AUS DER JUNIAUSGABE

MITTEILUNGEN DER GEMEINDE

Achtung: Baustelle!
Die Verwirklichung vom Wunsch der eigenen vier Wände ist für viele von uns ein bedeutsamer Meilenstein.
Da die Realisierung eines Bauvorhabens nicht erst bei den Bauarbeiten beginnt, sind unzählige Überlegungen, Entscheidungen und wesentliche Vorgehensweisen zu berücksichtigen. Mit „Achtung Baustelle!" werden rechtliche Vorgaben und behördliche Vorgänge beschrieben.
Haben Sie den Entschluss gefasst, einen Neubau, eine Sanierungsmaßnahme oder eine sonstige Änderung an Ihrem bestehenden Gebäude durchzuführen, sollte der erste Weg zum Gemeinde-Bauamt führen.
Es wird oft im Herbst die Entscheidung getroffen: „Im Frühjahr wird gebaut." Dem Bauherren erscheinen die Monate bis zum geplanten Baubeginn ausreichend. Es werden Zeitschriften gemustert, Häuser von Verwandten und Freunden inspiziert, Küchen angeschaut, mit einem großzügigen Wintergarten geliebäugelt, und man kann sich in Gedanken schon in seinem Traumhaus sehen. Aber Vorsicht! Das Zauberwort ist „ZEIT"!
Die Errichtung eines Eigenheimes ist eine freudige Angelegenheit und ein begrüßenswerter Entschluss. Damit das vom Beginn bis zum Einzug so bleibt, sind einige Hinweise zu beachten.
Wer sich mit dem Gedanken befasst, ein Bauvorhaben zu realisieren, sollte sich als erstes bei der Gemeinde informieren. Es müssen Gesetze, Vorschriften und Fristen berücksichtigt werden und viele Angelegenheiten liegen nicht im Ermessen der Gemeinde. Durch die erste Information treten also für den Bauherren oft unerwartete, zeitliche „Herausforderungen" auf.
Beachtet man jedoch von Beginn an zeitliche Abläufe mit den verschiedenen Erfordernissen, können Ärger und Termindruck vermieden werden.
Die Verwirklichung eines Bauvorhabens ist auch eine große finanzielle Herausforderung und bedarf einer konkreten Finanzierungsplanung. Um diesen Plan vollständig erstellen zu können, wird auf oft nicht berücksichtigte Abgaben und Gebühren hingewiesen. Wasser- und Kanalanschlussgebühren und Erschließungsbeiträge sollten eingeplant werden!
Es wird empfohlen, sich frühzeitig beim Gemeindeamt zu informieren.

Caritas-Sammlung
Vom 17. Juni bis 11. Juli 2003 ist die wieder die Caritas-Altkleidersammlung im AWZ (zu den Öffnungszeiten). Die nächste derartige Sammlung ist dann erst wieder im September.

Stinkende Komposthaufen
Gerade jetzt in der heißen Zeit des Jahres macht sich bemerkbar, dass zu viele Westendorfer die Möglichkeit der Biomüllabfuhr nicht nützen.
Eine Eigenkompostierung hat nur dann einen Sinn (und ist auch nur dann erlaubt), wenn sie wirklich fachgerecht durchgeführt wird. Leider ist das in vielen Fällen nicht so und die Beschwerden über Geruchsbelästigungen und Ungeziefer häufen sich.
Wir weisen deshalb noch einmal auf die günstige und problemlose Möglichkeit hin, wöchentlich (jeweils am Dienstag) den Kompost abtransportieren zu lassen. Setzen Sie sich bitte mit dem Müllamt in der Gemeinde in Verbindung!

Gastronomie als Problemfaktor für Kläranlagen?
Da bereits in etlichen Gastronomiebetrieben in Tirol Abfallzerkleinerer entdeckt wurden, wird darauf hingewiesen, dass diese Art der Entsorgung von Speiseresten und Küchenabfällen über die Kanalisation strikt verboten ist.
Sowohl der Einbau als auch das Betreiben von Abfallzerkleinerern sind gemäß Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz und Wasserrechtsgesetz gesetzeswidrig und mit Verwaltungsstrafen bis zu € 3.630.- zu bestrafen.
Weiters liegt auch ein Verstoß gegen das Gewerberecht vor, da laut Gewerbeordnung 1994 solche Abfallzerkleinerer nur dann als Betriebsanlagen genehmigt werden dürfen, wenn keine nachteiligen Einwirkungen auf die Gewässer auftreten. Da jedoch das Einbringen von biogenen Abfällen in die Kanalisation zu negativen Auswirkungen führt, sind diese auch nach Gewerberecht verboten.
Gemäß Abfallrecht ist außerdem jeder (auch die Gastronomie) verpflichtet, biogene Abfälle getrennt zu sammeln und einer Kompostieranlage zuzuführen. Gelangen nämlich solche Abfälle über Abfallzerkleinerer vermehrt ins Abwasser, so führt dies zu einem massiven Anstieg der Belastung der Kläranlage, was bis zu einer notwendigen Erweiterung der Anlage führen kann!
Ein derartiger Ausbau der Kläranlage ist immer mit hohen Kosten verbunden, die im Endeffekt jeden einzelnen Bürger treffen.
Es wird darauf hingewiesen, dass in Zukunft vermehrt Kontrollen durchgeführt werden, wobei jeder Gastronomiebetrieb mit Abfallzerkleinerern als auch die Lieferanten (Installateure) von Abfallzerkeinerern sofort angezeigt werden.
Kläranlagen in Tourismusgebieten sind speziell in den Wintermonaten mit einer massiven Fettbelastung im Abwasser konfrontiert, was immer wieder zu erheblichen Störungen (Schaumbildung und Bildung von Schwimmschlamm) führt. Die Ursachen dafür sind ebenfalls im Gastronomiebereich zu suchen, der in der Wintersaison eine sprunghafte Zunahme der Abwasserbelastung bewirkt. Jedoch tragen auch Appartments und private Vermieter zur Fettbelastung bei.
Es ist daher jeder, vom Hotelbesitzer bis zum privaten Vermieter, verpflichtet, sämtliche anfallenden Altfette und Altöle (Frittier- und Bratfette, Speiseöle, Schmalz,...) getrennt zu sammeln und entsorgen zu lassen.
Ein Einbringen dieser Altfette oder Altöle in die Kanalisation (über Abfluss oder WC) ist gemäß Wasserrechtsgesetz und Abfallwirtschaftsgesetz ebenfalls verboten!
Weiters hat jeder Gastronomiebetrieb die Wartung seines Fettabscheiders inklusive der Entsorgung des Fettabscheiderinhalts ordnungsgemäß in regelmäßigen Abständen durchzuführen.
Wird die Kläranlage mit einem Übermaß an Fett belastet, so kann dieses nicht mehr vollständig in der mechanischen Reinigungsstufe abgetrennt werden und dringt bis zur sensiblen biologischen Reinigungsstufe vor, wo die restliche Schmutzfracht mit Hilfe von Mikroorganismen abgebaut wird.
Diese Mikroorganismen (Lebewesen) sind sehr empfindlich gegen jegliche Art von Gifteinwirkung und Fett.
Während Schwermetalle, Mineralöle und Chlor (Schwimmbäder) zu einem totalen Absterben der Mikroorganismen führen können, bewirkt ein Übermaß an Fett, ein massives Wachstum von unerwünschten Mikroorganismen. Diese verursachen ein Schäumen in der biologischen Stufe der Kläranlage, wodurch sich Schwimmschlamm und Blähschlamm bildet, die den Ablauf der Kläranlage und den Vorfluter verschmutzen.
Beide Gifteinwirkungen verursachen das Gleiche; dass nämlich die vorgeschriebenen Abwasserwerte nicht mehr eingehalten werden können und die Kläranlage kurzfristig oder langfristig saniert werden muss.
Außerdem ist Fett auch in den Kanalisationssystemen und Pumpstationen verantwortlich für die Bildung von Ablagerungen und die Beschädigung von Pumpen. Die diesbezüglichen Reparaturen sind oft sehr aufwendig und kostspielig.
   
                                                         Abwasserverband Westendorf – Brixen im Thale

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Flohmarkt im Sommer
Auch heuer wird der Sozialsprengel wieder einen Flohmarkt organisieren. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns gut erhaltene Sachen wie Porzellan, Geschirr, Vasen, Tischwäsche, Spielwaren, Bücher, Lampen, funktionierende Elektrogeräte, Dekoratives und vieles mehr schenken würden. Abgeben können Sie alles immer am Mo, Di und Do (vormittags) im Sozialsprengel (Tel. 2060).

Selbstständig im Alter
Lebensqualität bis ins hohe Alter verspricht das Senioren-Trainingsprogramm, das der Sozialsprengel ab Herbst 2003 anbietet.
Geübt wird einmal wöchentlich in kleinen Gruppen mit einem ausgebildeten SimA-Trainer.
Was Sie erwartet:
* ein besonderes Gedächtnistraining
* ein besonderes gymnastisches Körpertraining
* besondere Hilfen zur Alltagsbewältigung
* Gespräche zu Lebensfragen
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen: Informationen gibt es im Sozialsprengel unter der Nummer 2060.

Krankheiten sollen erst gar nicht entstehen
Landessanitätsdirektor Dr. Christoph Neuner setzt auf den Gesundheitsschutz und die Gesundheitsförderung - ein Auszug aus einem Bericht der Landessanitätsdirektion Tirol:
Ein ganz besonderes Augenmerk legt der Landessanitätsdirektor auf den Gesundheitsschutz und die Gesunderhaltung der Gesamtbevölkerung: „Deswegen möchten wir die Vorsorgemedizin fördern und die Reparaturmedizin auf das Notwendigste beschränken.
Derzeit macht die Reparaturmedizin noch ca. 90 Prozent des Gesundheitsbudgets aus; das wollen wir durch Vorsorgemaßnahmen reduzieren. Unser Anliegen ist es, dass Krankheiten gar nicht erst entstehen bzw. erst möglichst spät auftreten."
Der Sozialsprengel ist bemüht, nicht nur in die Hauskranken- und Altenpflege sein Gewicht zu legen, sondern genauso in die Vorsorge. Aus diesem Grund werden vom Sozialsprengel Gesundheitstage, Vorträge und Kurse organisiert. Derzeit laufen ein Beckenbodengymnastik-Kurs bei Blasenschwäche (in der HS Westendorf), ein Seniorentanzkurs in Brixen
und Nordic-Walking.
Auch die vor kurzem in Westendorf abgehaltene Gesundheitswoche, bei der es vor allem um Risikofaktoren bei Herzinfarkt und Schlaganfall ging, stand unter diesem Motto. Nähere Informationen in der nächsten Ausgabe!

Nordic-Walking
Derzeit haben wir zwei Gruppen in Westendorf und eine Gruppe in Brixen, die sich zum schnellen Gehen mit Stöcken treffen. Unsere Teilnehmerinnen sind begeistert und gehen fleißig mit. Wenn Sie Lust haben, etwas Gutes für Ihren Körper zu tun, dann rufen Sie im Sozialsprengel an!

Seniorentanz
Der Sozialsprengel lädt jeden Mittwoch von 14.30 bis 16.00 Uhr zum Seniorentanz in den Pfarrsaal nach Brixen - für alle, die Spaß an der Bewegung
und Musik haben. Kommen Sie mit oder ohne Partner.

TOURISMUSVERBAND

Winterbilanz
Wie bereits angekündigt, wollen wir die Nächtigungszahlen der Wintermonate im Vergleich zum Vorjahr verlautbaren.
Insgesamt musste ein kleiner Rückgang (um 0,72 Prozent) verzeichnet werden.
Die sechs stärksten Nationen waren:
+ Niederlande mit 41,03 % (104.266 Nächtigungen),
+ Deutschland mit 20,60 % (52.346 Nächtigungen),
+ Dänemark mit 9,05 % (23.004 Nächtigungen),
+ Großbritannien mit 8,68 % (22.055 Nächtigungen),
+ Österreich mit 4,09 % (10.399 Nächtigungen),
+ Irland mit 3,57 % (9.061 Nächtigungen).
Bestandsstatistik nach Betriebsart vom 1. November 2002 bis zum 30. April 2003:
Betriebsart:
+ gewerblich, 5/4 Sterne: 16.822 Nächtigungen
+ gewerblich, 3 Sterne: 59.179 Nächtigungen,
+ gewerblich, 1/2 Stern(e): 50.283 Nächtigungen,
+ Appartements (gew.): 24.803 Nächtigungen,
+ privat, nicht auf Bauernhof: 30.082 Nächtigungen,
+ privat auf Bauernhof: 5.950 Nächtigungen,
+ Campingplatz: 3.861 Nächtigungen,
+ Kinder- u. Jugend-Erholungsheime: 7.254 Nächtigungen,
+ Jugendherberge: 3.540 Nächtigungen,
+ bewirtsch. Schutzhütte: 3.088 Nächtigungen,
+ Ferienwohnung-Ferienhaus: 49.144 Nächtigungen

„Landfrauen" zu Gast
Am 15. Mai 2003 durften wir - auf Vermittlung der Familie Jank - die „Landfrauen" aus Tangstedt (in der Nähe von Hamburg) bei uns in Westendorf begrüßen! Bei einer kleinen Jause informierte Max Salcher über alles Wissenswerte über unser Dorf.

BERGBAHNEN

„Alpinolino" - Westendorfs neuer, großer Entdecker-Park am Berg
Ende Juni eröffnet die Bergbahn Westendorf auf der Choralpe einen alpinen Entdecker-Park für kleine und große Forschergeister.
Die Idee des Alpinolinos: die faszinierende Welt der Alpen mit ihren kleinen und großen Geheimnissen auf natürliche Weise erforschen.
Im Alpinolino können die kleinen und großen Besucher den Berg als spielerisches Abenteuer, mit Spiel-Inseln, mit Forscher-Stationen und Wellness-Touren entdecken - eine kurzweilige Entdeckungsreise für alle Sinne und ein Erlebnis für die ganze Familie.
Mit der Idee, einen geistvollen Alpin-Parcour zu schaffen, finden die Besucher auf der Choralpe sowie am Weg zum Kreuzjöchlsee viele interaktiven Themeninseln zum Staunen, Begreifen und Mitmachen. Ein spannender Ausflug, bei dem Menschen, Pflanzen und Tiere in ein lehrreiches Schauspiel eingebunden sind. Forschen, entdecken, erkennen und lernen machen die Begeisterung für das Alpinolino aus.
Als Kontrast zur Fernsehwelt bietet das Alpinolino Unterhaltung auf sprichwörtlich hohem Niveau - am Berg. Hier werden alle Sinne begeistert und das bedeutet: die Kinder hören mehr, sehen mehr, spüren mehr und - Eltern wissen es zu schätzen - lernen mehr!
Auf rund 2 ha werden unterschiedliche Attraktionen angeboten. Dem Charakter der herrlichen Bergwelt Alpinolino entsprechend werden dabei nur natürliche Baustoffe und handgefertigte Gestaltungselemente verwendet.
Wie weit springt ein Steinbock? Murmeln Murmeltiere, wenn Sie reden? Welche Berg-Kräuter kann man essen? Wie fühlt es sich an, wenn ein Steinbock über einen Felsen klettert? Im Alpinolino wird die Alpenwelt zum aufregenden Spaßfaktor.
Die erste Bauphase des Alpinolino wird mit Ende Juni abgeschlossen sein. Ziel ist es auch, die Themeninseln regelmäßig zu erneuern und so die Neugier der Besucher immer wieder mit tollen Ideen zu belohnen.
Start Alpinolino: 29. Juni 2003
Infos unter: 05334/2000

Sesselbahn Schneeberg wird gebaut
Die Generalversammlung der Bergbahnen Westendorf beschloss den Bau einer neuen Sesselbahn auf dem Schneebergfeld.
Die in die Jahre gekommenen Schlepplifte Schneeberg I und Schneeberg II werden durch eine moderne Vierer-Sesselbahn ersetzt. Die Beschneiungsanlage auf dem Schneebergfeld wird erweitert.
Bei der ordentlichen Generalversammlung der Bergbahnen Westendorf konnte der Geschäftsführer Hansjörg Kogler von einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2001/02 berichten. Ideale Wetterbedingungen, beste Schnee- und Pistenbedingungen waren die Grundlage für einen Rekordumsatz im Winter 2001/2002. An 128 Betriebstagen konnte mit 4,7 Mio. Fahrten ein Brutto-Umsatz von ca. € 5,6 Mio. (+ 20,8 %) erzielt werden. Auch der Sommerbetrieb verlief zufrieden stellend. Mit knapp € 0,5 Mio. Bruttoumsatz wurde das Ergebnis des Sommers 2000/01 übertroffen.
Der Geschäftsführer präsentierte den Gesellschaftern das Konzept für die Neugestaltung der gesamten Übungswiese. Eine moderne Vierer-Sesselbahn, die speziell für Kinder und Anfänger konzipiert wird, soll die Schlepplifte Schneeberg I und II ersetzen. Der Ziepllift sollte durch einen neuen, leistungsfähigeren Schlepplift auf einer neuen Trasse ersetzt werden. Dies wäre eine realistisch machbare und auch finanzierbare Lösung. Weiters soll die Nachtsöllbergstraße im Bereich des „Bruchstalles" kreuzungsfrei gemacht werden, ein Verbindungslift von der Alpenrosenbahn bis in den Bereich des „Bruchstalles" soll künftig die Schifahrer zurück zur Schiwiese bringen.
Dieses Konzept wurde auch im Aufsichtsrat positiv beurteilt und die ersten Verhandlungen mit den Grundeigentümern und Lieferanten hatten schon stattgefunden. Es gab jedoch von mehreren Seiten massive Interventionen bei Bürgermeister Johann Erharter gegen den Bau eines Schleppliftes auf den Zieplhang, sodass der Aufsichtsrat sich entschloss dieses Projekt vorerst nicht zu realisieren.
Einstimmig beschlossen die Gesellschafter der Bergbahnen Westendorf aber den Bau einer neuen Sesselbahn auf dem Schneebergfeld.
Positiv wurde auch das Projekt „Alpinolino" aufgenommen und befürwortet. Mit diesem Erlebnis-Parcour soll den Sommergästen und auch Einheimischen eine neue Attraktivität - speziell für Familien - geboten werden. Die ersten Ausbaustufe von der Bergstation der Alpenrosenbahn bis zur Choralpe entlang des Panoramasteiges wird derzeit gerade gebaut. Zum „Alpininolino" gehört auch ein Familienwanderweg von der Mittelstation zur Talstation, bei dem die Berggasthöfe mit eingebunden werden und der ebenso im heurigen Sommer angeboten wird.
Die Eröffnung des „Alpinolino" findet am 29. Juni 2003 statt, dazu wird die Bevölkerung ganz herzlich eingeladen. Näheres dazu oben!
Die Bevölkerung und Gäste bitten wir um Verständnis für allfällige Behinderungen; wir bauen für eine erfolgreiche Zukunft von Westendorf.
   
                                     Eure Bergbahnen Westendorf

VOLKSSCHULE

Schulpflichtige Kinder
Gemäß § 6 des Schulpflichtgesetzes werden nach Abschluss des Anmeldezeitraumes nachfolgend angeführte Kinder mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 schulpflichtig:
Aschaber Natalie, Aschaber Sophie, Bachler Anna, Fohringer Sandra, Fuchs Katharina, Fuchs Melanie, Fuchs Michaela, Gwiggner Katharina, Kaufmann Sarah, Krall Julia, Margreiter Helena,
Mühlanger (Fuchs) Sophie, Nuzdic Alexandra, Paratscher Anna, Plankensteiner Katharina, Plieseis Theresa, Pöll Michelle, Russ Viktoria, Schermer Jana, Steger Melanie, Steindl Carina, Wechselberger Katharina, Baur Raul, Decker Florian, Erharter Michael, Fuchs Peter, Hirzinger Simon, Hölzl Markus, Jöbstl Sebastian, Klausner Christopher, Krall Martin, Krimbacher Stefan, Lapper Maximilian, Manzenreiter Christoph, Manzl Alexander, Margreiter Christian, Margreiter Lukas, Margreiter Martin, Nagele Martin, Pöll Thomas, Schermer Simon, Schwaiger Alexander, Tahtaci Volkan, Kaya Cafer.
Als Vorschulpflichtige (im September geboren) werden aufgenommen: Schwaiger Sarah, Strele Judith, Schroll Stefan.

Dank der Sonderschule
Die Kinder der Sonderschule möchten sich bei Herrn Bezirksjägermeister Fred Greiderer (im Bild rechts) sehr herzlich für die großzügige Spende bedanken. Herr Greiderer hat anlässlich seiner Pensionierung der Schule einen Betrag von € 1.500.- übermittelt. Herzlichen Dank!

VEREINSNACHRICHTEN

Generalversammlung mit Homepage-Präsentation
Am 10. Mai 2003 lud der VC Klafs Brixental seine Mitglieder und Gönner zur Generalversammlung in die Hauptschule Westendorf ein.
Wie jedes Jahr wurde das Klubgeschehen mit einer eindrucksvollen Multimediashow dem interessierten Publikum, darunter Robert Engelbrecht, Präsident des Tiroler Volleyballverbandes, und Toni Margreiter, Vizebürgermeister von Westendorf, präsentiert.
Neben der erfolgreichen Nachwuchsarbeit und den Erfolgen der Kampfmannschaften der Damen und Herren konnte ein besonderes Highlight vorgestellt werden, die neue Homepage des VC Klafs Brixental. Unter dem Namen www.vc-klafs.at können sich Fans, Spieler und Sponsoren (und alle, die es noch werden möchten) über Geschichte, Erfolge, Trainings- und Wettkampftermine informieren. Darüber hinaus werden in der Homepage alle Sponsoren (Links), aktuelle Presseberichte und Fotos veröffentlicht.
Verantwortlich für die neu gestaltete Homepage ist das Team der Firma „visions and concepts", (Robert Heckenbichler und Gregor Strobl), das in Zusammenarbeit mit Obmann Harald Schörghofer und Beachkoordinator Rudi Mihalic dieses Konzept auf die Beine gestellt hat. Der Präsident des VC Klafs Brixental und Geschäftsführer des Hauptsponsors Klafs Saunabau KG, Jürgen Klingenschmid (im Bild mit Robert Heckenbichler), zeigte sich von der neuen Vereins-Homepage beeindruckt und bedankte sich vor allem bei den Herren, die dieses Projekt verwirklichen konnten.
Der Vorstand des VC Klafs Brixental bedankt sich nochmals bei allen Sponsoren für die Unterstützung und hofft natürlich auf zahlreiche Inanspruchnahme der neuen Homepage des VC Klafs Brixental (www.vc-klafs.at).

Nachwuchs siegte im Finale
Im dritten Anlauf hat es für die männlichen Nachwuchsvolleyballer vom VC Klafs Brixental geklappt. Nachdem bei den U-17- und den U-15-Finalspielen das Volleyballteam Tirol die Nase vorne hatte, konnte bei den U-12 der Spieß umgedreht werden. Da in der vorletzten Meisterschaftsrunde  die Innsbrucker Mannschaft mit einem 2:1-Sieg die Spieler von Trainer Harald Schörghofer erstmals bezwungen hatte, war man diesmal vorgewarnt.
Mit der Tabellenführung erspielten sich die Brixentaler noch in der letzten Runde das Heimrecht in Westendorf für das Finale.
Im ersten Überkreuzspiel der besten vier Teams der Landesmeisterschaft konnte die 2. Mannschaft klar mit 2:0 besiegt werden. Diese ereichte gegen die stark spielenden Milser nach einer 0:2-Niederlage den undankbaren vierten Rang. Erwartungsgemäß kam es zum Traumfinale zwischen dem  Volleyballteam Tirol und dem VC Klafs Brixental 1. 
Die zahlreich erschienen Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn das Finale stand auf sehenswert hohem technischen Niveau. Bombenstimmung und großartige Abwehrparaden auf beiden Seiten ließen niemand ungerührt. 
Hochkonzentriert begannen die Spieler um Kapitän Simon Schörghofer das Match. Mit scharfem und punktgenauem Service wurde der Gegner von Anfang an in die Defensive gedrängt. Eine komfortable Fünfpunkteführung im ersten Satz mit dem frenetisch anfeuernden Publikum im Rücken führte zum 25-zu-15-Satzgewinn.
Anders als in Innsbruck wurde im zweiten Satz der Druck auf den Gegner noch erhöht. Tolles Aufspiel von Peter Olsacher und immer wieder die  platzierten  Angriffsschläge von Felix Maier und Simon Schörghofer ließen die körperliche Unterlegenheit vergessen machen.
25:12 lautete das Ergebnis im zweiten Satz und damit konnte aus den Händen des TVV-Präsidenten Robert Engelbrecht die wohlverdiente Goldmedaille empfangen werden.

Dritter Landesmeistertitel
Innerhalb von nur drei Wochen gelang der Nachwuchsabteilung des VC Klafs Brixental das Kunststück, in drei verschiedenen Bewerben (U 13, U 12, U 11) die Meisterschaft zu gewinnen. Wie kurz vor dem Beginn der Druckarbeiten an unserer Dorfzeitung bekannt wurde, erkämpften  Thomas Krall, Christoph Stöckl und Simon Schörghofer Gold bei den U-11-Finalspielen in Westendorf. Mit einem klaren  2:0-Sieg wurde im Semifinale die TU Schwaz besiegt. Im Finale setzten sich dann die Spieler von Trainer Harald Schörghofer nach nervösem  Beginn ebenfalls mit 2:0  gegen den VC Münster durch. Dritter wurde die SU Inzing. Im neun Mannschaften starken Teilnehmerfeld gaben die Klafs-Volleyballer in zehn Spielen keinen einzigen Satz ab!
Großen Anteil daran hatte vor allem Simon Schörghofer (Foto), der mit großem Spielwitz und starken Aufschlägen seine Gegner immer wieder unter Druck setzte. Blendend disponiert war auch Thomas Krall, der mit gekonntem Aufspiel das Angriffsspiel einleitete.
Mit einmal Silber und dreimal Gold ist der in vier Bewerben eingesetzte Simon  der erfolgreichste Volleyballnachwuchsspieler Tirols!
Der VC Klafs Brixental überholte auch den Erzrivalen aus Innsbruck (VTT) mit zweimal Silber (U 15, U 17) und dreimal Gold  (U 11, U 12, U 13) in der Medaillenbilanz und ist somit der erfolgreichste Volleyballclub Tirols auf dem männlichen Nachwuchssektor in der heurigen Saison.

Vorarlberger gewann Alpenrosencup
Der Vorarlberger Werner Jäger hat den 15. internationalen Alpenrosencup im Gleitschirmfliegen am 24. Mai 2003 in Westendorf gewonnen.
Zweiter in der offenen Klasse der Österreichischen Paragleiter-Liga wurde Martin Brunn. Er konnte in Westendorf wertvolle Punkte für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft im Juli 2003 in Portugal sammeln. Dritter wurde Thomas Brandlehner. Er siegte in der Klasse der Serienschirme vor Franz Grünwald und Hannes Huber.
Beste Dame wurde Kerstin Weißenbacher.
Außerdem starteten die Nachwuchspiloten in der Sportklasse. Dort gewann Paul Gröblacher vor Christoph Eder und Andreas Eder.
Wegen der Wetterentwicklung am Sonntag konnte der Veranstalter Gleitschirmfliegerclub Westendorf (GFC) nur am Samstag einen Durchgang starten und werten.
Die Strecke für die Liga-Piloten war 37,7 Kilometer lang und führte von der Choralpe in Westendorf über den Wendepunkt Gamskogelhütte im Windautal zurück zur Mittelstation Westendorf.
Als nächstes mussten die Wettkämpfer das Gipfelkreuz vom Brechhorn umrunden. Von dort ging es weiter zur Bergstation Brixen und von dort zum Ziel am Landeplatz bei der Alpenrosenbahn in Westendorf.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit für den Erstplatzierten Jäger betrug 30,23 km/h. Er bewältigte die Strecke in knapp einer Stunde.
Die Piloten in der Sportklasse hatten einen Kurs von 27 Kilometern zu bewältigen, der von der Choralpe über die Gamskogelhütte und die Bergstation Brixen zum Landeplatz in Westendorf führte.
Aktuelle Bilder der Siegerehrung des Alpenrosencups sind im Internet unter www.online-aktiv.com/gfc zu finden.

Mitteilungen des Alpenvereins
Bergsteiger-Treff: Unsere nächste Zusammenkunft findet am Freitag, den 4. Juli 2003 um 20 Uhr in unserem Vereinslokal in Brixen statt.
Achtung Kinder!
Auf gehts zum Sonnwendfeuer-Brennen! Wir laden alle Kinder mit ihren Eltern herzlich ein.
Wie im letzten Jahr fahren wir mit den Autos auf den Sonnberg, wo wir nach kurzem Fußmarsch unseren Grill- und Feuerplatz erreichen.
Treffpunkt ist am Samstag, den 21. Juni beim Gemeindeplatz in Brixen um 17.30 Uhr.
Nehmt etwas zum Grillen, Getränke, eine Sitzunterlage und eventuell eine Taschenlampe mit. Das große Feuer werden wir nicht allzu spät anzünden, damit auch die kleineren Kinder dabei sein können.
Bitte anmelden (bei Gertraud Straif, Tel. 8516, oder Regina Höckner, Tel. 8500). So können wir etwaige Fragen klären und euch auch bei zweifelhaftem Wetter verständigen.
Auf rege Teilnahme freut sich das AV-Jugend-Team mit Regina und Gertraud.
Bergtour ins Außerfern:
Am 22. Juni ist eine Gemeinschaftsbergtour auf den 2300 m hohen Thaneller im Außerfern geplant, den wir in etwa drei Stunden Gehzeit erreichen werden.
Abfahrt um 5.30 Uhr von Brixen-Gemeindeplatz (mit Bus). Bitte (wegen der Busbestellung) rechtzeitig bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300 anmelden! Teilnahme auf eigene Gefahr!
Danach wollen wir noch eine kleine Brauerei besichtigen und hier bei gutem Essen den Tag ausklingen lassen.
Gletscherkurs auf dem Rettenbachferner:
Für 28. und 29. Juni bieten wir einen Gletscherausbildungskurs am Rettenbachferner an. Untergebracht sind wir dabei auf der Braunschweiger Hütte. Abfahrt um 7 Uhr von Brixen-Gemeindeplatz (mit Privat-Pkw) nach Sölden. Bitte melden (bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300)! Nur beschränkte Teilnehmerzahl möglich!
Teilnahme auf eigene Gefahr!
Figltour im Mai:
Zu unserer letzten Schitour dieses Winters haben sich zehn Teilnehmer getroffen. Bei wolkenlosem Wetter und sommerlichen Temperaturen sind wir zur Goinger Scharte aufgestiegen. Von einigen wurde auch noch das Kleine Törl besucht. Die Abfahrt, ob mit Figl, Big Foot oder Kurzschi war noch ein toller Firngenuss.
Törggelefahrt nach Südtirol:
Am 8. und 9. November 2003 wollen wir mit euch zum Törggelen nach Innerratschings in Südtirol fahren. Selbstverständlich verbinden wir diese Fahrt mit einer leichten Bergtour.
Ich habe bereits vom bekannt guten Hotel „Lachhof" ein Angebot: Preis pro Person € 44,- (am Abend originelles Törggelemenü, Übernachtung, Frühstücksbuffet). Da zu dieser Zeit in Südtirol ja Törggelensaison ist, muss ich bis Ende Juli reservieren. Daher bitte rechtzeitg melden bei Marianne oder Hubert Kofler.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme! Die Abfahrt: ist am 8.11. um 13 Uhr geplant.
AV-Senioren:
Am Mittwoch, den 11. Juni machen wir eine Wanderung mit Liftbenützung um die Hohe Salve. Hier ist noch Genaueres zu vereinbaren.
Für Mittwoch, den 25. Juni ist die Steinberg-Radtour geplant. Wir fahren mit dem Zug von Westendorf (ab 7.37 Uhr) nach Saalfelden und von dort über Lofer mit dem Rad zurück. Wem das zu weit ist, der könnte von St. Johann mit dem Zug zurückfahren.
Am Mittwoch, den 9. Juli steht eine Wanderung im Alpbachtal auf dem Programm (Abfahrt in Westendorf um 8 Uhr mit Privat-Pkws).
Bitte jeweils bei Kathi rechtzeitig anmelden (Tel. 05334/2037)! Teilnahme auf eigene Gefahr!

Trainingsanzüge für U-13
Dass die Westendorfer U-13-Mannschaft nicht nur in sportlicher, sondern auch in optischer, Hinsicht gute Figur macht, dafür hat im Laufe die Frühjahrssaison ein großzügiger Gönner gesorgt.
Die Firma Markus Schermer aus Brixen hat es möglich gemacht, dass sich die Nachwuchskicker über eine Garnitur neuer Nike-Trainingsanzüge freuen dürfen.
Trainer und Spieler der U-13 möchten sich daher recht herzlich bei der Firma Schermer bedanken. Der Vorstand des SV Maschinen Stöckl Westendorf bedankt sich ebenfalls für dieses Sponsoring.

Gummifluss und Spitzendürre
Harzausscheidungen an Kirschbaumstämmen und anderen Steinobstbäumen, „Gummifluss" genannt, gehen vielfach auf Pilz- oder Bakterienerkrankungen zurück.
Meist zeigen sich bei den betroffenen Bäumen gleichzeitig weitere Symptome wie Wucherungen oder absterbende Triebe. Um die Ausbreitung der Infektionen zu verhindern, hilft man den Bäumen mit einem Rückschnitt „blutender" Triebe. Der Schnitt dient zur \/erjüngung des Baums und wird entweder jetzt im Frühjahr oder direkt nach der Ernte durchgeführt. Behandeln Sie die Wunden sorgfältig mit Wundverschlussmittel.
Tritt Gummifluss jedoch ohne Nebenerscheinungen auf, sind meist zu feuchte Böden schuld daran. Hier hilft es, den Wurzelbereich der Kirschbäume mit feinkrümeligem Kompost und Sand aufzubessern. In Extremfällen wird eine Dränage, um die Kronentraufe angelegt, um den Feuchtigkeitsüberschuss
abzuleiten.
Eine ebenfalls häufige Krankheit an Kirschbäumen und anderem Steinobst ist die Monilia-Spitzendürre.
Gegen diesen Pilz, der über die Blüten ins Holz der jungen Triebe eindringt und diese zum Absterben bringt, muss man unbedingt rechtzeitig vorgehen. Und das heißt: während der Blüte. Die erste Anwendung zugelassener Pflanzenschutzmittel wie Neudo-Vital oder Baycor-Spritzpulver erfolgt, wenn etwa ein Drittel der Blüten geöffnet ist, die zweite in die Vollblüte. Hält die Blüte ungewöhnlich lange an oder regnet es sehr viel, sollte eine zweite Behandlung in die welkenden Blüten erfolgen.

AUS DER PFARRE

Woche in Rocca di Papa vom 23. bis 30. August
Leitung: P. Wolfgang Heiß OPM und Pfarrer Gustav Leitner,; Kosten: € 502.-.
In den vergangenen Jahren haben sich viele aus unserer Pfarre an Kursen in Rocca di Papa und Assisi teilgenommen. Alle waren immer begeistert von diesen Kursen und haben auch wieder eine Vertiefung im Glauben erfahren.
Fahr auch du einmal mit!
Anmeldung im Pfarramt!

Wallfahrt nach Lourdes vom 9. bis 16. Oktober
Zu dieser Wallfahrt möchte ich herzlich einladen. Es sind noch Plätze frei.
Wenn sich noch mehrere melden, können wir auch einen Doppeldecker-Bus nehmen.
Reiseroute: Maria Einsiedeln, Flüeli (Übernachtung) Lyon, Ars (Übernachtung), Lourdes (3 Übernachtungen), Marseille (Übernachtung), San Remo (Übernachtung), Westendorf.
Nähere Auskunft und Anmeldung im Pfarramt.

Gottes Segen begleite uns bei unseren Unternehmungen und Arbeiten.
Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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