AUS DER APRILAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Jahresrechnung genehmigt
Haupttagesordnungspunkt der letzten Gemeinderatssitzung war die Erledigung der Jahresrechnung 2002.
Nach ordnungsgemäßer Kundmachung und Vorprüfung durch den Überprüfungsausschuss konnte der Bürgermeister als Rechnungsleger mit einem wiederum erfreulichen Rechnungsüberschuss von € 549.956.- aufwarten. Davon sind aber bereits im heurigen Budget € 250.000.- eingeplant, sodass nur noch € 299.000.- zur Verfügung sind.
Das Gesamtergebnis an Einnahmen beträgt € 6,581.912.- und die Gesamtausgaben sind mit € 6,031.956.- beziffert.
Der Schuldenstand der Gemeinde beträgt zum 31.12.2002 € 2,403.000.-. Der Schulden- und Zinsendienst betrug € 475.224.-.
Die fortdauernden Einnahmen betrugen € 5,109.000.-und die fortdauernden Ausgaben € 4,331.000.-. Daraus errechnet sich der Verschuldungsgrad mit 37,91 %, der weit unter dem Durchschnitt liegt.
Die Summe an eigenen Steuern beträgt € 649.041.-.
An zweckgebundenen Rücklagen für den Altenheimbau sind  € 1,186.885.- vorhanden.
Überprüfungsausschussobmann Matthias Hain hob in seinem Bericht hervor, dass die Buchhaltung und Finanzverwaltung bestens geführt sind und es keinerlei Beanstandungen und Mängel gibt. Die getätigten
Überschreitungen waren vom Gemeinderat bereits genehmigt und die Außenstände sind gering.
Das Rechnungsergebnis kann als sehr erfreulich und positiv bezeichnet werden.
Dies ist aber unter anderem auch auf eine sparsame Verwaltung zurückzuführen. Zudem gelingt es dem Bürgermeister immer wieder zusätzliche Gelder vom Land für unvorhergesehene und nicht veranschlagte Vorhaben zu bekommen.
Nach Klärung einiger Anfragen genehmigte der Gemeinderat unter Abwesenheit des Bürgermeisters unter dem Vorsitz von Vizebürgermeister Margreiter die Jahresrechnung 2002 und erteilte dem Bürgermeister die einstimmige Entlastung.

MITTEILUNGEN

Giftmüllsammlung
Die Giftmüll- bzw. Problemstoffsammlung findet am Freitag, den 18. April von 10 bis 13 Uhr auf dem Raiffeisenparkplatz statt. Diese Sammlung ist nur für den privaten Haushalt gedacht. Sie ist - mit Ausnahme von Elektroschrott - kostenlos.

Hinweise zur Tierseuchenbekämpfung
Brucellose-Bekämpfung:
Alle Schafhalter werden hiermit - aufgrund eines Erlasses des Amtstierarztes - aufgefordert, ihre Widder vor dem Weideauftrieb bzw. vor der Alpung auf Brucella ovis untersuchen zu lassen, um bereits untersuchte und für frei erklärte Herden nicht zu gefährden.
Die Kosten pro Hof betragen € 22.- plus € 4,50 pro Tier. Die Laborkosten werden bei einer Untersuchung bis zum 15.4.2003 aus Landesmitteln getragen. Die Kosten der Blutprobenentnahme sind vom Tierbesitzer zu zahlen.
Wegen der Organisation der Untersuchung mögen sich die Tierbesitzer mit dem zuständigen Tierarzt in Verbindung setzen.
Positive Tiere sind innerhalb eines Monats nach Erhalt des Sperrscheines auszumerzen. Die Ausmerzprämie beträgt € 40.-.
Weitere Informationen erteilt der Tierarzt.
Bekämpfung der Dasselbeulenkrankheit der Rinder:
Zur Erhaltung der Dasselbeulenfreiheit der Rinder in Tirol ist es notwendig, dass auch im heurigen Jahr die Frühjahrskontrollen in allen Rinderbeständen durchgeführt werden um allfällige Dassellarven (so genannte Engerlinge) zu beseitigen.
Die Kontrolle sollte von Mitte April bis Mitte Mai erfolgen. Besonders zu beachten sind Rinder, die im vorigen Sommer außerhalb Tirols geweidet haben.
Ein Dasselbefall ist vom Tierhalter umgehend der Gemeinde oder dem Tierarzt zu melden.
Von der Dasselbeulenkrankheit befallene Rinder dürfen nicht auf Märkte, Versteigerungen und auch nicht auf Almen und Weiden aufgetrieben werden.

Schafräude-Bekämpfungsmaßnahmen
Laut Verordnung des Amtstierarztes Dr. Danzl müssen alle Schafe, die auf gemeinsame Almen und Wieden im Bezirk Kitzbühel aufgetrieben werden, vor dem Auftrieb einer Räudebadung zu unterziehen.
Die Räudebehandlung ist entweder in Form einer Badung im Räudebad oder durch geeignete tierärztliche Behandlungen (Injektionen) durchzuführen.
Es wird darauf hingewiesen, dass Schafe frühestens 35 Tage nach einer Badung mit Sebacil zum Zwecke der Fleischgewinnung geschlachtet werden dürfen (Wartezeit).
Bei einer tierärztlichen Behandlung ist die vom Tierarzt angegebene Wartezeit einzuhalten.
Die Räudebekämpfung wird aus öffentlichen Mitteln gefördert, das heißt, dass das Medikament für die Badung kostenlos ist. Eine tierärztliche Behandlung hingegen muss der Schafbesitzer selbst tragen.
Alp- und Weidebesitzer sowie Hirten sind verpflichtet, unbehandelte Schafe vom Weidebetrieb fernzuhalten.
Das Räudebad für alle Schafhalter von Westendorf und Umgebung findet am Samstag, den 26. April von 8 Uhr bis 16 Uhr beim Schweiberlbauern statt (Bademeister: Andreas Steindl, Tel. 05334-6660).

Oberflächenwasser-Entsorgung
Das Baubezirksamt Kufstein teilt bezüglich Oberflächenwasserentsorgung mit, dass grundsätzlich danach getrachtet werden soll, die anfallenden Niederschlagswässer versickern zu lassen und nicht in Trennkanäle, Bachläufe usw. abzuleiten. Sollte eine Versickerung auf Grund der Bodenbeschaffenheit nicht möglich sein, so ist zumindest eine Retention (Zurückhaltung von auszuscheidenden Stoffen) vor der Einleitung in einen Vorfluter vorzusehen.

Hochwasser-Abflussuntersuchungen
Das Bundesamt und Forschungszentrum für Wald-, Lawinen- und Wildbachforschung führt im Mai dieses Jahres hydrologische Untersuchungen über das Abflussverhalten des Einzugsgebietes am Zieplbach bei Dauerregen durch.
Die Grundeigentümer werden von dieser Untersuchung rechtzeitig verständigt.
Die Gemeinde Westendorf ersucht die Grundbesitzer um Verständnis für diese für unsere Dorf sehr wichtige Erhebung.

Bestimmungen für landwirtschaftliche Kultivierung und Deponierung
Die Umweltschutzabteilung der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel gibt bekannt, dass die Abgrenzung zwischen Deponierung und landwirtschaftlicher Rekultivierung wie folgt neu geregelt ist:
Die Verwendung von Abfällen der Abfallart „Bodenaushub" im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Rekultivierungsmaßnahmen ist dann nicht von der Genehmigung erfasst, wenn
- die davon betroffene Fläche nicht größer als 1.000 m² ist,
- die notwendige Menge an Bodenaushub 500 m³ nicht übersteigt,
- die Schüttmaßnahmen einschließlich der Begrünung innerhalb eines Zeitraumes von vier Monaten abgeschlossen sind.
Sollten diese Schwellenwerte überschritten werden, ist bei der Bezirkshauptmannschaft  Kitzbühel ein Antrag auf Erteilung der Bewilligung für die Errichtung und den Betrieb einer Bodenaushubdeponie einzubringen.

Goldene Hochzeit
Vor 50 Jahren, am 30.08.1952 gaben sich Frau Anneliese und Herr Anton Beihammer das Ja-Wort.
Im Rahmen einer kleinen Feier im Gemeindeamt Westendorf (Standesamt) wurde dem Jubelpaar vom Bezirkshauptmann Dr. Hans Heinz Höfle die Jubiläumsgabe des Landes Tirol und vom Bürgermeister Johann Erharter ein Blumenstrauß von der Gemeinde Westendorf übergeben.
Wir wünschen dem Jubelpaar alles Gute für den weiteren Lebensabschnitt.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Dorfgesundheitswoche
Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören trotz rückläufiger Tendenz zu den häufigsten Todesursachen in den industrialisierten Ländern. Epidemiologische Untersuchungen und Interventionsstudien haben zahlreiche Risikofaktoren identifiziert, die zur Arterienverkalkung führen.
Zuviel an Cholesterin, Rauchen, hoher Blutdruck und Zuckerkrankheit zählen neben Bewegungsarmut zu den Hauptrisikofaktoren.
Trotz einiger kritischer Artikel steht wohl außer Zweifel, dass durch Beherrschung der Risikofaktoren, die meist in Kombination vorkommen, eine Senkung der ArterienverkaIkung möglich ist. In den USA konnte durch Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung die Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit in den Jahren 1963 bis 1981 wesentlich verringert werden. Dabei sank die Mortalität um 30 % im Gesamten, bei den 35-44-Jährigen sogar um 50 %.
Es lag daher nahe, im Rahmen des Arbeitskreises für Vorsorgemedizin in Tirol (AVOMED) ein bevölkerungsnahes Programm zu entwickeln um die Bevölkerung über die Risikofaktoren, die zur Arteriosklerose führen, aufzuklären und zu kleinen Änderungen im Lebensstil zu bewegen. Das Programm „Dorfgesundheitswoche" wurde inzwischen in über 40 Tiroler Gemeinden mit sehr gutem Erfolg durchgeführt.
Die Dorfgesundheitswoche besteht aus Abendvorträgen, die so konzeptiert sind, dass durch die Mitwirkenden möglichst viele weitere Besucher angezogen werden. Nach einer Übersicht über die Risikofaktoren am ersten Abend ist der Vortrag über die richtige Ernährung am zweiten Abend ein Fixtermin, da durch das auschließende Buffet sehr viele auf die Dorfgesundheitswoche aufmerksann werden. Beim Raucherabend sind erwartungsgemäß weniger Zuhörer. Der vierte Abend ist dem Sport und der gesunden Bewegung gewidmet und am letzten Tag wird über die Zuckerkrankbeit und den Bluthochdruck gesprochen.
Die Vorträge werden von ausgesprochenen Fachleuten gehalten, die es verstehen ohne Fachausdrücke die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu fesseln. Eine abschließende Diskussion rundet den Abend jeweils ab.
Vom Dienstag bis Freitag steht die Gesundheitsstraße ab 17 Uhr zur Verfügung. Um möglichst viele Leute zur Untersuchung zu bringen, werden Zeichnungen der Volksschüler zum Thema „Gesundheit" ausgestellt. Jeder, der bei der Gesundheitsstraße mitmacht, bekommt einen Stimmzettel, um sein Lieblingsbild zu prämieren. Die Preise werden am Freitag verteilt.
Neben Größe und Gewicht werden in der Gesundheitsstraße Blutdruck, Gesamtcholesterin, gutes Cholesterin (HDL-Cholesterin) und Blutzucker bestimmt. Daraus wird für den Einzelnen sein persönliches Risiko berechnet, in den nächsten zehn Jahren einen Herzinfarkt zu bekommen. Ein individuelles ärztliches Gespräch und die Mitgabe entsprechender Empfehlungen beendet die Gesundheitsstraße.
Nach elf Gemeinden, die in zweijährigem Abstand zwecks Evaluierung des Erfolges besucht wurden, kann gesagt werden:
+ Das Gesamtcholesterin sinkt in der Risikogruppe über 250 mg/dl signifikant um 11 %; dadurch sinkt das Koronarrisiko um
22 %.
+ Die erhöhten Blutdruckwerte werden behandelt und sinken sowohl systoIisch als auch diastolisch signifikant.
+ Bei den erfassten Rauchern konnten 18 % zu „Exrauchern" gemacht werden.
Für die veranstaltenden Gemeinden ist die Durchführung der Gesundheitswoche kostenlos; Interessierte wenden sich entweder an den AVOMED oder an Prof. Dr. Edwin Knapp (Tel. 0512-504-3268, E-Mail: edwin. knapp@uibk.ac.at).

Der Sozialsprengel dankt
Für Blumen- und Kranzspenden anlässlich des Todes von Herrn Franz van Beers aus Brixen danken wir Alexandra Rettenwander für € 20.-, Isabella Niederkofler für € 15.-, Willi und Anna Pirchmoser für € 50.-, Gottfried Strobl sen. für € 50.- und Simone Strobl für € 20.-. Ein herzliches Dankeschön den Angehörigen!
Danke für die Spende von Frau Katharina Heinzel (€ 50.-) und Robert Dornauer aus Brixen (€ 20.-)!

SCHULEN

Zeichenunterricht mit Prof. Flora
„Warum ist der Rabe Ihr Lieblingsmotiv?" Solche und ähnliche Fragen musste Paul Flora, der Meister der spitzen Feder, den Schülern der 3a-Klasse der Hauptschule Westendorf beantworten.
Bei seinem Besuch Ende März in der Hauptschule erzählte er ausführlich von seinem künstlerischen Werdegang, bevor er die von den Schülern angefertigten Zeichnungen mit Flora-Motiven (rechts ein Beispiel) wohlwollend begutachtete.
Zur gleichen Zeit hatten die Erstklassler übrigens den Mundartdichter Sepp Kahn zu Gast.
Möglich sind solche Veranstaltungen durch die Unterstützung der Kulturservicestelle des Landesschulrates. Der Unterricht kann durch das Einbeziehen bekannter Persönlichkeiten lebendiger gestaltet werden.

Die PTS berichtet
Im Rahmen der Berufsgrundbildung werden unsere Schüler 16 Stunden pro Woche praxisnah auf das Berufsleben vorbereitet.
In den Bereichen Handel/ Büro und Dienstleistungen/Tourismus lernen unsere Jugendlichen neben Buchführung, Textverarbeitung und fachbereichsbezogenem Seminar unter anderem eine zweite lebende Fremdsprache, nämlich Französisch. Auch in diesem Schuljahr gründeten die Schüler im Fachbereich Handel/Büro im Unterrichtsfach „Fachpraktische Übungen" eine Übungsfirma und praktizieren dabei alle wichtigen Schritte für die Gründung eines Unternehmens.
Übungsfirmen in diesem Schuljahr: International Shop, Salvenmoser Inge; Supermarkt Spar, Sarac Handan; Reisebüro „Rund um die Welt", Susanne Prehsl; Reisebüro Sunfly, Nicole Küchl; Reisebüro „Around the World", Sabrina Schmid; Kindermode Shorty, Kathrin Müller; Diskothek „New York", Tina Aschaber; „Youth 2003" (Brautmoden), Michaela Hetzenauer; Motorsport-Tuning Astl, Martin Astl; Sporthaus Weidach, Johanna Hirzinger; Boutique Franzi, Franziska Strobl; Boutique Sunshine, Marina Streif; Skateshop 180, Alexander Auer.
Neu in diesem Schuljahr ist der Erwerb einzelner Teile des „Europäischen Computerführerscheines" (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, ...), was vorerst bei der Lehrstellensuche ein Vorteil sein kann. Die restlichen Teile des ECDL können dann in der Berufschule absolviert werden.

TOURISMUSVERBAND

Tiroler Sieg beim Schimarathon
Unfassbar, unglaublich, übermenschlich! Sechs Athleten haben in einer Woche geleistet, was noch nie jemand vor ihnen geschafft hatte, nämlich 168 Stunden ohne Unterbrechung Schi zu fahren.
Sieben Tage und sieben Nächte auf der Piste - bei Tag und bei Nacht, bei Sonne, Regen, Schneesturm oder Nebel - das war der heurige Dalbello-Ski-Marathon. Vielumjubelter Sieger dieses Extremrennens in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental wurde Christian Ritter aus Jochberg in Tirol.
Ein Rennen - sechs Läufer - sechs Weltrekordhalter. Das hat es zuvor wohl noch nie in einem Wettbewerb gegeben. Aber der Dalbello-Ski-Marathon war ohnehin ein Wettbewerb der Rekorde. Sechs Läufer waren angetreten, den ersten Weltmeister im Dauerschifahren zu ermitteln: Christian Ritter und Hans Arzberger aus Österreich, Wojciech Fic aus Polen, Carlo Rovelli (Italien) und Christian Flühr und der Snowboarder Danny Strasser aus Deutschland stellten sich der größten Herausforderung ihrer Karriere.
Und was kaum jemand zu hoffen gewagt hatte: Alle sechs Fahrer erreichten das Ziel in Westendorf und verbesserten gemeinsam die Bestmarke im Dauerschifahren von 150 auf über 168 Stunden!
Den Sieg und damit den Scheck über 5000 Euro holte sich Christian Ritter aus Jochberg, der in den Sonderprüfungen eine Klasse für sich war und seine Gegner vom ersten Renntag an klar auf Distanz hielt. Rang zwei dieser ersten Weltmeisterschaft im Dauerschifahren ging an Wojciech Fic aus Warschau, hauchdünn vor Hans Arzberger aus Radfeld, der mit seinen 51 Jahren zeigte, dass er noch lange nicht zum „alten Eisen" gehört.
Rang vier ging an Christian Flühr aus Obermaiselstein vor Carlo Rovelli aus Vimercate bei Mailand und dem Münchner Danny Strasser, der als einziger Snowboarder im Feld für seine Leistung besonders viel Applaus erntete. Er pulverisierte den alten Weltrekord von 108 Stunden und dürfte mit seinen 168 Stunden wohl noch lange die Rekordlisten anführen!
Die letzten Tage, die letzten Stunden verlangten den Atlethen alles ab - und die Strapazen forderten am letzten Nachmittag nach sieben unfallfreien Tagen doch noch zwei „Opfer": Zunächst stürzte Snowboarder Danny Strasser und zog sich dabei eine schmerzhafte Fingerluxation zu, dann erwischte es auch noch seinen Landsmann Christian Flühr, der gegen eine Absperrung prallte und sich dabei einen Mittelhandknochen brach. Aber beide Fahrer bissen die Zähne zusammen und absolvierten nach ärztlicher Versorgung die letzten Fahrten mit Gips.
Besonders stimmungsvoll war der Zieleinlauf am Samstagabend in Westendorf. Hunderte Fackelläufer auf Schieren und Snowboards bereiteten den sechs Extremsportlern einen gebührenden Empfang; nach 168 Stunden und 58 Minuten konnten die Läufer endlich abschwingen und die Schier abschnallen.
Infos unter www.skiwelt.at

Der TVB informiert
Nachdem die Nächtigungen in Westendorf in den Wintermonaten Jänner und Februar (wie bereits berichtet), aufgrund der schlechten Schneelage über Weihnachten und Neujahr rückläufig waren, ist es gelungen, einen Großteil dieser verlorenen Nächtigungen im Monat April wieder aufzuholen und die Saison zu verlängern.
Die nächtigungsstärkste Nation waren auch in diesem Winter die Niederlande vor Deutschland. In den Monaten Jänner und Februar war die drittstärkste Nation Dänemark vor Großbritannien.
Auffallend ist auch der große Anteil an irischen Gästen, welche im Dezember und Jänner vor den österreichischen Gästen in der Nächtigunsstatistik zu finden sind.
Große mediale Beachtung fanden die Veranstaltungen:
* die Dalbello-Ski-Marathon-Challenge, welche im vergangenen Jahr einen Werbewert von cirka einer Million Euro erzielen konnte,
* die Snowboardveranstaltung „Shred down", welche im Zuge der „Ästhetiker-Tour" in Westendorf Station machte, sowie
* die Europameisterschaft im Skier- Cross.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Organisatoren und den vielen freiwilligen Helfern recht herzlich bedanken!
Aufgrund der schlechten Meldemoral einiger Vermieter wurde vom Vorstand des Tourismusverbandes beschlossen, einen Meldekontrolleur vom Land zu beauftragen, die Kontrollen in unserem Ort durchzuführen. Die Auswahl dieser Betriebe wird ausschließlich vom Kontrolleur bestimmt; der Tourismusverband hat darauf keinen Einfluss.
Diese Kontrolleure sind nach den Bestimmungen der Tiroler Landesabgabenordnung berechtigt, die für die Vermietung an Gäste vorgesehenen Räumlichkeiten zu besichtigen und von jedermann Auskünfte über alle für die Erhebung der Aufenthaltsabgabe maßgeblichen Sachverhalte zu verlangen.
Ihnen sind auf Verlangen die nach den Abgabenvorschriften zu führenden Bücher und Aufzeichnungen sowie die für die Abgabenerhebung maßgebenden Unterlagen wie Rechnungsbücher, Zimmerlisten u.ä. zur Einsichtnahme und Prüfung vorzulegen.
Sollten mangelhafte Aufzeichnungen vorliegen oder Gäste nicht gemeldet sein, so ist der Kontrolleur berechtigt, dies sofort zur Anzeige zu bringen!

VEREINSNACHRICHTEN

Mitteilungen des Alpenvereins
Schihochtour in die Silvretta: Vom 13. bis 18. April wollen wir einige Hochtouren mit dem Stützpunkt Wiesbadener Hütte (Silvretta) machen. Die Abfahrt ist um 5.00 Uhr in Brixen, damit wir den Anstieg zur Hütte schon mit einer kleinen Tour verbinden können. Bitte sofort melden, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist! Zusätzlich Gletscherausrüstung (Gurt, Steigeisen, ..) mitnehmen!
Von der Schitour im März:
Bei sehr schönem Wetter, Sonnenschein, erträglichen Temperaturen und sogar zum Teil noch Pulverschnee haben 28 Tourengeher dasWochenende im Fotschertal genossen und den 2832 m hohen Roten Kogel erobert. Wegen der großen Teilnehmerzahl und der kleinen Potsdamer Hütte musste eine kleine Gruppe im tiefer gelegenen Bergheim Fotsch übernachten. Diese konditionsstarke Truppe schaffte den längeren Anstieg locker; wichtig war, dass alle dabei sein konnten.
Von der Schneeschuhwanderung der AV-Kinder:
In den Semesterferien beteiligten sich 21 Kinder und fünf Erwachsene an unserer Schneeschuhwanderung. Wir wanderten durch den winterlich verschneiten Wald und über glitzernde Wiesen in der Gegend des Lindenweges. Inmitten einer schönen Lichtung entdeckten wir ein kleines „Hexenhäuschen", wo wir Rast machten. Lustig ging’s dann beim Abstieg zu – da gab´s einige Purzelbäume! Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Kinder mit Begeisterung mitmachten.

Erfolgreicher Faschingsball
Ein großer Erfolg war der Faschingsball des actionsradius im Westendorfer Alpenrosensaal.
Die schon sehr bekannte Oldiesband CHEVY 57 (im Bild bei einem Open-Air-Konzert) rockte, was das Zeug hielt, und binnen kürzester Zeit war der Saal voller tanzwütiger Besucher. Toll und einfallsreich auch die Kostümierungen: Dem Motto „Back to the 70´s" folgend hatten sich viele Faschingsfans in die gute alte Zeit zurückversetzt und hatten sich gekleidet und gestylt wie in dieser vom Hippie-Look geprägten Zeitepoche. Aber auch andere originelle Verkleidungen waren anzutreffen: wilde Geier, Osterhasen, Babys mit Familien, Afro-People, Vogelscheuchen, die Klatschmohnwiese (Biene Maja und ihre Freunde), Nonnen, The Bellamy Brothers, ELVIS, betrunkene Jäger, sogar ein Feuerwehrmann wurde gesichtet ...
Der actionsradius bedankt sich ganz herzlich bei der Reisewelt Brixen (Traudi Hölzl), den Bergbahnen Westendorf (Hansjörg Kogler) und der Flugschule Westendorf (Jochen Steinbach) für die großartige Unterstützung und bei allen Besuchern für die tolle Stimmung! Und nicht vergessen: Der actionsradius ist immer gut für besondere Veranstaltungen!

Hallenmasters
Bei der bereits 5. Auflage des FC-COLORS!-Fußball-Hallenmasters für Hobbymannschaften wurde wieder fußballerischer Bandenzauber für Feinschmecker geboten.
Neben den bekannten Hobbymannschaften des Bezirks nahm heuer bereits zum zweiten Mal eine Mannschaft aus dem niederbayerischen Straubing teil, sie erreichte den hervorragenden dritten Platz.
Die lange fußballlose Zeit während der Winterpause wurde durch dieses Turnier unterbrochen und alle teilnehmenden Spieler genossen die kameradschaftlichen Begegnungen mit ihren Fußballfreunden.
Leider mussten wir in diesem Jahr in die Sporthalle in Brixen ausweichen. Wir möchten uns in diesem Zusammenhang recht herzlich bei den Brixner Verantwortlichen für ihre Kooperation bedanken. Es freut uns besonders, dass wir hier Partner gefunden haben, die diese überaus beliebte und für einheimische Vereine organisierte Sportveranstaltung unterstützen.
In sportlicher Hinsicht hatte das 5. FC-COLORS!-Hallenmasters wieder einiges an Spannung und Action zu bieten.
In einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale konnte sich der letztjährige Finalist, der FC Moskito, dieses Mal gegen den Titelverteidiger, die Youngsters, knapp durchsetzen und somit den Wanderpokal endgültig mit nach Hause nehmen, da dies bereits der dritte Turniersieg für den FC-Moskito war.
D´Straubinger gewannen das kleine Finale gegen die Shred Headz aus Westendorf. Torschützenkönig wurde Stefan Schober von den Youngsters mit 13 Toren und zum besten Tormann des Turniers wurde Jürgen Schaubmeier vom FC Salvenblick-Renee gewählt.
Ein besonderer Leckerbissen war das Spiel der Miniknaben des SV-Maschinen Stöckl Westendorf (U 9), die bei einem Match untereinander eine besondere Talenteprobe abgaben.
Dieses mittlerweile schon traditionelle Turnier wird in Gedenken an unseren unvergessenen Kameraden Rudi Schwaiger veranstaltet, dem zu Ehren ein wunderschöner Wanderpokal dem jeweiligen Sieger überreicht wird. Unser Dank gilt allen, die diese Veranstaltung ermöglicht haben.

Othmar Haller Vizemeister
Am 16. März 2003 wurden am Hauptschießstand Innsbruck Arzl die Tiroler Meisterschaften für Luftgewehr abgehalten.
Von der Schützengilde Westendorf nahmen bei den Jugendschützen II Othmar Haller jun. und bei den Damen Senioren I  Johanna Angerer teil.
Othmar Haller konnte mit 391 Ringen (mit nur einem Ring Abstand auf den Ersten) den hervorragenden zweiten Platz erreichen. Mit diesem Ergebnis qualifizierte er sich für die Staatsmeisterschaft in Stockerau.
Johanna  Angerer konnte nicht an ihre gewohnte Leistungen anschließen und erreichte mit 352 Ringen Platz 7.

Schiklub-Rückblick
Bedingt durch den Rücktritt des langjährigen Trainers Helmut Aschenwald, dem wir auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön übermitteln wollen, musste die Einteilung der Trainer neu geregelt werden.
So wurden die Schüler- und Jugendklassen von Klaus Hölzl, die Kinderklassen von Bettina Pöll und der kleinste Nachwuchs von Elisabeth Hain trainiert. Im Schnitt wurden 25 Nachwuchsläufer trainiert sowie bei Rennen eingesetzt und betreut. Erfreulich war auch die Unterstützung der Eltern vor allem aus den Kinderklassen, sowohl beim Training als auch bei den Rennen.
Da es ab den Schülerklassen nicht nur auf das schifahrerische Können, sondern insbesondere auch schon auf die körperliche Fitness und Koordination ankommt, hat Klaus bereits im Herbst mit einem abwechslungsreichen Konditionstraining begonnen. Abgerundet wurde das Herbsttraining mit ein paar Trainingseinheiten am Gletscher.
Aufgrund des schneearmen Frühwinters hat man auch den Weg in das entfernte St. Jakob im Defreggental nicht gescheut und konnte dort mit den Schülern und Kindern ein paar tolle Trainingstage absolvieren.
Das Training auf heimischen Boden war dann im Dezember und Anfang Jänner aufgrund der prekären Schneesituation eine Gratwanderung zwischen Schiklubtraining und Touristenschilauf. Damit beide auf ihre Kosten kamen, fuhren die Trainer bereits um 8.00 Uhr mit dem Liftpersonal auf den Talkaser und bereiteten die Strecke zwischen Gasthaus Alpenrose und Sonnalp für das Training vor. Trainiert wurden dann in der Regel mit den Schülern und Jugendlichen zwischen 9:00 und 10:00 Uhr.
Danach war an ein Training aufgrund des immer stärker werdenden Touristenschilaufes und des daraus resultierenden erhöhten Unfallrisikos nicht mehr zu denken.
Es waren also heuer nicht ganz einfache Trainingsbedingungen, trotzdem sind die Leistungen einzelner Rennläufer sehr beachtlich und zeigen, dass der Schiklub Westendorf mit seinem Trainerstab durchaus ein Potential hat, auf dem weiter aufgebaut werden kann.
Viktoria Aschaber und Sophia Mitteregger, unsere beiden Nachwuchshoffnungen im Jugendbereich, waren zum Großteil bei FIS-Rennen im Einsatz und konnten dabei wertvolle FIS-Punkte sammeln, welche ihnen im nächsten Jahr bessere Startnummern zusichern werden.

Schiklubmeisterschaften
Wir führten auch die Clubmeisterschaften für Bambini, Kinder, Schüler und Erwachsene durch:
Bei den Bambini I und II holten sich die ersten Plätze Anette Riedmann, Lukas Margreiter, Greta Kogler und Daniel Riedmann.
Bei den Kindern I und II hießen die Sieger Sarah Ziepl, Paul Nagele, Sophie Wallner und Thomas Obermoser.
In der Schülerklasse waren Stefanie Nageler und Dennis Aschenwald dominant und wurden somit Nachwuchsclubmeister 2003.
Bei den Erwachsenen holten sich Viktoria Aschaber und Jakob Hirzinger die Clubmeistertitel 2003.

AUS DER PFARRE

Pfarrwallfahrt nach Maria Eck: Mittwoch, 14. Mai
Die Wallfahrtskirche „Maria Eck" liegt auf einer Anhöhe in der Nähe von Ruhpolding und Siegsdorf im Chiemgau. Mit dem Bus kann man bis zur Wallfahrtskirche hinfahren. So ist es auch für etwas Gehbehinderte gut möglich, an der Wallfahrt teilzunehmen.
Abfahrt ist um 8.00 Uhr beim Vereinshaus; Anmeldung im Pfarrhof.
Wir hoffen, dass die Wallfahrt wieder gut gelingt!

Die Firmlinge stellten sich vor
Am Donnerstag, den 13. April stellten wir Schüler aus den zweiten Klassen der Hauptschule Westendorf unser Firmprojekt mit dem Thema „Mensch und Stein" vor. Unser Religionslehrer hatte mit uns viele Lieder, Texte und Theaterstücke einstudiert. Jeder Schüler durfte ein Wortspiel und eine Bibelstelle, in der das Wort „Stein" vorkommt, vortragen. Viele von uns hatten zudem Plakate, Steinhäuser, Gedichte oder kleine Kunstwerke gestaltet oder gebastelt.
Uns allen hat die Vorstellung sehr viel Freude bereitet. Nach der Darbietung konnte jeder Limonade, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen genießen. Aus freiwilligen Spenden nahmen wir 250 Euro ein, mit denen wir einigen Menschen eine kleine Überraschung machen möchten.
Besonders danken wir Herrn Wagner, der alles organisiert hat, und allen Müttern und Helfern, die uns bei diesem tollen Projekt unterstützt haben.
Die Firmlinge

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