AUS DER DEZEMBERAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Gemeindesteuern und Abgaben 2004

Laut Beschluss des Gemeinderates vom 12.11.2003 werden die Gemeindesteuern und Abgaben mit Wirkung vom 1.1.2004 lediglich um den Index - das sind 1,8 Prozent - erhöht. Die Hebesätze der Grundsteuern und der Kommunalsteuer bleiben unverändert; diese sind schon auf dem Höchstsatz. Nicht angehoben werden auch die Kanalgebühr und die Büchereigebühr; die Altenheimkosten bleiben ebenfalls in gleicher Höhe wie heuer erhalten.

Überschreitungen genehmigt

Eine Reihe von Überschreitungen, die sich im Laufe des Jahres ergeben haben und großteils vom Gemeinderat und Vorstand beschlossen wurden, sind vom Gemeinderat nun erneut abgesegnet und die vorgeschlagene Bedeckung ebenfalls genehmigt worden.
Es handelt sich dabei um die Kosten für die Aufschließung des Gewerbegebietes Mühltal, um die nicht veranschlagten Kosten für die Sanierung der WC-Anlagen im zweiten Stock der Volksschule, um die Kosten für die Kanalerweiterung am Salvenberg von der Alpenschule bis zum Rantsch, um höhere Betriebsbeiträge an den Abwasserverband, um Holzschlägerungskosten, die aufgrund von Schneedruck und Windwurfaufarbeitung entstanden sind, um die Abgeltung des Rettungsheimes, um die seismographischen Messungen über ein Thermalwasservorkommen, um die Förderung von Infrastrukturmaßnahmen bei den Bergbahnen (Nachtsöllbergweg-Untertunnelung usw.) und um viele andere kleinere Mehraufwendungen.

Flächenwidmungs- und Bebauungsplan-Änderungen

Folgende Flächenwidmungsänderungen wurden beschlossen:
Zwecks Errichtung eines Weidestalles auf der Schneebergkreuzbergaste wurde ein Teilstück aus der Gp. 3742 in Sonderfläche sonstige landwirtschaftliche Gebäude umgewidmet.
Zur Errichtung eines Anbaues beim Wirtschaftsgebäude beim Schneebergbauern musste die derzeitige Schipistenwidmung in Sonderfläche Hofstelle mit Fremdenpension geändert werden.
Um auf der Rosskaralm des Franz Bichler, Högerbauer in Hopfgarten, ein neues Almgebäude errichten zu können, wurde die erforderliche Teilfläche aus der Gp. 3852/1 von Freiland in Sonderfläche Almgebäude umgewidmet.
Für die Familie Lapper, Lendwirt, wurde zwecks Aufbau von Wohnungen auf das neue Garagengebäude eine Umwidmung in Sonderfläche Gasthof mit Fremdenzimmern und zwei Betreiberwohnungen bewilligt.
Um auf der Gp. 39/29 in der Schulgasse (im Eigentum des Georg Ager, Postwirt) ein Wohnhaus errichten zu können, wurde ein allgemeiner und ergänzender Bebauungsplan erlassen.
Zu all diesen Änderungsentwurfsplänen können bis spätestens 24.12.2003 schriftliche Stellungnahmen beim Gemeindeamt eingebracht werden.

Altenheim- bzw. Sozialzentrumsbaufinanzierung ist gesichert

Dieses Bauvorhaben wird großteils mit Wohnbauförderungsmitteln, mit Bedarfszuweisungen des Landes und mit dem Pflegebettenzuschuss des Landes wie folgt finanziert:
+ Wohnbaudarlehen: € 3,166.680.-
+ Bedarfszuweisungen: € 750.000.-
+ Pflegebettenzuschuss: € 959.200.-
Für allfällige zusätzliche Kosten stünden die Eigenmittel aus dem ordentlichen Haushalt zur Verfügung. Die Rücklagen könnten evt. für den Liftzusammenschluss mit Kitzbühel oder andere Vorhaben verwendet werden, schlug der Bürgermeister vor.
Die Rückzahlung des Wohnbaudarlehens kann jederzeit nach den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde erfolgen.

Grundverkauf

Das von Bartlmä Pöll, Kummererbauer angekaufte und für wassserbauliche Maßnahmen an der Brixentaler Ache vorgesehene Grundstück unterhalb der Drechslerei Wurzrainer wurde nun an das Baubezirksamt Kustein für Regulierungsmaßnahmen mit Genehmigung des Gemeinderates veräußert.

Sanierung der Brixental-Straße und Gehsteigerrichtung 

Damit im kommenden Jahr der weitere Ausbau der Brixentalstraße mit Gehsteig im Bereich „Kiederer bis Schlöglmühle" vorgenommen werden kann, wurde unlängst die Grundablöseverhandlung durchgeführt, welche positiv verlaufen ist.

MITTEILUNGEN

Personelles

Nachdem Gemeindesekretär Goßner im kommenden Jahr in Pension geht, musste ein Nachfolger bestellt werden.
Es haben sich für diesen Posten mehrere Gemeindebedienstete beworben.
Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 12.11.2003 in geheimer Abstimmung den Buchhalter Gerhard Rieser zum Nachfolger bestellt.
Wir wünschen ihm für diesen aufgabenreichen und schwierigen Posten alles Gute, viel Gefühl und die nötige Kraft dazu.

Rauchmelderaktion

Fachleute wissen es längst: Die meisten Brände brechen in der Nacht aus. Nicht die Flammen, sondern die hochgiftigen Brandgase führen zum Tod, das zeigt die Statistik eindeutig. Die Menschen werden im Schlaf überrascht, bemerken das Feuer nicht und werden durch die gefährlichen Rauchgase vergiftet.
Rauchmelder können hier helfen, Menschenleben zu retten, darüber sind sich weltweit alle Experten einig.
Jährlich gibt es nahezu 1.000 Brandtote allein im deutschsprachigen Raum! 70 Prozent aller Brandopfer werden im Schlaf überrascht. 95 Prozent sterben an einer Rauchgasvergiftung.
Brandrauch ist damit für den Menschen gefährlicher als das Feuer selbst. Schon wenige Atemzüge sind tödlich.
Es kann wirklich jeden treffen! Die Todesgefahr ist unabhängig von der Hausbauweise. Moderne Haushalte sind angefüllt mit Möbeln und Gebrauchsgegenständen, bei deren Verbrennung giftiger Rauch entsteht.
Die Bauweise eines Hauses ist unerheblich, denn ob Steinhaus oder Holzhaus - die Opfer erliegen dem Erstickungstod, bevor das Feuer die Bausubstanz angreift.
Gegen Feuer und Rauch gibt es ein wirksames Frühwarnsystem: Rauchmelder. Der durchdringende Warnton des Rauchmelders weckt selbst aus tiefstem Schlaf. Das verschafft die nötige Zeit sich und die Familie zu retten, die Feuerwehr zu rufen oder selbst den Brand zu löschen.
Untersuchungen zeigen eindrucksvoll die lebensrettende Wirkung von Rauchmeldern: Durch den Einbau von Rauchmeldern in Privatwohnungen wurde in vergleichbaren Ländern die Zahl der Brandtoten um 40 Prozent verringert!
Nähere Hinweise und Formulare erhalten Sie im Gemeindeamt (Bauamt).
Nützen Sie diese Aktion für Ihre Sicherheit! Durch diese Aktion erhalten Sie Rauchmelder zu einem Preis, der weit unter dem üblichen Preis im Fachhandel liegt.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Zukunft Pflege

Wir werden immer älter und nicht unbedingt gesünder. Die Zahl älterer Mitbürger wird in den kommenden Jahren stark zunehmen; damit steigen aber auch die Pflegefälle.
In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der 65- bis 69-jährigen Mitbürger um 31 Prozent zunehmen, die Zahl der 70- bis 74-jährigen um 30 Prozent.
Noch stärker steigt die Anzahl der älteren Jahrgänge an, die Gruppe der 80- bis 84-Jährigen um 45 Prozent, die der 85- bis 89-Jährigen um 37 Prozent, die der 90- bis 94-Jährigen um 27 Prozent und die der über 95-Jährigen gar um 49 Prozent.
Die Probleme sind seit langem bekannt.
Die Pflege in der Familie wird in den nächsten Jahren abnehmen, bedingt durch die verändernden Familienstrukturen, z.B. durch die Zunahme der Scheidungen - jede dritte Ehe wird bereits getrennt -, beide Partner stehen in Beschäftigung, Kinder leben nicht mehr am Wohnort, beengte Wohnverhältnisse, Großfamilien gibt es nicht mehr usw. Angehörige von Pfleglingen sind oft überfordert - fachlich, physisch und psychisch, umso mehr, je länger die Pflege dauert.
Der Sozialsprengel setzt sich seit langem mit der Situation des Pflegepersonals sowie mit der Lage der älteren Mitbürger auseinander.
Aufgrund dieser bekannten Bevölkerungsprognosen ist es ganz wichtig, schon jetzt für die nähere Zukunft einen Bedarfsplan für den ambulanten und stationären Pflegebereich sowie den notwendigen Personalplan zu erstellen.
Der Sozialsprengel ist froh, dass er im langfristig geplanten Sozialzentrum in Westendorf mit Ideen mitwirken durfte. Wir werden künftig ohne Übergangspflege, betreutes Wohnen und eine adäquaten Wohn- und Pflegestation nicht mehr auskommen.
Dass Kinder in dieses Projekt eingebunden werden, soll unserer älteren Bevölkerung immer wieder ein Lichtblick und ein wenig Lebendigkeit sein in diesen oft einsamen Stunden.
Um lange fit und gesund zu bleiben, organisiert der Sozialsprengel laufend Gesundheitsvorsorge für unsere Bevölkerung, z.B.die Gesundheitstage. Sie werden sehr gut angenommen.
Derzeit läuft das SelbA-Programm, das gekennzeichnet wird durch eine spezielle Kombination von Gedächtnistraining, geistig-körperlicher Beweglichkeit, Gesprächen zu Lebensfragen usw. und über ein Jahr läuft. Alle drei Wochen kommt eine Diät- und Ernährungsberaterin zu uns in die Sprengelräumlichkeiten, da Ernährung eine ganz wichtige Säule der Gesundheit ist. Das ganze Jahr läuft auch ein Beckenbodengymnastikkurs bei Blasenschwäche. Harninkontinenz kommt erst richtig im Alter zur Auswirkung, die man bei rechtzeitigem Training verbessern bzw. vermeiden hätte können, da es sich um eine Muskelschwäche handelt.
Die Vorsorgemedizin Tirol hat ein Netz der Gesundheitsvorsorge geschaffen, das schon im Kindesalter nicht mehr wegzudenken ist.
Man kann nicht früh genug mit bewusster Ernährung, Bewegung und guten sozialen Kontakten beginnen.

Jugendfest

Für die Mithilfe und Unterstützung beim Jugendfest bedankt sich der Sozialsprengel beim Zeltverleih „Kitz exklusiv" für die günstige Miete, bei der Musikgruppe Jailbreak, bei den Bardamen, beim Roten Kreuz Westendorf, bei den Bergbahnen Westendorf, bei Toni Riedmann und dem TVB Westendorf, bei den Gemeinden Westendorf und Brixen, bei Pilotto Wörgl mit seinem Skaterteam, beim Fußballverein Westendorf, bei der Sennerei Westendorf, bei der Fa. Hofer Westendorf, bei der Bäckerei Franco Angerer, Westendorf, beim SPAR Brixen, bei Josef Lenk, Westendorf, bei der Fa. Harry Antretter, Westendorf, und bei den Sponsoren (Thalhof Brixen, Fa. Knauer, Brixen, I Piedi, Anita Baur, Westendorf, Wunderbar Westendorf, Klaus Ziepl, Moskito, Westendorf, Restaurant La Vita, Westendorf). Ein herzliches Dankeschön allen freiwilligen Helfern!

Spende der Kaufmannschaft

Zum Abschluss der Dorfgalerie wurde kürzlich in feierlichem Rahmen ein Teil der Kunstwerke zugunsten eines sozialen Zweckes versteigert.
Dem Sozialsprengel wurden im Spirituosengeschäft von Geli Strasser durch Obmann Franco Angerer € 1.000.- überreicht.
Vielen herzlichen Dank der Kaufmannschaft Westendorf, die immer wieder an unsere soziale Organisation denkt!

TOURISMUSVERBAND

Erfreuliche Jahresbilanz

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Westendorf im letzten Tourismusjahr (1. November 2002 bis 31. Oktober 2003) ein Nächtigungsplus von 8.244 Nächtigungen erzielen konnte!
Dieses Plus ist umso erfreulicher, da im Dezember 2002 aufgrund der schlechten Schneesituation ein großes Minus verzeichnet wurde. Auch waren zwei nächtigungsstarke Hotels während der Sommersaison 2003 teilweise nicht in Betrieb.
Neben verschiedensten Inseraten und medienträchtigen Aktivitäten vertrat ein Mitarbeiter des Tourismusverbandes Westendorf die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental auf der „Daily Mail Ski Show" in London (GB) sowie bei der Wintereröffnung in Aarhus (DK).
Bei der Eröffnung der „Winterwelt" im Olympiapark in München am 14. November 2003 war Westendorf mit Schilehrern der Schischulen Westendorf und Schischule Top vertreten. Im Olympiapark wird bis einschließlich 1. Februar 2004 der 92. Lift der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental auf einer großen Schneerampe in Betrieb sein. Wenn jemand mit einer gültigen Saisonkarte der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental Interesse hat, kann er diesen 92. Lift mit dieser benützen!
Sinn dieser groß angelegten und finanziell aufwendigen Kampagne ist, wieder mehr Wintersportler in unsere Region zu bringen!
Die Finanzierung dieser Veranstaltung wird von den Bergbahngesellschaften gemeinsam mit der Fa. Salomon übernommen.
Jeder Ort hat die Möglichkeit sich bei dieser Veranstaltung zu präsentieren – Westendorfwoche vom 26. Jänner bis zum 1. Februar 2004. Die Koordination wird von der WKBT übernommen.

Gratulation

Bezüglich der Neuwahlen der Bundesmusikkapelle Westendorf möchte es der Tourismusverband nicht verabsäumen den neugewähltem Ausschuss unter dem neuen Obmann, Herrn Jakob Hirzinger, recht herzlich zu gratulieren! Unser besonderer Dank für die langjährige Zusammenarbeit gilt dem Alt-Obmann, Herrn Wenzel Antretter! Herr Antretter zeichnete sich u.a. durch seine Genauigkeit und Verlässlichkeit bei den Abmachungen, welche zwischen der Musikkapelle und dem Tourismusverband getroffen wurden, aus!
Wir wünschen ihm für die Zukunft das Allerbeste!

Dank

Nach der erfolgreichen Realisierung der „Dorfgalerie" während der Sommermonate möchten wir uns auch bei allen Künstlern sowie Organisatoren und Kaufleuten für die zusätzliche Attraktion bedanken!
Die Galerie war nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für unsere Gäste eine Bereicherung. Wir hoffen auf weitere zukunftsorientierte Ideen aus den Reihen unserer Kaufleute!

30 Jahre „Auner"

1973, als Peter Aschaber zusammen mit Hans Bachler (beide Kunstschmied-Lehrlinge) bei einer Betriebsfeier die Instrumente auspackten, wusste keiner, dass dies der Beginn einer sehr erfolgreichen Gruppe war. In der ersten Zeit blieb es auch noch beim internen Zusammenspiel.
Die Aufforderung, öffentliche Auftritte zu machen, wurde aber immer stärker, und so beschlossen die beiden, eine Kapelle zu gründen, die „Salvenschmied-Buam".
Nach den ersten paar Auftritten waren sie doch nicht so glücklich, denn es fehlte der Bass. Peters Bruder lernte zu dieser Zeit ein Blasinstrument und es musste das Sparschwein geschlachtet werden, damit für den Schüler Engelbert Aschaber (13) ein gebrauchtes Bariton gekauft werden konnte.
Die drei jungen Burschen hatten nicht das Bestreben, berühmt zu werden, denn das Musizieren war ihr Hobby.
Wenn auf den Plakaten nun die Bezeichnung „Salvenschmied-Buam" stand, sagten alle Einheimischen: „Die Auner spielen auf." So wurde 1978 unter dem geänderten Namen „Auner Buam" die erste MC aufgenommen. Von nun an machten sich die drei einen guten Namen. Es wurde fast alle Jahre eine CD/MC produziert, Auftritte in ganz Europa kamen hinzu und immer mehr Zeit wurde in die Musik investiert.
1985 waren die ersten Showeinlagen zu sehen und ein vierter Musikant wurde für die Gruppe gesucht. Einige Zeit später war Sepp Eberl der Richtige.
1988 wurde erstmals ein Abend gestaltet, der vom Üblichen abwich. Mit viel Show, Solostücken, Sketches usw. wurden diese Veranstaltungen immer erfolgreicher und der treffende Name für dieses neue Programm war „Alpenspektakel®".
Mit dem Bestreben Neues zu versuchen, produzierten die AUNER ihr erstes Video, das ein großer Erfolg wurde. Seit 1991 veranstalten die AUNER einen Großteil der Aufführungen in Eigenregie. Bei diesem 2-1/2-Stunden-Musikspektakel sind 32 Instrumente im
Einsatz und die meiste Musik stammt aus eigener Feder.
1992 wurden ein 32-Spur- Tonstudio, ein Grafikstudio und ein digitales Videostudio mit eigenem Label (Auni Records & MediaCom) eingerichtet, in dem alle Ideen ausgearbeitet werden.
1996 ergänzte Franz Eberl als fünfter Musiker und Spaßvogel das komödiantische Team. Das „Alpenspektakel®" ist mittlerweile ein absoluter Veranstaltungshit geworden, wobei ein internationales Publikum begrüßt werden kann. Gags, Shows sowie Sketches gehören ebenfalls zu den schöpferischen Werken der Auner, wobei sie neben musikalischer Extravaganz, auf technische Finessen weitgehendst verzichten.
Hubert Waldinger, der bekannte Kunst- und Jagdmaler, gestaltete 1998 ein Bühnenbild der Auner (14 m²).
Im Jahr 2000 erkrankte Franz. Nach erfolgreicher Operation arbeitet er jetzt im Auner-Filmstudio.
Nach 29 Jahren nahm im Jahr 2002 Hans Bachler Abschied von seiner Bühnenkarriere. Mit Hannes Mösinger wurde ein erstklassiger Musiker gefunden, der sich gut in das Team einfügt. Die Auner organisierten in diesem Jahr mehrere Großveranstaltungen im In- und Ausland.
2003 wurde die ausgezeichnete Sängerin Manuela Alfreider in das Team aufgenommen, welche nicht nur das Publikum mit ihrer Stimme begeistert, sondern auch durch ihre Ausstrahlung zum Erfolg des Alpenspektakels beiträgt.
Es gibt wenige Gruppen, die so viele Veranstaltungen mit großem Erfolg durchführen. 25 CDs/MCs, acht Videos, drei DVDs, zwei CD-ROMs, mehrere Auszeichnungen sowie Fanclubs in den Niederlanden, Dänemark und Deutschland bezeugen dies. Als erste Gruppe haben die Auner seit 2003 eine Video-Übertragungsanlage mit, bei der nicht nur die Show auf einer Großbildwand übertragen wird, sondern zur Musik eigens gedrehte Filmclips eingespielt werden.
Ihr Jubiläum feiern die Auner am Samstag, den 13. Dezember um 20 Uhr im Alpenrosensaal. Neben den Jubilaren wirken die Musikkapellen aus Oberndorf und Westendorf, die Big Band Oberndorf, das Bläserensemble Innsbruck, die „Dorfschwalben" und die „Brixentaler" mit, die im heurigen Jahr ebenfalls ihr 30-jähriges Bestehen feierten. Präsentiert werden die Gruppen von Ingo Rotter, der Reinerlös kommt dem Roten Kreuz Westendorf zugute, das heuer gleichfalls dreißig Jahre alt wurde.

VEREINSNACHRICHTEN

Seniorenstube half CF-TEAM

Seit Monaten wird von unserem Selbsthilfeverein CF-TEAM am Projekt „Chatroom" gearbeitet. Bei diesem Projekt wird Mukoviszidose-Patienten während ihres stationären Klinikaufenthaltes an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Innsbruck ein Laptop inklusive Internetanschluss zur Verfügung gestellt.
Ein CF-Patient hält sich durchschnittlich pro Jahr zwischen drei und sieben Wochen stationär in der Klinik auf. In der ersten Phase wird der Laptop von den CF-Patienten für Spiele, DVD und hauptsächlich für das Surfen im Internet und der Kommunikation über Chatrooms oder per e-mail mit der Familie und Freunden benützt. In weiterer Folge wird das Projekt mit der Einbeziehung von Web-Kameras ausgebaut. Über diese Web-Kameras soll der CF-Patient nicht nur visuell mit der Familie und Freunden kommunizieren, sondern auch am Schulunterricht teilnehmen können.
In dieser ersten Phase, zu der auch der Ankauf von Laptops gehört, wurde der Selbsthilfeverein CF-TEAM seitens der Westendorfer Seniorenstube größzügig unterstützt. Finanzielle Mittel aus ihrem alljährlich stattfindenden Basar in Westendorf spendete die Seniorenstube für den Ankauf von zwei Laptops.

Beeindruckendes Cäcilienkonzert

Auch heuer konnten die Westendorfer Musikanten wieder etwa 400 Besucher im Alpenrosensaal willkommen heißen, unter ihnen Bürgermeister Johann Erharter, TVB-Obmann Christian Eberl, den Bezirksobmann des Blasmusikverbandes, Franz Widmoser, Bezirkskapellmeister Stefan Reiter, Ehrenkapellmeister Josef Sieberer und etliche Kapellmeister und Musikanten aus den umliegenden Gemeinden.
Nach der Begrüßung durch Obmann Wenzel Antretter führte - wie im Vorjahr - der Wildschönauer Joachim Weissbacher gekonnt und kompetent durch das abwechslungsreiche Programm. Dieses wurde mit der Eröffnungsfanfare aus der Tondichtung „Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss eröffnet.
Nach der Ouvertüre „Sommerfest" von Sepp Neumayr standen zwei Solostücke auf dem Programm. Jakob Hirzinger brillierte beim Flügelhornsolo „Des Hirten Morgenlied" von Franz von Suppè, Christian Ehrensberger beim Hornsolo „Romance Opus 36" von Charles-Camille Saint-Saens.
Nach dem Konzertmarsch „Mens sana in corpore sano" von Geert Sprick wurden Jungmusikanten geehrt (Foto). Thomas Riedmann und Peter Wechselberger, die zum ersten Mal ausrückten, erhielten - ebenso wie Carina Antretter, Marco Oberhauser - das Bronzene Jungmusiker-Leistungsabzeichen, Christian und Florian Ehrensberger sowie
Robert Wechselberger das Silberne Leistungsabzeichen (jeweils mit ausgezeichnetem oder sehr gutem Erfolg).
Josef Antretter und Alois Fohringer, die bei der letzten Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt worden waren, bekamen nun - im passenden Rahmen - die entsprechenden Urkunden überreicht. Herzliche Gratulation!
Der zweite Konzertteil begann mit der Polka „Schöne Pragerin" von Wiegand Overstaedt und Wenzel Zittner. Es folgte das moderne Stück „Only time", das vor allem nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center als eine Art „Nationaltrauerlied" der Amerikaner weltweit bekannt geworden war.
Nach dem Poutpourri „World Hits" beeindruckten vor allem die Filmmelodien von Ennio Morricone (im Potpourri „Moment for Morricone"), ehe das offizielle Programm mit dem bekannten Marsch „Sons of the brave" abgeschlossen wurde, einem Marsch, der sich - wie auch der erste Zugabemarsch - auf der heuer produzierten CD befindet.
Der lautstarke Applaus nach zwei weiteren Zugaben entschädigte die Musikanten und Musikantinnen für die umfangreiche Probenarbeit während des intensiven Musikjahres, vor allem während der letzten beiden Wochen, in der es allein sieben Proben gegeben hatte.

Volleyballnachwuchs startete voll durch

Die weibliche U-13-Mannschaft des VC Klafs Brixental (Foto) konnte mit maximaler Siegesausbeute (3 Spiele - 3 Siege) in der ersten Runde in Kematen sich gleich an die Tabellenspitze spielen. Vor allem der 2:1-Sensationssieg gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner aus Innsbruck, den VC Tirol, brachte die Mädchen um Trainerin Verena Reisigl in eine optimale Ausgangsposition für die Zwischenrunde.
Im 16 Mannschaften starken Teilnehmerfeld hat die Mannschaft um Spielführerin Lisa Schörghofer jetzt gute Karten im Kampf um den Meistertitel.
Ähnlich ist die Ausgangslage bei den Burschen. Mit Ausnahme der U-17 und U-19 werden die Burschen von Trainer Harald Schörghofer ein wichtiges Wort in der Titelvergabe aller Nachwuchsbewerbe mitzureden haben. So behielt die U-15-Mannschaft um den in Superform spielenden Kapitän Thomas Zass mit drei Auftaktsiegen in Münster die Oberhand, unter anderem über den Erzrivalen VT Tiroler Wasserkraft.
Sollte den Westendorfern am 14. Dezember bei der nächsten Heimrunde der U-15 in Westendorf (ab 10.00 Uhr) eine ähnlich starke Leistung gelingen, so könnte dabei schon eine Vorentscheidung in Hinblick auf die Titelvergabe fallen. Mit dem sensationell spielenden Rookie Thomas Dialer haben auch die U-13-Spieler die nötige Verstärkung bekommen und haben berechtigte Hoffnung auf eine Teilnahme an der heuer in Innsbruck stattfindenden österreichischen Meisterschaft.

30 Jahre Rotes Kreuz Westendorf

1972: Die Bewohner und vor allem der Sprengelarzt, Dr. Ekkehard Heel, drängen auf eine bessere Versorgung im Rettungs- und Krankentransportdienst. Unter der Initiative des Sprengelarztes findet am 30.11.1972 die konstituierende Sitzung statt.
1973: Dienstraum und Garage sind im Vereinshaus untergebracht. Erste Bilanz: 567 Einsätze, 20.398 km. Rupert Plieseis wird als erster Hauptamtlicher angestellt.
1974: Der erste Einsatzwagen wird geweiht.
1978: Landeskatastrophenübung in Innsbruck. Erstmals wird ein Sanitätshelferkurs in Westendorf abgehalten. Im Oktober ist der Spatenstich für das Rettungsheim Brixental.
1980: Offizielle Weihe und Einzug in das neue Rettungsheim Brixental. Hermann Kiederer wird als zweiter Hauptamtlicher angestellt. In diesem Jahr wird die Seniorenstube des Roten Kreuzes unter dem Motto „Senioren helfen dem Roten Kreuz helfen (!)" von Renate Sieberer gegründet. Es wird ein neues Rettungsfahrzeug Marke VW T2 angekauft.
1981: Der Mitgliederstand beträgt 34 Freiwillige, zwei Hauptamtliche und zwei Zivildiener.
1982: Zehn Jahre Rotes Kreuz Westendorf. Besetzung: zwei Hauptamtliche und 42 Freiwillige. Der Sozialdienst baut Nachbarschaftshilfe, Haus- und Krankenbesuche auf. Eine Katastropheneinsatzgruppe wird unter Hermann Kiederer gegründet. Eine Abordnung der Rot-Kreuz-Mannschaft nimmt beim Erste-Hilfe-Wettbewerb in Reutte teil und erreicht das Leistungabzeichen in Bronze.
1984: Eva Kiederer übernimmt die Funktion des Schriftführers. Die Ortsstelle erwirbt ein Sanitätszelt inkl. Feldbetten (aus eigener Kasse!), welches bei einer Übung in Kirchberg erstmals vorgestellt wird.
1985: In diesem Jahr kommt der erste Notfallkoffer im Bezirk Kitzbühel in der Ortsstelle Westendorf zum Einsatz (privat finanziert von Hermann Kiederer). Am 15.12.1985 wird der NAH (Notarzthubschrauber) C4 in Kitzbühel/St.Johann stationiert.
1986: Beim Sanitätshilfewettbewerb in Kufstein erwirbt ein Gruppe von der Ortsstelle Westendorf das silberne Leistungsabzeichen. Im Dezember wird hinter dem Rettungsheim, für den von der Ortsstelle finanzierten KAT-Anhänger eine Garage (in ehrenamtlicher Arbeit) gebaut. Die Sozialreferentin Renate Sieberer beginnt mit der Aktion Essen auf Rädern.
1987: Eine große Wende im Rettungsdienst bahnt sich an. Der erste Hochdach- Rettungswagen mit allen modernen rettungstechnischen Geräten (Notfallkoffer, Beatmungsgerät usw.) wird angeschafft. Am 18.7. wird die erste Jugendgruppe der Ortstelle von Hermann Kiederer und Robert Rieser gegründet (14 Mädchen und Buben). Viele Jugendlager und Wettbewerbe werden in der Folge organisiert!
1992: Eine Geldsammelaktion in Brixen und Westendorf ermöglicht den Ankauf von zwei EKG-Geräten mit Defibrillator und Übungsgeräten (Puppen). Die KAT-Gruppe wird in eine Schnelleinsatzgruppe (SEG) umbenannt. Diese Gruppe ist mit Funkalarmempfängern (Piepsern) ausgestattet und verrichtet abwechselnd Bereitschaftsdienst.
1993: Zwei Pulsoxymeter werden von den Westendorfer Bäuerinnen spendiert.
1995: Die Ortsstelle erhält sechs Schutzhelme für den Dienstbetrieb.
1996: Baby-Kind-Notfallkoffer für beide Rettungsautos.
1997: 1. Notfalltag in Westendorf, Fahnenweihe, Neubau Schulungsraum, 25-Jahr-Feier (Zeltfest mit Bergrettung gemeinsam).
2000: NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) für den Bezirk Kitzbühel geht in Betrieb.
2003: Der KAT-Hänger wird neu hergerichtet (Kurz Hanspeter und Kaufmann Martin); es gibt wieder eine junge SEG-Gruppe. Im Oktober wird mit dem Neubau
„Rettungsheim Brixental" in Westendorf begonnen (für die Orte Hopfgarten, Westendorf und Brixen im Thale).
Die Besetzung im Jubiläumsjahr „30 Jahre Rotes Kreuz Westendorf": 1 Hauptamtlicher, 1 Zivildiener, 26 ehrenamtliche Mitglieder.
Zu den vielen freiwilligen Diensten kommen noch die Schulungen für die Mitglieder, für die Bevölkerung, für Alpenverein, Bergrettung, Feuerwehr, Schilehrer usw., Übungen und unzählige Ambulanzdienste dazu (Jump & Freeze, Pferderennen, Schirennen, Geschicklichkeitsfahren usw.), ebenso die Teilnahme bei den Blutspendeaktionen, beim Weihnachtsmarkt, bei der LMA Stöckl usw.
Am 13.12.2003 findet um 20.00 Uhr im Alpenrosensaal Westendorf die 30-Jahr-Feier des Roten Kreuzes Westendorf - zusammen mit den „Aunern" - statt. Wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich bei Peter Aschaber bedanken, dass die Auner es uns ermöglichen, bei ihrer Feier mitzumachen.

GFC veranstaltet die Tiroler Meisterschaften 2004

Vom 10. bis 13. Juni 2004 werden die Paragleiter in Westendorf im Rahmen des 16. Internationalen Alpenrosencups um den Titel des Tiroler Meisters fliegen. Das gab der Obmann des Gleitschirmfliegerclubs (GFC) Westendorf, Leo Fohringer, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des GFC bekannt.
Neben den Tiroler Spitzenpiloten wird auch im nächsten Jahr wieder die gesamte österreichische Paragleiter-Liga in Westendorf vertreten sein, da der Alpenrosencup traditionell fester Bestandteil des Liga-Kalenders ist.
Im Rahmenprogramm ist eine große Akrobatik-Show geplant. Dafür konnte bereits für zwei Tage der mehrfache Weltrekord-Halter Mike Küng verpflichtet werden. Der Akro-Flieger des Adidas Adventure Teams hält den Höhenweltrekord im Paragleiten von 9.270 Meter. Außerdem überflog „Mad-Mike" im Mai 2003 als erster Mensch mit dem Gleitschirm den Ärmelkanal. Auch heimische Akro-Stars werden beim Alpenrosencup 2004 zu sehen sein. GFC-Mitglied Tom Mair und der Hopfgartner Max Biedermann bilden das Vuelta-Team. Im Synchron-Fliegen haben sie im August 2003 eine gute Show bei den Akro-Wettbewerben Red Bull-Vertigo in Villeneuve, Schweiz, geboten (siehe Bild rechts).
Neben diesem Veranstaltungs-Höhepunkt wird der GFC auch 2004 wieder beim Dorffest und beim Bergleuchten vertreten sein. In seinem Rückblick auf das abgelaufene Jahr lobte Obmann Fohringer das große Engagement der GFC-Mitglieder beim letzten Alpenrosencup und beim Dorffest 2003. Auf das Fackelstecken für das Bergleuchten 2003 mussten die Westendorfer Paragleiter aus „wettertechnischen Gründen" leider verzichten. „Diesmal nicht wegen schlechten Wetters, sondern wegen der langen Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr", betonte Fohringer.
In seinem Kassenbericht bedauerte Kassier Hans Fohringer die geringe Resonanz von einheimischen Besuchern und Touristen beim letzten Alpenrosencup. Der Vorstand des GFC ist insgesamt aber zuversichtlich, dass 2004 mit den Tiroler Meisterschaften und dem attraktiven Rahmenprogramm mit der großen Akro-Show wieder mehr Besucher angelockt werden. Außerdem werden an dem verlängerten Wochenende zu Fronleichnam viele Freizeit-Piloten erwartet. Der Vorstand machte dabei ausdrücklich darauf aufmerksam, dass trotz des Wettkampfes in Westendorf die Hobby-Piloten jederzeit fliegen können werden.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Kassier von den anwesenden Mitgliedern des GFC einstimmig entlastet.

Jahreshauptversammlung der Schützenkompanie

Die „Andreas-Hofer-Schützenkompanie" Westendorf, gegründet im Jahre 1901, konnte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Hotel "Glockenstuhl" auch zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen.
Aus dem Tätigkeitsbericht des Hauptmannes Johann Kirchmair konnte entnommen werden, dass 47 aktive Schützen, 15 Jungschützen, fünf Marketenderinnen, ein Ehrenmitglied und 118 unterstützende Mitglieder der Kompanie angehören. 15 Veranstaltungen innerhalb- und außerhalb des Ortes, nebst einer ganzen Reihe von Ausrückungen von Fahnenabordnungen bei traditionellen Feierlichkeiten und Festen anderer Vereine wurden aufgezeigt. Besonders hob Hauptmann Kirchmair die Friedhofsammlung der Jungschützen hervor, die einen namhaften Betrag erzielen konnten.
Der Kompanie-Jungschützenbetreuer Hans Baumgartner konnte in einem stolzen Leistungsbericht auf ein intensives Arbeitsprogramm verweisen. Hauptmann Kirchmair konnte für 15-jährige Zugehörigkeit zur Kompanie Andreas Gossner, Hubert Pöll, Wolfgang Schmid und Martin Zass die „Pater-Haspinger-Medaille" überreichen. Für 25-jährige Zugehörigkeit zur Kompanie erhielten Ojg. Martin Antretter und Ujg. Leonhard Krall die „Speckbacher- Medaille".
Der Präsident des Schwarzen Kreuzes, Hans Ullmann, lobte die Jungschützen für die langjährige Tätigkeit der Friedhofsammlung für das Schwarze Kreuz und dekorierte die Jungschützen Markus Manzl, Thomas Manzl, Patrick Haller und Othmar Haller mit der Silbernen Ehrennadel des Schwarzen Kreuzes. Der Initiator und Jungschützenbetreuer Hans Baumgartner wurde mit dem Ehrenkreuz des Österreichischen Schwarzen Kreuzes ausgezeichnet.
Bürgermeister Johann Erharter dankte in seinen Ausführungen der Kompanie für die stolze Ausrückung am Seelensonntag und für die gebotene Jahresleistung. Ganz besonders hob er die gute Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen und die Wahrung der heimischen Kultur hervor.
Dekan Gustav Leitner erwähnte die wertvolle Unterstützung im kirchlichen Bereich und bemerkte, dass der Antlassritt und die sonstigen Auftritte der Kompanie den Rahmen des dörflichen Geschehens bereichern. EHptm. Albert Wörgötter unterstrich die Kameradschaft und die demokratisch gesinnte Führungsqualität der Kompanie und erwähnte, dass das oberste Gebot aber im Rahmen der Satzung des Bundes der Tiroler Schützen die Grundsatzverpflichtung sei.
In den Schlussworten bedankte sich Hauptmann Johann Kirchmair bei seinen Kameraden für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und bat weiterhin um eine gute Zusammenarbeit.

Frau Wolle im Wirnsbichltenn

Am 14.11. fand im „Wirnsbichltenn" eine Lesung von „Frau Wolle" statt. Dieser Abend der besonderen Art war für viele ein einmaliges Erlebnis. Die 60 Besucher waren von den Märchen und Geschichten der Künstlerin beeindruckt; man konnte sich richtig in das Vorgetragene hineinfühlen.
Dass sich alle so wohlfühlten, lag wohl auch dem tollen Ambiente. Mit viel Liebe und Sorgfalt war der Tenn ausgeräumt und für diesen Zweck hergerichtet worden.
Vielen Dank an dieser Stelle ganz besonders an Silvia und Hans und an alle, die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben! Frau Wolle freute sich sichtlich über die Einladung und Gastfreundschaft. Bei Keksen, Punsch usw. fühlte sie sich auch besonders wohl. Vielleicht gibt es ja in nächster Zukunft ein Wiedersehen mit ihr!

Alpenvereinsnachrichten

Bergsteigertreff und vorweihnachtliches Beisammensein: Unsere nächste Zusammenkunft findet am Freitag, den 12. Dezember um 20 Uhr in unserem Vereinslokal in Brixen statt. Wir haben heuer beide Termine zusammengelegt. Der nächste Bergsteigertreff wird am Freitag, den 2. Jänner 2004 sein.
Jahreshauptversammlung: Die Anfang Dezember übliche Jahreshauptversammlung hat unser Ausschuss heuer probeweise auf Samstag, den 17. Jänner 2004 im Gasthof Alpenrose verlegt. Näheres wird in der Jännerausgabe bekanntgegeben.
Gelungenes Törggelen: 30 Personen fuhren bei schönem Wetter los und kamen bei idealem „Törggelewetter" - Schneefall - in Maria Trens an. Nach einem kurzen Rundgang durchs Dorf und einer Besichtigung der Marienkirche gingen wir zum gemütlichen Teil über. Unser Musikant, Lothar Pichler, sorgte für beste Stimmung und so wurde bis zwei Uhrgetanzt, gesungen und gelacht. Am nächsten Tag - bei einer etwa zweistündigen Wanderung von Maria Trens nach Wiesen - wurde das Wetter immer besser und nach schöner Nebelstimmung konnten wir noch herrlichen Sonnenschein genießen. Nach kurzem Aufenthalt in Sterzing besichtigten wir auf der Heimfahrt noch das neue Bergiselstadion in Innsbruck. Dieses Törggelen war ein netter Abschluss des heurigen Bergjahres. Auf Wunsch der meisten Teilnehmer werden wir eine Törggelefahrt wieder ins Veranstaltungsprogramm
aufnehmen.
Schitour auf den Lodron: Die erste Schitour der Saison führt uns auch heuer wieder auf den Lodron. Wir fahren mit Privat-Pkw am Sonntag, den 14. Dezember um 8.00 Uhr vom Gemeindeplatz in Brixen zum Steinberghaus in die Windau. Von dort steigen wir in etwa drei Stunden zum Gipfel. Auch für Anfänger eine günstige Gelegenheit, an dieser Einstiegstour teilzunehmen! Bei Schneemangel gehen wir diese Tour zu Fuß. Es ist auch an eine Ersatztour gedacht. Teilnahme auf eigene Gefahr!
Seniorengruppe: Bei unserer letzten Zusammenkunft Ende Oktober sind die Touren für das nächste Jahr besprochen worden und auch, dass im Winter etwas unternommen werden soll.
So ist geplant, einen Lady-Schitag abzuhalten und auch das Gehen mit Schneeschuhen und Langlaufen zu probieren. Es bleibt jeweils beim Mittwoch und zwar in jeder geraden Woche. Das ist dann die zweite, vierte, sechste Woche und so fort. Die nächste Tour ist aber unsere schon zur Tradition gewordene Lodron-Tour. Je nach Verhältnissen kann mit Schiern, zu Fuß oder mit Schneeschuhen (die wir uns ausborgen können) aufgestiegen werden. Bitte sich vorher zu melden, wer es mit Schneeschuhen probieren möchte. Der Senioren-Tourenplan für das nächste Jahr wird gleichzeitig mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung im Jänner verschickt. Bitte dieses Mal bei Herta Baumgartner, Tel. 05334-6747 melden; Kathi kann in der Wintersaison die Organisation nicht übernehmen.

SVW-Rückblick

Wieder ist für den SV Maschinen Stöckl Westendorf eine Saison mit Höhen und Tiefen zu Ende gegangen.
Die Kampfmannschaft des SVW befindet sich seit dem Beginn der Herbstsaison in einer sehr schwierigen Situation, da nach der Frühjahrssaison und dem Abstieg in die Landesliga Ost neun Stammspieler den Verein verlassen haben. Die Mannschaft musste deshalb völlig neu formiert werden und viele junge Spieler kamen dadurch erstmals zum Einsatz in der Kampfmannschaft. Zur Zeit wird der 13. Tabellenplatz belegt, die jungen Kicker konnten jedoch wichtige Erfahrungen sammeln und werden ihr Potential in der Rückrunde sicher besser ausschöpfen können.
Was die Nachwuchsmannschaften betrifft, wurde wie immer gut gearbeitet und dementsprechende Ergebnisse erzielt. Beim gemütlichen Törggelen am 7.11. ließ der SV Maschinen Stöckl Westendorf die vergangene Saison ausklingen.
Die Winterpause fällt für die meisten Spieler sehr kurz aus, da viele Nachwuchsmannschaften schon wieder mit dem Hallentraining begonnen haben, um bei den Tiroler Hallenmeisterschaften erfolgreich mitspielen zu können.
Der SVW möchte auch nochmals alle Mitglieder an die Einzahlung des Mitgliedsbeitrages erinnern und sich bereits bei denen bedanken, die schon bezahlt haben.
Der SV Maschinen Stöckl Westendorf bedankt sich bei allen Sponsoren, Mitgliedern und Zuschauern, wünscht frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr und hofft auch im kommenden Jahr auf ihre Unterstützung.

Trainingsauftakt des Ski-Clubs

Unter dem Motto „Fit in den Winter" stand auch heuer wieder das traditionelle Konditionstraining des SC-Westendorf.
Die Teilnahme war nicht nur den aktiven Rennläufern vorenthalten, sondern alle sportbegeisterten Kinder und Schüler durften an den Aktivitäten teilnehmen. So konnten sich die beiden Trainer Friedl Degiampietro und Klaus Hölzl über eine Anzahl von ca. 50 Sportlern freuen.
Die Ziele des Trainings waren der Aufbau der allgemeinen Grundlagenausdauer, die Kräftigung der Muskulatur sowie die Schulung des Gleichgewichtes.
Parallel zum Hallentraining trainierte der Ski-Club seit Anfang Oktober am Hintertuxer Gletscher.
Mit von der Partie waren neben der Schülermannschaft mit Angela Margreiter, Sophie Wallner, Stephanie Nageler, Thomas Obermoser, Robert Thaler und Patrick Zass auch die „Ältesten" der Kinderklasse (Armin Thaler, Florian Fuchs, Maxi Pichler und Sabine Margreiter).
Zusätzlich absolvierten die drei Bezirkskaderläufer (Thomas Obermoser, Angela Margreiter und Stephanie Nageler) noch sechs Kurstage mit dem Bezirkskader am Hintertuxer Gletscher bzw. am Kitzsteinhorn.
Das Hauptaugenmerk in der Gletschervorbereitung legte der Trainer Klaus Hölzl auf einen soliden Aufbau der Grundtechnik im freien Schifahren.
Somit kann der Ski-Club zu Winterbeginn gleich mit dem speziellen Slalom- und Riesentorlauftraining beginnen und die Mannschaft gezielt auf die bevorstehende Rennsaison vorbereiten.

AUS DER PFARRE

Herbergsuche

Ein alter Brauch im Advent ist das „Herbergsuchen" oder „Frautragen", wie es auch genannt wird. Worum geht es? Ein Bild von der Herbergsuche wird von Haus zu Haus, von Familie zu Familie getragen, freilich auch zu Alleinstehenden. Das Bild bleibt dort in der Regel eine Nacht und einen Tag und wird dann wieder weitergetragen.
Was ist der Sinn? Es ist eine Hilfe zum Gebet und zum Feiern in der Familie („Hauskirche"). Auch wir sollen Jesus eine Herberge bei uns und in uns geben. Ein Gebetstext als Anregung wird beim Bild dabei sein.
Wer das Bild haben möchte, melde sich bei den Pfarrgemeinderäten oder im Pfarramt.

Der Advent

ist auch eine Art Fastenzeit: Versuchen wir einfacher zu leben!
So wünsche ich euch eine gesegnete Adventzeit, um das große Geheimnis des Weihnachtsfestes tief und in Freude erleben zu können.
Große Feste brauchen und haben eine Vorbereitungszeit, so auch das Weihnachtsfest. So soll uns die Adventszeit einstimmen auf das große Fest.
Es braucht Zeiten der Stille. Leider ist unsere Zeit eine laute, hektische Zeit und lässt uns oft wenig Spielraum für Stille, die aber so heilsam ware.
Was tun? Schauen, ob man doch manche Dinge und Geschäftigkeiten lassen konnte, um Ruhe und Stille zu finden. Sich Zeit nehmen für Gebet, Gebet in der Familie, für den Gottesdienst am Sonntag oder fur eine Messfeier am Werktag, fur eine Adventfeier in der Familie u.a.

Adventwanderung

Zur Adventwanderung am Sonntag, den 21. Dezember 2003 lade ich euch alle herzlich ein.

Rorate

Die Roratemesse feiern wir am Freitag, den 19. Dezember um 6.00 Uhr früh in der Pfarrkirche.
Ich lade euch zu dieser Messfeier herzlich ein, auch zu den Sonntagsgottesdiensten.

Weihnachtsbilletts

Wie im Vorjahr bieten wir auch heuer Weihnachtsbilletts mit einem Foto unserer Kirchenkrippe an.
Sie sind zum Preis von € 1,50 in der Sakristei und im Pfarrhof erhältlich.
Der Reinerlös ist für die Glockenstuhlsanierung.

Nachtgebet zur Jahreswende

Die Jahreswende möchten wir wieder betend in der Pfarrkirche verbringen.
Von 23.30 bis 0.15 Uhr danken wir Gott für das zu Ende gehende Jahr und erbitten den Segen
für das neue.
Wir laden dazu herzlich ein.

Sternsinger

Trotz der vielen Sammlungen darf ich euch bitten, auch diese Aktion wieder gut zu unterstützen. Danke!
Der Sohn Gottes ist Mensch geworden. Gott will ganz beim Menschen sein. Er geht dem Menschen nach, er sucht ihn. Er will, dass unser Leben gelingt. Zu Weihnachten schaut uns Gott mit den Augen des Kindes an. Ohnmacht ist die Macht Gottes. Er will Frieden in die so durch Hass, Krieg und Terror verwundete Welt bringen. Friede muss in unseren Herzen beginnen - den Mensch gewordenen Sohn Gottes in uns aufnehmen, ihm Herberge geben. Von ihm uns führen lassen.

Den Frieden der Weihnacht wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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