Um- und Erweiterungsarbeiten an der Hauptschule

In den Sommerferien werden umfangreiche Erweiterungs- und Umbauarbeiten an der Hauptschule durchgeführt.
Es erfolgt eine thermische Sanierung im Bereich Dachdämmung, Isolierung der Außenfassade und Austausch der Fenster sowie eine Erweiterung des Gebäudes um drei Klassenzimmer, ein Lehrmittelzimmer und einem zusätzlichen Informatikraum.
Der Einbau eines Liftes, die Vergrößerung des Konferenzzimmers und der Einbau einer Lüftungsanlage für alle Klassenzimmer im gesamten Gebäude (auch Volksschule) schließen das Vorhaben ab.
Die Räume werden neu eingerichtet, wobei auch der zweite Informatikraum mit neuen Computern ausgestattet wird. Die Lüftung garantiert in den Klassen ein angenehmes Raumklima.
Durch die Baumaßnahmen wird für Schüler und Pädagogen gleichermaßen ein guter Unterrichtsstandard gewährleistet.
Der Grund für die Baumaßnahmen liegt darin, dass die Hauptschule mit der Kapazität am Limit war und somit dringend vergrößert werden musste. Die Anzahl der Schüler in den Klassen wurden reduziert und das Angebot für die Schüler in Zusatzfächern ist wesentlich größer als früher.
Zudem wird in der Hauptschule Westendorf das neue Modell des Landes „Modellschule Tirol“ angeboten, in dem auch so genannte Gymnasialklassen unterrichtet werden. Die Auswirkungen sind heuer schon sehr stark spürbar. Früher sind sechs bis acht Kinder in die Gymnasien gewechselt, heuer sind es nur drei.
Durch diese positiven Änderungen und vor allem durch die verbesserten Angebote wurde dieser Umbau zwingend nötig.
Die thermische Sanierung stand schon seit einiger Zeit an und wird nun gemeinsam durchgeführt, um daraus Einsparungen schon bei der Bauphase zu haben. Durch die bessere Isolierung, die Dachdämmung und den Fensteraustausch wird eine erhebliche Einsparung im Energiebereich erreicht und somit auch ein positiver Beitrag für die Umwelt geleistet.
Die Baukosten belaufen sich auf brutto ca. 1,2 Mill. Euro, welche in einem Schlüssel 57,2/42,8 aufgeteilt werden. Das Land Tirol hat bereits großzügige Subventionen zugesagt, da das Bauvorhaben in Zeiten der Finanzkrise die Wirtschaft fördert und gerade die Verbesserung im Energiebereich ein wichtiges Anliegen des Landes ist. Zudem entspricht es der überregionalen Zusammenarbeit von Gemeinden.
Erfreulicherweise sind an diesem Bauprojekt, welches mit Architekt DI Michael Stöckl umgesetzt wird, sehr viele Firmen aus Westendorf und Brixen beteiligt.
Für die hervorragende und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Gemeinde Brixen möchte ich mich bedanken.
Als nächster Schritt folgt im kommenden Jahr noch der Austausch der alten Ölheizung im Schulgebäude in eine moderne Hackschnitzelanlage im ge­planten neuen Vereinshaus. Von dort wird dann die Schule neben anderen Gemeindegebäuden mitbetreut. Hier laufen derzeit die Planungen. Über die Verwirklichung des Vereinshauses berichte ich in der nächsten Ausgabe des Westendorfer Boten.

Bürgermeister Anton Margreiter
 

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