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Gedanken zum Jahresschluss

Mit dem Ziel, möglichst individuell Lernen zu ermöglichen, damit keine Talente verloren gehen, ist die Neue Mittelschule zur Regelschule geworden.

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit ist auch die Hauptschule Westendorf im Herbst 2014 in diese neue Ära gestartet und hat die ersten Schritte erfolgreich gesetzt. Die Umstellung verlangt vielfach andere Formen des Unterrichts (mit viel Eigenarbeit der Schüler) und eine Änderung der Lehrerrolle und bedeutet für die Lehrerschaft (besonders am Beginn) viel Einsatz und ordentlich Mehrarbeit.

Als erster Schritt wurde das Teamteaching in verschiedenen Formen (viel Planungsarbeit) eingeführt und erprobt. Mittlerweile können bereits erste Veränderungen im Lernverhalten der Schüler beobachtet werden. Der zweite Lehrer, der in der Klasse unterrichtet, kann in vielfältiger Weise eingesetzt werden.

Ein weiterer Schritt war die Veränderung bei der Beurteilung nach Kriterien, die eine differenzierte Rückmeldung und Förderplanung ermöglichen. Die Stärken sollen dabei immer wieder hervorgehoben werden. Zu dieser Maßnahme zählt auch die Einführung einer sogenannten „Erweiterten differenzierten Leistungsbeurteilung", die in einem zusätzlichen Zeugnisblatt sichtbar wird.

Um diese Veränderungen umzusetzen, waren viele Fortbildungsveranstaltungen und noch mehr Teambesprechungen notwendig, die die Lehrerschaft manchmal an die Grenze des Machbaren führte.

Im kommenden Jahr sollen weitere Schritte gesetzt werden. In den zweiten Klassen werden „Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräche" eingeführt, bei denen Kinder auch selbst beurteilen, wie es ihnen geht, wo sie Fortschritte sehen und wo noch Nachholbedarf ist. Daraufhin werden gemeinsam Jahresziele ausgearbeitet, deren Erreichen dann im Frühjahr auch kontrolliert wird. In den neuen ersten Klassen werden wir wie im vergangenen Jahr die Neuerungen Schritt für Schritt einführen.

Ich danke allen Kollegen für ihren Einsatz.

Dir. Albert Sieberer

 

Dank

Die letzten Wochen des Schuljahrs bieten die Möglichkeit, abseits des normalen Unterrichts interessante Inhalte zu vermitteln. Dabei sind wir immer wieder dankbar, wenn uns Betriebe unterstützen.

Wir bedanken uns bei den Gemeinden Brixen und Westendorf für das stets offene Ohr für unsere Anliegen, bei den beiden Raiffeisenbanken für die Unterstützung, bei den Bergbahnen Westendorf und Brixen für die Gratisfahrten, bei der Polizei für die Schulwegsicherung, beim Tennisclub und beim Sportverein für die Möglichkeit, die Plätze zu benützen, bei der Gemeinde für den Vereinsbus, bei den Firmen Tischlerei Decker, Sennerei und Billa sowie bei den Gemeindearbeitern für Material und Hilfestellung, bei den Mitarbeitern des Klärwerks, bei Hanspeter Fuchs (Postamt), bei der Lebenshilfe Wörgl und beim Förster Christian Rieser für interessante Führungen sowie bei etlichen Eltern, die beim Transport der Kinder immer wieder einspringen.

Ein besonderer Dank unserem Schulwart und seinen fleißigen Damen für die gute Zusammenarbeit!