leistungsniveau kann nur durch Rationalisierungsmaßnahmen und Verbesserungen im Logistikbereich umgesetzt
werden.
Dazu gehört eine maschinelle Sortierung in modernen Verteilzentren ebenso wie die Optimierung des Zustelldienstes über das
so genannte Zustellbasenkonzept.
Was sind die wesentlichen Vorteile des Zustellbasenkonzeptes?
+ Optimierung des bestehenden Kfz-Einsatzes,
+ früherer Beginn der Zustellung durch Trennung von Vorsortierung und Zustellung,
+ Steigerung der Flexibilität, um steigenden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.
Für die Kunden hat das Zustellbasenkonzept keine größeren Auswirkungen:
+ Die Zusteller kommen nach wie vor zu ihren Kunden.
+ Bis auf wenige Ausnahmen kommt weiterhin der gewohnte Zusteller.
+ Die Zusteller können durch die bessere Motorisierung nahezu „alles" mitnehmen.
+ Die gewohnte Postleitzahl bleibt erhalten.
+ Die Hinterlegung (eingeschriebene Briefe, Pakete u.ä.) erfolgt wie bisher beim nächstgelegenen Postamt.
+ Da die Zusteller früher hinauskommen und durch die Motorisierung einen etwas größeren Zustellbereich haben, kann sich der tägliche Zustellzeitpunkt geringfügig verändern. In den meisten Fällen wird der Zusteller sogar früher beim Kunden sein.
Was bedeutet das Zustellbasen-Konzept für die Zusteller?
+ Anderer Dienstort (in zumutbarer Entfernung zum bisherigen Dienstort),
+ größerer Zustellbereich durch Motorisierung,
+ etwas andere Arbeitszeiten.
Für den Bereich Westendorf und Brixen im Thale bedeutet dies konkret, dass die Zusteller ihren Dienstort künftig in Wörgl haben. Die Bürgernähe bleibt aber erhalten. Für die Kunden ist primär von Bedeutung, dass sie in gewohnter Qualität und von ihrem Zusteller versorgt werden. Der Zusteller wird wie gewohnt Fixpunkt des täglichen Lebens sein, es wird auch bis auf wenige Ausnahmen beim gewohnten Zusteller bleiben.
Durch den vermehrten Einsatz von Pkws wird der Zusteller sogar mehr Post (z.B. Pakete) mitnehmen und damit mehr Service bieten können.
Die Post weist übrigens darauf hin, dass nach wie vor „alte" Hausnummernangaben verwendet werden, was zu einer verspäteten Zustellung führen kann.

Foto: Die gelben Fahrräder haben in Westendorf ausgedient.

Neue Zustellbasis Wörgl
Ende Oktober wurde die neue Zustellbasis im Teppichhaus Werlberger bezogen. 1000 m² Arbeitsfläche stehen den 65 Vollzeitkräften zur Verfügung, außerdem ermöglicht der neue Standort direkt neben der Autobahn die Postzulieferung bereits ab vier Uhr früh.
Von Wörgl aus werden täglich etwa 50.000 Briefsendungen, 400 Pakete, 48.000 Anzeigenblätter bzw. Werbeprospekte bei ca. 16.000 Abgabestellen zugestellt.
Die Zustellbasis versorgt die Gemeinden Wörgl, Wildschönau, Söll, Kirchbichl, Bad Häring, Hopfgarten, Brixen im Thale und Westendorf.
Die Neuorganisation wurde laut Post AG unter den Vorgaben „Kundennutzen, Privatisierung und Modernisierung" erstellt. Durch Krankheit oder Urlaub bedingte Ausfälle
sollen besser kompensiert werden, der Verwaltungsaufwand wird eingeschränkt.
Längerfristig glaubt man bei der Post, durch die Neuorganisation der Zustellung besser auf die sich ständig ändernden Kundenbedürfnisse eingehen zu können.
Die Postleitzahlen bleiben übrigens von den Änderungen unbeeinflusst.

AUS DER GEMEINDESTUBE

Entscheidung für Neubau gefallen
In der Gemeinderatssitzung vom 18.2.2003 beschloss der Westendorfer Gemeinderat mit überwältigender Mehrheit die Realisierung des neuen Sozialzentrums. Dieses Sozialzentrum wird in Zukunft für die gesamte Gemeinde die soziale Betreuung auf hohem Niveau sicherstellen. Das Projekt wird in folgenden Bauabschnitten verwirklicht:
1. Abschnitt: Altenwohn- und Pflegeheim mit 44 Betten (Erweiterungsmöglichkeit um acht zusätzliche Betten), Sozialsprengel und Seniorenstube, Errichtung einer Tiefgarage.
2. Abschnitt: Errichtung einer Arztordination, Bau von etwa sechs Wohnungen für „Betreutes Wohnen". Für diese Bauetappe wird die Zusammenarbeit mit einem privaten Wohnbauträger angestrebt, sodass für die Gemeinde keine Errichtungskosten entstehen.
3. Abschnitt: Das Gesamtkonzept sieht die Möglichkeit für die Errichtung eines Kindergartens mit Krabbelstube im Verband des Sozialzentrums vor. Der Zeitpunkt für die Realisierung dieser 3. Etappe ist vorläufig noch unbestimmt.
Die Tatsache, dass das Vereinshaus, das sehr baufällig ist, einmal abgebrochen werden muss und die darin untergebrachten Vereine und Institutionen (Musikkapelle, Musikschule, Sozialsprengel, Seniorenstube, Pfarrsaal) eine Ersatzunterkunft brauchen, sind ein weiterer Grund dafür, dass zuerst diese Räumlichkeiten im neuen Sozialzentrum errichtet werden, sodass in den dann frei werdenden Kindergartenräumlichkeiten Möglichkeiten für die oben
genannten Vereine und Institutionen geschaffen werden können.
Die Gemeinde Westendorf hätte dann ein Objekt mit allen Sozialeinrichtungen, nämlich das Sozialzentrum, und mit dem Alpenrosensaal ein Kulturzentrum, in dem z.B. die Musikkapelle und Musikschule ihr Zuhause haben.
Mit dem Bau des Seniorenwohn- und Pflegeheimes soll nach den Vorstellungen des Gemeinderates und des Sozialausschusses im Frühjahr 2004 begonnen werden. Die erste Bauetappe wird auf dem derzeitigen Parkplatz errichtet; damit kann der Betrieb des bestehenden Altenheimes und der Arztordination Dr. Heel in vollem Umfang und ohne größere Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahmen aufrecht erhalten werden. Die Fertigstellung der ersten Bauetappe ist für Herbst 2005 geplant.
Die Entscheidung für den Neubau fiel im Gemeinderat nach langer und intensiver Diskussion. Es wurden mehrere Sachverständigengutachten eingeholt und intensive Kostenvergleiche zwischen Umbau des Bestandes und Neubau angestellt.
Auch wenn die Entscheidung für einen Neubau aus emotionaler Sicht schwer fiel, so war bei objektiver Beurteilung aller Fakten und Argumente die Entscheidung die richtige und einzig mögliche.

Zweite Auflage des Raumordnungskonzeptes
Der Gemeinderat hat in den Sitzungen vom 10.12.2002 und 24.02.2003 die eingebrachten Stellungnahmen zur 1. Auflage des örtlichen Raumordnungskonzeptes behandelt und dazu verschiedene Änderungen und Ergänzungen beschlossen. Die Ausweisung einer größeren Baulandfläche für den sozialen Wohnbau wurde noch zurückgestellt, da die Gespräche mit den betroffenen Grundstückseigentümern noch nicht abgeschlossen sind. Dazu wird dann eine Änderung des Konzeptes erfolgen. Diese Vorgangsweise wurde gewählt, damit das Raumordnungskonzept in den übrigen Bereichen beschlossen werden kann und damit auch die anstehenden Flächenwidmungsplanänderungen durchgeführt werden können. Nach der Überarbeitung des Konzeptes wird daher - voraussichtlich ab 12.3.2003 - für 14 Tage die Auflage dieser Änderungen im Gemeindeamt erfolgen.
Zu dieser Auflage können dann hinsichtlich der beschlossenen Änderungen und Ergänzungen innerhalb der Auflagefrist Stellungnahmen abgegeben werden. Stellungnahmen zum ursprünglichen Entwurf sind allerdings nicht mehr möglich.

MITTEILUNGEN

Die Feuerbeschau kommt
Aus einem Informationsblatt der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung und des Landesfeuerwehrverbandes Tirol stammen die auf diesen Seiten abgedruckten Hinweise.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Gemeindeamt, den für Ihren Ort zuständigen Feuerwehrkommandanten, an den Rauchfangkehrermeister oder an die Tiroler Landesstelle für Brandverhütung, 6020 Innsbruck, Sterzinger Straße 2, Tel. 0512- 5813730.

Hinweise zur Feuerbeschau
In Tirol finden jährlich durch Brandereignisse mehrere Personen den Tod und es werden Sachwerte in Millionenhöhe vernichtet. Vielleicht ist auch Ihr Heim und Ihr Leben durch brandgefährliche Mängel bedroht? Entsprechen die Sicherheitseinrichtungen Ihres Betriebes noch den heutigen Anforderungen?
Die Feuerbeschaukommission gemäß der Tiroler Feuerpolizeiordnung wird in der nächsten Zeit zu Ihnen kommen und Ihr Wohnhaus oder Ihren Betrieb hinsichtlich Brandsicherheit überprüfen. Wenn Ihnen Mängel bekannt sind, sollten Sie diese vor Eintreffen der Kommission beseitigen. Sie sparen damit Zeit und vielleicht auch Ärger. Machen Sie einen Rundgang durch Ihren Betrieb oder Ihre Wohnung und achten Sie auf folgende Hinweise:
Feuerstätten und Rauchfänge:
Zwischen Feuerstätten, deren Rauchrohren und hölzernen Wandkonstruktionen bzw. brennbaren Einrichtungsgegenständen sind Sicherheitsabstände von 50 cm erforderlich. Sind diese Teile brandhemmend verkleidet bzw. abgeschirmt, genügt ein Abstand von 25 cm. Vor dem Heiztürl eines Ofens oder Herdes muss der brennbare Boden durch ein Vorlageblech geschützt sein. Rauchrohre aus Blech oder Schamotte müssen stabil und rauchdicht sein. Nicht benützte Rauchfanganschlüsse müssen mit einer geeigneten Abdeckung verschlossen oder abgemauert werden. Für nach dem Oktober 2000 eingebaute Feuerungsanlagen ist ein Abnahmebefund erforderlich. In Wohnungseinheiten dürfen nicht mehr als maximal 40 Liter Heizöl in Kanistern und maximal 300 Liter in ortsfesten Behältern gelagert werden.
Gasanlagen:
Gasflaschen, auch leere, dürfen im Keller und in Garagen nicht abgestellt werden. Poröse Schläuche von Gasanlagen müssen erneuert werden. Schlauchanschlüsse von Gasanlagen müssen mit geeigneten Schlauchbinderklemmen gesichert sein. Gasanlagen müssen in dreijährlichen Zeitabständen überprüft werden. Ein diesbezüglicher Bericht ist zur Vorlage vorzubereiten.
Garagen:
Kraftfahrzeuge dürfen nur in behördlich genehmigten Garagen eingestellt werden. Keinesfalls ist die Einstellung von Kraftfahrzeugen in Scheunen oder ähnlichen brandgefährdeten Gebäuden zulässig. In Garagen müssen folgende Anschläge vorhanden sein: „Rauchen und Hantieren mit offenem Feuer und Licht verboten" und „Vorsicht beim Laufenlassen des Motors, Vergiftungsgefahr".
Elektrische Anlagen:
Provisorisch verlegte oder beschädigte Leitungen oder Kabel können zur Brandgefahr werden und sind daher durch entsprechende Installationen zu ersetzen. In Dachböden, Kellerräumen, Scheunen u. ä. brandgefährlichen Räumen sind Leuchten ohne Schutzgläser unzulässig. Beschädigte Abdeckungen von Steckdosen, Schaltern und Feuchtraumarmaturen müssen erneuert werden. Sicherungspatronen dürfen auch nicht vorübergehend behelfsmäßig überbrückt (geflickt) werden. Zwischen Heizgeräten und brennbaren Einrichtungen und Bauteilen sind Sicherheitsabstände einzuhalten. Beachten Sie die Angaben der Gerätehersteller.
Allgemein:
In Dachböden, Garagen, Heizöllagerräumen ist die Lagerung leichtbrennbarer Gegenstände verboten. Fluchtwege sind von Lagerungen freizuhalten. Brandschutztüren müssen selbsttätig ins Schloss fallen. Außenantennen müssen blitzschutzgeerdet werden. Blitzschutzanlagen und Antennenerdungen müssen in dreijährlichen Zeitabständen überprüft werden. Ein diesbezüglicher Bericht ist zur Vorlage zu bringen. Handfeuerlöscher müssen einen Prüfvermerk tragen, der nicht älter als zwei Jahre ist.
In gewerblichen Betriebsanlagen prüft die Feuerbeschaukommission darüberhinaus, ob die zum Schutz der Gebäudenutzer erforderlichen Brandschutzmaßnahmen wie z.B. Brandabschnittsbildungen, Brandmeldeanlagen, Sicherheitsbeleuchtungsanlagen, etc. im erforderlichen Umfang getroffen sind.
Auch Sie können zur Vermeidung von Bränden beitragen. Beachten Sie daher immer:
Sind Kinder im Haus, Zünder und Feuerzeuge sicher verwahren!
Asche nur in nichtbrennbare Behälter mit dichtschließenden Abdeckungen geben!
Beim Hantieren mit brennbaren Flüssigkeiten Zündquellen fernhalten!
In Scheunen, Dachböden und brandgefährlichen Räumlichkeiten nicht rauchen und kein offenes Licht verwenden!
Kerzenlicht nicht unbeaufsichtigt brennen lassen!
Elektrische Heizgeräte, Fernsehgeräte, Radios u.ä.m. vor Verlassen der Wohnung ausschalten!
Aschenbecher nur in nichtbrennbare Behälter mit dichtschließender Abdeckung entleeren!
Ölöfen jährlich warten! Bei der Aufstellung von Feuerstätten den Rat des Rauchfangkehrermeisters einholen!
Im Brandfall die Feuerwehr rasch alarmieren: Notruf 122 (in ganz Tirol)!
Beachten Sie daher die Vorschreibungen der Feuerbeschau nicht als Schikane, sondern als Hilfe, um Sie vor Schäden zu schützen. Führen Sie die vorgeschriebenen Maßnahmen möglichst rasch und innerhalb der auferlegten Fristen durch und beweisen Sie dadurch Ihr Verständnis für die Notwendigkeit des vorbeugenden Brandschutzes. Geben Sie dem Gemeindeamt die Behebung der Mängel schriftlich bekannt.

Goldene Hochzeit
Vor fünfzig Jahren, am 28.11.1952, gaben sich Frau Elisabeth und Herr Joachim Hetzenauer das Ja-Wort.
Im Rahmen einer kleinen Feier im Gemeindeamt Westendorf (Standesamt) wurde dem Jubelpaar von Bezirkshauptmann Dr. Hans-Heinz Höfle die Jubiläumsgabe des Landes und von Bürgermeister Johann Erharter ein Blumenstrauß von der Gemeinde Westendorf übergeben.

Sieg bei den Tiroler Gemeindemeisterschaften
Vier Westendorfer Gemeinderäte bzw. Ersatzgemeinderäte nahmen an den heurigen Tiroler Gemeindeschimeisterschaften im hintersten Pitztal teil und kehrten höchst erfolgreich heim.
Vor allem gelang es den Mannschaftsmeistertitel zu verteidigen, aber auch in den Einzelwertungen waren die vier Teilnehmer allesamt weit vorne zu finden.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Wellness für die Seele mit der Heilkraft der Bach–Blüten
Apotheken und Ärzte verwenden unterstützend zur Behandlung ihrer Patienten seit Jahrzehnten erfolgreich Bach-Blüten-Essenzen bzw. Bach-Blütenprodukte.
Bei diesem Informationsvortrag wird die unterstützende Wirkung der Bach-Blüten aufgezeigt, die sich hilfreich zur Verbesserung unseres Wohlbefindens eignen bzw. die der Auflösung von Spannungszuständen besonders dienen.
Es referiert der lehrbeauftragte Bach-Blüten-Experte, Ausbilder und Buchautor Alfred Mühlbacher.
Am Ende des Vortragabends erhält jeder Teilnehmer eine persönliche Wellness-Mischung.
Vortragskosten: € 20,-/Person
Kursdauer: Mi, 19.3., 19 Uhr - ca. 22 Uhr
Teilnehmerzahl: Der Vortrag findet nicht unter 10 Teilnehmern statt.
Ort: Pfarrsaal in Brixen
Anmeldung: Sozialsprengel Brixen/Westendorf, Tel. 2060, Mo, Di und Do vormittag

Dank
Wir danken für die Blumen- und Kranzspenden anlässlich des Todes von Herrn Georg Schroll aus Westendorf.

TOURISMUSVERBAND

TVB mit neuem Schwung
Sehr geehrte Damen und Herren, Unternehmerinnen und Unternehmer!
Wie bekannt ist, hat die Jahresvollversammlung mit der Neuwahl der Verbandsfunktionäre am 9. Dezember 2002 im Alpenrosensaal unter der großen Beteiligung von über 200 Mitgliedern stattgefunden.
Bevor ich zu meinem Bericht komme, möchte ich mich als neugewählter Obmann, im Namen unserer Tourismusgemeinschaft - und natürlich im Namen der neugewählten Verbandsfunktionäre - bei meinem Vorgänger, Hotelier und Gastwirt Jakob Lenk (Hotel „Mesnerwirt"), sowie bei allen ausgeschiedenen Funktionären, den Mitarbeitern im Büro und im Außendienst aufrichtig bedanken! Wir alle wissen, dass die Tourismuszeiten nicht leichter geworden sind. Wer sein Wissen, seine Kraft und Zeit für den Verband einsetzt, verdient unser aller Achtung und Dank.
Aus der Liste der Funktionäre ist ersichtlich, dass ein Generationswechsel stattgefunden hat. Wir haben uns dazu bekannt und bereit erklärt, uns für den Tourismus in unserer Heimatgemeinde einzusetzen. Meine Kolleginnen und Kollegen sowie ich ersuchen die vor uns tätig gewesenen Funktionäre auch in Zukunft ihre Erfahrungen einzubringen!
Wir sind nämlich der Überzeugung, dass man auf die in vielen Jahren erarbeitete Erfahrung nicht verzichten soll. Dies gilt nicht nur für Funktionäre, sondern für alle Mitbürger und -bürgerinnen.
Niemand ist allwissend – deshalb stehen wir fairer Kritik, aber noch lieber positiven Verbesserungsvorschlägen, offen gegenüber!
Maßnahmen haben wir bereits gesetzt:
Wir wollen unsere Verbandsmitglieder und darüber hinaus alle am touristischen Geschehen Interessierten im „Westendorfer Boten" über unsere Arbeit sowie die touristischen Pläne in unserer Gemeinde durch Berichte informieren.
Wir haben unserem Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa über die vergangene Jahresvollversammlung berichtet und - zur Verbesserung des Landes-Tourismusgesetzes - die von Dr. Josef Ziepl bereits im „Westendorfer Boten" aufgelisteten Vorschläge schriftlich eingereicht.
Wir werden die Aufsichtsräte zur Erarbeitung von wichtigen Projekten einladen, weil mehr Augen bekanntlich mehr sehen und mehr Ideen und Vorschläge der gemeinsamen Meinungsfindung nur nützlich sein können.
Wie die Werbung in der Zukunft gestaltet wird, bedarf noch sorgfältiger Überlegung!
Mit besten Grüßen
Obmann Christian Eberl, Hotel „Glockenstuhl"

Erster Lauf zur Skidoo-Meisterschaft
Spektakuläre Rennen mit atemberaubenden Sprüngen und packenden Überholmanövern - der erste Lauf zur österreichischen Skidoo-Meisterschaft in Westendorf war ein sportliches Ereignis der Extraklasse.
Nur eine Woche nach dem traditionellen Pferderennen auf Schnee war am Sonntag in Westendorf schon wieder Rennsport angesagt: Diesmal gaben jedoch nicht prachtvolle Rösser, sondern bis zu 180 PS starke und 150 km/h schnelle Skidoos den Ton auf dem Rundkurs auf dem Niederbichlfeld an.
Ein Spektakel für die Zuschauer, die von den aktobatischen Einlagen der waghalsigen PS-Dompteure begeistert waren.
Klarer Dominator der Rennen in Westendorf war Harald Gruber. Der Vorjahresmeister aus Oberösterreich setzte sich sowohl in der Klasse bis 500 ccm als auch in der Königsklasse über 500 ccm klar gegen seine Konkurrenten durch. Platz zwei bei den 500ern ging an Wilhelm Schmidt aus Imst, der gemeinsam mit Gruber diese in Österreich noch recht junge Sportart dominiert. Stark auch Peter Niederkofler aus Jochberg, der in der „großen" Rennklasse auf Rang fünf landete.
Die Hobbyklasse sicherte sich Elmar Matschedulnig aus Imst vor Josef Hirschbuchler (Hinterglemm) und Ludwig Moser aus Breitenbach. Platz fünf ging an Reinhard Gossner, den einzigen Starter aus Westendorf.
Ein besonderer Publikumshit war das Rennen der Westendorfer „Liftinger", das der Raupenfahrer Markus Kiederer für sich entschied.
Klasse bis 500 ccm: 1. Harald Gruber, Gunskirchen/OÖ, 75 Punkte, 2. Wilhelm Schmidt,  Imst/T, 55, 3. Michael Höll,  Saalbach / S, 50, 4. Harald Bacher,  Mühlbach/S, 37, 5. Bernd Brugger,  Mühlbach/S, 25
Klasse über 500 ccm: 1.  Harald Gruber, Gunskirchen/OÖ, 70 Punkte, 2.  Michael Höll, Saalbach/S, 60, 3. Harald Bacher, Mühlbach/S, 50, 4. Bostjan Verdnik, Gridze/SLO, 33, 5.  Peter Niederkofler, Jochberg/T, 29
Hobbyklasse: 1. Elmar Matschedulnig, Imst/T, 48 Punkte, 2. Josef Hirschbichler, Hinterglemm/S, 38, 3. Ludwig Moser, Breitenbach/T, 36, 4. Roland Heindl, Hollersbach/S, 34, 5. Reinhard Gossner, Westendorf/T, 33
Liftklasse: 1.  Markus Kiederer, Westendorf/T, 45
Superfinale: 1. Bernd Brugger,  Mühlbach/S

Dalbello-Schimarathon mit attraktiven Rahmenbewerben
Vom 8. bis 15. März steht die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental ganz im Zeichen des unglaublichsten Schi-Events des Jahres - des Dalbello-Ski-Marathons 2003 - eine Woche Dauerschifahren auf den Pisten der Region.
Vier Sportler versuchen, unfassbare 168 Stunden auf Schiern durchzuhalten und einen neuen Weltrekord im Dauerschifahren zu erzielen.
Die Ausdauersportler sind tagsüber in der gesamten Schiregion unterwegs - festgelegt sind die Nachtpisten.
Diese Nachtbewerbe werden heuer echte Schi-Events für alle Zuschauer: Vier Sonderprüfungen in Form von je zwei Riesentorläufen stehen auf dem Programm, umrahmt werden die sportlichen Bewerbe von Schneepartys mit heißem Sound und coolen Drinks. Schon ab 19.30 bis 22 Uhr gibt es in den jeweiligen Bewerbsorten Publikums-Nachtskilauf (Preis: € 10.50).
Abgeschlossen wird die Rekordwoche mit einem weiteren Weltrekordversuch: Die Ausdauersportler sollen beim Zieleinlauf in Westendorf am Samstag, den 15. März, um 18 Uhr mit dem längsten Fackellauf auf Schiern und Snowboards im Ziel begrüßt werden. Mitmachen kann jeder; Treffpunkt und Fackelausgabe ab 16.30 Uhr bei der Mittelstation (Liftbenützung ab 16 Uhr gratis). Die Bestmarke aus dem Vorjahr liegt bei 1434 Fackelläufern und soll heuer nochmals übertroffen werden. Jeder Teilnehmer erhält eine Weltrekord-Urkunde.
Zubringerbusse zu den Veranstaltungen - Infos bei den örtlichen Tourismusverbänden.

VEREINSNACHRICHTEN

Gebiets-Lawinenübung
Am Sonntag, den 9. Februar wurde die heurige Gebiets-Lawinenübung von der Bergrettung Westendorf abgehalten.
Übungsannahme war ein Lawinenabgang im Gebiet der oberen Steinbergalm. Laut Augenzeugen, welche auch die Landeswarnzentrale der Bergrettung (Notruf 140) alarmierten, waren sieben Personen verschüttet worden.
Von der Ortsstelle Westendorf wurden dann im Zuge der Alarmierung auch die Ortsstellen Hopfgarten und Kirchberg, die Bergwacht, die Alpingendarmerie, der Bezirksleiter der Bergrettung sowie die Feuerwehr Westendorf, welche den Transport zum Steinberghaus übernahm, verständigt. Insgesamt waren 41 Mann mit dabei.
Vom Steinberghaus ging’s dann mit den Tourenschiern weiter. An Material wurden drei zerlegbare Akjas, Vakuummatratzen sowie Rucksäcke mit Verbandsmaterial und Decken mitgenommen.
Der erste Trupp begann nach dem Eintreffen am Lawinenkegel sofort mit der VS-Suche. Fünf Verschüttete wurden mittels Lawinenpieps in kürzester Zeit gefunden. Zwei weitere Verschüttete, welche kein VS-Gerät bei sich trugen, mussten mittels Lawinensonde geortet werden - angesichts der gewaltigen Neuschneemengen der vergangenen Tage eine kräftezehrende Aufgabe, welche aber mit Bravour gemeistert wurde. Auch Lawinenhund ,,Samos" war in kurzer Zeit erfolgreich.
Der Abtransport zum Steinberghaus erfolgte dann mit den Akjas.
Bei der Abschlussbesprechung im Steinberghaus konnte daher auch eine durchwegs positive Bilanz gezogen werden. Bezirksleiter Daxenbichler bedankte sich bei der Ortsstelle Westendorf für die gute Organisation und Ausrichtung dieser Übung. Um im Ernstfall für jede Situation gerüstet zu sein, bedarf es einer ständigen Schulung und Weiterbildung eines jeden Bergrettungsmannes.
Im Sinne der Verunglückten ist die Bergrettung auch ständig um eine gute Zusammenarbeit mit Rotem Kreuz, Freiwilliger Feuerwehr, Gendarmerie und Bergwacht bemüht.
Bedanken möchte sich die Ortsstelle bei der Feuerwehr für den Transport sowie bei den Wirtsleuten vom Steinberghaus für die gute Verpflegung.
Die Bergrettung Westendorf ist für jedermann und zu jeder Zeit über den Alpinnotruf 140 bzw. über die Gendarmerie erreichbar.

Jugendbezirksmeisterschaften der Schützen
In Westendorf traten am 15. Februar die jüngsten Sportschützen des Bezirkes zur Bezirksmeisterschaft im Schießstand der Schützengilde Westendorf an.
Es mussten 20 Schuss in der Stellung „Stehend aufgelegt" absolviert werden.
An diesem Wettkampf nahmen zwei Westendorfer Jugendschützen teil. Den Titel sicherte sich in der Einzelwertung Othmar Haller jun. (Westendorf) mit 193 Ringen. Der zweite Westendorfer Teilnehmer, Andreas Dummer, erreichte den 12. Rang.
Im Teambewerb dominierte Hopfgarten in der Besetzung Vera Larch, Anton Achrainer und Silvia Hölzl.
Das Bild zeigt die Erfolgreichsten der Bezirksmeisterschaft in Westendorf: 2. Vera Larch, 1. Othmar Haller, 3. Josef Laner (von links).

Schlittenfahrt der Bäuerinnen
Am Freitag, den 17. Jänner trafen sich rund 40 Bäuerinnen und einige Hausfrauen zu einer gemeinsamen Schlittenfahrt.
Beim Aunerhof gab es Kaffee und Kuchen und man konnte auch einen „Ratscher" mit dem beliebten österreichischen Schauspieler Erwin Steinhauer (im Bild als „Hahn im Korb") tun.
Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an Hans Aschaber, Sebastian Manzl und Sepp Berger, die uns wieder kostenlos in die Au kutschierten und wesentlich zu einem netten, gemütlichen Nachmittag beitrugen!

Jubiläumsveranstaltung mit Gedächtnisfahren
Kaiserwetter, begeisterte Zuschauer, toller Rennsport: Das 25. Pferderennen auf Schnee war wohl eines der schönsten in der Geschichte des Westendorfer Trabrennvereins. Ein besonderer Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war das Fritz-Astl-Brauchtumsfahren, an dem sich über 50 Gespanne aus ganz Tirol und Salzburg beteiligten.
Die vielen Meldungen übertrafen alle Erwartungen des Trabrennvereins mit Obmann Jakob Lenk: Über 70 Nennungen waren eingelangt, allerdings konnten die Osttiroler Teilnehmer und jene aus Thiersee wegen der starken Schneefälle am Vortag dann doch nicht anreisen.
„Besonders möchten wir uns bei der Exekutive für ihre Unterstützung bedanken, ohne sie hätten wir die Veranstaltung in der Form nicht durchführen können", so TVB-Direktor Max Salcher. Vielbejubelt waren die vielen historischen Gespanne, die den Zuschauern eine Vorstellung vom bäuerlichen Arbeitsleben früherer Jahrhunderte gaben: Holz- und Heufuhren, Müller- und Jägerschlitten, Sämerpferde, aber auch Sonntags-, Herrschafts- und Hochzeitsgespanne waren bei ihrer Parade durch das Westendorfer Zentrum zu bewundern.
Hervorragende Bedingungen herrschten auch auf der Trabrennbahn am Niederbichlfeld, den Zuschauern wurde rassiger Pferdesport mit spannenden und unfallfreien Rennen geboten.
Auch einen „Heimsieg" eines Fahrers aus dem Bezirk Kitzbühel gab es zu feiern: Ulrich Lechner aus Kirchberg auf „Henry" entschied gleich das erste Rennen für sich.
Siegerliste:
1. Trabrennen (Brau-Union-Kaiserbier): „Henry", Ulrich Lechner, Kirchberg
2. Trabrennen (Raiffeisenbank Westendorf): „Coulman", Johann Priller
3. Haflingerfahren (Bergbahnen Westendorf): „Dragi", Christoph Planitzer
4. Trabrennen (Gemeinde Westendorf): „Una Way", Mario Zanderigo
5. Trabrennen (Skisport Hausberger): „Avec Sidney", Christian Mayr
6. Trabrennen (Westendorfer Gastwirte): „Lindos Lindberg, Mario Zanderigo
7. Norikerfahren (Sennerei, S. Ehrensberger): „Martha", Hans Stocker, Ramsau
8. Satteltraben (Sparkasse Kitzbühel/Westendorf): „Queens Diamond", Sabine Messlehner.

Schitag des „Forum Land"
Unter gleißender Sonne und auf daunenweichem Schnee genossen 80 Akademiker und Freunde des Tiroler Bauernbundes FORUM LAND am Samstag, den 22. Februar ihren diesjährigen Schitag in Westendorf. Von 10 bis 15 Uhr ging es auf der Alpenrose, dem Fleiding und dem Gampen auf und ab. Da war für eine Pause keine Zeit, denn dieser Tag stand unter dem Motto: „Schifahrerherz, was willst du mehr?"
Der Schitag war von der Gemeinde mit Bürgermeister Hans Erharter, der selbst Schiführer spielte, in Zusammenarbeit mit den Bergbahnen unter GF Ing. Hansjörg Kogler und FL-Mitglied Dkfm. Dr. Josef Ziepl in Abstimmung mit der Geschäftsführung FORUM LAND perfekt organisiert worden, wie die Herren des Vorstandes (Landesobmann Hofrat DI Otmar Kronsteiner, Nationalrat Dir. Georg Keuschnigg, GF Dr. Wilhelm Mayr FL-Bezirksobmann Dir. Ing. Franz Berger) nach Abschluss der sportlichen Tätigkeiten im Hotel Glockenstuhl namens aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen lobend feststellten.
Dem aufgekommenen Durst und Hunger konnte TVB-Obmann Christian Eberl mit seinem Team in Küche und Service rasch abhelfen. Nach der Information der Besucher über die erste Alpenschule in Österreich auf dem Westendorfer Salvenberg durch Kronsteiner und Ziepl und dem allseits geäußerten Wunsch diese im Sommer zu besuchen, wurde zum Aufbruch geblasen, obwohl so manch einer bei gemütlicher heimischer Hausmusik „gern´ no a bissl blieb´n war ..."!

Mitteilungen des Alpenvereins
Bergsteiger-Treff: Unsere nächste Zusammenkunft findet am Freitag, dem 4. April 2003 um 20 Uhr in unserem Vereinslokal in Brixen statt.
Schitour zum Roten Kogel:
Am 15. und 16. März ist die nächste Vereinstour auf den Roten Kogel (2832m) geplant.
Abfahrt: Samstag um 12.30 Uhr von Brixen, Gemeindeplatz, mit Privat-Pkw ins Sellraintal, Aufstieg in ca. 3 Stunden (1000 Hm) zur Potsdamer Hütte und am Sonntag in ca. 2,5 Stunden (800 Hm) zum Gipfel.
Anmeldungen wegen Reservierungen unbedingt bis spätestens eine Woche vorher bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334/8648 oder 0664/ 3523300; Teilnahme auf eigene Gefahr! Standardausrüstung (Piepser, Schaufel, Sonde) mitnehmen! Änderungen je nach Verhältnissen oder Wetter vorbehalten.
Schitour im Februar:
Aus Sicherheitsgründen mussten wir das Tourenziel ändern und so sind 9 AV-ler auf das 2470 m hohe Imbachhorn gestiegen.
War bei der Abfahrt in Brixen noch leichter Schneefall, so ist beim Aufstieg schon bald die Sonne durchgekommen. Der richtige Spaß kam aber erst bei der Abfahrt über 1700 Höhenmeter feinsten Pulverschnee und Sonnenschein.
Zum Ausklang dieses schönen Tages haben wir noch ein gemütliches Gasthaus gefunden, wo bei gutem Essen und einem wohlverdienten Getränk diese gelungene Tour noch ausgiebig besprochen wurde.
Gipfelmesse auf dem Ramkarkopf (Lodron): Am 2. Februar konnten wir mit Dr. Matthias Ostkowsky von der Theologischen Fakultät Krakau auf dem Ramkarkopf eine Heilige Messe feiern. Bei Schneetreiben und Nebel hat dieser Gottesdienst bei den 20 AVlern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Klafs-Herren setzten Siegesserie fort
Die Herren des VC Klafs Brixental sind im Jahr 2003 noch ungeschlagen. Nach dem Sieg gegen die TU Schwaz (24.01.2003, 3:1) konnten jetzt weitere Erfolge in der Unteren Play-Off der Herren Landesliga bzw. im Tiroler Cup gefeiert werden.
Bereits am 6. Februar 2003 stand das Landesliga-Spiel gegen den VC Wattens auf dem Programm. In der Vorrunde hatten noch die Wattener das bessere Ende für sich, diesmal zeigten sich aber die Brixentaler wie ausgewechselt und überrollten den Gegner förmlich. In nur 50 Minuten reiner Spielzeit schossen die Mannen rund um Spielertrainer Andreas „Shorty" Kurz den Gegner regelrecht vom Platz und gewannen klar mit 3:0 (25:17, 25:11, 25.21).
Das erste Cupspiel im heurigen Jahr stand am 18. Februar 2003 an. Als Gegner begrüßte man das Team der TU Schwaz auf heimischen Boden. Eine geschlossen gute Mannschaftsleistung führte auch diesmal wieder zu einem glatten 3:0-Sieg (25:20, 25:20, 25:14). Mit diesem Erfolg zogen die Herren des VC Klafs Brixental in das Viertelfinale des Tiroler Cups ein, wo als nächster Gegner eine der vier Topmannschaften Tirols wartet.
Vielleicht gelingt den Brixentalern wieder eine Überraschung wie schon zwei Jahre zuvor (Cupfinale).

Nachwuchs dominiert Kleinfeldbewerbe
Weiterhin über eine makellose Siegesserie seiner Schützlinge darf sich Trainer Harald Schörghofer freuen. Großen Anteil an den Erfolgen hat sein erst zehnjähriger Sohn Simon Schörghofer, der aufgrund seines Talentes bereits in vier Spielklassen eingesetzt wird.
Zusammen mit Thomas Krall und Christoph Stöckl dominiert der VC Klafs Brixental das neun Mannschaften starke Teilnehmerfeld der U11. Nach zwei Spielrunden führt der VC Klafs Brixental (Foto) vor VC Mils und dem VTT Innsbruck.
Die U-12-Mannschaft des VC Brixental mit Simon Schörghofer, Felix Maier und Hanspeter Olsacher führt ebenfalls ungeschlagen die Tabelle an.
Nach drei Spieltagen konnte sich  auch die U-13-Mannschaft nach acht Siegen vom übrigen Teilnehmerfeld absetzen und kann bereits jetzt bis zur Finalrunde nicht mehr eingeholt werden.
Da aber am Finaltag (25.5.) die bestplatzierten vier Teams noch einmal die Chance auf den Titelgewinn bekommen und damit die Teilnahme an der Staatsmeisterschaft erreichen können, bleibt die Meisterschaft bis zum Schluss spannend, zumal die körperlich überlegenen Spieler vom VC Münster in der letzten Meisterschaftsrunde schon Haselsberger und Co. voll gefordert haben und nur das hohe technische Können für den 2:0-Erfolg der Westendorfer entscheidend war.
Am Großfeld gab es zwar für die U-15 eine empfindliche Niederlage gegen den Erzrivalen aus Innsbruck, dem VTT, aber der zweite Platz in der Landesmeisterschaft sollte bis zur Schlussrunde für Kapitän Thomas Zass und seine Mannen zu halten sein. Auch in diesem Bewerb entscheidet erst der Finaltag über den Gewinn des Landesmeistertitels und die Teilnahme an der ÖM und da möchte der VC Klafs Brixental natürlich auch ein Wörtchen mitreden.

Jahreshauptversammlung der Steinschafzüchter
Am 8.2.2003 fand im Gasthof Aschenwald die heurige Vollversammlung statt. Neben zahlreichen Züchtern konnte Obmann Josef Haas auch Vizebürgermeister Toni Margreiter begrüßen.
Der Obmann berichtete von den Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr, wobei er besonders das erfolgreiche Abschneiden der Westendorfer Züchter bei der großen Gebietsausstellung auf dem Jakobwirtsfeld hervorhob.
Obmann Haas bedankte sich beim Ausschuss für die geleistete Arbeit. Danach übernahm der Vizebürgermeister die Leitung der Neuwahlen, wobei er in seiner Rede die Wichtigkeit des Vereins hervorhob.
Das Wahlergebnis sieht folgendermaßen aus:
- Obmann: Josef Manzl
- Obmann-Stv.: Sepp Lechner
- Zuchtbuchführer: Hans Riedmann
- Schriftführer: Michael Zass
- Kassier: Dietrich Geller
- Beiräte: Josef Haas, Toni Haas, Peter Pirchl jun., Christian Stöckl jun.
Der neue Obmann bedankte sich für das einstimmige Vertrauen und gab einen Überblick über die Arbeit, die im kommenden Jahr ansteht. Im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes sowie der Tierkennzeichnungspflicht kommen auf
die Züchter neue Aufgaben zu.
Nach kurzer Diskussion schloss Obmann Manzl die Jahreshauptversammlung.

AUS DER PFARRE

Einkehrtag: 8./9. März
(Samstag von 20 bis 21 Uhr, Sonntag von 9 bis 12 Uhr einschließlich der Messfeier)
Den Einkehrtag hält Pfarrer Mag. Johann Steinwender aus Taxham, Salzburg.
Der Einkehrtag soll zur Vertiefung unseres Glaubens beitragen und auch die Freude an unserem Christsein wecken, damit wir auch Zeugnis von Christus geben können.
Ich lade euch alle recht herzlich zum Einkehrtag ein. Bitte nehmt euch Zeit. Der Einkehrtag ist im Vereinshaus.

2003 - Jahr der Bibel
Das Buch der Bücher soll uns mehr vertraut werden. Es enhält das Wort Gottes, die „Frohe Botschaft". Gott spricht uns an und will uns Wegweisung geben.
Lesen wir die Bibel!

Exerzitien im Alltag
Wie in den vergangenen Jahren möchten wir auch heuer wieder in der Fastenzeit diese Form der Exerzitien anbieten.
Exerzitien sind geistliche Übungen, die zu einem tieferen christlichen Leben führen sollen und in unserer doch so hektischen Zeit auch der Stille einen Platz einräumen möchten.
„Exerzitien im Alltag" heißt, dass ich mir täglich eine bestimmte Zeit für Stille, Gebet, Schriftlesung und Meditation nehme. Dazu gibt es schriftliche Unterlagen.
Weiters findet wöchentlich ein Treffen mit allen Teilnehmern statt.
Dauer der Exerzitien: fünf Wochen der Fastenzeit.
Das erste Treffen ist am Montag, den 10. März 2003 um 20 Uhr im Vereinshaus. Da wird Genaueres besprochen.
Es kann jeder mitmachen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ich lade alle zum Mitmachen herzlich ein.

Bonusaktion
Ich möchte euch ermuntern, die Bonusaktion zu nützen, da sie gute Vorteile bringt. Im Jahr 2002 erhielt unsere Pfarre als Bonusvergütung € 2.746,70 (von 754 Bonuszahlern). Danke!

Kreuzwegandacht
In der Fastenzeit an jedem Freitag um 19.00 Uhr in der Kirche, an den Sonntagen um 16.30 Uhr in der Kapelle des Altersheimes.
Ich lade herzlich ein.

Familienfasttag
Unsere Frauenrunde wird am Sonntag, den 16. März nach den Gottesdiensten eine „Fastensuppe" anbieten. Spenden sind für diese Aktion.

Caritas-Haussammlung
Ich darf euch herzlich um eure Spende bitten, um auch in der Pfarre bei Notfällen helfen zu können. 40 Prozent des Sammelergebnisses bleiben in der Pfarre!

Messgestaltung
+ Samstag, 8.3.; 19.00 Uhr. Kirchenchor
+ Samstag, 15.3., 19.00 Uhr: Annemarie und Christine Geisler
+ Samstag, 29.3., l9.00 Uhr: Querflöten, Musikschule
+ Samstag, 5.4., 19.00 Uhr: Frauenchor (Andrea Wagner)

Aktion „Zelt des Wortes"
Heuer - im „Jahr der Bibel" - möchte ich euch zum Lesen der Heiligen Schrift ermutigen. In diesem Buch begegnet uns Gott und spricht zu uns. Sein Wort ist das Wort des Lebens. Eine Hilfe zum Besser-Kennenlernen der Bibel ist die Aktion „Zelt des Wortes".

Möge uns die Fastenzeit eine Chance zur Besinnung werden, damit wir Ostern in tiefer Freude und als Fest der Hoffnung auf ein grenzenloses Leben erfahren dürfen.
Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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