AUS DER JÄNNERAUSGABE

Zwanzig Jahre Westendorfer Bote

Im Herbst des Jahres 1984 wurde in kleinem Kreis die Idee geboren eine Dorfzeitung auf die Beine zu stellen.
Als grundlegende Voraussetzungen - ein Startkapital, ehrenamtlich arbeitende Mitarbeiter und das Wohlwollen der Gemeinde -geschaffen waren, ging es im Dezember an die Arbeit und im Jänner 1985 erschien zum ersten Mal ein „Westendorfer Bote“. Die beiden Herausgeber - Erwachsenenschule Westendorf  und  Pfarre  Westendorf - teilten in dieser Ausgabe allen Lesern mit, welche Ziele man sich gesteckt habe und wie man sich die Herstellung des Boten vorstelle. Die Zeitung hatte zwanzig Seiten, die mit einer gewöhnlichen Schreibmaschine getippt waren.
Gedruckt wurde damals - in den ersten acht Jahren - im Brixner Pfarrhof, wobei auch der damalige Dekan Haunold immer wieder hilfreich zur Seite stand, wenn die Maschine wieder einmal nicht so wollte, wie sich das unsere Drucker vorstellten.
Das Heften hatten Jugendliche übernommen, die nach dem Druck jeweils einen Abend im Vereinshaus verbrachten um die einzelnen Blätter „zusammenzutragen“ und zu „klammern“.
Es zeigte sich bald, dass die Gemeinde Westendorf immer umfassender im Boten informieren wollte, dass fast alle Vereine ihre Berichte und Ankündigungen abgedruckt haben wollten und dass auch die Betriebe mehr und mehr die günstige Werbemöglichkeit  erkannten. So wurde die Arbeit immer mehr und der Aufwand größer. Vor allem bei den Schreibarbeiten war ich als Redakteur bald an den Grenzen der Belastbarkeit angelangt, denn man kann nicht auf Dauer an jedem Monatsende fünfzig oder sechzig Stunden an der Maschine sitzen und Text tippen (neben der Berufsarbeit und ehrenamtlich). Zudem waren bald einmal die Druckergebnisse nicht immer befriedigend, sodass wir uns nach anderen Lösungen umsehen mussten.
Das Druckproblem löste Wolfgang Hagelmüller mit seinem „Salvendruck“-Team, der uns, als auch die Gemeinde Hopfgarten eine Zeitung aus der Taufe hob, anbot, eine Druckmaschine in seinem Betrieb nutzen zu dürfen. So arbeiteten Florian Gartner und Dir. Georg Fuchs nun auf tadellos gewarteten Maschinen und hatten an der Seite Experten, wenn einmal etwas nicht ganz funktionierte.
Das Schreibproblem wurde durch den Ankauf eines ersten Computers gemildert, sodass es nun möglich war, im Voraus zu schreiben und auch nachträglich etwas verbessern und einfügen zu können.
In der Folge kamen weitere Verbesserungsschritte hinzu, sobald wir das dafür notwendige Geld beisammen hatten. Zuerst erhielt die Titelseite Farbe und einen neuen, unverwechselbaren Schriftzug. Die Qualität der Fotos wurde besser, da wir das Rastern - wir hatten selbst eine gebrauchte Rastermaschine - den Salvendruck-Mitarbeitern überließen. Schließlich wurde erstmals ein Layoutprogramm angeschafft (Corel Ventura Publisher), was einerseits ein gefälligeres Aussehen brachte, andererseits aber auch Platzeinsparungen.
Etwas später leisteten wir uns einen Scanner, um Bilder direkt einarbeiten zu können, und einen Laserdrucker, um die Druckfolien auf direktem Weg herzustellen und einen Arbeitsschritt einzusparen.
Der Umfang nahm stetig zu und Zeitungen mit über fünfzig Seiten waren mit der „Klammertechnik“ einfach nicht mehr ordentlich zu heften - ganz abgesehen von den blutigen Fingern der „Klammerer“ (und auch der Briefträger). So war es unumgänglich die maschinelle Rückenheftung ins Auge zu fassen. Diesen Schritt wagten wir - trotz einer weiteren Kostensteigerung - im Jänner 1998 und heute kann sich wahrscheinlich kaum einer mehr eine andere Form vorstellen. Damals wurde der Westendorfer Bote eigentlich erst zu einer richtigen Zeitung!
Seither haben wir unsere Einnahmen in weitere Verbesserungen investiert und so arbeiten wir heute schon halbwegs professionell. Es stehen drei Computer zur Verfügung, von denen einer der Zeitung gehört. Angeschlossen sind ein Scanner, ein Laserdrucker und ein Diascanner. Außerdem steht eine gute Digitalkamera zur Verfügung.
Die Arbeit am einem Westendorfer Boten beginnt unmittelbar nach dem Erscheinen einer Ausgabe. Alles, was per E-Mail, per Post oder persönlich abgeliefert wird, schreibe oder scanne ich sofort und füge den Beitrag lose in die Vorlage ein. Sehr hilfreich ist dabei das professionelle Layoutprogramm Quark-X-Press, das wir seit einigen Jahren verwenden. Bilder werden im „Photoshop“ nachbearbeitet, so gut es geht. So entsteht lamgsam eine neue Ausgabe und wenn dann der Redaktionsschluss um ist, wird die Seitenzahl fixiert.
Dann kommen - meist am nächsten Tag - die Farbseiten (auf einer CD gespeichert) in die Druckerei, da diese einen wesentlich größeren Arbeitsaufwand beim Druck verursachen (Vierfachdruck). Ein oder zwei Tage später liefere ich den Rest (ebenfalls auf CD) ab und stets pünktlich darf ich dann die fertige Zeitung in Hopfgarten abholen und der Post übergeben. Wenn die Zeit knapp ist, geschieht das direkt im Verteilungszentrum Wörgl, damit der neue Bote rechtzeitig an alle Haushalte zugestellt wird.
Albert Sieberer

AUS DER GEMEINDESTUBE

Haushaltsvoranschlag einstimmig genehmigt

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 20.12.2004 den Haushaltsvoranschlag 2005 einstimmig beschlossen.
Der  Voranschlag  wurde ausgeglichen erstellt, wobei der ordentliche Haushalt eine Summe von € 8.179.700,- und der außerordentliche Haushalt eine Summe von € 3.008.000,- aufweist. Die Summe der fortdauernden Ausgaben beläuft sich  a uf   €   4.734.400,- und die Summe der einmaligen und außerordentlichen Ausgaben auf € 6.453.300,-. Die Summe der fortdauernden Einnahmen beträgt € 5.400.100,- und die Summe der einmaligen und außerordentlichen Einnahmen € 5.787.600,-. Der Darlehensstand inklusive des Wohnbauförderungsdarlehens für den Neubau des Pflegeheimes beträgt mit Jahresanfang 2005 € 4.054.200,- und wird sich aufgrund der Tilgungssumme von € 225.400,- im Jahr 2005 auf € 3.828.800,- verringern.
Im außerordentlichen Haushalt ist für das Jahr 2005 nur das Vorhaben „Neubau Pflegeheim“ mit einer Summe von € 3.008.000,- vorgesehen. Diese Summe wird durch die Aufnahme des Wohnbauförderungsdarlehens in der Höhe von € 2.084.000,-, durch Bedarfzuweisungen von € 230.000.- und durch die Zuführung aus dem ordentlichen Haushalt mit einer Summe von € 694.000,- finanziert.

Flächenwidmungs- und Bebauungsplan-Angelegenheiten

In der Sitzung vom 20.12.2004 hat der Gemeinderat folgende Beschlüsse gefasst:
Max Riedmann, 6363 Westendorf, Oberwindau 155: Der Gemeinderat der Gemeinde Westendorf beschließt einstimmig die Auflage der Flächenwidmungsplanänderung für das Grundstück 2825/2, entsprechend dem Änderungsplan des Architekten DI Franz Widmann, GZL w0404 vom 13.12.2004 von Freiland in Sonderfläche landwirtschaftliches Garagen- und Gerätegebäude gem. § 47, TROG.
Mit diesem Beschluss wird gleichzeitig mit dem Beschluss für die Auflage von vier Wochen auch der Beschluss über die Änderung der gegenständlichen Widmung gefasst, soferne während der Auflage- und Stellungnahmefrist keine Stellungnahmen dazu eingehen. Die Auflagefrist läuft bis zum 19.01.2005.
Hinweis: Personen, die in Westendorf ihren Wohnsitz haben und Rechtsträger, die in Westendorf eine Liegenschaft  besitzen,  steht das Recht zu, bis spätestens eine Woche nach Ablauf der Auflagefrist schriftlich zu den aufgelegten Flächenwidmungs- bzw. Bebauungsplänen Stellung zu nehmen.
Ergänzender Bebauungsplan für das Grundstück 1429/21 – Rossboden:
Der Gemeinderat der Gemeinde Westendorf beschließt einstimmig die Erlassung des von Architekt DI Widmann unter GZl w0104 vom 9.07.2004 verfassten ergänzenden Bebauungsplanes für das Grundstück 1429/21, KG Westendorf, mit den im Auflagebeschluss festgelegten zusätzlichen Bedingungen.

MITTEILUNGEN

Lehrlingswettbewerb

Am 25. November 2004 fand die Abschlussfeier des Lehrlingswettbewerbes 2004 im Festsaal der Wirtschaftskammer in Kitzbühel statt. Dabei wurden die Sieger dieses Wettbewerbes in einem würdigen Rahmen geehrt.
Es wurden auch fünf Westendorfer Lehrlinge ausgezeichnet, in drei Westendorfer Betrieben arbeiten geehrte Lehrlinge.
Es gab in Tirol neun Landessieger, wobei Christian Ehrensberger als Zimmererlehrling im zweiten Lehrjahr im Betrieb von Josef Kiederer diesen Titel errang.
Das große Leistungsabzeichen erreichten Florian Antretter als Tischler im zweiten Lehrjahr im Betrieb von Josef Kiederer, Hans-Jörg Pinzger als Maler und Anstreicher im dritten Lehrjahr im Betrieb von Franz Decker in Hopfgarten, Carina Rieser als Konditorin im dritten Lehrjahr in der Konditorei Cafe Langer in Kitzbühel und Hans-Peter Zass als Bäcker im dritten Lehrjahr in der Bäckerei Angerer in Westendorf. Aus der Landmaschinenfirma Johann Stöckl erreichte noch Andreas Hofer aus Oberndorf den zweiten Platz im Lehrlingswettbewerb und Josef Thaler aus Ellmau das große Leistungsabzeichen.
Die Gemeinde ist den Betrieben für die Ausbildung von Lehrlingen dankbar und gratuliert den geehrten Lehrlingen zu Ihren Erfolgen. 

Restmüll donnerstags

Aus organisatorischen Gründen (Fusionierung der Fa. Reco mit der Fa. Daka) wurde die Restmüllabholung für das Jahr 2005 auf den Donnerstag verlegt (vierzehntägig, jeweils in den geraden Wochen).
Die erste Donnerstagabfuhr ist am 13.1.

Christbaumentsorgung

Am Donnerstag, den 13. Jänner werden die Christbäume abgeholt und der Kompostierung zugeführt. Die zur Abholung vorgesehenen Bäume müssen bis spätestens 7.30 Uhr an den Biomüll-Sammelstellen bereitgestellt werden.

BERGBAHNEN

Sicherheit als oberstes Gebot

Die Bergbahnen Westendorf legen größten Wert darauf, dass den Gästen täglich bestens präparierte Pisten zur Verfügung stehen. Um diese Voraussetzungen zu schaffen, sind jeden Abend bzw. nachts die Pistenmaschinen im Einsatz.
Einige anspruchsvolle Pistenabschnitte können nur mit Hilfe einer Seilwinde bearbeitet werden. Zum Zweck der Präparierung werden diese Abschnitte mit einem Absperrnetz gesperrt. Zusätzlich werden eine Rundumleuchte sowie ein Hinweisschild aufgestellt.
All diese Maßnahmen dienen ausschließlich der Sicherheit der Wintersportler.
In der Dämmerung bzw. Dunkelheit ist ein Windenseil nicht zu sehen. Zudem kann das Seil jederzeit gefährliche Bewegungen in senkrechter und waagrechter Richtung ausführen. Die Sperrung von Pisten ist daher im Interesse der eigenen Sicherheit unbedingt zu befolgen!
Wer noch nach dem öffentlichen Skibetrieb auf der Piste unterwegs ist, muss vor allem bei nachstehend angeführten Abfahrten mit zeitweiser Sperrung rechnen:
-          Nr. 110b - Ellmerer-Abfahrt (alte Mittelstation bis Talstation)
-          Nr. 110 - Pistenabschnitt Alpenrose bis Mittelstation
-          Nr. 117a - Abfahrt unterhalb Fleidingalm bis Talstation Fleidinglift (Durch eine Vielzahl von Straßenquerungen ist besonders beim Rodeln Vorsicht geboten!)
Bei andauernden, intensiven Schneefällen kann es vorkommen, dass auch untertags Pistengeräte im Einsatz sind. In diesem Fall weisen blaue Blinkleuchten bei den Info-Tafeln auf die im Einsatz befindlichen Pistenmaschinen hin.

Variantenfahrer sind oft leichtsinnig

Nur ein Drittel aller Variantenfahrer (Snowboarder und Schifahrer) hat Verschüttetensuchgeräte dabei! Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die Tiroler Bergrettung, die darauf hinweist, dass nur das Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) in Verbindung mit der Kameradensuche eine große Chance bietet bei einer Verschüttung lebend davonzukommen.
Laut neuesten Erkenntnissen überleben die meisten Verschütteten die ersten zehn Minuten in einer Lawine, danach sinkt die Überlebenschance schnell und drastisch ab. Sich auf große Suchaktionen und Hubschrauber zu verlassen, ist schlichtweg fatal; nur die sofortige Suche durch die unmittelbar Anwesenden ist in den allermeisten Fällen lebensrettend!
Die klassischen Tourengeher sind laut Überprüfungen zu 69 Prozent ordentlich ausgerüstet (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde), aber auch dieser Wert gibt Anlass zur Sorge. Hinzu kommt, dass ein LVS-Gerät nur dann lebensrettend sein kann, wenn die „Zuschauer“ ebenfalls damit ausgerüstet sind und auch damit umgehen können. Dazu gehört aber unbedingt regelmäßiges Üben.
(Bergrettung, TT)

Defibrillator im Talkaserrestaurant

Es gibt wohl kaum einen dramatischeren Notfall als den akuten Herztod. Dieser Notfall entwickelt sich oft aus voller Gesundheit des Betroffenen und ohne Vorwarnung. Dennoch ist die Zeit sehr kurz, die dem Helfer zur Verfügung steht, gegebenenfalls lebensrettend einzugreifen. Jede Minute, die ohne geeignete Hilfe verstreicht, reduziert die Chance des Überlebens auf drastische Weise!
Das Herz kann seine lebenswichtige Funktion jederzeit und ohne Vorwarnung einstellen. Sofortige Hilfe durch in erster Hilfe ausgebildete Laien, „Ersthelfer“, Rettungsdienst und Bergrettungsdienst ist der entscheidende Unterschied zwischen Leben und Tod. Wenn das Herz, die „Pumpe“, aufhört zu schlagen, fällt der Sauerstofftransport aus, ohne Sauerstoff sterben die Gehirnzellen kontinuierlich schon ab zwei bis drei Minuten ab, bis zu sieben Minuten dauert es, dann ist der Mensch hirntot!
Der plötzliche Herztod kann jeden treffen - dich und mich! Deshalb sollte man bedenken, dass ohne Ersthelfer jede Alarmierung zu spät kommt, dass die Defibrillation durch Rettungssanitäter und Notarzt zu spät kommt (Zeit), dass meist alle Bemühungen des Notarztes umsonst sind und der „plötzliche Herztod“ Sieger bleibt!
Eine Defibrillation ist eine Maßnahme zur Durchbrechung eines Herz-Kreislauf-Stillstands (Strom durch die Herzachse)! Nach internationalen Studien braucht der bestorganisierteste Rettungdienst im Idealfall - Erkennen der Situation – Notruf – Erste-Hilfe-Leistung - bis zum Eintreffen mitten im Dorf etwa zwölf bis 15 Minuten um an Ort und Stelle zu sein.
Wenn man bedenkt, dass das Gehirn nach Eintreten des Herz-Kreislauf-Stillstandes in sieben Minuten tot ist, dann versteht man erst, wie wichtig Ersthelfer und Defibrillator sind!
In einem Gebiet wie am Talkaser („alpines Gebiet“ auf ca. 1.760 m) dauert das Eintreffen des Rettungsdienstes  bzw. Bergrettungdienstes und des Notarztes ein Vielfaches mehr - von Schlechtwetter und Nacht gar nicht zu reden.
Der Besitzer des Bergrestaurants „Talkaser“, Herr Max Schober, hat das richtig erkannt und will seinen Gästen diese Chance im Ernstfall zukommen lassen! Herr Schober hat auch viele Erste-Hilfe-Kurse besucht und weiß genau, was in einer Notfallsituation zu tun ist! Weiters sind die Angestellten des Unternehmens und die hauptamtlich angestellten Bergrettungsleute geschult!
In einem Tourismusgebiet wie in Westendorf mit so vielen Einheimischen und Gästen kann das natürlich immer vorkommen und es ist gut, dass ein Wirt für seine Gäste nur das Beste will!
Hermann Kiederer (Notfallsanitäter und Leitstellendisponent der RK-Bezirksstelle Kitzbühel) 

„Jump&Freeze“ zum zehnten Mal

Eine der bekanntesten Spaßveranstaltungen der Welt, das „Jump&Freeze“ in Westendorf, feiert in diesem Winter sein zehntes Jubiläum. Mit Party und Feuerwerk will man am 4. Februar mit 10.000 Fans feiern.
Im Februar 1994 fand das allererste „Jump&Freeze“ auf der Skiwiese in Westendorf statt. Statt einer Hi-Tech-Flutlichtanlage gab es Fackeln, statt Tausender Zuschauer ein paar Dutzend und statt Preisgeld einen - immerhin - warmen Händedruck.
Inzwischen ist ein Event mit 10.000 zahlenden Zuschauern daraus geworden. „Und davon gibt es im ganzen Alpenraum nicht viele“, wie Josef Lenk von der Jump&Freeze-Veranstaltungs-Gesmbh nicht ohne Stolz vermerken kann. Ob es „Europas größtes Funsport-Event“ geworden sind, wie es im Vorjahr die „Zeit im Bild“ gemeldet hat, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass in Tirol ein Spektakel geschaffen wurde, das weltweit für Aufsehen und lachende Gesichter sorgt. Anfragen von Medien und Fans aus der ganzen Welt beweisen  das: „Sogar aus Kuba bekamen wir Anfragen über Fanartikel“, berichtet Dr. Johanna Angerer vom Veranstalter.
Was die Mediencoverage der letzten Jahre betrifft, so gibt es wohl keine Station auf dem Planeten, der nicht berichtet hätte, so Angerer. CNN brachte es sogar als witzige Einleitung für die Berichterstattung von den Olympischen Spielen in Lake Placid, ZDF, ARD und andere Topsender brachten Bilder in ihren Hauptnachrichtensendungen, TV5 aus Frankreich staltete sogar mitten im Sommer eine Reportage vom „J&F“, Koreas Comedystar Nummer 1 kam extra mit einem eigenen Riesenteam, um eine 90 Minuten-Abendschau zu produzieren.
Seit zwei Jahren wird der Tiroler Event von den internationalen Nachrichtenagenturen im Paket mit dem Karneval von Rio vertrieben. Viele hundert (!) Stunden wurden in den letzten acht Jahren - so lange gibt es eine eigene TV-Vermarktung - weltweit gesendet.
„Jump&Freeze – der Zehner“ wird einige noch in der Entstehung befindliche Jubiläums-Highlights haben, eines bleibt aber gleich: Es werden wieder verwegene Teilnehmer in den Kategorien „Cash up“ (Weitsprung Ski oder Snowboard), „Best Dress“ (witzige Verkleidungen, gerne auch im Team) und „Crazy Vehicles“ (verrückte Gefährte) gesucht. Der Andrang ist in jedem Fall bereits groß: „Wir hatten schon die ersten Anmeldungen, noch bevor wir das Event ausgeschrieben haben“, erzählt Teilnehmer-Koordinatorin Caro Felder.
Da es aber viele Anfragen von TV-Stationen gibt, die die Teilnehmer beim Bau ihrer Vehikel bereits in der Vorbereitungsphase begleiten wollen, werden weitere interessierte und „fernsehwillige“ Teams gebeten, sich frühzeitig anzumelden.

VEREINSNACHRICHTEN

20 Jahre Kulturkreis

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Westendorfer Kulturkreises möchten wir einen kurzen Rückblick und Bericht erstatten.
Es war am 7. November des Jahres 1984, als sich die Initiatoren, Pfarrer Gustav Leitner, Dr. Ekkehard Heel, HS-Dir. Josef Sieberer, VS-Dir. Georg Fuchs, Christoph Unterrainer, Horst Heinzel, Gemeindesekr. Jakob Goßner, Peter Schroll als damaliger Jungbauernobmann, HS-Lehrer Karlheinz Weiser als Bildungswerk-Leiter, Annemarie Plieseis als Jugendvertreterin, Marianne Rabl als damalige Ortsbäuerin und Edgar  Fraunholz bei Christoph Unterrainer in Holzham-Ried zusammengefunden haben, um über die Gründung eines Kulturvereines zu diskutieren.
Als besonders wichtig erschien uns die Herausgabe einer Dorfzeitung, nachdem das Blatt „Westendorf Aktuell“ aufgelassen wurde, weiters standen die Gründung eines Theatervereines und eines Vereines, der sich mit kulturellen Themen und Veranstaltungen auseinandersetzt, im Vordergrund.
Schon am 16. Dezember 1984 gab es das erste Adventsingen, das vom provisorisch gegründeten Kulturkreis veranstaltet wurde. Und schon im Jänner 1985 kam bereits erstmals der Westendorfer Bote heraus. Dem bald darauf gegründeten Theaterverein, nämlich der Volksbühne Westendorf, gab der Kulturkreis eine Starthilfe von S 5.000.-.
Einige Jahre hatte MR. Dr. Heel als Hauptinitiator des Kulturkreises die Obmannfunktion über und seit 1989 ist Jakob Goßner Obmann. Dem Vereinsausschuss gehören heute noch Dir. Josef Sieberer als Stellvertreter und Schriftführer, Albin Plieseis als Kassier, Albert Sieberer, Christoph Unterrainer und Peter Aschaber als weitere Beiräte an.
Folgende Personen waren in früheren Jahren im Ausschuss tätig: Dipl.-Ing. Horst Heinzel - wir gedenken seiner, denn er ist leider am 7.8.1997 verstorben -, Kirsten Saxl, Barbara Hölzl-Stotter, Sonderschullehrerin, und Edgar Fraunholz. Unsere Kassenprüferinnen sind Katharina Heinzel und Rosemarie Schmid.
Der Kulturkreis hat sich, laut Statuten, in erster Linie die Erhaltung und Förderung der geistigen und künstlerischen Ausdrucksformen, die den heimischen Lebensraum und die hier typische Lebensart kennzeichnen, zur Aufgabe gemacht. Der Verein ist gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet.
In den vergangenen zwanzig Jahren hat der Kulturkreis folgende Veranstaltungen und Aktivitäten durchgeführt:
+          13 Adventsingen,
+          18 Konzerte (Kirchenkonzerte und andere),
+          5 Vorträge über verschiedene Themen,
+          3 Volksmusikabende,
+          4 Theateraufführungen,
+          3 Diavorträge,
+          1 Dichterlesung,
+          1 Kräuterwanderung,
+          etwa 60 Kinovorführungen (überwiegend Kinderkino).
+          Seit 1997 gibt es alljährlich ein Weisenblasen.
Die Kulturwoche im November 2002 mit insgesamt sieben Veranstaltungen und über 2000 Teilnehmern war wohl der Höhepunkt unseres bisherigen Vereinslebens.
Positiv vermerken und erwähnen können wir auch die Restaurierung bzw. den Neubau der „Waldhäuslkapelle“.
Jedes Jahr machen wir auch beim Bergleuchten mit. Zudem sind wir auch sozial eingestellt und tätig, indem wir Zuschüsse für Fahrten von Schülern zum Landestheater gaben und allfällige Erlöse aus Veranstaltungen an sozial Bedürftige verteilten und andere Zuschüsse für Kulturelles leisteten. Wir sind ein sehr sparsamer und bescheidener Verein und deswegen haben wir in 20 Jahren auch nur zwei Vereinsausflüge gemacht.
Unsere Angebote sind teilweise eher schlecht, teilweise aber auch wieder sehr gut angenommen worden. Wir können sagen, dass wir mit geringen Mitteln und in bescheidener Art einiges getan haben und hoffen, dass der Kulturkreis noch lange bestehen bleibt.
Für die Zukunft haben wir uns die Schaffung eines Heimatmuseums vorgenommen, aber ob uns das gelingt und ob es dafür ein geeignetes Objekt gibt und auch die Finanzierung möglich ist, wird die Zukunft zeigen.

Führungswechsel bei der Seniorenstube

Alljährlich gestaltet die Seniorenstube eine kleine Weihnachtsfeier - heuer freilich etwas feierlicher als sonst, denn man feierte das 25-Jahr-Jubiläum.
Seit 1979 wird nicht nur Kaffee getrunken und geplaudert, sondern vor allem viel gebastelt und unermüdlich gearbeitet, um beim jährlichen Basar eine große Auswahl an Werkstücken zum Verkauf anbieten zu können. Ein beträchtlicher Teil des Reingewinns wird alljährlich für soziale Zwecke verwendet.
Frau Renate Sieberer hat diese Einrichtung gegründet und bis heute geleitet. Sie dankte den unermüdlichen Mitarbeiterinnen und betonte, dass die großartige Entwicklung der Seniorenstube nur durch die gute Zusammenarbeit möglich gewesen ist.
Drei von den Betreuerinnen sind seit der Gründung der Seniorenstube im Einsatz: Kathi Astner, Mary Fuchs und Renate Sieberer.
Sie erhielten als Dank für ihre langjährigen, arbeitsaufwendigen und unentgeltlichen Dienste ein wohlverdientes Geschenk.
Zwei der Jubilarinnen, Mary Fuchs und Renate Sieberer, scheiden nun auf eigenen Wunsch aus dem Kreis der Betreuerinnen aus, wollen aber gelegentlich als „Gäste“ und bei Bedarf auch als „freiwillige Mitarbeiterinnen“ in die Seniorenstube kommen. Beide erhielten vom Bürgermeister einen schönen Blumenstrauß und Frau Sieberer für die langjährige erfolgreiche Leitung zudem einen Geschenkkorb. Die Leitung obliegt von nun an der dritten Jubilarin, Kathi Astner.
Sowohl Pfarrer Mag. Gustav Leitner als auch Bürgermeister Margreiter würdigten die Bedeutung und die großartigen Leistungen der Seniorenstube, die  nach  Abschluss  der Bauarbeiten im neuen Altenwohnheim eine geeignete Unterkunft finden wird.
Mit weihnachtlichen Zitherklängen von Andreas Aschaber schloss die stimmungsvolle Weihnachtsfeier.
Das Foto zeigt die Betreuerinnen: vorne Renate Sieberer, dahinter (von links) Kathi Astner, Mary Fuchs, Erna Wiefler, Wetti Ager, Alwine Aschaber, Traudi Schwaiger.

Schützen-Jahreshauptversammlung

Die im Jahre 1901 gegründete Andreas-Hofer-Schützenkompanie Westendorf konnte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Seelensonntag im Hotel Glockenstuhl zahlreiche Ehrengäste, darunter Schützenkurat Dekan Gustav Leitner, Viezebürgermeister Peter Schroll sowie Presseoffizier Albert Wörgötter willkommen heißen.
Gedankt wurde der Gemeinde und dem Tourismusverband für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Ein besonderer Dank gilt auch den Wirtsleuten Christian und Annemarie Eberl, die eigens für die Jahreshauptversammlung aufgesperrt haben.
Nach einer Gedenkminute für unsere Verstorbenen Kameraden und Mitglieder Leonhard Hölzl, Andreas Knabl, Johann Krimbacher, Josef Haselsberger und Franz Schober wurde mit den Tätigkeitsberichten begonnen.
Hauptmann Johann Kirchmair und Obmann Markus Hölzl gaben einen umfassenden Rückblick über das abgelaufene Schützenjahr und hoben dabei die ständige Präsenz bei öffentlichen Anlässen und kulturellen sowie gesellschaftlichen Veranstaltungen hervor.
Es gab eine passable Reihe von Aktivitäten, bei der die Schützen die Gemeinde Westendorf innerhalb und außerhalb des Schützenstandortes würdig vertreten konnten. Weiters wurde auch die sehr gute Zusammenarbeit im gesamten Ausschuss hervorgehoben.
Der Bataillons-Jungschützenbetreuer Johann Baumgartner, der auch gleichzeitig die Tätigkeit des Kompanie-Jungschützenbetreuers ausübt, ließ mit den Leistungen der Jungschützen aufhorchen und stellte sich mit dem Tätigkeitsbericht an die Spitze der Kompanie. Als Gründer der Jungschützengruppe war es ihm auch heuer möglich, fünf Jungschützen in die Kompanie aufzunehmen und seine Gruppe zur stärksten des Bataillons zu machen.
Begeisterung regte sich bei den Jungschützen, als die fünf neu in die Kompanie eingetretenen Jungschützen angelobt wurden.
Hauptmann Kirchmair konnte für 40 Jahre treue Dienste in der Kompanie Oberleutnant Peter Pöll und Zugsführer Thomas Hausberger mit der „Andreas-Hofer-Medaille“ ehren. Für seine 25-jährige Zugehörigkeit zur Kompanie erhielt Zugsführer Peter Krall die „Speckbacher-Medaille“. Leutnant Markus Hölzl und Leutnant Hans Baumgartner sowie die beiden Unterjäger Christian Aschaber und Hubert Kurz wurden für ihre 15-jährige Mitgliedschaft zur Kompanie mit der „Pater-Haspinger-Medaille“ ausgezeichnet.
Unter besonderem Applaus wurde der Langzeit-Marketenderin Katrin Hölzl das Marketenderinnen-Verdienstzeichen überreicht.

Führungswechsel beim Schiklub

21 Jahre lang lenkte Jakob Aschaber die Geschicke des Westendorfer Skiclubs, nun übergab er sein Amt an Elisabeth Fuchs-Hain. Sie ist damit die einzige Skiclubobfrau des Bezirks Kitzbühel.
Am 24. November fand die außerordentliche Jahreshauptversammlung des SC Westendorf statt. Bereits im Juni war die ordentliche Jahreshauptversammlung durchgeführt worden, damals war es aber nicht möglich gewesen einen Nachfolger für Jakob Aschaber zu finden.
Auf der Suche nach einem neuen Obmann wurde man noch rechtzeitig vor dem Winterstart fündig. Die bisherige Schriftführerin und ehemalige Nachwuchsrennläuferin Elisabeth Fuchs-Hain übernimmt die Geschicke des Vereins. Sie wurde einstimmig gewählt und löst somit den Langzeitobmann Jakob Aschaber ab. Er war 21 Jahre an der Spitze des Vereins tätig und hat ihn nachhaltig geprägt. „Natürlich werde ich immer helfend zur Seite stehen, ich wollte nur nicht mehr im Mittelpunkt stehen,“ erklärte Aschaber.
„Für mich ist es eine große Ehre und Aufgabe den SC Westendorf zu leiten und ich bin froh über das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wird. Ich hoffe auch die gleiche Unterstützung der Mitglieder, der Westendorfer Wirtschaft und Bevölkerung zu erhalten, wie sie meinem Vorgänger Jakob Aschaber zuteil wurde. Jakob hat großartige Arbeit geleistet und wir möchten uns dafür sehr herzlich bei ihm bedanken,“ meinte Neo-Obfrau Elisabeth Fuchs-Hain.
Zur Seite steht ihr mit Bernhard Raffler auch ein neuer Stellvertreter. Der alte Stellvertreter Klaus Hölzl hat die Aufgabe des Sportreferenten übernommen. Höhepunkt des SC Westendorf ist alljährlich der FIS-Nachtslalom mit den Stars aus dem internationalen Schizirkus. Der Skiclub ist schon voll in den Vorbereitungen.
Aber nicht nur die Vorarbeiten für den FIS-Slalom laufen auf Hochtouren. Auch die Vorbereitung des Skiclub-Nachwuchses ist optimal verlaufen. Dank des frühen Saisonstarts der Bergbahnen Westendorf konnten die Kinder auf heimischen Schnee optimal trainieren.
Als Zeichen für den „Neuaufbruch“ des SC Westendorf hat sich der erweiterte Ausschuss mit einem neuen Ski-Outfit ausgestattet. Nicht zuletzt dank der beiden Sponsoren „Jausenstation Alte Mittel“ und „Moskito-Bar“ konnte die Anschaffung getätigt werden. Der Skiclub Westendorf bedankt sich für die Unterstützung herzlich!

FIS-Slalom wieder als Höhepunkt

Eine Sportveranstaltung der Extraklasse ist der traditionelle „Hahnenkamm-Warm-Up“ in Westendorf. Die besten Slalomasse der Welt nehmen bei diesem wohl am besten besetzten „normalen“ FIS-Rennen der Welt die Gelegenheit für einen letzten Test unter Rennbedingungen vor dem Hahnenkamm-Slalom am Ganslernhang wahr.
Der 17. internationale FIS-Alpenrosenpokal geht am Donnerstag, den 20. Jänner auf der beleuchteten Nachtpiste auf dem Zieplhang in Szene. Stars zum Anfassen und Spitzensport aus nächster Nähe bei einem Renn-Spektaktel mit toller Stimmung, Musik und Unterhaltung: Das macht den Reiz dieser einzigartigen Veranstaltung aus, bei der auch heuer wieder an die 5000 Zuschauer erwartet werden - mehr als bei den meisten Weltcuprennen.
In der Pause erwartet das Publikum diesmal ein besonderer Sport-Leckerbissen: Fußballzauber auf Schnee bei einem Snow-Soccer-Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland mit vielen bekannten Ex-Internationalen!
Alle Asse der Slalom-Szene waren in den letzten Jahren schon in Westendorf am Start: US-Superstar Bode Miller, die starken Österreicher mit Benni Raich, Rainer Schönfelder, Mario Matt, Manfred Pranger, Weltmeister Kalle Palander (FIN), die Norweger mit Kjetil-Andre Aamodt, Lasse Kjus, Truls-Ove Karlsen (Sieger 2003) bis zu den jungen Wilden wie dem Japaner Akira Sasaki oder dem deutschen Jungstar Felix Neureuther - sie alle sorgten schon für tolle Leistungen auf dem Zieplhang.
OK-Chef Jakob Aschaber und Obfrau Elisabeth Fuchs-Hain vom veranstaltenden Skiclub Westendorf sind optimistisch, wieder ein weltcupwürdiges Teilnehmerfeld an den Start zu bekommen. Fast alle Nationen (im Vorjahr waren es 26!) haben bereits ihr Kommen zugesichert, zumal der Zieplhang in der Hahnenkammwoche von vielen Teams als Trainingshang genützt wird.
Nicht nur für Schiexperten, auch für viele „Promis“ gilt Westendorf mittlerweile als echte Alternative zum Kitzbüheler Hahnenkamm-Trubel. Vom Ex-Formel-1-Weltmeister Damon Hill über   Fußballstars   wie Andi Brehme oder Uwe Bein, TV-Moderator Kai Pflaume bis hin zu Hansi Hinterseer, der sich als TV-Co-Kommentator in Westendorf jedes Jahr aktuell über die Form der Läufer informiert.
Lang ist die Liste bekannter Namen, die beim FIS-Nachtslalom schon zu Gast waren. Auch für viele frühere Größen des Skisports, die heute als Betreuer, Trainer oder Manager im Skizirkus unterwegs sind, zählt der Alpenrosenpokal zum Pflichtprogramm in der Kitz-Woche.
Um 18:00 Uhr wird der erste Durchganggestartet. In der Pause findet ein Snow-Soccer-Länderspiel Österreich : Deutschland statt, ehe um 20:30 Uhr der Start zum zweiten Durchgang erfolgt. Anschließend ist die Siegerehrung.
Das Foto zeigt die Nachtpiste in Westendorf (Bild: Ritsch).

Volleyballnachwuchs tirolweit an der Spitze

Unglaubliches leisten zur Zeit die Nachwuchsvolleyballer des VC Klafs Brixental. Nachdem auch die Tiroler Meisterschaft der U 11 gestartet ist, schafften die Spieler von Erfolgstrainer Harald Schörghofer mit drei souveränen 2:0-Siegen  die fünfte (!) Tabellenführung von insgesamt sechs Nachwuchsklassen. Einzig bei den männlichen Junioren und in den U-17-Bewerben können die Innsbrucker Großklubs ihre Spitzenposition zur Zeit noch behaupten und die Klafsspieler fordern. In  22 (!) von bisher 24 gespielten Nachwuchsmeisterschaftsspielen hieß der Sieger VC Klafs Brixental.
Zu stark war auch die Spielleistung des vorjährigen Vizestaatsmeisters bei der zweiten Runde der männlichen Midi (U13) in Innsbruck. Ohne Satzverlust führen die Spieler um Topscorer und Kapitän Felix Maier die Meisterschaft an und können bis zum Finaltag im April nicht mehr eingeholt werden. An der Rookie-Attack aus dem Brixental zerbrechen auch Innsbrucks Vorzeigeklubs.
Die Dominanz der Unterländer wird ebenfalls untermauert mit der Tatsache, dass die gesamte (!) U-17-Mannschaft des VC Klafs Brixental  in den Tiroler Jugendkader einberufen wurde und dort das Grundgerüst der Stammsechs stellt. Die einzigen Spieler  aus Tirol, die in die  österreichische Jugendnationalmannschaft einberufen wurden, stammen aus dem Brixental. Thomas Zass und vor allem der „Rookie of the Year“ Peter Wohlfahrtstätter, der auch  für die Junioreneuropameisterschaften in Weißrussland im Jänner einberufen wurde,  sind Tirols heißeste Nachwuchsaktien (Foto: TT)!

Noch immer keine Herrensiege

Am 1. und 4. Dezember mussten die Herren des VC Klafs Brixental drei Spiele in der Landesliga absolvieren. Gegen die Mannschaften TI Innsbruck, SV Rattenberg  und  Inzing-Volley zog man jeweils - trotz ansprechender Leistungen - mit 1:3 den Kürzeren.
Im Grunde ähnelte sich jedes Spiel dem anderen: Einen Satz lang konnte man die Gegner unter Druck setzen, sodass man jeweils einen Satzgewinn verbuchen konnte. In den anderen Durchgängen zeigten die Brixentaler immer nur phasenweise Volleyball auf hohem Niveau. „Die junge Mannschaft hat einfach noch nicht die Erfahrung, um gegen routinierte Mannschaften zu bestehen. Heuer ist es für die junge Truppe doppelt schwer, denn in der Herren-Landesliga ist das Niveau relativ hoch“, meint dazu Kapitän Rudi Mihalic. Das Lehrgeld, das die Herrenmannschaft des VC Klafs Brixental jetzt zahlt, wird sich hoffentlich in der Zukunft für das Ziel „2. Bundesliga“ rechnen.
Zwei weitere Niederlagen mussten die Herren des VC Klafs Brixental gegen die Mannschaften der TI Innsbruck und Hypo VTT hinnehmen. Am 10. Dezember kassierte man mit Pech eine 1:3-Niederlage (25:21, 16:25, 31:33, 23:25) gegen die TI Innsbruck, am darauffolgenden Dienstag hatten die Brixentaler gegen Hypo VTT keine Chance und verloren klar mit 0:3 (15:25, 14:25, 17:25).
Ein spannendes Spiel mit spektakulären Szenen war das Match gegen die TI Innsbruck. Dabei zeigten Mihalic & Co wiederum gutes Volleyball und hätten sich diesmal einen Sieg verdient. Aber die mangelnde Routine wurde den Klafs-Spielern in den Sätzen 3 und 4 (31:33, 23:25) zum Verhängnis und so musste man sich jeweils mit zwei Punkten Unterschied geschlagen geben.  Klar verlor man allerdings die Partie gegen Hypo VTT. Vor allem die Schwächen in Annahme und Verteidigung wurden von den Innsbruckern eiskalt ausgenutzt.
Trotz der letzten Niederlagen in der Landesliga zeigt die Formkurve der jungen Mannschaft (Durchschnittsalter ca. 20 Jahre) langsam wieder nach oben und man blickt den kommenden Aufgaben im Jahr 2005 positiv entgegen.

Sieg und Niederlage für die Damen

Die letzten beiden Heimspiele des Kalenderjahres 2004 absolvierten die Damen des VC Klafs Brixental am 11. Dezember. Gegen den SV Silz siegte man klar mit 3:0 (25:10, 25:11, 25:14), gegen die TI Innsbruck 1 musste man eine klare 0:3-Niederlage (15:25, 23:25, 9:25) hinnehmen.
Nach dem ungefährdeten Sieg gegen des SV Silz wollten die Brixentalerinnen gegen den derzeitigen Tabellenführer TI Innsbruck 1 eine gute Leistung zeigen. Allerdings präsentierte sich der Gegner in guter Form und die Klafs-Spielerinnen fanden nie  richtig  ins  Spiel. Auch das Aufbäumen im zweiten Satz, den man schlussendlich knapp verlor, konnte die klare Niederlage nicht abwenden.
Die Damen des VC Klafs Brixental können trotzdem auf das bisher erfolgreichste Kalenderjahr zurückblicken, immerhin hat man 2004 den Tiroler Landesmeistertitel und den Tiroler Landescup gewonnen und konnte die dritte Runde des Österreich-Cups erreichen.

Mitteilungen des Alpenvereins

Bergsteiger-Treff:
Wir treffen uns am Freitag, den 4. Feber um 20 Uhr im Vereinslokal.
Schitour auf den Hohen Mahdstein:
Wir fahren am Sonntag, den 16. Jänner mit Privat-Pkws nach Fieberbrunn (Pletzergraben), steigen in etwa drei Stunden (950 Hm) auf den 2.062 m hohen Gipfel und fahren die Nordwestabfahrt herunter. Abfahrt ist um 8 Uhr (Gemeindeplatz Brixen). VS-Gerät (Piepser), Schaufel und evt. Sonde mitnehmen! Teilnahme auf eigene Gefahr! Bitte melden (bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 8648 oder 0664/3523300)! Änderungen je nach Schneeverhältnissen und Witterung vorbehalten!
Gipfelmesse auf dem Steinbergstein:
mit Matthias Ostkowsky von der Theologischen Fakultät in Krakau am Sonntag, den 30. Jänner um 11 Uhr. Ausgangspunkt ist der Gasthof Wegscheid im Kurzen Grund (Kelchsau). Bei Schlechtwetter zum gleichen Zeitpunkt auf der Hohen Salve!

Weihnachtssterne, Cyclamen und Azaleen

Bedingt durch die kurzen Tage und die langen Nächte, sind die lichtarmen Wintermonate für viele Zimmerpflanzen gerade nicht die besten und sie verfallen auf einige Zeit in eine Wachstumsruhezeit.
Eine Gruppe von Topfpflanzen nutzt speziell diese lichtarme Zeit für ihre Blatt- und Blütenbildung. Beliebte blühende Topfpflanzen verschönern über die Wintermonate neben den Grünpflanzen unsere Blumenecke oder das Fenster im Haus.
Elatiorbegonien, Flammendes Käthchen, Multiflorachrysanthemen, der in vielen Farben blühende Weihnachtsstern, Cyclamen, Azaleen und die immer mehr in Mode kommenden Orchideen erfreuen uns als pflegeleichte Blumen im Winter.
Mit einem Blütendünger werden diese Topfpflanzen einmal pro Woche über das Gießwasser gedüngt, wobei es für Azaleen, Gardenien, Camelien, Zitruspflanzen und Orchideen spezielle Dünger im Handel zu kaufen gibt.
Ein idealer Standort der Pflanzen ist ein heller Fensterplatz ohne Zugluft oder gar ein Wintergarten. Ein leicht kühler Platz mit genügender Luftfeuchtigkeit verlängert die Blütezeit.
Gegen einen Befall von saugenden Schädlingen an den Topfpflanzen werden Pflanzenschutzzäpfchen oder Cronetongranulat in oder auf die Blumentopferde gegeben, die sechs bis acht Wochen wirken.
Gegen Weiße Fliege und Trauermücken (Essigfliegen) helfen gelbe Leimsticker, die im Blumentopf oder als gelbe Leimtafeln in Pflanzennähe angebracht werden. Bei Grün- und Kübelpflanzen hilft, vorbeugend gegen Spinnmilben, Blatt- und Wollläuse sowie gegen Schildläuse, ein Übersprühen der Blätter mit warmem Wasser, dem etwas Spülmittel beigemischt wird. Bei sichtbarem Schädlingsbefall der Pflanzen helfen spezielle Ölprodukte in Spraydosen auf biologische Art. Andere Mittel in der Spraydose werden gegen Blattläuse eingesetzt.
Ein kurzes Lüften bei Plusgraden ohne Zugluft, ein gefüllter Wasserverdunster, ein Zimmerspringbrunnen oder aufgelegte nasse Tücher am Heizkörper sorgen für ausreichende Luftfeuchtigkeit und kräftigen die Blatt- und Blütenpflanzen über den Winter.
Obst- und Gartenbauverein

AUS DER PFARRE

Dank

Ein „Vergelt’s Gott!“ dem Kirchenchor unter der Leitung von Dir. Georg Fuchs und allen Gruppen, die zur Gestaltung kirchlicher Feiern beigetragen haben (Musik und Vereine)! Danke der Maria für das Orgelspielen und andere Dienste in der Pfarre! Ein Dank auch den Kommunionhelfern und Lektoren! Danke allen, die für die Kirche Blumen gespendet haben, ein Danke der Resi für das schöne Schmücken der Kirche und für die Mesnerdienste! „Vergelt’s Gott!“ allen, die die Kirche immer sauber halten! Danke auch den Sammlern! Danke dem Rupert Plieseis für das Auf- und Zusperren der Kirche! Danke der Aloisia Berger, die sich um die Lourdes- und Josefkapelle sorgt. Danke auch den Ministranten! Ein Dank den Religionslehrern, dem Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat für die Mitarbeit! Der Jungscharführerin Irene Knabl, den Tischmüttern und allen, die in irgendeiner Weise in der Pfarre mitarbeiten, ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ Ein Dank gilt auch den Sternsingern, Begleitern und allen Helfern bei der Durchführung der Sternsingeraktion. Ein „Vergelt’s Gott!“ allen Spendern! Das Ergebnis wird in der nächsten Nummer bekannt gegeben.

„Grüß Gott in Westendorf“

Bei der Stockermühl-Kapelle wurde die Begrüßung „Servus in Westendorf“ auf unsere Bitte hin in „Grüß Gott in Westendorf“ ausgetauscht. Der Pfarrgemeinderat dankt dem Bürgermeister, Herrn Toni Margreiter, sowie dem TVB-Direktor, Herrn Max Salcher, recht herzlich für ihre Bemühungen.

Einkehrtag: 22./23. Jänner

Der Einkehrtag beginnt am Samstag nach der Abendmesse mit dem ersten Vortrag (20.00 - 21.00 Uhr). Fortsetzung ist dann am Sonntag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr (einschließlich der Messfeier). Den Einkehrtag hält Prälat Dr. Matthäus Appesbacher, Salzburg.
Dieser Einkehrtag kann uns wieder tiefer in unseren Glauben einführen und uns Impulse für unser christliches Leben geben. Ich lade euch alle herzlich zur Teilnahme ein. Nehmt euch Zeit, sie ist sicherlich gut genützt!
Der Einkehrtag findet im Vereinshaus statt.

Nach Assisi -eine Woche Urlaub für Leib und Seele!

Vom 27. August bis 3. September 2005 fahren wir wieder unter der Leitung von P. Wolfgang Heiss O.F.M. nach Assisi (Preis: ca. € 530,-). Ich lade schon jetzt herzlich zum Mitfahren ein. Anmeldung im Pfarrhof! Genaueres in den nächsten Nummern des Westendorfer Boten!

Stimmungsvolle Adventwanderung

Die heurige Adventwanderung am Sonntag, den 19. Dezember war so stimmungsvoll und adventlich, wie sie schöner nicht sein hätte können. Die Landschaft ins Winterkleid gehüllt und leichter Schneefall ließen diese Weihnachtsstimmung aufkommen. Es nahmen etwa 150 Personen betend teil, so viele wie noch nie, davon sehr viele Kinder mit ihren Eltern. Unser Herr Pfarrer hielt bei der Waldhofkapelle wieder eine schöne Andacht, die von einer Jungmusikerbläsergruppe, geleitet von Liane Degiampietro, und einer Damen-Anklöcklergruppe feierlich umrahmt wurde (Fotos rechts). Nachher verteilte die Frauenrunde wieder heißen Punsch, Kekse und Klotzenbrot. Wir möchten uns beim Pfarrer, bei den Musikern, bei den Anklöcklerinnen, bei Franco Angerer, der uns die Kekse und das Klotzenbrot kostenlos zur Verfügung stellte, und bei allen, die dabei waren, herzlich bedanken und zum Ausdruck bringen, dass es eine sehr schöne vorweihnachtliche Feier war.

Ehrungen beim Kirchenchor

Nach der Gestaltung des Festgottesdienstes am 8. Dezember trafen wir uns zu einer kleinen Feier beim Fleidinghof.
Nach dem guten Mittagessen wurden die Ehrungen vorgenommen. Die Michael-Haydn-Verdienstmedaille wird verliehen als Zeichen der öffentlichen Anerkennung für die Verdienste um die Kirchenmusik in der Erzdiözese Salzburg. Die Verdienstmedaille in Gold erhielten Mary Fuchs, Josef Plieseis, Georg Fuchs (Chorleiter), Maria Gassner (Organistin), Resi Lermer, Aloisia Mihalic. Die Verdienstmedaille in Silber erhielten Anneliese Schermer, Lisi Ruetz, Anni Gartner, Anni Bernsteiner, Kathi Hirzinger, Herbert Posch, Anny Leitner-Hölzl, Josef Manzl, Lisbeth Schmid. Die Verdienstmedaille in Bronze erhielten Johanna Angerer, Franz Wagner, Annelies Beihammer, Elsa Lenk, Maria Schernthanner, Thomas Steinbacher, Richard Gasteiger. Ein kleines Geschenk gab es auch für Hermann Angerer, Michael Stöckl, Kathi Antretter, Annemarie Plieseis, Irene Eisenbach, Christine Geisler, Annemarie Geisler.
Als Pfarrer bedanke ich mich natürlich bei jedem Einzelnen und bitte, dass sie noch viele Jahre beim Kirchenchor mitwirken mögen.
Nicht im Bild sind Josef Plieseis, Thomas Steinbacher und Hermann Angerer.

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