AUS DER NOVEMBERAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Aufnahme des Wohnbauförderungsdarlehens

Um die Finanzierung des Projektes Neubau Pflegeheim durchführen zu können, wird ein Wohnbauförderungsdarlehen aufgenommen, beschließt der Gemeinderat einstimmig. Die maximale Darlehenssumme von € 4.337.700,- kann von der Gemeinde Westendorf aufgenommen werden.
Für dieses Darlehen müssen für den Zeitraum 1 bis 10 Jahre Zinsen in der Höhe von 1,00 %, für den Zeitraum 11 bis 15 Jahre Zinsen in der Höhe von 1,50 %, für den Zeitraum 16 bis 20 Jahre Zinsen in Höhe von 3,50 %, für den Zeitraum 21 bis 25 Jahre Zinsen in der Höhe von 5,50 % und ab dem 26. Jahr Zinsen in der Höhe von 6,00 % bezahlt werden. Nach der derzeitigen Zinsensituation muss daher die Gemeinde das Bestreben haben, das Wohnbauförderungsdarlehen in den nächsten 20 Jahren gänzlich zurückzuzahlen.

Auftragsvergaben für den Neubau des Pflegeheimes

Die Malerarbeiten wurden an den Best- und Billigstbieter Maler Klaus Mair, 6363 Westendorf, mit einer Angebotssumme von brutto € 40.548,76 abzgl. 3 % Skonto einstimmig vergeben.
Die Schlosserarbeiten wurden bereits in der Gemeinderatssitzung vom 19.7.2005 vergeben. Diese mussten aber durch den Ausfall des damaligen Best- und Billigstbieters Metallbau Center Innsbruck nochmals vergeben werden. Es wurde daher der Firma Farthofer GmbH in Wörgl als nächster Best- und Billigstbieter mit einer Auftragssumme von brutto € 123.752,39 abzgl. 3 % Skonto der Auftrag erteilt.

Kreisverkehr Bereich „Stockermühlkreuzung“

Es wurde vom Baubezirksamt Kufstein der Gemeinde Westendorf mitgeteilt, dass in Abstimmung mit der Landesbaudirektion das Baubezirksamt Kufstein als ersten Schritt zur möglichen Errichtung eines Kreisverkehrs im Bereich „Stockermühlkreuzung“ eine Verkehrszählung im Herbst dieses Jahres durchführt. Damit soll die Größenordnung des Querverkehrsanteiles festgestellt werden, der ja eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung des Wunsches der Gemeinde darstellt.

Müllgebühren für das Jahr 2006

Die Müllgebühren für das Jahr 2006 müssen laut Voranschlag nicht erhöht werden. Es werden somit die Gebührensätze wie im Jahre 2005 verwendet, beschließt der Gemeinderat einstimmig.

Altenwohn- und Pflegegebühren 2006

Die Gemeinde Westendorf hat im Altenwohn- und Pflegeheimbereich einen durchschnittlichen jährlichen Abgang von ca. € 45.000,-. Um in den nächsten Jahren einigermaßen ausgeglichen wirtschaften zu können, muss eine Erhöhung der Tagsätze stattfinden, die der Gemeinderat einstimmig genehmigt hat.
Die Erhöhung beträgt zwischen 3,10 % (in der Gebührenstufe 5) und 7,88 % (in der Gebührenstufe 0) und sieht folgendermaßen aus:
- Stufe 0: € 29,42 für 2006 (bisher € 27,27)
- Stufe 1: € 40.- für 2006 (bisher € 37,32)
- Stufe 2: € 47,86 für 2006 (bisher € 46,42)
- Stufe 3: € 63,05 für 2006 (bisher € 59,55)
- Stufe 4: € 76,46 für 2006 (bisher € 73,25)
- Stufe 5: € 89.- für 2006 (bisher € 86,08)

Zweite Baustufe beim Sozialzentrúm

Nach mehreren Sitzungen im zuständigen Ausschuss, im Gemeindevorstand und im Gemeinderat wurde nun die weitere Vorgangsweise nach Fertigstellung des neuen Pflegeheims und der Räumlichkeiten für den Sozialsprengel und der Seniorenstube beschlossen.
Die Bewohner des Altenheimes können im Mai bzw. Juni 2006 das neue Haus beziehen. Danach erfolgt der oberirdische Abbruch des bestehenden Altenheimes. Wenn möglich, soll der Keller erhalten bleiben und darauf sollen acht Einheiten für Betreutes Wohnen, eine Arztpraxis und eventuell eine Krabbelstube entstehen.
Nach Fertigstellung wird die bestehende Ordination entfernt und auf dem freigewordenen Areal entstehen weitere Parkplätze und Grünflächen. Diese Fläche könnte zukünftig auch für eine weitere Bauentwicklung verwendet werden. Im Keller sollen die bestehenden Lagerräume für die Wohnungen und evt. für Vereine genützt werden.
Die Energieversorgung wird vom neuen Pflegeheim durchgeführt. Die genaue Aufteilung der Räumlichkeiten bzw. Nutzung des neuen Gebäudes muss erst fixiert werden.  Ob das Projekt durch die Gemeinde oder durch einen Bauträger gebaut wird, muss eine Gegenüberstellung der Kosten bzw. der zu erwartenden Einnahmen ergeben.
Der Kindergarten soll in der nächsten Zeit am bestehenden Standort verbleiben.

Flächenwidmungsplanänderung

Von Johann Ehrensberger, Wirnsbichl, Au 8, Westendorf, wurde ein Antrag auf Flächenwidmungsplanänderung für das Grst. 1370/2, KG Westendorf, von derzeit Freiland in Wohngebiet gem. § 38, Abs. 1, TROG 2001, zur Errichtung eines Wohnhauses eingebracht.
Der Gemeinderat der Gemeinde Westendorf hat dazu in der Sitzung vom 18.10.2005 mit 14 Ja-Stimmen bei einer Stimmenthaltung die Auflage der Flächenwidungsplanänderung für das Grst. 1370/2, KG Westendorf, entsprechend den von Arch. Franz Widmann verfassten Änderungsplänen GZL: wuw-0805 vom 12.10.2005, von derzeit Freiland in Wohngebiet gem. § 38, Abs. 1, Tiroler Raumordnungsgesetz 2001 beschlossen.
Die Auflagefrist beträgt vier Wochen, gleichzeitig mit dem Beschluss über die Auflage wird auch der Beschluss über die Erlassung dieser Flächenwidmungsplanänderung gefasst, soferne während der Auflage- bzw. Stellungsnahmefrist keine Stellungnahmen dazu abgegeben werden.

MITTEILUNGEN

Hinterhutzhof abgebrannt

Durch einen Großbrand wurde der Hinterhutzhof in der Oberwindau am 16. Oktober in Schutt und Asche gelegt. Die Familie Hölzl verlor ihr gesamtes Hab und Gut.
Als Christian Hölzl gegen Mittag beim Mistauflegen war, bemerkte er das Feuer. Es gelang ihm jedoch lediglich zwölf Kühe in Sicherheit zu bringen, 30 Stück Vieh kamen in den Flammen um. Der etwa 300 Jahre alte Hof stand binnen kürzester Zeit im Vollbrand und brannte komplett nieder.
Den Feuerwehren aus Westendorf und der Umgebung gelang es trotz schwierigster Bedingungen das benachbarte Bauernhaus zu schützen.
Die Gemeinde Westendorf hat ein Spendenkonto eingerichtet und will der schwer getroffenen Familie beim Neustart behilflich sein.

Christbaum für die Bundeshauptstadt

Am 31. Oktober wurde der von der Stadt Innsbruck für die Bundeshauptstadt Wien gespendete Christbaum in der Nähe des Ferienheims der Stadt umgeschnitten und auf einen riesigen Transporter verladen. Aufmerksame Beobachter waren Innsbrucks Bürgermeisterin Hilde Zach, Vizebürgermeister Eugen Sprenger, der Westendorfer Vizebürgermeister Peter Schroll und Waldaufseher Martin Antretter.
Mehr davon in der Dezemberausgabe!

SCHULE

Viele Tore in der Schülerliga

Wie in den vergangenen Jahren nimmt auch heuer wieder die Hauptschule Westendorf neben fünf anderen Mannschaften aus dem Bezirk Kitzbühel an der Fußball-Schülerliga teil. Dabei trifft im Herbst jede Mannschaft in Heim- und Auswärtsspielen auf alle teilnehmenden Hauptschulen.
Im Winter wird in der Halle gespielt  – Höhepunkt ist die Hallenbezirksmeisterschaft
in St. Johann.
Im Frühjahr kämpfen unsere „Trickser“ in Turnierform bei Auswärtsspielen um Punkte. Nach vielen Jahren wird das abschließende große Finale am 10. Mai 2006 wieder einmal in Westendorf ausgetragen.
Sportlich gesehen ist, wie in den vergangenen Jahren, die Dominanz der Hauptschule St. Johann weiterhin ungebrochen.
Jede Woche gibt es packende und sehr spannende Duelle, bei denen unsere Kicker mit viel Herz, Spielwitz und Kampfgeist bei der Sache sind.
Stark ersatzgeschwächt ging das Spiel gegen Kössen mit 0:1 verloren, jedoch gegen Kitzbühel (7:0) und Kirchberg (12:3) wurden klare Siege errungen.
Nach einer deutlichen Niederlage in St. Johann und einem 8:5 gegen Fieberbrunn liegt die HS Westendorf an der dritten Stelle.
Erfreulicherweise hat der Torschützenkönig der heurigen Herbstmeisterschaft, Marcel Hribernik, bisher nicht weniger als 16 Treffer erzielt.
An dieser Stelle möchten wir uns beim Westendorfer Sportverein und bei der unermüdlichen Paula Goßner, die unsere Fußballtalente jede Woche mit sauberen Dressen versorgt, für die gute Zusammenarbeit bedanken!
Ein herzliches Danke auch dem hilfsbereiten und verlässlichen Schiedsrichter Johann Pirchmoser aus Brixen!

Klarstellung zu Medienberichten

In allen möglichen Zeitungen konnte man in den letzten Wochen Artikel über die Polytechnische Schule lesen. Meistens wurde nichts Gutes über diesen Schultyp berichtet. Ich möchte die falschen Medienaussagen an dieser Stelle berichtigen, da sie für die PTS Brixen im Thale überhaupt nicht zutreffen.
Es wurde die Aussage getätigt, dass Schüler aus der PTS Probleme bei der Lehrstellenvermittlung hätten. Aus den Statistiken der letzten Jahre geht für unsere Schule hervor, dass zum Schulschluss immer 99 % der Schüler eine Lehrstelle gefunden haben oder eine weiterführende Schule besuchten. Der Rest, maximal ein Schüler (oder eine Schülerin) pro Jahr, hatte entweder keine Bewerbungen verschickt oder es gab Probleme mit der Arbeitsbewilligung bei Schülern mit nicht deutscher Muttersprache.
Ein Grund für die gute Lehrstellensituation dürfte einerseits der gute Kontakt zur Wirtschaft und andererseits die Tatsache sein, dass unsere Abgänger durch die Ausbildung bereits grundlegende Fertigkeiten für den Beruf mitnehmen.
Weiters besteht auch alljährlich ein Bemühen der Lehrer möglichst alle der durchschnittlich 40 Schulabgänger in einem Lehrberuf unterzubringen. Eine derartige intensive Betreuung jedes Einzelnen ist in Großschulen sicher nicht auf diese Art und Weise möglich und  bringt wieder einen Vorteil für die Polytechnische Schule.
Weiters wurde behauptet, es werde in der PTS die Zeit nur „abgesessen“ und nichts gelernt. Im Jahre 1997 wurde der Lehrplan für unsere Schulart komplett umgestellt. Derzeit ist unser Lehrplan der modernste und aktuellste im gesamten österreichischen Schulsystem.
Die Schüler erfahren in einem beträchtlichen Teil ihrer Schulstunden Unterricht in Fachbereichen. Je nach Berufswunsch muss dieser Fachbereich zu Beginn des Schuljahres vom Schüler selbst gewählt werden. Nur die Kernfächer (Mathematik, Deutsch, Englisch usw.) absolvieren die Schüler klassen- bzw. leistungsgruppenmäßig.
Durch die berufsvorbereitende Ausbildung in der PTS weiß der zukünftige Lehrherr genau, dass grundlegende Fertigkeiten bereits vorhanden sind. Weiters bringt der Fachbereichsunterricht auch enorme Vorteile in der Berufsschule, da in den Unterrichtseinheiten der Polytechnischen Schule bereits Teilinhalte der Berufsschule durchgemacht werden.
Die steigenden Schülerzahlen in den letzten Jahren zeigen, dass das PTS-Jahr auf keinen Fall ein „verlorenes“ Jahr ist. Ganz im Gegenteil! Für die Ausbildung zur Fachkraft, die auf dem Arbeitsmarkt gesucht ist,  stellt die PTS einen soliden Grundstein dar und bildet einen guten Übergang von der Schule zum Beruf.
Walter Leitner-Hölzl, Schulleiter

Berufspraktische Woche

Ende September hatten wir unsere „Berufspraktische Woche“. Dabei wurde uns die Gelegenheit geboten in einem Unternehmen den Arbeitsalltag für eine Woche kennen zu lernen. Wir konnten uns den Betrieb, entsprechend unserem Berufswunsch, selbst wählen.
Durch diese „Arbeitswoche“ fällt die Entscheidung für die Berufswahl, die bei einigen von uns noch nicht klar ist, doch ein wenig leichter, da man in einer Woche sowohl positive als auch negative Seiten der Berufssparte erfahren kann.
An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals recht herzlich für die Bereitschaft der Betriebe uns für diese Woche aufzunehmen! Danke!

Zu Besuch auf der Alpenschule

Am 30. September d. J. konnten die Gründer der ersten Alpenschule, Sepp Ziepl und Hans Ludwig, seine Exzellenz, den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Hans-Henning Horstmann (Sitz der Botschaft in Wien) in Begleitung des Herrn Honorarkonsuls für Deutschland Dr. Ernst Wunderbaldinger mit Sitz in Innsbruck im Namen des Agrar- und Schulbetreuungsvereins als Projektträger und den Bergbauernpartnern zu Nieding, Örgen, Rothen, Schwendt und Poitfeld willkommen heißen.
Das Alpenschulehaus als Herz und Zentrum wurde eingehend besichtigt und das mit der Universität Innsbruck und praktizierenden Fach-Pädagogen entwickelte Lehr- und Lernprogramm ausführlich besprochen und studiert. Anschließend ging es zu den Alpenschule-Partnerhöfen Burgmann/Nieding und Schroll/Schwendt, wo die hohen Gäste mit einem guat´n Schnapsei begrüßt wurden.
Die sauberen Quartiere und Frühstücks- bzw. Aufenthaltsräume fanden großes Lob und die ebenso in Schuss gehaltenen Stallungen und Erklärungen der Bergbauernarbeit gebührende Anerkennung.
 „Da, stellten die Gäste aus Wien und Innsbruck fest, lässt sich´s leben, nicht nur für die Schulkinder, sondern auch für uns Erwachsene.“
Zu Tal ging es dann mit dem Taxi-Westendorf, nach Verabschiedung „mit an guat´n Schnapsei, wias bei ins hoid da Brauch is“, ins Dorf, wo im Gasthof und Hotel zum Mesnerwirt der Familie Lenk das Mittagessen eingenommen wurde.
Die Delegation begrüßte unser Bürgermeister Toni Margreiter namens der Gemeinde Westendorf.
Auf Ihren Besuch, Herr Botschafter und Herr Honorarkonsul, sind wir besonders stolz, weil damit länderübergreifende Signale gesetzt werden.
Für die professionelle Führung, die vorzügliche Bewirtung und die Präsentation der mit der Goldmedaille durch die Europa-Institution Entente Florale d´Europa als schönstes grünendes und blühendes Dorf ausgezeichneten Gemeinde gab es vor dem Start nach Wien und Innsbruck noch ein von Herzen erfreuliches Kompliment.
Dr. J. Ziepl 

SPZ und Elternverband

In der zweiten Septemberwoche genossen zwei Schulklassen des Sonderpädagogischen Zentrums Telfs die AlpenschuIe in Westendorf. Möglich gemacht wurde der Alpenschule-Aufenthalt von 31 Schulkindern, drei Lehrpersonen und einer Mutti aus dem Elternverein durch Herrn Kommerzialrat Arthur Thöni (Thöni-Industriebetriebe Telfs), der die Alpenschule-Woche finanzierte.
Es war eine Traumwoche für die Schulkinder, deren Augen voll Begeisterung glänzten und deren junge Herzlein im Glück des Erlebens der Natur in der Natur mit der Natur höher schlugen.
Diese Förderung von Arthur Thöni ist nicht nur eine sozialgesellschaftliche, sondern eine Botschaft in und über die Grenzen Österreichs hinaus. Thöni: „Das sind nicht die einzigen Schulklassen, die einen Alpenschule-Aufenthalt mitmachen dürfen.“
Den SPZ-Klassen aus Telfs folgten am angeschlossenen Wochenende die Vorstandsmitglieder des Elternverbandes der allgemein bildenden höheren Schulen Tirols, die unter dem Vorsitz von Landesobmann Dipl.-Ing. Herbert Kranebitter ihre Arbeitssitzung im Alpenschule-Haus in 1.100 m Seehöhe absolvierten. Beherbergt waren sie in den Schulkinderzimmern. Der Besuch aller Alpenschule-Partnerhöfe zu Nieding, Schwendt, Örgen, Rothen und Poitfeld gehörte genauso zum Programm wie das Studium einer Alpenschule-Woche samt den reichen Erfahrungswerten der „Schule des Sehens und des Fühlens“, deren Inhalte von der Universität in Innsbruck gemeinsam mit Spitzenkräften aus der praktizierenden Pädagogik erarbeitet worden sind.
Dr. J. Ziepl 

TOURISMUSVERBAND

Rekordbesuch bei der Stammgästewoche

Einen neuen Teilnehmerrekord konnten wir bei der 6. Westendorfer Stammgästewoche verzeichnen!
Nachdem im letzten Jahr etwa 230 Teilnehmer einen zusätzlichen Urlaub anlässlich der Stammgästewoche buchten, haben sich in diesem Jahr über 380 Stammgäste angemeldet.
Wir danken allen, welche an dieser einzigartigen Woche für unsere Stammgäste beteiligt waren bzw. teilgenommen haben – unter anderem: natürlich allen Vermietern, welche unsere Stammgäste stets bestens betreuen, weiters Familie Treichl vom „Haflingerhof“, Familie Stöckl vom „Neukumhof“ sowie allen freiwilligen Helfern und Helferinnen von den „Holzhamer Damen“, der Familie „Grafl“ vom Steinberghaus, der Familie Margreiter von der „Gamskogelhütte“, ...
Die 7. Westendorfer-Stammgäste-Woche findet vom 11. bis zum 16. Juni 2006 statt!
Weiters möchten wir auch Herrn Peter Aschaber („Auner-Peter“) für seinen unermüdlichen Einsatz auf das Herzlichste danken! Durch ihn und sein tolles Team durfte Westendorf ein weiteres Mal viele Gäste zum „Musikantenherbst“ begrüßen!

„Ski-Opening“ in Kopenhagen

Am 8. Oktober 2005 hat in Kopenhagen (DK) das alljährliche Ski-Opening stattgefunden.
Neben namhaften österreichischen Regionen (wie z.B. Wagrain, Zillertal, Maria Alm) war unter anderem auch die Tirol-Werbung vertreten. Sölden lieferte mit zwei Kühltransportern den Schnee und auch Westendorf war gemeinsam mit der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental und der Ferienregion St. Johann mit einer original Tiroler Holzhütte vor Ort. Zusätzlich hatten die Gäste bei unserem Stand die Möglichkeit echte „Tiroler Kaasspatzl“ zu verkosten.
Auch die schwedische Top-Weltklasse-Schiläuferin Pernilla Wiberg probierte unsere Tiroler Schmankerl-Kost!
Das Foto zeigt (v.l.) Bettina Haas (Tirol-Werbung), Max Salcher, Pernilla Wiberg, Mag. Peter Wallner (Ferienregion St. Johann), Bo Lauridsen (Chef der Österreich-Werbung Dänemark, Schweden und Norwegen), Josef Zass (Kaasspatzlkoch).

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Essen auf Rädern

Der Sozialsprengel sucht für Westendorf ehrenamtliche Essen-auf-Rädern-Fahrer bzw. -Fahrerinnen. Aus gesundheitlichen Gründen sind uns leider im letzten Jahr  einige fleißige Fahrer ausgefallen. Zu fahren ist ungefähr alle zwei Monate eine Woche von Montag bis Samstag. Man braucht etwa eine Stunde, bis man alle mit Essen versorgt hat.
Der Sozialsprengel ist bereit das Kilometergeld zu zahlen.
Bis jetzt sind alle ehrenamtlichen Fahrer umsonst gefahren, dafür ein ganz herzliches Dankeschön!
Essen auf Rädern erhalten nur Menschen, die sich selber nicht mehr kochen können. Es ist eine sehr wertvolle Aufgabe, mit der Sie unseren meist sehr betagten Mitbürgern große Freude bereiten. Wenn Sie uns unterstützen möchten, rufen Sie im Sozialsprengel an. 

Seniorentanz

Seniorentanz ist eine wirkungsvolle Kombination von Bewegungstraining, Gedächtnistraining und Geselligkeit. Gemeinsames Tanzen aktiviert, stärkt das Selbstvertrauen - und macht Freude. Die Durchblutung, der gesamte Stoffwechsel, die Beweglichkeit der Gelenke, die Muskulatur, die Atmung, die Verdauung, alles verbessert sich. Von unschätzbarem Wert ist, dass Musik, Rhythmus, Gemeinschaft und Lachen echte Freude bringen.
Zum Tanzen ist niemand zu alt oder zu jung. Um das zu erkennen, gibt es nur eines: Selber erleben!
Der Tanzkurs findet im Pfarrsaal in Brixen statt; Auskünfte beim Sozialsprengel!

Gesundheitstag 

in der Volksschule Brixen am Sonntag, den 13. November 2005 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
+ Gesundheitsstraße : Blutabnahme für Blutzucker, Cholesterin, PSA (Prostatablutuntersuchung)  mit ärztl. Befundung
+ Blutdruckmessung
+ Sehtest und Hörtest
+ Vortrag am Vormittag: „Gedächtnisschwäche- oder normaler Alterungsprozess?“
+ Vortrag am Nachmittag: „Alzheimerdemenzerkrankung“
+ Vortrag über Ernährung und Trinkverhalten im Alter durch Angelika Kirchmaier, dipl. ernährungsmedizinische Beraterin
+ Workshop: Gedächtnisübungen - Johanna Wieser, dipl. Gesunden- u. Krankenpflegerin
+ Kinesiologie - Referat, Übungen und Muskeltest am Nachmittag vom Kinesiologen Herbert Handler, Kundl
+ Workshop: „Schlafstörungen - natürlich behandeln“ (Wickel, Einreibungen, Kräutern uvm.)
+ Vorführung von Tänzen unserer Seniorentanzgruppe
+ Informationsstände über Sozialsprengelaktivitäten, Heilkräuter, Heilmittel
+ Verkostung gesunder Produkte der Brixner Bäuerinnen
+ Kaffee- und Kuchen-Buffet
Alle Brixner und Westendorfer sind herzlich eingeladen, sich kostenlos zum Thema Gesundheit zu informieren und beim Rundgang durch unsere Gesundheitsstraße sich untersuchen zu lassen. Ein genaues Programm wird noch zugesandt.

Schlechtes Gedächtnis?

Sie können sich schlecht etwas merken? Sie sind unkonzentriert? Müdigkeit macht Ihnen zu schaffen? Opa erzählt zum fünften Mal die selbe Geschichte? Oma hat schon wieder vergessen die Herdplatte auszumachen?
Vielleicht steckt ein Flüssigkeitsmangel dahinter?
Wir bieten Ihnen eine Flüssigkeitsmessung an.
Anmeldung im Sozialsprengelbüro (Tel. 2060) oder im Therapiezentrum, Tel. 2373.

VEREINSNACHRICHTEN

Mitteilungen des Alpenvereins

Bergsteiger–Treff 
Wir treffen uns am Freitag, den 2. Dezember  im Vereinslokal. Diesmal ist der Bergsteigertreff mit dem vorweihnachtlichen „Törggelen“ verbunden.
Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme.
Herbstwanderung
Wenn die Witterung es zulässt, ist am Sonntag, 13. November, noch eine Herbstwanderung vorgesehen. Das Ziel wird kurzfristig nach den zu dieser Zeit gegebenen Verhältnissen ausgesucht. Bitte melden (bei Marianne und Hubert Kofler, Tel. 05334/8648 oder 0664/3523300)!
Vom Klettersteig in Italien
Trotz Verschiebung konnte witterungsbedingt der Dachstein-Klettersteig nicht in Angriff genommen werden. So wichen zehn AV-ler, im Alter von 15 bis 76 Jahren, in die Nähe von Cortina aus und eroberten bei Sonnenschein und leichter Bewölkung in 3 1/2 Stunden über den Strobel-Klettersteig die 2270 m hohe „Punta Fiames“ (Foto rechts).
Von der Fahrt ins Blaue
40 Teilnehmer ließen sich vom unbekannten Ziel überraschen. Es ging schließlich zum Misurina-See. Die anspruchsvolle Wanderung, auf und ab über mehrere Jöcher, um den Gebirgsblock Cadini, entlang dem „Giro  Dei Cadini und Senitero Turisini“ ließ die Herzen der Wanderer höher schlagen: Traumhaftes Herbstwetter, rundum beschneite felsig-schrofige Gipfel, gelbe Lärchenwälder, gemischt mit dunkelgrünen Zirben! „Schöner geht’s nicht mehr!“, war immer wieder zu vernehmen.
AV–Senioren: Abschlussabend
Am Mittwoch, 16. November treffen wir uns um 19 Uhr zu einem Rückblick über unsere Sommeraktivitäten. Sigi Baumgartner bringt Bilder von unseren Frühjahrs-, Sommer- und Herbsttouren.

Schiklubnachwuchs voll im Training

Mit Ende August hat das Aufbautraining des Ski- Club-Rennkaders für den bevorstehenden Winter begonnen. Neben den klassischen Waldläufen und der Ausbildung der Grundkondition setzte der staatlich geprüfte Trainer Klaus Hölzl vermehrt auch auf Rumpftraining und Rückenschule.
Ein Hauptaugenmerk galt auch dem Inline-Skaten in all seinen Variationen. Speziell das Gleichgewicht wurde durch verschiedene Übungen auf den Skates gefördert. Mit den Kippstangen, die auf Platten befestigt sind, konnte auch die Slalomtechnik schon im Sommer trainiert werden.
Nach dem Wechsel in die Turnhalle im Oktober steht nun eine Verfeinerung der koordinativen Fähigkeiten auf dem Programm.
Zusätzlich absolviert der SC Westendorf ein Schneetraining auf dem Gletscher. Dort steht vor allem die Verbesserung der schitechnischen Grundfertigkeiten auf dem Trainingsplan.
Somit kann mit den Rennläufern zu Winterbeginn auf „heimischen Schnee“ gleich mit dem speziellen Aufbauprogramm für Slalom, Riesenslalom und SG begonnen werden.
Dadurch hofft der Ski-Club für den Rennstart Ende Dezember optimal vorbereitet zu sein.
Die zwei Bezirkskaderläufer, Sabine Margreiter und Armin Thaler, nehmen nebenbei noch am Kadertraining teil.
Der Bezirkskader Kitzbühel veranstaltete vom 14. bis 16. Oktober ein dreitägiges Schitraining am Kitzsteinhorn (im Foto rechts Bezirkstrainer Klaus Hölzl mit Armin Thaler, Sabine Margreiter und Angela Margreiter, v.l.), wo die Läufer in der ÖSV-Skiakademie auf 2800 m Seehöhe direkt am Gletscher untergebracht waren.
Die wichtigsten Termine des SC Westendorf auf einen Blick:
+ 30. November 2005: Generalversammlung (Fleidingerhof, 20 Uhr)
+ 19. Jänner 2006: FIS-Nachtslalom
+ 28. Jänner 2006: Landesschirennen der Feuerwehren Tirols
+ 29. Jänner 2006: Bezirkscup Schüler RSL
+ 18. Februar 2006: SkiClub-Meisterschaft
+ 11. März 2006: Betriebsrennen
+ 17. bis 19. März 2006: Skibob-Weltcupfinale

Verbrennungssets und Notfallrucksack angekauft

Mit den Spenden, die beim „Tag der offenen Tür“ in der Rotkreuz-Ortsstelle Brixental eingenommen wurden, und den Zuwendungen, die dankenswerterweise auch von der Bevölkerung während des Jahres der Hilfsorganisation Rotes Kreuz zur Verfügung gestellt werden, konnten zusätzliche Anschaffungen getätigt werden, die die Versorgungsmöglichkeiten wiederum effizienter werden lassen.
So freute sich dieser Tage Ortstellenleiter Dipl.-Ing. Harald Fenz, dass er seinen Sanitätern für jedes der drei Einsatzfahrzeuge ein Verbrennungsset übergeben konnte. In diesen sind selbsthaftende und gleichzeitig kühlende Verbände enthalten, die im Ernstfall wesentlich zur Schmerzlinderung des Patienten beitragen.
Weiters wurde ein Notfallrucksack angeschafft, der den Rotkreuzmitgliedern die Erreichung und Arbeit im schwer zugänglichen Gebiet wesentlich erleichtert.
Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals bei allen Spendern bedanken, die es ermöglicht haben, diese Anschaffung zu tätigen.
Das Bild zeigt Ortstellenleiter DI Harald Fenz und einen Teil der Rotkreuz- Mannschaft (Klaus Baumgartner, Markus Ellinger, Christian Kogler, Stefan Antretter, Peter Thaler, Hans Rieser)

Moskau war eine Reise wert

Es war eine lohnenswerte Kickbox-Weltmeisterschaft für Jürgen Widauer, die heuer in Moskau stattgefunden hat. Trotz anfänglich leichter gesundheitlicher Probleme konnte Jürgen sich im Einzelbewerb für das Semifinale qualifizieren, musste sich dort allerdings unglücklich einem Kämpfer aus der Türkei geschlagen geben und holte somit die Bronzemedaille im Einzelbewerb.
Doch das war noch nicht das Ende der WM. Heuer wurde bereits zum zweiten Mal bei Weltmeisterschaften ein Teambewerb ausgetragen. Die fünf besten Kämpfer eines Landes werden zu einem Team formiert. Gekämpft wird ohne Gewichtsklassen, d.h., ein Team stellt einen Kämpfer in den Ring und die gegnerische Mannschaft stellt einen Kämpfer dagegen. Die Punkte der Kämpfe werden addiert und das Team mit den meisten Treffern kommt eine Runde weiter. Da im österreichischen Nationalteam doch sehr viele hervorragende Semikontaktkämpfer stehen, war es natürlich eine große Ehre und Herausforderung für Jürgen in diesem Team - neben Kämpfern wie Bernhard Sussitz (fünffacher Weltmeister, Zeitsoldat), Günther Weninger (mehrfacher Weltmeister), Rainer und Michael Gerdenitsch (mehrfache Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften) - zu stehen.
Es zahlte sich für Jürgen aus. Nachdem im Halbfinale die Türkei klar besiegt werden konnte, stand man im Finale dem Team aus Russland gegenüber. Jürgen wurde im Finale als erster Kämpfer nominiert und sah sich prompt dem Topkämpfer der Russen gegenüber. Jürgen konnte gegen diesen ein 2:2 herausholen und somit eine hervorragende Ausgangsposition für die nachfolgenden Kämpfer schaffen. Diese gaben das Match auch nicht mehr aus der Hand und Österreich konnten die erste Herrenteam-Goldmedaille bei einer WM feiern.

Mit einem Sieg unter die Top-3

Marco Oberhauser, ein Westendorfer Motorsporttalent, sicherte sich mit seinem ersten Sieg in der Lista Formel Masters den dritten Gesamtrang.
Im Motodrom in Hockenheim konnte der erst 17-jährige Marco in einem grandiosen Rennen den Meister Rolf Biland aus der Schweiz nach einem schwachen Start auf dem Kurs in einem wahren Krimi noch niederringen und nach Trainingsbestzeit und schnellster Runde im Rennen den ersten Platz herausfahren.
In seiner zweiten Saison im BMW vom Neuhauser-Racing-Team aus dem Zillertal schaffte er auch den Vizemeister bei der österreichischen Staatsmeisterschaft 2005.
Die Lista Formel Masters, die als Einstiegs- und Talentesichtungsklasse für die Formel 1 gilt, wird in acht Renntagen zu je zwei Läufen in Frankreich, Italien, Deutschland, der Tschechei und in Österreich (Salzburgring) ausgetragen.
Angefangen hat Marco Oberhauser als „Kid´s-Fahrer“ in der Go-Kart-Klasse der Rennkartserie West im Jahre 2000. Sein Vater Jakob Oberhauser erkannte sofort sein Talent und brachte ihn beim AS-Racing-Team aus Kufstein bei Hans Angerer unter und sofort stellten sich die Erfolge in Form von Laufsiegen ein.
Im Jahre 2003 fuhr Marco Oberhauser in der Königsklasse der österreichischen Meisterschaft und erreichte dort den hervorragenden  zweiten Rang, der den Vizestaatsmeistertitel bedeutete.
Für die Zukunft wird wohl das liebe Geld mitentscheidend sein, in welcher Klasse Marco Oberhauser an den Start geht um weiter sein Talent als Motorsportler zu beweisen.

Volleyballdamen im Cup ausgeschieden

Am 2. Oktober starteten die Damen des VC Klafs Brixental in die Saison.
Leider verlief das erste Match gegen die Damen des VC Dornbirn nicht nach Plan. Nicht nur die gute Leistung des Gegners, sondern auch die starke Nervosität bereitete den Brixentalerinnen Schwierigkeiten. Zusätzlich kamen noch einige Schwächen in der Annahme und Verteidigung dazu und man verlor die ersten beiden Sätze klar. Erst im dritten Satz kamen die VC-Klafs-Ladys besser ins Spiel und konnten den Vorarlbergerinnen Widerstand leisten. Schlussendlich ging aber auch dieser Satz knapp an den VC Dornbirn.
Am 8. und 9. Oktober empfingen die Damen des VC Klafs Brixental erstmals die beiden oberösterreichischen Mannschaften TV Raika Mondsee und ATSV Braunau. Man ging voller Motivation in die erste Begegnung. Vor heimischen Publikum und in gewohnter Umgebung fand man gut ins Spiel und konnte einen 3:1-Sieg.
Am Sonntag ging es dann gegen den ATSV Braunau in gleicher Weise weiter. Durch druckvolles Spiel und eine gute Annahmeleistung hatte man die Gegnerinnen gut im Griff und konnte auch dieses Spiel mit 3:1  für  sich  entscheiden. Vor allem die wichtigen Punktgewinne bei langen Ballwechseln waren ausschlaggebend für den Erfolg.
Am 15. und 16. Oktober waren die Damen des VC Klafs Brixental wieder in Vorarlberg zu Gast. Diesmal hießen die Gegner SSK Feldkirch und VCB Höchst.
Motiviert nach den zwei siegreichen Heimspielen traf man am Samstag auf den SSK Feldkirch. Gegen den Tabellenletzten hatte man kaum Schwierigkeiten und konnte sich einen 3:1-Sieg sichern.
Anders hingegen am Sonntag: Der VCB Höchst präsentierte sich als starke und kompakte Mannschaft mit druckvollem Spiel und wenig Eigenfehlern. Die ersten beiden Sätze gingen klar an den jetzigen Tabellenführer. Erst im dritten Satz hatte man die Möglichkeit  auf  den  Satzgewinn, man konnte jedoch die Chance leider nicht nutzen.
Nach den guten Erfolgen in der 2. Bundesliga West musste man jetzt im österreichischen Cupbewerb gleich beim ersten Spiel das Aus hinnehmen. Gegen die Spielgemeinschaft ILS SV Bürmoos/TV Oberndorf setzte es in der zweiten Runde (in der ersten Runde hatte man ein Freilos) eine klare 0:3-Niederlage.
Auch wenn es das Ergebnis nicht widerspiegelt, die Brixentalerinnen konnten in jedem Satz mithalten, doch in jedem der drei Durchgänge brachte eine Serviceserie der Salzburgerinnen die Vorentscheidung. Bereits im Vorjahr war die Spielgemeinschaft ILS SV Bürmoos/TV Oberndorf der Stolperstein im österreichischen Cup gewesen.
Die weiteren Heimspieltermine:
+ Samstag, 19.11.05, 17:00 Uhr, gegen die SG Supervolley Enns/Wels
+ Sonntag,  20.11.05, 14:00 Uhr, gegen den ASKÖ Pregraten
+ Alle weiteren Termine und Infos sind unter www.vc-klafs.at zu finden. 

VC-Klafs-Herren starteten

Am 22. Oktober 2005, starteten endlich auch die Herren des VC Klafs Brixental in die heurige Volleyball-Saison.
In der Tiroler Landesliga standen in Kufstein die Spiele gegen die SU Kufstein und den VC Olympia Innsbruck an.
Gleich im ersten Match gegen die SU Kufstein musste man sich gehörig ins Zeug legen, denn die vermeintlichen Außenseiter aus Kufstein starteten mit druckvollem Spiel. Überrascht vom fulminanten Start kamen die Klafs-Herren nicht ins Spiel und mussten die ersten beiden Sätze abgeben. Erst danach kamen die Brixentaler besser ins Spiel und gewannen Durchgang 3 und 4 relativ klar. So musste der fünfte Satz entscheiden, der sich als wahrer Krimi erwies. Nach einem Kraftakt konnten die Herren des VC Klafs Brixental der drohenden Niederlage nach drei abgewehrten Matchbällen der Kufsteiner entkommen, das Spiel doch noch für sich entscheiden und mit einem knappen und mühevollen 3:2-Sieg erfolgreich in die Landesliga starten. Hervorzuheben die Leistung des jungen Nationalteamspielers Thomas Zass, der mit 22 direkt verwandelten Punkten zum Topscorer avancierte.
Die zweite Begegnung gegen den VC Olympia Innsbruck war vom konstant sicheren Spiel der Innsbrucker Routiniers geprägt. Zwar konnten Mihalic & Co den dritten Satz für sich entscheiden und so zwischenzeitlich wieder ins Spiel finden, zu klar war aber die Dominanz der gegnerischen Mannschaft in den anderen drei Sätzen. So ging die klare 1:3-Niederlage völlig in Ordnung.

Nachwuchs mit Startproblemen

Die U-19-Mannschaft des VC Klafs Brixental hatte mit einem 3:2-Erfolg über die TS Innsbruck und einem  Satzgewinn gegen Meisterschaftsfavoriten Hypo Volleyballteam Tirol einen gelungenen Einstand, mussten die Klafs-Spieler doch ersatzgeschwächt - ohne Libero Thomas Dialer - in Innsbruck antreten.
Umso höher waren die Erwartungen Ende Oktober. Zu Meisterschaftsbeginn der U 17 wollte die mit der U 19  beinahe  identische  Mannschaft von Trainer Harald Schörghofer den Erzrivalen aus Innsbruck in die Schranken weisen.
Nachdem beide Teams klare 3:0-Siege über die TU Schwaz erzielen konnten, sollte es im direkten Aufeinandertreffen der beiden Titelaspiranten zu einer ersten Standortbestimmung kommen.
Die Innsbrucker begannen fulminant und ließen sich auch nicht von den beiden Jugendnationalspielern Zass und Wohlfahrtstätter einschüchtern. Das zögerliche Spiel der Brixentaler führte auch zum Verlust der ersten zwei Sätze. Erst dann kam der  Brixentalexpress ins Rollen und der an diesem Tag in starker Form spielende Spielmacher Christian Koidl  durfte sich  mit seinen Angreifern über den Gewinn der nächsten beide Sätze freuen.
Im Entscheidungssatz dann wieder das alte Bild - druckvolles Spiel der Innsbrucker, zögerlicher Start der Brixentaler. Die logische Folge war die erste Saisonheimniederlage und die bittere  Erkenntnis, dass auch Favoriten straucheln können.

Laufen, laufen, laufen ...

Zwei junge Westendorferinnen haben eine sehr erfolgreiche Laufsaison hinter sich. Sabine Margreiter, Klasse W 12, und Sophie Wallner, W 14, starten für den LG Pletzer Hopfgarten.
Sabine nahm bei diversen Läufen und Mader-Cup-Rennen in Tirol teil. Dabei belegte sie bei insgesamt zwölf Rennen elfmal den ersten und einmal den zweiten Platz.
Sophie konnte ihr Können schon bei österreichischen und Tiroler Meisterschaften unter Beweis stellen. Ihre gtößten Erfolge sind ein österreichischer Vizemeistertitel und fünf Tiroler Meistertitel. Noch dazu belegte sie bei verschiedenen Crossläufen zehnmal den ersten Platz.

Erfolgreiche Einsatzübung

Am Samstag, den 15. Oktober lautete der Einsatzbefehl, welcher von der Rotkreuz-Leitstelle Kitzbühel übermittel wurde: „Verkehrsunfall auf der Strecke in die Windau!“
Übungsannahme war, dass ein Pkw mit zwei Mountainbikern kollidiert war. Durch die Wucht des Anpralls waren die Radfahrer über die Leitschiene katapultiert worden und ca. 50 Meter über steil abfallendes Gelände in ein Bachbett gestürzt. Sie hatten sich dabei schwer verletzt. Der Autofahrer, der zu Hilfe eilen wollte, hatte sich ebenfalls verletzt und u.a. eine Unterschenkelverletzung erlitten!
An der Übung nahmen 17 Mitglieder der Bergrettung Westendorf, neun Mitglieder der Rotkreuz-Stelle Brixental mit drei Einsatzfahrzeugen, das NEF Kitzbühel mit Notarzt und Notfallsanitäter, zwei weitere Notärzte und drei Mitglieder, die sich als Patienten zur Verfügung stellten (Dr. Michael Protivinsky, Dr. Thomas Grißmann, Dr. Harald Paul), teil.
Geübt wurden das sichere Erreichen der Verunfallten im schwierigen Gelände, welches für die Rotkreuz-Sanitäter nur mit Hilfe der Unterstützung der Bergrettung und deren Ausrüstung möglich war, die fachgerechte medizinische Erstversorgung der Verletzten und deren Bergung.
Zusammenfassend kann der Übungsverlauf als durchaus positiv bezeichnet werden und war ein wichtiger Beitrag in der praxisgerechten Weiterbildung aller Beteiligten.
Das meinte nicht nur der Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes, DI Harald Fenz, der sich auf diesem Weg auch nochmals bei allen Mitwirkenden bedanken möchte, insbesondere bei Stefan Daxenbichler, der die Übung organisierte und koordinierte.
Das Foto (Rotes Kreuz Brixental) zeigt die Bergung eines schwer verletzten Mountainbikers.

AUS DER PFARRE

Erntedankfest

Beim Erntedankfest konnten wir auch die Fertigstellung des Glockenstuhles feiern. Auch Vertreter der Firmen kamen zu unserem Fest. Ein herzliches VergeIt´s Gott darf ich allen sagen, die für den Glockenstuhl Spenden gegeben haben. Damit wir die restlichen Rechnungen auch noch bezahlen können, darf ich noch um weitere Spenden bitten. Danke!
Das Sammelergebnis beim Opfergang beim Erntedankfest ergab € 2.584,30. Die Hälfte davon - € 1.292,15 - wurden an die Caritas Innsbruck für die Hochwasser-Opfer überwiesen.
Der Erlös beim Pfarrfest betrug  € 1.383,22;  das Geld wird für den Glockenstuhl verwendet. Ich danke allen Spendern recht herzlich!

Ehejubiläen

Folgende Paare feierten am 16. Oktober runde Ehejubiläen (Foto):
50 Jahre: Peter und Maria Pirchl, Johann und Elisabeth Gschnaller, Peter und Marianna Rieser, Josef und Katharine Wurzrainer
40 Jahre: Johann und Johanna Achrainer, Nikolaus und Maria Ehrensberger, Johann und Maria Krall, Johann und Elsa Margreiter, Josef und Elisabeth Schmid
30 Jahre: Josef und Margarethe Geisler, Matthias und Marianna Hain, Johann und Waltraud Krimbacher, Peter und Sonja Schmeiser
25 Jahre: Sebastian und Theresia Adelsberger, Günther und Rosa Haidacher, Herbert und Elisabeth Kiederer, Johann und Erika Schipflinger, Franz und Elke Schober, Johann und Marianna Steger

Hauslehren

Die Zeit der Hauslehren istschon wieder da. Schnell vergeht die Zeit!
Ich möchte euch zu den Hauslehren wieder herzlich einladen. Es ist eine gute Tradition, dass wir uns in den verschiedenen Ortschaften zu den Hauslehren treffen. Es ist wertvoll, dass wir zusammenkommen und in guter Gemeinschaft uns Gedanken über den Glauben und unser Christsein machen. Glaube und Christsein ereignen sich in der Gemeinschaft.
Wir brauchen einander.
Themen werden sein: Verschiedene Gebetsformen, religiöse Zeichen und Bräuche, Vertiefung in den Glauben etc. Aktuelles aus der Pfarre sowie einige Dias aus dem Pfarrleben runden das Programm ab.
Ich freue mich auf euer Kommen und hoffe auf ein gutes Gelingen!
Eingeladen sind alle!

Herbergsuche

Ein alter Brauch im Advent ist das „Herbergsuchen“ oder „Frautragen“; wie es auch genannt wird.
Worum geht es? Ein Bild der Herbergsuche wird von Haus zu Haus, von Familie zu Familie getragen, freilich auch zu Alleinstehenden. Das Bild bleibt dort in der Regel eine Nacht und einen Tag und wird dann wieder weitergetragen.
Was ist der Sinn? Es ist eine Hilfe zum Gebet und zum Feiern in der Familie („Hauskirche“). Auch wir sollen Jesus eine Herberge bei uns und in uns geben.
Ein Gebetstext als Anregung wird beim Bild dabei sein.

Adventsingen: Sonntag, 4.12., 19.30 Uhr, Pfarrkirche

Der Dekanatschor (Kirchenchöre des Dekanates) und einige Musikgruppen werden das Adventsingen gestalten. Lieder und Musik wollen uns tiefer in die Adventszeit einführen und zur Stille und Meditation in dieser Zeit motivieren.
Ich lade euch alle herzlich zum Adventsingen ein.

Gottes Segen begleite uns alle. Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

Rückblick

Am 9. September konnten nach relativ kurzer Bauzeit des neuen Glockenstuhles unsere Kirchenglocken mittels Kran wieder in den Turm gehoben werden.
Zahlreiche Einheimische und Gäste folgten bei einer kleinen Feier mit Kaffee und Kuchen aufmerksam dem Geschehen. Anwesend waren u.a. auch die Chefs und Arbeiter der verantwortlichen Firmen Kiederer, Kurz sowie Schauer & Sachs.
Allen herzlichen Dank für die Kuchen und dem Mesnerwirt für den gespendeten Kaffee!
Der Familiensonntag am 11. September wurde bei herrlichem Wetter mit einer Bergmesse auf dem Talkaser gefeiert.
Bei dem allseits beliebt gewordenen Pfarrwandertag am 25. September hatten wir in diesem Jahr Glück mit dem Wetter und so wanderten ca. 70 Personen zum Linerbauer am Achenberg. Nach einer kurzen Andacht mit unserem Herrn Pfarrer verbrachten wir bei Würstel, Kaffee und Kuchen einen sehr netten Nachmittag.
Das schon zur Tradition gewordene Pfarrfest, verbunden mit dem Erntedankfest, wurde wieder in gewohnter Weise am 2. Oktober begangen. Nach dem Einzug aller Vereine in die Kirche wurde der Festgottesdienst unter Mitwirkung der Landjugend und mittels musikalischer Umrahmung seitens der Musikkapelle gefeiert.
Im Alpenrosensaal gab es anschließend ein gemütliches Beisammensein.
Für das Rahmenprogramm sorgten die Musikkapelle, die Westendorfer Schuhplattlergruppe, die Landjugend, Mario und Corinna, der Chor der Volksschule und eine Gruppe aus dem Kindergarten. Die Westendorfer Hausfrauen versorgten uns wieder mit ausgezeichneten Kuchen und Torten! Allen ein herzliches Vergelt´s Gott!
Am 16. Oktober durften beim Festgottesdienst 19 Ehepaare das Eheversprechen, das sie sich vor 25, 30, 40, 50 Jahren gegeben hatten, erneuern. Mit einer Agape im Vereinshaus beglückwünschten der Herr Pfarrer und der Pfarrgemeinderat die Jubelpaare.
Anny Leitner-Hölzl, PGR-Obfrau

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