Bewegte Pause in der Hauptschule

Die letztjährige Integrationsklasse 4b der HS Westendorf arbeitete ein Konzept aus, in dem es um aktive Pausengestaltung ging.
Angeregt von anderen Schulbeispielen stand dabei die Frage im Vordergrund, wie eine bewegte Pause möglich ist, ohne dass es zu Unfällen oder sonstigen Ausschreitungen unter den Schülern kommt. Klar war allen Beteiligten, dass Kontrolle notwendig sei und der Bewegungsdrang von vielen Kindern zu kanalisieren wäre. 
Es wurde dann in diesem Klassenprojekt die Idee der Pausensheriffs geboren: Diese sollten in autonomer Schülerselbstverwaltung - unter Einbindung aller Schulklassen - die Pausenoberaufsicht neben den jeweiligen Lehrern übernehmen.
Ein Regelwerk über die Möglichkeiten der Pausengestaltung und deren Grenzen wurde gemeinsam mit den Schülern erarbeitet. Die Klassensprecher informierten dann ihre Mitschüler über die jeweiligen Maßnahmen und Konsequenzen.
Der Ort der bewegten Pause sollte der Sportplatz hinter der Hauptschule sein. Schüler, die es eher ruhig bevorzugen, bleiben weiterhin vor dem Schulgebäude.
Die Idee wurde in die Tat umgesetzt. Eine mit Spielgeräten (Jonglierteller, Diabolos, Indiaca, Frisbee, Badminton...) gefüllte „Pausenbox" sollte der Hit werden. Nebenbei werden auch noch Tischtennis, Stelzengehen, Sackhüpfen und Boccia angeboten.
Zum größten Renner aber wurde das Pausenblitzvolleyballturnier, an dem 16 Mannschaften teilnehmen. „Suppenbrezn", „Chicks on Speed", „Fruchtzwerge" sind nur einige der vielen originellen Namen der Dreierteams. Auf zwei Spielfeldern kämpfen täglich vier Teams in einem nur acht Minuten dauernden Wettkampf um den Sieg. Der Spaß steht dabei absolut im Vordergrund, gespielt wird ausnahmslos mit Softbällen und Hausschuhen.
Tolle Pausenstimmung, begeisterte Schüler und zufriedene Lehrer: Die Hauptschule Westendorf ist wieder um eine Attraktion reicher geworden.

ZURÜCK