AUS DER MÄRZAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Erstellung des neuen Flächenwidmungsplans

In der Gemeinderatssitzung vom 22.02.2005 wurde der neue Flächenwidmungsplan beschlossen.In der Zeit vom 19.7. bis 24.8.2004 wurde die erste Auflage des neuen Flächenwidmungsplanes durchgeführt. Die dazu abgegebenen Stellungnahmen wurden nun in der Gemeinderatssitzung behandelt und der Flächenwidmungsplanentwurf durch den Raumplaner überarbeitet.
Weiters wurde der neue Gefahrenzonenplan in den überarbeiteten Planentwurf eingearbeitet, und die seit der ersten Auflage beschlossenen Widmungsänderungen nachgetragen.
Auf Grund dieser Änderungen und Ergänzungen hat der Gemeinderat einstimmig die zweite Auflage des Flächenwidmungsplanes beschlossen, wobei die Auflagefrist 14 Tage beträgt und nur die Änderungen und Ergänzungen betrifft.
Die Auflage erfolgt in der Zeit vom 14.3. bis 29.3.2005 im Gemeindeamt Westendorf.

Änderung des örtlichen Raumordnungskonzeptes

Für das Siedlungsgebiet Wirnsbichl sind die Planungen nun soweit erstellt, dass die Flächen für die Bebauung und Erschließung festgelegt sind und daher die Grundlagen für die Änderung des örtlichen Raumordnungskonzeptes und des Flächenwidmungsplanes gegeben sind.
Der Gemeinderat hat daher einstimmig die Beschlüsse für die Auflage und für die Änderung gefasst.
Im Bereich der Schulgasse ist im örtlichen Raumordnungskonzept eine künftige Baulandentwicklung beim Postwirtsfeld an der Nordseite der Schulgasse ausgewiesen.
Diese Fläche soll nun nicht mehr an die Schulgasse angrenzend, sondern in dem an die bereits bebauten Grundstücke angrenzenden Bereich westlich der Bichlinger Straße ausgewiesen werden.
Der Gemeinderat hat daher einstimmig die Beschlüsse für die Auflage und Änderung des örtlichen Raumordnungskonzeptes sowie die Flächenwidmungsplanänderung für ein Grundstück dieser Fläche gefasst.
Die Auflage dieser Änderungen sowohl für das örtliche Raumordnungskonzept als auch den Flächenwidmungsplan erfolgt in der Zeit vom 14.3. bis 11.4.2005 im Gemeindeamt Westendorf.
Hinweis zu den Auflagen: Personen, die in der Gemeinde Westendorf ihren Hauptwohnsitz haben, und Rechtsträgern, die in der Gemeinde Westendorf eine Liegenschaft oder einen Betrieb besitzen, steht das Recht zu, bis spätestens eine Woche  nach  Ablauf  der Auflagefrist zu den aufgelegten Plänen eine schriftliche Stellungnahme abzugeben.
Hinsichtlich der zweiten Auflage des Flächenwidmungsplanes betrifft dies nur die vorgenommenen Änderungen zur ersten Auflage.
Zu von der ersten Auflage unverändert übernommenen Festlegungen ist die Abgabe von Stellungnahmen nicht möglich.

Sicherheitsdienst in Westendorf

Im Februar gab es nach einigen Raufereien einen großen Medienrummel, bei dem unser Ort negativ in die Schlagzeilen geriet.
Aus diesem Grund wurde im Beisein von  Vertretern der Gemeinde, des TVB, der Gendarmerie und mehreren Lokalbesitzern diskutiert, ob und wie man solche Probleme in den Griff bekommen kann.
Man bekennt sich voll und ganz zu unserem Tourismus, wobei in der Hauptsaison neben der Westendorfer Bevölkerung noch ca. 4000 Gäste im Ort sind. Es kommt in dieser Zeit somit zu mehr Straftaten oder Übertretungen.
Bei den Tätern handelt es sich jedoch nur um einige wenige Personen, während die anderen Gäste nur ihren Urlaub friedlich verbringen wollen.
Straftaten, Körperverletzungen, Raufereien usw. können aber auch außerhalb der Saison vorkommen und sie kommen gleichermaßen im ganzen Land und nicht nur in Westendorf vor.
Trotzdem sollte man aus diesen Vorfällen lernen und es wurde für 8 Tage Ende Februar ein Sicherheitsdienst zur Wahrung der Ordnung und Sicherheit engagiert. Aus diesen Erfahrungen soll dann entschieden werden, ob im nächsten Winter für einen gewissen Zeitraum in der Hauptsaison wieder ein Securityteam eingestellt werden soll.
Die Kosten wurden auf Gemeinde, TVB und mehreren Lokalbesitzern aufgeteilt. Dabei möchte ich mich für die Mitarbeit und die Bereitschaft der Lokalbesitzer recht herzlich bedanken. Sollte durch diese Maßnahme Raufereien, Vandalismus, Lärmbelästigungen usw. eingedämmt werden, die Kontrolle des Jugendschutzes oder ähnliches verbessert werden, so kommt dies allen in unserer Gemeinde zugute.
Bürgermeister Toni Margreiter

Aktueller Stand beim Bau des Sozialzentrums

Die Bauausführung liegt im Zeitplan und es können nach derzeitigem Stand die vorgesehenen Termine für die Errichtung des Rohbaues bis Juni 2005 sowie die Gesamtfertigstellung im Frühjahr 2006 eingehalten werden.
Es werden laufend nach Baufortschritt und Zeitplan die verschiedenen Arbeiten ausgeschrieben und vergeben. Bei den Ausschreibungen und Vergaben wird natürlich auf die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und mögliche Einsparungen geachtet. Es werden dementsprechende Ausführungsvarianten gewählt, die auch den gestellten Anforderungen entsprechen. Mit den bisherigen Vergaben konnte der vorgesehene Kostenplan auch eingehalten werden. Da die Arbeiten auf Grund des Auftragsvolumens größtenteils öffentlich auszuschreiben sind, hat die Vergabe jeweils an die Bestbieter zu erfolgen. Wenn Aufträge nicht an heimische Betriebe vergeben werden können, wird, soweit möglich, versucht mit den Auftragnehmern zu vereinbaren, dass bei der Ausführung auch heimische Betriebe eingebunden werden.
Vergeben wurden bislang die Abbrucharbeiten an die Fa. Wimpissinger, die Baumeisterarbeiten an die Fa. Unterrainer, die Heizung-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten an die Fa. Pletzer (mit Fa. Fuchs aus Westendorf), die Sprinkelanlage an die Fa. Accuro und die Elektroarbeiten an die Fa. Elin (mit Fa. Gossner aus Westendorf).
Im für das Pflegeheim zuständigen Ausschuss des Gemeinderates wurde in letzter Zeit insbesondere über den Bau der Nasszellen, über die Gebäudefassade, die Haustechnik, die Wäscherei, über den Aufzug und die Hauptstiege sowie die Erker diskutiert.
Bei den Nasszellen sollen aus Kostengründen keine Fertignasszellen kommen, sondern der konventionelle Einbau erfolgen. Bei der Fassade entschied sich der Ausschuss für eine Variante eines Wärmedämm-Verbundsystems, welche farblich gestaltet werden kann. Die Heizungsanlage mit Erdgas wurde als vernünftigste Lösung empfunden, eine zusätzliche Versorgung für Solarkollektoren wurden vorgesehen, zusätzlich wurde für eine mögliche zukünftige Fernwärmeversorgung vorgesehen. Die Wäsche soll nicht fremdvergeben werden, sondern für den Eigenbedarf geplant werden. Aus Gründen der Transparenz und Übersicht muss der Aufzug mit einer Einhausung aus Glas versehen werden. Die Erker wurden einem Balkon vorgezogen. Es ist zu klären, ob die Seitenteile fix verglast werden oder zu öffnen sind. Dabei spielen die Kosten für die Reinigung eine wesentliche Rolle.
Der Gemeinderat bittet nochmals die Anrainer um ihr Verständnis. Nach der Pause im Winter soll der Bau nun zügig fortgesetzt werden. Die Baufirma wurde angewiesen, während der Saison ihre Tätigkeit nicht vor 8.00 Uhr zu beginnen.

MITTEILUNGEN

Jahresbericht des Standesamtes

Im vergangenen Jahr verzeichnete das Westendorfer Standesamt 40 Geburten. Damit gab es erneut eine Steigerung, denn 2003 waren 37 Kinder auf die Welt gekommen.
29 Gemeindebürger verstarben 2004 (2003: 30).

Geboren wurden
Anastasia Jovanovic, Moosen 129,
Leonie Auer, Ried 24,
Liv Eileen Dirmaier, Bichling 37,
Merve Rystemoska, Mühltal 7,
Zoe Zass, Oberwindau 12,
Lorena Dax, Bichlinger Straße 85,
Nikolas Lenk, Dorfplatz 2,
Magdalena Riedmann, Moosen 150,
Felix Ager, Bichlinger Straße 91,
Lilly Gurschler, Bichlinger Straße 90,
David Pöll, Kummern 10,
Florian Pöll, Kummern 10,
Markus Loinger, Moosen 127,
Sandra Jevtic, Moosen 114,
Lorena Ager, Oberwindau 46,
Patrick Berger, Außersalvenberg 4,
Daniel Wörgötter, Ried 19,
Stefan Hölzl, Feichten 54,
Patrick Ager, Holzham 13,
Dominik Walch, Salvenberg 14,
Christoph Krimbacher, Feichten 56,
Patrick Margreiter, Oberwindau 75,
Lukas Kerer, Nachtsöllberg 34,
Jessica Cracana, Bichlinger Straße 15,
Jacob Thaler, Bichling 23,
Sandra Brix, Bichling 49,
Andreas Olsacher, Bichling 97,
Patrick Pöll, Bichling 35,
Dominik Wimmer, Kummern 5,
Anna Krimbacher, Feichten 44,
Luca Droishagen, Holzham 67,
Christina Aschaber, Holzham 104,
Verena Krall, Peter-Neuschmid-Straße 12,
Leoni Prvulovic, Mühltal 11,
Stefan Prem, Oberwindau 138,
Simon Angerer, Bichling 100,
Samuel Sedlacek, Bichling 197,
Daniel Pockenauer, Unterwindau 23,
Lorena Ehrensberger, Bichling 26,
Isabella Reiter, Bichling 205.

Geheiratet haben
Georg Franz Ager und Ingrid Katharina Zaß, Westendorf,
Dr. Ralf Herwig und Margarete Hetzenauer, Westendorf,
Andreas Fuchs und Elisabeth Hain, Westendorf,
Christian Aschaber und Caroline Maria Gastl, Westendorf,
Christian Krimbacher und Manja Melcher, Westendorf,
Stefan Schernthaner und Christine Renate Bramböck, Westendorf,
Josef Auer, Westendorf, und Maria Fischler, Reith,
Johann Rauter und Katharina Ursula Zaß, Westendorf,
John Campbell Templeton und Elisabeth Oberhauser, Westendorf,
Franz Hausberger und Franziska Foidl, Westendorf.

Gestorben sind
Josef Angerer, Holzham 121,
Ursula Antretter, Bichlinger Straße 26,
Elisabeth Aschaber, Dorfstraße 124,
Johann Aschenwald, Moosen 144,
Maria Astl, Dorfstraße 124,
Käthe Falterbauer, Dorfstraße 124,
Maria Flatscher, Dorfstraße 124,
Josef Fuchs, Dorfstraße 124,
Maria Gossner, Dorfstraße 124,
Johann Hackler, Dorfstraße 143,
Peter Hausberger, Sennereiweg 14,
Leonhard Hölzl, Außersalvenberg 16,
Maria Huttacher, Dorfstraße 124,
Herbert Keuschnigg, Dorfstraße 124,
Katharina Klausner, Nachtsöllberg 30,
Andreas Knabl, Mühltal 58,
Josef Krall, Dorfstraße 124,
Franz Kretschmer, Bichling 80,
Albert Mair, Straßhäusl 4,
Therese Pöll, Oberwindau 105,
Sebastian Prem, Dorfstraße 124,
Johann Rauter, Ried 60,
Johann Riedmann, Ried 50,
Josef Rieser, Bichlinger Straße 73,
Paul Schermer, Bergliftstraße 71,
Franz Schober, Schulgasse 20,
Josefine Westermair, Dorfstraße 124,
Andreas Wurzrainer, Mühltal 87,
Maria Zass, Holzham 104. 

Ja zu Solar!

Geringe Heizkosten, attraktive Förderungen, saubere Luft - überzeugende Argumente sprechen für die Nutzung von Sonnenenergie. Unsere Gemeinde nimmt an der tirolweiten Initiative „Ja zu Solar!“ teil.
„Ja zu Solar“ wurde von Energie Tirol in Zusammenarbeit mit den Tiroler Gemeinden gestartet. Ziel der Initiative ist, auf die Vorteile von Sonnenenergie aufmerksam zu machen, denn Solarenergie steht in unserem Land kostenlos und in überreichem Maß zur Verfügung.
Sonnenenergie kann sowohl zur Bereitung von Warmwasser als auch zur Raumheizung eingesetzt werden. Eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung erreicht in Tirol über das Jahr gesehen einen durchschnittlichen Deckungsgrad von 70 Prozent. Sonnenenergie ist auch zur Unterstützung der Raumheizung vor allem in Niedrigenergiehäusern groß im Kommen.
'Solaranlagen liefern nicht nur verlässliche Wärme, sie machen uns auch von fremden Energiemärkten und steigenden Energiepreisen unabhängig.
Die Betriebs- und Wartungskosten von Solaranlagen sind äußerst gering. Solaranlagen haben eine Lebensdauer von durchschnittlich 25 Jahren. Die Amortisationszeiten einer Solaranlagen für ein Einfamilienhaus liegen in der Regel unter der Hälfte ihrer Lebensdauer. Attraktive Förderungen im Rahmen der Wohnbauförderung und durch die Gemeinde geben einen zusätzlichen Anreiz. Solaranlagen gelten damit als sichere und gut verzinste Sparanlage.
Ab Anfang März liegen im Gemeindeamt Informationsmaterialien auf, die wichtige Tipps und Hinweise zur Nutzung von Sonnenenergie geben.
Erkundigen Sie sich auf dem Gemeindeamt, einer regionalen Beratungsstelle von Energie Tirol oder in der Zentrale von Energie Tirol, Südtiroler Platz 4, 6020 Innsbruck, Tel. 0512-589913-0, E-Mail: office@energie-tirol.at. Informationen finden Sie auch auf der Homepage von Energie Tirol (www.energie-tirol.at). Zusätzlich stehen wir Ihnen bei eigenen Informationsabenden zur Verfügung (z.B. am 8. März im Wörgler Tagungshaus und am 17. März im Kommunalzentrum St. Johann).
Energie Tirol ist als unabhängige Energieberatungseinrichtung des Landes mit acht Beratungsstellen in ganz Tirol vertreten. Im Mittelpunkt der Beratungsleistungen stehen energiesparendes Bauen und Sanieren, neue Heizungstechniken, die Nutzung erneuerbarer Energieträger sowie die Förderberatung.

SCHULEN

Spannendes Projekt „Österreich-Album 1945-1955“

Anlässlich des Gedenkjahres 2005 erforschten Schüler der vierten Klassen der Hauptschule Westendorf im Rahmen des Geschichteunterrichts Alltags- und Zeitgeschichte.
Unsere Jugendlichen suchten das Gespräch mit Großeltern und Urgroßeltern, mit älteren Verwandten oder Bekannten, um Beiträge aus der Nachkriegszeit zwischen 1945 und 1955 zu sammeln.
In den Fächern Deutsch und Informatik wurde das gesammelte Material nachbearbeitet.
In der Folge nahmen wir am Foto- und Textwettbewerb „Österreich-Album“, welcher vom Österreichischen Buchklub der Jugend ausgeschrieben worden war, teil. Der Auftrag lautete, zu einem privaten Foto aus besagtem Zeitraum einen Text zu verfassen.
Die dabei entstandenen Zeitdokumente - mittlerweile in einer Broschüre gesammelt - stellen einen unvergleichlichen Lehrwert für unsere Schüler dar und sind zugleich interessante und berührende Zeugnisse der damaligen Zeit.
Ein herzlicher Dank ergeht besonders an unsere Zeitzeugen!
Das Projekt ist mit diesem Album nicht abgeschlossen, weitere Beiträge können in den nächsten Monaten noch eingearbeitet werden. Monatlich sollen nun auch Beiträge in den Dorfzeitungen von Brixen und Westendorf veröffentlicht werden, im Mai oder Juni planen wir eine kleine Feierstunde in unserer Schule.
Sollten sich nun einige ältere Mitbürger angesprochen fühlen, uns weitere interessante Zeitdokumente zukommen zu lassen, sind wir äußerst dankbar und setzen uns gerne mit ihnen in Verbindung!
Der erste Beitrag blickt auf die Schiklubzeit nach dem Weltkrieg zurück.

Über 50 Prozent starten eine Lehre

Mehr als die Hälfte der Tiroler Jugendlichen ergreift einen Lehrberuf, geht aus der Lehrlingsstatistik der Tiroler Wirtschaftskammer hervor. Konkret haben im Lahr 2004 4130 Tiroler eine Lehre begonnen, das waren 51,6 % des Jahrganges (2003 waren es 49,9 %). Tirol hat, laut Werner Steger von der Wirtschaftskammer, die höchsten Lehrlingswerte Österreichs.
Bei den Mädchen liegen Einzelhandelskauffrau, Friseurin und Bürokauffrau in Front,  bei den Burschen Koch, Kfz-Techniker und Maschinenbautechniker.
Ein erfolgreicher  Abschluss der Lehre bildet die Basis für spätere Karrieremöglichkeiten in der Wirtschaft: Facharbeiter(in), Vorarbeiter, Abteilungsleiter, Meister - über die Praxis zur Fachmatura, Fachhochschule,  Universität,…
„Den Grundstein für die Facharbeiterausbildung legt die Polytechnische Schule, die mit der Berufsgrundbildung in den Fachbereichen Metall-, Elektro-, Holz-, Bau-, Handel/Büro, Dienstleistungen und Tourismus bereits fundiertes Basiswissen vermittelt“, sagt Direktor Walter Leitner-Hölzl von der PTS Brixen.

Es war einmal ...

Die Umfrage in der Westendorfer Bevölkerung, die Buben und Mädchen aus den dritten und vierten Klassen der Volksschule durchgeführt haben (siehe rechts), hat folgende Erkenntnisse gebracht:
Im Durchschnitt konnten
Volksschüler 13 bis 18 richtige Antworten,
Hauptschüler 18 bis 22 richtige Antworten,
Jugendliche 19 bis 22 richtige Antworten,
Eltern 20 bis 25 richtige Antworten,
Großeltern 22 bis 27 richtige Antworten       
geben.
Mütter und Großmütter schnitten bei der Befragung eindeutig am besten ab.
Märchen der Gebrüder Grimm stehen im Bekanntheitsgrad an erster Stelle. Fast alle Befragten konnten eine richtige Antwort auf die Fragen geben. Die Geschichten von Hans Christian Andersen, Ludwig Bechstein und  Wilhelm Hauff sind nicht mehr so geläufig.
Am wenigsten bekannt sind die Märchen aus 1001 Nacht, die aber nichtsdestotrotz auch für Erwachsene interessant zu lesen wären.
Vielleicht ist diese Umfrage für manche Eltern oder Großeltern ein Anlass,  wieder einmal die verstaubten Märchenbücher von den Regalen zu nehmen und gemeinsam mit Kindern bzw. Enkelkindern darin zu lesen. Dort, wo es so schön heißt: Es war einmal ...
Im Bild die Sieger des Quiz in der Gruppe der Volksschüler: Märchenprinzessin Ulli und Märchenprinz Simon konnten ohne Hilfe jeweils 27 richtigen Antworten geben.

TOURISMUSVERBAND

Infomedia-Anlage funktioniert bestens

Wichtige Vermieterinformation: Neue Infomedia-Anlage (FERATEL) bewährt sich bestens!
Wie bereits mehrfach angekündigt, wurde die neue Infomedia-Anlage der Fa. Feratel vor dem Tourismusverband Westendorf im Jänner 2005 errichtet!
Bereits wenige Tage nach Inbetriebnahme dieser Anlage erhielten wir von etlichen beteiligten Westendorfer Zimmervermietern die Nachricht, dass auch in der Hochsaison durch dieses System kurzfristig frei gewordene „Restbetten“ gefüllt werden konnten.
Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich über die Vorteile bei einer kleinen Vorführung direkt an Ort und Stelle im Tourismusverband zu informieren und bei Interesse dieses System als Neueinsteiger zu nutzen.
Detailinformationen:
Der Tourismusverband hat sich für diese Variante entschieden, da dieses neue System direkt mit der Tourismusverbandsoftware  „FERATEL“ verbunden ist. Dadurch kann die Freimeldung und Aktualisierung Ihrer Betriebsdaten automatisch zum Informator erfolgen und eine zusätzliche telefonische Freimeldung ist nicht mehr notwendig.
Ziel dieses Gästeinformationssystems ist es, dem Gast außerhalb der Öffnungszeiten sowie an Wochenenden und Feiertagen einen umfangreichen Überblick über das aktuelle Bettenangebot zu geben. Neben detaillierten Unterkunftsinformationen bietet dieses System auch eine umfassende Präsentation von Dienstleistungs- und Gastronomiebetrieben sowie Infrastruktureinrichtungen.
Alle Vermieter, welche selber die Möglichkeit zur FERATEL-Wartung haben, sollten jetzt die freien Zimmer und Appartements im System freischalten!

Ende der närrischen Zeit

Mit dem großen Faschingsumzug durch das Dorfzentrum und einer abschließenden Faschingsparty mit Maskenprämierung im Alpenrosensaal wurde die närrische Zeit am Faschingsdienstag in Westendorf verabschiedet. Von der Blondinen-WM bis zum Golfplatzprojekt wurde dabei so manches durch den Kakao gezogen, was in den letzten Monaten für Gesprächsstoff gesorgt hatte.
Wie man im Bild links unten sieht, züchtet der Obst- und Gartenbauverein neuerdings auch Gartenzwerge.
Als beste Gruppe wurde der Fliegenschwarm aus Bichling ausgezeichnet, der zum Gaudium der Zuschauer beim Umzug eine höchst appetitliche Stärkung mit sich führte.

Trojanisches Pferd an der Spitze

Warum verbringen fünf südafrikanische Piloten jeden Winter ihren Urlaub in den Tiroler Bergen, nur um dann in verrückter Verkleidung in ein mit 300.000 Liter Eiswasser gefülltes Becken zu springen? Warum bauen zwei Burschen von der Ostsee aus Pappe, Holz und Plastikfolie eine vier Meter hohe Windmühle, die sich binnen  Sekunden  in  ihre Bestandteile zerlegt? Warum verbringen sechs junge Männer aus Tirol Hunderte Stunden ihrer Freizeit damit, ein vier Meter hohes Trojanisches Pferd aus dünnen Sperrholzplatten zu bauen, das dem Vorbild aus dem aktuellen „Troja“-Film bis ins Detail gleicht, um es für kaum 30 Sekunden zu zeigen, bevor sie es im eisigen Wasser versenken?
Warum wollen dafür mehr Menschen Eintritt bezahlen als etwa bei der Schiweltmeisterschaft in Bormio?
Auch die zehnte Ausgabe des „Jump&Freeze“ konnte diese Fragen nicht beantworten. Bei der inzwischen weltweit bekanntesten winterlichen Funsportveranstaltung sprangen an die 150 Teilnehmer aus acht Nationen entweder mit Schi oder Snowboard möglichst weit oder - in Verkleidung oder mit  selbstgebauten  Vehikeln - möglichst spektakulär in ein riesiges, aus Schnee gebautes Wasserbecken.
Bei den Weitspringern konnte Vorjahressieger Stefan Herzog aus Salzburg mit 17,3 Metern um Haaresbreite seinen Vorjahressieg vor den beiden Lokalmatadoren Philipp Berger und Stefan Schroll wiederholen.
In der Kategorie „best dress“ gewannen vor rund 9000 Zuschauern vier fahrenden Dynamitstangen aus Tirol vor einem internationalem Playmate-Trio aus Südafrika, Tirol und den Niederlanden. Rang drei ging an Tobias Müller aus Deutschland, gefolgt von dem eingangs erwähnten Quintett aus Südafrika, diesmal in fast originaler Zulu-Tracht.
Reif für ein Museum war das Siegerfahrzeug in der Königsklasse der „crazy vehicle“. Das Team um Markus Sparber aus Niederndorf hatte mit seiner Version des Trojanischen Pferdes ein handwerkliches Meisterstück gebaut. Von diesen Trojanern infizieren ließ  sich  dann  auch  die Jury, unter anderem mit Playmate Julia Pöchlauer und  Schi-Ass  Sylvia  Berger, beide aus Westendorf, und wertete mit Höchstnoten.
Dahinter landeten mit einer 4,5 Meter hohen Kirche samt sechsköpfiger Priesterbesatzung und einem sechs Meter Panzer ebenfalls imposante, riesige Fahrzeuge. Rang vier holte sich das Windmühlen-Team aus dem Nordosten Deutschland knapp vor einem Wikingerboot, das auch nach harter Landung und trotz sechs Mann Besatz nicht unterging.
Weitester Sprung: 1. Stefan Herzog (Gerlos) 17,3 m, 2. Philipp Berger (Kelchsau) 17 m, 3. Stefan Schroll (Westendorf) 15,9, 4. Reinhard Waldner (Kelchsau) 15,8
„best dress“: 1. „Dynamitstangen“ (Kirchbichl), 2. „Playboy-Girls” (RSA; Hopfgarten, NL), 3. „Biene“ (Tobias Müller, GER), 4. Zulu Impi (RSA), 5. „Der Speck“ (Markus Lassacher, Hollersbach)
„crazy vehicles“: 1. Trojanisches Pferd (Niederndorf), 2. Kirche mit Priesterschule (Schwendt, siehe auch Titelseite), 3. Panzer der Orx-Jäger (Ebbs), 4. Windmühle (Woldegk, GER), 5. Wikingerschiff (Hallein)

VEREINSNACHRICHTEN

Der Alpenverein informiert

Bergsteiger–Treff:
Wir treffen uns zum monatlichen Bergsteigerabend am Freitag, den  1. April um 20 Uhr im Vereinslokal.
Schneeschuhwanderung:
In den Semesterferien beteiligten sich  19 Kinder und zehn Erwachsene an unserer Schneeschuhwanderung. Wir marschierten über tief verschneite, glitzernde Wiesen und durch einen romantischen Wald vom Brixner Griesberg  zum Kirchberger Sonnberg. Nach einer ausgiebigen Rast mit guter Jause ging`s über „Ruetzn“ wieder zurück zum Ausgangspunkt. Für viele war dies der erste Kontakt mit Schneeschuhen und besonders für die Jüngsten (Sechs- bis Siebenjährige) war diese „große Runde“ (Foto) eine Superleistung.
Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Kinder mit Begeisterung mitmachten.
Von unserer Februartour:
Unser geplantes Tourenziel auf die Speikspitze konnten wir wegen Lawinengefahr und unsicheren Wetters trotz Verschiebung nicht abwickeln. So brachen wir (acht AV-ler) dennoch zu einer Ersatztour auf den Tanzkogel auf. Schließlich konnten wir eine tolle Abfahrt über unverspurte Hänge mit  feinstem Pulverschnee und recht gutes Wetter genießen.  
Schitour auf den Morgenkogel (Tuxer Alpen):
Wir fahren mit Privat–Pkw am Sonntag, den 13. März zum Ausgangspunkt Mühltal, steigen in ca. 4,5 Std., 1.600 Hm, auf den 2.607 m hohen Gipfel und fahren die West-Südwest-Abfahrt herunter.
Die Abfahrt ist um 6 Uhr vom Gemeindeplatz in Brixen. VS–Gerät (Piepser), Schaufel und evt. Sonde mitnehmen. Teilnahme auf eigene Gefahr! Bitte melden (bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300)! Änderungen je nach Schneeverhältnissen und Witterung vorbehalten!
Schihochtouren Schweiz, vier bis fünf Tage:
Ausgangspunkt: Unterengadin, Ortschaft Tschlin, 1.550 m, alle Gipfel über 3.000 m!
Abfahrt: 3. April, 9 Uhr mit Privat-Pkw
Bitte rechtzeitig melden (bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300)! Beschränkte Teilnehmerzahl!

Siege für die VC-Klafs-Damen und –Herren

Die Kampfmannschaften des VC Klafs Brixental mussten am 13. Februar jeweils Auswärtsspiele absolvieren. Die Damen spielten im Cup-Achtelfinale gegen Inzingvolley, die Herren traten im letzten Vorrundenspiel der Landesliga gegen den VC Klucon Imst an. Erfreulich: Beide Matches wurden gewonnen.
Aufgrund der letzten Ergebnisse galten die VC Klafs-Damen als Außenseiter, doch dass im Cup andere Gesetze gelten, bewahrheitete sich erneut. So konnten die Brixentalerinnen von Beginn an mithalten und setzten den Gegner einige Male unter Druck. Trotz zweier verletzungsbedingter Ausfälle auf Seiten von Inzing gingen die Unterländerinnen nicht unverdient als Sieger vom Platz.
Der 3:1-Sieg bedeutet nun das Erreichen des Cup-Viertelfinales und das Ziel „Titelverteidung“ rückt immer näher.
Nun will man auch in der Landesliga die gezeigte Leistung wiederholen.
Die Herren des VC Klafs Brixental spielten in Imst gegen den Tabellenletzten der Herren-Landesliga. Zwar hatten Mihalic & Co im ersten Satz Probleme sich auf die Halle einzustellen, doch ab dem zweiten Satz war klar, dass die Brixentaler den Platz als Sieger verlassen würden. Doch nicht nur das klare Ergebnis (3:0) stimmte positiv, sondern auch das gelungene Comeback von Mittelblocker Marco Koidl.
Die Herren des VC Klafs Brixental haben nun - aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen - berechtigte Hoffnung, im Tiroler Cup möglichst weit zu kommen. Gegner im Viertelfinale ist der Erzrivale SV Rattenberg, gegen den man im letzten Aufeinandertreffen nur knapp mit 2:3 unterlegen war.

Heimfinale erkämpft

Die männlichen U-12- Spieler des VC Klafs Brixental konnten mit drei weiteren Siegen und dem Punktemaximum von 14 Punkten im Grunddurchgang die Berechtigung zur Austragung des Heimfinales am 16. April erspielen.
Nach der U 17, der U 15 und der U 13 schafften es auch die Minis um den wieder überragend spielenden Kapitän Simon Schörghofer den Erzrivalen aus Innsbruck auf Distanz zu halten. Allerdings mussten die Spieler von Trainer Harald Schörghofer alle Register ihres Spielkönnens ziehen, um gegen die stark spielenden Innsbrucker schlussendlich einen knappen, aber nicht unverdienten 2:1-Erfolg landen zu können.
Erwartungsgemäß konnten auch die TU Schwaz und der VC Münster klar mit jeweils 2:0 besiegt werden.
Damit hat der VC Klafs Brixental die optimalste Ausgangslage für die Finalspiele erreicht, wenn es heißt, im Überkreuzspiel gegen den Tabellenvierten, VC Olympia Innsbruck anzutreten, und trifft dann im angepeilten Finale auf den Sieger aus dem Spiel Zweit- gegen Drittplatziertem (Hypo Tirol und SC Mils). Die Klafs-Spieler hoffen mit dem Heimvorteil im Rücken auf eine erfolgreiche Titelverteidigung und  dass sie sich damit auch für die heuer erstmalig stattfindenden österreichischen Meisterschaft der U 12 qualifizieren.

Mario Zanderigo meistens vorne

Mario Zanderigo war auch beim Pferderennen auf Schnee in Westendorf, einer tollen Veranstaltung bei besten Bedingungen und mit vielen begeisterten Zuschauern, der Mann des Tages: Fünf Starts, vier Siege - das ist die eindrucksvolle Bilanz des stärksten Fahrers der beliebten Rennserie auf Schnee.
Viel Lob gab des für die Organisatoren rund um den Präsidenten des Trabrennvereins Westendorf, Jakob Lenk sen.
Egal, mit welchem Pferd Mario Zanderigo an den Start geht - er gilt bei jedem Rennen als erster Sieganwärter. Auch in Westendorf wurde er seiner Favoritenrolle gerecht - mit einer Ausnahme: Im sechsten Rennen brachte er den favorisierten Seriensieger Lindos Lindberg hinter Ulivo Hanover, gefahren von Sebastian Huber, nur als Zweiten ins Ziel.
Der Trabrennverein möchte sich bei allen bedanken, die zum Zustandekommen der gelungenen Veranstaltung beigetragen haben: bei der Exekutive, beim Roten Kreuz, den Grundeigentümern und bei den vielen freiwilligen Helfern, insbesondere beim Bahnchef Sebastian Lindner, der mit seinem Team die vom Regen stark in Mitleidenschaft gezogenen Bahn in einer harten Nachtschicht in hervorragenden Zustand brachte.

Musikanten erfolgreich

Ende Jänner fand in Hopfgarten das heurige Bezirksmusikschirennen statt, an dem wieder zahlreiche Westendorfer Musikanten teilnahmen.
Erstmals wurden die Starter nicht nach Altersklassen, sondern nach Instrumentengruppen eingeteilt, für die Älteren gab es Zeitgutschriften.
Auch bei dieser Bewertungsmethode schnitten die Mitglieder der Westendorfer Musikkapelle hervorragend ab und holten sich vier Klassensiege (Markus Hirzinger bei den Schlagzeugern, Johann Ehrensberger bei den Tenorhörnern, Peter Rieser bei den Hörnern und Jakob Hirzinger mit Tagesbestzeit bei den Flügelhörnern). Ebenfalls auf das Podest kamen Johann Hirzinger (Zweiter bei den Klarinetten), Monika Erharter (Zweite bei den Saxophonen), Anton Prem (Dritter bei den Saxophonen), Christine Entleitner (Dritte bei den Flöten) und Karina Steindl (Dritte bei den Markentenderinnen).
Die Mannschaftswertung wurde - mit klarem Vorsprung vor Reith und Kelchsau - auch heuer wieder nach Westendorf geholt.
Mittlerweile sind die Musikanten aber schon längst wieder bei den Vorbereitungen für die lange Sommersaison und üben auf ihren Instrumenten ...

Starker SVW-Nachwuchs

Die U-10-Nachwuchsmannschaft des SV Maschinen Stöckl Westendorf wurde nach starker Leistung Vizemeister in der Tiroler Hallenmeisterschaft. Die Jungkicker unter Trainer Georg Fuchs mussten sich nur dem Nachwuchs des FC Wacker Innsbruck geschlagen geben und landeten noch vor dem SV Reichenau auf dem zweiten Platz.
Beim Hallenturnier des Tiroler Fußballverbandes am 27. Februar waren in Wörgl die besten Tiroler Nachwuchsmannschaften dabei und die etwas ersatzgeschwächten Westendorfer konnten vor allem kämpferisch sehr überzeugen.
Diese tolle Leistung ist bis dato der größte Erfolg der Nachwuchsabteilung des SVW und ein Beweis für die ausgezeichnete Arbeit unter Jugendleiter Andreas Nagele.
Das Foto zeigt den Tiroler Vizehallenmeister bei den U 10, den SV Maschinen Stöckl Westendorf. Hinter der Mannschaft sind von links nach rechts der Besetzungsreferenten des Tiroler Fußballverbandes (Vorstandsmitglied) Herbert Hallegger und der Vizepräsident des TFV, Dr. Josef Geisler, der auch die Preisverteilung durchführte, sowie Trainer Georg Fuchs zu sehen.

Fankclubfahrt nach Bormio

Am 30. Jänner starteten um 4 Uhr früh 25 Westendorfer eine Fanclubfahrt zur Weltmeisterschaft nach Bormio. Die Gemeinde Westendorf war durch die Wirtschaft stark vertreten.
Die Reisestrecke führte über zwei Pässe und war ca. 400 km lang. Nach 6,5 Stunden trafen wir in St. Caterina ein. Dort mussten  wir leider feststellen, dass unsere Eintrittskarten, für die wir bei der Anmeldung € 35,- bezahlt hatten, leider unterbezahlt waren. Der Aufpreis pro Person betrug € 30, damit wir einen Platz bekamen. Diesen Betrag spendete Max Salcher vom TVB. Herzlichen Dank!
Ein Dankeschön auch an die Firmen Johann Steixner, Gerhard Steixner, Dietric-Luft&Klima und Gassnerwirt (Familie Eisenmann) sowie der Firma Raumausstattung Josef Wurzrainer für die einheitliche Fanclubbekleidung!
Bormio (Österreichhaus) konnte auch eine kleine Werbung für Westendorf bringen. Silvia Berger war ja mit Platz 11 die zweitbeste Österreicherin. Darauf waren alle stolz.

AUS DER PFARRE

Caritas-Haussammlung

Ich darf euch um eure Spende bitten.
Den Sammlern danke ich für ihre Bereitschaft, die Sammlung durchzuführen. 40 % des Sammelergebnisses bleiben zur Linderung von Notfällen in der Pfarre, 60 % werden an die diözesane Caritas überwiesen (siehe Flugblatt).

Kreuzwegandacht

In der Fastenzeit ist an jedem  Freitag  um  19  Uhr in der Kirche und an den Sonntagen  um  16.45  Uhr in der Kapelle des Altenheims eine Kreuzwegandacht.
Ich lade herzlich ein.

Bußfeier und Beichtgelegenheit: Freitag, 18. März

Eine Bußfeier soll uns zur Besinnung führen: Nachdenken über mein Leben, mein Tun und Lassen. Versagen und Schuld ist in unserem Leben leider eine Tatsache.
Christus gibt uns die Chance der Vergebung. Er nimmt uns die Last der Schuld ab.
Jede Last belastet, drückt. Freilich muss ich meine Schuld erkennen und dann bekennen und bereit sein, mich zu ändern. Das gemeinsame Beten, Meditieren, Besinnen, Nachdenken über die Worte Jesu bei der Bußfeier soll dazu eine Hilfe sein.
Das Sakrament der Vergebung ist die Beichte - Aussprache, ein großes Geschenk! Scheint leider aus der „Mode“ gekommen zu sein. Dieses Sakrament wäre so heilsam! Es wird ein Priester für die Beichte da sein.
Ich lade euch herzlich ein.

Fastenzeit und die Feier des Osterfestes

Das Osterfest ist das höchste Fest im Kirchenjahr, die Feier unserer Erlösung. Große Feste, sollen sie gelingen, brauchen eine Vorbereitungszeit. Die Fastenzeit möchte zu einem einfacheren, stilleren und besinnlicheren Lebensgestaltung ermutigen. Immer feiern führt zu einem Leerlauf  und  dann  gelingen auch keine echten Feiern mehr!
Ich lade zu den genannten Angeboten in der Fastenzeit herzlich ein, besonders auch zu den Sonntagsgottesdiensten. Im Jänner und Februar waren die Reihen ziemlich gelichtet!
Jesus selbst lädt uns ein!
An den drei österlichen Tagen (Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag mit der Osternacht) feiern wir das große Geheimnis unserer Erlösung mit dem Höhpunkt, der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Er schenkt uns Leben über den Tod hinaus, ewiges Leben.
Sollten wir da nicht mit IHM gehen? In der Feier des Osterfestes werden wir seine Nähe spüren und Freude empfinden.
Ich lade euch alle herzlich zur Mitfeier der Kar- und österlichen Tage ein.

Nach Assisi -eine Woche Urlaub für Leib und Seele!

Vom 27. August bis 3. September 2005 fahren wir wieder unter der Leitung von P. Wolfgang Heiss O.F.M. nach Assisi (Preis: ca. € 530,- ).
Ich lade schon jetzt herzlich zum Mitfahren ein. Anmeldung im Pfarrhof!

Ausschnitte aus dem Fastenhirtenbrief

Liebe Schwestern und Brüder auf dem Weg des Lebens!
Dankbar für die kostbare Gabe des Lebens haben wir Christen und Christinnen Freude am Leben und nehmen den Auftrag, das Leben vom Beginn bis zum natür-lichen Tod in umfassender Weise zu schützen, ernst. Im Buch Deuteronomium lesen wir die beeindruckenden Worte: „Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen. Liebe den Herrn, deinen Gott, höre auf seine Stimme und halte dich an ihm fest; denn er ist dein Leben“ (Dtn 30,1920). Jesus von Nazareth gibt seine Sendung im Johannesevangelium mit den Worten an: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Selbst in Schwierigkeiten und Unsicherheiten vermag jeder Mensch, der ehrlicherweise für die Wahrheit und das Gute offen ist, den Wert und die Würde des mensch-lichen Lebens vom ersten Augenblick des Daseins bis zu seinem Ende zu erkennen und das Recht jedes Menschen zu bejahen, dass dieses sein wichtigstes Gut in höchstem Maße geachtet werde. Auf der Anerkennung dieses Rechtes beruhen das menschliche Zusammenleben und das politische Gemeinwesen.
Der Mensch ist Mensch von Anfang an.
Viele unserer Zeitgenossen, leider auch Christen, teilen heute die Ansicht, dass Abtreibung zwar nicht sein soll, aber in einzelnen Fällen unvermeidlich wäre und deshalb als „kleineres Übel“ gerechtfertigt sein könnte. Diese Einstellung führt dazu, dass man zwar grundsätzlich am Wert des Lebens des ungeborenen Kindes festhält, ihm aber im konkreten Fall, andere, nachgeordnete Gesichtspunkte, etwa eine materielle oder seelische Notlage oder das Selbstbestimmungsrecht der Frau, vorordnet. Abtreibung erscheint dann als ein von den Zwängen des Lebens diktierter Ausweg. Dabei wird das Lebensrecht des ungeborenen Kindes dem geborenen Menschen untergeordnet.
Wenngleich solche Rechtfertigungsgründe bei vielen unserer Zeitgenossen auf Zustimmung stoßen, so halten sie doch einer rationalen Überprüfung nicht stand. Das ungeborene Kind trägt bereits alle Möglichkeiten seiner späteren Entwicklung in sich. Es ist ein und derselbe Mensch, der vom Augenblick der Zeugung an in einem kontinuierlichen Prozess seine Anlagen entfaltet, bis er zu einem eigenverantwortlichen, selbstständigen Dasein heranwächst. Deshalb ist ein menschliches Geschöpf vom Augenblick seiner Empfängnis an als menschliche Person zu achten und zu behandeln.
Menschliches Leben besitzt von Anfang an eigene Würde, eigenes Recht und eigenständigen Schutzanspruch, der durch die Rechte anderer oder besondere ihm entgegenstehende Umstände nicht aufgehoben werden kann. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung steht das ganze Leben eines Menschen auf dem Spiel; es steht in Frage, ob ein menschliches Leben mit all seinen unvorhersehbaren Erfahrungen und Erlebnissen, seinem zukünftigen GIück und Leid, mit allen menschlichen Beziehungen, in denen es sich entfalten kann, mit aller möglichen Freude für sich und für andere sein darf oder nicht.
Der Gedanke einer Abwägung der verschiedenen auf dem Spiel stehenden Güter ist hier völlig fehl am Platz. Denn es geht bei der Abtreibung nicht um ein einzelnes Gut, sondern um das Leben selbst, das für jeden von uns, ob geboren oder ungeboren, Voraussetzung aller anderen Güter des Lebens, aller persönlichen Wertung, bewussten Pläne oder individuellen Zielsetzungen ist.
Der Fastenhirtenbrief ist im Pfarramt erhältlich und kann auch dem Internet entnommen werden (www.kirchen.net/ordinariat: „Verordnungsblatt“).

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