BRANDSCHUTZÜBUNG FÜR VOLKSSCHULE UND HAUPTSCHULE

Am Freitag, dem 21. November 2003, gab es in den Westendorfer Pflichtschulen schrillen Brandalarm.
In einem der gefährdetsten Räume, dem Physiksaal, wurde ein Brand angenommen und 472 Schüler mit 41 Lehrern mussten raschest das Haus verlassen - wohlgeordnet auf verschiedenen wohlbekannten Fluchtwegen, möglichst ohne Panik, weit genug vom Gefahrenherd entfernt (Foto 1). „Wurde niemand vergessen? Sind wirklich alle in Sicherheit?", das waren die dringlichsten Fragen der rasch herbeigeeilten Feuerwehr.
Nur eine Klasse im zweiten Stock durfte wegen entstandener Rauchentwicklung die Klassentüre nicht mehr öffnen. Diese Schüler wurden über die Drehleiter mit dem Rettungskorb aus dem Fenster geholt (Foto 2). Mit schützenden Gasmasken ausgestattet, drangen einige Männer der Feuerwehr (Foto unten) bis zum Physiksaal vor und konnten den Brand eindämmen.

Wie aufregend solche (Schein-)Vorfälle sein können und wie wichtig es ist, dass man sich im Ernstfall richtig zu verhalten wüsste, wurde allen klar. Ein Brandschutzbeauftragter, ein eigens für das große Gebäude ausgearbeiteter Brandschutzplan und richtige Reaktionen aller Verantwortlichen sind immer vonnöten.
Herzlichen Dank möchten wir den eingesetzten Feuerwehrmännern und unserem Brandschutzbeauftragten, Schulwart Josef Antretter, aussprechen.

    Dir. OSR Marianne Fuchs
    Dir. Andrea Wagner

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