AUS DER AUGUSTAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Beschlüsse für Siedlungsgebiet gefasst

Für die Schaffung des Siedlungsgebietes „Wirnsbichl“ ist nunmehr der Vertrag zwischen dem Grundstückseigentümer Johann Ehrensberger und dem Tiroler Bodenbeschaffungsfonds abgeschlossen und der Gemeinderat hat die erforderlichen Beschlüsse gefasst.
Es kann jetzt mit der Planung begonnen werden, in welcher die Art der Bebauung sowie die Erschließung festzulegen ist. Erst im Zuge dieser Planungsarbeiten kann die Anzahl und Größe der Grundstücke festgelegt werden, wobei nach Möglichkeit hauptsächlich Grundstücke für Doppel- und Reihenhäuser sowie Einzelhäuser entstehen sollen.
Angaben über Grundstückspreise können erst gemacht werden, wenn die Größe und Anzahl der bebaubaren Grundstücke und die für die Erschließung erforderlichen Grundflächen und sonstigen Kosten feststehen.
Beabsichtigt ist, dass bis zum Herbst dieses Jahres die grundsätzlichen Planungsarbeiten abgeschlossen sind und bis dahin auch die Art der Erschließung und die dafür entstehenden Kosten feststehen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind auch die erforderlichen Vergaberichtlinien auszuarbeiten. Der Verkauf der Grundstücke erfolgt über den Bodenbeschaffungsfonds, die Vergabe der Grundstücke obliegt grundsätzlich der Gemeinde.
Interessenten können bei der Gemeinde Anmeldungen für Grundstücke abgeben, weitere Informationen werden im Westendorfer Boten veröffentlicht. 

Flächenwidmungs- und Bebauungsplanangelegenheiten

In der Sitzung vom 13. Juli 2004 hat der Gemeinderat folgende Beschlüsse gefasst:

Auflage des Entwurfes des neuen Flächenwidmungsplanes für das Gemeindegebiet Westendorf
Der Gemeinderat hat die Auflage des von Architekt Widmann ausgearbeiteten Flächenwidmungsplanes für das gesamte Gemeindegebiet von Westendorf beschlossen. Die Auflage erfolgt in der Zeit vom 19.7. bis 24.8.2004. In dieser Zeit kann während der Amtsstunden mit Parteienverkehr in den Plan Einsicht genommen werden.

Antrag des Peter Schwaiger, Holzham 108, auf Flächenwidmungsplanänderung für eine Teilfläche aus dem Grst. 1410/1
Zu diesem Antrag hat der Gemeinderat die Auflage der Flächenwidmungsplanänderung von derzeit Freiland in gemischtes Wohngebiet  beschlossen. Gleichzeitig mit dem Auflagebeschluss wurde auch der Beschluss für die Umwidmung gefasst.
Dieser Beschluss gilt nur dann, wenn während der Auflagefrist keine Stellungnahme zur Umwidmung eingebracht wird. Diese Flächenwidmungsplanänderung liegt in der Zeit vom 26.7. bis 24.8.2004 zur allgemeinen Einsichtnahme im Gemeindeamt auf. 

Anträge auf Erlassung von allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplänen von Georg Steger, Straßhäusl 62, sowie Jakob Hirzinger, Bergliftstraße 9
Für das Grst. 4299/7 des Georg Steger sowie für Teilflächen des Grst. 104/2 des Jakob Hirzinger hat der Gemeinderat die Auflage und Erlassung von allgemeinen sowie ergänzenden Bebauungsplänen beschlossen. Diese Beschlüsse wurden ebenfalls für die Auflage und die Erlassung gefasst und gelten für die Erlassung nur dann, wenn während der Auflagefrist keine Stellungnahmen eingebracht werden. Diese Bebauungspläne liegen in der Zeit vom 27.7. bis 25.8.2004 zur allgemeinen Einsichtnahme im Gemeindeamt auf.

Hinweis
Personen, die in Westendorf ihren Wohnsitz haben, und Rechtsträgern, die in Westendorf eine Liegenschaft besitzen, steht das Recht zu, bis spätestens eine Woche nach Ablauf der Auflagefrist schriftlich zu den aufgelegten Plänen Stellung zu nehmen.

Gespräche über Schwimmbadzukunft mit Brixen

Im Frühjahr und Frühsommer gab es einige Gespräche mit der Gemeindeführung von Brixen im Thale bezüglich eines gemeinsamen Schwimmbades oder einer gemeinsamen Freizeitanlage mit Hallenbad, Sauna, Fitnesscenter etc., wobei sich Bürgermeister Anton Margreiter für einen gemeinsamen Standort im Bereich der Gemeindegrenze zwischen Brixen und Westendorf aussprach.
Die Gemeindevertreter von Brixen stimmten diesem Vorschlag leider nicht zu, da sie ihren momentanen Standort des Badesees und der weiteren Sportanlagen nicht aufgeben wollen. Zudem besteht dringender Handlungsbedarf bei der Sanierung ihres Schwimmbades, sodass es diesbezüglich schon Beschlüsse gibt und die Planungsphase für Sanierung und Verbesserung der Anlage fortgeschritten sind.

MITTEILUNGEN

Sammelaktion für alte Handys

Kann es sein, dass Sie unwissentlich gefährlichen Abfall zu Hause lagern? Elektroschrott vielleicht? Bevor Sie nun, umweltbewusst, wie Sie sind, „nein“ ausrufen, schauen Sie einmal in diversen Schubladen, Kinderzimmern, Abstellräumen und Schreibtischen nach, ob sich nicht das eine oder andere alte Handy darin befindet. Sehen Sie, was Sie nun in Ihren Händen halten, ist gefährlicher Abfall, den es umweltbewusst zu entsorgen gilt.
Nach Schätzungen des Umweltministeriums liegen etwa sechs Millionen Alt-Handys in Österreichs Haushalten herum.
Jetzt haben Sie die Möglichkeit, Ihr altes Handy einem guten (Umwelt-) Zweck zukommen zu lassen. Nicht nur Tiroler Gemeinden, Firmen und Abfallwirtschaftsverbände unterstützen diese Aktion von Mobile Collect, auch der Stadtmagistrat Innsbruck und die Tilak beteiligen sich an dieser Sammlung.
Mobile Collect, die zu Gunsten der Caritas Österreich alte Handys sammelt, spendet für jedes wiederverwertbare Handy € 3,- für Kinder in Not. In Zusammenarbeit mit einem von der Europäischen Union gefördertem AMS-Projekt – Langzeitarbeitslose integrieren sich wieder in den Arbeitsprozess – werden die gesammelten Mobiltelefone auf ihre Funktionstauglichkeit überprüft und sortiert. Unbrauchbare Handys werden umweltgerecht entsorgt und die Einzelkomponenten dem Altstoff-Recycling-Kreislauf zugeführt.
Die Entsorgung erfolgt entsprechend der Europäischen Elektroschrott-Richtlinie.
Und so funktioniert´s: Im Gemeindeamt steht ein Sammelkarton, in welchen Sie Ihr altes Handy mit oder ohne Akku geben. Oder aber Sie verwenden ein Sammelsackerl, welches Sie   portofrei   in   den nächsten Briefkasten werfen bzw. kostenlos bei Ihrem Postamt abgeben können. Danke.

Abfalltrennung im Haushalt

Unsere Abfallwirtschaftsgesetze schreiben allen Bürgern vor, ihre im Haushalt (und natürlich auch im Betrieb) anfallenden Abfälle nach bestimmten Gesichtspunkten getrennt zu sammeln und einer Wiederverwertung bzw. Entsorgung zuzuführen.
Oft wird geklagt, dass die Mülltrennung  bereits eine „Wissenschaft“ geworden sei, welche nur mehr von Experten korrekt beherrscht werde. Das ist aber wirklich nicht der Fall; man braucht nur folgende einfache Richtlinien zu befolgen:
Grundsätzlich gibt es nur drei Abfallarten: 
1. Abfälle, welche zum Zwecke der Wiederverwertung getrennt zu sammeln sind,
2. giftige bzw. gefährliche Abfälle (Problemstoffe),
3. Restmüll (das sind die restlichen Abfälle, welche nicht unter 1. und 2. fallen.).

Zu 1.: Welche Abfälle müssen zur Wiederverwertung getrennt gesammelt werden?
+ alle Verpackungen aus Papier, Glas, Metall und Kunststoff,
+ sonstiges Altpapier (Zeitungen, Zeitschriften, Büropapier usw.),
+ sonstige Altmetalle (Schrott),
+ Biomüll (Küchen- und Gartenabfälle),
+ andere Abfälle, für die eine Wiederverwertung existiert (z.B. Speisefett und Speiseöl).

Zu 2.: Was sind giftige oder gefährliche Abfälle (Problemstoffe) im Haushalt?
+ Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien, Leuchtstofflampen, Motorenöl, Batterien, Medikamente, Fotochemikalien, Reinigungsmittel, Säuren u. Laugen  usw.

Zu 3.: Der Restmüll sind jene verbleibenden Abfälle, die nicht unter die Punkte 1. und 2. fallen. 
Restmüll gehört in die Mülltonne.
Sperrmüll ist der Teil des Restmülls, welcher zu groß für die jeweilige zur Verfügung stehende Mülltonne ist.

Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter im Recyclinghof der Gemeinde. 

Verbesserungen an der B 170

Die Bundesstraße wird im Bereich zwischen den beiden Ortsauffahrten erneuert, begradigt und damit sicherer gemacht. Weiters entstehen ein Gehsteig, eine Einfahrt zum Gewerbegebiet, eine Verkehrsinsel, ein sicherer Schutzweg usw.
Baubeginn ist September 2004.

Fahrzeugweihe und Hallenfest der Feuerwehr

Wegen eines Motorschadens des über 40 Jahre alten Landroverfahrzeuges der Löschgruppe Windau musste dieses ausgetauscht werden, da eine Reparatur unrentabel war, und so wurde das bisherige Kommandofahrzeug der FF-Westendorf in Eigenregie entsprechend umgebaut und als Löschfahrzeug der Löschgruppe Windau zur Verfügung gestellt.
Stattdessen hat die Feuerwehr Westendorf ein neues Kommandofahrzeug, einen VW-Kastenwagen, erhalten, welches anlässlich des Hallenfestes beim Abendgottesdienst am 26. Juni 2004 von Dekan Gustav Leitner unter Teilnahme der Feuerwehren des Abschnittes Brixentales, des Bürgermeisters Anton Margreiter und des Altbürgermeisters Johann Erharter, des Bezirksfeuerwehrinspektors Ritter und des Bezirksfeuerwehrkommandantenstellvertreters Perger feierlich eingeweiht wurde. Die musikalische Umrahmung lag in der Händen die Musikkapelle Westendorf.
Nach der Weihe des Neufahrzeuges ging es zum Hallenfest beim Feuerwehrhaus, wo bei Speis und Trank die Feier fortgesetzt wurde. Mit dem Frühschoppen am Sonntag konnte das Fest zufriedenstellend beendet werden.
Die Feuerwehr möchte sich nochmals herzlich beim Bürgermeister und der Gemeinde Westendorf für die Finanzierung des Neufahrzeuges und sonstige Hilfeleistung beim Fest, beim Tourismusverband Westendorf, bei der Musikkapelle Westendorf, bei der Gendarmerie, beim Polizeimann Freund, bei den Bergbahnen Westendorf, bei der Firma E-Bau-Schroll, beim Bauernladl Koglerbauer, beim Stöcklbauern Toni Fuchs, bei der Moskitobar (Klaus Ziepl), bei den Schuhplattlern, beim Neuhaus-Toni, bei den Jungbauern, bei der Firma Gossner-Elektrik, bei der Bäckerei Angerer, bei den Nachbarn des Feuerwehrhauses für das Verständnis für die nächtliche Unruhe und bei allen, die zum Fest gekommen sind und uns mit einer Spende unterstützt haben, bedanken.

Wettermessung auf dem Nachtsöllberg

Westendorfs „Wetterfrosch“ Matthias Hain sitzt auf dem Nachtsöllberg. Täglich um acht Uhr macht er vor dem Oberzieplhof seine Messungen und meldet sie an den Hydrographischen Dienst nach Innsbruck.
Gemessen wird in erster Linie die Niederschlagsmenge. Anhand eines geeichten Gefäßes kann die Menge festgestellt werden, die in 24 Stunden vom Himmel gekommen ist. Zum Schutz gegen die Verdunstung verengt sich das Gefäß nach oben.
Die Niederschlagsmenge wird zusätzlich auch mit einer Waage gemessen. Diese zeichnet auch noch die jeweilige Uhrzeit auf, sodass die Intensität festgestellt werden kann, mit der es etwa geregnet hat. Auch die Form des Niederschlags kann dadurch wiedergegeben werden. Die Waagenmessung wird direkt aus Innsbruck abgefragt, trotzdem muss auch händisch Protokoll geführt werden.
Im Winter kommt zu den genannten Messungen noch das Feststellen der Schneehöhe und des in einem Tag gefallenen Neuschnees hinzu. Außerdem muss der frische Niederschlag (im Stall) aufgetaut werden, damit die Niederschlagsmenge (in flüssiger Form) notiert werden kann.
Die Buchführung geschieht in zweifacher Form. Einerseits muss der „Ziepl-Hais“ die Daten täglich protokollieren, andererseits muss er sie in ein Monatsbuch übertragen. In diesem werden die  Daten  -  per  Durchschlag - in dreifacher Ausfertigung geführt; zwei Datenblätter werden dann jeweils am Monatsanfang nach Innsbruck geschickt.
In der Buchführung scheinen auch Wettererscheinungen (z.B. Gewitter) und ihre Dauer sowie die Art des Niederschlags auf.
Die Daten, die der Hydrographische Dienst auf diese Weise in ganz Tirol sammelt, haben beileibe nicht nur statistischen Wert. Bei der Wildwasserverbauung oder bei Lawinenschutzmaßnahmen sind sie wichtige Bestandteile einer effektiven Planung.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Flohmarkt in Brixen

Der Sozialsprengel organisiert einen Flohmarkt, der am Samstag den 7. August 2004 in Hof bei Brixen - an der ehemaligen „Old Station Brixen“ - von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr stattfindet.
Wir freuen uns, wenn Sie uns besuchen.

Einladung für Essen-auf-Räder-Fahrer

Unsere ehrenamtlichen Essen-auf-Rädern-Fahrer und -Fahrerinnen wurden im Juni von Christl und Peter zum Essen auf ihre Kandleralm eingeladen. Das Essen war köstlich und es wurde wie immer viel gelacht.
Ein herzliches Dankeschön!

Sommerferien bei den Kindergruppen

Unsere Kindergruppen sind in den Sommerferien bis Anfang September geschlossen.
Kindergruppenbeginn ist am 6.9.2003.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag in der Zeit von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr.
In unseren liebevoll gestalteten Räumlichkeiten stehen eurem Kind genügend Spiel- und Bastelsachen zur Verfügung, so dass es sicher nicht langweilig wird.
Wir wünschen schöne Sommerferien!

Seniorentag

Der Sozialsprengel organisiert im Rahmen der Aktion „Seniorentag 2004“ eine Informationsveranstaltung am 4. Oktober 2004 (Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben) zum Thema „Selbstständig im Alter - mehr Lebensqualität für die reiferen Jahre“.

Spiel-mit-mir-Wochen

Diesen Sommer organisiert der Sozialsprengel zum ersten Mal „Spiel-mit-mir-Wochen“ - ein Ferienangebot für Kinder von fünf bis zwölf Jahren in zwei Wochen im August.
Bei diesem ganztägigen Kinderbetreuungsprojekt wird besonders versucht, die Wünsche der Kinder zu berücksichtigen und dass sie ihre Ferien aktiv mitgestalten können.
Abwechslung und Anregung sind angesagt, Ausflüge, Naturerfahrung, Wanderungen, Grillen im Freien, Spiele, Schwimmbadbesuche, kreatives Basteln, altersgemäße kulturelle Veranstaltungen und vieles mehr.
Dieses Projekt erfolgt durch den Sozialsprengel und wird vom Juff und den Gemeinden Brixen und Westendorf unterstützt.
Es wurden in Brixen und Westendorf alle Eltern der Kinder zwischen fünf und zwölf  Jahren  angeschrieben und zu unserer Freude haben sich über 80 Kinder für dieses Ferienangebot gemeldet. Betreut werden die Kinder von qualifizierten jungen Frauen.

Seminar „Gewürzmischungen herstellen“

Werden Sie zum „Würzprofi“ und zaubern Sie die herrlichsten Gewürzmischungen! Von Klassikern wie Brotgewürz, Kräuter der Provence und Suppenwürze, über Gewürzessige und Gewürzöle bis hin zu exotischen Mischungen und Gewürzsüßstoffen ist alles dabei, was Ihre Gaumenfreuden höher schlagen lässt! Probieren Sie es einfach aus!
Das Seminar findet am 23. September 2004 in der Zeit von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der Schule Brixen statt.
Anmeldung beim Sozialsprengel unter Tel. 2060 (Anmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn); Kosten: € 20.- + € 7.- Materialkosten.

Gedächtnistraining zahlt sich aus

Geistig gesund und fit zu bleiben   bis   ins   hohe Alter, das ist neben körperlichem Wohlsein sicherlich der größte Wunsch eines jeden. Doch während für den Körper sehr viel getan wird, vernachlässigen wir unser Gehirn ernsthaft. Dabei zahlt sich Gehirntraining wirklich aus; wichtig ist dabei, dass man früh beginnt, wenn man die „grauen Zellen“ nicht einrosten lassen will!
Aus diesem Grunde haben wir im Herbst mit einem „SELBA-Trainingsprogramm“ gestartet. SELBA ist die Abkürzung für „Selbstständig im Alter“ und hat zum Ziel, eine  „körperlich-geistig-seelische“ Ausgewogenheit zu trainieren.
Zwei Gruppen arbeiten seit Herbst mit diesem Programm: Trainerin der einen Gruppe ist Frau Sabine Bauknecht aus St. Johann, die andere Gruppe arbeitet mit VD Georg Fuchs.
Neben gezielten Übungen fürs Gehirn sind in diesen Stunden auch interessante Themen  angesprochen und diskutiert worden.
Zum Thema „Ernährung im Alter“ hat uns die Ernährungsberaterin Eva Richter über die neuesten Erkenntnisse informiert, denn für einen wachen Verstand brauchen wir bestimmte Vitamine, Vollkornprodukte, Lipamine, Lecithine usw.
Ein sehr aktuelles Thema hat uns in den letzten Stunden beschäftigt: „Krankheit im Alter“ (Altersdepression, Altersdemenz, ...). Dazu hat uns unsere Apothekerin Frau Mag. Doris Pichler abschließend  über den richtigen Umgang mit Medikamenten im Alter bestens beraten.
Wer sich körperlich bewegt, tut auch etwas für sein Gehirn, da durch mehr Sauerstoff im Blut auch  unsere „Denkzentrale“ besser versorgt wird.
Eine spezielle Bewegungsart - „Qui Gong“ - haben wir mit Frau Tina Ruetz trainiert. Auch „Tänze“ und gezielte „psychomotorische Übungen“ haben wir in unser Programm eingebaut.
Für die Gruppe, die das Trainingsprogramm jetzt im Juli abschließt, wird im Herbst - der Termin wird bekannt gegeben - ein einmaliges Training pro Monat angeboten!

SCHULEN

Schulschluss an der  PTS

Im Rahmen unsererAbschlussfeier wurden auch heuer wieder die Schüler mit sehr guten Schulleistungen geehrt.
Den ersten Platz eroberte sich Mario Klocker (Brixen) vor Josef Zass (Westendorf) mit jeweils „ausgezeichnetem Erfolg“ und Hannes Hofer (Westendorf) mit „gutem Erfolg“. 32 Jugendliche verlassen die PTS mit einer fixen Lehrstelle, zwei sind noch auf der Suche.
Ein herzliches Dankeschön den Pokalspendern, der Gemeinde Brixen, der Raiba und der Sparkasse Brixen sowie Dr. Sebastian Posch, der Münzen für Schüler mit besonderem Einsatz für die Gemeinschaft gespendet hat.
Ein besonderer Dank gebührt unserem Schulwart Hans Pirchmoser und seinen Mitarbeiterinnen, die unser Haus immer bestens in Ordnung halten, der Fleischhauerei Knauer, die uns gewissenhaft mit Jause versorgt hat, den Firmen Schlechter und den ÖBB für die Schülertransporte sowie für die preisgünstigen Busfahrten im Laufe des Jahres.
Vielen Dank auch allen Firmen, die von uns immer wieder Schnupperlehrlinge aufnehmen, Betriebsbesuche ermöglichen und Lehrlinge einstellen, den Raiffeisenbanken für die Jahrgangsfotos sowie dem Sportverein Brixen für sein Entgegenkommen bei Fußballveranstaltungen.

Erfolgreicher Hauptschulabschluss

Einen ausgezeichneten Erfolg können wieder einige Schüler der vierten Klassen der Hauptschule Westendorf vorzeigen. Im Rahmen der gelungenen Abschlussfeier überreichten Bürgermeister Huber für die Gemeinde Brixen und Schulreferent Leitner-Hölzl für die Gemeinde Westendorf Bücher als kleine Anerkennung für den Fleiß. Das Bild zeigt die fünf Ausgezeichneten: Katja Riedmann, Laura Obermoser, Thomas Zass, Marina Schwaiger und Julia Landerl (v.l.).

Laufschule an der Volksschule

Mit der Zustimmung des Tiroler Landesschulrates und in Zusammenarbeit mit der Direktion und den Lehrpersonen der Volksschule Westendorf wurde das Projekt ,,Laufschule“ durchgeführt. Dabei gelangten die Bewegungsabläufe der Schüler zur Analyse und Korrektur. Schwerpunkte waren die Themen Schrittlänge, Armhaltung und das richtige Aufkommen der Füße.
Da ein richtiger Bewegungsablauf eine tragende Rolle für die Gesundheit der Schüler innehat, ist dieses Projekt auf großes Interesse seitens der Schüler, Lehrer und Eltern gestoßen. Einen besonderen Dank an die Gemeinde Westendorf, an das Schulservice des Landes Tirol, an die Raiffeisenbank Westendorf und den Raiffeisen-Club Tirol, welche durch ihre Beiträge die Durchführung des Projektes sicherten.
Gerhard Holzknecht, ehemals österreichischer Meister im Mittelstreckenlauf und Trainer zahlreicher Welt- und Europameisterschaftsteilnehmer, war der Ideenlieferant und Initiator dieser positiven Projekte.

Nachwuchs des Musikschulwerkes erfolgreich

Sehr erfolgreich verlief die Teilnahme beim 8. Internationalen „World Music Festival“ in Innsbruck und beim „Österreichischen Wettbewerb“ in Wien für das Akkordeonorchester des Tiroler Musikschulwerkes, an dem Akkordeonschüler aus ganz Tirol mitwirkten und welches vom Konservatoriumslehrer Harald Pröckl geleitet wurde.
Dabei waren auch fünf Schüler der LMS Brixental (Klasse Martin Hechenblaikner) vertreten. Es sind dies: Veronika Erharter, Stefan Oberhuber und Thomas Larch aus Hopfgarten sowie Hannes Ehrensberger und Marcel Prem aus Westendorf.
Wir gratulieren den jungen Musikschülern recht herzlich zu diesem tollen Erfolg!

TOURISMUSVERBAND

Wichtige Vermieterinformation

Wie bereits in der vorigen Ausgabe des Westendorfer Boten verlautbart, liegt im TVB der neue Folder „Familien- und Aktivprogramm“ auf!
Wir bitten Sie hiermit nochmals, Ihre Gäste auf dieses Programm aufmerksam zu machen und zur Teilnahme zu animieren!
Für diese Programme haben wir von Juli bis Anfang September ausgebildete Fachkräfte engagiert (Sabine Achrainer, Peter Zass und „Hubsi“ Kranz).

Bezirkswandertag der Senioren in Westendorf

Am 22. und 23. Juni 2004 hat die Bezirks-Senioren-Wanderung in Westendorf stattgefunden. An beiden Tagen konnten jeweils mehr als 250 Teilnehmer von der Organisatorin, Frau Holub Kathi, begrüßt werden.  Neben dem „Schnapsempfang“ an der Bergstation der Alpenrosenbahn waren alle Teilnehmer von der guten Organisation und der fachlichen Qualifikation der Bergführer sehr begeistert.
Natürlich wurde auch auf den gemütlichen Teil nicht vergessen!
Auf dem Foto sehen Sie die fleißigen Wanderer mit der Organisatorin Kathi Holub, der Verpflegungsmannschaft, den Bergführern mit Lois Egger, dem Bezirksobmann Sebastian Foidl (5. v.l.) und den Geschäftsführer des Tourismusverbandes Max Salcher.

„Lebenstraum erfüllt“

Herr Josef Schmeh aus Bösingen (Deutschland) erfüllte sich seinen Lebenstraum und musizierte gemeinsam mit unserem Zithersolisten Peter Laiminger im Restaurant „Aunerhof“.
Ein weiteres Highlight für ihn war das Treffen mit unserem weit über die Landesgrenzen bekannten Zithersolisten Martin Antretter. Die Presse hat diesen Auftritt von Herrn Schmeh im „Schwarzwälder Boten“ veröffentlicht.

Herr Schmeh teilte der Presse mit, dass der gemeinsame Auftritt mit Peter einen Höhepunkt in seinem doch schon recht langen Musikerleben darstellt!

„Musik vom Wilden Kaiser“

„Musik vom Wilden Kaiser“ heißt eine neue Fernsehserie,  in der schöne Bilder aus unserer Gegend in Musikclips eingebunden werden. Für die musikalische Regie und Kameras wurde Peter Aschaber aus Westendorf verpflichtet. Auf ihn aufmerksam wurde man durch einige Clips, die im Fernsehen liefen. 2004 werden drei Sendungen produziert und 2005 sind sechs 45 Minuten-Filme in Planung.
Mit der Ausstrahlung in sechs verschiedenen Sendestationen  (Deutschland, Schweiz und Österreich) wird sicherlich ein großes Publikum diese musikalische Reise rund um den Wilden Kaiser sehen. Die mit bekannten und weniger bekannten Musikanten ausgerichtete Sendung wird von Hansi Kiesler moderiert, ein achtköpfiges  Team schaut, dass alles richtig klappt. In Österreich ist die nächste Ausstrahlung am Sonntag, den 29. August und am 7. September 2004 um 20.05 Uhr auf  TW 1.

VEREINSNACHRICHTEN

Tiroler Tennismeistertitel

Die U-12-Mannschaft, bestehend aus David Aschaber, Thomas Krall, Patrick Trixl und Maxi Pichler wurde heuer in der höchsten Nachwuchsliga, der Landesliga A, souverän Erster und sicherte sich ohne Punkteverlust den Tiroler Meistertitel vor Fügen und Söll.
Auch die U-15-Mannschaft der Mädchen spielte in der Landesliga A und erreichte den hervorragenden dritten Platz hinter Igls und Schwaz.
Die U-15-Mannschaft der Burschen wurde in der Landesliga B Zweite hinter Kitzbühel.
Der Tennisklub gratuliert allen Spielern recht herzlich zu den großen Erfolgen.

Der Obst- und Gartenbauverein forscht in seiner Vergangenheit

Der Obst- und Gartenbauverein wurde 1997 neu gegründet und hat derzeit über 110 Mitglieder.
Wie Nachforschungen ergaben, wurde aber bereits 1921 ein „Obst- und Gemüsebauverein“ bei der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel eingetragen. Der damalige Obmann war Johann Schwaiger vulgo „Weber-Hansl“. Ihm folgten Sebastian Treichl („Kranzer-Wast“) und Sebastian Berger („Schlögl-Wast“).
Die Schulleiter der Volksschule Westendorf, welche sich um die Ausbildung der Schüler im Obst- und Gemüsebau bemühten, waren Franz Tschofen (1902-1926), Hans Marcher (1926/27), Hans Grössl (1927-1930), Rudolf Kleiner (1930-1938), Ludwig Oberforcher (1938-1945) und Alois Haag (1945-1960).
Der damalige Verein ist in den Achtzigerjahren von der Bildfläche verschwunden.
In diesem Zusammenhang hat der neue Obst- und Gartenbauverein folgende Fragen an die Bevölkerung:
+ Wer besitzt noch Unterlagen aus der Zeit zwischen 1920 und 1939? Es fehlen uns die Satzungen des Vereins, Protokolle aus der Gründerzeit, Mitgliederlisten, Tätigkeiten.
+ Wer kann aus der Zeit bis 1985 etwas erzählen?
+ Wer hat Fotos aus dieser Zeit?
+ Wer kann über die Tätigkeiten mit den Schulleitern berichten (Übungsaufgaben neben dem Brochetti-Haus, „Kohler-Spitz“)?

Mitteilungen sind an den OGV Westendorf, Kassier Sepp Aschaber, Tel./Fax 6602, erbeten. Der Obst- und Gartenbauverein freut sich über jede Auskunft und bedankt sich schon im Voraus.

Jahreshauptversammlung des SV Maschinen Westendorf

Am Montag, den 28. Juni lud der SV Maschinen Stöckl Westendorf im Sportheim am neuen Fußballplatz zur alljährlichen Jahreshauptversammlung, um das vergangene Fußballjahr Revue passieren zu lassen.
Nach der Begrüßungsansprache durch Obmann Klaus Stöckl wurde eine Gedenkminute zu Ehren der verstorbenen Mitglieder abgehalten.
Es folgten die Berichte der jeweiligen Bereichsleiter. Großes Interesse galt hier, wie jedes Jahr, der Nachwuchsarbeit des SVW, die von Andreas Nagele geleitet wurde.
Dem Sportverein liegt es ganz besonders am Herzen die Kinder und Jugendlichen hier in Westendorf zu einer sinnvollen Freitzeitgestaltung zu animieren und durch beste Rahmenbedingungen (Trainer, Betreuer, Ausrüstung) gute Spieler für die Kampfmannschaft zu formen.
Die Ergebnisse der abgelaufenen Saison stimmen für die Zukunft äußerst positiv. Der Sportverein Westendorf beteiligte sich in der abgelaufenen Saison mit acht Nachwuchsmannschaften. Besonders der Meistertitel der U 8 unter Trainer Franz Ziepl und der Meistertitel der U 9 mit dem Trainer Georg Fuchs sind hier hervorzuheben.
Die U 8 nahm sogar mit zwei Mannschaften an der Meisterschaft teil. Die zweite Mannschaft belegte hier immerhin noch den zwölften Platz von insgesamt 15 Mannschaften.
Die U 10, betreut von Lukas Harasser, erreichte den achten Platz.
Ausgezeichnet waren auch die Leistungen der U 13, trainiert von Hanspeter Achrainer und Werner Astner, die den dritten Platz erreichte. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten erreichte die von Harald Aschaber betreute U 15 noch den guten 5. Platz.
Ein großer Lichtblick waren auch die Leistungen der U 17 unter Trainer Ekki Schwaiger, die den vierten Platz belegen konnte. Einige der Spieler konnten sich bereits als zukünftige Kandidaten für die Kampfmannschaft empfehlen.
Die I B, trainiert von Niki Schober, Andreas Riedmann, Michael Riedmann und Andreas Antretter erreichte aufgrund personeller Probleme nur den zehnten Platz.
Auch in diesem Jahr geht der SV Maschinen Stöckl Westendorf wieder mit acht Nachwuchsmannschaften in die neue Saison und ist damit einer der nachwuchsstärksten Vereine im Bezirk.
Spezieller Dank hierfür gilt vor allem den Sponsoren, die unsere Jugend immer wieder tatkräftig mit Dressen, Anzügen, Bällen, usw. unterstützen.
Doch der SVW würde im Bereich Nachwuchs nicht so ausgezeichnete Figur machen, wenn die finanzielle Situation des Vereins nicht so positiv wäre. Hier ist speziell die ausgezeichnete und gewissenhafte Arbeit der Finanzverantwortlichen beim SVW, Reinhard Horngacher und Christian Fuchs mit Unterstützung von Rudi Marksteiner und Kurt Wimmer, hervorzuheben, die es dem Westendorfer Sportverein ermöglichen ohne Sorgen in die Zukunft blicken zu können.
Sportlich konnte die Kampfmannschaft des SV Maschinen Stöckl Westendorf in der Landesliga Ost leider nicht überzeugen. Über die gesamte Saison hat man immer gegen den Abstieg gespielt. Nach dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz wurde der leider erfolglose Trainer Gerhard Gratt durch Thomas Pfeiler ersetzt. Dieser konnte das Ruder noch einmal herumreisen und mit vier Siegen in Serie die Abstiegsgespenster aus Westendorf vertreiben. Beendet wurde die Saison mit Platz 11. Für die nächste Saison steht auch Thomas Pfeiler als Trainer nicht mehr zur Verfügung. Der Verein möchte sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei den beiden Trainern der abgelaufenen Saison, Gerhard Gratt und Thomas Pfeiler, für ihr Engagement und ihren Einsatz bedanken. Als Nachfolger konnte Bruno Schiestl aus Radfeld gewonnen werden.
Als Ziel für die nächste Saison hat sich der Verein einen Platz im vorderen Mittelfeld der Landesliga Ost gesteckt.
Aus sportlicher Sicht ganz speziell hervorzuheben ist auch die Nennung einer Damenmannschaft unter der Leitung von Hannes Margreiter und Matthäus Pöll - ein Beweis dafür, dass in Westendorf Fußball nicht nur reine Männersache ist.
Nachdem der Vorstand entlastet wurde, kam es zu den Neuwahlen, die doch einige Überraschungen mit sich brachten. Folgende Personen standen für ihre Positionen nicht mehr zur Verfügung. Klaus Stöckl (Obmann), Gerhard Steixner (Obmann-Stv.), Reinhard Zehentner (sportlicher Leiter), Georg Fuchs (Schriftführer) und Michael Riedmann (Schriftführer-Stv.).
Nachbesetzt konnten nur die Position des Schriftführers durch Christian Fuchs und des Schriftführer-Stv. durch Georg Fuchs werden. Nach einer langen Diskussion, in der kein neuer Obmann und sportlicher Leiter gefunden werden konnte, einigte man sich auf eine vorübergehende Lösung. Klaus Stöckl und Reinhard Zehentner erklärten sich bereit die Funktionen Obmann-Stv. bzw. sportlicher-Leiter-Stv. anzunehmen, damit der Verein handlungsfähig bleibt.
Sobald ein neuer Obmann und sportlicher Leiter feststeht, wird eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen und Neuwahlen durchgeführt. Ebenfalls an diesem Abend in den Vorstand gewählt wurden Reinhard Horngacher, Andreas Nagele (Jugendleiter), Georg Wohlfahrtstätter (Zeugwart) sowie als Beiräte Günther Harasser, Ulli Pöll, Mag. Herbert Pircher, Kaspar Brunner, Johann Stöckl, Andreas Nairz und Anton Faistenauer.
Bedanken möchte sich der Verein bei den scheidenden Ausschussmitgliedern Gerry Steixner, Michael Riedmann und Herbert Lampl.

Neuer Trainer

Der SV Maschinen Stöckl Westendorf startet mit Bruno Schiestl als neuem Trainer in die Landesliga Saison 2004/05.
Bruno ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Radfeld. Beruflich ist er als technischer Angestellter bei der Fa. Lintner in Kundl tätig.
Er kann auf eine lange, abwechslungsreiche und sehr erfolgreiche sportliche Vergangenheit zurückblicken. Von 1962 bis 1986 war er als Spieler und Trainer in Kundl tätig. Von 86 bis 91 trainierte er die Kampfmannschaft von Fügen und erreichte in der Saison 89/90 den Meistertitel in der Tiroler Liga und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga West. Von 91 bis 95 war er in Zell/Ziller tätig und verpasste mit dem zweiten Platz in der Tiroler Liga den Aufstieg nur knapp. 1995 folgte ein Kurzengagement in Kitzbühel, das aber nach drei Monaten aufgrund des fehlenden sportlichen Erfolges wieder beendet wurde. 14 Tage danach nahm Bruno ein Angebot des SV Jenbach an und führte die Mannschaft vom vorletzten auf den vierten Platz in der Tiroler Liga. Das Jahr darauf erreichte er den dritten Platz.
Nach dieser Saison ging Bruno in den wohlverdienten Ruhestand, er wollte seine Trainerkarriere beenden. Doch nach drei Jahren konnte ihn die SVG Mayrhofen wieder auf die Trainerbank zurückholen. Die Mannschaft befand sich damals, ebenso wie heute der SV Maschinen Stöckl Westendorf, im Umbruch. Es gelang Bruno sofort in der ersten Saison (2000/01) der vierte Platz in der Landesliga. Im darauf folgenden Jahr wurde Mayrhofen Meister in der Landesliga Ost und schaffte mit Westendorf (Platz 2) den Aufstieg in die Tiroler Liga. Im Gegensatz zum SVW konnte Bruno seine Mannschaft in der Tiroler Liga zwei Jahre, bis zu seinem Abschied, im Mittelfeld etablieren.
Nach einigen Trainingseinheiten mit den Westendorfer Kickern hat sich Bruno bereits ein Bild von den Spielern machen können und ist von der Qualität der Mannschaft überzeugt. Dies drückt sich auch in seinen sportlichen Zielen, die er sich und der Mannschaft steckt aus, denn in zwei Jahren will er mit dem SVW den erneuten Aufstieg in die Tiroler Liga schaffen. „Die Qualität der Mannschaft ist vorhanden, wenn jetzt alle - Spieler, Trainer und Vorstand - an einem Strang ziehen, können wir dieses Ziel auch erreichen“ (Schiestl).
Der Vorstand des SV Maschinen Stöckl Westendorf ist davon überzeugt den richtigen Mann für die Kampfmannschaft gefunden zu haben und wünscht dem Trainer viel Erfolg für die kommende Saison.

Informationen des Alpenvereins

Bergsteiger-Treff
Wir treffen uns zum monatlichen Zusammenkommen am 3. September im Vereinslokal.

Gipfelmesse auf dem Tristkopf
mit Matthias Ostkowsky  (Theologische Fakultät Krakau) am Sonntag, den 15. August um 11 Uhr.

Melden zu den Gemeinschaftstouren
Nach wie vor haben viele AV-Mitglieder große Probleme sich rechtzeitig zu den Gemeinschaftsfahrten anzumelden.
Es ist allgemein bekannt, dass wir Touren nur bei entsprechend gutem Wetter durchführen. Bei nicht passendem Wetter wird die Tour verschoben, in ein anderes Gebiet ausgewichen oder abgesagt. Es braucht also niemand Angst zu haben, bei schlechtem Wetter in die Berge gehen zu müssen.
Ich möchte euch einmal die damit verbundene Problematik darstellen: Auf Hütten muss ich mindestens einen Monat vor der Tour Plätze reservieren und spätestens eine Woche vor dem Termin die genaue Zahl bekannt geben.
Bei Fahrten mit dem Bus gilt dasselbe. Es war bisher immer nur ein Entgegenkommen der Busunternehmer, dass ich bis Mittwoch vor der geplanten Tour den bestellten Bus ohne Stornogebühren absagen konnte, wenn z.B. zu wenig Anmeldungen waren. Hiezu kommt noch, dass Busfahren in den letzten Jahren wesentlich teurer geworden ist. Das heißt, wir brauchen in Zukunft mindestens 30 Teilnehmer, damit es für jeden interessant ist und auch der Fahrtkostenzuschuss für den Verein im Rahmen bleibt.
In Zukunft werden also Anmeldungen zu den Zweitagestouren und den Touren, wo mit dem Bus gefahren werden kann, ausschließlich bis eine Woche vor dem geplanten Termin berücksichtigt!
Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahme!
Euer Tourenwart Hubert Kofler       

Bergtour auf den Sulzkogel im Sellrain
Wir fahren am Sonntag, den 22. August zum Ausgangspunkt Kühtai und steigen in etwa drei Stunden (1000 Hm) auf den Sulzkogel.
Die Abfahrt ist um 6.00 Uhr vom Gemeindeplatz in Brixen (mit Autobus).
Teilnahme auf eigene Gefahr! Änderungen je nach Witterung vorbehalten!
Tourenbegleiter: Herbert Hirschmann
Bitte rechtzeitig melden (bei Marianne oder Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300)!

Von unserer Junitour
Eine kleine Herausforderung an die Organisation brachte unsere Junitour. Zweimalige Terminänderung durch die EU-Wahl und durch schlechtes Wetter, dazu noch eine Änderung des geplanten Zieles machten das Anmelden für die Teilnehmer nicht leicht. Dadurch mussten wir den Bus abbestellen, bestellen und wieder abbestellen, bis schließlich auf den 27. Juni keiner mehr zu bekommen war. So fuhren 26 Teilnehmer mit Privat-Pkw.
Allerdings begeisterte alle bei herrlichem Wetter die Tour auf den Dürrenstein, 2820 m, in den Pragser Dolomiten. Von welchem Gipfel aus sieht man schon die Schusterspitzen, die Zinnen, den Monte Cristallo, die Tofanen, die Civetta, den Piz Boe, den Großglockner, den Venediger, die Dreiherrenspitze, den Möseler, um nur einige zu nennen.
Sehr schön gestaltete sich auch noch die Rückfahrt über den Stallersattel, vorbei am wunderschönen Antholzersee und am Obersee.
Den Abschluss dieses schönen Tages machten wir in St. Jakob bei einer gemütlichen Kaffeepause mit Blick auf den Hochgall.

Von der Slowenien-Tour der Senioren
Eingeladen von den Mitgliedern Peter und Marianne Scetinin starteten Ende Juni gleich 20 AVler ins Soca-Tal, das in diesem Bereich zum Triglav-Nationalpark gehört. Ein gleich zu Beginn bestiegener Aussichtsberg, der „Cisti vrh“, gab den Teilnehmern einen guten Einblick in die steilen Felsgipfel der Julischen Alpen, und bei der anschließenden Einkehr in der Hütte von Peter und Marianne wurden gleich alle 20 mit Getränken und Essen von der Hausfrau versorgt.
Für einen ganzen Regentag gab es auch noch ein interessantes Programm, das mit der Besichtigung eines großen Wasserfalls begann, dann folgten Ausgrabungen einer alten Römersiedlung, eine Ausstellung über Kämpfe, die im Soca- (Isonzo-) Tal  im ersten Weltkrieg stattgefunden hatten, das Nationalparkmuseum Triglav und schließlich die Mlinarica-Fälle, die über eine der schmalen Soca-Brücken zu erreichen waren.
Der dritte und schönste Tag führte ins Lepena-Tal zum Krnsko-See. Ein Teil der Gruppe bestieg den Krn-Gipfel und die anderen den Smohor. Am fünften und letzten Tag stand noch die Soca-Quelle am Programm, die mächtig aus einem Felsspalt heraussprudelt.
Hier sei dem Peter und der Marianne für die ständige Begleitung und auch die Bewirtung auf ihrer Hütte recht herzlich gedankt.
Allgemeines Echo: Eine Reise, die viel Sehenswertes geboten hat und bestens zu empfehlen ist.   

Vom Feuerbrennen der AV-Kinder
Aufgrund des Schlechtwetters mussten wir das Feuerbrennen auf den 3. Juli verschieben.  Es war zwar auch an diesem Samstag keine ausgesprochen „warme Sommernacht“, doch spätestens nach dem Anzünden unseres riesigen Ästehaufens wurde uns so richtig heiß. Etliche Kinder achteten besonders fleißig darauf, dass das Feuer nicht ausging und wurden mit der Zeit zu kleinen „Rußmandln.“
Herzlich bedanken möchten wir uns noch bei der Fam. Josef  Straif (Nieding), dass wir auf der Niedinger-Wies wieder das Feuer abbrennen durften.

Programm der Senioren
Am Mittwoch, den 18. August unternehmen wir eine Radtour rund um die Hohe Salve (über Itter – Söll – Ellmau – Reith – Kirchberg). Die Abfahrt ist um 7.30 Uhr ab Molkerei Westendorf. Bitte anmelden!
Am Mittwoch, den 1. September ist eine Wanderung von Fieberbrunn auf den 2.118 m hohen Wildseeloder geplant. Die Abfahrt mit Privat-Pkw ist um 7.30 Uhr ab Brixen, Gemeindeplatz. Bitte anmelden!
Anmeldungen bei Kathi Holub,  Tel. 05334-2037, oder (bei der Tour am 18. August) auch bei Herta Baumgartner, Tel. 05334 6747.

Nachwuchs auch im Beachvolleyball erfolgreich

Nicht nur die Nachwuchsabteilung des VC Klafs Brixental ist am Beach erfolgreich, auch bei den Spielern der Kampfmannschaften gibt es Erfolgsmeldungen.
Den bis dato größten Erfolg feierten die beiden Westendorferinnen Bianca Zass und Martina Schwaiger. Sie konnten sich beim TI-Beach-Cup in Innsbruck im Finalturnier den Sieg sichern und dürfen sich jetzt Innsbrucker Stadtmeister 2004 nennen. Bereits zuvor hatten sie am Pulverturm (zweiter Termin der Turnierserie) den zweiten Platz ergattern können und bestätigten diesen Platz mit dem Finalsieg.
Aber nicht nur die Damen zeigen, was sie drauf haben, auch die Herren des VC Klafs Brixental haben schon mit einigen guten Ergebnissen aufgezeigt. So konnten Andreas „Shorty“ Kurz und Rudi Mihalic bei der Hawaj-Beach-Tour zwei fünfte und einen zweiten Platz ergattern. Das neuformierte Team mit Florian Geisler und Marco Koidl hat - ebenfalls bei der Hawaj-Beach-Tour - schon einen neunten Platz erreicht.
Das   heurige   Beach-Highlight der VC Klafs-Spieler wird aber das zur Hawaj-Beach-Serie zählende  Heimturnier  in Westendorf sein. Am 7. August 2004 werden im Funpark Westendorf insgesamt 32 Damen- und Herrenteams um den Turniersieg  spielen,  wobei vor allem die heimischen Volleyballer ihr Können unter Beweis stellen möchten.

AUS DER PFARRE

Caritas-Augustsammlung

Die Sammlung führen wir am 15. August bei allen Gottesdiensten durch. Danke für eure Spende!

Urlaubsvertretung

Herr Michael Max wird mich während meines Urlaubs (7.-29.8.) vertreten.
Ich danke ihm und wünsche ihm eine schöne Zeit in Westendorf.

Bergmesse

Am Sonntag, den 22. August ist auf dem Kröndlhorn die Bergmesse (um 11 Uhr).

Tauernwoche

Auch heuer gab es wieder eine schöne Ministranten- und Jungscharwoche in Obertauern.
Es ist bereits Tradition, dass sich die Ministranten und Ministrantinnen, Jungschar- und Sternsingerkinder zu einer gemeinsamen Woche im „Bergheim“ in Obertauern aufmachen. Es ist dies immer die zweite Ferienwoche, heuer waren 20 Mädchen aus Brixen und 41 Kinder aus Westendorf mit dabei.
Nach der Ankunft bezogen wir die Zimmer und hernach war die Messe im Tauernkirchlein. In den darauffolgenden Tagen machten wir   die   übliche   Seenrunde,  wanderten  zum  Pass und zum malerischen Wildsee.
Eine kleine Gruppe konnte sich sogar überwinden, um halb vier Uhr früh zur Wanderung zum Gamsspitzl aufzubrechen um einen wunderschönen Sonnenaufgang zu beobachten.
Die übrige Zeit verging im Flug mit Spielen, Baden, Floßfahren, „Gumpenbauen“, Schatzsuchen, Schnitzeljagd, „olympischen“ Bewerben, Hindernislaufen, Grillen, Feuerbrennen etc. Im Felseralmkirchlein wurde wieder Messe gefeiert und anschließend mit den Fackeln zurückmarschiert.
Der ersehnte Abschlussabend am Freitag wurde von den Kindern gestaltet, viele trauten sich auf die Bühne und führten etwas vor. Am Samstag kamen wir wieder - Gott sei Dank gesund, aber doch ziemlich müde - nach Hause.
    Barbara, Katrin, Katharina, Maria, Verena, Teresa, Karoline

Das Programm der Obertauernwoche ist ziemlich reichhaltig und bunt. Dass dies in der bewährten Weise stattfinden kann, dafür möchte ich mich ganz herzlich bei den begleitenden Betreuern Pfarrer M. Anrain, Katrin Zach, Romana Nagele, Elisabeth Eder, Sebastian Fuchs und dem „Tauernteam“ mit Dekan G. Leitner aus Westendorf bedanken, alle stellen sich völlig unentgeltlich zur Verfügung.
Ein weiteres Dankeschön der Raiba Westendorf für die Versicherung für jedes Kind und Dr. Dieter Gasser für das kostenlose Erste-Hilfe-Paket.
    Theresia Stöckl

Gottes Segen und Schutz wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

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