Aus der Jännerausgabe

 

AUS DER GEMEINDE

 

Gemeinde Westendorf im Internet

Die Gemeinde Westendorf ist seit einigen Monaten - unabhängig vom Tourismusverband - mit einer eigenen Homepage (Präsentationsmöglichkeit mit eigener Adresse) im Internet vertreten. Seither können zahlreiche Informationen aus dem Gemeindeamt sowie über unseren Ort weltweit abgerufen werden.

Neben Informationen - wie Zuständigkeiten im Gemeindeamt, Verwaltung, Politik, Bürgerservice (z.B. Formulare, Gebühren und Abgaben), Tourismus und Vereine - beinhaltet die Gemeinde-Homepage auch Bereiche, die laufend aktualisiert werden, beispielsweise Gemeindenachrichten, Wochenenddienste der Ärzte, Veranstaltungen, usw. und ganz aktuell auch die neuen Adressen mit Ortsplan im Internet!

Darüber hinaus bietet das virtuelle Gemeindeamt Westendorf auch allgemeine Themen wie Wetterdienst und regionale Informationen sowie praktische und interessante Links (Verbindungen zu anderen Informationen im Internet) z.B. zu anderen, öffentlichen Institutionen, einen Behördenwegweiser und Hilfestellung zu Behördenwegen usw.

In den letzten Monaten haben sich bereits einige Betriebe und Vereine auf unserer Homepage eingetragen bzw. einen Link zu ihrer eigenen Homepage hergestellt. Es ist für jeden Besitzer eines Computers mit Internet-Zugang möglich, die Einträge ganz einfach von zu Hause aus durchzuführen.

Die Attraktivität dieses Angebotes hat sich inzwischen auch schon dadurch unter Beweis gestellt, dass bereits auswärtige Firmen versucht haben, sich in unser virtuelles Gemeindeamt einzutragen. Dieses kostenlose Internet-Service der Gemeinde steht aber ausschließlich den Westendorfer Firmen sowie Vereinen und Institutionen zur Verfügung.  Auch  Privatpersonen haben die Möglichkeit, sich in die Gemeinde-Homepage einzutragen und gegebenenfalls einen Link zu ihrer eigenen Web-Site (Bezeichnung für eine Seite im Internet) herzustellen.

Die Internet-Redaktion ist stets bemüht, die Homepage der Gemeinde Westendorf auf dem neuesten Stand zu halten. So erfahren Sie alles Wissenswerte aus dem Gemeindeamt und über unseren Ort - schnell, aktuell, unbürokratisch und aus erster Hand!

Werben Sie im Internet! Nutzen Sie die Möglichkeit und  platzieren  Sie  Ihre Werbung (z.B. Ihr Firmenlogo) auf der Startseite von  www.westendorf.tirol.gv.at!Sie treten so weltweit als Sponsor der Gemeinde-Homepage auf und unterstützen somit den Ausbau unserer Homepage.

Einige Ziele wären z.B. die Verbesserung der optischen Gestaltung, die Einrichtung eines Diskussionsforums, Televoting (Abstimmungsmöglichkeit über Internet) und ein so genannter Chat-Room (moderne Kommunikationsmöglichkeit; „chatten“).

Für weitere Auskünfte steht die Internet-Redaktion zur Verfügung: Kathrina  Hirzinger (Sekretariat, gemeinde@westendorf.tirol.gv.at), Tel. 6203, und Walter Goßner (Bauamt, bauamt2@ westendorf.tirol.gv.at), Tel. 6203-22.

 

Tierkörperbeseitigung

Kadaveranlieferungen zur Tierkadaversammelstation Hopfgarten sind vorher unbedingt immer anzumelden, und zwar während der Amts- bzw. Dienstzeiten unter Tel. 05335/2205-72 und außerhalb der Dienstzeiten unter Tel. 0699/1666603.

Ab 1. Oktober 2000 sind bestimmte Tierkörperteile wie Schädel, Rückenmark, Leerdärme, Milz usw. von über 12 Monate alten Rindern, Schafen und Ziegen sowie Kadaver von getöteten oder sonst verendeten Tieren (auch von Hunden, Katzen usw.) als spezifiziertes Risikomaterial getrennt zu sammeln und zu verbrennen.

Dadurch erhöhen sich die Entsorgungskosten, welche von der Gemeinde getragen werden, um mehr als das Doppelte.

 

Aktion „klima-Familie“

Global 2000 und die österreichischen Rauchfangkehrer haben als österreichweite Aktion die „Klima-Familie“ gestartet. Ziel dieser Aktion ist es, mit den Privathaushalten 5 % CO2 einzusparen. Mit einfachen Maßnahmen wie dem Abdichten der Fenster, dem Anpassen der Raumtemperatur, dem Sparen von Warmwasser, dem Austauschen alter Heizanlagen,  Wärmedämmung der Mauern und obersten Geschoßdecken, regelmäßiger Wartung und Reinigung der Heizanlagen usw. kann jeder  Haushalt  einen  Beitrag zur Reduzierung leisten.

Es ist diesbezüglich ja sicher schon viel geschehen, es gäbe aber noch viel zu tun. Die Rauchfangkehrer wissen über diese Aktion Bescheid.

Es gibt außerdem für alle, die mitmachen, einen Extra-Bonus, es kann nämlich beim Gewinnspiel der erste Preis von S 100.000.-gewonnen werden.

Nachdem die CO2-Emmissionen stets weiter steigen und die Klimakatastrophen sich häufen - die verheerenden Überschwemmungen und Dürrekatastrophen in aller Welt bestätigen dies - sollten wir uns alle zum Klimaschutz bekennen und überall, wo es geht, Energie sparen.

Machen wir mit, es zahlt sich aus! Mehr darüber erfahren Sie unter Tel. 01/315 46 26 (von Montag bis Freitag ab 13 Uhr) oder im Internet unter www.klima-familie.at!

 

KINDERGARTEN

 

Kindergartenaktion zugunsten CF

Im November des vergangenen Jahres wurden unter der tatkräftigen Mitwirkung unserer Kindergartenkinder eine Reihe von verschiedenen Weihnachtskarten gestaltet.

Zwei Arten davon wurden in einer Druckerei vervielfältigt.

Aus dem Verkauf dieser Weihnachtskarten wurde insgesamt ein Reinerlös von über 20.000 Schilling erzielt, der am Freitag, den 22.12.2000 der Obfrau der Selbsthilfegruppe „Tiroler Elternarbeit Mucoviscidose“, Frau Maria-Theresia Kiederer, überreicht werden konnte.

Wir wollen auf diesem Weg allen Kindern, deren Eltern, den Firmen und Pensionsinhabern sowie allen anderen Westendorfern und Westendorferinnen danken, die sich in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Auch der Gemeinde Westendorf ein besonderes Danke dafür, dass sie die Druckkosten für die Karten übernommen hat!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses nicht erwartete Ergebnis ermöglicht haben!

An jedem zehnten Tag wird in Österreich ein Kind mit Cystischer Fibrose (Mukoviszidose), einer schweren und unheilbaren Stoffwechselerkrankung, geboren.

In Österreich gibt es etwa 800 Kinder und junge Erwachsene, die an der zwar häufigsten,  jedoch weitgehend unbekannten Erbkrankheit leiden.

Durch ein defektes Gen ist bei CF der Salzhaushalt der Schleimhäute gestört. Dadurch bildet sich ein zäher Schleim, der Lunge und Bauchspeicheldrüse verstopft. Besonders in der Lunge bildet der zähe Schleim den idealen Nährboden für bakterielle Infektionen. Betroffene Kinder sind daher stark anfällig für Bronchitis und Lungenentzündungen. Durch die Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse kommt es zur gestörten Verdauung, Nahrung wird schlecht oder gar nicht aufgenommen.

Während die gestörte Verdauung durch Entzymmedikamente und hochkalorischer Kost teilweise ausgeglichen werden kann, wird die Lunge durch immer wiederkehrende Infektionen allmählich zerstört. Dieser Vorgang kann durch Medikamente und Physiotherapie lediglich verzögert werden.

CF kann jeden treffen. Ca. jeder Zwanzigste, das sind etwa 350.000 Menschen in unserem Land, ist Träger des defekten Gens, ohne davon zu wissen. Diese Träger erkranken selbst nicht, aber bei den Kindern zweier Träger kommt die Krankheit mit 25%iger Wahrscheinlichkeit zum Ausbruch.

Dank des medizinischen Fortschritts steigt die Lebenserwartung und Lebensqualität von CF-Betroffenen jährlich. 1989 wurde das Gen entdeckt, dessen fehlerhafter Code die Krankheit verursacht, eine praktische Anwendung einer Korrektur durch eine Gentherapie liegt jedoch noch in der Ferne.

In Tirol gibt es eine Selbsthilfeorganisation, die sich für CF-Betroffene einsetzt. Der Selbsthilfeverein CF TEAM  wurde 1985 auf Initiative engagierter CF-Betroffener, Eltern und Angehöriger gegründet. Ziel ist es, die oft verzweifelte Situation Betroffener zu verbessern.

Neben der Krankheit gehören eine große finanzielle Belastung durch Therapie und speziellen Pflegeaufwand und ein oft menschenunwürdiger bürokratischer Papierkrieg zum Alltag von CF-Betroffenen.

Helfen Sie uns helfen: CF-TEAM, Tiroler Eltern-Arbeit-Mukoviszidose, Obfrau Maria-Theresia Kiederer, Straßhäusl 75, Westendorf, Tel./Fax: 05334/ 2294, Spendenkonto: Landes-Hypothekenbank Tirol AG, BLZ 57000, Kto.-Nr. 200 147 064.

   

ALPENSCHULE

Journalistenbesuch

In Zusammenarbeit zwischen dem Tourismusverband Westendorf, der Tirol-Werbung, der Leitung der 1. Alpenschule in Österreich und dem PR-Büro Hedy Gout, Amsterdam, war es gelungen, vom 15. bis zum 18. Dezember 2000 zehn Top-Journalisten aus den Bereichen Tourismus, Schule und Sport nach Westendorf einzuladen.

Schneewandern, Schlittenfahren, Paragleiten und die Besichtigung des Schigebietes sowie der Alpenschule standen als Schwerpunkte auf dem Zweitagesprogramm.

   

TOURISMUSVERBAND

Zimmer online buchbar

Die Westendorfer Internet-Seite des Tourismusverbandes unter www.westendorf.com wurde jetzt mit den Seiten in  des Reservierungssystems Tiscover verschmolzen.

Damit ist es für den Gast jetzt möglich, auch auf dem Internetangebot  sein Zimmer online zu buchen. Voraussetzung dafür ist, dass der Zimmervermieter im Reservierungssystem von Tiscover vertreten ist. Mit dem Buchungsmodul „Tiscover Professional“ können freie Zimmer weltweit online verfügbar gemacht werden.

Für Privatvermieter gibt es eine günstige Variante,  „Tiscover Professional light“. Der Skiwelt-Vertriebspartner von Tiscover, die Westendorfer Firma online-aktiv Internet Marketing Allmeier & Fohringer OEG, hilft den Vermietern, ihr Angebot im Internet bereit zu stellen.

Das Internet-Angebot des TVB  wird bei den Gästen immer beliebter. Im Dezember 2000 hatte die Seite über 22.000 Besucher. Das sind über 100 Prozent mehr als im Dezember 1999. In Spitzentagen gehen  über 1.500 Besucher auf die Seite. Über 30 Prozent sind Interessenten aus Holland, welche die Seiten abrufen.

Online-aktiv und der Tourismusverband erwarten nach der Verschmelzung der Webseite mit dem Tiscover-Angebot eine noch höhere Resonanz von den Gästen.

 

Sozial- und Gesundheitssprengel

Erfolgreicher Gesundheitstag

Durch den freiwilligen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen wurde der 6. Gesundheitstag des Sozial- und Gesundheitssprengels wieder sehr erfolgreich. In der Gesundheitsstraße haben wir 211 Cholesterin-  und 225 Blutzuckeruntersuchungen gemacht,  42 Prostatablutuntersuchungen wurden eingeschickt. Es wurden 74 Sehtests und 45 Hörtests von der Fa. Kreinig aus Hopfgarten durchgeführt.

Die Blutspendeaktion wurde außergewöhnlich gut angenommen, die Leute warteten über eine Stunde. Bei den Vorträgen und dem Workshop hätten wir uns mehr Leute erwartet, weil die Themen doch fast alle Eltern betreffen.

Herzlichen Dank an das Rote Kreuz Westendorf, das uns praktische Übungen bei Notfällen an

Der Gesundheitstag wird aus Spenden vom Sprengel finanziert und hat dieses Jahr S 28.350.- gekostet.

 

VEREINSNACHRICHTEN

 

„Lawinentag“ der Bergrettung

Etwa 500 Interessierte nahmen am 3. Dezember die Gelegenheit wahr, sich beim „Lawinentag“ der Tiroler Bergrettung im Alpenrosensaal von Experten über die Gefahren aufklären zu lassen. Neben Bergrettungsmännern und Tourengehern waren auch etliche Snowboarder im Saal, wenngleich man sich gerade aus dieser Gruppe mehr Besucher erwartet hätte.

Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol erklärte die einzelnen Stufen der Gefahrenskala. Besonders die Lawinenwarnstufe 3 („erheblich“) wird häufig falsch interpretiert und unterschätzt. Ab dieser Stufe 3 sind Erfahrung im alpinen Gelände und Wissen um die Gefahren unabdingbare Voraussetzungen für ein sicheres Bewegen im Gelände.

In den letzten Jahren hat sich die Treffsicherheit des Lawinenlageberichts bedeutend verbessert. So werden die Warnstufen nun für neun Landesteile – darunter auch der Bereich „Kitzbüheler Alpen“ - gesondert angegeben. Die Daten sind auch im Internet abrufbar und können sogar per Faxgerät angefordert werden.

Der Lawinenlagebericht kann jedoch im Einzelfall die Einschätzung des erfahrenen Alpinisten nicht ersetzen, da an besonderen Stellen durchaus Abweichungen möglich sind.

Großes Interesse fand bei diesem „Lawinentag“ der Vortrag des Schweizer Lawinenspezialisten Werner Munter, der in den vergangenen Jahren durch seine „Reduktionsmethode“ für Aufsehen gesorgt hatte.

Munter geht von statistischen Daten aus. Man kann z.B. beweisen, dass etwa zwei Drittel aller Lawinenunfälle im Sektor „Nord“ (Nordost bis Nordwest) passieren.

Bedenkt man zusätzlich, dass die Lawinengefahr mit zunehmender Steilheit größer wird, so ist klar, dass steile, schattige Nordhänge ein grundsätzlich wesentlich höheres Risiko darstellen als z.B. Westflanken.

Aus diesen Erkenntnissen lässt sich nun eine Formel ableiten, mit der das Risiko reduziert werden kann. Die konsequente Anwendung dieser Formel unter den Bergführern, Tourengehern und Snowboardern hat in der Schweiz die Zahl der Lawinentoten im Laufe der letzten Jahre halbiert!

Vereinfacht lässt sich daher ableiten, dass bereits bei Lawinenwarnstufe 2 („mäßig“), die großteils noch sehr günstige Bedingungen bietet, von Steilabfahrten im Nord-Sektor grundsätzlich abzuraten ist.

In unserem Liftbereich betrifft das etwa die Steilhänge im nordöstlichen Bereich des Fleidings, die bisher leider auch bei höheren Warnstufen immer wieder befahren wurden!

Wesentlich größer sind die Gefahren bereits bei Stufe 3 („erheblich“). Alle Hänge mit mehr als 40 Grad Neigung sind zu meiden, in Nordhängen sollte die Neigung nicht mehr als 30 Grad betragen! Zudem muss mit Selbstauslösungen und mit Fernauslösungen (z.B. vom Hangfuß aus) gerechnet werden. Ein Schifahren abseits der Pisten erfordert auf alle Fälle Erfahrung und lawinenkundliches Wissen!

Die Stufe 4 (Lawinengefahr „groß“) wird in normalen Winter nur selten erreicht. In diesem Fall können erfahrene Alpinisten – und nur solche – Touren in einem Gelände durchführen, das grundsätzlich 30 Grad nicht überschreitet.

Bei Stufe 5 („Katastrophensituation“) sind auch Waldwege und Straßen nicht mehr sicher, Touren können nicht durchgeführt werden.

Zum Schluss nahm Munter auch zu aktuellen Lawinenunfällen Stellung. Seiner Meinung nach wären die meisten Unglücke vermeidbar gewesen, hätte man die Lawinengefahr auch nur halbwegs richtig eingeschätzt.

So herrschte etwa beim Lawinenunglück von Hochgurgl (im heurigen November) Warnstufe 3 („erheblich“), trotzdem fuhren acht deutsche Schifahrer in einen extrem steilen (mehr als 40 Grad) Nordwesthang ein, noch dazu ohne Entlastungsabstand!

Den Abschluss des „Lawinentags“ gestaltete der Extrembergsteiger Hans Kammerlander mit einer Tondiaschau über „Sehnsucht Berge“.

 

Erfolgreicher Basar

Der heurige Basar war ein voller Erfolg. Dass so viele Leute unsere Bastelarbeiten schätzen und kaufen, beweist uns, dass die Seniorenstube in der Bevölkerung anerkannt wird.

Durch die Einnahmen sichern wir nicht nur den Weiterbestand der Seniorenstube, sondern können auch, getreu unserem Motto, immer wieder finanzielle Hilfe leisten, wenn Mitmenschen in Not geraten.

Wie jedes Jahr, so haben wir auch heuer mehrere Weihnachtspakete und für zwei Notfälle Geldbeträge verteilt. Außerdem wurde einvernehmlich beschlossen, für die Kirchenrenovierung einen größeren Geldbetrag zu spenden.

Mit dem restlichen Geld werden vor allem neue Bastelmaterialien angekauft und kleine Feiern oder bescheidene Ausflüge finanziert. Einen größeren Geldbetrag aber wollen wir im Sparbuch belassen, damit wir jederzeit rasch helfen können, wenn besondere Notfälle auftreten.

        Renate Sieberer, Leiterin der Seniorenstube

 

Jahreshauptversammlung der Musikkapelle

Bei der Jahreshauptversammlung der Musikkapelle Westendorf am 26. November konnte Obmann Wenzel Antretter Bürgermeister Erharter, TVB-Geschäftsführer Salcher und Ehrenkapellmeister Sieberer als Ehrengäste begrüßen.

Für die Musikkapelle ist wieder ein sehr arbeitsreiches Jahr zu Ende gegangen.

Besondere  Ereignisse  waren die Teilnahme am Musikfest in Rohrdorf (Bayern), das Muttertagskonzert und das Cäcilienkonzert. Das Maiblasen wurde im Jahr 2000 erstmals an zwei Tagen durchgeführt, was besonders am Nachtsöllberg und am Schwaigerberg, die sich erstmals über einen Besuch freuen konnten, gut aufgenommen wurde.

Im nächsten Jahr feiert die Musikkapelle ihr 160-jähriges Bestandsjubiläum mit einem Zeltfest (3.-5. August).

Derzeit gehören der Westendorfer Kapelle 52 Musikanten (männlich und weiblich) und 5 Marketenderinnen an.

Im Berichtsjahr gab es 79 Gesamtausrückungen, darunter nicht weniger als 16 Platzkonzerte.

Kassier Gerhard Rieser konnte auf das Jahr mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückblicken.

Einerseits konnte nach  langer  Zeit  wieder einmal ein Jahr ohne Defizit abgeschlossen werden, andererseits gab er zu bedenken, dass dies nur dadurch möglich  war,  dass  eine Landessubvention ausgeschüttet wurde und außerdem kein Ausflug durchgeführt wurde. Zudem stehen für 2001 einige Anschaffungen (neue Instrumente, Trachten und Uniformen) ins Haus.

Einer der Hauptpunkte der Tagesordnung war die statutenmäßig  vorgesehene Neuwahl des gesamten Ausschusses. Da außer dem Vorschlag des Ausschusses kein weiterer vorhanden war, konnte Bürgermeister Erharter  die  Wahl  „in einem Aufwaschen“ durchführen.

Der Vorschlag des Ausschusses wurde einstimmig angenommen; Wenzel Antretter bleibt Obmann (Stellvertreter: Jakob Hirzinger), Johann Goßner Kapellmeister (Stellvertreterin: Liane Degiampietro), Gerhard Rieser Kassier (Stellvertreter: Johann Hirzinger) und Albert Sieberer Schriftführer (Stellvertreter: Johann Rieser).

Anton Pirchl, Günther Antretter und Wenzel Antretter jun. fungieren als Zeugwarte, Georg Margreiter,  Mathias  Hain  und Christian Aschaber wurden als Kassenprüfer bestellt.

Sowohl der Bürgermeister als auch TVB-Geschäftsführer Salcher bedankten sich für die Leistungen der Musikkapelle und für die gute Zusammenarbeit und hoben die Musikkapelle als Kulturträger Nummer eins in unserer Dorfgemeinschaft hervor.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich Obmann Antretter bei allen Musikanten und den Marketenderinnen für das Vertrauen und besonders für den Idealismus, der unbedingt nötig ist, wenn man bei einer Musikkapelle mitwirken will.

 

Volleyballerfolge

Zwei weitere Siege in der Landesliga konnten die Damen des VC Klafs Brixental verbuchen und sie sind somit in der laufenden Meisterschaft noch ungeschlagen.

Am 2. Dezember 2000 musste die Damenmannschaft in Innsbruck gegen die Mannschaft des ASVÖ Innsbruck und gegen den Landeskader Tirol (Jg. 86) antreten.

Im ersten Spiel gegen ASVÖ Innsbruck konnte man deutlich erkennen, warum die Brixentalerinnen als klare Favoritinnen in dieses Spiel gingen, sie siegten deutlich mit 3:1 Sätzen (25:10, 25:23, 20:25, 25:20) gegen eine aufopfernd kämpfende Innsbrucker Mannschaft.

Im zweiten Spiel wurde der Tiroler Landeskader erwartungsgemäß mit 3:1 (25:19, 16:25, 25:11, 25:19) besiegt. Die Damen rund um Kapitänin Verena Reisigl boten eine solide Leistung und wurden von einigen mitgereisten Fans lautstark unterstützt. Eine sehr gute Abwehrleistung und platzierte Angriffsschläge waren sicher ein Grundstein für diesen Erfolg.

Angesichts dieser Leistungen war Trainer Raimund Nitsche sichtlich zufrieden.

Die Damen des VC Klafs Brixental sind nicht nur in der Landesliga ungeschlagen, sondern auch im Cup behalten sie ihre „weiße Weste“.

Dass sie eine starke Mannschaft haben, konnten die Brixentalerinnen beim Cupspiel im Westendorf beweisen; sie konnten die Mannschaft des VBV Umhausen mit 3:2 Sätzen (19:25, 23:25, 25:13, 25:18, 15:5) zwar knapp, aber verdient, besiegen.

Die ersten beiden Sätze gingen überraschend an die Außenseiter aus Umhausen. Mangelnde Konzentration und viele Eigenfehler bestimmten das Match. In den darauffolgenden Sätzen fand man aber zum gewohnt druckvollen Spiel und so konnten die Sätze 3 bis 5 klar gewonnen werden.

Eine gute Leistung bot dabei Libera Maria „Molly“ Rieser, die als Abwehrspezialistin ihr Können zeigte. Aber auch die gesamte Mannschaft musste man dafür loben, dass sie nicht aufsteckte, sondern nichts unversucht ließ dieses Match für sich zu entscheiden.

In die Fußstapfen der erfolgreichen Damenmannschaft steigen die männlichen Klafs-Nachwuchsvolleyballer. In der ersten Runde der Landesmeisterschaft der männlichen Schüler konnte der VC Klafs Brixental alle drei Spiele für sich entscheiden. Nur im Spiel gegen den SV Reutte mussten die Schützlinge von Trainer Harald Schörghofer für kurze Zeit um den Sieg zittern. Eine kompakte Mannschaftsleistung führte aber letztendlich doch zum 2:1-Erfolg.

Die  Innsbrucker Mannschaften VTT I und VTT II wurden klar mit 2:0 besiegt.

Garanten für diesen Erfolg waren die drei Tiroler Jugendkaderspieler (Kapitän Daniel Orthofer, der wiedergenesene Michael Taferner und Marco Koidl). Aber auch der erst elfjährige Thomas Zass bewies großes Talent.

Mit dieser Tabellenführung wurde der Grundstein für einen erfolgreichen Kampf um die Meisterkrone gelegt.

Auch die Junioren des VC Klafs Brixental haben bisher durch tolle Leistungen aufhorchen lassen.

So gelang ihnen in der letzten Heimrunde durch einen 3:0-Sieg über die TS Innsbruck der Anschluss an die Tabellenspitze.

Gespannt darf man aber auch auf die Auftaktspiele der Superminis und der Minis  des VC Klafs Brixental sein. In bisher zwei Vorbereitungsturnieren in Innsbruck und Schwaz wussten die Jüngsten mit zwei souveränen Siegen zu überzeugen.

Als verfrühtes Christkind hat sich die Fa. Manzl-Computersysteme erwiesen, erhielten  doch die Nachwuchshoffnungen aus dem Brixental neue Trainingsanzüge.

   

AUS DER PFARRE

Dank des Pfarrers

Ein „Vergelt’s Gott!“ dem Kirchenchor unter der Leitung von Dir. Georg Fuchs und allen Gruppen, die zur Gestaltung kirchlicher Feiern beigetragen haben (Musik und Vereine)!

Besonders danken möchte ich der Pastoralassistentin für die vielen Dienste in der Pfarre!

Ein Dank auch den Kommunionhelfern und Lektoren!

Danke allen, die für die Kirche Blumen gespendet haben, ein Danke der Resi und ihren Helferinnen für das schöne Schmücken der Kirche und für die Mesnerdienste.

„Vergelt’s Gott!“ allen, die die Kirche immer sauber halten! Dem Mesner sei für seine treuen Dienste und die vielen Arbeiten in der Kirche herzlich gedankt.

Ein Danke auch den Ministranten und allen, die für die Lourdes- und die Josefkapelle sorgen.

Ein Dank den Religionslehrern, dem Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat für die Mitarbeit!

Den Tischmüttern, Firmhelfern, Jungscharführern und allen, die in irgendeiner Weise in der Pfarre mitarbeiten, ein herzliches „Vergelt´s Gott!“

Ein Dank gilt auch den Sternsingern, Begleitern und allen Helfern bei der Durchführung der Sternsingeraktion. Ein „Vergelt’s Gott!“ allen Spendern! Das Ergebnis wird in der nächsten Nummer bekanntgegeben.

Danken möchte ich auch Brigitte und Erich Plieseis, dass sie an Sonn- und Festtagen die Aula in der Hauptschule zu den Messfeiern herrichten. Danke auch Rupert Plieseis für das Auf- und Zusperren der Kirche und das Läuten an den Sonn- und Festtagen! Ein Dank auch den Firmen und Arbeitern, die bisher bei den Renovierungsarbeiten der Kirche beteiligt waren.

 

Initiativen für die Kirchenrenovierung

Es freut mich, dass verschiedene Gruppen einige Initiativen gestartet haben und aus dem Ertrag für die Kirchenrenovierung gespendet haben. Allen sage ich ein herzliches Vergelt´s Gott. Danke auch allen, die Spenden eingezahlt oder so gegeben haben. Ich darf auch weiterhin um Spenden bitten. Danke!

 

Renovierungsarbeiten

Zur Zeit werden die Fresken auf dem Bogen vor dem Altarraum restauriert. Diese Arbeit ist sehr zeitaufwendig. Doch die Fresken werden sehr schön. Im Jänner werden die beiden Treppen auf die Empore von der Tischlerei Kiederer gemacht.

Ich hoffe, dass bis Ostern die Arbeiten soweit gediehen sind, dass das Gerüst abgebaut werden kann. Dann könnten wir die Kirche wieder benützen. Bis zur vollständigen Fertigstellung wird es noch länger dauern. Ein genauer Termin kann noch nicht genannt werden.

 

Wallfahrt

Die Initiative geht von Teilnehmern an Rocca-Kursen und Gemeinschaftskursen in Assisi aus. Selbstverständlich sind auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen.

Tignale liegt am Westufer des Gardasees auf einem Hochplateau. Die Wallfahrtskirche „Madonna di Castello“ erhebt sich sich auf einem Felssporn oberhalb des Ortes Tignale. 1997 haben wir eine Pfarrwallfahrt dorthin gemacht.

Preis pro Person im Doppelzimmer S 980,-, Einzelzimmerzuschlag S 260,-. Im Preis enthalten sind die Fahrt, das Abendessen und das Frühstück. Anmeldung im Pfarrhof!

 

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