Spannendes Projekt im Geschichteunterricht

Die Geschichte des vorigen Jahrhunderts stellt zum Teil ein dunkles Kapitel unserer Vergangenheit dar. Sie ist auch im Unterricht aus Geschichte und Sozialkunde nicht immer leicht dar­zustellen, wenngleich es natürlich viele Dokumentationen und Filme gibt.

Viel anschaulicher ist es zweifellos, wenn man noch mit Zeitzeugen reden kann, mit Menschen also, die diese Epoche hautnah miterlebten.

Dieser Gedanke war der Auslöser für ein Projekt, das derzeit von den vierten Klassen der Hauptschule verwirklich wird. Neun Brixner und Westendorfer, die den Zweiten Weltkrieg erlebt hatten, kamen an die Schule und ließen sich von Fragen der Jugendlichen zu berührenden Erinnerungen führen. Wenn davon die Rede war, wie jemand gezwungen wurde, einen Kameraden zu erschießen, oder was man essen muss­te, um überleben zu können, war die Spannung greifbar. So manchem wurde – vielleicht zum ersten Mal – bewusst, wie schwierig die Zeiten waren (und wie gut es uns heute geht).

Es wurde in Kleingruppen gearbeitet, wobei in jeder Gruppe Protokoll geführt wurde. Die Notizen werden nun ausgearbeitet und sollen den interessanten Vormittag als kleine Broschüre weiterleben lassen.

Die Projektleiterin Christine Aschaber bedankt sich im Namen aller Beteiligten bei Hans Beihammer (Roaner), Rudi Köck, Fritz Wurzenrainer, Jakob Hechenberger mit Gattin, Josef Schön­acher, Sixtus Hausberger, Loisi und Sepp Berger sowie Toni Beihammer, die sich als Zeitzeugen zur Verfügung gestellt und diesen ein­drucksvollen Unterricht ermöglicht haben.

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