AUS DER APRILAUSGABE

 

AUS DER GEMEINDESTUBE

Jahresrechnung genehmigt

Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2004 mit einem Rechnungsergebnis von € 847.947,08 und einem Kassen-(Ist)Bestand von € 858.567,80 einstimmig genehmigt.
Das Rechnungsergebnis setzt sich folgendermaßen zusammen:
+ Einnahmen ordentlicher Haushalt: € 6,375.382,79
+ Ausgaben ordentlicher Haushalt: € 5,273.153,99
+ Einnahmen außerordentlicher Haushalt: € 470.894,08
+ Ausgaben außerordentlicher Haushalt: € 725.175,80
Der Sollüberschuss von € 847.947,08 ist bereits im Voranschlag 2005 zur Abdeckung für geplante Vorhaben vorgesehen und kann daher nicht als Rücklage verwendet werden. Der Verschuldungsgrad der Gemeinde beträgt 28,16 % und ist somit sehr niedrig.

Auftragsvergaben

Folgende Auftragsvergaben für den Pflegeheimneubau wurden vom Gemeinderat genehmigt:
Die Zimmermeisterarbeiten wurden  an  die  Firma Mantl GmbH, 6363 Westendorf, mit einer Auftragssumme von brutto € 163.484,32 abzüglich 3 % Skonto, die Schlosserarbeiten an die Firma Johann Steixner, 6363 Westendorf, mit einer Auftragssumme von brutto € 75.112,92 abzüglich 3 % Skonto, die Schwarzdeckerarbeiten an die Firma Ploberger, 6020 Innsbruck, mit einer Auftragssumme von brutto € 103.139,01 abzüglich 3 % Skonto und die Bauspenglerarbeiten an die Firma Weiss-Komplettdach, 6306 Söll, mit einer Auftragssumme von brutto € 21.747,79 abzüglich 3 % Skonto vergeben.
Folgende Auftragsvergaben für den Umbau der Schulküche wurden vom Gemeinderat genehmigt:
Der Auftrag für die Küchenmöbel samt Elektrogeräte wurde an die Firma Kiederer, 6363 Westendorf, mit einer Auftragssumme von brutto € 38.156,49 und die Installationsarbeiten an die Firma Christian Fuchs, Installationen, 6363 Westendorf, mit einer Auftragssumme von brutto € 11.353,13 abzüglich 3 % Skonto vergeben.
Hinweis:
Während der Amtsstunden kann jeder im Gemeindeamt in die Niederschrift der öffentlichen Gemeinderatssitzungen Einsicht nehmen.

MITTEILUNGEN

Landesanerkennung in Gold

Im Jahr 2003 und 2004 erfolgte durch den Aufruf des Kuratoriums Schöneres Tirol die Aktion „Grünes und Blühendes Tirol“ in vielen Gemeinden des Landes.
Dabei wurde im Sinne eines grünen und blühenden Ortsbildes eine Begutachtung durch örtliche Gremien und ehrenamtliche Fachkräfte des Kuratoriums durchgeführt. Eine Landesfachjury wählte 2004 aus den hervorragenden Ortsobjekten einige besondere Leistungen aus, die dem Land Tirol zur Würdigung vorgeschlagen wurden.
Das Land Tirol würdigte dann am 5. März 2005 die Leistungen in einer feierlichen Übergabe von Ehrendiplomen durch den Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa im Landhaus in Innsbruck.
Dabei erhielt die Familie Waltraud und Christian Fuchs, Bichling 116, die Landesanerkennung in Gold, wobei die wunderschöne Gartengestaltung und der blühende Blumenschmuck am Haus gewürdigt wurden.
Im ganzen Land wurden 54 Auszeichnungen in Silber vergeben, jedoch nur elf Auszeichnungen in Gold. Im Bezirk Kitzbühel erhielt nur die Familie Fuchs die goldene  Anerkennung.
Die Gemeinde Westendorf mit Bürgermeister Toni Margreiter gratuliert zu dieser besonderen Auszeichnung recht herzlich.

Verbot der Verbrennens biogener Abfälle

Mit Erlass vom 16.1.2004 wurde die Zulässigkeit des punktuellen Verbrennens von Baum- und Strauchschnitt aus verschiedenen rechtlichen Blickwinkeln aufgearbeitet.
Insbesondere beim punktuellen Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt besteht nach wie vor vor landläufig die Meinung, dies sei unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.
Im § 1 des „Gesetzes über das Verbot des Verbrennens biogener Materialien außerhalb von Anlagen“ sind biogene Materialien als Materialien pflanzlicher Herkunft, insbesondere Stroh, Holz, Rebholz, Schilf, Baumschnitt, Grasschnitt und Laub definiert.
Das punktuelle Verbrennen von biogenen Materialien ist grundsätzlich im Zeitraum zwischen 16. September und 30. April eines jeden Jahres zulässig. Gänzlich verboten ist jedoch das punktuelle Verbrennen biogener Materialien aus dem Hausgartenbereich und aus dem landwirtschaftlich nicht intensiv genutzten Haus- und Hofbereich außerhalb von Anlagen.
Von diesem Verbot ausgenommen ist das punktuelle Verbrennen von kleinen Mengen biogener Materialien aus dem genutzten Haus- und Hofbereich, wenn diese nicht der Verordnung über die getrennte Sammlung biogener Abfälle unterliegen.
Als „kleine Menge“ ist dabei eine Menge von etwa 1 m³ zu verstehen.
Naturgemäß widerspricht es diesen Bestimmungen, wenn eine größere Menge biogenen Materials auf mehrere kleinere Haufen aufgeteilt und diese getrennt verbrannt werden.
Wenn nunmehr bei Durchforstung von entlegenen (z.B. im Almbereich) bestockten Grundstücken nach der Fällung von Bäumen kleine Äste und Zweige verbleiben, deren mechanische Entfernung aufgrund des oft unwegsamen Geländes nicht   oder   nur   mit   unverhältnismäßig großem Aufwand möglich ist, und diese  verbrannt  werden sollen, dann kann entsprechend der angeführten Bestimmungen diese Verbrennung vorgenommen werden.
Nach dem Abfallwirtschaftsgesetz sind biogene Materialien bewegliche Sachen, deren sich der Besitzer entledigen will - und damit grundsätzlich Abfälle.
Eine geordnete Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung ist in diesem Fall nur dann nicht erforderlich, wenn das Material im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes anfällt und im unmittelbaren Bereich einer zulässigen Verwendung zugeführt wird.
Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass eine Verbrennung keine zulässige Verwendung darstellt. Unter Einbeziehung der luftreinhalterechtlichen Bestimmungen kann der Gesetzgeber aber unter sehr eng zu sehenden Voraussetzungen das Verbrennen als zulässig ansehen.
Die allgemeine Verpflichtung zur Reinhaltung der Luft in § 2 Bundesluftreinhaltegesetz trifft jedermann. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind unter anderem Immissionen von Luftschadstoffen, die bei ordnungsgemäßer landwirtschaftlicher Bewirtschaftung entstehen.
Aus der Betrachtung aller Bestimmungen ergibt sich, dass von der Zulässigkeit der punktuellen Verbrennung von Astwerk in entlegenen und unwegsamen Gebieten nur dann auszugehen ist, wenn
+ diese im Zeitraum zwischen 16.9 und 30.4. eines jeden Jahres erfolgt,
+ Mengen von 1 m³ nicht überschritten werden und
+ die Entsorgung (Kompostierung) dieser Materialien aufgrund der Abgelegenheit des Gebietes (Unerreichbarkeit mit Fahrzeugen) nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand zu besorgen wäre.
Jedenfalls grundsätzlich verboten ist das Verbrennen von biogenem Material vom 1. Mai bis 15. September jeden Jahres.
Zudem muss das Verbrennen im Freien vorher der Gendarmerie oder der Feuerwehr gemeldet werden um Fehlalarme zu vermeiden.

Problemstoffsammlung

Am Donnerstag, den 28. April 2005 findet die übliche Giftmüllsammlung auf dem Raiba-Parkplatz statt. Die Sammelzeit ist von 10 Uhr bis 12 Uhr.

Abfallzerkleinerer

Da wahrscheinlich in etlichen Gastronomiebetrieben in Westendorf Abfallzerkleinerer vorhanden sind, wird darauf hingewiesen, dass diese Art der Entsorgung von Speiseresten und Küchenabfällen über die Kanalisation strikt verboten ist.
Sowohl der Einbau als auch das Betreiben von Abfallzerkleinerern ist gemäß Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz und Wasserrechtsgesetz gesetzeswidrig und ist mit Verwaltungsstrafen bis zu € 3.630.- zu bestrafen.
Des Weiteren liegt auch ein Verstoß gegen das Gewerberecht vor, da laut Gewerbeordnung 1994 solche Abfallzerkleinerer  nur  dann als Betriebsanlagen genehmigt werden dürfen, wenn keine nachteiligen Einwirkungen auf die Gewässer auftreten. Da jedoch   das   Einbringen von biogenen Abfällen in die Kanalisation zu negativen  Auswirkungen führt sind diese auch nach dem Gewerberecht verboten.
Gemäß Abfallrecht ist außerdem jeder (auch die Gastronomie) verpflichtet, biogene Abfälle getrennt zu sammeln und einer Kompostieranlage zuzuführen. Gelangen nämlich solche Abfälle über Abfallzerkleinerer vermehrt ins Abwasser, so führt dies zu einem massiven Anstieg der Belastung der Kläranlage, was bis zu einer notwendigen Erweiterung der Anlage führen kann!
Ein derartiger Ausbau der Kläranlage ist immer mit hohen Kosten verbunden, die im Endeffekt jeden einzelnen Bürger treffen.

Aufruf zum Frühjahrsputz

Der Winter verabschiedet sich mit großen Schritten und hinterlässt seine Spuren.
Die Gemeinde Westendorf ist sehr bestrebt, den Unrat auf den Straßen, Gehsteigen und öffentlichen Bereichen zu beseitigen; diese Arbeiten werden auch bereits durchgeführt.
In diesem Zusammenhang möchte sich die Gemeinde bei den Bürgern bedanken, die durch ihre Eigeninitiative, den Unrat in ihrem Bereich zu beseitigen, zur Verschönerung des Ortsbildes mithelfen. Wir hoffen, dass diese Vorbildfunktion von allen Gemeindebürgern übernommen wird.
Die Bergwacht Westendorf führt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die wieder Aktion „Frühjahrsputz“ durch. Dabei werden die Wanderwege und Bachufer usw. vom Müll gesäubert.
Freiwillige, denen die Umwelt in unserem Dorf etwas wert ist, sind herzlich willkommen. Besonders sind die Vereine aufgerufen bei dieser Aktion mitzuhelfen.
Die Aktion wird voraussichtlich Ende April stattfinden. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.

Meldungen sind erbeten an Bergwacht Westendorf unter der Telefonnummer: 0664-1315884 oder per E-Mail an
westendorf@tiroler-bergwacht.at

Westendorf hat die schnellsten Gemeinderäte

Der heurige Gemeindeschicup fand bei ausgezeichneten Bedingungen in Sölden statt.
Die Gemeinde Westendorf nahm mit zwei Staffeln und sieben Personen teil, wobei die Abordnung aus Westendorf mit Bürgermeister Anton Margreiter und den Gemeinderäten Albert Sieberer, Hans Peter Fuchs, Walter Leitner-Hölzl und den Ersatzgemeinderäten Klaus Hölzl, Jakob Hirzinger und Gerhard Pöll den Riesentorlauf am Giggijoch bestens bewältigte.
Klaus Hölzl fuhr die überlegene Tagesbestzeit und gewann die AK I b vor Jakob Hirzinger, der die drittbeste Zeit des gesamten Teilnehmerfeldes fuhr. Walter Leitner-Hölzl siegte in der Klasse AK I a, Toni Margreiter erreichte in der Bürgermeisterklasse den dritten Platz, Sieberer, Fuchs und Pöll erreichten gute Zeiten und landeten im Vorderfeld ihrer Klassen.

SCHULEN – KINDERGARTEN - MUSIKSCHULE

Hauptschüler bei fesselndem Mitterer-Stück

Im Rahmen des Deutschunterrichtes hatten die Schüler der zweiten und vierten Klassen (erste Leistungsgruppen) die Möglichkeit sich mit dem Theaterstück „Die Kinder des Teufels“ von Felix Mitterer auseinanderzusetzen.
Im Vorfeld wurde bereits eifrig am Hexenprojekt fächerübergreifend gearbeitet und so besuchte man eine Abendvorstellung Anfang März in Brixlegg.
Das anspruchsvolle Stück erzählt von einem Hexenprozess gegen Kinder und Jugendliche, der 1675 bis 1681 in Salzburg stattfand und der größte und blutigste seiner Zeit war. Unter Folter wurden den Minderjährigen die Geständnisse herausgepresst und 133 von ihnen wurden wegen Teufelspakt, Schadenszauber und anderer Delikte zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.
Mitterer ist es gelungen, ein düsteres Kapitel unserer Vergangenheit aufzudecken. Die meisten Schüler waren von der Aufführung begeistert, besonders beeindruckend waren die jungen Hauptdarsteller, die sehr überzeugend gespielt hatten.
Ermöglicht wurde dieser anspruchsvolle Theaterabend erst durch den Westendorfer Kulturkreis und zwei Brixner Betriebe (Sport Gschwantler und Gerberei Niederkofler), die die Buskosten übernahmen. Ein herzliches Dankeschön!

Schiwoche

Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder der Standortschikurs der Hauptschule Westendorf durchgeführt.
Außerhalb unseres Schulrahmens trugen viele zum erfolgreichen und erlebnisintensiven Gelingen dieser Woche bei. So möchten wir uns alle ganz herzlich bei den Bergbahnen Westendorf und Brixen bedanken, die einigen Schülern Freikarten zukommen ließen. Außerdem war es für uns sehr hilfreich, eigens eingeschobene Schibusse zu bekommen, die uns die Fahrt zwischen Westendorf und Brixen auf bequeme Art ermöglichten.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch der Schischule Top (Jakob Hirzinger), die uns erneut in großzügiger Manier das abschließende Schülerschirennen ermöglichte. Auch die kinderfreundliche Art unserer Gastwirte war ein wesentlicher Beitrag für eine gelungene Schiwoche.
Besonders überrascht waren einige von uns, die zu einem Mittagessen eingeladen wurden (Leitenhof, Brixen, und Sonnalm, Westendorf). Im Namen der Schüler der ersten Klassen sagen die Klassenvorstände und Begleitlehrer ein herzliches Danke!

Die PTS berichtet

Exkursion der Techniker zur Firma Installationen Hagleitner
Am 23. Februar 2005 führten die Techniker der Polytechnischen Schule Brixen eine Exkursion zur Firma Installationen Hagleitner durch. 
Nach der Begrüßung zeigte uns Herr Hagleitner gemeinsam mit einem Lehrling im dritten Lehrjahr einige interessante Arbeitsabläufe im Installationsbetrieb.
Auch die Funktionsweise einer Wärmepumpe wurde uns sehr anschaulich dargebracht.
Zum Abschluss wurde ein kleines „Installationsquiz“ durchgeführt.
Zweite Berufspraktische Woche
Vom 14. bis 19. März 2005 hatten wir unsere zweite Berufspraktische Woche. In dieser Woche durften wir in Betrieben den „Arbeitsalltag“ in unserem zukünftigen Berufszweig näher kennen lernen.
Die Polytechnische Schule möchte sich nochmals für die Bereitschaft der Betriebe, Schnupperlehrlinge aufzunehmen, bedanken!
 „Salon Hannerl“ zu Besuch in der PTS
Frau Hammer vom Frisörsalon „Hannerl“ in Brixen erklärte sich wieder einmal bereit, unseren wirtschaftlichen Fachbereichen praxisnahe Einblicke in den Beruf eines Frisörs zu gewähren. Gemeinsam mit ihrem Lehrling zeigte sie uns zum Beispiel das „Augenbrauenfärben“. Danke für euren Besuch!
Dank an Herrn Sebastian Fuchs

Durch die Vermittlungen von Herrn Sebastian Fuchs bekamen die Polytechnische Schule Brixen und die Hauptschule Westendorf je eine Schultafel, die von der Justizschule ausgemustert wurden. Danke!

Ein Tsunami-Hilfsprojekt

Vor nicht allzu langer Zeit erschütterte uns alle die Nachricht von der Flutkatastrophe in Südostasien. Um betroffenen Kindern dieser Region zu helfen, haben Lehrer und Schüler der Volksschule die Idee „Kinder malen für Kinder“ in die Tat umgesetzt.
Die Kinder zeigten großen Einsatz und die entstandenen Kunstwerke lassen ahnen, mit wie viel Liebe gearbeitet wurde. Die Bilder (großteils mit Acrylfarben auf Leinen gemalt) werden im Rahmen einer Ausstellung in der Volksschule Westendorf zum Verkauf angeboten. Der genaue Termin im April wird von den Volksschülern noch bekannt gegeben und auch beim „Schau-zuichi-Tag“ in den Schaufenstern der Westendorfer  Geschäfte  zu  erfahren sein. Dort sind auch jeweils  einige  Gemälde bzw. Zeichnungen ausgestellt.
Der Reinerlös der verkauften Bilder wird für ein Kinderhilfsprojekt in der Tsunami-Krisenregion gespendet.
Schüler und Lehrpersonen freuen sich auf ein interessiertes Publikum.
Ein Foto von Arbeiten einer 3. Klasse zeigt, dass sich das Kommen lohnen wird.

Wintersporttag der Volksschule

Auch heuer konnten die Schüler und Lehrer der Volksschule ihren Wintersporttag bei strahlend schönem Winterwetter abhalten - und das Mitte März.
Jedes Kind suchte sich nach eigenen Interessen eine Sportart aus.
75 Schifahrer, 51 Eisläufer, 22 Rodler, 24 Bobfahrer, 21 Schneeschuhwanderer, drei Snowboarder und die freiwilligen Eltern, die als Begleitpersonen mit dabei waren, konnten diesen Schultag im Freien unfallfrei abschließen.
Vielen Dank an die Bergbahnen Westendorf, die uns einige Freifahrten für die Schifahrer spendierten und die Kosten für den Rückholtransport der Rodler übernahmen!
Ein Danke der Schischule Top, die uns günstig einen Snowboardlehrer zur Verfügung stellte. Auch bei der Schischule Ideal und bei Dieters Sportshop möchten wir uns für den preisgünstigen Verleih der benötigten Schneeschuhe bedanken.

Dank aus dem Kindergarten

Hopp, hopp, hopp, unsere 102 Geburtstagskinder reiten im Galopp ...
Wie schön ist es, Geburtstag zu feiern! Einmal im Jahr lassen wir jedes Kind hochleben. Der Geburtstag ist für jedes Kind ein besonderer Tag, den es gerne  mit  seinen  Freunden verbringen möchte. Er ist   ein   unerhört   wichtiges Ereignis, das Kinder voll Spannung und Erwartung herbeiwünschen. An  diesem  besonderen Tag stehen sie im Mittelpunkt.
Bei den Geburtstagsfeiern im Kindergarten werden Rituale besonders gepflegt und sorgfältig eingehalten. Es wird den Kindern Geborgenheit, Gemeinschafts- und Selbstwertgefühl vermittelt.
Durch die großzügige Spende von speziellen Holzzuschnitten der Tischlerei Manfred Manzl können wir unsere Geburtstagskinder heuer mit einem ganz besonderen Geburtstagsgeschenk überraschen. Dafür ein herzliches Dankeschön der Familie Manzl!
Unser Dank geht auch an die Gemeinde Westendorf, besonders an die Gemeindearbeiter, die uns bei der Ausfertigung sachgerecht unterstützt haben. So können heuer unsere Kindergartenkinder an ihrem „Ehrentag“ stolz mit ihrem Steckenpferd nach Hause reiten.

Erfolge bei „Prima la Musica“

Die Landesmusikschule Brixental konnte beim Wettbewerb „Prima la Musica“ in Wattens fünf erste Preise erringen.
Unter den Preisträgern sind mit Beate Riedmann (Klarinette, 1. Preis mit sehr gutem Erfolg, Klasse Sigrid Pirchmoser) und Simon             Plieseis (Akkordeon, 1. Preis mit sehr gutem Erfolg, Klasse Martin Hechenblaikner) auch zwei Westendorfer.
Wir gratulieren allen Wettbewerbsteilnehmern und ihren Lehrern recht herzlich zu diesen schönen Erfolgen!

Die Alpenschule aus der Sicht der Ärzte

Seit Jahren betreuen die beiden Ärzte für Allgemeinmedizin in Westendorf (Dr. Ludwig Graser und Dr. Ekkehard Heel) Kinder und Jugendliche aus ganz Europa bei ihren Aufenthalten. Diese Erfahrungen sind die Grundlagen dieses Artikels.
Die Kinder kommen meist aus Großstädten und flachen Ländern. Auffallend ist, dass immer häufiger eine Ernährungsstörung in Richtung Übergewicht zu beobachten ist. Es sind aber auch einzelne Kinder mit Minderernährung und Untergewicht aus allen sozialen Schichten dabei. Beide Gruppen profitieren, ohne dass eine bestimmte Ernährungsform gewählt wurde. Übergewichtige Kinder nahmen ab, untergewichtige Kinder erreichten eine Zunahme ihres Gewichtes.
Dies ist mehreren Faktoren zuzuschreiben. Der Aufenthalt in sauberer Luft in einer Höhe von 1000 bis 2000 m, vorwiegend im Freien in einer gebirgigen Landschaft, und das Lernen an den Kindern der Gruppe und den Kindern auf den Bauernhöfen bewirken ohne großes medizinisches Begleitprogramm positive Entwicklungen.
Noch deutlicher zeigt sich dieser Prozess, wenn auch durch die Dauer von einer Woche begrenzt, im Projekt „Alpenschule“. Hier erleben viele Kinder zum ersten Mal, wo ihre Nahrung herkommt, wie Bauern in Gebirgsregionen behutsam, mühsam mit der Natur und verantwortungsbewusst und liebevoll mit ihren Tieren umgehen. Selbstverständlich werden auch bei uns technische Hilfen eingesetzt, aber die Kinder können auch sehen, wie Bergbauern ihr Heu über steile Wiesenhänge auf den Hof tragen, wie Brot gebacken, eine Kuh gemolken und ein Kalb ernährt wird.
Sie sehen auf diesen Bauernhöfen und lernen täglich bei den Bauernfamilien, wie unsere Grundnahrungsmittel entstehen, wie sie sorgsam verarbeitet werden und wie man doch in einer modernen Welt mit Auto, Fernsehen, Kühlschrank etc. leben kann und muss.
Aus allgemeinmedizinischer Sicht haben besonders Kinder mit Ernährungsstörungen, nach gehäuften Infekten, nach Operationen, mit Herz- Kreislauf-Störungen, mit somatischen und psychischen Überlastungssyndromen ein hohes Erfolgspotential zu erwarten.
Dies stützt sich auch auf viele Höhenstudien, die eine Ökonomisierung des Herz-Kreislauf- Verhaltens, eine Normalisierung erhöhter Blutdruckwerte, eine Verbesserung der Blutzucker- und Blutfettstoffwechsel-Situation, Gewichtsabnahmen, positive neuropsychologische Effekte, eine Verbesserung der positiven Lebenseinstellung, eine Besserung der Schlafqualität und Schlafdauer, eine Zunahme der jungen roten Blutkörperchen (Reticulocyten) und damit eine bessere Sauerstofftransportfähigkeit zeigen.
Das Klima in unseren Bergen ist den Jahreszeiten entsprechend sehr vielfältig. Herrliche Tage im tiefen Blau eines Sommertages mit blühenden Wiesen wechseln mit stürmischen, gewaltigen Berggewittern und kalten, nassen Tagen mit Schneefällen bis ins Tal im Frühjahr und Herbst.
Da die Kinder auf vielen Wanderungen, durch die Mitarbeit bei der Heuernte und im Kräutergarten, bei Bergtouren eben diese Wetterwechsel mit allen Sinnen spüren, erleben sie, wie intensiv und abenteuerlich Bergaufenthalte sind. Diese klimatischen Bedingungen haben bei verantwortungsbewusstem Umgang - und auch diesen  gilt  es  zu  erlernen - einen äußerst positiven Effekt auf Gesundheit und Wohlbefinden und bewirken eine Erhöhung der Widerstandskraft gegen Erkrankungen.
Das Mitleben mit bäuerlichen Großfamilien unter einem Dach, der Zusammenhalt und das gemeinsame Arbeiten in Haus, Hof und Stall sowie auf der Bergwiese und im Wald sind für viele Großstadtkinder eine neue Erfahrung. Sie sind eingebunden in einen reichen Erfahrungsschatz bäuerlichen Lebens und in eine andere Familiensituation,  meist vom Säugling bis zu den Großeltern. Sie erleben Feste, aber auch Kranksein, Sorgen, Alter, Fröhlichkeit und schwere Arbeit hautnah.
Daher glaube und beobachte ich, dass dieses Projekt Alpenschule eine ganz besondere, ursprüngliche und naturbezogene Erfahrung für Kinder und Jugendliche bedeutet. Keines dieser Kinder kehrt unverändert in seine Heimat zurück.
Ich bin überzeugt, dass diese Woche in den Bergen ein Anstoß für ein gesundheitsbewusstes Leben ist. Vielleicht sind es diese Kinder aus allen Teilen Europas, die einmal darauf achten, dass gesunde Lebensräume, unverfälschte, schadstofffreie Lebensmittel, ein verantwortungsbewusster Umgang in und mit der Natur und allen Tieren, ein soziales, positives, liebevolles Verhalten aller Menschen Ziel aller Europäer sein muss.
Medizinalrat Dr. med. univ. Ekkehard Heel

TOURISMUSVERBAND

Informationen

Westendorf kann auf eine nächtigungsstarke Wintersaison zurückblicken. Vom November bis Februar - die gesamte Winterstatistik werden wir in der Maiausgabe veröffentlichen - konnten mehr Nächtigungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbucht werden.
Auffallend bis jetzt ist das Jännerergebnis: Noch nie wurden in Westendorf in einem Jännermonat 79.825 Nächtigungen erzielt.
Interessant ist auch die Nationenstatistik – in  den Monaten November bis Februar waren die Gäste aus Dänemark erstmals an dritter Stelle (nach den Niederlanden und Deutschland) vor Großbritannien zu finden.
Unser Familien- und Aktivprogramm mit Sabine, welches wir in der heurigen Wintersaison erstmals durchgeführt haben, wurde von unseren Gästen sehr gut angenommen. Mit ein Grund dafür war sicherlich auch die aktive Bewerbung durch unsere Vermieter. Insgesamt nahmen bis Ende Februar rund 750 Personen an den diversen Programmen teil.
Speziell die Schneeschuhwanderungen rund um Westendorf und im Windautal - das Foto zeigt Sabine mit einer Wandergruppe - stellten wöchentlich ein Highlight für unsere Gäste dar.
Das Familien- und Aktivprogramm mit Sabine wird auch in der kommenden Sommersaison fortgesetzt. Wir werden das detaillierte Programm termingerecht aussenden.
Wir möchten es nicht verabsäumen, uns bei den Veranstaltern des Aprés-Ski-Festivals vom 14. bis zum 17. März 2005, Herrn Claus Ziepl („Moskitobar“) und Herrn Schenau „Stefan“ recht herzlich zu bedanken. In der Zeit konnten durch diese Privatinitiative mehr als 400 zusätzliche Westendorf-Urlauber begrüßt werden. Ebenfalls möchten wir uns gleichermaßen bei Herrn Peter Aschaber mit Mitarbeitern für die gelungenen „Holländischen Musiktage“ vom 16. bis zum 20. März 2005 bedanken.
Beiden Veranstaltern nochmals besten Dank für den Einsatz und Gratulation zum Erfolg!
Wir bitten nochmals alle Westendorfer Vermieter die Freimeldungen für den kommenden Sommer 2005 und den nächsten Winter 2005/2006 telefonisch durchzugeben oder zu faxen (Tel.: 6230, Fax: 2390).
Alle Vermieter, welche selber die Möglichkeit zur FERATEL-Wartung haben, sollten jetzt die freien Zimmer und Appartements für BEIDE SAISONEN im System freischalten!

Holländische Musiktage

Zum vierten Mal fanden sich vom 16. bis 19. März zahlreiche Musikanten, Sänger und Fans aus den Niederlanden zu den Niederländischen Musiktagen in Tirol ein. Mit mehreren Konzerten in der Skiwelt Wilder-Kaiser-Brixental und in Westendorf haben die Musikanten einiges geleistet. Dass dabei der Spaß nicht zu kurz kam, dafür sorgte Peter Aschaber, der das Ganze organisierte. Auch bei den Schi- und Schlittenmeisterschaft gab es jede Menge zu lachen. Bei der Niederländischen Klangwolke am Musikpavillon Westendorf spielten neben den Kapellen aus den Niederlanden auch das „Auner Alpenspektakel“ und der englische Entertainer „David“ und begeisterten damit die vielen anwesenden Gäste. Auch der bekannte holländische Sänger „Wolter Kroes“ war mit dabei. Bei einer abendlichen Dorftournee durch Westendorf mit den Kapellen „De Bierleppen“ (Foto) und „De Klepzeikers“ war in den Lokalen kein Platz mehr zum Umfallen und in den Nachtlokalen wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Die nächsten Niederländischen Musiktage finden erst im März 2007 statt.

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

SelbA

Der Sozialsprengel möchte gerne wieder ein SelbA - Training in Westendorf starten. Lebensqualität bis ins hohe Alter verspricht das neue Senioren-Trainingsprogramm, das im Mai (bei genug Anmeldungen) 2005 in Westendorf angeboten wird. Geübt wird einmal wöchentlich in kleinen Gruppen. Selbständigkeit, Freude und Lebendigkeit auch im Alter sind Ziele des Trainingsprogramms.
Wissenschaftliche Untersuchungen der Universität Erlangen bestätigen:
1 Jahr trainieren = 8 Jahre besser leben
Was Sie erwartet:         
* ein besonderes Gedächtnistraining
* ein besonderes gymnastisches Körpertraining
* besondere Hilfen zur Alltagsbewältigung
* Gespräche zu Lebensfragen
Ein Informationsnachmittag findet im Mai statt (genauer Termin in der nächsten Ausgabe)! Informationen: Sozialsprengel, Tel. 2060

Gewichtsprobleme?

Wo liegen meine Schwachstellen?
Körperfettmessung - Messung der Körperzusammensetzung an Fettanteil, Muskelmasse, Kalorienverbrauch, Ernährungszustand, Wasseranteil ... nach der neuesten klinischen BIA-Technologie; Besprechung des Messergebnisses.
Auf Anfrage weitere Beratungen möglich!
Donnerstag, 14. April 05, Donnerstag, 12. Mai 05, ab 15.00 Uhr, Therapiezentrum Westendorf, Kosten: € 40.-
Duchführung der Messung: dipl.ernährungsmedizinsiche Beraterin Angelika Kirchmaier; Anmeldung erforderlich!

Abnehmen mit Kinesiologie

Das Austesten Ihrer Ernährung mit dem kinesiologischen Muskeltest, kinesiologische Bewegungsübungen um die Lebensenergien zu befreien und gleichzeitig blockierende Gedanken ,die das Abnehmen verhindern, abzubauen, stehen bei diesem Kurs im Therapiezentrum Westendorf auf dem Programm.
Er ermöglicht es Ihnen in einer Gruppe Gleichgesinnter, die positiven Seiten der Bewegung zu entdecken, Balance zu finden und Ihr persönliches Ernährungs- und Bewegungsprogramm austesten zu lassen.
Ihr Trainer Herbert Handler kommt aus Kundl, ist Kinesiologe und staatlich geprüfter Trainer. Er präsentiert viele neue Ideen für Ihr Abnehmprogramm und einen guten Start in den Frühling.
+ 4 Abende zu je 2 Std.
+ Ort: Therapiezentrum Westendorf
+ Kosten: € 80.- pro Teilnehmer
+ Anmeldungen erbeten unter Tel. 2060 (Sozialsprengel) oder Tel. 2373 (Therapiezentrum Westendorf)
+ Beginn: Dienstag, 26.4., 18.00 bis 20.00 Uhr

Gesunder Darm?

Darmreinigung und Darmflora, Aufbau ohne Chemie!
Wie kann ich ohne chemische Abführmittel den Darm reinigen? Was braucht ein gesunder Darm?
Alles über Ernährung, Verdauung und Entspannung des Darmes
Holen Sie Ihren Darm aus dem Winterschlaf heraus! In diesem Kurs erfahren Sie,, wie Sie eine Darm-„Autobahn“ in eine Darm-„Blumenwiese“ verwandeln können (und das ohne künstliche Abführ- und Aufbaumittel). Der Darm ist die Brutstätte Ihrer Abwährkräfte! Nützen Sie die Chance und stärken Sie Ihren Darm!
Termin 1: Donnerstag, 14.4.05, 18.30 - 20.00 Uhr (Vorbereitung und milde Reinigung, Darmmassage)
Termin 2: Donnerstag, 21.4.05, 18.30 - 20.00 Uhr (Darmbakterienaufbau)
Termin 3: Donnerstag, 28.4.05, 18.30 - 20.30 Uhr (Zubereitung eines schnellen kalten  „Darmbuffets“)
Termin 4: Mittwoch, 4.5.05, 18.30 - 20.00 Uhr (Darmentspannung mit einfachen Yogaübungen
Referentin: Angelika Kirchmaier
Kosten: € 60.-
Veranstaltungsort: Therapiezentrum Westendorf
Anmeldung erforderlich!

VEREINSNACHRICHTEN

Staatsmeistertitel

Auch heuer konnte die junge Westendorfer Leichtathletin Laura Obermoser die Saison mit einem Staatsmeistertitel beginnen.
Gemeinsam mit Andrea Danler und Doris Tochtermann holte sie sich mit der W-16-Mannschaft der LG-Pletzer Hopfgarten den Staatsmeistertitel im Crosslauf.
Wir gratulieren!

Räudebad

Das Räudebad beim Schweiberlbauer in Westendorf kann von allen Schaf- und Ziegenhaltern am Samstag, den 23.4. von 8 Uhr vis 16 Uhr benützt werden (Bademeister: Andreas Steindl, Tel. 6660).
Laut tierärztlicher Verordnung müssen alle Schafe und Ziegen vor der Alpung gebadet oder geimpft werden.

SV „Sponsor“ Westendorf

Der Sportverein Westendorf kann seit seiner  Gründung im Jahre 1969 auf eine lange Reihe von Sponsoren und Gönnern des Fußballs zurückblicken! Waren es in den Anfängen noch einzelne „Manda“ wie der Lenk-Jakob, Lorenz Angerer, Raimund Hausberger, Franz Stöckl, Franz Schober, Gerhard Hopfensberger usw., die neben der zeitaufwendigen Führung des Vereines auch noch beträchtliche Summen an Geldern in ihr „Hobby“ steckten (und es teilweise noch tun!), kamen im Laufe der Jahre auch immer mehr Firmen und öffentliche Institutionen wie Gemeinde, Tourismusverband, Bergbahnen Westendorf, Schisport Hausberger (Inh. Brigitte und Josef Margreiter) und Raiffeisenkasse dazu.
Die Gemeinde und die Raiffeisenbank Westendorf gehören wohl schon seit mehr als 30 Jahren zu den treuesten Sponsoren unseres Vereines und der Tourismusverband hat sich als Gönner wohl ebenfalls seit über 20 Jahren hervorgetan!
Da der Verein jedoch nicht kleiner und die Aufwendungen immer größer wurden, mussten wir uns auch immer wieder nach neuen Geldgebern für den Verein umschauen! Und egal, bei welchen Gastwirten, Geschäften, Betrieben oder Einzelpersonen wir in unserem Ort um neue Dressen, Spielbälle, Spenden, Tombolapreise ect.. vorstellig wurden, stets hatte und hat man ein offenes Ohr für unsere Anliegen!
Mit dem neuen Platz 1990 fanden die von Hans Margreiter und Kurt Wimmer betreuten Bandenwerbetafeln sehr guten Anklang, und diese Partnerschaft mit den Firmen und Betrieben ist für uns zu einem mittlerweile unverzichtbaren Standbein neben unseren anderen Sponsoren geworden!
Auch die Stadiondurchsagen und die Spielsponsoren für die verschiedenen Heimspiele haben sich bestens bewährt. Ideal ist auch die „Patenschaft“ für Nachwuchsmannschaften in den letzten Jahren angekommen! Patenschaft heißt, dass wir für die verschiedenen Nachwuchsmannschaften jeweils einen Sponsor haben, der diese Mannschaft für ein oder mehrere Jahre hinsichtlich Dressen oder Gemeinschaftspflege sponsert! Namentlich haben wir aktuell mit Johann Steixner (Schlosserei), Gerhard Steixner (Installationen), Klaus Manzl (Computertechnik), Claus Ziepl (Moskito-Bar), und Walter Götsch (Alpenhof) ausgezeichnete Partner gewonnen!
Mit diesen Sponsoren werden aber zum größten Teil nur die Aufwendungen für die Ausrüstung  unserer mittlerweile sieben Nachwuchsmannschaften, IB- und Kampfmannschaft sowie einer Damenmannschaft abgedeckt! Wenn man nun aber bedenkt, dass unser Jahresbudget mittlerweile weit über € 70.000.- beträgt, so kann sich wohl jeder vorstellen, dass für den Spielbetrieb, Trainer, Schiedsrichterkosten, Fahrtkosten, das Dressenwaschen, Putzen, Platz- und Gebäudeerhaltung, Strom, Wasser, Geräte, usw. Kosten  auf den Verein anfallen, die durch Einnahmen aus der Kantine, Eintritte, Pfingstturnier und ähnlichem bei weitem nicht abgedeckt werden können!
Wären jetzt hier nicht neben der Gemeinde (die sich in den letzten Jahren äußerst großzügig gezeigt hat) und dem Tourismusverband Westendorf unsere drei   Hauptsponsoren tätig, der Verein könnte in diesem Ausmaß wohl nicht bestehen! Daher gilt hier mein Dank der Raiffeisenbank Westendorf, die auf weitere 2 ½  Jahre ihre Sponsortätigkeit verlängert und bewiesen hat, dass Sport- und Nachwuchsförderung keine leeren Worte unserer größten heimischen Bank sind, weiters Simon Rabl („Autohaus Fuchs“, Itter), mit  dem  wir  seit  fünf  Jahren - ähnlich seiner Marke „Peugeot“ - einen äußerst zuverlässigen Partner gefunden haben, der auch auf weitere fünf Jahre seine Hauptsponsortätigkeit verlängert hat - und nicht zuletzt, sondern hauptsächlich, möchte ich mich bei unserem Namensgeber,  Herrn Johann Stöckl  („Landmaschinen Stöckl“) bedanken, der mit seiner Hauptsponsortätigkeit in den letzten drei Jahren wesentlich dazu beigetragen hat, dass der Sportverein Westendorf  mit neun Mannschaften im Tiroler Fußballverband vertreten ist!
Wir vom Sportverein schätzen uns glücklich, einen Hauptsponsor dieser Größenordnung zu haben, und hoffen natürlich, auch die nächsten Jahre „SV Maschinen Stöckl“ zu heißen.      
Toni Faistenauer, Obmann SV Maschinen Stöckl Westendorf

Erfolgreiche Saison für den SCW

Arbeitsreich war der Winter auch heuer wieder für den SC Westendorf. Neben den vielen Rennen, die der Verein durchführt - Highlight war natürlich der FIS-Slalom, der heuer trotz widrigster Witterung perfekt durchgeführt werden konnte - ist auch die Nachwuchsarbeit ein besonders wichtiger Teil der Arbeit des Westendorfer Skiclubs.
Nicht zuletzt dank der engagierten Nachwuchstrainer war der Westen
dorfer Schinachwuchs auch im heurigen Winter wieder sehr erfolgreich.
Abschluss der Rennsaison war das Familien-, Vereins- und Betriebsrennen am Laubkogel am Osterwochenende. Wie in jedem Jahr hatten sich viele Westendorfer Betriebe, Vereine und Familien zu dem beliebten Mannschaftsrennen gemeldet.
Gewonnen hat in der Familienwertung die Mannschaft Hain, „Oberziepl“, mit Mathias, Mathias Hain jun. und Elisabeth Fuchs-Hain vor den Gebrüdern Rieser, „Rothen“, mit Johann, Josef und Anton Rieser. Den dritten Platz belegte die Familie „Troadstadl“ mit Klaus, Werner und Andreas Horngacher.
Die Betriebswertung entschied die Schischule Top mit Jakob Hirzinger, Mathias Entleitner und Max Luxner vor der Schischule Westendorf I mit Toni Dummer, Sepp Pöll und Josef Gossner für sich. Das Team Schischule Westendorf II mit Wast Pöll, Hansi Fuchs und Toni Aschaber belegte den dritten Platz.
Die SVW-Damen mit Lydia Pletzer, Sabine Kirchmair und Patrik Lindner gewannen die Vereinswertung vor der Musikkapelle Westendorf mit Klaus Hölzl, Peter Rieser und Johann Ehrensberger. Die Schuhplattlergruppe mit Helmut Aschenwald, Gerry Pöll und Martin Kirchmaier nahm auf dem dritten Treppchen Platz.
Die Gaudiwertung entschieden die „Pistenflitzer“ Andreas Fohringer jun, Andreas Fohringer sen. und Johanna Hirzinger für sich.
Ein weiterer Fixpunkt im Rennkalender war natürlich auch die Clubmeisterschaft des SC Westendorf im Februar. Auf dem bestens präparierten Zieplhang wurde um die Skiclubkrone gekämpft. In allen Altersklassen galt es als Schnellster des Vereins im Ziel zu sein.
Besonders guten Anklang fand die neu ins Leben gerufene Elternwertung, bei der es nicht galt der Schnellste zu sein, sondern dem Mittelwert am nächsten zu kommen.
Zu Clubmeistern kürten sich bei den Damen Viktoria Aschaber, welche die Klasse Jugend II weiblich für sich entschied, und bei den Herren Klaus Hölzl - er siegte in der Klasse Herren AK I.
Der Skiclub möchte sich bei allen Mitgliedern, Helfern, Eltern, der Gemeinde und den Betrieben für die Unterstützung im abgelaufenen Winter bedanken.

Von der Skiclubmeisterschaft

Bei herrlichen äußeren Bedingungen wurde am 19.2.2005 die Clubmeisterschaft für alle Klassen durchgeführt. Auf der bekannt selektiven, aber bestens präparierten Piste des Zieplhanges hatte Klaus Hölzl einen fairen Kurs gesetzt.
Von den insgesamt 120 Startern mussten aber auch heuer wieder einige der Angriffslust Tribut zollen und die Hoffnungen im Schnee begraben. Trotzdem sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Rennen völlig unfallfrei abgewickelt werden konnte.
In allen Klassen wurden tolle Leistungen geboten. Die einen kämpften verbissen um Hundertstel-Sekunden, andere wiederum nahmen es etwas lockerer und  fuhren  das  Rennen nach dem Motto: „Hauptsache, dabei gewesen“.
Den Clubmeistertitel bei den Mädchen und Burschen holten sich Stefanie Nageler und Thomas Obermoser. Tagessieger wurden Viktoria Aschaber und Klaus Hölzl.
Die Siegerehrung wurde erstmals von der neuen Clubchefin Elisabeth Hain-Fuchs im Zielgelände durchgeführt. Sie bedankte sich bei allen Teilnehmern, Funktionären sowie freiwilligen Helfern und auch bei den Eltern für die Unterstützung während des ganzen Winters. Ein besonderer Dank galt auch der Tischlerei Manzl für die Beteiligung an der Pokalspende.

Auftakt zur Titeljagd für den Volleyballnachwuchs

Hochgesteckte Ziele hat sich heuer die männliche Nachwuchsabteilung des VC Klafs Brixental gesteckt. Das Minimalziel lautet, in allen sechs Nachwuchsbewerben ins Finale zu kommen.
Die Ausgangslage dazu ist nahezu ideal. Als Tabellenführer bei den Mini-, Midi-,  Schüler-  und  Jugend-Meisterschaften haben die Brixentaler als Veranstalter den Heimvorteil und treffen im Meister-Play-off im Überkreuzspiel auf den jeweiligen Viertplatzierten. Der Sieger dieser Partie bestreitet das Finale gegen den Sieger des anderen Überkreuzspieles (Zweitplatzierter gegen Drittplatzierter). Den Auftakt um die Entscheidung machten die U 15 (Schüler) am 3. April.
Erwartungsgemäß sollte das Finale gegen die Innsbrucker gespielt werden, die in der laufenden Meisterschaft immer besser ins Spiel gekommen sind und der - allerdings stark ersatzgeschwächten - Klafs-Mannschaft  die erste Saisonniederlage zugefügt haben.
Körperlich sind die Innsbrucker den Westendorfern überlegen, die mit  Ausnahme der drei  Tiroler Auswahlspieler Koidl, Haselsberger und Dialer mit U-13-Spielern antreten müssen.
Sollte es allerdings zur Titelverteidigung reichen, dann würden bei den in Salzburg stattfindenden österreichischen Meisterschaften aufgrund der Größenregelung des ÖVVs - Spieler über 1,90 m dürfen ein Jahr länger bei den U 15 spielen - die beiden Riesen Wohlfahrtstätter und Scheed mitspielen dürfen. Das würde die Schlagkraft der Brixentaler Truppe enorm steigern.

VC-Klafs-Siege

Keine Probleme hatten die Brixentalerinnen im Cup-Viertelfinale am 6. März gegen den UVC Schwaz. Mit einem klaren 3:0-Erfolg zog man als Titelverteidiger ohne Schwierigkeiten in das Halbfinale ein.
In der Landesliga hieß der Gegner TU Schwaz. Auch diesmal waren die VC-Klafs-Damen die klar bessere Mannschaft und auch der Sieg war mit 3:0 ungefährdet.
Ein wichtiger Wettkampftag war dann der 12. März. Der erklärte Titelaspirant, TI Innsbruck 1, war der erste Gegner, mit dem es die Brixentalerinnen zu tun bekamen. Man begann stark und führte schon mit 2:0 Sätzen, ehe man den berühmten Faden und damit Satz 3 und 4 verlor. Doch im Entscheidungssatz lieferte man den Gegnerinnen einen erbitterten Kampf. Denkbar knapp ging letztendlich die Entscheidung mit zwei Punkten Unterschied zu Gunsten der Innsbruckerinnen aus. Mit der knappen 2:3-Niederlage  verloren Zass & Co nicht nur das Spiel, sondern auch die Tabellenführung. Im zweiten Spiel des Tages gegen Inzingvolley erholte man sich aber wieder schnell von der Niederlage, ging als 3:0-Sieger vom Platz und untermauerte damit die berechtigten Hoffnungen im Kampf um den Titel.
Auch den Herren des VC Klafs Brixental gelang gegen die TU Schwaz ein klarer Sieg ohne Schwierigkeiten.
In der Unteren Play-Off der Herren-Landesliga geht es nur mehr darum, den fünften Gesamtrang zu erreichen. Dieses Ziel wollen natürlich auch die Brixentaler verwirklichen und müssen zunächst die Hürde TU Schwaz nehmen. Im ersten Heimspiel gab man sich keine Blöße und gewann sicher mit 3:1. Trainer und Obmann Harald Schörghofer verwendet diese Spiele, im Hinblick auf die nächste Saison, um Aufstellungsvarianten und das Kombinationsspiel zu verbessern. Trotzdem bleibt das Ziel nach wie vor der fünfte Tabellenplatz.
Bei den VC Klafs-Damen läuft es auch heuer wieder rund. Als amtierender Tiroler Meister konnte jetzt mit einem klaren 3:0-Erfolg  gegen die TU Schwaz die Tabellenführung des diesjährigen Meister-Play-Offs in der Landesliga erobert werden. Da nur mehr zwei Spiele ausständig sind, ist man schon fix für das Final-Four qualifiziert.
Auch im Tiroler Cupbewerb haben Neospielertrainerin Zass & Co noch einiges vor. Nach dem Erreichen des Halbfinales (gegen VC Olympia Innsbruck – Termin steht noch nicht fest) will man jetzt natürlich auch den Tiroler Cupsieg und somit eine erfolgreiche Titelverteidigung schaffen.

Gastro-Zipflbobrennen

Am 22. März veranstaltete die Westendorfer Wirtschaft zum Saisonausklang das 2. Gastro-Zipfelbobrennen.
Gewinner der Teamwertung war das Hotel Post, gefolgt vom Vitalhotel Schermer und dem Village Pub. Die Einzelwertung der Herren gewann  Florian vom Gassnerwirt, bei den Damen war Jennifer vom Glockenstuhl nicht zu schlagen.
Die Preisverteilung fand in der Jagdhütte statt, ein Dank der Familie Schipflinger für den gemütlichen und stimmungsvollen Abend, umrahmt von Gerry und Björn von den „Styrolern“.

Die Westendorfer Wirte möchten sich sehr herzlich bei Ihren Mitarbeitern für die tolle Arbeit in den Betrieben bedanken. Westendorf  hat als einer der wenigen Orte in der Umgebung ein solche Veranstaltung für unsere Touristiker. Ein Dank an allen Beteiligten und Sponsoren, die diese Veranstaltung ermöglichten.

Mitteilungen des Alpenvereins

Bergsteiger–Treff
Wir treffen uns zum monatlichen Zusammenkommen am Freitag, den  6. Mai um 20 Uhr im Vereinslokal.
Zweitagesschitour auf den Sebleskogel (Stubaier Alpen)
Wir fahren mit Privat–Pkw am Samstag, den 16. April zum Ausgangspunkt Lüsens (Sellraintal) und steigen in ca. 2,5 Stunden auf zum Westfalenhaus. Am Sonntag geht’s dann weiter in ca. drei Std., 1.000 Hm, auf den 3.225 m hohen Gipfel und wir fahren die Südost-Nordost-Abfahrt herunter.
Abfahrt: 12.30 Uhr vom Gemeindeplatz in Brixen.
VS–Gerät (Piepser), Schaufel und evt. Sonde mitnehmen. Teilnahme auf eigene Gefahr!
Bitte melden (bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300)!
Änderungen je nach Schneeverhältnissen und Witterung vorbehalten!
Von unserer Märztour
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah!
Auf Grund der noch ausgezeichneten Schneeverhältnisse in unserer Gegend und erheblicher Lawinengefahr war statt dem Morgenkogel (Tuxer Alpen) das Gerstinger Joch von der Windau aus unser Tourenziel (Foto). 15 AVler genossen den herrlichen Pulverschnee im oberen Abschnitt und wurden im letzten Drittel durch den Wechsel  von Bruchharsch und Pulverschnee noch ordentlich gefordert.
Danke den Organisatoren Hubert und Marianne!
Sektionentreffen
Ende Februar trafen sich Alpenvereinsabordnungen aus Regensburg und Brixen (Südtirol) zu einem Wochenende in unserem Ort. Sigi und Herta Baumgartner unternahmen mit ihnen Schitouren auf den Lodron und auf den Nachtsöllberg (25 Teilnehmer). Danke den Tourenbegleitern Sigi und Herta!
Alpenverein–Senioren
Ab 4. Mai ist wieder geplant, an jedem zweiten Mittwoch eine Tour (Wanderung, Bergtour, Radtour) zu unternehmen. Für die Führung einzelner Touren haben sich neun Mitglieder bereit erklärt.
Wir veröffentlichen in den Gemeindezeitungen Monat für Monat  die ausgewählte Tour und den Namen sowie die Telefonnummer des Tourenbegleiters. Koordinator ist Sigi Baumgartner.
Meldungen bitte jeweils an den jeweiligen Tourenbegleiter, denn dieser ist für die Organisation und Durchführung zuständig!
Radtour zu den Reintaler Seen
Am Mittwoch, den 4. Mai starten wir unsere erste Radtour zu den Reintaler Seen. Nähere Informationen und Meldungen bei Tourenbegleiter Ulrich Knauer, Tel.05334/8703!
Mit Zug nach oder von Wörgl ist möglich!

Nicht mehr die Jüngsten!

„Nicht mehr die Jüngsten, aber immer noch rüstig!“, stellten die drei Ehegattinnen Marianne Aschenwald, Rita Hausberger und Elke Schober, die ihre Männer zum Alt-Schuhplattler-Treffen am 17. März im Gasthof Aschenwald begleitet hatten, mit freudigem Schmunzeln fest.
Freudig, gemütlich und nett war es in der Tat beim Aschenwald, weil alle Westendorfer Schuhplattler gekommen waren: Andreas Stöckl, Martin Antretter, Franz Schober, Sepp Aschenwald, Balthasar Fuchs, Raimund Hausberger und Plattler-Boss Sepp Ziepl.
Bei exzellenter, gut bürgerlicher Küche, ebenso guten Getränken, freundlicher Bedienung und wunderbarer Zithermusik von Martin wurden die „alten Zeiten“ wieder aufgefrischt. Die sieben Genannten und Ludwig Astl, Hans Oberforcher und Sepp Stöckl mit den Sängerinnen Aloisia Strasser, Mary und Resi Fuchs sowie Marianne Rieser und Akkordeonsolist Siegfried Rainer hatten nach 1945 viele Jahere die Tiroler Abende in Westendorfer gestaltet und dabei mit ihren Tänzen und Liedern, mit Harfe, Zither, Gitarre, Klarinette und Ziehharmonika die Gäste aus nah und fern begeistert. Die feschen Dirndln und schneidigen Burschen hatten aber daneben auch Auftritte im ganzen Bezirk bestritten, waren in der Sommer-Oper von Bad Ischl aufgetreten und hatten in deutschen Landen für Furore gesorgt.
Der Zeit voraus war die Gruppe auch im „Marketing“, denn in den Pausen wurden Modenschauen durchgeführt, bei der die „Handmade-Produkte“ von Georg Bernsteiner von seiner jungen, charmanten Gattin Anneliese für Begeisterung und Kauflust sorgten. Da staunten jung und alt - und selbst die Großstädter!
An diesem Abend gedachten die Plattler auch all jener Westendorfer und Westendorferinnen, die den Weg des Irdischen bereits verlassen haben, aber zu den großen Mitgestaltern von Brauchtum und Folklore in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg gehörten:
Traudl Pfeifer, Marianne Rieser, Aloisia Strasser, Stiel-Dora, Ludwig Astl, Anton Dummer, Paul Kitoff, Jakob Oberhauser, Siegfried Rainer und Sepp Stöckl.
Es gibt nichts Schöneres, als durch Musik, Lied und Tanz Freude in die Herzen der Menschen zu bringen. Die Genannten taten es mit Überzeugung.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Am 18. März 2005 hielt die Freiwillige Feuerwehr Westendorf ihre 109. Jahreshauptversammlung ab, zu der 61 Feuerwehrmänner und folgende Ehrengäste erschienen sind: Dekan Gustav Leitner, Bürgermeister Margreiter, Bezirksfeuerwehrinspektor Ritter, Kitzbühel, Abschnittsfeuerwehrkommandant Beihammer, Brixen, FF-Kommandant Prem, Hopfgarten, Gendarmeriepostenkommandant Foidl und Sebastian Antretter als Vertreter der Bergrettung Westendorf sowie die Ehrenmitglieder Altkommandant Plieseis und Sepp Berger.
In einer Gedenkminute gedachte die Feuerwehr ihrer verstorbenen Mitglieder Josef Krall vulgo Kröß- Sepp, Josef Fuchs, „Krößhäusl-Sepp“, Matthias Schwaiger, „Kälberpoit“, und Gerätewart Josef Plieseis.
Die Feuerwehr Westendorf hat mit der Löschgruppe Windau derzeit 106 Mitglieder, davon 79 Aktive und 27 Reservisten.
Dem Bericht des Kommandanten war zu entnehmen, dass die Feuerwehr im Jahr 2004 zwanzigmal zu Ernstfällen ausrücken musste und zwar zu zehn Brand- und zu zehn technischen Einsätzen. Weiters musste sie noch zu mehreren Wespennesterausräumungen und anderen kleineren Dienstleistungen ausrücken. Es gab keinen größeren Brand- bzw. technischen Einsatz.
Die Übungs- und Schulungstätigkeit war sehr gut, denn es wurden insgesamt 49 Übungen und Schulungen durchgeführt.
Ansonsten wurden noch mehrere Ordnungs- und Verkehrsdienste getätigt und waren viele andere Teilnahmen notwendig.
Die Gesamtzahl an Ausrückungen betrug 92 (ohne die kameradschaftlichen Zusammenkünfte). Acht Mann haben Kurse an der Landesfeuerwehrschule absolviert.
Im letzten Jahr hat die Feuerwehr ein neues Kommandofahrzeug erhalten, dafür aber einen Gebrauchtwagen der Löschgruppe Windau zur Verfügung gestellt. Weiters wurde ein Anhänger sowie Helmlampen, Masken und Einsatzbekleidung angekauft.
Wegen des Umstandes, dass die bisherige Drehleiter aufgrund ihres Alters und der Mängel nicht mehr eingesetzt werden durfte, hat sich die Feuerwehr entschlossen die von der Feuerwehr Vösendorf bei Wien angebotene gebrauchte, aber wesentlich jüngere Drehleiter mit Zustimmung der Gemeinde um € 29.000.-anzukaufen, wofür es vom Land und von der Tiroler Versicherung einen Zuschuss von insgesamt € 11.500.- gibt.
Heuer sollen Kopfschutzhauben, Gurte und weitere Einsatzbekleidung angeschafft werden.
Auch die Löschgruppe Windau mit ihren 18 Mann war wieder aktiv tätig bei den Übungen und Schulungen.
Wegen des Ausfluges nach Graz hatte die Feuerwehrkasse trotz der guten Einnahmen beim Hallenfest und Ball einen kleinen Abgang zu verbuchen, berichtete Kassier Hausberger.
Die Gemeinde hat für die Feuerwehr im Jahr 2004 € 46.000.- ausgegeben. In diesem Betrag ist ein Teil des neuen Fahrzeuges enthalten.
 Angelobt und zu Feuerwehrmännern befördert wurden die Probefeuerwehrmänner von der Löschgruppe Windau: Stefan Margreiter, Burghof, und Georg Walter, Tennfeld.
Weiters wurden befördert: Hanspeter Gwiggner und Reinhard Steindl (im Bild mit Bürgermeister Margreiter) zum Löschmeister und Jakob Ellmerer zum Hauptlöschmeister.
Für langjährige aktive Mitgliedschaft wurden geehrt: Helmut Dax und Reinhard Steindl für 25 Jahre, Josef Hölzl von der Löschgruppe Windau und Schriftführer Jakob Goßner für 40 Jahre und Christian Leitner, „Wies“, von der Löschgruppe Windau für 50 Jahre.
Nach den Ansprachen der Ehrengäste berichtete der Kommandant noch, dass die Feuerwehr wieder Nachwuchs bekommt und zwar sind wieder neun Jugendliche - dies entspricht einer Gruppe - als Probefeuerwehrmänner zur Feuerwehr gegangen. Es sind dies Hannes Antretter, Stiedl, Denis Aschenwald, Markus und Thomas Manzl, Schneeberg, Markus Treichl, Bichling, Christoph Schwaighofer, Bichling, Matthias Rieser, Straßhäusl, Stefan Gasteiger, Reiterhof und Patrik Treichl, Wastlhof.
Am Schluss der Hauptversammlung bedankte sich der Kommandant bei allen Feuerwehrmännern, die ihn bestens unterstützen und stets zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden, bei der Gemeinde für die finanziellen Leistungen, beim Bezirkskommando, bei der Gendarmerie, Bergrettung, Rettung und bei den Nachbarfeuerwehren für die gute Zusammenarbeit und sprach die Hoffnung aus, dass die Feuerwehr von größeren Einsätzen auch im heurigen Jahr verschont bleiben möge.  

AUS DER PFARRE

Aktion „Familienfasttag“ (Fastensuppe)

Die Aktion erbrachte eine Summe von € 784,15, davon € 590.- bei der Fastensuppe.
Ein Dank allen, die bei der Durchführung der Aktion geholfen haben, und ein herzliches „Vergelt´s Gott!“ allen Spendern!

Familiengottesdienst am 24. April (10.15 Uhr)

Besonders laden wir zu diesem Gottesdienst die Großeltern mit ihren Enkeln ein - oder die Enkel laden die Großeltern ein!
Eingeladen sind alle Kinder und Erwachsenen.

Nach Assisi - eine Woche Urlaub für Leib und Seele!

Vom 27. August bis 3. September 2005 fahren wir wieder unter der Leitung von P. Wolfgang Heiss O.F.M. nach Assisi (Preis: ca. € 530,- ).
Ich lade schon jetzt herzlich zum Mitfahren ein. Anmeldung im Pfarrhof!

Ostern

Wir haben das Osterfest, das große Ereignis der Auferstehung Jesu Christi, gefeiert und feiern die „österliche Zeit“ bis zum Pfingstfest. Ostern, der Durchbruch vom Tod zum Leben! Freilich: Wir können auch weiterhin dem Tod nicht ausweichen und wir werden auch trauern, wenn ein Mensch, der uns nahestand, von uns geht, aber wir brauchen nicht trauern wie die andern, die keine Hoffnung haben, sagt der Apostel Paulus. Uns ist die Hoffnung geschenkt, dass Christus unser Leben hält, auch durch den Tod hindurch, und dass er unser Leben in der Ewigkeit vollenden und mit Unsterblichkeit beschenken wird.
Für mich war es eine Freude, dass die Gottesdienste in den Kartagen und zum Osterfest - Osternacht Ostersonntag - so gut besucht waren. Ich hoffe, dass wir bei der Feier der Gottesdienste etwas erahnen durften von dem großen Geheimnis der Auferstehung Jesu Christi.
Wir sind reich beschenkt, der Herr des Lebens geht mit uns ob durch Dunkelheit oder Licht! Vertrauen wir auf ihn und gehen auch wir mit ihm!
Allen, die bei der Gestaltung der Gottesdienst - besonders der Kirchenchor - mitgeholfen haben, und für die schön geschmückte Kirche ein herzliches „Vergelts Gott“.
Dass die Freude, die Kraft, der Glaube und Hoffnung des Osterfestes lange anhalten mögen, das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

Ernennung zum neuen Bildungswerkleiter

Bei einem mit über 45 Teilnehmern sehr gut besuchten Vortrag mit Dr. Emmanuel Bauer („Schuld und Schuldgefühle - Therapie oder Beichte?“) wurde Thomas Steinbacher zum neuen Bildungswerkleiter des Katholischen Bildungswerkes Westendorf ernannt.
Dechant Pfarrer Mag. Gustav Leitner bedankte sich für die Übernahme und gratulierte zum großen Team rund um Steinbacher.
Bürgermeister Anton Margreiter bezeichnete das wieder belebte Katholische Bildungswerk als eine wichtige Einrichtung für Westendorf, die sich Menschlichkeit, Gemeinwesen, Glaube und weitere Hilfestellung auf die Fahnen geschrieben hat.
Andreas Gutenthaler, Direktor des Katholischen Bildungswerkes Salzburg überreichte die Ernennungsurkunde und betonte, dass die Bildungsarbeit mit offenen Horizonten auch einer zunehmenden Tendenz zum Rückzug ins Private und der wachsenden Anonymität und Isolierung in unserer Gesellschaft entgegenwirkt.
Der Wortlaut der Ernennungsurkunde lautet: „Das Katholische Bildungswerk der Erzdiözese Salzburg - eine Einrichtung der Katholischen Aktion - ernennt im Einvernehmen mit der katholischen Pfarre Westendorf Thomas Steinbacher zum Leiter des Katholischen Bildungswerkes Westendorf.“
Weitere Informationen zum Katholischen Bildungswerk Westendorf: Thomas Steinbacher, Katholisches Bildungswerk Westendorf, Bergliftstraße 40, 6363 Westendorf, Tel. 05334-2923.
Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Andreas Gutenthaler, Anton Margreiter, Thomas Steinbacher und Gustav Leitner.

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