AUS DER FEBRUARAUSGABE

 

AUS DER GEMEINDESTUBE

Bus für Vereine und soziale Einrichtungen

Die Gemeinde Westendorf und der Silvia-Berger-Fanclub haben den Kauf eines neuen 9-Sitzer-Fahrzeuges (Ford Transit) organisiert, welches nunmehr der Gemeinde und ihren Vereinen und Institutionen zur Verfügung steht.
Der Kaufpreis des Autos wurde durch Werbeeinschaltungen abgedeckt.
Die Gemeinde Westendorf und der Fanclub bedanken sich bei allen, die den Kauf durch ihren Beitrag ermöglicht haben.
Die weitere Instandhaltung, Service, Wartung, Reifen, Vignette und  die Vollkaskoversicherung übernimmt die Gemeinde. Die Tankkosten werden in Form des gesetzlichen  Kilometergeldes (momentan € 0,25 pro km) den Benützern des Kleinbusses in Rechnung gestellt. Die Abrechnung erfolgt über ein Fahrtenbuch.
Das Fahrzeug steht beim Altenwohnheim, für die Reservierung des Autos steht der Leiter des Altenwohnheims, Joachim Wurzrainer (telefonische Anmeldung unter 6155), zur Verfügung.
Herr Wurzrainer kontrolliert auch den geregelten und ordnungsgemäßen Ablauf. Sollte es zu Terminkollisionen kommen, so entscheidet die Gemeinde über die Benützung.
Eine Beschädigung am Fahrzeug muss sofort gemeldet werden, der fällige Selbstbehalt in der Höhe von € 150,- bzw. € wird bei einer anfallenden Reparatur dem Verursacher vorgeschrieben.
Die Gemeinde hofft, dass das Fahrzeug von den diversen Vereinen, den Institutionen und dem Fanclub oft genutzt wird. Ein besonderer Dank gilt dem Silvia-Berger-Fanclub und Herrn Johann Grafl für den großen Einsatz im Interesse der Vereine. 

Schneeräumung

Die Wetterverhältnisse des heurigen Winters stellen unsere Einsatzkräfte für die Schneeräumung und Streuung vor sehr schwierige Bedingungen.
Es musste im heurigen Winter viel mehr Salz gestreut werden, um die Verkehrssicherheit einigermaßen zu gewährleisten.
Des Weiteren verursachte der Dauerregen Mitte Jänner für die Streuung eine fast unmögliche Situation. Es wurde am Tag des Regenbeginns bis in die Nacht gestreut. Doch der Schotter wurde aufgrund der starken Niederschläge von den Verkehrsflächen weggeschwemmt.
Es ist daher an die „Vernunft“ der Verkehrsteilnehmer zu appellieren, dass auch Eigeninitiativen ergriffen werden (z. B. auf diverse Fahrten verzichten, Ketten anlegen usw.).
Die Gemeinde Westendorf ist sehr bemüht, die Verkehrssicherheit zu gewähren, doch kann sie in manchen „Ausnahmesituationen“ nicht überall sein, denn die Wegstrecke, die unsere Gemeindearbeiter derzeit zu räumen und zu streuen haben, beträgt ca. 80 km.
Das heißt auch, dass die Gemeinde an solchen Tagen zu wenig Räum- und Streugeräte hat und ein Ankauf von weiteren Geräten sehr hohe Kosten verursachen würde.
Wir bitten deshalb um Verständnis, wenn an solchen Tagen nicht überall sofort gehandelt werden kann.

MITTEILUNGEN

Schneeräumung, Streuung ...

Grundsätzlich hat im Ortsgebiet der Straßenerhalter, das ist in der Regel die Gemeinde, für die Schneeräumung auch auf Gehsteigen und Gehwegen zu sorgen. Diese Verpflichtung wurde durch die StVO (Straßenverkehrsordnung) auf die Liegenschaftseigentümer übertragen.
§ 93: Pflichten der Anrainer:
Die Eigentümer von Liegenschaften in Ortsgebieten, ausgenommen die Eigentümer von unverbauten land- und forstwirtschaftlichen Liegenschaften haben dafür zu sorgen, dass die entlang der Liegenschaft in einer Entfernung von nicht mehr als drei Meter vorhandenen, dem öffentlichen Verkehr dienenden Gehsteige und Gehwege - einschließlich der in ihrem Zuge befindlichen Stiegenanlagen - entlang der ganzen Liegenschaft in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von Schnee und Verunreinigungen gesäubert sind.
Ist ein Gehsteig (Gehweg) nicht vorhanden, so ist der Straßenrand in der Breite von 1 Meter zu säubern und zu bestreuen. Die gleiche Verpflichtung trifft die Eigentümer von Verkaufshütten.
Die in Abs. 1 genannten Personen haben ferner dafür zu sorgen, dass Schneewechten oder Eisbildungen von den Dächern ihrer an der Straße gelegenen Gebäude bzw. Verkaufshütten entfernt werden. Diese Sonderbestimmung verpflichtet die Liegenschaftseigentümer unter allen Umständen zur unverzüglichen Beseitigung der besonders gefährlichen Schneewechten und Eisbildungen.
Durch die in den Abs. 1 und 2 genannten Verrichtungen dürfen Straßenbenützer nicht gefährdet oder behindert werden. Wenn nötig, sind die gefährdeten Straßenstellen abzuschranken oder sonst in geeigneter Weise zu kennzeichnen. Bei den Arbeiten ist darauf Bedacht zu nehmen, dass der Abfluss des Wassers von der Straße nicht behindert, Wasserablaufgitter und Rinnsale nicht verlegt, Sachen, insbesondere Beleuchtungsanlagen nicht beschädigt werden.
Zum Ablagern von Schnee aus Häusern oder Grundstücken auf die Straße ist eine Bewilligung der Behörde (Gemeinde) erforderlich. Die Bewilligung ist zu erteilen, wenn das Vorhaben die Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt.
Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften stellen eine Verwaltungsübertretung nach dem Verwaltungsstrafrecht dar. Außerdem ist bei Unfällen, die wegen der Nichtbefolgung vorangeführter Vorschriften entstanden sind zu rechnen, dass der Tatbestand der Fahrlässigkeit nach dem Strafrecht zum Tragen kommt und daher zusätzlich ein Gerichtsdelikt darstellt.
In der weiteren Folge kommt hinzu, dass sich die Haftpflichtversicherung schadlos hält und den entstandenen Schaden nicht bezahlen wird. 

Müllmarken und –säcke

Alle, die es bis jetzt versäumt haben, die Mindestmenge an Müllwertmarken, Restmüllsäcken und Biosäcken im Gemeindeamt zu beheben, werden aufgefordert, dies möglichst rasch nachzuholen und die vorgeschriebene Menge für das Jahr 2005 im Gemeindeamt, Zimmer 2, abzuholen. 

Forsttagsatzung

Am Donnerstag, den 10. Februar 2005 findet um 10.30 Uhr die heurige Forsttagsatzung für den Privat- und Gemeindewald im Gemeindeamt Westendorf statt.
Alle Waldbesitzer werden daher gebeten, die Holzanmeldungen und Ansuchen für den Bezug von Forstprodukten, sowie den Bedarf an Forstpflanzen bis spätestens 9.2.2005 beim Gemeindeamt oder Waldaufseher Martin Antretter einzubringen.
Aus organisatorischen Gründen wird der öffentliche Teil der Forsttagsatzungen für die Gemeinden Westendorf und Brixen gemeinsam veranstaltet. Dieser beginnt am 10. Februar 2005 um 13.30 Uhr im „Vital-Landhotel Schermer“ in Westendorf.
Themen des öffentlichen Teiles für interessierte Waldbesitzer:
+            Leistungsbilanz 2004 (Holzeinschlag, Förderungsbilanz u.v.m.)
+            Holzernte, Holzsortierung
+            Holzpotential besser Nutzen – gemeinsame Holzvermarktung
+            Borkenkäfersituation
+            Schadholzsituation in Europa – mögliche Folgen für den Holzmarkt
+            Allgemeines
Zu dieser Diskussionsveranstaltung sind alle interessierten Waldbesitzer herzlich eingeladen.
Macht von dieser Möglichkeit zur Information über die aktuelle Situation auf dem Holzmarkt und über Förderungsmöglichkeiten Gebrauch! Gerade in der für die Gebirgsforstwirtschaft sehr schwierigen Zeit ist es wichtig, gut informiert zu sein.

SCHULEN

Präsidentenbesuch auf der Alpenschule

Anschließend an die Arbeitstagung in der Landeshauptstadt Innsbruck besuchten die Präsidenten und Direktoren der Arbeiterkammern aller Bundesländer die „Schule des Sehens und Fühlen“ auf dem Westendorfer Salvenberg.
Dkfm. Dr. Josef Ziepl als Organisator der „Alpenschule-Kitz-Tage“ begrüßte die Gäste namens der Gemeinde und des Tourismusverbandes sowie der Landwirtschaft und informierte die Damen und Herren in einem Vortrag über die Entstehung der ersten Alpenschule in Österreich und Europa. Die Ausführungen von Ziepl wurden durch den erstklassigen Alpenschule-Film von Wolfgang Haiden ergänzt. Die Idee und der Weg, der sich der Schuljugend als Gast und der Natur als Gastgeber verpflichtet fühlt, wurden als großes Zukunftsprojekt für Österreich bezeichnet.
Direktor Hans Ludwig als zweiter Alpenschule-Gründer hieß die Präsidenten und Direktoren sowie deren charmante Begleitung im Sporthotel Jakobwirt namens aller am Aufbau des Zukunftsmodells beteiligten professionellen und freiwilligen Mitarbeiter willkommen und bedankte sich für den ehrenden Besuch.
Die Gäste aus den Bundesländern wohnten nicht in einem Viersternehotel, sondern hoch oben bei den Alpenschule-Bergbauernfamilien in den Schulkinder-Quartieren zu Rothen, Örgen, Schwendt und Nieding. Sie waren von der Einfachheit, Sauberkeit und Freundlichkeit hellauf begeistert. Begeistert waren sie auch von den Weisenbläsern Jakob Hirzinger und Sepp Antretter sowie von den Melodien des Zithersolisten Andreas Westendorff.
Dank und Anerkennung wurde auch der Altbäurin „Lederer-Barbara“, der Bäurin „Örgen-Lisbeth“ und der Jungbäurin und Alpenschule-Köchin Juliane zuteil, die den Abend im Alpenschulehaus perfekt abwickelten.
Zu weiteren Höhepunkten des dreitägigen Aufenthaltes vom 21. bis 23. Jänner zählten der Besuch Kitzbühels und des Weltcupslalom-Bewerbes, ein Schlittenausflug mit den Untermanhartern zum Aunerhof sowie ein großartiger Schitag im Schigroßraum Kitzbühel, geführt von zwei Top-Schilehrern der Schischule „Rote Teufel“ von Rudi und Toni Sailer. Der Mittagsstopp im erstklassig geführten Hotel Rasmushof in Kitzbühel und der Einkehrschwung im altehrwürdigen Gasthof „Zum schwarzen Adler“ in Jochberg zählten zu weiteren Höhepunkten des Westendorf-Kitzbühel-Programms.
Verabschiedet wurde die sportliche Gruppe aus ganz Österreich durch den Kitzbüheler Bergbahn-AG-Vorstand Mag. Manfred Filzer, der betreffend des Schigebietes großes Lob erntete.
Die Tiroler Gastgeber, Arbeiterkammer-Präsident Fritz Dinkhauser und Kammerdirektor Martin Hirner, bedankten sich bei Dkfm. Dr. Josef Ziepl für das erlebnisreiche Programm, bei allen Beteiligten des Alpenschule-Vereins und bei der perfekten Transportlogistik von Heidi und Jakob Oberhauser sehr. Der Kommentar der Gäste: „Die Alpenschule ist ein großartiges Projekt und die Westendorf-Kitzbühel-Tage ein Erlebnis der besonderen Art und Güte! Wir kommen wieder!“ 

Märchenfest

Am 1. Februar fand für die Schüler der Volksschule ein Märchenfest statt.
In allen Klassen wurden in den Tagen davor in den Deutschstunden viele Märchen und auch einige Sagen erzählt und gelesen. Am Dienstag waren in den Klassen verschiedene Stationen aufgebaut und viele Lesespiele mit den Märchentexten für die Kinder vorbereitet.
Alle Schüler waren mit Eifer bei der Sache und haben somit wieder einmal einen Ausflug in die Märchenwelt unternommen.
Vielen Dank den Müttern, die mitgeholfen haben, die Kinder bei ihrer Arbeit zu betreuen.
Unter anderem gab es auch ein Märchenquiz, mit dem die Mädchen und Buben der 3. und 4. Klassen in ihrem Bekanntenkreis erkundeten, wie gut Westendorfer Erwachsene über Märchen Bescheid wissen. 
Die Fragen, die Auflösung und die Auswertung der Umfrage werden in der Märzausgabe des Westendorfer Boten bekannt gegeben.

Schülereinschreibung

Mit Stichtag 31. August  2005  werden in Westendorf  46 Kinder schulpflichtig.
Am 24. Februar  2005 (Donnerstag) findet ab 14.00 Uhr die Einschreibung in die ersten Klassen des Schuljahres 2005/06 statt. Alle für dieses Schuljahr  schulpflichtigen Kinder bekommen eine eigene Einladung mit einem Terminvorschlag.
Zur Einschreibung sind mitzubringen:
+            Geburtsurkunde des Kindes
+            Staatsbürgerschaftsnachweis des Kindes (kann ab sofort  im Gemeindeamt angefordert werden)
+            Sozialversicherungsnummer des Kindes (wird von der zuständigen Krankenkasse ausgegeben)
+            Impfpass
+            Nachweis des religiösen Bekenntnisses (Taufschein) für jene Kinder, die nicht in Westendorf getauft worden sind.
+            Vormundschaftsnachweis für jene Kinder, die unter Vormundschaft stehen.

TOURISMUSVERBAND

Bandenzauber mit WM-Stars

Orange war Anfang Jänner die Modefarbe in Westendorf: Die holländischen „World Masters“ waren die Stars des vierten „Snow- Soccer-Events“.
Das Oranje-Team war gespickt mit Stars der goldenen Fußball-Ära Hollands: Hugo Hovenkamp, in den Achtzigerjahren Publikumsliebling bei Wacker Innsbruck, Rene van de Kerkhof, Gerry Muehren, Ernie Brandts, drei Spieler aus der großen WM-Mannschaften der Siebzigerjahre, Richard Goulloze, Twan Scheepers, Hans Suiker, Mark Verhoeven - durch die Bank frühere Teamspieler. Kein Wunder, dass im Westendorfer „Snow-Soccer-Stadion“ beim Tennisplatz gezaubert wurde, dass es eine Freude war.
Allerdings vergaßen die holländischen Ballartisten bisweilen aufs Toreschießen - und so setzte es in der Auftaktpartie gegen die voll motivierten Westendorfer Evergreens (natürlich mit Organisator Uli Pöll und Bürgermeister Toni Margreiter in ihren Reihen) prompt eine überraschende 6:9-Niederlage.
Doch dann kam der holländische Fußball-Express ins Rollen. Am Donnerstag fegten Hovenkamp & Co. mit 9:4 über das Team Austria (eine Amateurauswahl aus Oberösterreich) hinweg - und fühlten sich dann bereit für das Hauptspiel des Snow Soccer-Events am Freitag.
Gegner war eine internationale Auswahl mit dem dänischen Ex-Internationalen Ove Flindt (einem der Helden der großen Wacker-Innsbruck-Zeit), den Ex-FC-Tirol-Profis Stefan Marasek und Senad Djulic, den früheren deutschen Bundesligaspielern Norbert Janson (Bayern München, Schalke) und Thomas Kristen (Nürnberg, Saarbrücken) und den Tiroler Profis Gregor Hanel und Andi Scheiber.
Hier ließen die holländischen Oldies - verstärkt durch Uli Pöll - ihre Klasse aufblitzen und sahen bis wenige Minuten vor Schluß wie die sicheren Sieger aus. Aber zwei Tore von Stefan Marasek kurz vor Schluss sorgten dann für den gerechten 8:8-Endstand. Eine Revanche gibt’s dann im nächsten Jahr.
Der Freundschaftscharakter stand natürlich im Vordergrund - und so drückte der Tiroler FIFA-Schiedsrichter Konrad Plautz beide Augen zu, als Ove Flindt und Hugo Hovenkamp schon während des Spiels ihre Dressen tauschten und spontan zur anderen Mannschaft wechselten.
In Holland ist der Auftritt der „World Masters“ auf Schnee jedenfalls eine große Attraktion: Der Sportsender SBS 6 berichtete in zwei Sendungen landesweit über den Auftritt der Fußball-Idole in Tirol, Schlagerstar Albert West („Ginny Come Lately“) begleitete das Oranje-Team als prominenter Platzsprecher.
Eine tolle Veranstaltung, wie immer perfekt organisiert von den Altherren des SV Landmaschinen Stöckl Westendorf rund um Präsident Herbert Pircher, Organisatior Uli Pöll und „Platzchef“ Michael Riedmann! Die Veranstalter möchten sich an dieser Stelle herzlich bei allen Sponsoren, Unterstützern und Helfern bedanken.

Interview zum Thema „Golfplatz“

In den vergangenen Wochen ist - neben dem geplanten Zusammenschluss der Kitzbüheler und Westendorfer Schigebiete - vor allem das Golfplatzprojekt Gesprächsthema Nummer eins in Westendorf. Die Redaktion erheilt von etlichen Westendorfern Unterlagen, verbunden mit der Bitte, „darüber etwas zu berichten“, weil das Schreiben eines Leserbriefes aus der Sicht dieser Bürger - aufgrund zu erwartender wirtschaftlicher Nachteile - nicht möglich erscheint.
Aus diesem Grund habe ich TVB-Obmann Christian Eberl gebeten, in der Form eines „Interviews“ auf mehrfach genannte Fragen einzugehen. Für die sofort geäußerte Bereitschaft dazu sei ihm an dieser Stelle gedankt.
Man hört immer wieder, dass Golfplätze nicht mehr so wirtschaftlich sind wie früher und dass etliche schon mit großen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Muss man nicht auch für das Westendorfer Projekt derartige Probleme befürchten?
Grundsätzlich ist es bei einem Golfplatzprojekt entscheidend, in welcher Lage der Golfplatz errichtet wird und mit welchem Konzept er betrieben wird. Im gegenständlichen Fall sind sowohl die ausgezeichnete Lage als auch das Konzept des zukünftigen Betriebs eigentlich schon im Vorfeld ein Garant dafür, dass der Golfplatz durchaus ertragreich und profitabel sein wird. Insbesondere sichern Infrastrukturteile wie eine vollwertige installierte Golfakademie zur Ausbildung von Golfneueinsteigern bis hin zu einem gut situierten Pro-Shop dem Projekt ausreichendes Ertragspotential.
Da sich das Land für eine Golfregion im Raum Kitzbühel ausgesprochen hat, sehe ich als TVB-Obmann große Chancen den Sommertourismus in Westendorf in dieser Richtung verstärkt zu bewerben. Da die Plätze Ellmau und Schwarzsee überlaufen sind, ist noch genügend Potenzial an Golfern übrig und diese suchen auch Abwechslung in einem Umfeld von 40 km.
Mit welchen Investoren wurde über das Golfprojekt gesprochen? Wurde auch mit Gesellschaften verhandelt, die dieses Objekt errichten und auch betreiben?
Es ist beabsichtigt, dass die PFS Golf- und Freizeitanlagenerrichtungs GmbH & Co KEG die Golfanlage errichtet und in weiterer Folge auch selber betreibt. Die Gesellschaft selber arbeitet mit € 2 Mio. Eigenkapital und € 2 Mio. Fremdkapital, wobei hierbei der Fremdmittelanteil insbesondere auch aufgrund der steuerlichen Situation gewählt wurde. Die Eigenkapitalisierung ist im Verhältnis zu anderen Golfplätzen sehr hoch. Die Firma PFS bietet den ortsansässigen Betrieben an, sich in Zukunft an dem  Golfplatz  zu  beteiligen - in welcher Form, wird zu einem späteren Zeitpunkt bei einer genauen Präsentation aufgezeigt.
Werden der Golfplatz und das Hotel von der gleichen Gesellschaft errichtet?
Der Golfplatz wird, wie erwähnt, von der PFS Golf- und Freizeitanlagenerrichtungs GmbH & Co KEG errichtet. Das Hotel wird von der PFS Hotelerrichtungs GmbH & Co KEG errichtet. Das Hotel hat mit dem Golfplatz nichts zu tun, denn wie oben ersichtlich sind es zwei verschiedene Firmen. Das Hotel hat keine Sonderrechte auf dem Golfplatz und es müssen wie bei jedem anderen Golfer die Greenfees gebucht und bezahlt werden.
Für das Hotel wird seitens der Firma PFS ein international renommierter Betreiber, der auch bestimmte Sicherstellungen bieten muss, mit ins Boot geholt.
Werden wirklich alle derzeitigen Wanderwege wie bisher unbehindert benützt werden können? Sind dazu große Netze notwendig?
Das Naherholungsgebiet Aunerwald bleibt auch in Zukunft erhalten. Die Forstmeile wird in Richtung neuen Fußballplatz verlegt und die Verbindung zwischen Jagdhütte und Lender-Kreuzung gibt es dann nicht mehr. Ansonsten bleiben die Wege so erhalten, wie sie zurzeit sind (z.B. Auner-Schlittenweg, Rundwanderweg, Weg zur Jagdhütte). Das Loipennetz wird über das ganze Golfgelände ausgedehnt und auch für jedermann benützbar sein. Auch versucht man die Teiche im Winter als Schlittschuh-Areal mit einzubeziehen. Seitens der Betreiber sind die Gespräche bereits geführt worden und diese haben keine Einwendungen. Es wird eine Verbindung vom Golf- und Hotelgelände direkt zum Rundwanderweg seitens der Hotel- und Golfplatzbetreiber geben. Ein Spazierweg zur Bergliftstraße wird ebenfalls gemacht.
Zum Thema „Netze“ ist zu sagen, dass diese wirklich nur dort installiert werden, wo sie unbedingt zum Schutz von Personen notwendig sind.
Ist der Gebäudekomplex des Hotels tatsächlich der Landschaft und dem Architekturgeschmack eines 5-Sterne-Hotelgastes angepasst? Wäre nicht ein etwas kleineres Hotel - evt. mit der Möglichkeit einer Erweiterung - viel sinnvoller und sicherer?
Es gibt viele internationale Beispiele für diese Art oder eine ähnliche Art dieser Architektur. Nicht nur wir, sondern auch die Planer und die Tourismusberater sind überzeugt davon, dass damit dementsprechend gut situiertes internationales Publikum angezogen werden kann. Ein kleineres Hotel scheitert schon allein darin, dass jeder international renommierte Betreiber 150 Einheiten bzw. mindestens 300 Betten als kleinstmögliche Größe vorgibt. Die Größe und Bettenanzahl wurde auch in der bestehenden Form gewählt, damit ein ertragreicher Betrieb des Hotels für den Hotelbetreiber auch langfristig gewährleistet ist.
Von einigen Bürgern wird die Befürchtung geäußert, dass die Errichterfirma finanziell nicht in der Lage ist ein derartiges Projekt zu finanzieren. Was sagen Sie dazu?
Vielleicht zuerst zum Golfplatz bzw. Golfplatzbetreiber: Der Golfplatz selber wird ja, wie erwähnt, von der gleichen Gesellschaft errichtet und geführt.
Grundsätzlich wäre die Errichtungsgesellschaft auch dazu in der Lage, die gesamt budgetierte Summe von € 4 Mio. für die Errichtung des Golfplatzes aus Eigenkapital aufzuwenden. Primär aus steuerlichen Gründen wird dies keinesfalls angestrebt, da aus unserer Sicht ein rentabler Betrieb des Golfplatzes möglich ist. Zudem haben wir schon eingangs Stellung genommen.
In Bezug auf die Hotelanlage sei erwähnt, dass rund 170 Privatpersonen, Freiberufler und Gewerbebetriebe an der Errichtungsgesellschaft als Kommanditisten beteiligt sind. Als grundsätzlich vereinbartes Eigenkapital stehen der Gesellschaft € 15 Mio. zur Verfügung. Dieses Eigenkapital kann im Bedarfsfall bis zu 100 %, also bis zu € 30 Mio. aufgestockt werden.
Aus heutiger Sicht bzw. aus den letzten vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten gehen wir von einem Gesamtbudget von € 51 Mio. aus, wobei € 17 Mio. definitiv aus Eigenmittel der Investoren kommen und € 34 Mio. in Form eines grundbücherlich sicher gestellten Darlehens eines österreichischen Bankinstitutes zur Verfügung gestellt werden.
Die Finanzierung eines solch großen Projektes wird auch seitens der Landesraumordnung überprüft und sollte dieses Gutachten negativ ausfallen, kommt es auch zu keiner Bewilligung. Somit sieht man, dass dieses Projekt auch seitens des Landes sehr genau überprüft wird.
Was passiert, wenn das Hotel nicht wirtschaftlich genug geführt werden kann und die Betreiberfirma in Konkurs gehen muss?
Grundsätzlich ist es natürlich möglich, dass die zukünftige Betreiberfirma in Konkurs gehen könnte. Sollte dies der Fall sein, muss zu diesem Zeitpunkt eine andere Betreibergesellschaft gesucht werden, da der Errichter und Eigentümer nicht ident sind mit der Betreiberfirma. So ist ein Konkurs des Eigentümers eigentlich grundsätzlich ausgeschlossen. Ich glaube aber nicht, dass die Firma PFS mit einem Betreiber zusammenarbeiten würde, der nicht genug Kapital und Garantien vorweisen kann, um den Betrieb eines 5-Sterne-Hotels aufrecht zu erhalten.
Auch viele so genannte gute Hotels bieten ihre Zimmer in Zwischensaisonzeiten teilweise zu „Dumpingpreisen“ an. Besteht nicht die Gefahr, dass das neue Hotel dann den bestehenden Betrieben in dieser Zwischensaisonzeit die Gäste wegnimmt?
Zu diesem Punkt kann man eigentlich aus unserer Sicht nur sagen, dass an einen Betrieb mit 320 Saisontagen gedacht ist, der somit selbstverständlich auch in der Zwischensaison Gäste anziehen wird. Ich sehe eine große Chance darin einen Qualitätstourismus nach Westendorf zu bekommen, da wir somit in Zukunft ein 5-Sterne-Hotel als Aushängeschild vorweisen können. Dieses wird auf keinen Fall eine Konkurrenz für unsere  bestehenden Betriebe sein, denn das unterste Preisniveau eines 5-Sterne-Hotels liegt weit über unseren Preisen in der Hotellerie. Im Gegenteil, auch unsere Privatzimmervermieter und Pensionen werden davon profitieren, denn mittlerweile ist Golf eine weit verbreitete Sportart.
Ein solches Vorzeigeprojekt wird den Bekanntheitsgrad von Westendorf enorm steigern und wird internationale Gäste anziehen. Es liegt auch eine große Chance darin, unsere Öffnungszeiten zu verlängern und wirtschaftlich rentabler zu arbeiten.
Aus den Plänen und der Größe der Zimmer ist die Befürchtung entstanden, es könnte sich beim Hotelprojekt um ein so genanntes Time-sharing-Modell handeln, bei dem zahlungskräftige Investoren Zimmer praktisch kaufen. Kann das ausgeschlossen werden?
Time-sharing-Modelle - wie in Österreich vertreten durch die Cordial-Gruppe, in der Schweiz durch Hapimag oder auch in Spanien durch viele Gruppen - ist ein Geschäftsmodell, das wir bis dato weder ins Auge gefasst haben, noch jemals für das Projekt Westendorf zur Debatte gestanden ist. Unabhängig davon zeigt ja der Betrieb - z.B. das Time-sharing-Hotel Cordial in Reith - dass es auch gut laufende Time-sharing-Modelle gibt. Im Hotelprojekt Westendorf hat aber ein Time-sharing-Modell mit Sicherheit nichts verloren.
Aus dem letzten Stand der Hotelpläne ist klar ersichtlich, dass es sich nicht um Appartements handelt, sondern um luxuriöse Zimmer und Suiten (z.B. keine Kochnische).
Warum nimmt man in Westendorf im Hinblick auf die zwei geplanten Großprojekte (Golfplatz und Liftzusammenschluss) lieber einen Qualitätsverlust des wunderschönen Ortskerns in Kauf, als sich über die Finanzierung einer direkten Zufahrtsmöglichkeit Gedanken zu machen?
In Bezugnahme auf das Golfplatzprojekt Westendorf werden es etwa 100 Pkws auf den ganzen Tag verteilt sein. Da der Golfplatz den ganzen Tag in Betrieb ist, steht das Verkehrsaufkommen in keiner Relation zum Lift (da es beim Lift vormittags und nachmittags zu Stoßzeiten kommt).
Das Verkehrsproblem generell in Westendorf hätte vor 20 Jahren bereits in Angriff genommen werden müssen, wo wir Landesmittel noch in größerer Form zugeteilt bekommen hätten. Es heißt aber nicht, dass wir in Zukunft nicht an diesem  Problem intensivst arbeiten müssen, um eine vernünftige Lösung auf lange Sicht zu erreichen. Sicher wird es aber einige Jahre dauern, bis es zu einer derartigen Lösung kommen wird.
Mit diesem Golfprojekt sehen vielleicht auch viele Jungunternehmer wieder bessere Zeiten kommen und investieren in ihre Betriebe und die Infrastruktur.
Ich hoffe, es sind viele Fragen beantwortet, die die Westendorfer Bevölkerung zu Recht beschäftigen, und ich stehe in Zukunft auch gerne bereit weitere Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. Ich danke auch dem Redakteur des Westendorfer Boten für das Interview.
Die Redaktion dankt Herrn Eberl für das Gespräch und vor allem für die Bereitschaft zu diesem Interview.

VEREINSNACHRICHTEN

Jubiläumsfeier

Drei Bildungseinrichtungen feierten in Westendorf am 16. Jänner im Rahmen einer kleinen Feier gemeinsam Jubiläen.
Die Erwachsenenschule Westendorf wurde stolze 30 Jahre alt. Ihr erster Leiter, OSR Josef Sieberer, gab einen kurzen Einblick in die frühen Jahre dieser Bildungsinstitution, die 1973 vom Land Tirol ins Leben gerufen worden war. Sein Nachfolger, Albert Sieberer, erläuterte die Veränderungen und sprach über das Kursprogramm der Gegenwart.
In diesem Rahmen wurden auch langjährige Kursleiter geehrt (Foto): Monika Gossner-Pall (Geburtsvorbereitung), Maria-Luise Entleitner (Fitnesstraining und Haltungsturnen) und Jolanthe Sieberer (Informatikkurse) sind seit vielen Jahren für die Erwachsenenschule tätig. Im Besonderen gilt dies für Fridolin Degiampietro, der seit Jahrzehnten das Herrenturnen in Westendorf leitet.
Über die Bedeutung des „lebenslangen Lernens“ referierte LA Josef Hechenbichler in gekonnter und humorvoller Weise.
Der Westendorfer Kulturkreis wurde 20 Jahre alt. Einen Überblick über die zwei Jahrzehnte des Wirkens gab Obmann Jakob Goßner.
Herausragend waren zweifellos die Organisation und Durchführung der vielbesuchten „Kulturwoche“ vor zwei Jahren und der Wiederaufbau der „Waldhäuslkapelle“.
Über 20 Jahre alt ist mittlerweile auch der Westendorfer Bote. Über die Entstehung und die ersten Jahre berichtete Redakteur Albert Sieberer mit einer Power-Point-Präsentation, die auch Interessantes aus der Gegenwart bot. Über € 50.000.- musste die Dorfzeitung im vergangenen Jahr aufwenden, um die insgesamt 624 Seiten an alle Haushalte versenden zu können. Vor allem der Farbanteil ist enorm angewachsen.
Bürgermeister Margreiter bedankte sich im Namen der Gemeinde bei den drei Organisationen und hob die Bedeutung für die Gemeinde hervor.
Der Abend wurde von einer Holzbläsergruppe der Musikkapelle Westendorf (mit Liane Degiampietro, Christine Entleitner, Josef, Thomas und Beate Riedmann) sowie Julika und Kathrina Hirzinger musikalisch umrahmt, für einen optischen Augenschmaus sorgte Franz Wagner, der eine kleine Auswahl seiner Indien-Dias zeigte. Für den kulinarischen Abschluss sorgten die Bäuerinnen mit einem wunderschönen und geschmackvollen Buffet (Foto rechts).
Ihnen allen sagen die Jubilare herzlichen Dank!

Pallander wiederholte Vorjahrssieg

Kalle Palander war der Mann des Rennens beim 17. Westendorfer FIS-Nachtslalom. Mit einer eindrucksvollen Vorstellung sicherte sich der finnische Super-Techniker zum zweiten Mal in Folge den Alpenrosenpokal.
Lag Palander nach dem ersten Lauf noch an der zweiten Stelle, so drehte der Weltmeister von 1999 im zweiten Durchgang so richtig auf und sicherte sich mit überlegener Laufbestzeit beim „Hahnenkamm-Warm-up“ seinen ersten großen Saisonerfolg. Auf Rang zwei landete Markus Larsson (SWE), der ebenfalls in Westendorf seine beste Saisonleistung zeigte, auf dem dritten Platz der Newcomer der Saison aus dem US-Team, Ted Ligety. Auf den weiteren Rängen folgten Akira Sasaki (JPN) vor Felix Neureuther und Alois Vogl. Die beiden Deutschen bestätigten sehr zur Freude ihres Cheftrainers Werner Margreiter die aufsteigende Form ihres Teams.
Umjubelter Star des Abends war - neben Publikumsliebling Palander - der US-Weltcupleader Bode Miller, der in Westendorf als Vorläufer einen Trainingslauf für den Slalom am Sonntag absolvierte. Bester Österreicher in Abwesenheit der heimische Weltcupstars wurde der 19-jährige Michael Gmeiner als 16.
Der Slalom war ein tolles Rennen, bei dem eigentlich nur das Wetter nicht so richtig mitspielen wollte. Doch trotz stundenlanger Regenfälle präsentierte sich die Piste dank der Mitglieder des Skiclubs und vieler freiwilliger Helfer in hervorragendem Zustand.
Der Nachtslalom war heuer eine ausgesprochen schwere Geburt, so sah es eine Woche vor dem Rennen eher nach einer Absage aus. Der Schneemangel auf dem Zieplhang machte ein Präparieren der Piste unmöglich. Erst wenige Tage vor dem Rennen wurde es kalt und es konnte mit den Schneekanonen genügend Unterlage produziert werden. Dank des unermüdlichen Einsatzes des Skiclubs und der Mithilfe vieler Freiwilliger konnte das Rennen schlussendlich doch durchgeführt werden. Auch der viele Schnee, der dann noch zusätzlich von oben kam, konnte den Slalom nicht mehr verhindern.
Der Westendorfer Skiclub möchte allen Mitgliedern und Helfern für die Arbeit danken. Auch den Sponsoren gebührt ein Dank, ohne sie wäre ein Rennen dieser Art nicht mehr möglich: 

Alpenvereinsnachrichten

Bergsteiger-Treff
Wir treffen uns zur monatlichen Besprechung am Freitag, den  4. März um 20 Uhr im Brixner Vereinslokal. Toni Putz, Sektion Regensburg, zeigt Bilder aus den Steiner Alpen (Karawanken). Wir freuen uns auf dein Kommen.
Schitour auf die Speikspitze
Wir fahren mit Privat–Pkw am Sonntag, den 13. Februar zum Ausgangspunkt nach Stumm-Distelberg (Wohnhaus Talblick), steigen in ca. 3 1/2 Stunden (1.200 Hm) auf den 2.326 m hohen Gipfel und fahren die Westabfahrt herunter.
Die Abfahrt ist um 7 Uhr vom Gemeindeplatz in Brixen; VS-Gerät (Piepser), Schaufel und evt. Sonde mitnehmen. Teilnahme auf eigene Gefahr!
Bitte bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300, melden; Änderungen je nach Schneeverhältnissen und Witterung vorbehalten!
Jahreshauptversammlung
Die Vorsitzende Marianne Kofler konnte dazu neben vielen Mitgliedern Pfarrer Michael Anrain, Bürgermeister Ernst Huber, Vizebürgermeister Simon Schroll und eine Abordnung der Nachbarsektion Kirchberg herzlich begrüßen. Nachdem von allen Gruppen über das Bergjahr 2004 erfolgreich Bilanz gezogen wurde, legte Marianne ihren Vorsitz zurück und der bislang 2. Vorsitzende Herbert Hirschmann übernahm bis zur nächsten Wahl ihre Position.
Elsa Biedermann wurde für 25 Jahre treue Mitgliedschaft geehrt.
Von unserer Jännerschitour
Unser geplantes Tourenziel auf den Hohen Mahdstein konnten wir wegen Schneemangels nicht abwickeln. Trotzdem gab es für die 14 Teilnehmer eine tolle Überraschung: Strahlender Sonnenschein, am Gipfel angenehme Temperaturen, unverspurte Hänge mit  feinstem Pulverschnee und eine Abfahrt bis zum  Auto, ohne einen einzigen Stein zu berühren,  hat das neue Ziel, die Spießnägel in Aschau, alles geboten, was ein Schifahrerherz sich wünscht.
Schneeschuhwanderung der AV-Kinder
Wir laden euch und eure Eltern  herzlich zu unserer Schneeschuhwanderung ein. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. Heuer werden wir wieder ein neues Ziel je nach Schneeverhältnissen  aussuchen. Die Wanderung ist am Donnerstag, den 17.2. um 8.30  Uhr geplant, Treffpunkt ist beim Parkplatz hinterm Gemeindehaus.
Ausrüstung: Winterbekleidung, feste Schneestiefel (Moonboots sind nicht geeignet), Schistöcke, Rucksack (nicht zu klein, damit eventuell die Jacke verstaut werden kann), Jause und Getränk, Sitzunterlage! Die Schneeschuhe werden wir für euch ausleihen (die Leihgebühr  für Nichtmitglieder beträgt  € 4,-).
Bitte meldet euch bei Gertraud Straif (Tel. 8516) bis Dienstag, den 15.02.05 an. Ich freue mich schon auf eine nette Winterwanderung.
Von unserer Familien-Fackelwanderung zur Brixenbach-Alm
Viele Kinder und Eltern waren wieder bei unserer Fackelwanderung auf die Brixenbachalm dabei. Dort wurden wir mit Jause und Getränk versorgt. Die Heimfahrt mit der Rodel war diesmal wegen der glatten Fahrbahn besonders rasant und lustig.
Gratulation
Am 12.12.2004 veranstaltete der AV Brixen im Thale einen  internen Kletter-Turnen-Boulder-Wettbewerb.
Die Sieger: 1. Sandra Kaufmann, 2. Markus Kühleitner, 3. Armin Thaler                                                                         

SVW unter neuer Führung

Bei der im  November 2004 stattgefundenen außerordentlichen Jahreshauptversammlung wurde Toni Faistenauer zum neuen Obmann des SVW gewählt.
Die weiteren Funktionäre sind Reinhard Horngacher (Kassier), Christian Fuchs (Schriftführer), Reinhard Zehetner (Sektionsleiter) und Andreas Nagele (Jugendleiter).
Der neue Obmann dankte seinem Vorgänger Klaus Stöckl, der die notwendige Platzsanierung und den Bau der Flutlichtanlage durchgeführt hatte. Nach einer enttäuschenden Herbstsaison erwartet sich der neue Obmann eine Steigerung im kommenden Frühjahr. Allerdings wird das ein schwieriges Unterfangen. So muss der Abgang zahlreicher Spieler (Andreas Fuchs, Tom Antretter, Toni Ellmerer)  verkraftet werden. 
Als neuen Trainer konnte Toni Faistenauer Robert Winkler engagieren. Robert Winkler wohnt in Kufstein und arbeitet als Erdgas-Monteur. Bis zum 20. Lebensjahr war er Spieler beim SV Langkampfen, 12 Jahre beim FC Kufstein (dadurch fünfjährige Zweitliga-Erfahrung). Zuletzt war er als Spielertrainer beim TUS Raubling (Bezirksoberliga Bayern) tätig. Seine Ziele sind das Verlassen der Abstiegsränge und der Aufbau einer neuen, starken Mannschaft. 
Als neuer Spieler konnte Galip Akkor vom SC Kirchberg verpflichtet werden.
Leider ist es während der Winterpause sehr schwierig weitere gute Spieler nach Westendorf zu holen. So ist auch das Minimalziel des neuen Obmannes für die kommende Frühjahressaison der Klassenerhalt in der Landesliga Ost. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, plant Toni Faistenauer mit dem neuen Trainer den Neuaufbau der Mannschaft mit jungen, einheimischen Spielern, damit mittelfristig wieder an die guten Erfolge der letzten Jahre angeschlossen werden kann.
Sein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die auch zukünftig dem Verein treu bleiben.
Die Nachwuchsmannschaften des SVW spielten eine hervorragende Herbstsaison und der Jugendleiter Andreas Nagele konnte mit seinem Trainerteam sehr zufrieden sein.
Für die Frühjahressaison sucht der SVW noch einen Platzsprecher. Interessenten mögen sich bitte beim Obmann melden.
Das Bild zeigt den neuen Trainer Robert Winkler und Neuzugang Akkor Galip.

Guter Start in Neuhofen

Da die Tiroler Leichtathletik derzeit keine Crossläufe als Vorbereitung für die Meisterschaften anbietet, weichen die Athletinnen der LG Pletzer Hopfgarten in andere Bundesländer aus. Diesmal stand ein sehr gut besetzter Lauf in Neuhofen (Oberösterreich) auf dem Programm.
Sophie Wallner lief taktisch ein ausgezeichnetes Rennen und siegte in der Klasse W 13.
In der W-15-Klasse bewiesen die drei Mädchen Laura Obermoser, Andrea Dandler und Doris Tochtermann enormen Kampfgeist, leißen sich auch vom großen Teilnehmerfeld nicht beirren und belegten in der angeführten Reihenfolge die Plätze 2, 3 und 4.

Jahreshauptversammlung des Blasmusik-Bezirksverbandes

Am 14. Jänner fand in Hopfgarten die heurige Generalversammlung des Blasmusik-Bezirksverbandes statt, zu der Obmann Franz Widmoser neben den Funktionären und Vertretern aller elf Musikkapellen auch Bürgermeister Paul Sieberer und den Landesjugendreferent-Stellvertreter Mag. Hannes Puchleitner begrüßen konnte.
Das vergangene Musikjahr stand im Zeichen des Beitritts der Stadtmusikkapelle Kitzbühel zum Bezirksverband der Brixentaler Blasmusikkapellen.
Der Höhepunkt des Jahres 2004 war das Bezirksmusikfest in Hopfgarten, das als Besonderheit einen Marschmusikwettbewerb aufwies, an dem alle Kapellen teilnahmen. Der Wettbewerb war mustergültig organisiert und rief bei den zahlreichen Zuschauern reges Interesse und durchaus auch Staunen über die tadellosen Marschierleistungen hervor. Wie berichtet, konnte dabei ja die Musikkapelle Westendorf die zweithöchste Punktezahl erzielen.
Großes Augenmerk legt man im Bezirksverband auf die Ausbildung des Nachwuchses. So wurde wieder eine interessante Jungbläserwoche in der Weitau organisiert und für den nächsten Landesnachwuchswettbewerb wird ein eigenes Bezirksjugendorchester auf die Beine gestellt.
Nicht weniger als 43 Nachwuchsmusiker und –musikerinnen konnten im vergangenen Jahr ein Jungmusiker-Leistungsabzeichen erwerben.
Auch die Ausbildung der Funktionäre ist wichtig. So gibt es etliche Kurse und Angebote für die Kapellmeister und in den nächsten Jahren will man ein besonderes Augenmerk auf die Fortbildung der Obmänner und der Jugendreferenten legen.
Bei der heurigen Jahreshauptversammlung standen auch Neuwahlen auf dem Programm. Der neue Ausschuss wird weiterhin von Franz Widmoser als Obmann geleitet und Stefan Reiter bleibt Bezirkskapellmeister.
Dem Bezirksausschuss gehören mit Wenzel Antretter (Geschäftsführer), Albert Sieberer (Schriftführer) und Liane Degiampietro (Jugendreferent-Stellvertreterin) drei Mitglieder der Westendorfer Musikkapelle an.
In seinen Grußworten dankte der Hopfgartner Bürgermeister Paul Sieberer den Musikkapellen für ihren großartigen Einsatz. Er zeigte sich vor allem beeindruckt,  wie  sehr  es  in den Kapellen gelingt, Jung und  Alt  zu  verbinden  und so in einem ganz wesentlichen Maß zum gemeinsamen Leben in den einzelnen Gemeinden beizutragen.

Volleyballnachrichten

Siege am Fließband liefert zur Zeit wieder einmal die Nachwuchsabteilung des VC Klafs Brixental.
Bereits zwei Spielrunden vor dem Finaltag (1.5.2005) haben sich die U-13-Spieler uneinholbar mit einem Acht-Punkte-Vorsprung von ihren Gegnern abgesetzt (neun Spiele ohne Satzverlust) und sich als Erstplatzierte somit das Heimrecht für die Finalveranstaltung erkämpft.
Das gleiche Kunststück dürfte auch der U-12-Mannschaft gelingen, die ebenfalls bereits sechs Spiele ohne Satzverlust gewonnen hat. Nur mehr Hypo Tirol kann den Brixentalern gefährlich werden. 
Noch nie war im Tiroler Volleyballgeschehen ein Nicht-Innsbrucker Verein so dominant in den Nachwuchsbewerben wie heuer der VC Klafs Brixental!
Auch im „Trainingsbewerb“ der U 17, bei den männlichen Junioren, wussten die Spieler um den zur Zeit in Hochform spielenden Kapitän Thomas Zass - auch ohne die verletzten Spieler Marco  Koidl und Lukas Haselsberger - zu gefallen. Die Spg. Rattenberg/Münster wurde  in Westendorf mit 3:0 besiegt. Gegen die Startruppe aus Innsbruck gab es allerdings die erwartete 0:3-Abfuhr.
Erfreuliches gibt es auch von den Mädchen zu berichten. Die Schülerinnen der HS Westendorf - die Mannschaft ist beinahe ident mit der Vereinsmannschaft des VC Klafs Brixental - wurden  ebenfalls ungeschlagen Bezirksmeister und sind direkt für die Landesfinali qualifiziert!
Mit zwei Siegen starteten die Herren des VC Klafs Brixental in das neue Jahr und auf die Siegerstraße zurück.
Der erwartet klare Sieg gegen die Hobbytruppe des UVC Schwaz war am 4. Jänner die Pflicht, die Kür war der Erfolg gegen den VC Olympia Innsbruck am 13. Jänner. Die Brixentaler zeigten eine tolle Mannschaftsleistung, bei der vor allem Florian Geisler mit 19 direkt verwandelten Punkten herausstach.
Zwei weitere Punkte sicherten sich die Herren des VC Klafs Brixental am 21. Jänner gegen den Tabellenletzten VC Klucon aus Imst. Den Brixentalern, die ersatzgeschwächt angetreten waren, genügte eine durchschnittliche Leistung um mit 3:0 (27:25, 30:28, 25:22) den Platz als Sieger zu verlassen. Herrausragender Spieler war Andreas „Shorty“ Kurz mit 18 direkt verwandelten Angriffs- und sechs Blockpunkten.
Nach dem erfolgreichen Beginn des heurigen Jahres (drei Siege) wollen die VC Klafs-Herren nun im Tiroler Cup noch möglichst weit kommen; der nächste Gegner im Achtelfinale ist der SV Reutte; ein Spieltermin steht noch nicht fest.
Ebenfalls einen Erfolg feierten die Damen des VC Klafs Brixental.
Im Cupspiel gegen die TI Innsbruck 2 gewannen die Brixentalerinnen ungefährdet mit 3:0. In einem Spiel mit wenig Höhepunkten tat man nur das Nötigste, um in die fünfte Runde des Tiroler Cupbewerbs einzuziehen.
Die U-17-Mannschaft des VC Klafs Brixental wusste ihre Tabellenführung in Schwaz souverän zu verteidigen.
Mit zwei eindrucksvollen 3:0-Erfolgen über die TU Schwaz und das Hypo-Volleyballteam Tirol, das allerdings ohne seinen Hauptangreifer Philipp Knesevic antrat, konnten die Innsbrucker Teams auf Abstand gehalten werden.
Mit einem Vierpunktevorsprung  sicherten  die Klafs-Spieler ihre Tabellenführung ab und haben bereits jetzt nach der vorletzten Runde das Heimrecht zur Veranstaltung der Finalrunde (17.4.2005) erlangt. Topscorer waren die beiden Nationalspieler Thomas Zass (mit 28 direkt erspielten Punkten) und Peter Wohlfahrtstätter (mit 24 Spielpunkten),  gefolgt von dem überragend spielenden Regisseur der Mannschaft, Zuspieler Christian Koidl (mit 22 Scorerpunkten).
Die U-11-Mannschaft des VC Klafs Brixental, diesmal gecoacht von Rudi Mihalic, konnte ihre Führungsposition in Münster hauchdünn verteidigen. Zwar musste das Team von Kapitän Hannes Misslinger die erste knappe 1:2-Saisonniederlage gegen den VC Münster hinnehmen, konnte aber gegen Volders und den SC Mils zwei Siege für sich buchen. Der SC Mils besiegte im Gegenzug den SC Münster.
Eine tolle Talentprobe bei den Brixentalern gab der erst neunjährige David Stöckl ab.

Baumschnittkurs

Am Samstag, den 26. Februar findet um 9.00 Uhr in Brixen (Pfarrhof) ein Baumschnittkurs mir Oskar Thaler statt. Alle Interessierten sind herzlichst eingeladen!
Warum sollen jährlich im Winter die Obstbäume geschnitten werden?
Bei einem fachmännisch geschnittenen Obstbaum gibt es eine kräftige, locker aufgebaute Baumkrone.  Ein Abbrechen von Ästen bei Gewitterstürmen und Schneebruchschäden wird dadurch verhindert und tragende Fruchtäste brauchen nicht mehr gestützt werden. Ausgeschnittene, Sonnenlicht durchlassende Baumkronen bringen Qualitätsobst und regelmäßige Ernten. Dass sich in so einer Baumkrone weniger Schädlinge ansiedeln und es dadurch zu gesundem Obst kommt, ist von großem Vorteil. Ein Auslichtungsschnitt an älteren Bäumen hält diese auf Jahre hinaus leistungsfähig, verschönert unseren Hausgarten und trägt wesentlich zu einer Ortbildverschönerung bei.
Sämtliche Schnittarbeiten sollen an  frostfreien Tagen im Februar oder März durchgeführt werden.
Die wichtigsten Grundsätze werden beim jährlichen Bezirksbaumschnittkurs praxisnah gezeigt.

Teuflische Saison

Die Oryx-Pass Westendorf startete in die Teufelsaison am 28.11.2004 beim Halleiner Altstadtlauf. Die Nervosität war den jungen Westendorfern bei der Abfahrt deutlich anzumerken. Der Lauf in Hallein, welcher von Tausenden von Zuschauern beobachtet wurde, war ein voller Erfolg. Die Oryx-Pass war mit Abstand die jüngste teilnehmende Gruppe und wurde von den Veranstaltern mehrfach durch die Lautsprecheranlagen angekündigt.
Der nächste große Auftritt war am 2.12.2004 in Hochfilzen, wo insgesamt fünf Pass Showvorführungen machten. Die Oryx-Pass gab an dritter Position ihre lang einstudierte Show zum Besten. Die eingebrachten Bengalartikel gaben dem Auftritt eine starke visuelle Untermalung.
Das   absolute   Highlight der heurigen Teufelsaison war   sicherlich   der   Auftritt am 5.12.2004 beim Musikpavillon in Westendorf.  Die  Show  selbst wurde  von  der  Pass mit Bravour gemeistert und mittels Licht- und Raucheffekten eindrucksvoll untermalt.  Hier  ist  anzuführen, dass die Mitglieder der Pass seit Mai 2004 auf diesen Auftritt geübt hatten und die Choreografie von Michi Schipflinger mehrmals geändert wurde.
Der vorerst letzte Auftritt der Pass im vergangenen Jahr war der Weihnachtsmarkt in Westendorf, der einen tollen Abschluss der Saison darstellte.
An dieser Stelle nochmals einen teuflischen Dank an den TVB, Taxi Brixental, Hans Kurz, Ernst Freund, Dieters Sportshop, Mesnerwirt und Metzgermeister „Auni“!
Zudem ist es uns ein Anliegen, uns bei folgenden Sponsoren zu bedanken: Moskito, Flic-Flac, Wunderbar, Village-Pub, Andrea Pircher, Post (PSK) Westendorf, Raiba Westendorf, Talkaser und alle anderen Spender.
Für die Teufelsaison 2005 steht die Pass auch für Hausbesuche oder diverse Veranstaltungen jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktadresse: Bernd Raffler, Tel: 0664/1669668, e-mail: oryxpass@web.de.

Verein der Vogelliebhaber

Der durch die Fam. Faistenauer am 22.01.1997 gegründete „Verein der Vogelliebhaber Brixental“ mit Sitz in Westendorf möchte sich durch diesen kleinen Beitrag der  Westendorfer Bevölkerung ein bisschen näher bringen!
Ziel und Zweck unseres kleinen Vereines ist es, unser Hobby, die Vogelzucht, durch Schauen und Ausstellungen weiterhin attraktiv zu erhalten und unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Aufzucht und Pflege sowie Ausstellung von Vögeln aller Rassen hauptsächlich an junge Mitglieder unseres Vereines weiterzugeben!
Weiters haben sich unsere Mitglieder dem Schutz und Erhaltung der Natur sowie der Erhaltung der darin vorkommenden Vogelwelt verschrieben.
Wir halten keine gefangenen Waldvögel, sondern züchten nur schon seit Jahrzehnten domestizierte Kanarienvögel und Exoten! Diese werden in eigenen Zuchträumen in verschieden großen Volieren und Zuchtboxen gehalten.
Unser Verein besteht derzeit aus 13 Mitgliedern, wovon sieben aktive Züchter und ein Preisrichter sind. Diese Züchter nehmen jährlich an verschieden großen Ausstellungen teil (wie die Tiroler und die österreichische Staatsmeisterschaft, aber auch große Weltschauen, wenn entsprechendes Zuchtmaterial vorhanden ist.
Auf diesem Wege möchte der Verein auch gleich den erfolgreichen Züchtern Anton Faistenauer sen. (Foto unten) zu seinem heuer errungenen Staatsmeistertitel und Richard Ehrensberger zu einem zweiten und dritten Platz, ebenfalls bei der Staatsmeisterschaft, recht herzlich gratulieren!
Da wir gerne  neue Mitglieder aufnehmen, können sich all jene, die an unserem Hobby gefallen finden, bei unserem Obmann Anton Faistenauer unter der Nummer 05334-6919 melden!

Lawinenseminar

Am Samstag, den 8. Jänner 2005 fand der von der Bergrettung Westendorf veranstaltete Lawinentag mit dem Schwerpunkt „LVS-Geräte“ statt.
Die Veranstaltung richtete sich im Besonderen an alle Tourengeher, Snowboarder, Freerider, Schneeschuhwanderer etc.
Dass die Zahl der Menschen, die sich im freien alpinen Gelände bewegen, stetig zunimmt, ist ja ersichtlich. Dies erklärt auch das große Interesse an solchen Veranstaltungen. So war mit etwa 70 interessierten Zuhörern auch das Steinberghaus bis zum letzten Platz gefüllt.
Als Referenten konnte man mit Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol und dem Berg- und Schiführer Bruno Mosbacher zwei kompetente Partner begrüßen.
Den Beginn machte Patrick Nairz mit einer Power-Point-Präsentation über Tourenplanung, Schnee- und Lawinenkunde, Arbeit des Lawinenwarndienstes und diversen Fallbeispielen von Lawinenabgängen.
Bergführer Mosbacher erklärte im Anschluss die verschiedenen Lawinenverschütteten-Suchgeräte bzw. die korrekte Handhabung derselben. Auch auf richtige Ausrüstung (Schaufel, Sonde, LVS-Gerät) wurde großer Wert gelegt.
Besonders die Vorführung des Lawinen-Airbags wurde mit großem Interesse verfolgt.
Am Nachmittag konnte in kleineren Gruppen unter professioneller Anleitung die Suchtechnik mit dem Lawinenverschütteten-Suchgerät (Pieps) praktisch geübt werden. Dabei wurde besonders darauf hingewiesen, dass nicht nur der Besuch solcher Kurse, sondern das eigenständige und oftmalige Üben mit dem VS-Gerät von allergrößter Wichtigkeit ist. Im Ernstfall sollte man sich nämlich darauf verlassen können, dass mich meine Begleiter schnell auffinden bzw. umgekehrt – dass auch ich jemanden schnell finde.
Im Falle einer Verschüttung ist die Kameradenhilfe die größte und oftmals auch einzige Überlebenschance.
Ziel solcher Kurse ist es auch, das Gefahrenbewusstsein beim Tourengehen mehr in Erinnerung zu rufen und zu sensibilisieren. Denn eine erkannte Gefahr ist nur eine halbe Gefahr.
So konnte gegen 16 Uhr dieser Tag mit dem Wunsch auf ein paar schöne, schneereiche und vor allem unfallfreie Touren beendet werden.
Die Bergrettung möchte sich noch beim Alpenverein Brixen, dem Snowboardclub Westendorf und den Wirtsleuten und der Belegschaft vom Steinberghaus für den Kostenbeitrag bedanken.

Neue Einsatzbekleidung

Um in Zukunft bei grenzüberschreitenden Einsätzen möglichst gleich gekleidet zu sein, hat der Österreichische Bergrettungsdienst eine einheitliche Bekleidung für die Bergrettung geschaffen. Die Jacken und Hosen sind aus dem bekannten Gore-Tex-Material der Fa. Millet aus Frankreich und wurden speziell auf die Einsatztauglichkeit für die Bergrettung getestet bzw. hergestellt. Die Farben sind in Rot und Schwarz gehalten und mit dem bekannten Bergrettungsemblem versehen.
Da die bisherige Bekleidung nicht mehr den Anforderungen entsprach und - wie bereits erwähnt - wegen der Einheitlichkeit hat sich auch die Ortsstelle Westendorf zum Ankauf einer solchen Bekleidung entschlossen. So ist unsere Ortsstelle wieder bestens gerüstet, um auch bei extremeren Witterungsverhältnissen ihre Aufgaben und Pflichten erfüllen zu können.
Natürlich ist eine solche Anschaffung eine große finanzielle Belastung für unseren Verein. Wir erhielten eine Förderung durch die Landesleitung Tirol und jeder Bergrettungsmann musste einen namhaften Betrag selbst tragen.
Deshalb freuen wir uns, dass uns Firmen bzw. Personen unterstützt haben. Dafür danken wir dem Tourismusverband Westendorf, Peter Margreiter, Gamskogelhütte, Klaus Ziepl, Moskito-Bar, Gerhard Steixner, Installationen, Jochen Steinbach, Paragleiter,  Josef Achleitner, Brechhornhaus, sowie den Spendern Christian Aschaber, Andreas Nagele, Ulli Pöll und Toni Margreiter.

PFARRBRIEF

Sternsingeraktion

Es konnte wieder ein schönes Ergebnis erzielt werden (€ 10.300.-, im Vorjahr € 10.170,-). Über 70 Kinder waren bei der Aktion beteiligt. Ich danke den Kindern, den Begleitern und allen, die mitgeholfen haben, damit die Aktion erfolgreich durchgeführt werden konnte.
Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Spendern! Mit dem Geld werden auch Opfer der Flutkatastrophe unterstützt.

Exerzitien im Alltag

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir auch heuer wieder in der Fastenzeit diese Form der Exerzitien anbieten.
Exerzitien sind geistliche Übungen, die zu einem tieferen christlichen Leben führen sollen und in unserer doch so hektischen Zeit auch der Stille einen Platz einräumen möchten.
„Exerzitien im Alltag“ heißt, dass ich mir täglich eine  bestimmte Zeit für Stille,Gebet, Schriftlesung und Meditation nehme. Dazu gibt es schriftliche Unterlagen.
Weiters findet wöchentlich ein Treffen mit allen Teilnehmern statt.
Dauer der Exerzitien: fünf Wochen der Fastenzeit.
Das erste Treffen ist am Donnerstag, den 10. Februar 2005 um 19.45 Uhr im Vereinshaus. Da wird Genaueres besprochen.
Es kann jeder mitmachen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Kreuzwegandacht

In der Fastenzeit ist an jedem Freitag um 19 Uhr in der Kirche und an den Sonntagen um 16.45 Uhr in der Kapelle des Altenheims eine Kreuzwegandacht.

Aktion „Familienfasttag“ (Fastensuppe)

Jugendliche vom Pfarrgemeinderat, unterstützt von unserer Frauenrunde, werden am Sonntag, den 6. März nach den Gottesdiensten eine „Fastensuppe“ anbieten.
Spenden werden für Projekte in der Dritten Welt verwendet (siehe unten).

Nach Assisi -eine Woche Urlaub für Leib und Seele!

Vom 27. August bis 3. September 2005 fahren wir wieder unter der Leitung von P. Wolfgang Heiss O.F.M. nach Assisi (Preis: ca. € 530,- ).
Ich lade schon jetzt herzlich zum Mitfahren ein. Anmeldung im Pfarrhof!

Neue Ministranten

Am Sonntag, den 12. Dezember 2004 wurden 22 Ministranten aufgenommen (16 Mädchen und sechs Buben).
Es sind dies Lisa-Maria Aschaber, Lisa Baumgartner, Iris Fohringer, Anika Haselsberger, Natalie Heinricher, Martina Hölzl, Romana Kober, Theresa Krall, Andrea Kurz, Julia Millonig, Katharina Olsacher, Maria Pöll, Simone Riedmann, Viktoria Rieser, Claudia Schmid, Sabrina Weißbacher, Josef Fuchs, David Erharter, Lukas Pöll, Christoph Rieser, Rene Schwaiger und Peter Schwaiger.
Viel Freude beim Ministrieren wünscht euch euer Pfarrer Gustav Leitner.

Teilen macht mehr draus

Mit Bohnen kann man den Hunger stillen. In vielen Ländern sind diese Hülsenfrüchte deshalb das wichtigste Nahrungsmittel der armen Leute.
Die Katholische Frauenbewegung lädt Sie zum Teilen mit diesen benachteiligten Menschen ein. Leisten Sie im Rahmen der Aktion „Familienfasttag“ als Zeichen der Solidarität einen persönlichen Verzicht, indem Sie, so wie die Armen, z.B. statt eines reichhaltigen Mahls mur eine Bohnensuppe essen.
Stellen Sie das dabei ersparte Geld der Katholischen Frauenbewegung zur Finanzierung von Frauenförderungsprojekten in Asien und Lateinamerika zur Verfügung!
Die Aktion „Familienfasttag“ unterstützt Projekte im Ausmaß von zwei Millionen Euro, um Frauen Existenzsicherung, Bildung, Arbeit, Einkommen, Eigenständigkeit und Menschenwürde zu ermöglichen. Darunter sind z.B. folgende Vorhaben:
Anbau und Vermarktung von Gemüse und Nutzung von Waldprodukten in Nepal (damit eine ausgewogene Ernährung gesichert ist und die Frauen durch den Verkauf ein eigenes Einkommen erzielen können)
Aufbau von Frauengruppen in Indien, in denen Frauen Bildung, Selbstbewusstsein, Fähigkeiten zur Problemlösung erlangen, gemeinsam sparen und einander Kredite gewähren lernen
Vernetzung und Bildung von Fabriksarbeiterinnen in Sri Lanka, damit sie gemeinsam ihnen zustehende Rechte durchsetzen können und gerechte Löhne erhalten
Fortbildung von Bäuerinnen in Nicaragua, damit sie ihre landwirtschaftlichen Betriebe erfolgreich führen können
Ihe Bereitschaft zum Teilen stillt den Hunger nach Gerechtigkeit. Beteiligen Sie sich bitte an dieser Aktion in Ihrer Pfarre oder überweisen Sie direkt auf das PSK-Konto 1.250.000; Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf.

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