Aus der Februarausgabe

 

AUS DER GEMEINDE

 

Jahreshaushalt genehmigt

Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates am 16. Jänner wurde das Budget für das heurige Jahr einstimmig genehmigt.

Der Voranschlag ist ausgeglichen, das heißt, Einnahmen und Ausgaben sind gleich hoch.

Das Budget besteht aus dem ordentlichen Haushalt und dem außerordentlichen Haushalt und beträgt insgesamt S 75,955.000.-. Davon entfallen auf den ordentlichen S 69,610.000.- und auf den außerordentlichen Haushalt S 6,345.000.-.

Durch den Wegfall der Getränkesteuer sind die gemeindeeigenen Steuern von bisher 13 Millionen Schilling auf 8 Millionen gesunken. Die Bundesabgabenertragsanteile machen 27,9 Millionen Schilling aus.

Die Summe der fortdauernden Einnahmen beträgt S 63,221.000.- und jene der fortdauernden Ausgaben S 58,849.000.-.

Der frei verfügbare Rahmen ist also sehr klein und trotzdem konnten wichtige Vorhaben berücksichtigt werden. So sind folgende einmalige Ausgaben enthalten:

für die EDV und Sonstiges in der Verwaltung S 154.000.-,

für das Raumordnungskonzept S 860.000.-,

für die Schulen S 421.000.-,

für die Kirchenrenovierung S 1,500.000.-,

für das Altenheim S 176.000.-,

für die Straßenüberführung Feichten (Fertig stellung) S 3,172.000.-,

für Gehsteige und Beleuchtungen S 470.000.-,

für den Ausbau der Lenderstraße und für Hofzufahrten durch das Land S 800.000.-,

für den Ankauf des Kies-u. Salzstreugerätes S 182.000.-,

für die Sanierung der alten Leichenhalle S 200.000.-,

für weitere Parkplätze S 385.000.-,

für die Schulhaus-Vorplatzgestaltung S 242.000.-,

für den restlichen Trennkanal Schulgasse bis Bichlinger Straße S 950.000.-,

für die Kanalisierung „Au" S 1,800.000.-.

Die Planung des Altenheim-Um- und -Erweiterungsbaues ist mit S 1,500.000.- veranschlagt.

Für die Erhaltung (Asphaltierung) von Gemeindestraßen sind S 1,000.000.- enthalten.

 

Verkehrsmaßnahmen

Der Sennereiparkplatz im „Jakobwirtsfeld" neben der Sennerei kann großteils als Dauerparkplatz genützt werden. Allerdings befindet sich bei diesem Parkplatz auch eine Kurzparkzone (eine Reihe), außerdem gibt es acht Privatparkplätze des Hotels „Jakobwirt"!

Das Parken in der Kurzparkzone ist nur mit einer Parkscheibe erlaubt. Hievon sollten die Vermieter ihre Gäste in Kenntnis setzen!

Um eine ordentliche Schneeräumung durchführen zu können, müssen zeitweise die Parkplätze frei sein. Daher ist es vonnöten, dass der Gast, der seinen PKW auf einem öffentlichen Parkplatz für längere Zeit abstellt, täglich einmal den Parkplatz aufsucht um die Information zu erhalten, wann eine Schneeräumung durchgeführt wird. Die Information wird an einer Tafel auf dem Parkplatz angeschlagen.

Die Nachschau hat aber auch den Vorteil, dass bei Autoeinbrüchen und Sachbeschädigungen von Seiten der Exekutive schnellstens etwas unternommen werden kann.

Der Parkplatz beim Altenheim sollte von denen genützt werden (Gasthauspersonal), die für längere Zeit ihr Fahrzeug nicht benützen. Somit wären im Zentrum wieder einige Parkplätze frei.

Während der Schulferien können auch die Parkplätze hinter dem Schulhaus genützt werden (siehe Zusatztafel), während der Schulzeiten gilt jedoch das angebrachte Verkehrszeichen „Einfahrt verboten"!

Kurzparkzonen sind vorhanden hinter dem Gemeindeamt, beim „April"-Geschäft, bei der Sennerei, gegenüber der Tankstelle und bei der Raiffeisenbank. Das Parken ist nur mit einer gültigen Parkscheibe erlaubt. Achten Sie bitte auf die unterschiedliche Parkzeit und Parkdauer.

Busentladestellen sind vor dem Gemeindeamt und beim Sennereiparkplatz installiert. Diese Plätze sind ausnahmslos für das Be- und Entladen von Bussen vorgesehen.

Das Parken von Bussen ist dort nicht erlaubt. Busse, die für einen längeren Zeitraum abgestellt werden müssen, werden auf den Parkplatz beim Waldstadion verwiesen. Die Buschauffeure können sich mit dem Schibus wieder ins Dorf zurückfahren lassen.

Das Halten und Parken ist bei den Busentladestellen verboten (absolutes Halteverbot) und wird rigoros bestraft!

Gehsteigparker gelten nach dem Gesetz und von der Bevölkerung als besonders rücksichtslos und daher wird gegen diese in Zukunft von der Exekutive mit drastischen Maßnahmen vorgegangen.

Es wird darauf hingewiesen, dass in den meisten Fällen der Gehsteigparker zwei Übertretungen begeht. Einerseits ist das Längsbefahren eines Gehsteiges verboten und andererseits das Halten und Parken auf Gehsteigen ebenfalls.

Trotz Aufklärungsarbeit, Abmahnungen und Organmandatsstrafen konnte dieser Missstand bis heute nicht in den Griff bekommen werden, deshalb bleibt nur noch die Möglichkeit der Anonymanzeige. All diese und andere Ausgaben werden vor ihrer Vergabe noch auf die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit geprüft und erst dann vom Gemeinderat oder Vorstand bewilligt. Dabei wird der Lenker von der Anzeigenerstattung nicht mehr mittels Verständigungszettel in Kenntnis gesetzt!

Vom parkenden Fahrzeug werden lediglich der Ort der Übertretung, das Kennzeichen, die Uhrzeit und das Datum aufgeschrieben und in Form einer Anzeige an die BH Kitzbühel weitergeleitet. Erst nach Erhalt des Strafbescheides der BH Kitzbühel erlangt nun der Lenker Kenntnis von einer Anzeigeerstattung.

Zwei Taxistandplätze wurden an die Firma Oberhauser und einer an die Firma Weißbacher vergeben. Das „Halte- und Parkverbot" gilt dort über das ganze Jahr hindurch. Bei Nichtbeachtung dieser Verbotszeichen ist mit einer OM-Strafe oder einer Anzeige zu rechnen.

Die Taxifahrer werden darauf hingewiesen, dass auch für sie alle Verkehrsvorschriften Geltung haben und bei Übertretungen mit Strafen zu rechnen ist. Taxifahrer, welchen anderen Fahrzeuglenkern die Erlaubnis zum Parken auf den Standplätzen geben, machen sich strafbar (Anstiftung zu einer Verwaltungsübertretung).

Dieselbe Übertretung begehen Reiseleiter und Gastwirte, wenn sie die Buschauffeure anweisen, die Busse vor ihren Häusern auf der Fahrbahn im Halteverbot zu entladen.

Zum Zwecke einer ordentlichen Verkehrsabwicklung gilt bis Saisonende wiederum das „Einfahrtverbot" vom Trafohaus in der Schulgasse in Richtung Pfarrgasse. Missachtungen dieser Verbotszeichen ziehen eine OM-Strafe von S 500.- oder eine Anzeige nach sich.

 

Baumaßnahmen der ÖBB

Der Bahnübergang oberhalb des Bahnhofes Westendorf nach Achenberg und Bichling soll nach den Plänen der ÖBB ebenfalls aufgelassen werden.

Dafür wird ein Ersatzbauwerk in Form einer Straßenunterführung im Bereich zwischen dem Lagerhaus und der Zimmerei Mantl geschaffen werden. Für die Fußgänger, Radfahrer und den Viehtrieb wird im Bereich des jetzigen Bahnüberganges ebenfalls eine Unterführung errichtet.

Mit diesen Bauarbeiten und auch mit den Bahnsteigbaumaßnahmen soll schon im Jahr 2002 begonnen werden. Der Bahnhof selbst soll nach den ÖBB-Plänen - voraussichtlich ab dem Jahr 2006 - leider nicht mehr personell besetzt sein.

 

MITTEILUNGEN DER SCHULEN

 

Aquarell-Ausstellung

Zahlreiche Besucher aus nah und fern erfreuten sich an der gelungenen Kunstausstellung in der Hauptschule. Immer wieder war zu hören: „Wie schön, dass Werke so namhafter Persönlichkeiten bei uns zu sehen sind."

Der Schuljugend wird dadurch die Gelegenheit geboten, sich frühzeitig mit Kunstwerken zu beschäftigen. Einige schöne Aquarelle konnte der Künstler (im Bild oben im Gespräch mit einer Kunstinteressierten) auch verkaufen.

Dass solche Veranstaltungen möglich werden, braucht es das Zusammenspiel vieler Kräfte. Besonders dem Hauptsponsor Michael Riedmann, Kunstschmiede, neben der Raiffeisenbank Westendorf, der Tiroler Versicherung (Jakob Gossner), den Mitorganisatoren Kulturkreis und Erwachsenenschule Westendorf, den Lehrern, die sich als Aufsichtspersonen zur Verfügung stellten, allen voran Herrn Piff, gebührt herzlicher Dank.

Es war auch ein Genuss, Herrn Dr. Michael Borek bei der Eröffnung am Piano zu hören. Vielleicht gelingt uns wieder einmal ein ähnlicher „Kulturschmaus"!

        HD Marianne Fuchs

 

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

 

Kindergruppe Simba

Unsere Kindergruppe „Simba" gibt es nun schon seit sechs Jahren. Mit Stolz können wir berichten, dass die Krabbelstube von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird.

Heutzutage sind Kindergruppen wichtig und arbeiten hervorragend. Die Kindergruppen haben seit ihrem Bestehen bewiesen, dass sie ein wertvolles eigenständiges Modell der Kinderbetreuung in Österreich sind. Sie haben Kindern Räume geschaffen, wo sie mit anderen Menschen – Kindern und Erwachsenen – Beziehungen aufbauen können, die sie mitgestalten und worin sie angstfrei ihre Erfahrungen sammeln können.

Kindergruppen sind offen für Veränderungen und Neues. Diese Offenheit kommt allen Beteiligten zugute, den Kindern, den Eltern und den Betreuerinnen.

Kinder gestalten ihren Kindergruppentag selbst. Man orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen der Kinder.

Wir wollen das kindliche Spiel als eine eigene Welt mit eigenen Wichtigkeiten und Gesetzen achten und darauf vertrauen, dass sich Kinder von selbst mit der Erwachsenenwelt auseinandersetzen und sich ihr nähern.

Unsere Mitarbeiterinnen bilden sich laufend in Form eines Bildungszyklus in der Kindergruppenpädagogik weiter. Zu unserer Freude kann die Kindergruppe Simba die Ausbildung (1 ½ Jahre) finanziell unterstützen.

Isolde Rieser und Karin Höss haben im Jahr 2000 den Bildungszyklus mit einer Abschlussarbeit absolviert und wir gratulieren ihnen dazu herzlich.

 

VEREINSNACHRICHTEN

 

FIS-Slalom

Eine tolle Veranstaltung war der FIS-Nachtslalom auf dem Zieplhang, den überraschend der Amerikaner Erik Schlopy gewann. Auf den Plätzen folgten mit Heinz Schilchegger (Rückstand 0,31 Sekunden) und Rainer Schönfelder (0,87 Sekunden zurück) zwei ÖSV-Spitzenläufer. Mario Matt, der große Favorit, schied im zweiten Durchgang aus.

 

Wettkampf der Schützen

Auch heuer konnte der traditionelle Sport-Zweikampf der Andreas-Hofer-Schützenkompanie Westendorf - in den Bewerben Rodeln und Schießen - unfallfrei durchgeführt werden.

Die Teilnahme war wie jedes Jahr sehr zahlreich. Wir konnten auch heuer wieder unseren Herrn Pfarrer Dekan Gustav Leitner in unserer Mitte begrüßen, der sogar den Schießbewerb bei den Herren für sich entscheiden konnte.

Die Preisverteilung konnten wir im Anschluss an den Schießbewerb in den Räumlichkeiten der Schützengilde durchführen, wofür wir uns recht herzlich bedanken.

Bei den Herren siegte in der Gesamtwertung Martin Antretter vor Josef Margreiter und Othmar Haller. Die weiteren Platzierungen: 4. Hans Kirchmair, 5. Anton Rieser, 6. Sebastian Manzl, 7. Markus Hölzl, 8. Hans Ruggenthaler, 9. Stefan Schroll, 10. Dekan Gustav Leitner, 11. Peter Schroll, 12. Peter Krall, 13. Anton Riedmann, 14. Hans Baumgartner, 15. Johann Schipflinger, 16. Wolfgang Schmid und 17. Thomas Hausberger.

Bei den Damen konnte Lisbeth Pöll mit dem Sieg vor Aloisia Rieser und Martina Pockenauer die Ehre der Marketenderinnen retten. Die weiteren Platzierungen: 4. Hermine Baumgartner, 5. Annemarie Hölzl, 6. Johanna Angerer, 7. Margit Schmid, 8. Martina Manzl, 9. Margit Antretter, 10. Hedwig Kirchmair, 11. Maria Krall, 12. Erika Schipflinger, 13. Katrin Hölzl.

Die Mädchenwertung: 1. Kathrin Angerer, 2. Sonja Schroll, 3. Katja Riedmann, 4. Krall Martina, 5. Katharina Schipflinger und 6. Katharina Schmid.

Bei den Jungschützen der Jahrgänge 1986 bis 1988 sicherte sich Andreas Antretter vor Markus Manzl und Anton Rieser jun. den ersten Platz. Weiters in der Wertung: 4. Leonhard Krall, 5. Michael Schneider, 6. Patrik Treichl.

Auch die Jungschützen ab dem Jahrgang 1989 und jünger waren sehr eifrig. Hier belegte Johannes Antretter den ersten Rang. Zweiter wurde Josef Krall vor Matthias Rieser. Weiters: 4. Thomas Manzl, 5. Othmar Haller jun.

Auch heuer konnten wir allen Teilnehmern einen Preis überreichen, wofür wir uns bei den Preisspendern recht herzlich bedanken.

 

Erfolgreiche Leichtathleten

Beim traditionellen, international gut besetzten Silvesterlauf in Wien belegte der Westendorfer Student Roland Waldner von der LG-Pletzer Hopfgarten knapp 41 Sekunden hinter dem Sieger Buchleitner den ausgezeichneten vierten Platz in der Männerklasse. Einen Stockerlplatz verfehlte er nur um wenige Sekunden.

Schon 14 Tage vorher feierte er in Lustenau mit 16 Sekunden Vorsprung einen überragenden Sieg über eine Crosslaufstrecke von 4 km.

Nach diesen beiden Rennen konnte eine äußerst erfreuliche Jahresbilanz gezogen werden, die von zwei Vizestaatsmeistertiteln (über 1500 m und im Crosslauf) und der österreichischen Jahresbestzeit über 1000 m gekrönt werden.

Zu diesen Erfolgen hat neben dem großen persönlichen Einsatz sicher auch die Schaffung einer Elite-Trainingsgruppe durch das Laufleistungszentrum Tirol beigetragen, die noch bessere Möglichkeiten und professionelle Betreuung bieten kann.

Auch das neue Jahr begann mit dem Sieg beim Schwarzsee-Crosslauf, bei dem er seine Gegner weit hinter sich lassen konnte, perfekt.

Anschließend startete er bei den bayrischen Hallenmeisterschaften über 3000 m und wurde mit einer Traumzeit (8:22,42 min) großartiger Dritter. Diese Zeit war im abgelaufenen Jahr in Österreich nur von einem einzigen Läufer unterboten worden!

Damit startet Waldner bestens motiviert und gut vorbereitet in die neue LA-Saison, die am 25. Februar mit den Hallenstaatsmeisterschaften ihren ersten Höhepunkt hat.

Wir alle wünschen ihm viel Glück und viel Erfolg!

Sehr erfreulich sind aber auch die Leistungen des Nachwuchses aus Westendorf.

So präsentierte sich Laura Obermoser beim Achensee-Silvesterlauf erstmals als Siegläuferin.

Auch Thomas Obermoser kämpfte brav und wurde Dritter.

Beim TLV-Cup in Kitzbühel wurde die etwas vorsichtig laufende Laura in der W-11-Klasse hinter einer Vereinskollegin Zweite, in der W-13-Klasse holte sich Christina Pirchl gegenüber starken Konkurentinnen den guten dritten Platz und bewies damit ihr großes Talent, das bei entsprechender Einstellung eine große Zukunft haben könnte.

In Neuhofen (Oberösterreich) beherrschte Laura Obermoser von Beginn an die gleichaltrigen Mädchen (und auch die Buben) und gewann mit ihrer bisher besten Leistung die W-11-Klasse klar.

Christina Pirchl (W 13) wurde unter ihrem Wert geschlagen. Sie wurde am Start regelrecht eingekeilt, hatte auf der engen, kurvigen Strecke nur wenige Überholmöglichkeiten und erreichte schließlich den siebten Rang.

 

Volleyballnachrichten

Der männliche Nachwuchs des VC Klafs Brixental ist in der Altersgruppe Supermini (Jg. 89 und jünger) tirolweit am stärksten vertreten. Um die nötige Spielpraxis zu sammeln, spielen zwei Westendorfer Teams bereits in der nächsthöheren Altersgruppe, den „Minis" mit.

Hier erreichten beide Mannschaften in der ersten Runde in Reutte Achtungserfolge. VC Klafs Brixental I  (Thomas Zass, Benjamin Larch, Felix Orthofer) besiegte den SV Patsch klar mit 2:0, musste sich dann aber gegen die routinierteren Spieler aus Reutte - nach einer tollen spielerischen Leistung - mit 0:2 geschlagen geben.

Die zweite Mannschaft des VC Klafs Brixental (Lukas Haselsberger, Mario Steiner, Felix Meyer, Christoph Erharter) behielt mit 2:1 ebenfalls die Oberhand über den SV Patsch und verlor gegen Reutte mit 0:2.

Auch die Mädchen-Minimannschaft des VC Klafs Brixental (Julia Aschaber, Katja Riedmann, Lisa Schörghofer) konnte in Innsbruck zwei volle Erfolge gegen die Mannschaft Reichenau I und II verbuchen.

Am 18.3. startet in Reutte die Supermini-Meisterschaft und hier möchten die Schörghofer-Schützlinge um den Meistertitel mitspielen.

Die absoluten Überflieger der heurigen Landesliga sind die Damen des VC Klafs Brixental. Der Damenmannschaft (Verena Reisigl, Martina Schwaiger, Bianca Zass, Katja Grißmann, Alexandra Kullnig, Romana Dornauer, Molly Rieser und Manuela Ungerank) konnte in der Vorrunde der Landesliga keine andere Mannschaft das Wasser reichen.

Die Siegesserie - zehn Siege in der Landesliga, zwei Siege im Cup - riss auch im Spitzenspiel am 20. Jänner 2001 gegen die ebenfalls ungeschlagenen Spielerinnen des VC Volders (3:1) nicht ab.

Das druckvolle Angriffsspiel und der ungebrochene Siegeswillen der Brixentalerinnen bringt nicht nur die Vereinsführung ins Schwärmen, sondern es gibt auch schon einen kleinen Fanclub, der bei jedem Spiel dabei ist und für die nötige Unterstützung auch außerhalb des Spielfeldes sorgt.

Trainer Raimund Nitsche hat die Mannschaft vorbildlich zu diesen Erfolgen hingeführt, trotzdem betont er immer wieder, dass es ganz allein der Verdienst der Mädchen sei, solche großartigen Leistungen zu zeigen.

Aber nicht nur in der Landesliga gelten die Damen des VC Klafs Brixental zu den Top-Favoriten, sondern auch im Tiroler Cup-Bewerb haben die Gegner gehörigen Respekt. Bisher wurden die Mannschaften der TU Sparkasse Schwaz (3:0) und des VBV Umhausen (3:2) besiegt.

Somit steht man bereits im Viertelfinale und sieht, angesichts der bisher gezeigten Leistungen, der Zukunft positiv entgegen.

Aber nicht nur die Damen stehen bereits im Cup-Viertelfinale, sondern auch die Herrenmannschaft (Rudi Mihalic, Raimund Nitsche, Andreas Kurz, Michael Wartlsteiner, Florian Geisler, Michael Taferner, Philip Steger, Christoph Mittermair, Roland Mayr, Daniel Orthofer und Alexander Söllner) hat dieses nach einem klaren 3:0-Sieg gegen die Mannschaft des VC Kiwi Wattens erreicht.

In der Landesliga hat man nur knapp die Qualifikation für die Obere Play-Off verpasst, trotzdem blickt man der Zukunft optimistisch entgegen, zumal man mit einer sehr jungen Mannschaft (Durchschnittsalter 19 Jahre) bereits Achtungserfolge erzielen konnte.

Spielertrainer Rudi Mihalic kommentierte die Vorrunde in der Landesliga so: „Wir waren natürlich als junge Mannschaft krasser Außenseiter in der Landesliga. Trotzdem konnten wir durch Teamgeist und gute Abwehrleistungen in den Spielen zeigen, dass man mit Kampfgeist Berge versetzen kann. Positiv zu bemerken ist noch, dass wir durch die gute Nachwuchsarbeit von Obmann Harald Schörghofer immerhin schon zwei 14-jährige Talente (Michael Taferner, Daniel Orthofer) in die Mannschaft integrieren konnten."

Die Kampfmannschaften des VC Klafs Brixental haben bisher großartige Leistungen (angeführt von der Damenmannschaft) gezeigt, trotzdem wünschen sich die Spieler und Spielerinnen aller Mannschaften größeres Publikumsinteresse, zumal sich der Verein viel Mühe bei den Heimveranstaltungen gibt.

 

AUS DER PFARRE

 

Auf geht’s zum Faschingball!

Am Samstag, den 24. Februar 2001 veranstaltet die katholische Frauenrunde

Westendorf um 20.30 Uhr einen Faschingball im Alpenrosensaal, dessen Reinerlös der Kirchenrenovierung zugute kommt

Zum Tanz und zur Unterhaltung spielen die allseits bekannten und beliebten „Hinterlechner" aus Westendorf.

Wir laden alle „Faschingsnarren" und Ballbegeisterten herzlich dazu ein.

Es gibt eine Prämierung der Masken und Kostüme mit tollen Preisen.

Der Eintritt beträgt im Vorverkauf S 50.- (Abendkassa: S 60.-).

Auf ein volIes Haus freuen sich die Veranstalterinnen!

 

Exerzitien im Alltag

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir auch heuer wieder in der Fastenzeit diese Form der Exerzitien anbieten. Exerzitien sind geistliche Übungen, die zu einem tieferen christlichen Leben führen sollen und in unserer doch so hektischen Zeit auch der Stille einen Platz einräumen möchten.

„Exerzitien im Alltag" heißt, dass ich mir täglich eine bestimmte Zeit für Stille, Gebet, Schriftlesung und Meditation nehme. Dazu gibt es schriftliche Unterlagen. Weiters fmdet wöchentlich ein Treffen mit allen Teilnehmern statt. Dauer der Exerzitien: fünf Wochen der Fastenzeit.

Das erste Treffen ist am Montag, den 5. März 2001 um 20 Uhr im Vereinshaus. Da wird Genaueres besprochen.

Es kann jeder mitmachen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ich lade alle zum Mitmachen herzlich ein.

 

Initiativen für die Kirchenrenovierung

Die Bäuerinnen haben beim Adventmarkt für die Kirchenrenovierung gearbeitet und eine Summe von S 39.537,- gespendet. Auch die Bauern haben vom Erlös bei der „Heimfahrt" S 22.600,- gespendet.

Ich sage ihnen ein herzliches „Vergelts Gott".

 

Renovierung

Die Tischler der Firma Kiederer haben bereits die beiden Treppen auf die Empore eingebaut und arbeiten an der Fertigstellung. Die Restaurierung der Fresken am Hauptgewölbe wird bald abgeschlossen sein. An der Restaurierung der Fresken am Bogen wird gearbeitet. Zwei sind schon fertig. Sie sind wunderschön!

Ich hoffe, dass wir zu Ostern die Kirche wieder benützen können. Fertig wird sie freilich noch nicht sein.

Ich danke allen, die wieder für die Renovierung gespendet haben, und bitte auch weiterhin um Spenden.

 

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