AUS DER JÄNNERAUSGABE 2004

AUS DER GEMEINDESTUBE

Haushaltsvoranschlag 2004 beschlossen

Der Gemeinderat hat den Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2004 in seiner Sitzung am 9.12.2003 genehmigt.
Das Budget des ordentlichen Haushaltes beträgt € 6.291.500,- und im außerordentlichen Haushalt sind € 1.301.000,- vorgesehen. Der Haushalt ist ausgeglichen, d.h., Ausgaben und Einnahmen sind gleich hoch. Die fortdauernden Einnahmen belaufen sich auf € 5.133.800,- und die fortdauernden Ausgaben betragen € 4.590.400,-.
Die einmaligen und außerordentlichen Ausgaben betragen € 2.821.100,- und betreffen folgende Vorhaben und Aufwendungen:
+ Die Computer im Gemeindeamt werden getauscht (Hardware und RAM-Erweiterung).
+ Ein Feuerwehrkommandofahrzeug wird angekauft, die Atemschutzgeräte werden getauscht. Das jetzige Kommandofahrzeug wird dann der Löschgruppe Windau als Löschfahrzeug zur Verfügung gestellt, da deren 40 Jahre alter Landrover kaputt ist.
+ Die Volksschule bekommt eine weitere „Lesestadt", ein Faxgerät, ein Sicherheitsnetz im Stiegenhaus und Vorhänge.
+ Für die Hauptschule sind ein Schrank für die Turngeräte und eine Schulküche vorgesehen.
+ Im Alpenrosensaal soll eine Tiefkühlzelle installiert werden.
+ Des Weiteren soll im Saal eine neue, evt. elektrische Bühne hergestellt werden.
+ Im Mühltal wird im Zuge des Straßenbaues ein Gehsteig mit Beleuchtung errichtet.
+ Der Gehsteig für die Moosner und Salvenberger entlang der Brixentalstraße vor der Schmiede Angerer usw. wird ebenfalls hergestellt.
+ Auf der Windauer Landesstraße (Dorfstraße in Richtung Holzham) sollen Verkehrsinseln errichtet werden (zwecks Eindämmung der Geschwindigkeit).
+ Für das neue Ladog-Kommunalfahrzeug, das bereits im Einsatz ist, sind noch Restkosten für Zusatzgeräte eingeplant.
+ Für den Bauhof bzw. für die Gemeindearbeiter ist ein Stromaggregat für Arbeiten mit elektrischen Maschinen außerhalb von Stromanschlussmöglichkeiten vorgesehen.
+ Im Altenwohn- und Pflegeheim sind zusätzliche Pflegeeinrichtungen und ein Computeraustausch notwendig.
+ Der Tourismusverband wird seitens der Gemeinde mit € 46.500,- unterstützt.
+ Für die seismographischen Messungen ist ein Zuschuss an den Tourismusverband mit € 26.000,- zusätzlich enthalten.
+ Für die Ausleitung von Oberflächenwässern aus dem Kanal sind € 10.000,- vorgesehen.
+ Die beschlossene Gewerbeförderung ist bei den Ausgaben mit € 15.000,- abgesichert.
+ Der Burgerschlagwald wird mit einem Forstweg erschlossen, welcher mit 80 % gefördert wird.
+ Für die im Jahr 2004 vorgesehenen Bauarbeiten des neuen Pflegeheimes (Sozialzentrums) sind € 1.301.000,- eingeplant.
Die Einnahmen an Bundesabgabenertragsanteilen betragen € 2.261.700,-.
Die Einnahmen aus den gemeindeeigenen Steuern sind mit € 647.000,- veranschlagt.

Flächenwidmungsplan-Änderungen

Für die Errichtung des neuen Wirtschaftsgebäudes des Jakob Hirzinger, Obermanhartbauer, ist eine Vergrößerung der Widmungsfläche auf Gp. 62/1 von Freiland in Sonderfläche Hofstelle mit Fremdenpension auf insgesamt 6221 m² erforderlich.
Die Familie Horngacher, Traidstadlbauer, beabsichtigt den Ausbau des Dachgeschosses beim Bauernhaus zu Wohnzwecken. Auch hiefür ist eine Umwidmung von Freiland in Sonderfläche Hofstelle notwendig.
Zu beiden Widmungsänderungen können Stellungnahmen bis spätestens 19.1.2004 schriftlich eingebracht werden.

Gewerbe- bzw. Wirtschaftsförderung

Um einen Anreiz zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu geben, erhalten bestehende und neue Gewerbebetriebe ab 1.1.2003 rückwirkend drei Jahre lang eine Förderung in der Höhe der durchschnittlichen Kommunalsteuer der letzten drei Jahre, wobei ein Sockelbetrag von € 1.000,- in jedem Fall zu entrichten ist bzw. unberücksichtigt bleibt.
Näheres dazu erfahren Sie im Gemeindeamt.

Dank

Anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung im vergangenen Jahr dankte der Bürgermeister allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern für die erbrachten Leistungen und für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Er betonte, dass die Gemeinde nur mit der Hilfe und der Unterstützung der Steuerzahler Projekte und Vorhaben verwirklichen kann.
Für das neue Jahr wünscht der Bürgermeister alles Gute, vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg.

MITTEILUNGEN

Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen

Am 7. März 2004 finden die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen statt. Gemeindewahlleiter ist Bürgermeister Erharter, Wahlleiter der Sprengelwahlbehörde ist Vizebürgermeister Anton Margreiter und Wahlleiter der Sonderwahlbehörde ist Josef Fuchs, Bichling 121.
Die Aufteilung der Beisitzer auf die Gemeinderatsparteien ist durch den Gemeinderat erfolgt, und es konnten somit die Wahlbehörden gebildet werden. Die Namen der Mitglieder sind an der Amtstafel kundgemacht.
Die Wahllokale befinden sich wie bisher im Gemeindeamt und in der Hauptschule.
Wahlzeit ist von 6.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Wichige Termine vor den Wahlen:
Das Wählerverzeichnis liegt vom 8.1.2004 sieben Tage hindurch im Gemeindeamt (Meldeamt) zur Einsichtnahme auf.
Die Einbringung von Wahlvorschlägen ist bis spätestens Freitag, den 13. Februar 2004, 17 Uhr, beim Gemeindeamt möglich.
Koppelungserklärungen sind bis spätestens Freitag,
den 20. Februar 2004 einzubringen.
Die Zurückziehung von Wahlvorschlägen hat ebenfalls bis 20. Februar 2004 zu erfolgen.
Es sind 15 Gemeinderatsmitglieder zu wählen.

Luftverschmutzung

Speziell in der Spätherbst- und Vorwinterzeit sind teilweise verheerende Luftverschmutzungen festgestellt worden. Oftmals waren diese so arg, dass man Kleinkinder nicht mehr in der frischen Luft draußen lassen konnte, weil die Rauchschwaden der Umgebung zu bestimmten Zeiten unerträglich waren.
Derartige Luftverunreinigungen sind nicht nur gesetzlich verboten und strafbar, sondern auch gesundheitsschädlich.
Die Gemeinde Westendorf appelliert daher an all jene, die solche Luftverschmutzungen durch falsches Heizen oder Verheizen von verbotenen Sachen verursachen, dies abzustellen und in Zukunft zu vermeiden, da ansonsten Anzeige erstattet werden müsste und dann mit einer Strafe gerechnet werden muss.

Weitere Taxistandplätze

Der private Parkplatz vor der Raiffeisenbank soll in Zukunft als durchgehende Kurzparkzone benützt werden, um den Kunden die beste Parkmöglichkeit zu geben.
In der Zeit zwischen 20.00 und 07.00 Uhr werden drei Parkplätze den Taxiunternehmen von der Raiffeisenbank großzügig zur Verfügung gestellt.
Damit soll einerseits das Standortproblem der Taxis verbessert werden und andererseits darf man sich erhoffen, dass eventuellem Vandalismus speziell in diesem Bereich vorgebeugt wird. Ein Dankeschön der Raiffeisenbank Westendorf!

Schneeräumung

Die Gemeinde weist wieder daraufhin, dass Schnee nicht auf die Straße oder in Bächen abgelagert werden darf. Dies ist nach der Straßenverkehrsordnung und nach dem Tiroler Straßengesetz strengstens verboten.
Um Beachtung und Einhaltung dieser Vorschriften wird daher ersucht.

Jahresrückblick des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Am Beginn des neuen Jahres 2004 erlaube ich mir nochmals kurz zurückzublenden auf das vergangene Jahr und in Erinnerung zu rufen, was alles geschehen ist in der Gemeinde, und ich darf gleichzeitig auch eine kurze Vorschau auf das heurige Jahr machen.
Abgesehen von den privaten Schicksalen und den Katastrophen in der Welt war das Jahr 2003 für uns Westendorfer wieder ein sehr gutes Jahr, wir wurden von Katastrophen und Unwettern verschont, auch der heißeste Sommer seit Jahrhunderten brachte uns keine besonderen Probleme und auch die Ernte fiel trotzdem wieder gut aus.
Die Zusammenarbeit mit den Gemeindebürgerinnen und -bürgern könnte kaum besser sein. Die Zusammenarbeit im Gemeinderat ließ teilweise etwas zu wünschen übrig, da es unterschiedliche Meinungen bezüglich Pflegeheimneubau und Kommunalfahrzeug gab, unter den Bediensteten und mit den öffentlichen Stellen des Landes und Bundes herrscht ein gutes, angenehmes Klima, was sich natürlich positiv für die Gemeinde auswirkt. So konnten viele Vorhaben wieder verwirklicht werden und ich möchte nur die wichtigsten erwähnen:
Das wohl wichtigste Projekt ist das Sozialzentrum (Pflegeheim). Hiefür konnten alle Voraussetzungen geschaffen werden um dieses Vorhaben im heurigen Jahr beginnen zu können. Auch die Finanzierung ist bestens und so gesichert, dass die Belastungen des Gemeindehaushaltes trotzdem minimal sind. Ich glaube, dass wir mit dem Neubau ein Heim für unsere pflegebedürftigen und betagten Mitbürger erhalten, das den Anforderungen voll und ganz entspricht und das zu den schönsten im Land Tirol zählen wird.
Das schwierige und sensible Raumordnungskonzept konnte nach vielen und langen Verhandlungen und Sitzungen beschlossen und von der Landesregierung abgesegnet werden. Ein Werk, das für die nächsten zehn Jahre Gültigkeit haben soll!
Leider wurde mir der Plan für einen „Häuslbauergrund" abgelehnt und so werden sich der neue Bürgermeister und der Gemeinderat darum kümmern müssen.
In Punkto Umweltschutz wurde auch wieder einiges getan. Es wurden nämlich der Salvenberg, der Bereich Stockermühle und das neue Gewerbegebiet im Mühltal kanalisiert. Gleichzeitig wurde auch eine Löschwasserleitung vom Löschbehälter bis Ausweid errichtet.
Über das „Stöcklfeld" in Bichling wurde ein Gehweg mit Beleuchtung errichtet, und das Siedlungsgebiet „Straßhäusl" wurde mit einer Straßenbeleuchtung versehen.
Ein langer und wichtiger Teil der Brixentaler Ache von der „Schlöglmühle" bis unterhalb der „Stockermühle" wurde verbaut und so die Hochwasser- bzw. Überschwemmungsgefahr gebannt. Der unterste und letzte Bereich könnte eventuell in den nächsten Jahren verbaut werden, wenn mit den Anrainern allfällige Grundabtretungen geregelt werden können und die nötigen Gelder von Bund und Land vorhanden sind.
Es wurde der Fußballplatz mit erheblichen Kosten saniert.
In der Volksschule wurden die WC-Anlagen im ersten und zweiten Stock erneuert.
Der Feuerwehr wurde der Ankauf eines Kommandofahrzeuges bewilligt, das im Februar geliefert wird, und
für die Gemeinde wurde ein neues Kommunalfahrzeug mit Zusatzgeräten zur Gehsteigräumung, Straßenkehrung usw. angekauft.
Die durchgeführte Feuerbeschau hat teilweise einige Aufregung gebracht, musste aber, da sie schon überfällig war, durchgeführt werden. Sie dient dem vorbeugenden Brandschutz und es sind dadurch auch sehr viele Verbesserungen getätigt worden, die dem besseren Schutz der Gäste und der eigenen Bewohner dienen. Ich danke den Hausbesitzern für die vorgenommenen Maßnahmen und das Verständnis, das sie der Gemeinde als Behörde letztlich wieder entgegengebracht haben.
Eine ganz wichtige Sache war auch, dass es möglich war das Brixentaler Rettungsheim in Westendorf zu bauen um damit die Rettung im Ort zu behalten. Dieses neue Rettungsgebäude wird im Laufe des Jahres fertig gestellt werden; der Rohbau steht schon.
Besonders freut es mich auch, dass ich noch den Ausbau der Brixentalstraße samt Gehsteig im Mühltal erreichen konnte. Es wird damit eine weitere Gefahrenstelle für die Fußgänger beseitigt. Dieses Projekt wird auch heuer noch verwirklicht werden.
Zwecks der Holzbringung wurden auch einige Forstraßen in Gemeindewäldern errichtet und es wurde ein Waldwirtschaftsplan erstellt.
Das neue Gewerbegebiet wurde mit einem Zufahrtsweg auf Kosten der Gemeinde und der Grundverkäufer versehen, und so bleibt nur noch zu hoffen, dass sich einige Betriebe, die auch Arbeitskräfte brauchen, ansiedeln.
Für das heurige Jahr und die Zukunft stehen wieder große Aufgaben bevor.
Der Neubau des Sozialzentrums, in dem neben dem Pflegeheim auch andere Sozialeinrichtungen untergebracht werden, wird im Vordergrund stehen.
Bezüglich der übrigen einmaligen Vorhaben und Ausgaben möchte ich auf die in dieser Zeitung enthaltenen Gemeindemitteilungen verweisen.
Wo dies mit einer Grundinanspruchnahme verbunden ist, muss natürlich zuerst mit den Grundeigentümern ein positives Verhandlungsergebnis erzielt werden.
Ansonsten wird das heurige Jahr ein echtes Wahljahr werden, denn am 7. März sind die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen und es gibt weiters die Bundespräsidenten- und die Europawahl.
Es hat sich ja sicher herumgesprochen, dass ich nicht mehr als Bürgermeister kandidiere. Ich habe dieses Amt seit 1989, also 15 Jahre lang, so gut ich konnte und nach bestem Wissen und Gewissen ausgeübt und will es nun in jüngere Hände legen. Zur Zeit gibt es zwei Bürgermeisterkandidaten, nämlich den Vizebürgermeister Toni Margreiter (Café Hohe Salve), der seit 1998 im Amt ist, und das Vorstandsmitglied Peter Schroll (Rainbichlbauer), der bereits 18 Jahre im Gemeinderat ist und davon sechs Jahre auch Vizebürgermeister war. Ich hoffe sehr, dass es einen fairen Wahlkampf gibt, damit das Klima im Gemeinderat nicht schon vorn vornherein getrübt ist und eine Zusammenarbeit erschwert.
Ich hoffe, dass auch das neue Jahr wieder ein gutes Jahr wird und dem neuen Bürgermeister und Gemeinderat wieder viel Positives gelingt.
Ich wünsche allen Gemeindebürgerinnen und -bürgern sowie unseren Gästen ein gutes, gesundes neues Jahr, viel Erfolg und Zufriedenheit, und ich bitte euch weiterhin um eure Unterstützung und Mithilfe, wo sie notwendig ist, denn nur durch die Zusammenarbeit aller kann mehr erreicht und bewältigt werden.
Es grüßt euch euer Bürgermeister Johann Erharter

Gemeinde ehrte verdiente Gemeindebürger

Am Donnerstag, den 11. Dezember 2003 abends fand im Hotel Schermer eine Ehrung von Gemeindebürgern statt, welche aufgrund ihrer besonderen Verdienste um die Gemeinde und Öffentlichkeit mit Beschluss des Gemeinderates vom 12. November 2003 dafür auserwählt worden waren.
An dieser Ehrungsfeier nahmen außer den Geehrten unser Herr Pfarrer Dekan Mag. Gustav Leitner als Ehrenzeichenträger, Bezirkshauptmann HR Dr. Höfle mit Frau, Ehrenbürger und Altbürgermeister Ök.-Rat Schönacher mit Frau, Ehrenringträger und Alt-Vizebürgermeister Franz Schober, die bisherigen Ehrenzeichenträger Georg Ager, OSR Josef Burger, Peter Pirchl sen., Alt-Feuerwehrkommandant Rupert Plieseis, OSR Josef Sieberer, Gemeinderat i. R. Heinrich Taferner, alle mit Frauen, sowie die Gemeinderäte mit ihren Frauen teil. Eine Bläsergruppe der Musikkapelle und Martin Antretter mit der Zither umrahmten die Feier.
Das Goldene Ehrenzeichen der Gemeinde Westendorf erhielt Sprengelarzt Medizinalrat Dr. Ekkehard Heel für seine über 30 Jahre lange Sprengelarzttätigkeit und dafür, dass er die Rettung, den Sozialsprengel und den Kulturkreis gründete, als Vertreter der Tiroler Ärztekammer und bei der Vorsorgemedizin, bei der Bergrettung und bei der Lawinenkommission tätig war und das Kurinstitut errichtete.
Das Ehrenzeichen in Silber erhielten
Wenzel Antretter als Musikant seit 43 Jahren und Obmann der Musikkapelle seit 12 Jahren, als Bezirkskassier des Brixentaler Blasmusikverbandes, als Wegobmann, als Funktionär beim Kirchenrat seit 25 Jahren und beim ÖAAB,
Hauptschullehrer Fridl Degiampietro als langjähriger Obmann der Bergrettung über 15 Jahre und aktives Mitglied seit 33 Jahren, als langjähriger Rettungsfahrer, als Kinder- und Jugendtrainer beim Schiclub, als Schwimmkurslehrer, als Herrenturnlehrer usw.,
Balthasar Fuchs als langjähriger Gemeinderat, als langjähriger Obmann des Wirtschaftsbundes, als Raiffeisenbank-, Tourismusverbands- und Bergbahnaufsichtsrat, als Pfarrgemeinderat und langjähriges Mitglied der Ausländergrundverkehrsbehörde
Westendorf,
OSR Georg Fuchs als Kirchenchorleiter über 30 Jahre, als langjähriges Mitglied des Pfarrgemeinderates, als aktives Mitglied bei der Rettung, als Mitarbeiter beim Westendorfer Boten, als Mitglied des Bezirksschulrates und als Mitglied beim Bezirkslehrerchor und nun auch noch als Gemeindechronist,
Matthias Hain, Oberzieplbauer, als langjähriger Gemeinderat seit 18 Jahren, als langjähriger Ortsschätzmann (19 Jahre), als Mitglied der Musikkapelle seit 36 Jahren, als Ortsbauernratsmitglied, als Raiffeisenaufsichtsrat (14 Jahre), als Obmannstellvertreter der Sennereigenossenschaft und des Fleckviehzuchtverbandes,
Johann Krall sen., Samerbauer, als langjähriges Mitglied der Ortshöfekommission (19 Jahre), als Pfarrkirchenrat (25 Jahre), als Jungbauernobmann, als langjähriges Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank (26 Jahre), als Obmannstellvertreter der Weggemeinschaft Hinterwindau, als Mitglied des Ortsbauernrates (18 Jahre) als Obmann der Alpe Baumgarten und als Mitglied der Feuerwehr,
Jakob Lenk sen., Mesnerwirt, als langjähriger Obmann des Tourismusverbandes (10 Jahre), als Obmann des Trabrennvereines (10 Jahre), als Aufsichtsrat der Bergbahnen und des Tourismusverbandes, als Gründungsmitglied und Obmann des Sportvereines (Fußball) und als Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft Kitzbüheler Alpen,
Markus Schermer als langjähriger Gemeinderat (12 Jahre), als langjähriger Landesobmann der Pensionisten (14 Jahre), als Ortsparteiobmann der ÖVP (30 Jahre), als Mitglied des Bezirksparteiausschusses und Landesparteivorstandes und als langjähriger Altenheimverwalter,
Peter Schroll, Rainbichlbauer, als langjähriger Gemeinderat (18 Jahre) und gewesener Vizebürgermeister (6 Jahre), als Ortsbauernobmann (13 Jahre), als Funktionär bei den Schützen, als Obmann des Brandhilfevereines, als Mitglied der Lawinenkommission und als gewesener Jungbauernobmann,
Hauptschullehrer Albert Sieberer als langjähriger Gemeinderat (12 Jahre), als Redakteur und Mitherausgeber des Westendorfer Boten seit 19 Jahren, als Funktionär und als aktives Mitglied der Musikkapelle (30 Jahre), als aktives Mitglied und Schulungsreferent der Rettung (13 Jahre), als Leiter der Erwachsenenschule (11 Jahre), als Mitglied des Kulturkreises (19 Jahre), als Mitarbeiter bei der Alpenschule (6 Jahre), als Schriftführer beim Bezirksverband der Blasmusikkapellen und als langjähriger Funktionär der Bergrettung,
Josef Zass als gewesener Gemeinderat und Vorstand (6 Jahre), als langjähriger Obmann des Wirtschaftsbundes, als Obmann des Trachtenvereines, als langjähriger Obmannstellvertreter des Tourismusverbandes und als Mitglied des Bezirksausschusses (22 Jahre),
Dkfm. Dr. Josef Ziepl als Gründer und engagierter Betreiber der 1. Alpenschule Europas und somit als Förderer der Berglandwirtschaft und des Tourismus. Überdies interessiert sich Dr. Ziepl sehr für die Belange der Gemeinde und Allgemeinheit.
Der Bürgermeister, der Bezirkshauptmann und Altbürgermeister Schönacher würdigten die Leistungen der Geehrten für die Allgemeinheit und gratulierten dazu ganz herzlich. MR Dr. Heel brachte zum Ausdruck, dass ihn diese Ehrung deshalb sehr freue, weil er seiner Ansicht nach oft ein schwieriger Mensch gewesen war und kein gebürtiger Westendorfer ist. Er hat sich vor 33 Jahren dafür entschieden, in Westendorf Sprengelarzt zu werden und war und ist gerne in Westendorf. Sein besonderer Wunsch wäre es , wenn sich die Gemeinde für die Jugend mehr einsetzen und ein Jugendzentrum schaffen würde, um die Jugend vom Alkohol und von den Drogen abzuhalten.
Der Bürgermeister bedankte sich auch bei den Frauen der Geehrten, die stets viel Verständnis aufbringen müssen, wenn der Mann wieder seinen Verpflichtungen nachgeht. Er bedankte sich auch bei OSR Josef Sieberer, der die Urkunden geschrieben hat, bei der Bläsergruppe der Musikkapelle und bei Martin Antretter und wünschte schließlich allen frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr.

Die Feuerwehr dankt und mahnt zur Vorsicht

Zuerst möchte sich die Feuerwehr bei allen Ballbesuchern und Spendern herzlich bedanken.
Außerdem will sie auf die Gefahr von Christbaumbränden hinweisen und zur Vorsicht ermahnen. Vor allem, wenn die Christbäume schon trocken und Kinder im Haus sind, ist die Gefahr eines Brandes sehr groß.
Sollte es doch zu einem Brand kommen, dann rufen Sie bitte sofort die Feuerwehr-Notrufnummer 122.
Für das neue Jahr wünscht die Feuerwehr alles Gute, Gesundheit und ein Jahr ohne Katastrophen und ohne große Einsätze.

SCHULEN

Brandübung an den Schulen

Am Freitag, dem 21. November 2003, gab es in den Westendorfer Pflichtschulen schrillen Brandalarm. In einem der gefährdetsten Räume, dem Physiksaal, war laut Brandannahme ein Brand ausgebrochen und 472 Schüler mit insgesamt 41 Lehrern mussten raschest das Haus verlassen - wohlgeordnet auf verschiedenen, wohlbekannten Fluchtwegen, möglichst ohne Panik, weit genug vom Gefahrenherd entfernt.
„Wurde niemand vergessen? Sind wirklich alle in Sicherheit?"- Das waren die dringlichsten Fragen der rasch herbeigeeilten Feuerwehr.
Nur eine Klasse im zweiten Stock durfte wegen entstandener Rauchentwicklung die Klassentüre nicht mehr öffnen. Diese Schüler wurden über die Drehleiter mit dem Rettungskorb aus dem Fenster geholt - für die Betroffenen ein dramatischer Augenblick. Mit schützenden Gasmasken ausgestattet, drangen einige Männer der Feuerwehr bis zum Physiksaal vor und konnten den Brand eindämmen.
Wie aufregend solche (Schein-)Vorfälle sein können und wie wichtig es ist, dass man sich im Ernstfall richtig zu verhalten wüsste, wurde allen klar. Ein Brandschutzbeauftragter, ein eigens für das große Gebäude ausgearbeiteter Brandschutzplan und richtige Reaktionen aller Verantwortlichen sind immer vonnöten.

Hauptschüler im Gerichtssaal

Anfang Dezember hatten die vierten Klassen der Hauptschule Westendorf an zwei Tagen die Möglichkeit bei Gerichtsverhandlungen am Bezirksgericht Kitzbühel als Zuhörer teilzunehmen.
Strafrichter Mag. Emberger informierte die Schüler vor Beginn eines Gerichtstages über den Ablauf von Verhandlungen sowie über die Strafarten und die Strafausmaße. Weiters waren im Verhandlungssaal auch noch die Bezirksanwältin und ein Schriftführer anwesend.
Bei einer Verhandlung kamen auch noch ein Anwalt bzw. ein Sachverständiger zu Wort.
Im Anschluss an jeden einzelnen Termin konnten die Schüler, die aufmerksam das Geschehen verfolgten, dem Richter Fragen stellen. Diese wurden gerne und vor allem verständlich beantwortet.
Am ersten Tag standen Körperverletzung und Sachbeschädigung sowie zwei Suchtmitteldelikte, bei denen es sich um Besitz und Weitergabe handelte, auf dem Programm.
Die Tagesordnung des zweiten Tages setzte sich aus Ladendiebstahl, wobei in diesem Fall die Täterin zum Zeitpunkt der Verhandlung noch nicht auffindbar war, Veruntreuung und zwei Verkehrsunfällen, bei denen Alkohol mit im Spiel war, zusammen.
Einige Angeklagte wurden frei, andere wiederum schuldig gesprochen; diese wurden mit Geldstrafen zu Tagsätzen in unterschiedlicher Höhe - je nach Einkommen - verurteilt.
Zusammenfassend sei gesagt, dass diese Tage am Bezirksgericht mit großem Interesse und vor allem mit Respekt von Seiten der Schüler aufgenommen wurden.
Vorangegangen war, wie berichtet, ein Vortrag eines Gendarmeriebeamten.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Rückblick

Mit dem zu Ende gegangenen Jahr 2003 ist der Sozialsprengel zehn Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum feierten wir in der Aula der Hauptschule Westendorf mit einem Fest, an dem wir unsere Leistungen - in einem schönen Film zusammengefasst - präsentierten. Ein Sport-Gesundheitstag fand in der Volksschule in Brixen statt. Körperfettzusammensetzung und Muskelfunktionstests wurden fleißig angenommen. Auch der Vortrag von Dr. Sandor Topay lockte weit über 50 Interessierte an. Ein Jugendfest, das in einem Zelt in Westendorf mit Livemusik stattfand, hätte von der Besucherzahl mehr sein können, lief aber ohne Komplikationen über die Bühne. Dass kein Alkohol ausgeschenkt wurde, ist sehr von der Jugend kritisiert worden!
Ansonsten haben wir ein pflege- und arbeitsreiches Jahr abgeschlossen. Es konnten wieder viele Aktivitäten wie die Gesundheitswoche, Kurse, Veranstaltungen und das SelbA-Training absolviert werden.
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Helfern und Heferinnen, unseren unermüdlichen und fleißigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Pflege sowie in den Kindergruppen Brixen und Westendorf, dem Vorstand und den Ärzten für die kooperative Zusammenarbeit sowie allen sozial engagierten Leuten. Der Bevölkerung von Brixen und Westendorf ein großes Dankeschön für die vielen Spenden, die uns einen ausgezeichneten Heilbehelfsstand ermöglichen!

SelbA-Training – Lebensqualität im Alter

Der Sozialsprengel bietet seit Oktober ein innovatives Bildungs- und Trainingsangebot an. Mehr Lebensqualität für die reiferen Jahre - ab 55 - ist das Ziel dieses Projektes.
Es bietet durch die Kombination aus Gedächtnistraining, Bewegungsübungen und Übungen für die Verrichtung tagtäglicher Handlungen eine ideale Verbindung, Körper und Geist auch im Alter fit zu halten.
Ein weiterer Aspekt dieser Kursreihe bezieht sich auf die Thematisierung spezifischer Fragen des Alters, um kreative Lösungsmöglichkeiten für das eigene Älter- werden im Gespräch und der Auseinandersetzung mit anderen entwickeln zu können.
Lebensqualität ist nicht alleine abhängig vom körperlichen Befinden, sondern definiert sich wesentlich auch darüber, wie man mit schwierigen Situationen des Lebens, Veränderungsprozessen, Abschieden und verloren gegangenen Illusionen umzugehen vermag.
Dieses Kursangebot des Sozialsprengels versucht all diese Facetten, die das Alter bringt, in kleinen Gruppen (bis zu 15 Personen) aufzugreifen und der jeweils individuellen Situation eines jeden nachzuspüren. Erfolgreich konnten wir dieses Angebot gleich mit zwei Gruppen starten.
Unser Gruppenleiter Georg Fuchs, ehemaliger Volksschuldirektor, und Gruppenleiterin Sabine Baurecht aus St. Johann haben eigens dafür eine Ausbildung in Blöcken über ein Jahr lang absolviert.

Im Kurs haben wir mit Übungen für Konzentration und Aufmerksamkeit, mit Spielen, die Spaß machen, mit Entspannungs- und Atemübungen sowie mit Ernährungsberatung mit einer dipl. Diät- und Ernährungsberaterin begonnen.
Ein herzliches Vergelt`s Gott der Gemeinde Westendorf und der RAIBA Westendorf, die dieses Projekt neben dem Land Tirol und dem Juff-Seniorenreferat finanziell unterstützen und damit die Beiträge verringern können.
Eine kleine Weihnachtsfeier der SelbA-Teilnehmer in der Volksschule wurde von Kindern mit adventlichen Weisen umrahmt.

TOURISMUSVERBAND UND BERGBAHNEN

Neue Homepage fertiggestellt

Pünktlich zu Beginn der Wintersaison wurde unsere neue Homepage www.westendorf.com fertiggestellt!
Künftig werden alle Inhalte direkt im Tourismusverband gewartet. Einfacher ist auch die Zimmer- und Appartementsuche (Buchungen) geworden. Der Link hierfür befindet sich bereits auf der Einstiegsseite.
Im Moment ist unsere Homepage noch in ständiger Bearbeitung – die Inhalte werden von uns laufend aktualisiert bzw. neue Informationen auf die Seite gestellt!
Erwähnenswert ist auch die gute Zusammenarbeit mit den Bergbahnen Westendorf, welche unsere Pistenbedingungen online warten. Ebenfalls hat die Bergbahn einen finanziellen Anteil (für die Einstiegsseite mit dem bewegten „Schlauberger") unserer neuen Homepage übernommen.

Jahreshauptversammlung

Mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass mehr als 130 Mitglieder an unserer Jahreshauptversammlung 2003 am 17. Dezember im Alpenrosensaal teilgenommen haben.
Ein Grund dafür war sicherlich die angekündigte Auswertung der seismographischen Untersuchung betreffend dem eventuellen Fund von warmem Thermalwasser in Westendorf. In einer sehr aufschlussreichen Präsentation wurde das Ergebnis allen Anwesenden mitgeteilt und erklärt.
Leider ist diese Untersuchung negativ verlaufen, d.h. es wurde kein warmes Thermalwasser unter Westendorf geortet. Dies soll aber nicht heißen, dass es im Umkreis von 30 km keine warmen Quellen gibt. Die Kosten für dieses Projekt in der Höhe von € 52.000.- haben sich der TVB und die Gemeinde Westendorf geteilt.

Snow-Down

Einige ungläubige Blicke von den zahlreichen Gästen erntete der beliebte Showmoderator Kai Pflaume, als er mit der Startnummer 1 vor dem 1. Snow Down am Westendorfer Talkaser die herrliche Bergkulisse genoss.
Nachdem der Winterauftakt in Westendorf von den Bedingungen her alle Erwartungen übertraf, ist nun auch das Veranstaltungsprogramm voll angelaufen. So konnten sich Gäste und Einheimische von Jung bis Alt beim 1. Snow Down amüsieren und in einem unterhaltsamen Wettkampf messen.
Bei diesem ungewöhnlichen Schirennen hatten die Teilnehmer eineinhalb Stunden Zeit um vom Talkaser in das knapp 1000 m tiefer gelegene Westendorf zu gelangen.
Dabei war nicht die Geschwindigkeit das ausschlaggebende Kriterium, sondern das Wissen und Geschick der Gäste war gefragt. Vor dem Massenstart erhielten die Starter eine Liste mit fünf Aufgaben, die sie auf der Strecke zu bewältigen hatten. Dabei musste auch die eine oder andere Hütte angesteuert werden. Dort ergaben sich ausreichend Gelegenheiten, sich einerseits zu stärken und andererseits auch die Stimmung auf Touren zu bringen.

Dass dies auch reichlich genützt wurde, konnte man bei der fünften Station erleben, wo jeder Teilnehmer einen Schneemann bauen musste. Dort entstanden teilweise sehr künstlerische Figuren. Es waren aber auch richtige Prachtstücke dabei. Die Jury musste eine Sondersitzung einlegen, um zu entscheiden, ob auch Schneefrauen als Schneemänner gewertet werden durften.
Man zeigte sich schließlich tolerant und bei der anschließenden Preisverteilung im Liftstüberl erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt, als die Teilnehmer die Preise entgegennehmen konnten.
Und natürlich gab es auch einen Sieger. Der 14-jährige Niederländer Robin Baellemanns konnte alle Aufgaben erfüllen und erielt voller Stolz ein Paar Schi.
Nach der gelungenen Premiere versicherte Toni Wurzrainer als Veranstalter des „Snow Downs" für den Tourismusverband und die Bergbahnen Westendorf eine Neuauflage im kommenden Jahr.
Die nächsten Westendorfer Veranstaltungen erfahren Sie unter www.westendorf.com. Darunter sind Highlights wie die der Alpenrosen-FIS-Slalom, das Pferderennen auf
Schnee, die Skidoo-Staatsmeisterschaften, der „Shred Down" und nicht zuletzt zum Saisonausklang die Schihasentreffs.

VEREINSNACHRICHTEN

Obmannwechsel bei der Musikkapelle

Obmann Wenzel Antretter konnte am Cäciliensonntag bei der Jahreshauptversammlung der Westendorfer Musikkapelle Dekan Mag. Gustav Leitner, Bürgermeister Johann Erharter, TVB-Obmann Christian Eberl, TVB-Geschäftsführer Max Salcher, Ehrenkapellmeister Josef Sieberer, Wirtschaftsbundobmann Johann Stöckl sowie die anwesenden Musikanten und Marketenderinnen begrüßen.
Obwohl keine besondere Festlichkeit vermehrten Einsatz erforderte, war das Jahr 2003 wieder ein sehr arbeitsreiches Jahr mit vielen Verpflichtungen und dem Cäcilienkonzert, das für etliche Kapellen in mehrfacher Hinsicht schon Vorbildcharakter erhalten hat, als Höhepunkt.
Derzeit gehören 56 Mitglieder der Musikkapelle an, davon sieben weibliche. Hinzu kommen fünf Marketenderinnen.
Die Zahl der Gesamtausrückungen ist mit 89 gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Hinzu kommen noch 18 Registerproben und 14 Ausrückungen der Bläsergruppen. Nicht hinzugerechnet sind die Auftritte von Weisenbläsern und eines neuen Gesangsduos.
Drei silberne Jungmusikerleistungsabzeichen konnten abgelegt werden (Florian Ehrensberger, Christian Ehrensberger, Robert Wechselberger), vier bronzene (Carina Antretter; Peter Wechselberger, Thomas Riedmann, Marco Oberhauser).
Der erste Höhepunkt des vergangenen Jahres war die CD-Aufnahme Ende April, die nur durch die große Disziplin so gut gelungen ist. Es war kein Aushilfsmusiker notwendig, was dem Kapellmeister sehr wichtig ist.
Die Auslandsfahrt nach Markneukirchen mit dem Konzert im Kurort Bad Elster war sehr erfolgreich, als besonders gelungen muss der musikalische Ausflug nach Dorf Tirol in Südtirol angesehen werden. Ein Höhepunkt war auch das Konzert beim Kitzbüheler Jahrmarkt.
Der eindeutige Glanzpunkt des Musikjahres war das wieder sehr gut besuchte Cäcilienkonzert, das wohl zeigt, dass die Musikkapelle in dieser Hinsicht auf dem richtigen Weg ist.
Kassier Johann Hirzinger erläuterte die Einnahmen, aus denen die Spenden sowie die Erlöse aus dem CD- und Schnapsverkauf herausragen. Insgesamt konnte 2003 deshalb ein kleines Plus von € 89,25 erwirtschaftet werden. Der Kassier bedankte sich bei Gemeinde und Tourismusverband für die Unterstützungen. Ein Dank gebührt allen Gönnern und Spendern in unserer Gemeinde sowie auch der Firma Gerhard Steixner, die die Getränke bei dieser Jahreshauptversammlung bezahlt hat.
Wenzel Antretter begründete seinen Entschluss, nach einer sehr langen Zeit als Musikfunktionär die Geschicke in andere Hände übergeben zu wollen. In seiner Obmannszeit gab es einige Höhepunkte, besonders stolz ist er aber, dass in diesen zwölf Jahren eine beispielhafte Harmonie unter den Musikantinnen und Musikanten war. Der Wechsel sei gut vorbereitet und geschehe im besten Einvernehmen.
Der Wahlvorschlag des Vereinsausschusses wurde unter der Wahlleitung von Bürgermeister Erharter einstimmig angenommen.
Jakob Hirzinger bedankte sich bei Wenzel Antretter für die geleistete, vorbildliche Arbeit in den vergangenen zwölf Jahren als Obmann sowie in der langen Zeit, in der er im Ausschuss und als Vizekapellmeister mitgewirkt hat.
Bürgermeister Erharter betonte, dass die Musikkapelle wieder ein sehr arbeitsreiches Jahr hinter sich habe. Das Muttertagskonzert wurde unter Obmann Wenzel Antretter ins Leben gerufen. Dafür ist die Gemeinde besonders dankbar. In den zwölf Jahren der Obmanntätigkeit von Wenzel Antretter war die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bestens. Der Bürgermeister betonte die vorbildliche Vereinsführung und bedankte sich im Namen der Gemeinde dafür herzlich. Für die Zukunft, vor allem auch bezüglich eines neuen Probelokals, sagte er die Unterstützung der Gemeinde zu.
Auch Pfarrer Mag. Gustav Leitner betonte, dass die Zusammenarbeit mit dem scheidenden Obmann immer ausgezeichnet war.
Der Obmann des Wirtschaftsbundes, Johann Stöckl, strich die Bedeutung der Musikkapelle für Westendorf hervor. Auch für ihn sei ein neues Probelokal ein ganz wichtiges und notwendiges Ziel, das seiner Ansicht nach unbedingt am jetzigen Standort im Bereich des Alpenrosensaals sein sollte.
TVB-Obmann Christian Eberl bedankte sich bei allen Musikanten für die Arbeit und betonte das Verständnis, das in den Musikantenfamilien sehr groß sein muss. Die Musikkapelle Westendorf leiste viel für den Tourismus. Das zeige sich besonders auch bei den Auslandsfahrten. Die Zusammenarbeit zwischen TVB und Obmann Antretter war bestens, Eberl hofft, das diese Zusammenarbeit in der kommenden Zeit so weitergehen werde.
Auch Ehrenkapellmeister Josef Sieberer schloss sich den Dankesworten an und wünschte alles Gute für die Zukunft.
Wenzel Antretter betonte zum Schluss noch einmal, dass er gerne Obmann gewesen sei und seine Tätigkeit als große Ehre angesehen habe.

Zwei ASKÖ-Meistertitel

Am 13. Dezember 2003 fand in Kramsach die Tiroler ASKÖ-Landesmeisterschaft statt. Aus Westendorf nahmen die Jungschützen Andreas Dummer und Othmar Haller jun. teil, weiters Jan Ooms und Othmar Haller.
Tiroler Meistertitel konnten sich Jan Ooms bei den Sen. III und Othmar Haller jun. in der Jugend III stehend frei erringen. Andreas Dummer konnte sich bei Jugend II stehend aufgelegt den 8 Rang sichern, Othmar Haller bei den Sen. I den 5. Platz. Othmar Haller jun. qualifizierte sich mit diesem Ergebnis für die Bundesmeisterschaft in Villach.
Die Tiroler Meisterschaft 2004 wird in Westendorf durchgeführt.
Die Schützengilde Westendorf dankt der Raiffeisenkasse Westendorf für die gesponserten Sporttaschen, die den Jungschützen zugute kommen.

Marco Oberhauser wechselt in die Formel-BMW

Der 15-jährige Westendorfer Marco Oberhauser wies heuer in der Königsklasse der Go-Kart-Serie West (V, T, S), der Formel A-ICA 100, seine durchwegs wesentlich älteren Gegner sehr oft in die Schranken.
In Weißenbach - das Foto zeigt ihn (Nr. 132) in Führung liegend - holte er sich den Tagessieg. Dazu kamen ein erster Platz in Garching sowie zweite Plätze in Garching, Graz und im Zillertal. In Ala (Italien) erzielte Marco die Trainingsbestzeit. Schließlich erreichte er hinter einem 18-Jährigen den ausgezeichneten zweiten Schlussrang in der Meisterschaftsserie.
Im nächsten Jahr wird Marco in der Einstiegsklasse zum Formel-Rennsport, dem Formel-BMW-Masters, an den Start gehen. Das Foto unten zeigt ihn beim Testen auf dem Adria-Ring mit dem fünffachen Staatsmeister Josef Neuhauser, der ihn im nächsten Jahr betreuen wird.
Das erste Rennen mit dem neuen Boliden findet im April in Dijon (Frankreich) statt.

Ehrung verdienter bäuerlicher Funktionäre

Im Rahmen einer Bauernversammlung mit dem Bundesobmann des Tiroler Bauernbundes, Landtagsvizepräsident Toni Steixner, wurden Anfang Dezember vier bäuerliche Funktionäre aus Westendorf vom Tiroler Bauernbund geehrt.
Diese Ehrung soll ein kleines Dankeschön für langjähriges Arbeiten und Wirken in der Öffentlichkeit zum Wohle der bäuerlichen Gesellschaft sein.
Die Geehrten - auf dem Bild zu sehen mit Gratulant Toni Steixner - sind Ottilie Gossner; Johann Krall sen.; Leonhard Hölzl und Bürgermeister Johann Erharter.
Auch die Vertreter der Ortsbauernschaft Westendorf gratulieren und bedanken sich für die geleistete Arbeit der genannten Personen.
Der zweite Höhepunkt bei dieser Veranstaltung war das Referat von Toni Steixner zum Thema „Die Tiroler Landwirtschaft am Vorabend der Osterweiterung", was bei den ca. 70 interessierten Teilnehmern zu viel Diskussion und Anfragen an den Referenten aus höchster Ebene führte. So manche Themen zur Landwirtschaft und Öffnung des Ostens konnten besprochen werden und jeder könnte sich nach dieser Veranstaltung besser ein Bild machen, was es Positives oder Negatives bringt, wenn der Osten geöffnet wird.

Neuer Sponsor für den Schinachwuchs

Gerade richtig zur Weihnachtszeit kann sich der Ski-Club Westendorf über eine willkommene Finanzspritze freuen. Es ist dem Verein gelungen mit der Firma Hella einen Sponsoringvertrag für die Westendorfer Schijugend abzuschließen. Für immerhin fünf Jahre wurde der Vertrag unterzeichnet. Damit sei nicht nur kurzfristig die Förderung des Nachwuchses gesichert, zeigte man sich beim SC Westendorf begeistert.
Als erstes Zeichen für die Unterstützung der Firma Hella prangt nun auf den neuen Jacken der jungen Westendorfer Nachwuchsschirennläufer das Logo der Firma. Die neuen Jacken wurden noch rechtzeitig vor dem Winterbeginn übergeben.
Auch die Gemeinde Westendorf leistete einen kleinen Betrag für die Nachwuchsläufer und übernahm einen Teil der Kosten.
Die Saison kann nun kommen, ist man beim SC Westendorf voller Vorfreude. Besonders mit den Bezirkskaderläufern Stefanie Nagelerer, Angela Margreiter und Thomas Obermoser hat man gute Aussichten auf den einen oder anderen Erfolg.

Totaler Triumph beim TT-Volleyballturnier

Beim größten Nachwuchsturnier Tirols, dem TT-Turnier des VC Tirol, nahmen über 350 Kinder und Jugendliche in mehr als 60 Mannschaften teil. Die Wettkämpfe fanden heuer in der Landessporthalle in Innsbruck statt und waren gleichzeitig eine Leistungsschau des Tiroler Volleyballsports in Sachen Nachwuchsarbeit. 
Sensationell war das Abschneiden des VC Klafs Brixental, der mit acht Teams angereist war. So gewannen die Burschen alle drei Alterskategorien und verloren - bis auf die U-11-Mannschaft - kein einziges Spiel. Die Dominanz des kleinen Landvereines aus Westendorf verblüffte Freund und Feind. So hatten vor allem die Innsbrucker Großvereine wie der VTT und der VC Tirol diesmal das Nachsehen. Beeindruckend war auch die Konstanz der spielerischen Leistung der Klafsspieler, die sich trotz des stressigen Zeitspiels und der Lärmkulisse nie aus der Ruhe bringen ließen.
Thomas Zass, Christian Koidl, Lukas Haselsberger und Andreas Reibenbacher bewiesen einmal mehr, dass sie zu den besten U-15- Spielern Tirols zählen.
Ihre Einberufung in den Tiroler Schülerlandeskader kam nicht von ungefähr.
Besonders freute sich Trainer Harald Schörghofer über den Ausgang des Semifinales bei den U-13 gegen den VTT. War man in der Meisterschaft in grobe Bedrängnis geraten und konnte die Mannschaft von Trainer Chrtiansky nur mit Mühe und denkbar knapp besiegen, so wurde diesmal der Gegner regelrecht demontiert. Thomas Dialer, Felix Maier und Simon Schörghofer demoralisierten mit tollen Sprungaufschlägen ihren Erzrivalen und gewannen in überlegener Manier.
Das Finale gegen die Mädchen des VC Tirols war wie bei den U-15 dann nur noch reine Formsache. Die weibliche U-13-Mannschaft belegte in der Endabrechnung bei den Mädchen den hervorragenden zweiten Platz. Bei den Kleinen (U11) spielten Christoph Stöckl, Hannes Mißlinger und Robert Beihammer groß auf und gewannen die Burschenwertung. Nur im Finale gab es ein Niederlage gegen die Mädchen aus Innsbruck.
Erschöpft aber glücklich,als erfolgreichster Verein mit drei ersten Plätzen und einem zweiten Platz, machten sich die 32 wackeren Spieler aus dem Brixental wieder auf die Heimreise.

Mitteilungen des Alpenvereins

Bergsteiger-Treff
Unsere nächste Zusammenkunft findet am Freitag, den 6. Februar um 20 Uhr in unserem Vereinslokal in Brixen statt.
Impressionen aus unseren Bergen
Herbert Laiminger verstand es ausgezeichnet, die zahlreich erschienenen Besucher mit seinen stimmungsvollen Bildern zu begeistern.
Mit seinen beeindruckenden Aufnahmen durchwanderte er mit uns die vier Jahreszeiten und führte uns viele Schönheiten unserer Heimat vor Augen. Der Brixner Gesangsverein verstärkte unsere Eindrücke mit dazupassenden Liedern. Danke!
Schitour auf die Rappenklammspitze im Karwendel
Wir fahren mit Privat-Pkw am Sonntag, den 11. Jänner nach Hinterriss, steigen in ca. drei Stunden (900 Hm) zum Gipfel auf und fahren die Nordostabfahrt wieder ins Tal.
Die Abfahrt ist um 7.00 Uhr (Gemeindeplatz in Brixen);
VS-Gerät (Piepser), Schaufel und evt. Sonde mitnehmen! Teilnahme auf eigene Gefahr! Änderungen je nach Witterung und Schneeverhältnissen vorbehalten! Bitte melden (bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300)!
AV-Jahreshauptversammlung
Die Ausschussmitglieder laden zur Jahreshauptversammlung am Samstag, den 17. Jänner um 20 Uhr, im Gasthof Alpenrose herzlich ein.
Doch Lodron-Abschlusstour
Gab es auch keine gute Wettervorhersage für die Lodron-Tour Mitte Dezember, so machten sich doch 17 AVler auf den Weg und kehrten erst nach stärkerem Schneetreiben in Gipfelnähe um.
Nur zwei, ein wenig früher abgegangen, kamen ganz bis zum Gipfel, querten dann aber bei nebeligem Wetter im Abstieg ungewollt so manchen steilen Graben, bis sie schließlich beim Jagerhäusl - statt dem Steinberghaus - ins Tal kamen.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass bei dieser etwas missglückten Wegsuche gleich beide Schuhsohlen der Bergschuhe eines Teilnehmers verloren gingen und mit den verbliebenen dünnen Sohlen nur noch auf der glücklicherweise gefundenen Straße in langen Kehren der Weg ins Tal genommen werden konnte.
Ende gut, alles gut, bleibt hier nur noch festzustellen!
Zu einem netten Abschluss für alle im Steinberghaus haben Jugendliche mit ihren Instrumenten viel beigetragen. Richtig lustig wurde es aber, als Hans und Pepp, die Stunden später eingetroffen waren, von ihrem Abstiegsabenteuer mit den verlorenen Sohlen erzählten.
Fackelwanderung für Groß und Klein
Wir laden dazu am Samstag, den 10. Jänner alle Familien herzlich ein. Mit Fackeln marschieren wir von der Reiter-Brücke zur Brixenbachalm, wo wir mit Getränken und Jause versorgt werden.
Bei ausreichender Schneelage bitte die Rodeln mitnehmen und die Taschenlampen nicht vergessen! Die Fackeln werden euch zur Verfügung gestellt. Wir treffen uns am 10.1. um 17.30 Uhr bei der Reiter-Brücke (Brixenbach). Bitte anmelden (bei Regina Höckner, Tel. 8500, oder Gertraud Straif, Tel. 8516)!

PFARRBRIEF

Aktion „Bruder in Not"

Die Sammlung erbrachte € 965,31. Danke!

Bonusaktion

Ich möchte euch ermuntern, die Bonusaktion zu nützen, da sie gute Vorteile bringt für Einzahler und Pfarre. (siehe nächste Seite). Im Jahr 2003 erhielt unsere Pfarre als Bonusvergütung € 2.826,20. Danke!

20 Jahre Dekanatschor

Anlässlich einer Dekanatssternwallfahrt im Jahre 1983 gestalteten Mitglieder der umliegenden Kirchenchöre des Brixentales spontan und ohne Probe die nachmittägige Andacht. Weil dies so gut gefiel, kam der Wunsch auf, sich wenigstens einmal jährlich zu gemeinsamem Singen, zu gemeinsamen Feiern zu treffen.
Als der Chor- und Musikschulleiter von Hopfgarten, Franz Hammer, sich bereit erklärte, die musikalische Leitung einer solchen Gemeinschaft zu übernehmen, konnte der Gedanke eines Dekanatschores in die Tat umgesetzt werden.
In diesen 20 Jahren wurde der Dekanatschor, der sich aus den Kirchenchören von Aschau, Brixen, Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Kirchberg und Westendorf zusammensetzt, immer wieder von den einzelnen Pfarren eingeladen, aus Anlass eines besonderen, wichtigen kirchlichen Ereignisses einen Festgottesdienst zu gestalten. Solche Anlässe waren Priester- und Pfarrjubiläen, Abschlussfeiern von Kirchenrenovierungen, Orgelweihen, Rundfunkmessen. Einer der Höhepunkte war sicherlich die Gestaltung eines Gottesdienstes im Dom zu Salzburg.
Im Rahmen des Dekanatschores konnten auch große klassische Werke von Mozart, Haydn, Schubert, Händel und Bruckner erarbeitet werden, die man nur in einer großen Gemeinschaft singen und erleben kann. Solisten als Gäste oder aus den eigenen Reihen, ein Orchester aus Musikern des Tiroler Unterlandes, Bläsergruppen der jeweiligen Pfarren und Manfred Hammer an der Orgel sangen und spielten unter der Gesamtleitung von Dekanatschorleiter Franz Hammer. Das 20-Jahr-Jubiläum selbst wurde in der Dekanatspfarrkirche von Brixen im Thale mit einem Festgottesdienst („Missa breve in C" von Robert Führer) feierlich gestaltet.
Bei der anschließenden Agape wurde als Festschrift eine Chronik „Kirchenmusik im Brixental" vorgestellt. Sie enthält sowohl die Geschichte der einzelnen Kirchenchöre als auch die des Dekanatschores. Sie wurde von den Chorleitern Franz Hammer und Johann Graß zusammengestellt, Manfred Hammer besorgte die umfangreichen Arbeiten am Computer.

Dass das neue Jahr unter Gottes Schutz und Segen gelingen möge, wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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