Seit 1985 existiert in Westendorf der „Westendorfer Bote“, eine monatlich erscheinende Dorfzeitung, die von der Pfarre Westendorf und der Erwachsenenschule Westendorf herausgegeben wird. Sie steht sowohl der Gemeinde als auch allen Vereinen und Institutionen zur Verfügung und wird gratis an alle Haushalte verteilt.

Redaktionsschluss ist jeweils am 24. des Vormonats (siehe linker Rahmen), der neue Bote erscheint dann spätestens am 10. eines Monats.

Berichte und Anfragen an: a.sieberer@tirol.com

Die im Rahmen der Homepage abgedruckten Texte stellen nur einen Teil des Inhalts unserer Dorfzeitung dar.

 

Aus der Chronik des Westendorfer Boten

Im Jänner 1985 wurde erstmals ein Westendorfer Bote an alle Haushalte verteilt. Die 20 Seiten der Erstausgabe waren auf einer gewöhnlichen Schreibmaschine geschrieben und auf einer alten Druckmaschine vervielfältigt worden. Verbunden waren die zehn Blätter - wie dann auch in den folgenden elf Jahren - durch Heftklammern.
Von Beginn an war die Arbeit aller Beteiligten freiwillig und unentgeltlich, nur so war es möglich, dass der Westendorfer Bote nicht allein schon aus finanziellen Gründen eine kurzlebige Erscheinung war. Wir rechneten damals mit monatlichen Kosten von etwa 3000 Schilling, einem Zehntel dessen, was wir heute veranschlagen müssen.
Musste man am Anfang die Westendorfer Vereine noch fast „betteln“, dass sie ihre Berichte der Bevölkerung zur Verfügung stellten, änderte sich das rasch. So wurde der Bote immer umfangreicher und dicker. Einige Erleichterungen brachten zwar die technischen Errungenschaften (Computer, Scanner, moderne Layout-Programme), die wir uns leisten konnten, der Arbeitsaufwand wuchs jedoch stetig. Mit den Jahren und den gestiegenen Anforderungen wurde es unumgänglich den Druckbetrieb zu überdenken. Wir nahmen im Jahr 1991 das Angebot der Firma „Salvendruck“ gerne an, die betriebseigenen Maschinen benützen zu dürfen. Schließlich stellten wir dann im Jahr 1998 auf Rückenheftung um, wodurch die lästigen Klammern wegfielen und die Zeitung deutlich gefälliger wurde. Zudem konnten wir ab diesem Zeitpunkt einzelne Seiten färbig gestalten.
Der "Salvendruck" war dann ein verlässlicher Partner bis zum März 2011. Zu diesem Zeitpunkt wechselten wir zur Druckerei Aschenbrenner in Kufstein, der es ermöglicht, den Westendorfer Boten durchgehend färbig zu gestalten.

In den letzten Jahren hat es zweifellos einen deutlichen Qualitätsschub gegeben. Wir sind in der Lage akzeptable Fotos mitzudrucken und auch die Gestaltung - das „Layout“ - konnte modernen Erfordernissen angepasst werden. Weit über 6000 Seiten würde das Buch „Westendorfer Bote“ heute haben, wenn man alle Ausgaben von Jänner 1985 bis jetzt zusammenheften würde!

All die Neuerungen, die es für den Westendorfer Boten in diesen Jahren gegeben hat, waren natürlich mit finanziellen Aufwendungen verbunden, deren Größenordnung wir am Beginn unserer Arbeit sicher nicht abschätzen konnten. Hätten wir damals gewusst, dass die jährlichen Ausgaben einmal über € 50.000.- ausmachen würden, so hätten wir uns wahrscheinlich auf dieses Abenteuer nicht einlassen können!
Dass der Geldbedarf gedeckt werden konnte (und kann), liegt in erster Linie daran, dass sich immer mehr Betriebe dazu entschlossen den Westendorfer Boten für ihre Werbeeinschaltungen zu nützen. Heute sind etwa  35 bis 40 Prozent unseres Platzes der Werbung gewidmet. 
Wir sehen das - für beide Seiten - grundsätzlich positiv; die Firmen erreichen alle Gemeindehaushalte zu sehr günstigen Preisen, wir können unseren Aufwand leichter decken.

Sofern die Arbeit halbwegs überschaubar und damit in der Freizeit machbar erscheint, wollen wir gerne auch weiterhin daran arbeiten, dass Monat für Monat in jedem Haushalt eine Dorfzeitung liegen kann.

Die Herausgeber: 
Mag. Gustav Leitner, Albert Sieberer

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