AUS DER DEZEMBERAUSGABE

AUS DER GEMEINDESTUBE

Steuern, Gebühren, Abgaben

Bei der Gemeinderatssitzung am 21. November wurden folgende Steuern, Gebühren, Beiträge und sonstige Entgelte mit Wirksamkeit 1.1.2007 einstimmig beschlossen.

Wohn- und Pflegeheimgebühren:
Die Tagsätze wurden zwischen 1,11% bis 3,38% erhöht.
+ Pflegestufe 0: monatlich 911,40 €
+ Stufe 1: 1.213,20 €
+ Stufe 2: 1.481,40 €
+ Stufe 3: 1.929,90 €
+ Stufe 4: 2.358,90 €
+ Stufe 5: 2.760,00 €
+ Stufe 6: 2.760,00 €
+ Stufe 7: 2.760,00 €

Gemeindeabgaben:
+ Grundsteuer A: 500 % des Messbetrages
+ Grundsteuer B: 500 % des Messbetrages
+ Kommunalsteuer: 3% der Bruttolohnsumme
+ Vergnügungssteuer:  Pauschalierung von Betrieben, ansonsten Einhebung der Pauschsteuer
+ Hundesteuer:  € 46,04 je Hund *, € 86,96 für jeden weiteren Hund *
+ Ausgleichsabgabe: das 20fache des laut LGBl. Nr. 103/01 festgesetzten Erschließungskostenfaktors
+ Erschließungsbeitrag: 5 % des Erschließungskostenfaktors

Entgelte:
+ Miete: € 4,52 mit Zentralheizung *, € 4,32 teilbeheizt *, € 3,95 ohne Heizung *
+ Waldaufsichtsbeiträge: € 6,13  je ha Wirtschaftswald *, € 4,81 je ha Wirtschaftswald mit Schutzfunktion *
+ Benützungsgebühr Turnhalle: € 4,42 pro Tag Einheimische *, € 16,58 pro Tag Auswärtige *, € 2,21 f. 2 Stunden Einheimische *, € 2,54 f. 2 Stunden Auswärtige *, € 1,33 f. 2 Stunden Jugendliche *, € 16,59 Zehnerblock Einheimische, * € 21,01 Zehnerblock Auswärtige *,€ 8,30 Zehnerblock Jugendliche *, € 49,78 Jahreskarte Einheimische *
+ Miete Informatikraum Hauptschule: 10% der Kurskosten pro Teilnehmer, jedoch mind. € 16,59 pro Teilnehmer * 
+ Leihgebühren Bücherei:  € 0,50 je Taschenbuch,  € 0,50 Kinder und Jugendliche je Buch, € 0,70 Erwachsene je Buch
+ Benützungsgebühr Zeltplatz: € 120,00 täglich
+ Alpenrosensaalmiete: 20 % des Eintrittsgeldes vom Veranstalter
+ Essen auf Rädern:  € 3,50 pro Mahlzeit
+ Wasseranschlussgebühr:  € 3,09 € pro m³ umbauten Raum; für private Garagen die Hälfte *
+ Wassergebühr:  € 0,50  pro m³ Wasserverbrauch *
+ Kanalanschlussgebühr: € 4,56 pro m³ umbauten Raum, Mindestanschlussgebühr 150 m³ umbauter Raum *
+ Kanalbenützungsgebühr:  € 1,73 pro m³ Waserverbrauch, Mindestkanalgebühr 110 m³ Wasserverbrauch *
+ Friedhofsgebühr:  € 139,53 Graberwerbsgeb. Einzelgrab für 10 Jahre *, € 167,52 neuer Friedhof, Familiengrab *, € 170,25 Urnengrab *, € 10,35 Friedhofbetreuungsgebühr jährlich *
+ Benützungsgebühr Leichenhalle:  € 51,66 je Aufbahrung *
+ Sezierraumbenützung:  € 206,43 je Öffnung *
+ Kühlraumbenützung: € 30,98 je Sarg täglich *

Die mit * versehenen Sätze wurden gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % erhöht, alle anderen blieben gleich.

Flächenwidmungsplan und Bebauungsplan

Vom Gemeinderat wurden in der Sitzung vom 21.11. folgende Änderungen zum Flächenwidmungsplan und eines allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes beschlossen:
Grst. 1415/2, 1415/3, 1415/4, Holzham (Teilflächen aus Grst. 1415/1 des Johann Schwaiger, Holzham 81) – Umwidmung von Freiland in Wohngebiet
Zu der in der Gemeinderatssitzung vom 20.9.2006 beschlossenen Flächenwidmungsplanänderung wurde eine Stellungnahme eingebracht, die eine neuerliche Beschlussfassung erforderlich machte.
Die eingebrachte Stellungnahme wird vom Gemeinderat als unbegründet abgewiesen und der Gemeinderat beschließt mit 12 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und zwei Stimmenthaltungen neuerlich diese Flächenwidmungsplanänderung für die Grst. 1415/2, 1415/3, 1415/4 (Teilflächen aus Grst. 1415) KG Westendorf, entsprechend den von Raumplaner Arch. DI Widmann erstellten Änderungsplänen, von derzeit Freiland in Wohngebiet gem. §38, Abs. 1 Tiroler Raumordnungsgesetz, sowie der als Weg dargestellten Teilfläche aus Grst. 1415 von Freiland in Verkehrsflächen der Gemeinde gem. § 53, Abs. 1 Tiroler Raumordnungsgesetz.
Grst. 2174/3, Oberwindau, Martin Hölzl
Herr Hölzl beabsichtigt die Veräußerung dieses Grundstückes an Herrn Gerhard und Frau Gertraud Krenn, Westendorf, und ersucht daher um Flächenwidmungsplanänderung von Freiland in Bauland – Wohngebiet.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Auflage der Flächenwidmungsplanänderung für das Grst. 2174/3 KG Westendorf, entsprechend den von Raumplaner Arch. DI Widmann erstellten Änderungsplänen, GZL wuw-1506 vom 18.11.2006, von derzeit Freiland in Wohngebiet gem. §38, Abs. 1 Tiroler Raumordnungsgesetz. Die Auflagefrist beträgt vier Wochen, gleichzeitig mit dem Beschluss über die Auflage wird auch der Beschluss über diese Änderung des Flächenwidmungsplanes gefasst, soferne während der Auflage- bzw. Stellungnahmefrist keine Stellungnahmen dazu abgegeben werden.
Änderung des bestehenden allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes im Bereich des Grst. 1429/21 Ried – H & L Creativ Wohnbau GmbH, Schwoich
Für dieses Grundstück besteht ein allgemeiner und ergänzender Bebauungsplan. Entsprechend dem ergänzenden Bebauungsplan war die Errichtung von zwei Reihenhäusern mit jeweils drei Wohneinheiten vorgesehen. Aus verschiedenen Gründen wurde dieses Bauvorhaben nicht ausgeführt und nunmehr ist vorgesehen, das Grundstück in vier Teilflächen aufzuteilen und darauf drei Einzelhäuser mit Carports oder Garagen zu errichten. Es wurde daher um die Änderung des Bebauungsplanes angesucht.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Auflage der Änderung des allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes für die Grst. 1419/21, 1429/24, 1429/25, 1429/26, (Neubildung aus dem Grst. 1924/21) Ried, KG Westendorf, entsprechend den von Raumplaner Arch. DI Widmann erstellten Änderungsplänen, GZL wabp-0506a, webp-0406a,  vom 19.09.2006, gem. §68, Tiroler Raumordnungsgesetz.
Die Auflagefrist beträgt vier Wochen, gleichzeitig mit dem Beschluss über die Auflage wird auch der Beschluss über diese Änderung des allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes gefasst, soferne während der Auflage- bzw. Stellungnahmefrist keine Stellungnahmen dazu abgegeben werden.
Hinweis: Personen, die in Westendorf ihren Wohnsitz haben, und Rechtsträger, die in Westendorf eine Liegenschaft oder einen Betrieb besitzen, steht das Recht zu, bis spätestens eine Woche nach Ablauf der Auflagefrist schriftlich zu den Entwürfen Stellung zu nehmen.

MITTEILUNGEN

Altes Pflegeheim abgerissen

Eine ganz neue Ansicht: Das alte Pfegeheim ist abgerissen und den Bewohnern des Neubaus bietet sich ein freier Blick auf die Hohe Salve.

Störung der Winterruhe

Der Lebensraum Tirol wird äußerst vielfältig genutzt: von Einheimischen zum Wohnen, Arbeiten, zur Erholung, als Sportstätte und Hobby-Raum - und von den Gästen als beliebtes Urlaubsland mit bunter Angebotspalette.
Dieses bunte Leben findet in Tirol auf sehr beengtem Raum statt. Pro km² Dauersiedelraum leben 467 Einwohner in Österreich, im Schnitt 264. Und jährlich reisen 8,5 Mio. Touristen ein und verbringen mehr als 42 Mio. Nächte in unserem Land. Und alles hat seine Notwendigkeit.
Aber da liegt es auf der Hand, dass es bei der zunehmenden Nutzung dieses Lebensraumes Interessenskonflikte geben muss!
Unterschiedliche Interessen schaffen Konfliktfelder, die ernst zu nehmen sind und ständiger regionaler Lösungen bedürfen.
Verständnis zu schaffen und die gegenseitige Rücksichtnahme zwischen neu entstandenen Land- und Waldnutzungsformen, wie beispielsweise Mountainbiking oder Variantenschifahren, Schneeschuhwandern und den traditionellen Landnutzern, wie Land- und Forstwirtschaft, Jagd- und Fischereiwirtschaft zu fördern, ist das Gebot der Stunde.
Wald- und Bergbesucher wissen oft über Aufgaben und Pflichten, Anliegen und Sorgen der traditionellen Landnutzer zu wenig Bescheid.
In erster Linie scheint das also ein kommunikatives Problem zu sein. Wer also die Anliegen des anderen zu wenig kennt, kann sie auch nicht berücksichtigen. Es ist außerdem wichtig, dass sich alle Nutzer unserer wunderschönen Landschaft bewusst sind, welchen Einfluss sie ausüben können, welche Möglichkeiten sie haben und welche Verantwortung sie tragen. Das kann in gegenseitigem Austausch geschehen.
Die Winterkälte erhöht den Energiebedarf der Tiere, das natürliche Futterangebot reduziert sich, die Nahrungssuche wird durch hohen Schnee auch noch erschwert. Dennoch hat die Natur auch beim Schalenwild (Reh, Hirsch, Gams und Steinwild) entsprechende „Vorsorgemaßnahmen“ eingerichtet, um mit den erschwerten Lebensbedingungen zu Recht zu kommen. Das Schalenwild kann die Körperwärme und damit auch den Energieaustausch reduzieren.
Das behindert natürlich auch die Fluchtfähigkeit des Tieres durch eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Bei einer allfälligen Beunruhigung kann der Energiebedarf bis auf 35 Prozent ansteigen.
Daher haben Störungen der Winterruhe sehr weit reichende Konsequenzen.
Nur ungestörtes Wild wagt sich in die Absenkung der Körpertemperatur. Unterbleibt diese, dann steigt der Energiebedarf. Durch den gesteigerten Energiebedarf verursacht gestörtes Wild auch einen höheren Schaden im Wald. 
Zum Schutz unserer Wildtiere in der Notzeit sind wir alle aufgerufen, die Jägerschaft, aber auch alle anderen Naturnutzer. Eine dieser Schutzmaßnahmen sind die Errichtung von Wildruhezonen, so genannten „jagdlichen Sperrgebieten“.
Im Bereich Westendorf-Windau wurden zwei Wildruhezonen  von  der  BH Kitzbühel mittels Bescheid verordnet, einmal im Bereich der Rotwildfütterung Streifalpe-Roßkar-Kühlbrunn und im Bereich der Rotwildfütterung Ahornau-Girsting. Auch im Spertental (Kirchberg) und in  der  Kelchsau  sind  solche Wildruhezonen verordnet.
Bei den Ausgangspunkten zu den Schi- und Wanderrouten werden Informationstafeln aufgestellt. Das jeweilige  Sperrgebiet ist mit behördlich genehmigten Sperrtafeln gekennzeichnet.
Die Dauer des Betretungsverbotes erstreckt sich  jeweils vom 15. Dezember bis 30 April. Die Jägerschaft bittet um Verständnis und Anerkennung dieser Maßnahmen. Es soll dadurch  ausschließlich das Ruhebedürfnis unserer Wildtiere in der Notzeit gewährleistet werden.
Im Namen der Jägerschaft ersuche und bitte ich Sie, bei den Winterwanderungen durch unsere herrliche Landschaft, die Fütterungsbereiche und Wildruhezonen  nicht  zu  beunruhigen.
Martin Antretter, Bezirksjägermeister

Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters

Liebe Westendorferinnen und Westendorfer!
Weihnachten rückt immer näher und die Adventzeit geht dem Ende zu - eine Zeit, die ihr hoffentlich ruhig und besinnlich im Kreise eurer Familien feiern könnt.
Wenn wir auf das Jahr 2006 zurückblicken, so war es ein arbeitsreiches Jahr. Viele Projekte konnten wieder verwirklicht werden, wobei immer die positive Weiterentwicklung für unseren Ort im Vordergrund stand. Leider hat ein starkes Unwetter großen Sachschaden und somit weitere erhebliche finanzielle Belastungen verursacht.
Im Gemeindeamt herrscht ein ausgesprochen harmonisches Klima und ich hoffe, die gute Stimmung wird auf die Bevölkerung übertragen.
Ich möchte mich bei euch für euer Vertrauen, eure Hilfe und euren Einsatz, ohne den vieles nicht möglich wäre, bedanken. Ein Dankeschön an alle Vereine und Institutionen, welche im Sinne der Öffentlichkeit ihre Arbeit ehrenamtlich verrichten.
Einige Menschen wurden durch Schicksalsschläge hart getroffen. Ihnen möchte  ich viel Kraft und Mut für die Zukunft zusprechen. Den Kranken eine baldige Genesung und unserer älteren Generation einen geruhsamen und schönen Lebensabend! Der Westendorfer Bevölkerung wünsche ich viel Glück, Frieden und Erfolg für das kommende Jahr.
Euer Bürgermeister Toni Margreiter

SCHULEN

PTS Brixen besuchte die BEST³

Am Mittwoch, den 22. November fuhren wir, die PTS-Schüler, nach Innsbruck zur BEST³, um uns im Speziellen über das Bildungsangebot der verschiedenen Tiroler Fachberufsschulen und in weiterer Folge    über    allgemeine Einrichtungen   rund   um die Arbeitswelt zu informieren.
Gut ausgestattet mit wertvollem Wissen für die Zukunft und wichtigen Informationsbroschüren ließen wir den Tag mit einer interessanten Führung bei der Firma Glockengießerei „Grassmayr“ ausklingen.

An apple a day keeps the doctor away

Unter dem Motto „An apple a day keeps the doctor away“ unterstützen die Raiffeisenbanken Brixen und Westendorf die Hauptschule in ihren Bemühungen um eine gesunde Ernährung. Sie stellen den Kindern während der Wintermonate saftige Äpfel zur Verfügung, die auch reißenden Absatz finden.
Die Hauptschule Westendorf bedankt sich für diese vorbildliche Unterstützung. 

Adventfenster der Hauptschule verschönern Brixen

Brixner und Westendorfer Schüler der ersten, zweiten und dritten Klassen der Hauptschule Westendorf gestalteten mit ihren Zeichenlehrern große Fensterbilder mit Weihnachtsmotiven. Vorigen Dezember veschönerten diese Bilder als Adventkalender die Fensterfront der Hauptschule in Westendorf.
Im heurigen Dezember sollen nun diese Fensterbilder in verschiedenen Schaufenstern in Brixen entlang der Bundesstraße zwischen der Metzgerei Knauer und der Bäckerei Hirzinger in Lauterbach angebracht werden. Jeden Tag wird ein neues Fenster geöffnet und am Abend beleuchtet.
Schließlich soll der künstlerisch gestaltete Kalender mit seinen 24 Bildern die Dorfstraße im Monat Dezember erhellen, sodass ein Abendspaziergang durch unser Dorf hoffentlich zu einem Erlebnis wird. Dieses weihnachtliche Ambiente soll nicht nur unsere Gäste, sondern insbesondere auch uns Einheimische erfreuen!

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Durchschnittlich 40 bis 50 zu Pflegende

Der Sozialsprengel leistet seit 13 Jahren einen wichtigen Bestandteil zur ambulanten Versorgung unserer pflegebedürftigen und in Not geratenen Mitbürger.
In Erfüllung dieser unserer wichtigsten Aufgabe werden durchschnittlich 40 bis 50 Personen betreut.  Zehn Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen arbeiten in der Hauskrankenpflege, Pflegehilfe und Heimhilfe. Siebzehn ehrenamtliche Essen-auf-Rädern-Fahrer und -Fahrerinnen versorgen regelmäßig unsere Klienten mit Essen. Zur Betreuung unserer Krabbelstubenkinder haben wir vier Damen in Brixen und fünf Damen in Westendorf zur Betreuung.
Die Pflegetätigkeit ist in den letzten Jahren stark angestiegen, was bedeutet, dass wir einen großen Personalaufwand haben. Wir werden künftig Pflegepersonal zusätzlich einstellen.
Unsere Pflegesätze sind seit 1997 auf dem gleichen Niveau geblieben, obwohl die Personalkosten gestiegen sind.  Das war nur möglich durch das rege Spendenaufkommen. Ab 2007 werden wir 10 % von der Pflegeabrechnung  als Fahrtkostenzuschuss in Rechnung stellen.  

Gesundheitstag 2006

Wir danken allen Mitwirkenden des 12. Gesundheitstages im November in der Hauptsschule Westendorf. Durch den freiwilligen Einsatz unserer Mitarbeiter wurde dieser Gesundheitstag wieder sehr erfolgreich.
In der Gesundheitsstraße haben wir Blutzucker und Cholesterinuntersuchungen gemacht und Prostatablutuntersuchungen eingeschickt. Es wurden  Sehtests und  Hörtests von der Fa. Kreinig durchgeführt.
Der Vortrag mit Ernährungsexpertin Angelika Kirchmaier wurde gut besucht. Grundsätzlich ist das Thema „Gesundheit“ für viele Leute von großer Wichtigkeit. Mit viel Freude und Einsatz wurde auch unser zehnjähriges Simba Kindergruppenjubiläum gefeiert. Die Kinder hatten großen Spaß am Backen, Basteln, Spielen und Schminken (Foto). Ein herzliches Danke an Jutta, unsere „Märchenerzählerin“!
Ein Buffet mit gesunder Verkostung wurde von den Bäuerinnen aus Westendorf unter der Leitung unserer Ortsbäuerin Tini hervorragend gestaltet und die Lebensmittel gespendet (Foto auf der Titelseite).
Ganz herzlichen Dank für die tatkräftige Mitarbeit unseren Sprengelmitarbeiterinnen, unseren Kindergruppenbetreurinnen aus Westendorf und Brixen, dem Direktor  für die Räumlichkeiten der Hauptschule und  dem Schulwart! Lieben Dank auch an unseren Obmann für die Unterstützung!
Allen Kuchenbäckerinnen für die Köstlichkeiten an unserer Kaffeebar ein Vergelt´s Gott!
Die Teilnahme der Westendorfer und Brixner Bevölkerung hat uns sehr gefreut.
Der Gesundheitstag wird aus Sprengelspenden (z.B. Blumen- und Kranzspenden) finanziert und sollte ein „Dankeschön“ für die vielen großzügigen Spender aus Brixen und Westendorf sein.
Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen verbinden wir unseren Dank für das geschenkte Vertrauen und wünschen Ihnen für das neue Jahr Glück und Gesundheit.
Das Sozialsprengelbüro ist über Weihnachten und Neujahr geschlossen (vom 23.12.2005 bis einschließlich 7.1.2007), der Pflegedienst ist aber durchgehend erreichbar (unter Tel. 0664/2264518).

Spiel-mit-mir-Wochen in den Weihnachtsferien

Ein Ferienangebot für Kinder von drei bis zehn Jahren soll es auch vom 27.12. bis 29. 12. 2006 und vom 2.1.2007 bis 5.1.2007 geben - eine ganztägige Kinderbetreuung von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr mit Mittagessen (Betreuung auch tageweise möglich).
Die „Spiel-mit-mir-Wochen“ stellen ein ganztägiges Kinderbetreuungsprojekt für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren während der Weihnachtsferien dar, wobei besonders versucht wird, die Wünsche der Kinder zu berücksichtigen und dass sie ihre Ferien aktiv mitgestalten können.
Abwechslung und Anregung sind angesagt, Naturerfahrungen, Spiele, kreatives Basteln und vieles mehr sollen im Vordergrund stehen.
Die Organisation dieses Projektes erfolgt durch den Sozial-sprengel. Speziell für diese eine  Spiel-mit-mir-Woche wird qualifiziertes  Betreuungspersonal eingestellt.
Kosten:
Betreuung inkl. Mittagessen pro Kind und Woche: € 45.-, für jedes weitere Kind  € 25.-, für halbtägige Betreuung pro Kind und Woche € 22.- und Geschwisterkind € 17.- ohne Mittagessen.
Anmeldung:
Wir bitten um telefonische Anmeldung im Büro des Sozialsprengels bis spätestens Donnerstag, 14.12.2006, unter Tel. 2060.
Der Sozial- und Gesundheitssprengel übernimmt bei den Spiel-mit-mir-Wochen die Verantwortung der Kinderbetreuung, nicht aber die Haftung bei Unfällen!

TOURISMUSVERBAND

Erinnerung: Elektronisches Meldewesen

Seit der Informationsveranstaltung „Elektronischer Meldeschein“ freut es uns sehr, dass sich bereits zahlreiche Betriebe für diese Art des Meldescheins entschieden haben!
Es wäre schön, wenn sich noch mehr Vermieter zu diesem System bekennen würden!
Für alle Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung!

Feratel

Wir möchten unsere Gastbetriebe wieder bitten, die Freimeldungen für den Winter sowie für den Sommer entweder per Internet selbst einzugeben, oder im Tourismusverband zu melden!
Bitte auch die Preise der einzelnen Zimmer und Appartements prüfen!
Bei Bedarf entweder dem Tourismusverband bekannt geben oder via Feratel selbst ändern!

Winterprogramm und Broschüren

Um Ihre Gäste zu Beginn des Urlaubes wieder gut zu informieren, möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir in der Ortsstelle Westendorf alle Winterbroschüren aufliegen haben und Sie diese gerne bei uns abholen können!
Ebenfalls haben wir wieder ein umfangreiches Alternativprogramm ausgearbeitet, welches Sie auch in Ihrem Pauschalangebot aufnehmen können!
Alle Informationen finden Sie auch online auf unserer neuen Homepage www.kitzbuehel-alpen.com

1000 und 1 Schneemänner

Das Wintererwachen in Westendorf findet am 16. Dezember 2006 im Zuge dieser einzigartigen Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Westendorfer Kaufleuten, Toni Wurzrainer (TIM) und der Ortsstelle Westendorf statt!
Um das Ziel zu erreichen, einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu erlangen, brauchen wir jede  Unterstützung unserer Einheimischen und Gäste!  

Fünf „Timmy Awards“

Wie in den verschiedenen Bezirksmedien bereits berichtet, wurden kürzlich die neu geschaffenen „Timmy Awards“ für besondere Leistungen im Zusammenhang mit dem Tourismus vergeben.
In der Kategorie „Innovative Freizeiteinrichtung“ siegte die Westendorfer Familie Ehrensberger mit dem „Thumerhof“. Sie hat - so die Jurybegründung - mit viel Herz den historischen Bauernhof herausgeputzt und öffentlich zugänglich gemacht.
Mit sehr wenig Budget konnten schon viele Besucher begeistert werden.
Auch in der Kategorie „Kooperation Tourismus und Wirtschaft“ ging der erste Preis nach Westendorf. Die Kaufleute überzeugten „mit Dynamik und frischen Ideen“ sowie der Mitwirkung im touristischen Programm.
Ein weiterer „Timmy Award“ ging in der Kategorie „Touristische Persönlichkeit“ nach Westendorf. Bergbahn-Geschäftsführer Hansjörg Kogler geht laut Jury „zielstrebig seinen Weg“. Weiters heißt es: „Wer viel umsetzt, kann nicht immer unumstritten sein. Sein langfristiges, vorausschauendes Handeln hat aber viele Kritiker immer wieder eines Besseren belehrt.“
In der Kategorie „Lebenswerk“ war Dr. Josef Ziepl (Foto) der Sieg nicht zu nehmen. Mit ihm wurde ein touristischer Visionär gewürdigt, der auch im so genannten Ruhestand unermüdlich an seinen Ideen bastelt.
Mit der Alpenschule hat er sich und seinem Heimatort Westendorf ein touristisches Denkmal verpasst, das seinesgleichen sucht.
Schließlich gab es für Westendorf noch einen „Timmy Award“ in der Kategorie „Veranstaltungen“. Der Preis ging an „Jump&Freeze“, wobei das Engagement und der Einsatz des Veranstalterteams mit den unzähligen Helfern besonders gewürdigt wurde.
Die restlichen Preuse gingen an den Biohof Obertreichl (Kräuterbauernhof, Familie Baierl, Brixen), an das Projekt „Gipfelbibliothek“ von Brigitte Weninger und Silvia Huber, an die „Sonnbergmeile“ (Kirchberg) sowie an das „Tanzhotel“ (Familie Rieser, Kirchenwirt) in Reith.
Zwei unschuldige Tiere erhielten die „Tourismusgurke“ für die Fehler ihrer Halter (Österreich-Werbung). Die Jury ist der Meinung, dass Österreich derart starke Botschaften und Themen zu bieten hat, dass man sich in der Werbung nicht der Pinguine Joe und Sally bedienen sollte.

VEREINSNACHRICHTEN

Beeindruckender Rückblick

Neue Wege ging der SC Westendorf bei seiner 60-Jahr-Feier. wenige Ansprachen, aber dafür ein beeindruckendes Video über die 60-jährige Vereinsgeschichte. Auch LH-Stv. Hannes Gschwentner gab sich die Ehre.
Bilder sagen mehr als tausend Worte: Ganz nach diesem Motto brachte ein beeindruckender 15-minütiger Film die 60 Jahre Vereinsgeschichte den vielen Ehrengästen näher. Von den ersten Vereinsgründern und ihren schon damals spektakulären Rennen bis zum hochkarätig besetzten FIS- Slalom wurde ein Bogen über die 60 Jahre gespannt.
Dass der Verein in den Jahren seinen Bestehens sehr rührig war, bewies auch die Gästeliste. Unter den Gratulanten fanden sich LHstv. Hannes Gschwentner, TSV-Präsident Reinhard Eberl, Bürgermeister Anton Margreiter und auch eine Abordnung des Kitzbüheler Skiclubs mit Hias Leitner und Hahnenkammrennen-Pistenchef Peter Obernauer. Auch viele ehemalige Mitglieder und Funktionäre waren zu der Feier gekommen. Sie alle zeigten sich von der Bilanz beeindruckt.
Bürgermeister Margreiter etwa sagte: „Das ist eine besondere Feier für den Verein, aber auch für die Gemeinde. Der Schisport hat in Westendorf lange Tradition; schon in den 20er-Jahren waren die ersten Schipioniere in Westendorf unterwegs. Der SC Westendorf leistete und leistet noch immer wichtige Arbeit im Nachwuchs und im Breitensport. Vor allem die Arbeit mit dem Nachwuchs ist hier hervorzustreichen. Nach Kitzbühel und Kirchberg rangiert der SC Westendorf immer unter den Top-Drei des Bezirks.“
Auch LH-Stv. Gschwentner meinte: „Es gibt in ganz Tirol 2500 Vereine und normalerweise kommen wir nur zu 50-, 75- oder 100-Jahr-Feiern, aber der SC Westendorf hat sehr viel für den Schisport getan. Ich bringe zwar keinen Scheck wie bei den runden Jubiläen üblich, aber ich kann versprechen, dass wir die eine oder andere Veranstaltung des SC Westendorf unterstützen werden.“
TSV-Präsident - Eberl strich vor allem die Bedeutung des FIS-Slaloms hervor: „Dieser Slalom ist auf der ganzen Welt einzigartig und der TSV ist stolz darüber, dass der SC Westendorf diese Veranstaltung so vorbildlich über die Bühne bringt.“
Natürlich gab es bei einer so wichtigen Feier auch einige Ehrungen. Zum einen wurden sechs bronzene und vier silberne Ehrenzeichen des TSV vom Präsidenten Reinhard Eberl übergeben. Zusätzlich ehrte der SC Westendorf noch weitere verdiente Mitglieder, die sich besonders für den Verein einsetzen oder ihn geprägt haben – wie zum Beispiel Langzeitobmann Jakob Aschaber, der im Jahr 2004 die Geschicke an Obfrau Elisabeth Fuchs-Hain übergeben hat.
Nun geht’s für den Skiclub aber voll in die neue Saison. Der Beginn des Schneetrainings steht bevor. Für Kinder und Schüler ab dem Jahrgang 2000 beginnt das Training beim erstem Liftbetrieb, Treffpunkt um 9.00 Uhr am Talkaser. Für die Kinder bis Jahrgang 2000 ist am 26. Dezember 2006 um 14.00 Uhr beim Wastlhof Treffpunkt.
Heuer neu ist die „Rennschule“ (Stangentraining mit Zeitnehmung!) für Nichtmitglieder. Teilnehmen können alle rennbegeisterten Kinder und Schüler bis zum Jahrgang 1992 - und das gratis! Teffpunkt ist in den Weihnachtsferien vom 27. bis 29.12.2006 jeweils nachmittags um 14.00 Uhr auf dem Talkaser.
Der SC Westendorf möchte sich noch bei allen Sponsoren und Helfern für die Zusammenarbeit und die Unterstützung im Jahr 2006 bedanken  und  wünscht allen frohe Weinachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mitteilungen des Alpenvereins

Schitour auf den Lodron
Wie alljährlich eröffnen wir am Sonntag, den 17. Dezember den Tourenwinter mit der Schitour auf den Lodron. Sie ist mit einer  Piepsübung verbunden, um auch für den Notfall besser gerüstet zu sein.
Wir steigen vom Steinberghaus in ca. drei Stunden zum Gipfel.
Auch für Anfänger ist diese Tour eine günstige Gelegenheit an dieser Einstiegstour teilzunehmen. Bei Schneemangel gehen wir zu Fuß.
Abfahrt um 8.00 Uhr mit Privat-Pkw vom Gemeindeplatz in Brixen; Tourenbegleiter: Johann Fuchs, Tel. 05334/2429.
Je nach Verhältnissen müssen wir uns Änderungen vorbehalten! Teilnahme bei allen Veranstaltungen auf eigene Gefahr!
25 Jahre Alpenverein
Vor 25 Jahren wurde die Sektion Brixen des Österreichen Alpenvereins gegründet. Die erste Vereinsbergfahrt war die Schitour auf den Lodron, die seither jedes Jahr als erste Wintertour in Angriff genommen wird.
Ein Bericht von der Jubiläumsfeier am 24.11. folgt in der nächsten Ausgabe.
Alpenvereins-Fotogruppe
Unser nächster Treff ist für den 5. Dezember um 19 Uhr im AV-Lokal vorgesehen. Bitte Winter-Fotos mitbringen. Wir werden auch wieder über das Thema der Fotobearbeitung sprechen.
Jeder, der an Fotografie interessiert ist, ist dazu herzlich eingeladen.
Ein aufrichtiges Danke allen Tourenbegleitern, Helfern und Organisatoren, die heuer zum Gelingen der verschieden Touren  und Kurse beigetragen haben.

Hervorragendes Cäcilienkonzert

Auch heuer war das traditionelle Cäcilienkonzert der musikalische Abschluss und zugleich der Höhepunkt eines langen Musikjahrs.
Der Alpenrosensaal war wieder richtig voll, als Obmann Jakob Hirzinger die vielen Konzertbesucher, unter ihnen Dekan Gustav Leitner, Bürgermeister Anton Margreiter, TVB-Ortsobmann Jakob Lenk, den Bezirksobmann-Stv. des Blasmusikverbandes, Helmut Opperer, Bezirkskapellmeister Stefan Reiter, Ehrenkapellmeister Josef Sieberer und zahlreiche Musikanten aus den umliegenden Gemeinden, begrüßen konnte.
Das Programm, durch das Ady Troppmair führte, wurde mit der „Fanfare for a celebration“ von Charles Michiels eröffnet.
Nach dem Konzertstück „Moderato for an occasion“ von Gioacchino Rossini standen zwei Stücke auf dem Programm, die wohl die Höhepunkte des Konzerts darstellten.
Andreas Hirzinger brillierte auf dem Tenorhorn mit den „Karneval von Vendig“ von Herbert L. Clarke, und in der schwierigen, aber sehr melodiösen Fantasie aus der Oper „Carmen“ von George Bizet konnte die gesamte Kapelle hohes musikalisches Niveau und viel Einfühlungsvermögen beweisen.
Vor der Pause wurden Jungmusikanten ausgezeichnet. Georg Margreiter und Peter Wechselberger erhielten Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Fritz Ager und Kapellmeister Johann Gossner haben sich trotz ihrer langen musikalischen Erfahrung auf der Klarinette weitergebildet und ebenfalls Leistungsabzeichen erworben. Johanna Pöll, Monika Erharter und Josef Walter wurden für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt, Thomas Erharter und Josef Schmid für 25-jährige sowie Fritz Ager und Mathias Hain für 40-jährige Vereinszugehörigkeit.
Josef Hölzl und Franz Wahrstätter, die bei der Generalversammlung 2005 zu Ehrenmitgliedern ernannt worden waren, erhielten als sichtbare Zeichen die dazugehörigen Ehrenurkunden und ein Erinnerungsgeschenk. 
Die beiden Geehrten gehören seit mehr als 45 Jahren der Musikkapelle an und sind durch ihren Fleiß Vorbilder für den Nachwuchs.
Der zweite Konzertteil begann mit Marsch „Semper iuvenalis“ von Günter E. Koch. Es folgten berühmte Melodien unter dem Titel „Showtime with Frank Sinatra“ und die gefällige Polka „Sorgenbrecher“ von Norbert Gälle.
Dann konnte die Musikkapelle mit dem Potpourri „Boogie Forever“ schwungvoll beweisen, dass sie auch diese Genre gut bewältigen kann. Mit dem bekannten Marsch „Jubelklänge“ wurde der offizielle Konzertteil beendet.
Der lautstarke Applaus nach zwei Zugaben entschädigte die Musikanten und Musikantinnen für die intensive Probenarbeit während des wieder arbeitsreichen Musikjahres, vor allem während der letzten Wochen.

Der Kameradschaftsbund dankt

Der Kameradschaftsbund möchte sich bei den aktiven und unterstützenden Mitgliedern für die Beiträge und die großzügigen Spenden auf das Herzlichste bedanken.
Ein weiterer Dank gebührt Obmann Hermann, dem Ausschuss, der Gemeinde, einem Gönner, Fa. Markus Schermer, Fa. E-Bau Schroll, Fa. Horndacher und allen anderen, die den Verein tatkräftig unterstützen. Danke!
Nun möchten wir allen eine ruhige Adventzeit, besinnliche Weihnachten, alles Gute und vor allem Gesundheit im neuen Jahr 2007 wünschen.
Zum Schluss noch ein Aufruf an alle Westendorfer: Wir würden uns sehr über neue aktive Mitglieder freuen! Auf euer Interesse hofft der Kameradschaftsbund. Meldet euch bei Obmann Hermann, Tel. 6589, oder bei der Kassierin (Tel. 2423).
Das Foto zeigt eine Anklöpflergruppe bei unserer Weihnachtsfeier 2005 im Fleidingerhof.

Weihnachtskonzert in Westendorf

Gerade in Tirol ist ein Weihnachts- oder Adventsingen  ein alter und lang gepflegter Brauch und kommt aus einer alten Tradition im alpenländischen Raum.
Früher traf man sich in alten Bauernstuben, um gemeinsam zu musizieren und sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Das gemütliche Beisammensein ohne Stress und Hektik stand dabei im Vordergrund.
Die aus Kössen und Westendorf stammenden Opernsänger Martina  Hetzenauer und Martin Achrainer wollen nun an diese Tradition anknüpfen und haben sich auf die Suche nach berühmten Weihnachtsliedern und Arien begeben.
Viele Komponisten haben für diese „stillste Zeit im Jahr“ Musik geschrieben und so entstand ein Programm, welches nicht nur Volksmusik, sondern auch die Oper, das klassische Kunstlied und die swingenden Weihnachtsschlager der Amerikaner erklingen lässt.
Dazwischen werden Texte des österreichischen Dichters Karl Heinrich Waggerl gelesen.
Bis heute sind besonders Waggerls Weihnachtsgeschichten äußerst populär geblieben und außerhalb Österreichs noch weitaus berühmter als ihr Autor. Sie gelten als Meisterwerke  und gehören längst zur klassischen Weihnachtsliteratur.
Die Sopranistin Martina Hetzenauer und der Bariton Martin Achrainer zählen momentan zu den Nachwuchshoffnungen der österreichischen Opernszene und sind international als Sänger tätig (Informationen unter: www.martin-achrainer.com).
Begleitet werden sie von der Pianistin Zita Tschirk.
Das Konzert findet am Sonntag, den 10.12.2006 um 16.00 Uhr im Alpenrosensaal in Westendorf statt.
Der Westendorfer Kulturkreis lädt dazu herzlich ein und freut sich auf zahlreichen Besuch.
Eintritt: Vorverkauf € 10.-; die Vorverkaufskarten gibt es bei der Raiffeisenbank und bei der Tourismusverbands-Ortsstelle Westendorf sowie beim Geschenks-ABC-Geschäft Plieseis); Abendkassa  € 12.-.

Erfolge der Fußballdamen

Im August 2006 war es soweit. Die Westendorfer Fußballmädels hatten heuer ihr erstes Trainingslager. Fast die ganze Mannschaft und ein paar unterstützende Kräfte ließen es sich nicht nehmen, am Trainingslager in Bad Radkersburg teilzunehmen. Die Mädchen waren mit viel Eifer und Ernst dabei, aber natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz.
Nach mehreren Trainingseinheiten am Tag und einem Freundschaftsspiel traten die Fußballdamen nach vier Tagen wieder die Heimreise an.
Bei dieser Gelegenheit möchten sich die Westendorfer Fußballmädls bei Intersport Flörl, Kelchsau, und AWD Hermann Kirchmair, Kelchsau,  ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung bedanken, damit das erste Trainingslager endlich in die Tat umgesetzt werden konnte.
Im Sommer wurden viele Vorbereitungsspiele organisiert, unter anderem auch gegen die Bundesligamannschaft FC-Wacker Tirol-Innsbruck. Dabei wurde gegen den FC-Wacker Tirol-Innsbruck II gespielt, den man mit einem souveränen 6:3-Sieg in ihrem Wacker-Bus heim schickte.
Im September spielte man dann gegen die Bundesligamannschaft FC Wacker Tirol-Innsbruck I. Es war einer der Höhepunkte, wenn nicht sogar das Highlight des Jahres, in der Kelchsau! Wir Westendorfer Fußballmädels spielten das erste Mal in unserem zwölfjährigen Bestehen auf Großfeld.
Es war eine große Umstellung und so manche fand sich nicht gleich im Spielfeld zurecht, weil in der Damen-Landesliga auf einem kleineren Spielfeld mit sieben Feldspielerinnen gespielt wird.
Nach neunzig Minuten hartem Kampf verlor man schließlich 0:12, wobei die Trainer Matthäus Pöll und Hannes Margreiter mit ihren Damen sehr zufrieden waren, muss man doch bedenken, dass der FC Wacker in der Bundesliga ganz vorne vertreten ist und ein Torverhältnis von 73:0 hat. Einige dieser Damen sind hauptberuflich Fußballerinnen und drei Damen spielen sogar in der Nationalmannschaft.
Die Fußballmädels möchten sich bei dieser Gelegenheit beim Matchsponsor „Skisport Hausberger“ (Brigitte und Josef Margreiter) und auch bei den 180 Zuschauern für ihr Kommen bedanken, weiters bei den Mannen des FC Installationen Erharter bzw. des FC Fuchswirt für die Fußballplatzbenützung und die problemlose Zusammenarbeit sowie bei Helga Riedmann für die Bewirtschaftung der Kantine.
Alles in allem können die Trainer Matthäus Pöll und Hannes Margreiter mit ihren Schützlingen sehr zufrieden sein, denn im Gegensatz zu der Faistenauer-Herren-Elf können die Westendorfer Fußballdamen auf eine sehr erfolgreiche Herbstsaison zurückblicken. Nach acht Siegen und einem Unentschieden konnte schließlich der Herbstmeistertitel 2006 ausgiebig gefeiert werden. 

Wechselnder Erfolg bei den Volleyballherren

Am 31.10.2006 kam es in Hopfgarten zum Tiroler Derby gegen Inzing.
Insgesamt spielten die Favoriten aus dem Oberland konzentrierter und gewannen das Spiel mit 3:1. Alles in allem kann man aus Brixentaler Sicht mit diesem Spiel aber absolut zufrieden sein und man konnte erkennen, dass man in die richtige Richtung arbeitet.
Am 4.11.2006 traf man - nach einem unfreiwilligen Eineinhalbstunden-Aufenthalt im Stau - in Linz auf die routinierte Mannschaft von ADM Linz. Diese ist zwar erst heuer wieder aufgestiegen, besteht aber zum größten Teil aus Spielern mit viel Erfahrung. Mit der Wut im Bauch starteten die Tiroler aggressiv. Es wurde um jeden Ball gekämpft und auch im Abschluss ließ man dem Gegner keine Chance. Alles schien perfekt zu laufen, bis der Schiedsrichter in Erscheinung trat. Nach einem Fehlpfiff meinte der Schiedsrichter eine Beleidigung gehört zu haben und gab Jugendnationalteamspieler Peter Wohlfartstätter die rote Karte, was die Sperre für den restlichen Satz bedeutete.
Durch weitere Fehlentscheidungen des Schiedsrichters und Konzentrationsschwächen aus dem Konzept gebracht, verlor man schließlich knapp.
Wenn man sagt, dass noch nie ein Schiedsrichter verloren hat, so hat dieser Satz seit Samstag keine Gültigkeit mehr. Sogar die Spieler des Gegners konnten sich nicht recht über den Erfolg freuen, sondern kamen zu den Tirolern, um sich für den Schiedsrichter zu entschuldigen.
Am 5.11.2006 stand das Rückspiel im österreichischen Cup gegen den VCO Innsbruck auswärts auf dem Programm.
Noch ehe sich die Brixentaler richtig eingestellt hatten, lagen sie schon mit 0:2 in Sätzen zurück. Doch dann ging ein richtiger Ruck durch die Mannschaft und am Ende hieß  der Sieger VC Klafs Brixental, was den Aufstieg in die nächste Cuprunde bedeutete.
Der Gegner hat einen großen Namen im österreichischen Volleyball, es ist der momentan Zweitplatzierte in der AVL, der SK Posojilnica Aich/Dob. Mit dieser Mannschaft steht man einer österreichischen Spitzenmannschaft gegenüber, die aber ohne Legionäre antreten muss.

Traumstart für den Nachwuchs

Mit drei Siegen startete der männliche Nachwuchs des VC KLafs Brixental voll durch.
Zuerst wurde die Juniorenmannschaft (U19) von Hypo Tirol von Zass und Co. überraschend klar mit 3:0 besiegt, dann konnten die U15-Spieler  um Kapitän Simon Schörghofer ebenfalls zwei ungefährdete 2:0-Siege gegen die SpG Mils/VC Olympia Innsbruck und gegen TI Volley Innsbruck für sich verbuchen.
Natürlich möchte der VC Klafs Brixental wieder  in Tirol die Nummer 1 im männlichen Nachwuchs werden und rechnet sich in den Bewerben U 15, U 17 und U 19 berechtigte Chancen auf den Titelgewinn aus. Der erste Schritt in diese Richtung wurde bereits gemacht.

Vier Siege und vier Niederlagen

Die Damen der SG Klafs Brixental/Inzingvolley um ihren Trainer Gerhard Ruedl belegen Ende November  (22.11.2006) den sechsten Tabellenrang in der 2. Volleyball-Bundesliga West.
Das Erreichen des vierten Ranges ist aber in realistischer Reichweite, da die Tirolerinnen im Vergleich zu den davor platzierten Mannschaften bis zu drei Spiele weniger absolviert haben.
Die Chance fleißig Punkte für die Tabelle zu sammeln ist gegeben, haben die Damen der SG in Spielen gegen den Ligafavouriten VC Dornbirn und beim VBC Höchst doch in einigen Sätzen gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Erfreulich ist auch, dass das Team das Tiroler Derby gegen die TI 2 mit 3:1 für sich entscheiden hat können.
Neben der Meisterschaft müssen auch noch die Spiele für den Österreich-Cup ausgetragen werden. TV Oberndorf hieß der Gegner für die Tirolerinnen und nach einem souveränen 3:0-Sieg wollte man auch das Rückspiel gewinnen um im österreichischen Cup aufzusteigen. Doch leider verlor man dieses Spiel mit 2:3 und auch der Entscheidungssatz ging knapp mit 25:23 an den TV Oberndorf.
Bitter neben dem Aus im Österreich-Cup sind auch noch die vielen Ausfälle, bedingt durch Krankheiten und Verletzungen, in den letzten Wochen. Besonders das Fehlen von Topscorerin Christina Purtscheller macht sich im Spiel und in der Aufstellungstaktik der Mannschaft bemerkbar.
Trainer Ruedl ist dennoch zuversichtlich, dass sein Kader fähig ist, gegen die Topmannschaften mitzuhalten und vielleicht mit etwas Glück sogar zu gewinnen.
Die Devise für die kommenden Spiele lautet demnach: Eigenfehler und Unkonzentriertheit so gut wie möglich vermeiden und weiterhin mit Herz und Motivation Punkt für Punkt kämpfen. Somit können auch weitere spannende und niveauvolle Spiele im Damen-Volleyball erwartet werden.

AUS DER PFARRE

Der Advent

ist auch eine Art Fastenzeit: Versuchen wir einfacher zu leben!
So wünsche ich euch eine gesegnete Adventzeit, um das große Geheimnis des Weihnachtsfestes  tief  und in Freude erleben zu können.
Große Feste brauchen und haben eine Vorbereitungszeit, so auch das Weihnachtsfest. So soll uns die Adventszeit einstimmen auf das große Fest.
Es braucht Zeiten der Stille. Leider ist unsere Zeit eine laute, hektische Zeit und lässt uns oft wenig Spielraum für Stille, die aber so heilsam wäre.
Was tun? Schauen, ob man doch manche Dinge und Geschäftigkeiten lassen konnte, um Ruhe und Stille zu finden.
Sich Zeit nehmen für Gebet, Gebet in der Familie, für den Gottesdienst am Sonntag oder für eine Messfeier am Werktag, für eine Adventfeier in der Familie u.a.

Rorate

Die Roratemesse feiern wir am Freitag, den 15. Dezember um 6.00 Uhr früh in der Pfarrkirche. Ich lade euch zu dieser Messfeier herzlich ein, auch zu den Sonntagsgottesdiensten.

Weihnachtsbilletts

Wie im Vorjahr bieten wir auch heuer Weihnachtsbilletts mit einem Foto unserer Kirchenkrippe an. Sie sind zum Preis von € 1,50 in der Sakristei und im Pfarrhof erhältlich.
Der Reinerlös ist für die Glockenstuhlsanierung.

Adventwanderung am Sonntag, den 17.12.

Treffpunkt ist um 16.30 Uhr beim Schwimmbad. Wir wandern durch den Aunerwald zur Waldhofkapelle und feiern dort eine Andacht.
Es wird auch eine kleine Stärkung geben.
Eingeladen sind alle, Kinder und Erwachsene. Bitte eine Laterne mitbringen!

Nachtgebet zur Jahreswende

Die Jahreswende möchten wir wieder betend in der Pfarrkirche verbringen.
Von 23.30 bis 0.15 Uhr danken wir Gott für das zu Ende gehende Jahr und erbitten den Segen für das neue.
Wir laden dazu herzlich ein.

Stille und Besinnung, Gebet und Messfeier am Sonntag, Adventfeier in der Familie: So bereiten wir uns auf das große Fest der Geburt Jesu Christi vor. Friede und Segen mögen uns auch in das neue Jahr begleiten.

Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

ZURÜCK