Aus der Maiausgabe

AUS DER GEMEINDE

Jahresrechnung 2000

Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates am 17. April stand in erster Linie die Jahresrechung 2000 auf dem Programm.
Für den Bürgermeister und auch für die Gemeindeverwaltung, speziell für die Buchhaltung und Amtsleitung,  ist es erfreulich, wenn der Jahresabschluss der Gemeindegebarung positiv ausfällt, was auch beim vergangenen Jahr wiederum der Fall war, denn es konnte ein Rechnungsergebnis von S 6,176.000.- erzielt werden. 
Wenn ein Überschuss sehr auch von der Ausschöpfung des Budgets und von der Ausführung der geplanten Vorhaben abhängt, so ist es letztlich doch auch ein Beweis dafür, dass sparsam und wirtschaftlich gearbeitet wurde und alle Ausgaben sehr sorgfältig geprüft und überprüft wurden.
Von diesem Ergebnis sind im Budget des heurigen Jahres bereits 3 Millionen veranschlagt. Weiters wurde die Betriebsmittelrücklage von 850.000 auf 2 Millionen aufgestockt und der Rest soll für unvorhergesehene Ausgaben und Sonstiges  zur Verfügung stehen.
Die Gesamtausgaben betrugen S 76,738.244.- und die Gesamteinnahmen beliefen sich auf S 81,234.850.-.  Der Verschuldungsgrad hat sich von 47,31 % auf 38,18% reduziert. Der Schuldenstand der Gemeinde beträgt per 31.12.2000 S 40,597.000.-.
Nachdem der Jahresabschluss auch vom Überprüfungsausschuss geprüft wurde und keinerlei Mängel oder Beanstandungen festgestellt werden konnten, wurde dem Bürgermeister als Rechnungsleger einstimmig die Entlastung erteilt.
Seitens des Bürgermeisters wurde dem Gemeinderat, den Gemeindebediensteten für die gute Zusammenarbeit gedankt und hervorgehoben, dass letztlich alles der Bevölkerung und den Betrieben zu verdanken ist.

Private Schilder werden entfernt

Auf Grund der Neubezeichnungen der Straßen und Hausnummern und durch die Aufstellung der neuen Straßenschilder und Hinweisschilder für die Hausnummern bei den abgehenden Straßen wurde durch die Gemeinde eine nahezu vollständige Beschilderung geschaffen.
Die neue Beschilderung kann weiter ausgebaut und ergänzt werden, d.h., dass bei den bestehenden Stehern noch einheitliche Hinweistafeln für Betriebe angebracht werden können. Die Gestaltung und Ausführung dieser  Tafeln  wird  durch die Gemeinde erfolgen und die Kosten werden verrechnet.
Die Anbringung privater Tafeln sowie vorübergehender Hinweise u. dgl. (z.B. für Veranstaltungen usw.) auf den Stehern ist nicht zulässig. Dies ergibt für Betriebe die Möglichkeit, auf sich hinzuweisen, und die vielen verschiedenen privaten Tafeln sind dann nicht mehr erforderlich. Hinzuweisen ist auch darauf, dass viele dieser Tafeln ja auch außerhalb der geschlossenen Ortschaft aufgestellt sind und daher eine naturschutzrechtliche Bewilligung hiefür erforderlich wäre.
Viele privaten Hinweisschilder, welche teilweise von den Eigentümern selbst und teilweise durch den Tourismusverband aufgestellt  wurden,  sind  zum Teil nicht mehr richtig bezeichnet und auch nicht mehr erforderlich. Dazu kommt, dass durch die große Anzahl dieser Schilder   an   den   einzelnen Straßenkreuzungen diese nur  sehr  schwer  zu  erkennen und zu lesen sind und vor allem das Orts- und Straßenbild wesentlich stören. Oft wurden diese Tafeln wahllos auf Ständern für Verkehrszeichen, Straßenlaternen usw. angebracht, ohne dass dafür eine Zustimmung vorliegt.
Durch den Gemeinderat wurde nun bei der letzten Gemeinderatssitzung am 17.4.2001 ein neuerlicher Beschluss gefasst, dass die Entfernung dieser Tafeln vorzunehmen ist.
Für die weitere Beschilderung bzw. Ergänzung durch Hinweise auf Betriebe usw. besteht nun die Möglichkeit, in den nächsten vier Wochen im Gemeindeamt (Bauamt) die gewünschte Beschilderung anzumelden. Nach Vorliegen der einzelnen Meldungen wird ein Konzept ausgearbeitet und vorgestellt. Gleichzeitig werden gemeinsam mit dem Tourismusverband die bestehenden privaten Schilder erhoben und beurteilt und in der Folge nicht mehr richtig bezeichnete oder nicht mehr notwendige Schilder entfernt.
Ausdrücklich wird aber darauf hingewiesen, dass die weitere Aufstellung und Anbringung von privaten Tafeln und Hinweisen ohne entsprechende Genehmigung unzulässig ist und dass diese Schilder entfernt werden.

Oberhauserhof abgebrannt

In der Nacht zum Karfreitag brannte der alte „Oberhauserhof“ in Holzham ab. 
Die Feuerwehren Westendorf, Hopfgarten und Brixen konnten zwar den Brand unter Kontrolle bringen und die Nachbargebäude schützen, das etwa 180 Jahre alte Bauernhaus wurde jedoch ein Raub der Flammen. Im Haus verbrannten landwirtschaftliche Geräte und Futtermittel sowie Utensilien des Hopfgartner Theatervereins, die im Bauernhaus gelagert waren. Die meisten Schafe, die sich im Stall befunden hatten, konnten gerettet werden.

Zustimmung zu Olympiabewerbung

Einhellige Meinung herrschte im Gemeinderat darüber, dass sich Westendorf mit Kitzbühel neuerlich um die olympischen Winterspiele, nämlich um jene des Jahres 2010, bewerben solle, denn allein die Bewerbung stellt eine außerordentlich gute Werbung dar.
Sollte Kitzbühel dieses „Rennen“ gewinnen, würde Westendorf aller Voraussicht nach die alpinen Damenbewerbe erhalten. 
Die Kosten der letzten Bewerbung betrugen übrigens S 248.000.-.

Keine Kühlschränke mehr!

Neuerdings dürfen Kühlschränke und Kühltruhen nicht mehr beim Bauhof angenommen werden!
Die Gemeinde darf laut Anordnung der Umweltschutzabteilung diese Geräte nicht mehr lagern und kann sie dadurch auch nicht annehmen.
Kühlschränke und -truhen müssen ab sofort zum Abfallwirtschaftszentrum Brixen gebracht werden (Kosten: S 490.-). Die Öffnungszeiten des AWZ Brixen sind wochentags von 8 Uhr durchgehend bis 17 Uhr (am Freitag bis 18 Uhr).
Ebenfalls möglich ist eine Entsorgung über den Altstoffhändler Kogler, Mühltal 77, nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 6681 oder 0664-3803188).

Feuerbrand

Die Bekämpfung des Feuerbrandes muss unser aller Anliegen sein. 
Um eine Weiterverbreitung sicher zu verhindern, sind alle Gemeindebewohner aufgerufen, Verdachtsfälle unverzüglich beim Gemeindeamt, beim Feuerbrandbeauftragten Martin Antretter, Waldaufseher, oder beim Obst- und Gartenbauverein zu melden, damit die notwendigen Schritte unternommen werden können.
Noch ist in Westendorf kein Fall bekannt und vielleicht gelingt es, wenn rechtzeitig alle Verdachtsfälle gemeldet und untersucht werden, diese Krankheit in unserem Ort zu verhindern.
Beachten Sie bitte die Beilage im April-Boten!

Sperrmüllsammlung

Heuer gibt es - wie bereits angekündigt - nur mehr eine einzige Sperrmüllsammlung durch die Gemeinde. 
Diese findet am Freitag, den 8. Juni 2001 von 13 Uhr bis 18 Uhr im Bauhof statt.
Ansonsten muss der Sperrmüll nach Brixen ins AWZ geliefert werden (wochentags von 8 Uhr bis 17 Uhr, freitags bis 18 Uhr).

Terminkalender

Um Terminkollisionen bei den Veranstaltungen zu vermeiden ist es wichtig, dass die geplanten Veranstaltungsvorhaben rechtzeitig, sprich bereits zwei Jahre im Voraus - angemeldet werden. 
Es wird daher zu einer diesbezüglichen Besprechung  mit den Vereinsobleuten und dem Tourismusverband eingeladen werden.

Zuwendungen

Folgende im Budget veranschlagte Zuwendungen wurden zur Auszahlung bewilligt:
An die Ortsbauernschaft die Hälfte für Tierzuchtförderung usw.,
an den Schiklub und der Drittelanteil für die Beleuchtung des FIS-Nachtslaloms,
für den Westendorfer Boten und
für den Schibus (Drittelanteil).

Forstwegbau

Der so genannte „Burgerschlagwald“ soll wegmäßig erschlossen werden, weil es dafür eine sehr gute Förderung gibt. 
Der Gemeinde würden somit noch Kosten von ca. S 120.000.- entstehen, die mit dem Erlös des Trassenholzes finanziert werden können.

Tieruntersuchungskosten

Die Kosten für die periodischen Rinderuntersuchungen auf BVD/MD und IPR/IVN werden heuer ausnahmsweise aufgrund der besonderen Lage der Bauern (BSE und Maul- und Klauenseuche und der damit verbundenen schlechten Absatzlage) von der Gemeinde übernommen.

Dank an die Vereine

Bekanntlich leistet der Ausschuss  des Schiklubs Westendorf für unsere Kinder und  Jugendlichen  sehr viel und ist auch sonst den ganzen Winter über wohl jedes Wochenende im Einsatz. 
Dafür möchte sich die Gemeinde Westendorf im Namen aller aufrichtig bedanken.
Dank gebührt aber auch allen anderen Vereinen, die sich für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen, insbesondere der Feuerwehr, der Musikkapelle, der Bergrettung, der Rettung und der  Bergwacht sowie den vielen anderen aktiven Vereinen.

Suchtprobleme

Im dafür zuständigen Ausschuss wurden kürzlich mit einem Vertreter der Gendarmerie die Alkohol- und Suchtprobleme bei Jugendlichen diskutiert. Dabei wurden u.a. verstärkte Kontrollen im Bereich der Lokale (Jugendschutzbestimmungen) und Aufklärungsmaßnahmen - vor allem in den Schulen und in  den  Gemeindezeitungen - vereinbart.  

Aufruf

Um der Auszeichnung  „Schönstes grünes und blühendes Dorf Europas“ wieder gerecht zu werden, sollten wir alle, gerade jetzt im Frühjahr, wieder die Weichen und Grundlagen dafür stellen und unseren Ort wieder mit Blumen, Bäumen, Sträucher und schönen Gärten schmücken. Alles, was dem entgegensteht, sollten wir wegräumen bzw. entfernen oder reparieren und sanieren. 
Dazu gehören unter anderem auch die Beschilderung, Reklametafeln, die Plakatierung u. dgl. Vielleicht sollte diesem Bereich etwas mehr Augenmerk geschenkt werden.
Wenn Bäume zu groß werden, sollen diese nicht einfach in beliebiger Höhe abgeschnitten, sondern ganz entfernt werden. Wenn notwendig, sollte man wieder junge pflanzen, denn abgeschnittene Bäume sehen verstümmelt aus und wiedersprechen unserer Auszeichnung.

Verkauf

Wie aus den Medien bereits bekannt ist, wollen die Bundesforste Besitzungen in Randlagen, Streubesitz, landwirtschaftlich nutzbare Flächen und wirtschaftlich weniger bedeutende Flächen verkaufen.
Kaufinteressenten mögen sich direkt an den zuständigen Forstbetrieb wenden. Für unseren Bereich ist der Forstbetrieb Hopfgarten, 6363 Hopfgarten, Brixentaler Straße 37, Tel. 05335/2214, zuständig.

Personelles

Unser Altenheimleiter Joachim Wurzrainer hat die Ausbildung zum Altenheimleiter erfolgreich bestanden. Die Gemeinde Westendorf als sein Arbeitgeber gratuliert dazu herzlich und wünscht für die weitere Tätigkeit mit unseren betagten Mitbürgern alles Gute und viel Verständnis.

Blutspendeaktion

Am Sonntag, den 27. Mai 2001 findet von 16 bis 20 Uhr in der Hauptschule eine Blutspendeaktion statt.
Es ergeht daher der Aufruf an alle Gemeindebürger und -bürgerinnen von 18 bis 65 Jahren sich an dieser lebensrettenden Aktion zu beteiligen. Da der Bedarf an Blutkonserven ständig steigt, werden immer neue Blutspender gesucht und deshalb sind die Jungbürger und -bürgerinnen) und andere Erstspender besonders eingeladen.
Jedem Blutspender werden die Blutgruppe und der Rhesusfaktor bestimmt, der Blutdruck gemessen, die Körpertemperatur gemessen, eine Hämoglobinbestimmung gemacht, zwei Leberfunktionsproben, ein Antikörpertest, eine Lues-Serumprobe, ein HIV-Test (AIDS) vorgenommen, das Neopterin und das Cholesterin bestimmt und bei Männern eine PSA-Prostata-Vorsorgeuntersuchung durchgeführt.
Gib auch du ein 1/3 Liter deines Blutes, eine Viertelstunde deiner Zeit und du rettest ein Menschenleben, vielleicht das eigene!

Wertschöpfung durch Waldpflege

Die Wertschöpfung aus unseren Wäldern wird speziell in den Durchforstungsbeständen von den Waldbesitzern viel zu wenig genutzt. 
Wie eine richtige Durchforstung oder Läuterung durchgeführt wird, welche Förderungsmöglichkeiten es gibt,  wie hoch der Arbeitsaufwand ist, welche technischen Möglichkeiten es gibt und wieviel Ertrag dabei zu erzielen ist, kann im Rahmen einer Exkursion vorgestellt werden. Es stehen etliche Musterflächen in unserem Gemeindegebiet dazu zur Verfügung.
Gerade die beiden letzten schneereichen Winter haben gezeigt, dass in ungepflegten Wäldern die Schneebruchanfälligkeit wesentlich höher ist. Es ist mir deshalb ein großes Anliegen, dass die Waldpflege im Dickungsalter und in den Durchforstungsbeständen intensiver betrieben wird.
Interessierte Waldbesitzer sollen sich bei mir melden: Tel. 0664/2554396.
Waldaufseher Martin Antretter

ALPENSCHULE

Zusammenarbeit mit Franzosen

In der Osterwoche weilte eine Schulklasse aus Kitzbühels Schwesterstadt Rueil-Malmaison bei Paris (100.000 Einwohner) auf der ersten Alpenschule in Europa, um die Möglichkeit einer regelmäßigen Zusammenarbeit und Beschickung auszuloten. 
Die Alpenschule besteht bekanntlich aus dem Alpenschule-Haus und vier Bergbauernhöfen in Westendorf auf 1100 m Seehöhe, wo die Schulkinder einer Schulklasse in Kleingruppen wohnen und mit dem Frühstück versorgt werden. Im großzügig ausgelegten Alpenschule-Haus, das der zentrale Treff und Ausgangspunkt für alle Naturerlebnis-Exkursionen sowie für Unterricht, Spiel und Spaß ist, werden die Schulkinder mittags und abends verpflegt. 
Der Wunsch der Delegation aus Frankreich: Nebst dem Unterricht in der Natur und mit der Natur sollen auch ein bis zwei Stunden Unterricht in der deutschen Sprache stattfinden, was natürlich machbar ist. 
Das Resümee der Delegation nach der interessanten Besichtigungstour auf dem Salvenberg: C’est bien ca! Wir kommen!

AUS DEN SCHULEN

Berufspraktische Woche in der PTS

Ende März erweiterten  bzw. festigten wir wieder eine Woche lang durch teilweises Zusehen und Mitarbeiten unseren Einblick in den verschiedensten Berufssparten. Wir bedanken uns herzlich bei allen Firmen für die freundliche Aufnahme und bei den Ausbildnern für die lehrreichen Unterweisungen.

Sicherheit am Arbeitsplatz

Zwei Herren von der Allgemeinen Unfallversicherung zeigten uns Schülern, die einen technischen Beruf erlernen,  mit Beispielen aus der Praxis und kurzen Videos die häufigsten Unfallursachen  aus den Bereichen Metall, Elektro, Holz und Bau auf und führten uns in die entsprechenden Schutzmaßnahmen ein. Für uns eine wichtige Vorbereitung auf das Berufsleben!

Deutsch mit Sepp Kahn

Mit heiteren Mundartgedichten und besinnlichen Geschichten gestaltete der bekannte Mundartdichter aus Itter mit uns eine interessante Deutschstunde. In den Gedichten fielen auch alte Mundartausdrücke, die uns Jugendlichen nicht mehr bekannt sind. Für uns war es eine interessante Auseinandersetzung mit dem heimischen Dialekt.

Schülerwettbewerb

Heuer beteiligten sich erstmals zwei Schüler von uns (Klaus Hehenberger und Stefan Gossner) am Landesschülerwettbewerb der Polytechnischen Schulen in den Fachbereichen Holz bzw. Metall am WIFI in Innsbruck.

Nistkästenaktion an der HS

An einem Donnerstag wurden wir von mehreren Lehrern auf den Nachtsöllberg gefahren, wo wir die Nistkästen aufhängten.
Zuerst erzählte uns ein Herr vom Land Tirol einiges über die Arten und Gewohnheit der Vögel in unserem Bezirk. Anschließend teilte man uns in kleine Gruppen, damit wir die Nistkästen an den Bäumen befestigen konnten.
Nachher sah man uns offensichtlich unseren Hunger schon an, deshalb bekamen wir eine Jause, die vom Waldaufseher Martin „gesponsert“ wurde.
Die Schüler der 4a

Paul Flora in der 2b

Am 25. März 2001 kam der Künstler Professor Paul Flora in die 2b-Klasse der Hauptschule Westendorf auf Besuch.
Als mich unser Zeichenlehrer, Herr Piff, am Anfang der Zeichenstunde fragte, ob ich die Begrüßungsrede halten möchte, war ich sehr nervös, aber dann ging alles sehr gut. 
Der Professor bedankte sich gleich bei mir, weil die Rede so kurz war.
Wir alle staunten, als der Künstler Bilder an die Tafel im Zeichensaal zeichnete, die ausschließlich von Krähen und Eulen handelten. Später ging er durch die Reihen und gab manchen Schülern noch ein paar gute Tipps für die Zeichnungen.
Am Ende erhielt noch jeder ein Autogramm, und ein paar machten noch einige Fotos von ihm und den Mitschülern.
Nach der Zeichenstunde meinten viele, dass es toll wäre,  wenn  er  wieder einmal zu uns kommen würde.
Margret Ehammer

Neuerungen in der Volksschule

Die neue Grundstufe I:
Die Neuerungen umfassen sowohl inhaltliche als auch organisatorische Veränderungen. 
Ziel dieser Reform ist es
Kindern den Schulstart zu erleichtern, einen Fehlstart nach Möglichkeit zu verhindern,
alle schulpflichtigen Kinder ab Beginn der Schulpflicht aufzunehmen - eine Rückstellung ist nur    mehr in begründeten Ausnahmefällen möglich,
die Kinder mit einer lebenden Fremdsprache in integrativer Form ab der ersten Stufe vertraut zu machen.
Die Organisation der Grundstufe I:
Die Grundstufe I  kann mit einer getrennt geführten Vorschulklasse (mindestens 10 Kinder) oder Vorschulstufe gemeinsam mit der 1. bzw. 2. Schulstufe  geführt werden.
Dauer der Grundstufe I: ein bis drei Jahre
Ein Wechsel von Schulstufen (Wiederholen, Überspringen von Schulstufen) in der Grundstufe I ist (auch während des Jahres) problemlos  möglich.
Ich hoffe, dass eine Vorschulklasse zustande kommt. Mit Brixen zusammen besteht berechtigte Aussicht. 
Der Sinn einer Vorschulklasse besteht darin, diese Kinder bestmöglich auf einen guten Schulstart im darauffolgenden Jahr vorzubereiten, weil sie entweder die körperliche, geistige oder auch soziale Reife nicht im notwendigen Ausmaß aufweisen. 
Der Schwerpunkt der Vorschularbeit liegt in der individuellen Betreuung des Kindes, in der persönlichen Förderung seiner Aufmerksamkeit, seiner  Ausdauer, seiner Konzentration, seiner Freude am Arbeiten. Bei Unter- oder Überforderung ist ein Wechsel von der Vorschulklasse in  die erste Schulstufe oder von der ersten Schulstufe in die Vorschulklasse jederzeit möglich. 
In die Vorschulklasse können aber nur Kinder aufgenommen werden, die schulpflichtig geworden sind, also bis zum 31. August  das sechste Lebensjahr erreicht haben.
Im Sinne der betroffenen Eltern und Kinder hoffe ich, im Herbst wieder mit einer Vorschulklasse starten zu können.
Der Direktor: Georg Fuchs e.h.

Schulpflichtige Kinder im Schuljahr 2001/2002

Gemäß § 6 des Schulpflichtgesetzes werden nach Abschluss des Anmeldezeitraumes nachfolgend angeführte Kinder mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 schulpflichtig:
Akcay Atakan Türker, Aschaber Jasmin, Aschaber Christoph, Aschaber Lisa-Maria, Ehrensberger Robin, Baumgartner Lisa-Maria, Fuchs Andreas, Eder Melanie, Fuchs Lukas, Ellmerer Patricia, Fuchs Patrick, Fohringer Iris Anita, Hölzl Florian, Fuchs Christina, Krall Manuel, Goßner Claudia, Krall Sandro, Heinricher Natalie, Krimbacher Martin, Hirzinger Johanna, Margreiter Philipp, Hölzl Bettina, Paratscher Markus, Hölzl Martina, Plieseis Simon, Kaufmann Sandra, Pöll Lukas, Kober Romana, Rabl Christoph, Krall Patricia, Rieser Christoph, Krall Theresa, Schipflinger Lukas, Kurz Andrea, Schmid Hannes, Nageler Anna-Maria, Schmid Maximilian, Olsacher Katharina, Schroll Michael, Pirchl Julia, Schwaiger Peter, Prehsl Julia, Schwaiger Thomas, Rieser Melanie, Steger Christoph, Rieser Victoria, Steindl Roland, Schernthanner Stefanie, Stöckl David, Schmid Caroline, Tahtaci Engin, Schroll Anna-Maria, Werlberger Patrick, Wurzrainer Andrea, Wurzrainer Josef, Zott Julia

SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL

Dank

Gitti und Josef Margreiter (Skisport Hausberger) aus Westendorf spendierten  unseren  ehrenamtlichen Fahrern und Fahrerinnen heuer schon zum vierten Mal ein Mittagsmenü im Bergrestaurant Talkaser in Westendorf. Familie Margreiter hatte auf Werbemaßnahmen verzichtet und ließ unseren sozial engagierten Mitarbeitern einen schönen Nachmittag zukommen. Die Stimmung war freudig und alle genossen die Großzügigkeit von Josef Margreiter.  
Ein herzliches Vergelt`s Gott, liebe Gitti und Josef, ein Dank auch den Bergbahnen Westendorf für die Freifahrt zur Bergstation! 
Eine tolle Idee hatte Herbert Pircher aus Westendorf, der kürzlich seinen Geburtstag feierte. Der Sozialsprengel bekam eine Spende von S 5.000.- und Herbert verzichtete dafür auf seine Geschenke. Damit können wir hilfebedürftigen Menschen Unterstützung mit Heilbehelfen geben. Herzlichen Dank!
Unser Obmann Mag. Hubert Hirzinger hat sich  bei seinem Arbeitgeber eingesetzt, dass der Sozialsprengel einen neuen PC bekommt. Der bürokratische Aufwand wird immer größer und wir arbeiten immer mehr am Computer. Künftig wird alles – auch alle Dokumentationen in der Hauskrankenpflege – in den Computer eingegeben und gespeichert. 
Wir danken ganz besonders unserem Obmann und der Biochemie für diese Großzügigkeit.
Beim Wirtschaftsball in Westendorf fand u.a. eine Versteigerung statt. Der Erlös von S  8.700.-  aus dieser Versteigerung sollte einem sozialen Zweck zugute kommen. Klaus Stöckl dachte an unseren Sozialsprengel. Wir bedanken uns herzlich für die spendenfreudige Westendorfer Bevölkerung.

Hauskrankenpflege

Die meisten von uns kommen mit der Hauskrankenpflege erst in Berührung, wenn sie selbst Hilfe in Anspruch nehmen müssen. 
Aber es lohnt sich, schon vorher darüber nachzudenken.   
Abhängigkeit - Unselbständigkeit - Kann ich nach Hause oder muss ich ins Alten- oder Pflegeheim? - das Schicksal eines pflegebedürftigen Menschen - die Pflege und Betreuung eines Angehörigen zu Hause - 24 Stunden pro Tag, vielleicht sogar über das ganze Jahr - Das hält ja keiner aus! Oder doch? 
Für den Betroffenen, der lieber in vertrauter Umgebung bleiben möchte, stellt sich die Frage: Kann ich mir eine professionelle Hilfe zu Hause überhaupt leisten? 
Finanzielle Hilfe leistet das Pflegegeld und gewährleistet dadurch  unter anderem die professionelle Hilfe in der  Hauskrankenpflege (HKP). 
In der HKP soll nicht nur den Betroffenen geholfen werden, sondern sie soll auch eine Entlastung und eine wichtige Ergänzung der Arbeit der Angehörigen sein, die ihre Lieben aufopfernd und mit großem Einsatz zu Hause pflegen.
Für die Betroffenen ist die HKP jedoch nicht nur ein Mehr an Lebensqualität, sondern auch ein bedeutender Einschnitt: Fremde Personen in ihre Privatsphäre, ja sogar in ihre Intimsphäre zu lassen, ist keine leichte Entscheidung. 
Nur bei gegenseitigem Vertrauen ist eine Zusammenarbeit unter diesen Voraussetzungen möglich. 
Pflege kostet Geld!
Pflegeleistungen kosten Geld. Aus diesem Grund wurde auch vom Bund das Pflegegeld eingeführt. 
Diese Mittel dienen ausschließlich der Vergütung von Leistungen, die für die Betreuung aufgewendet werden,
sei es nun von den eigenen Angehörigen oder aber von Sprengelmitarbeitern, die professionelle Hilfe anbieten. 
Wie der Einzelne diese Mittel einsetzt, bleibt natürlich ihm überlassen. 
Es ist ohnehin verwunderlich, dass gerade dieser so wichtige Bereich so kritisch hinterfragt wird, während anderswo (z.B. bei einer Autoreparatur) die Inanspruchnahme und Bezahlung einer Leistung als selbstverständlich erachtet wird. 
Um solche Leistungen fachgerecht und kompetent durchführen zu können, braucht es das notwendige Fachpersonal sowie die Unterstützung der Gemeinden.
Aufgaben der Hauskrankenpflege:
Medizinische Nachbetreuung nach Spitalsaufenthalten bzw. krankenhausersetzende Maßnahmen,
pflegerische Versorgung von Klienten jeden Alters in der gewohnten Umgebung (z.B. Waschen, Haut-, Haar- und Nagelpflege, Baden oder Duschen, Mobilisation, Hilfe bei Medikamenten, Gespräche usw.),
Führen einer Pflegedokumentation,
Anleitung des Klienten - Hilfe zur Selbsthilfe,
Anleitung der Betreuungspersonen,
Beratung bei der Anschaffung von Hilfsmitteln und bei der Adaptierung des Wohnraumes,
Sterbebegleitung,
Vermittlung zwischen Arzt, Klienten und Angehörigen,
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen (Krankenhaus, Altenheim, Therapeuten usw.),
Hilfs- und Heilbehelfe zur Verfügung stellen.   
Benötigen Sie Hilfe?
Rufen Sie uns an und informieren Sie sich unverbindlich: SGS Brixen/Westendorf, Tel. 05334/2060 (Mo, Di und Do vormittags).

VEREINSNACHRICHTEN

Wirtschaftsball

Am 23. März fand der gut besuchte heurige Wirtschaftsball im Hotel Mesnerwirt statt.
Einer der Höhepunkte war die ausgezeichnet organisierte Modeschau der Firmen Flic-Flac, Trachtenmode Niederkofler, April-April und Kindermoden Zappelphillip.
Die schon tratitionelle Tombola mit Preisen im Gesamtwert von über 130.000.- Schilling konnte Dank der zahlreich zur Verfügung gestellten Preise durchgeführt werden.
Zwei Hauptpreise wurden uns für eine Versteigerung von Klaus Stöckl und Thomas Rass gestiftet.
Die aufregende Versteigerung - Auktionator Jakob Schermer - entwickelte sich zu einem Krimi. Den Zuschlag erhielten zuletzt die Firma E-Bau Schroll, Brixen, und Michael Leitner, Westendorf. 
Der Erlös der Versteigerung wurde dem Sozialsprengel, der Rettung und der Bergrettung zur Verfügung gestellt. Auch ein Teil der Einnahmen wird einem lokalen guten Zweck zugeführt werden.
Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen Firmen für die Unterstützung recht herzlich bedanken.
Die Westendorfer Wirtschaft

Jahreshauptversammlung des Roten Kreuzes

Zur 28. Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Westendorf am 30. März 2001 im Reiterstüberl in Westendorf konnte Ortsstellenleiter-Stellvertreter Hannes Margreiter neben den freiwilligen Mitgliedern auch die hauptamtlichen Mitarbeiter und folgende Ehrengäste begrüßen: Herrn Dekan Mag. Gustav Leitner, von der Gemeinde Westendorf Herrn Gemeindevorstand Johann Stöckl, den Obmann der Bergrettung, Herrn Richard Krall, für die Freiwillige Feuerwehr Herrn Walter Leitner-Hölzl sowie den Bezirksstellenleiter des Österreichischen Roten Kreuzes Kitzbühel, Herrn Hugo Haidegger, und dessen Geschäftsführer, Herrn Gerhard Trenker.
Ortsstellenleiter-Stellvertreterin Rosi Stöckl informierte die Versammlung darüber, dass die Ortsstelle Westendorf derzeit über 36 aktive Mitglieder verfügt, von denen neun noch in der Ausbildung sind, und im Jahre 2000 von den Freiwilligen in 9.929 Stunden bei 3.899 Einsätzen 29.037 km zurückgelegt wurden. 
Sie wies darauf hin, dass die Ehrenamtlichen ihre kostbare Freizeit nicht nur für den Dienstbetrieb opfern, sondern auch unzählige Stunden für Schulungen, Übungen, Fortbildungen, Ambulanzdienste und diverse Veranstaltungen aufwenden müssen, was ohne eine gehörige Portion Idealismus gar nicht möglich wäre.
Dem Bezirksstellenleiter wurde schließlich die Ehre zuteil, motivierte Junge als Helfer in den Dienst zu berufen: Katrin Zach, Michael Rieser, Christian Schmeiser, Georg Simbeni, Markus Simbeni. 
Zu Haupthelfern konnte er Andreas Antretter, Stefan Daxenbichler, Andreas Manzl und Christoph Martin befördern und Angelika Raggl für ihre zehnjährige Mitgliedschaft auszeichnen. 
Die Fahrtenspange in Silber für 2500 Ausfahrten erhielt Angelika Raggl und in Gold für 5000 Ausfahrten Eva Kiederer. 
Herr Haidegger bedankte sich schließlich noch im Namen des Roten Kreuzes für die vielen geleisteten Stunden und betonte die Problematik: „Es ist nicht immer leicht, den Dienstbetrieb für 365 Nächte sowie sämtliche Samstage, Sonntage und Feiertage mit zwei Freiwilligen zu organisieren!“
Rettungsteam Westendorf

Alpenvereinsmitteilungen

Von unserer Schitour nach Osttirol:
Geplant war zu Ostern auf die Rifflseehütte in den Ötztalern zu fahren. Doch waren die Verhältnisse recht ungünstig, sodass wir stattdessen ins Defereggental nach Osttirol gefahren sind. Vom Stallersattel aus konnte die Innerrodelkunke, 2.730 m, und nach einer kurzen Firnabfahrt auch noch der Hinterbergkofl erstiegen werden, von dem aus es eine Pulverabfahrt zum Pass zurück gab. 
Anderntags stand noch das Pfannenhorn auf dem Programm und auch hier war weiter unten noch eine Pulverauflage. So konnten im Süden noch zwei schöne Touren unternommen werden, während es hier ausgesprochenes Schlechtwetter gab. 
Bergsteiger-Treff:
Unser nächster Treff findet am Freitag, den 1. Juni um 20 Uhr im Vereinslokal statt.
Firngleiter-Tour:
Am Sonntag, den 20. Mai, starten wir um 06 Uhr früh mit Privat-Pkws (ab Gemeindeplatz) Brixen zu unserer obligaten Firngleitertour, die uns entweder in das Karwendel (Stempeljoch) oder das Gschnitztal (Tribulaun) führt. 
Wir entscheiden uns je nach den Verhältnissen, die zu dieser Zeit herrschen.
Genaueres wird bei der Anmeldung bekanntgegeben. Bitte bei Hubert Kofler, Tel. 05334-8648 oder 0664-3523300 melden!
Alpenverein gründet Seniorengruppe:
Die Alpenvereinssektion Brixen beabsichtigt über vielseitigen Wunsch eine Seniorengruppe für Bergtouren, Wanderungen, Radfahrten, kulturelle Besichtigungen u.a. zu gründen. 
Dazu sollen sich alle daran Interessierte am Dienstag, den 15. Mai um 20 Uhr zu einem Gespräch im Vereinslokal in Brixen treffen. Nichtmitglieder können zu diesem Treffen auch kommen. 
Hallo Kinder! 
Es ist wieder soweit! 
Wer hat Lust bei unserem jährlichen Umwelttag mitzumachen? 
Heuer brauchen wir nicht so weit zu fahren, denn der Umwelttag findet heuer in Kitzbühel statt, und zwar am 20. Mai. 
Wer Zeit und Interesse an dieser lehrreichen und auch etwas lustigen Veranstaltung hat, der meldet sich bitte bei mir (Tel. 05334- 8500). 
Euer Jugendteam: Hubert, Gertraud und Regina

Volleyball-Titel

Nach einer jahrelangen Durststrecke gelang es der U-14-Mannschaft des VC Klafs Brixental die Vorherrschaft der männlichen Nachwuchsvolleyballer von  Innsbruck und Reutte zu brechen. So konnten die Burschen von Trainer Harald Schörghofer in Reutte ihren ersten heißersehnten Landesmeistertitel feiern. 
War man als Tabellenführer in die Höhle des Löwen angereist, so wurde es doch bis zum Schluss ein offener Schlagabtausch, der auch am Nervenkostüm der Trainer zerrte. Das Auftaktspiel gegen VTT Hagebau Innsbruck wurde für den VC Brixental zur lockeren Pflichtübung, ein souveräner 2:0-Sieg (25:12/25:16) war die Folge. Auf die Pflicht folgte die Kür und die etwas ersatzgeschwächten Spieler aus Reutte wollten vor eigenem Publikum beweisen, wer hier den Ton angibt. Aber auch die Westendorfer mussten auf den verletzten Stammspieler Andreas Strobl verzichten. Die drei Landeskaderspieler der Klafsmannschaft, Marco Koidl, Daniel Orthofer und vor allem  Kapitän Michael Taferner, mussten ihr ganzes Können aufbieten, um den SV Raika Reutte schlussendlich mit 2:1 (25:21/ 22:25/15:9) besiegen zu können. Eine starke Aufschlagserie im Entscheidungssatz, vor allem durch Johann Aufschnaiter, brachte die notwendige Ruhe ins Spiel und die körperlich überlegeneren Brixentaler konnten sich schließlich verdient durchsetzen.
Natürlich gilt es jetzt für den VC Klafs Brixental sich optimal auf die österreichische Meisterschaft der männlichen Schüler vorzubereiten, die heuer - noch dazu im eigenen Lande, voraussichtlich in Innsbruck -  stattfinden wird (19./20. Mai).

Alpenrosencup

Beste Thermik im Frühjahr lässt den 13. Internationalen Skiwelt-Alpenrosencup zum Top-Ereignis in der Paragleiter-Szene werden. 
Statt im August findet der Wettbewerb heuer bereits am 19. und 20. Mai 2001 in Westendorf/Tirol statt. 
Veranstalter ist der Gleitschirmfliegerclub (GFC) Westendorf. 
Die Profi-Piloten zeigen sich begeistert, dass sie im hervorragenden Fluggebiet in den Kitzbüheler Alpen zu anspruchsvollen Aufgaben starten können. Daher hat auch die komplette österreichische Paragleiter-Liga den Start in Westendorf als Pflichttermin in den Kalender gesetzt. Der GFC schickt die österreichische Staatsmeisterin Gabi Beihammer aus Westendorf sowie den Liga-Piloten Thomas Mair ins Rennen.
 
Bei diesem offenen Wettbewerb werden aber auch Profis aus anderen europäischen Ländern sowie ambitionierte Amateure starten. Das gesamte Preisgeld beträgt 22.000 Schilling.
Der erste Durchgang startet am Samstag, den 19. Mai 2001 gegen 11 Uhr. Gestartet wird auf der Choralpe. Landeplatz ist heuer auf dem Feld hinter dem Tennisplatz in der Ortsmitte. Am Sonntag findet der Finaldurchgang statt. 
Für die Zuschauer hat sich der GFC wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm einfallen lassen. 
Höhepunkt werden dabei die Akrobatik-Vorführungen mit dem Gleitschirm vom Akro-Artisten Mike Küng am Sonntagnachmittag sein. Der Testpilot des Deutschen Para- und Hängegleiterverbandes wird Loopings und andere spektakuläre Flugfiguren vorführen. 
Küng schafft es mit seinen einmaligen Kunststücken bei jeder Akro-Show, dass den Zusehern der Atem stockt. 
Daneben verpflegt der GFC die   Gäste   und   Aktiven mit Spezialitäten vom Grill und erfrischenden Getränken. 
Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.

Nachttriathlon

Im Rahmen des Alpenrosencups ist für den Samstagabend ab 18.30 Uhr der 4. Internationale Skiwelt-Nachttriathlon geplant (siehe nächste Seite). Die Teams starten in den Bewerben Paragleiten, Mountainbike und Berglauf. 
Aktive Teilnehmer am Alpenrosencup können sich bei der Flugschule Westendorf, Telefon 05334/6868, informieren. 
Anmeldeschluss ist am 19. Mai 2001 um 8.00 Uhr.
Paragleiten, Mountainbike und Berglauf sind die drei Disziplinen des 4. Internationalen Skiwelt-Nachttriathlons, den der Gleitschirmfliegerclub (GFC) Westendorf am Samstag, den 19. Mai 2001 abends veranstaltet. 
Um zirka 18.30 Uhr starten die Paragleiter auf der Choralpe. 
Die Aufgabe wird es sein, möglichst schnell mit einer Bodenberührung auf dem Zieplhang das Landefeld hinter den Tennisplätzen zu erreichen. 
Dann sind die Mountainbiker gefordert, eine Strecke von 12,5 Kilometern mit 650 Meter Höhenunterschied in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. 
Sie übergeben an die Bergläufer, die zirka 4,5 Kilometer bei einem Höhenunterschied von 400 Metern zu laufen haben. Gewonnen hat das Team mit der schnellsten Gesamtzeit aus den drei Wettbewerben. 
Auch in diesem Jahr werden wieder Teams mit prominenten Sportlern erwartet. Insbesondere für die führenden Bergläufer aus Österreich ist der Nachttriathlon in Westendorf ein fixer Eintrag im Terminkalender. 
Es gibt je eine Wertung für Profis und für Amateure. 
Die ersten drei Platzierten in der Profiklasse erhalten ein Preisgeld in der Gesamthöhe von 21.000 Schilling sowie Medaillen. Die besten drei Amateure erhalten Pokale und Medaillen. 
Anmeldungen für die Teams nimmt der Tourismusverband Westendorf, Telefon 05334/6230 oder 6550, Telefax 05334/2390, entgegen.  Anmeldeschluss  ist der 19. Mai 2001 um 16 Uhr.
Der GFC und Bergrettung Westendorf verpflegen die Zuschauer mit Grillspezialitäten und Getränken. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Ab zirka 19 Uhr  kommt es wegen  der  Veranstaltung zu kurzfristigen Anhaltungen des Verkehrs in der Schulgasse und in der Pfarrgasse. Um Verständnis für diese Maßnahmen wird gebeten.

AUS DER PFARRE

Pfarrwallfahrt

Unsere Wallfahrt führt uns am Mittwoch, den 9. Mai nach Maria Luggau (Kärnten). Die Abfahrt ist um  7.00 Uhr beim Vereinshaus; die Fahrtkosten (noch nicht fix) werden im Bus eingesammelt.

Kirchenrenovierung

Am Palmsamstag konnten wir zum ersten Mal in der renovierten Kiche Gottesdienst feiern (Begräbnis für Jakob Astner). 
Die Kirche ist nun ein sehr schöner festlicher Raum, wenn auch noch einiges fehlt: Die Beichtstühle und Seitenaltäre müssen noch geplant werden, Kreuzwegbilder werden restauriert, im Altarraum werden noch zwei kleine Bänke und passende Hocker für die Ministranten gemacht werden etc. 
Wir sind sicher alle wieder froh, dass wir in der Kirche sein können. Freilich sind wir auch dankbar, dass wir in der Aula der Hauptschule die Gottesdienste feiern konnten. Die Aula war ein schöner, würdiger Raum für die Messfeiern. Danke, dass wir da sein konnten!
Danken möchte ich auch Gitti und Erich Plieseis, die immer die Aula für die Gottesdienste hergerichtet haben.
Ein Danke den Frauen, die in der Woche vor dem Palmsonntag die Kirche geputzt und wieder auf Hochglanz gebracht haben. Staub war genügend vorhanden. 
Danke auch den Männern, die mitgeholfen haben die Bänke zu montieren und verschiedene andere Arbeiten zu erledigen. Danke jenen, die die Putztrupps mit Jause versorgt haben.
Ein Danke allen, die wieder gespendet haben. Danke dem  „Aktionsradius“,  er hat von seiner Veranstaltung S 2000,- gespendet. Es ist ein Zeichen, dass die Kirche allen viel bedeutet. Sie ist das zentrale Haus, das Gotteshaus und der Mittelpunkt unserer Gemeinde.
Es wurde schon sehr viel gespendet, trotzdem muss ich weiterhin noch um Spenden bitten. Es stehen noch größere Rechnungen aus.

Maiandachten

Die Maiandachten halten wir wieder am Dienstag, Freitag und Sonntag, jeweils um 19.00 Uhr. Ich lade euch alle herzlich dazu ein.

Familienwandertag: Donnerstag, 24.5., Christi Himmelfahrt

Wir wandern bis zum Schmidbauern, Außersalvenberg, und feiern dort eine Maiandacht. Anschließend gibt´s eine Jause und wir wollen gemütlich beisammen sein.
Treffpunkt ist um 13 Uhr beim Vereinshaus; dann fahren wir mit Autos bis Kummern und wandern dann den Außersalvenberg hinauf. Wem das Gehen zu beschwerlich ist, der kann mit dem Auto mitfahren. So können alle beim Wandertag mittun.
Ich lade alle recht herzlich ein - Familien mit Kindern und auch Alleinstehende - jeder kann mitgehen!

Stundgebet zu Pfingsten

Am Sonntag, 3.6., und Montag, 4.6., ist Stundgebet. Die Predigten hält Kooperator Michael Max. 
Die Apostel mit Maria und den Frauen erwarteten betend die Herabkunft des Hl. Geistes. Er hat sie zu begeisterten und mutigen Zeugen für Christi Botschaft gemacht. 
Auch uns möchte der H1. Geist in die Frohe Botschaft einführen, damit wir erkennen, was in unserer Zeit wichtig und notwendig ist, und damit wir Mut und Kraft bekommen, uns für eine lebendige Kirche und eine bessere Welt einzusetzen. Beten wir miteinander um den Hl. Geist!
Segen begleite unsere Tage. Das wünschen Maria Gassner und Pfarrer Gustav Leitner.

Zusätzliche Spender

Infolge eines Irrtums wurde in der letzten Ausgabe des Westendorfer Boten die Liste der Faschingsball-Spender nicht vollständig abgedruckt. 
Wir bedauern den Fehler und liefern die restlichen Spender nach:
„Auni“ (Christian Aschaber, Metzger), Wastlhof (Sebastian Treichl), Hotel Schermer, Reiterstüberl (Fam. Holaus), Fleidingerhof (Hans Pirchl), Anton Riedmann (Talerbauer), Lisbeth Anfang (Kosmetik), Hotel Glockenstuhl (Fam. Eberl), Elektro Antretter, Peter Schroll (Rainbichl), Thomas Schwarzenauer (Metzgerei), Wolfgang Schmid (Koglerbauer), Maria Fuchs, Cornelia Pöll, Ehrensberger, Goßner.

Neue Kapelle

Unmittelbar vor dem Bauernhaus „Mitterberg“ - dort, wo vorher ein Wegkreuz stand - wurde eine neue Kapelle errichtet, welche am Sonntag, den 25. März 2001 nachmittags durch unseren Pfarrer Gustav Leitner -  in Anwesenheit von Bürgermeister Erharter und vielen Nachbarn und Freunden - feierlich eingeweiht wurde.
Grund dieser Kapellenerrichtung war, dass in der ganzen oberen Windau keine Kapelle steht und das ca. 100 Jahre alte, vor unserem Haus gestandene Wegkreuz ziemlich verwittert und restaurierungsbedürftig war.
Ich wollte unserem Herrgott ein wettergeschütztes „Zuhause“ geben und damit die Möglichkeit schaffen, die Rauchabende usw. in der Kapelle feiern zu können. 
Leider konnte mein Vater es nicht mehr erleben windgeschützt in der Kapelle sitzen zu können.
Das Verweilen in einer Kapelle stärkt den Glauben an Jesus Christus und lässt mich daran denken und danken, dass jeder Tag ein Geschenk Gottes ist. Der Glaube gibt einem die Kraft großen Schmerz zu ertragen und dabei trotzdem glücklich zu sein.
Aus Dankbarkeit haben mein Sohn Hannes und ich diese Kapelle auf einfache Art und Weise aus Beton gebaut, mit Lärchenschindeln verkleidet und mit einem Kupferdach eingedeckt. Die Bauart wurde so gewählt, dass mehrere Generationen keine Reparaturen an der Kapelle machen brauchen.
Die Kapelle soll aber nicht nur für mich und meine Familie sein, sondern sie ist für jedermann zugänglich und es können darin auch hl. Messen und Andachten gefeiert werden für persönliche Anliegen usw. 
Der Schlüssel für die Kapelle ist beim Bauernhaus Mitterberg erhältlich.
Ich hoffe, dass viele diese Kapelle benützen und ein wenig darin verweilen.
Ich möchte mich beim Pfarrer für die schöne Einweihungsfeier (Foto: P. Aschaber) ganz herzlich bedanken, aber auch bei den „Aunern“ (Peter und Engelbert Aschaber) für die musikalische Umrahmung und beim Bürgermeister für die netten Worte bei seiner Ansprache. 
Ich danke allen, die an der Einweihung teilgenommen haben. 
Danke auch für die schönen Kerzen, die mitgebracht wurden, und besonders dem „Niedinger Anda“ für die schöne Tafel über das letzte Abendmahl!
Danken möchte ich aber auch allen jenen, die bei der Errichtung der Kapelle mitgewirkt und mitgeholfen haben, und zwar dem Karer-Martin für den Aushub mit dem Bagger, dem Toni Erharter für die Schalung, dem Hubert Ehrensberger für die Dacheindeckung und nicht zuletzt auch Herrn Josef Sieberer, der das Kreuz bzw. den Korpus „Jesus“ vom Wegkreuz restauriert hat, welcher nun in der Kapelle hängt.
Allen nochmals ein aufrichtiges „Vergelts Gott“.
Sebastian Strobl, Mitterbergbauer

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